Claude Monet – Kunst an Stationen

Claude Monet gilt als Taufpate des Impressionismus. Dieses Materialpaket enthält fünf Angebote für „Kunst an Stationen“. Es ist eine Art Lerntheke, die dazu einlädt, sich kreativ Monets Leidenschaft, seinem Garten, zu widmen. Es ist zu empfehlen, die erste Station gemeinsam zu erarbeiten. Hierbei geht es um sein Leben und Werk. Anschließend ist es denkbar, dass die Schülerinnen und Schüler entweder interessenbezogen mit einer bestimmten Station beginnen oder sich gänzlich nur diesem einen Projekt widmen.

Bei der Auswahl der Stationen wurden folgende Aufgabenformate und Inhalte berücksichtigt:

– Flipbook zum Lebenslauf
– Scherenschnitt
– Monet als Gärtner
– Seerosenteich
– Puzzle bekannter Kunstwerke

Lernziele:

•Die Kinder lernen den Künstler Claude Monet kennen.
•Sie können die wesentlichen Merkmale der Kunstrichtung des Impressionismus benennen.
•Die Kinder üben sich in der Komposition von Bildelementen zu einem vorgegebenen Thema.
•Die Kinder erproben den Scherenschnitt, erweitern ihre Fähigkeiten in der Profildarstellung und schulen ihre Feinmotorik.
•Die Kinder gestalten ein eigenes Seerosenbild und lernen dabei, mit Wasserfarbe und Schwämmchen umzugehen.

Daniel Fehr – Ella im Garten von Giverny: Ein Bilderbuch über Claude Monet

Ich wollte nichts schöner machen, als es war.
Ich wollte malen, wie ich es sah.
Ich wollte malen, wie es auf mich wirkte.

Alle Bilderbuch-Fans von „Linnéa im Garten des Malers“ werden sich freuen, denn dieses Bilderbuch kommt dem Klassiker sehr nahe. Der größte Unterschied ist wohl, dass hier der Text reduzierter ist und die wunderbar pastelligen Illustrationen viel mehr für die Kunst des Impressionisten Claude Monet sprechen.

Ella zieht aus Amerika in das kleine französische Dörfchen Giverny, in dem Claude Monet und einige andere Impressionisten sich niedergelassen haben. Ihr Vater ist ein großer Verehrer seiner Kunst und so schnappt sie sich ihr Zeichenblock und beginnt mit ihren Skizzen. Dabei lässt sie den Künstler mit dem langen Bart und dem Hut nicht aus den Augen und muss staunen, dass Seerosen auf so vielen unterschiedlichen Bildern immer und immer wieder von ihm festgehalten wurden.

Ich verstand nicht, warum man sich zum Malen in einen Raum einschließen sollte, wie dies damals die meisten Maler machten.

Der Künstler nimmt Ella mit durch sein Leben und Werk und erzählt ihr von seiner Kindheit und seinem Werdegang. Dabei betont er, dass es gar nicht das Motiv ist, was ihn fasziniert, sondern das Licht und die Stimmung, die damit einhergeht. Auch das Wasser in all seiner Bewegung und dem Schattenspiel mit den Wolken, bringt ihn immer wieder vor Herausforderungen.

Der Impressionismus wird als Kunstrichtung sehr gut umrissen und spiegelt sich auch in den Illustrationen wider. Die Atmosphäre, die Bedeutung des Lichts und die schemenhafte, großformatige Darstellung ist überzeugend eingefangen.

Mal so gut und so viel du kannst.
Habe keine Angst, hässliche Bilder zu malen.

Die Protagonistin taucht in die Rolle der Leserinnen und Leser ein. Sie wird vom Künstler ermuntert, an ihrer Leidenschaft zu feilen und sich vor der Andersartigkeit nicht zu scheuen. Fehler sind Entwicklungsschritte und bieten die Chance sich zu korrigieren und etwas Neues auszuprobieren. Sie bedeuten Fortschritt. Eine Bildergalerie und eine Übersicht mit Sachinformationen zum Künstler schließen dieses zauberhafte Sachbilderbuch.

Zauberhafte Illustrationen mit den wichtigsten Eckpunkten zum Künstler Claude Monet.

