Marion Deuchars – Art Play

Rezension

Kreativität kann auch erlernt werden. Hier gilt ebenfalls die Prämisse, dass Übung den Meister macht und die Häufigkeit der Erprobung einer bestimmten Technik zu einer Erweiterung des Ideen-Schatzes beiträgt. Dieses Buch lädt zum Spielen mit den Bausteinen der Kunst ein. Die Entdeckungsreise führt durch die Bereiche Zeichnen, Farbe, Formen, Malen, Papier, Drucken und Muster.

Viele Angebote bieten direkte Umsetzungsideen gleich im Buch an. Die Seiten sind dafür ausreichend dick und von guter Qualität, sodass die Künstler sich alsbald verwirklichen können. Die meisten Angebote werden die Kinder aus der Grundschule bereits kennen. Es wird schattiert, mit Fingern gedruckt, vermischt, marmoriert und gekritzelt. Farbmischungen finden genauso Erwähnung wie das Falten von Figuren oder auch die spannende Herstellung von Zufallsbildern mit Klecksen. Angefangene Kritzel-Bilder wollen vollendet oder verändert werden. Kurze Texte inspirieren mit konkreten Umsetzungsvorschlägen zur künstlerischen Umsetzung.

Dieses Kunstbuch ist eine wunderbare Beschäftigung während langer Auto- oder Zugfahrten. Es lässt sich auch wunderbar für Aufenthalte bei den Großeltern mitgeben, um sicherzugehen dass noch eine Beschäftigung im petto und gleich griffbereit ist. Auch während der besonderen Zeit des Homeschoolings oder der Sommerferien bietet es eine wunderbare Fundgrube an kreativen und abwechslungsreichen Kunstangeboten.

Blick ins Buch

Kritzelhungrige Kinder finden in diesem Material 25 Kritzel-Angebote. Die Arbeitsblätter sind so aufgebaut, dass Fragestellungen oder bestimmte Anweisungen zum Arbeiten motivieren sollen. Auf manchen Blättern wurde eine kleine Hilfe-Box integriert, um zu Differenzierungszwecken einigen Schülerinnen und Schülern Inspirationen oder Anregungen zu bieten.

Kunstkartei_Zeit zum Kritzeln 2

 

 

 

 

 

 

Fazit
Abwechslunsgreiche und umfangreiche Angebote gegen Langeweile.

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Yoko Maruyama – Die vergessene Kreide

Rezension

Lukas freut sich unheimlich über seine neuen Farbkreiden. Zu jeder Jahreszeit malt er ein passendes Bild und benutzt nach und nach die entsprechende Farbe. Im Frühling ist die grüne und braune Farbe dran. Damit malt er einen Baum mit frischen Knospen und hell- und dunkelgrünen Blättern. Die benutzten Wachsmalstifte wandern glücklich zurück in die Schachtel.

Das Sommerbild zeigt einen blauen Ozean mit einem kleinen Boot, während das Herbstbild etwas furchterregend daherkommt. Für das Halloween-Bild kommen die dunklen Farben zum Einsatz, sodass schließlich nur eine Farbe unbenutzt in der Schachtel zurückbleibt. Die vergessene Farbe heißt „Weiß“. Doch dann wird es zum Glück Winter und ein kleines Mädchen entdeckt die weiße Kreide. Als es zu schneien beginnt, ist sie genau die Richtige für diese Jahreszeit!

Die japanische Künstlerin entführt die jungen Leser mit ihren zarten Strichen in die vorsichtigen Versuche der Kinder die Wachsmalstifte für sich zu entdecken. Das Herantasten an das neue Werkzeug ist mit einer kleinen Anleitung verbunden. Die Kinder werden durch die Einbindung in die Geschichten animiert mit der Farbkreide zu experimentieren. Dabei gibt es je nach Jahreszeit passende Vorschläge, die so einfach gehalten sind, dass das Nachmalen und Selbermalen nur als logische Anschlussaktivität gesehen werden kann. In dem Zusammenhang wird die Erprobung der Technik „Wachsmalkreide unter Wasserfarbe“ angeregt.

Blick ins Buch

Fazit

Das perfekte Bilderbuch für den Kunstunterricht in Klasse 1!

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Peter H. Reynolds und Eberhard Naumann – Ramons Atelier: Malen kann jeder

Ramon malt unglaublich gerne. Als sein Bruder sich jedoch über seine Blumenvase amüsiert, versucht Ramon so zu malen, dass seine Bilder „echt“ aussehen. Doch das will partout nicht klappen. Also beschließt er aufzugeben.

