Maike Biederstädt – Was schlüpft aus dem Ei?

Rezension

Dieses meisterhafte Pop-up-Buch der Papierkünstlerin Maike Biederstädt möchte man gar nicht mehr zuklappen. So beeindruckend sind die Erscheinungen, die sich nach dem Öffnen der Doppelseite entfalten. Erfreulicherweise findet sich hier die ganze Bandbreite an eierlegenden Tieren aus der Tierwelt.

Neben der Amsel, die ihre Tierjungen im Vogelnest füttert, fokussiert sich die Autorin nicht ausschließlich auf Vögel, um den jungen Lesern zu zeigen, welche Tiere Eier legen. Es tauchen Krokodile mit weit aufgerissenem Maul auf, Schildkröten, die sich auf den Weg zum Meer machen, Pinguine am eisigen Südpol, Clownfischväter, die auf ihre Jungen aufpassen und zarte Schmetterlinge, die ihre ganz eigene Verwandlung vom Ei zur Raupe durchleben.

Begleitet wird die Papierkunst von kurzen Infotexten im Umfang von 4 bis 8 Zeilen, die leicht verständlich sind und einen Einblick in die Darstellung geben. Die Faszination der Fortpflanzung in der Tierwelt versetzt den Betrachter ins Staunen, nicht minder auch die Präsentation des Wunderwerks „Ei“, wie es der Autorin gelungen ist.

Blick ins Buch

Pop-up-Bilder wirken eine große Faszination auf Kinder aus, weil sie diesen besonderen Überraschungseffekt leben. Wer auf den Geschmack gekommen ist und Pop-up-Bilder mit Gefühlsfischen ausprobieren möchte, darf dem Link folgen.

(Material-ID: 137011)

Fazit

Das „Ei“ als Wunderwerk der Natur in all ihrer prachtvollen Entfaltung.

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Timon Meyer – Heute nicht

Rezension

Gibt’s beim Lama
wieder Drama?
Kriegt das Schaf
keinen Schlaf?
Zerbricht das kleine Pandaherz
heute fast vor lauter Schmerz?

Ob dem Bären, dem Löwen oder dem Krokodil – keinem Tier geht es heute gut. Dabei sind die Gründe so vielfältig und doch alle gut nachvollziehbar. Alle sind sich einig: Heute ist nicht deren Tag! Sie haben Kummer und Sorgen.

Wird es denn auch wieder besser?

Sicherlich und glücklicherweise: JA! Es wird vielleicht nicht heute oder morgen sein, aber irgendwann werden die Tage kommen, an denen der Bär wieder ans Meer fährt. Dort mit seinen Freunden ein Himbeereis am Stiel genießt oder seine Freunde zum Streuselkuchen einlädt. Es warten noch viele tolle Erlebnisse und Kummer und Sorgen halten eben nicht ewig an.

Momentan werden sich viele mit den Darstellungen in diesem farbenfrohen Bilderbuch identifizieren können. Die Isolation birgt neben Unsicherheit und Sorgen, auch Sehnsüchte. Freunde machen es einem leichter, so die Botschaft im Buch und doch herrscht hier eine wahnsinnige Akzeptanz, dass schlechte Tage und Tiefs zum Leben dazu gehören. Erst nach einem Tal, schätzt man die Höhen in voller Pracht und Innigkeit.

Die Kurztexte mit Ausgangsreim lesen sich flüssig und enden im ersten Teil stets mit einem Fragesatz. Der Leser fühlt sich unmittelbar angesprochen und beginnt unbewusst mit der Selbstreflexion. Der zweite Teil verzichtet auf Fragen und schlägt stattdessen Eventualitäten in Form vom Wörtchen „vielleicht“ vor. In die Zukunft kann schließlich keiner schauen, doch hoffen und positiv nach vorne blicken, getragen von Frohsinn, ist mehr als erwünscht!

Blick ins Buch

Fazit

Das Bilderbuch trägt Akzeptanz, Achtsamkeit und Hoffnung in sich – aktuell wie nie zuvor!

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Oliver Scherz und Barbara Scholz – Wir sind nachher wieder da, wir müssen kurz nach Afrika

Rezension

Eine Abenteuergeschichte, die Kinder von der ersten Sekunde an fesselt und gleich mitreißt. Untermalt mit fabelhaft lebendigen Illustrationen, scheint es ein Garant für großes Lesevergnügen zu sein. Das Geschwisterpaar Joscha und Marie werden mitten in der Nacht von einem Sturm wach. Am Fenster steht ein Riese, ein Elefant, der aus dem Zoo ausgebrochen ist, um sich auf den Weg in seine Heimat, nach Afrika zu machen. Dabei weiß er gar nicht, wo Afrika liegt, sodass die beiden Kinder beschließen ihn zu begleiten.

Unterwegs treffen sie sämtliche Tiere, freundliche und hilfsbereite, aber auch listige und durchtriebene wilde Tiere. Auf jeder Etappe durch die halbe Welt verändert sich die Landschaft und die Sehnsucht des Elefanten nach seiner wirklichen Familie steigt ins Unermessliche.