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„Fehler sind Freunde“ – Unterrichtsmaterial zum Bilderbuch „Versuchen“ von Kobi Yamada

Die Angst vor dem Scheitern ist bei alledem der furchteinflößendste Teil. Sie hält die meisten Menschen davon ab, etwas zu beginnen. Der einzige Weg, um dorthin zu gelangen, wo man hin möchte, beginnt mit dem ersten Schritt in diese Richtung.

Dieses Unterrichtsmaterial zum grandiosen Bilderbuch „Versuchen“ von Kobi Yamada fußt auf fächerübergreifenden Kompetenzen, die Haltung und Einstellung zum Lernen forcieren.  Die Thematik lässt sich sehr gut zu Beginn eines Schuljahres aufgreifen, um Kinder zu bestärken und zu motivieren, sich allem Neuen unbefangen zu stellen. Manchmal gibt es aber auch Durchhänger im Laufe des Schuljahres, sodass dieses Heftchen den vielleicht nötigen Anstupser bieten kann.

Das DIN-A5-Selbstlernheft bietet 10 thematisch sortierte Aufgabenblätter an, die das Lernen insgesamt umreißen. Es kann im Sachunterricht eingesetzt werden, wenn es um das „Lernen lernen“ geht oder auch im Ethikunterricht, wenn der Fokus auf „Selbstvertrauen“ liegt. Sofern das literarische Lernen im Vordergrund steht, ist die Einbindung im Deutschunterricht ebenfalls möglich.

Es empfiehlt sich, mit den Kindern während der Arbeitsphasen immer wieder ins Gespräch zu gehen. Viele Aufgaben sind philosophischer Natur, sodass der Austausch notwendig ist, da es kein Richtig und Falsch gibt. Der Lernzuwachs lebt von lebensnahen Beispielen und konkreten Umsetzungsmöglichkeiten aus der Lebenswelt der Kinder.

Fun in the sun – Lesespaziergang Englisch | Sommer

Der Story Walk „Fun in the sun“ handelt vom Pinguin Pedro, der die Kälte satt hat und sich sehnlichst wünscht den „summer activities“ nachgehen zu können: Eis essen, Ball spielen, in der Sonne relaxen oder ein Cocktail schlürfen. Sein Schlüssel ist die Fantasie: Er träumt sich einfach weg!

Konzipiert wurde das Unterrichtsmaterial in 3-facher-Differenzierung für den Englischunterricht und kann im 3. oder 4. Schuljahr eingesetzt werden. Lösungs- und Zusatzblätter liegen bei. Der Lesespaziergang fördert das sinnentnehmende Lesen und motiviert die Schülerinnen und Schüler durch Bewegung ihr Leseverständnis im Englischunterricht unter Beweis zu stellen. Die bunten Karten mit den unterschiedlichsten Motiven sollen gut verteilt im Klassenraum, im Flur oder auch gerne bei wärmeren Temperaturen im Freien aufgehangen bzw. platziert werden.

Die Kinder lesen die Sätze und überlegen, welche Karte zum Text passt. Das Arbeitsblatt bleibt auf dem selbst gewählten Startplatz liegen, während die Kinder umherschleichen und das gesuchte Bild versuchen ausfindig zu machen. Die daneben stehende Zahl müssen sie sich merken und schulen somit zusätzlich ihre Merkfähigkeit und Konzentration.

Die Anzahl der Sterne gibt die Schwierigkeitsstufe an. Für schnell arbeitende und leistungsstarke Kinder wurde ein zusätzliches Arbeitsblatt beigelegt. Damit üben sie das Selektieren und Finden von Schlüsselbegriffen. Differenziert wurde im Hinblick auf die Satzlänge, Wortwahl, Schriftgröße und Komplexität der Satzstrukturen.

Sabine Bohlmann und Simona Ceccarelli – Fantasie lässt dich fliegen

Ist jeder nur Fantasie, bevor er geboren wird?
Ist Fantasie der Anfang von allem?