Seine Schwester schnappt sich jedoch eines seiner zerknüllten Bilder und rennt damit weg. Ramon folgt ihr bis in ihr Zimmer und entdeckt dort eine Galerie seiner zerknüllter Kunstwerke. Begeistert zeigt sie auf eine Blumenvase und meint:

Sieht doch total vas-ICH aus!

Und so nimmt Ramon wieder das Malen auf – diesmal mit einem lockeren Stift und Herzen. Ganz ohne Angst!

Der ich-ige Blick gab ihm Kraft und ließ seinen Ideen freien Lauf.

 

Rezension

Das Bilderbuch „Der Punkt: Kunst kann jeder“ von Peter H. Reynolds ist bereits ein Klassiker, wenn es darum geht Selbstvertrauen in die eigenen Malkünste zu vermitteln. Und auch in diesem Buch geht es darum nicht möglichst realistisch zu malen, sondern seinen ganz eigenen, individuellen, eben „ich-igen“ Malstil zu finden.

Es ist eine wunderbare Überleitung in die Entwicklung der Kunstepochen, insbesondere die Wandlung vom „Realismus“ hin zum Expressionismus. Manchmal geht es nur darum die Welt durch andere Augen zu sehen. Hierbei hilft Ramon seine Schwester, die seine Bilder ganz besonders und bezaubernd findet. Daraus schöpft der Protagonist wieder Selbstvertrauen und neuen Mut. Diese Freude überträgt sich sogar auf das Schreiben. Ramon erschafft „ich-ige Gedichte“ und reimt fröhlich vor sich hin, einfach weil es sich gut anfühlt.

Blick ins Buch

Fazit

Malen kann jeder – wenn er an sich glaubt!

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Scout – Zeichnen lernen: Schritt für Schritt, mach mit!

Zeichnen lernen

Diese Zeichenschule bietet unterschiedliche Motive aus der Lebenswelt der Kinder, die in folgende Kapitel unterteilt sind:
  • Wilde Tiere (Giraffe, Elefant, Krokodil etc.)
  • Märchen (Drache, Prinzessin, Kobold etc.)
  • Waldtiere (Igel, Marienkäfer, Hase etc.)
  • Fahrzeuge (LKW, Bus, Fahrrad etc.)
  • Lieblingstiere (Hund, Katze, Pferd etc.)
  • Haus & Garten (Haus, Puppe, Apfelbaum etc.)

Die einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen verbildlichen die Zusammensetzung der Figuren auf der Grundlage von Grundelementen wie Dreieck, Rechteck, Oval und Kreis. Eine mitgelieferte, abwischbare Zeichentafel dient als Vorbereitung auf den Zeichenlehrgang. Denn hier können mit einem Filzstift die Grundelemente durch Schwungübungen trainiert werden.

Jede Seite ist einem Motiv gewidmet. Dabei werden die farbigen Darstellungen durch genaue Vorgangsbeschreibungen ergänzt. Das fertige Ergebnis dient als Farbvorschlag fürs Ausmalen.

Besonders praktisch ist die Ringbindung und der stabile Buchumschlag. Das Buch schafft Selbstvertrauen, denn erfolgreiche Ergebnisse sind garantiert. Die Auswahl der Motive ist bunt gemischt, sodass sowohl Mädchen als auch Jungen etwas Ansprechendes finden werden. Ein übersichtliches Inhaltsverzeichnis verschafft schnelle Orientierung. Die Zeichnungen an sich haben etwas Comicartiges. Sie zeichnen sich durch einen Hauch Verspieltheit aus, das sich durch die rundlichen Formen und der Beschränkung auf das Wesentliche offenbart.
Zeichnen lernen schritt für schritt

Material

Im Englischunterricht sollten Stabpuppen für das Nachspielen der Geschichte „The Smartest Giant in Town“ gebastelt werden.  Als individuelle Hilfestellung stand den Kindern u.a. diese Zeichenschule zur Verfügung. Nach anfänglicher Sorge wie „Ich kann aber keinen Fuchs malen!“ kamen dank dieser Schritt-für-Schritt-Anleitungen ganz tolle Ergebnisse heraus. 🙂

Stabpuppen The smartest giant in town

Eine Schritt-für-Schritt-Zeichenschule für bereits ganz Kleine. Erfolgserlebnisse sind garantiert.

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