Mit der Fähigkeit zu fantasieren ist den Menschen alles möglich. In Gedanken zu reisen, ohne vorher Koffer packen zu müssen oder sich mutig den Ungeheuern zu stellen. Fantasie beflügelt und sprengt jegliche Grenzen, denen wir uns in der Wirklichkeit ausgesetzt fühlen. Dieser Kraft, die in dieser Magie steckt, wird in diesem farbenfrohen Bilderbuch Raum gegeben. Es wirkt schon fast wie ein Fest, eine Feierlichkeit der Fantasie und Kreativität. Es ist schier alles erlaubt und daher so kostbar.

Während der Text in Einzeilern begrenzt vorzufinden ist, explodieren die Illustrationen in ihrer Farbigkeit und animieren den Leser zum Träumen, zum Fliegen. Wie grau und eintönig wäre die Welt, wenn uns Menschen diese Möglichkeit nicht gegeben wäre, im Kopf jegliche Szenarien durchspielen zu können.

Manche dargestellten Situationen haben durchaus einen tieferen, schon fast philosophischen Ansatz. Hier braucht es Austausch, wenn es z.B. darum geht ob jeder Mensch vor der Geburt nur Fantasie ist. Gewöhnlich können auch schon junge Kinder sich darauf einlassen. Manchmal reicht es aber auch einfach Fragen zu stellen. Auch das zeigt, dass Kinder weiterdenken, ihr Vorwissen einbinden und neue kognitive Vernetzungen geschaffen werden.

Ein Fest der Fantasie und Kreativität! Farbenfroh – frei – grenzenlos

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Pezzettino – Unterrichtsmaterial deutsch

Im Bilderbuch Pezzettino von Leo Lionni wird ein Quadrat personifiziert und begibt sich auf die Suche nach dem eigenen Ich. Besonders in der Schuleingangsphase ist es eine Thematik, die viele Kinder beschäftigt. Es geht darum, seinen Platz in der Gemeinschaft zu finden. Es geht um Zugehörigkeit, Selbstfindung und Identität. Pezzettino beschließt seine Freunde um Rat zu fragen und erkundigt sich, ob es ein Teil ihrer Selbst ist. Die Antwort all der Wesen, die selbst aus mehreren Quadraten bestehen, ist immerzu „Nein, tut mir leid.“ Was anfänglich sich nach Ablehnung anfühlt, wächst im Laufe der Geschichte zur Erkenntnis hinaus, dass er selbst für sich steht und damit ganz und gar fertig und vollständig ist. Als er das versteht, ist er glücklich und erleichtert. 

Der Aufbau der Geschichte lädt dazu ein, es im Deutschunterricht der Schuleingangsstufe einzubinden. Dieses Material liegt in 2-facher Differenzierung vor und kann am Ende der 1. Klasse oder im Laufe der 2. Klasse Anwendung finden. Ein Deckblatt zeigt anhand der Sterne die Differenzierungsform an. Alle Arbeitsblätter sind ähnlich aufgebaut, sodass nach der ersten Erläuterung die Kinder selbstständig im Heft arbeiten können. Es gilt immer die kurzen Texte zu lesen, entsprechend zu malen, einen durcheinander gewürfelten Satz richtig zusammen zu puzzeln und aufzuschreiben.

Die einfachere Variante beinhaltet Silbenschrift und weniger Text. Beim Abschreibtext ist der Satzanfang groß geschrieben und das Satzschlusszeichen bereits gesetzt, während bei den schwierigeren Aufgabenformaten der Lesetext umfangreicher ist und die Satzteile vollständig in Großbuchstaben verfasst wurden.

Beim Malen der Figuren ist es möglich die Kinder mit Buntstiften arbeiten zu lassen oder ihnen bereits ausgeschnittene farbige Quadrate an die Hand zu geben, sodass sie die Figuren erst legen und anschließend aufkleben können. Aus Transparenzgründen sollte vorab geklärt werden, ob an den Vierecken Teile abgeschnitten werden dürfen. 

Das letzte Arbeitsblatt bildet eine Überleitung zum Kind, indem es die Fragestellung aufwirft „Wer bist du?“. Kinder werden angeregt, sich zu überlegen, was sie persönlich besonders gut können und es mithilfe der Anlauttabelle zu verschriftlichen. Außerdem besteht die Herausforderung sich selbst und die eigene Stärke als eine abstrakte Personifizierung in Form von Quadraten darzustellen. Alternativ besteht die Möglichkeit, eigene Figuren, unabhängig von sich, zu entwerfen und sie mithilfe des Stempeldrucks mit Moosgummi aufs Papier zu bringen. Die Beschreibung der Gestalten mit „Der, der …“ wurde übernommen und durch die geschlechtersensible Variante „Die, die …“ ergänzt.

Tracey Turner und Åsa Gilland – Das ist unsere Welt

In prachtvollen Ilustrationen nimmt dieses Sachbilderbuch die Leser*innen mit auf eine Entdeckungsreise der Kulturen und Lebenswelten von 20 unterschiedlichen Kindern aus recht ungewöhnlichen Gebieten unserer Welt. Das Leben ähnelt zwar in den Grundstrukturen, doch die Lebensumstände können ganz unterschiedlich sein.

So verweilen Kinder aus den Jamal-Halbinseln in den kalten Wintermonaten im Internat und kehren nur im Sommer zu ihren umherziehenden Familien zurück. In Bolivien endet der Unterricht spätestens um 14 Uhr, um gewährleisten zu können, dass jedes Kind vor Einbruch der Dunkelheit zu Hause sicher ankommt. Der Fußweg kann für manche Kinder schließlich zweieinhalb Stunden in Anspruch nehmen. Jedes Kind macht sich Gedanken, wie seine individuelle Zukunft aussehen soll, merkt aber auch kritisch an, was Klimawandel bewirkt oder auch die Regierung nicht im Blick behält. Das Ziel, die eigene Heimat möglichst lange geschützt zu wissen, wird bei allen Kindern evident.

Rund um die äußerst liebevolle Darstellung der unterschiedlichen Lebensräume, wurden Tiere mit Etiketten versehen. Darauf sind die Namen der seltenen und besonderen Geschöpfe ersichtlich. So erfährt man hier, dass im Südpazifik die Kokoskrabbe dabei behilflich ist, die Kokosnüsse von den Palmen zu holen. Mit ihren Scheren schneidet sie die Früchte ab und nach dem Aufprall, können sie wunderbar geerntet werden.

Es wird oft gesagt, dass Menschen nur schützen, was sie auch kennen. Dieses Sachbilderbuch trägt einen großen Teil dazu bei, Kinder zu sensibilisieren mehr Acht auf die Heimat anderer Menschen zu geben. Diese Offenheit und Neugierde dem Fremden und der Andersartigkeit gegenüber kann man sich nur wünschen.

Fesselnde und prachtvolle Ilustrationen rund um Lebensgewohnheiten anderer Kulturen.

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John Bigwood – Tiere malen: So einfach wie das ABC

Dieses Buch ist ein wahrer Schatz für alle, die gerne kreativ Tiere zeichnen lernen möchten. Aus Groß- oder Kleinbuchstaben werden Strich für Strich Tiere gezaubert. Aus einem „E“ entsteht ein entspannter Koala, der sich am Bambusbaum festhält und aus einem kleinen „n“ wird im Nu der Korpus eines stolzen Äffchens. Was kann aus einem V entstehen? Die Spannung kann erhalten bleiben, wenn vorab nicht verraten wird, welches Tier am Ende auf das Papier gebracht wird. So können Kinder mitraten, was die Freude an der Malproduktion erhöht.

Der Pfiff dieser Schritt-für-Schritt-Anleitungen ist, dass die sechs Schritte jeweils mit einer neuen Farbe gekennzeichnet ist. So fällt den Kindern die Orientierung einfacher. Ich nutze das Buch als Anleitung im Kunstunterricht. Wir beginnen die Kunststunden mit 10-Minuten-Kunstwerken im Skizzenheft. Ich male mit bunter Kreide groß an der Tafel vor und erläutere jeden Schritt bzw. verpacke das Gezeichnete in Worte. Im vierten Schuljahr übernimmt ein Schüler diese Rolle und kann sich zusätzlich im mündlichen Sprachgebrauch üben. Auch hierbei ist das Buch hilfreich, da man hier bereits Stichpunkte findet. Für jeden neuen Strich, kommt eine andere bunte Kreide zum Einsatz. Am Ende darf verziert, farblich ausgestaltet und passend zum dargestellten Tier die Umgebung gemalt werden.

Das unten dargestellte Skizzenheft bietet ein Deckblatt in farbiger und schwarz-weißer Ausführung, sowie eine Übersicht, die verdeutlicht was ein Skizzenheft ist und wie damit gerarbeitet wird.

Effektvolle und kreative Herangehensweise an die Lust am Zeichnen und bildnerischen Gestalten.

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Barroux – All die schönen Tiere zeichnen

Dieses einfache Zeichenbuch garantiert Erfolgserlebnisse und das brauchen kleine Künstler. Die Tiermotive sind modern und nicht mit allzu vielen Details überladen. Trotzdem wurden prägnante Elemente berücksichtigt und in vier bis sechs Schritten entsteht das Tier auf dem Papier.

Die Basis bilden geometrische Grundformen wie Rechtecke, Kreise oder Ovale. Darauf wird aufgebaut, wobei die Hilfslinien des Gerüsts im Verlauf wegradiert werden. Hier ist kein störender Text im Weg, sodass der Fokus gänzlich auf den Bildern liegt. Auf der rechten Seite wird das fertige Kunstwerk in Farbe präsentiert. Es spornt zum Einsatz von Wasserfarben oder Buntstiften an. Hier darf die Umgebung nach Belieben ergänzt und das Bild zur Vollendung individuell ausgestaltet werden. Die Pinselstriche müssen nicht exakt und gerade sein. Sie verlaufen eher großflächig. Den Zauber bildet zudem die schwarze Umrandung, die das Motiv noch mehr in den Vordergrund hebt und lebendig erscheinen lässt.

Seien es Bauernhoftiere, wie Huhn, Kuh, Schaf, Katze oder Hund oder aber auch Wiesentiere wie Biene, Feldmaus oder Eule, die Bandbreite ist hier groß. Die Reise wird in die Savanne fortgesetzt und nach den exotischen Tieren wie Giraffe, Zebra, Schlange und Tukan, landen die kleinen Künstler schließlich im Wasser und tauchen zu den Delfinen, Krebsen und Walrossen ab.

Eine große Empfehlung für kreative Nachmittage mit Großeltern, Patentanten, allen Zeichenbegeisterten und die es werden möchten.

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Clarissa Hagenmeyer – Happy Summer

Bereits für „Happy Painting“ war meine Begeisterung groß, denn Clarissa Hagenmeyer schafft es tatsächlich aus jedem Menschen eine künstliche Ader hervorzulocken. Die Kunstwerke sind mit der Technik und der Anleitung gelingsicher und das auch ganz ohne Videos, auf die ich erstmals letztes Jahr während der Lockdowns gestoßen bin.

Diese Malmethode beinhaltet vier einfache Schritte. Zunächst wird das Motiv mit einem Bleistift vorskizziert, um ein grobes Gerüst zu haben. Das Buch, welches sich gänzlich auf sommerliche Motive beschränkt, zeigt eine bebilderte Schritt-für-Schritt Anleitung. Der Text erklärt zwar das Gezeigte, doch diese Zeilen sind für die Vollendung oft gar nicht notwendig. Anschließend darf mit Aquarell- oder Wasserfarben dem Kunstwerk Farbe verliehen werden. Schwarzer Fineliner, der tanzend und bloß nicht mir geraden Strichen auf dem Papier unterwegs ist, erweckt das Bild letztlich zum Leben, sodass die Verzierungen mit einem weißen Gelstift und Farbstiften lediglich das i-Tüpfelchen darstellen.

Zu den Motiven rund um Sonne, Strand und Eis zählen Muscheln, Fische, eine Möwe, die sich eine Entspannungspause in einem Strandkorb gönnt, ein Buddelschiff, ein Boot am Strand und ein Happy Grashüpfer. Der Wiedererkennungswert ist enorm und das Versprechen, dass das kreative Ausleben „happy“ macht, wird gehalten. Wie schön, dass es zu jeder Jahreszeit eine ganz eigene Serie gibt.

Leichtigkeit und Lebensfreude in sommerlichen Motiven gelingsicher umsetzen!

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