Dieses Buch eignet sich nicht nur als Vorlesebuch für Kinder ab 6 Jahren, sondern insbesondere für Jungen und Mädchen in der 3. oder 4. Klasse zum Selberlesen. Durch das Geschwisterpaar ist die geschlechtsspezifische Identifikation für alle Kinder gegeben. Hinzu kommt, dass es temporeich ist und viele inhaltliche Querschnitte aufweist, die vertieft aufgegriffen werden wollen. Zum einen werden hier bedeutende Werte wie „Familie“, „Hilfsbereitschaft und Solidarität“, „Heimat und Zugehörigkeit“, „Vertrauen und Verlässlichkeit“ thematisiert, zum anderen wird das Urteilsvermögen geschärft, wenn es darum geht sich die Tierhaltung in Zoos anzuschauen oder sich mit der Jagd nach Elfenbein und deren Auswirkungen zu beschäftigen. Außerdem lädt es ein, etwas über den eigenen Tellerrand hinaus zu schauen, die unterschiedlichen Schönheiten der Welt zu entdecken und das Träumen und Fantasieren niemals aufzugeben!

Blick ins Buch

Dieses Buch haben wir als Ganzschrift in einer dritten Klasse während einer Projektwoche gelesen. Die Schülerinnen und Schüler hatten große Freude mit Marie und Joscha. Falls jemand Interesse an dem Unterrichtsmaterial zur Klassenlektüre hat, folgt dem Link zum Lesetagebuch zu „Wir sind nachher wieder da, wür müssen kurz nach Afrika“.

Unterrichtsmaterial Ganzschrift Klassenlektüre
(Material-ID: 132231)

Fazit

Höre niemals auf zu träumen und Geschichten zu erfinden!

 

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Sophie Schoenwald und Günther Jakobs – Karneval im Zoo

Rezension

Der Zoodirektor Alfons Ungestüm genießt mit seinem Freund Ignaz Pfefferminz Igel das morgendliche Frühstück als vom Küchenfenster ein ohrenbetäubender Tumult die beschauliche Ruhe stört. Natürlich müssen die beiden gleich nach dem Rechten sehen und staunen nicht schlecht beim Anblick der wunderlichen Zootiere.

Freiherr von Löwe ordnete an, dass sich jeder in das Tier verwandeln dürfte, das es schon immer einmal sein wollte.

Ich bin ein Girafant.

So stellt sich die Giraffe vor, die schon immer einmal ein Elefant sein wollte und am langen Hals noch zusätzlich einen Papp-Rüssel hängen hat. Auf Stelzen am Tümpel steht das nächste pink gefärbte Wesen und behauptet ein „Flanil“ zu sein. Schnell wird dem Igel und dem Zoodirektor klar, dass es nur das Nilpferd sein kann, das sich als Flamingo verkleidet hat, weil diese Tiere so schön und elegant sind.

Und so geht die Entdeckungsreise durch den Zoo weiter und stets dürfen die Leser bei den fröhlichen Wortkreationen und den fabelhaft lustigen Illustrationen mitraten und Vermutungen anstellen, was sich hinter „Pinguei“ oder „Flederling“ verbirgt. Und Karneval wäre kein Fest, wenn nicht auch einer der beiden Protagonisten sich für ein Kostüm entscheiden würde. Eine interaktive Geschichte, die die Freude an fantasiereichen Wortspielereien weckt.

Blick ins Buch

Dieses Bilderbuch macht einfach Lust auf Party und Feiern. Es ist bunt, fröhlich und gewitzt. Am Ende erwartet den Leser ein Bastelangebot, das dazu animiert sich aus einem Pappteller eine Igelmaske zu basteln. Neben der Schritt-für-Schritt-Anleitung findet sich auch ein bunter Aufdruck auf Pappe vom Igel Ignaz, der heiter und selbstbewusst drein guckt.

 

Fazit

Fantasiereiche Wortspielereien und fabelhaft lustige Illustrationen! Ein Spaß für die ganze Familie.

 

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Emmanuelle Figueras und Claire de Gastold – Was riecht eigentlich die Schnecke?

Rezension

„Was riecht eigentlich die Schnecke?“ widmet sich dem Geruchssinn der Tiere auf eine recht unterhaltsame Art und Weise. Es beweist wieder einmal, dass Kindersachbücher keinesfalls trocken zu sein brauchen und trumpft mit fantastischen und spannenden Fakten auf.

Dabei geht es nicht ausschließlich um die Schnecke, sondern um tierische Riechorgane allgemein. So erfahren wir hinter den interaktiven Klappen, dass viele Tiere über Duftstoffe miteinander kommunizieren und dass ein Elefant der Weltmeister der Spürnasen ist. Die Naturwelt bringt Glanzleistungen hervor und so kommt es, dass Kaninchenmilch ein Pheromon enthält, um Kaninchenbabys augenblicklich zur Zitze der Mutter zu locken. Darüber hinaus verbessert Hunger den Geruchssinn und spornt Tiere zur Höchstleistung an. Der Geruchssinn hat viele Funktionen, sei es Orientierung, Futtersuche, Paarungsverhalten, Verteidigungsinstrument, Alarmanlage, Ortungssystem oder Schutzfunktion. Für viele Tiere ist er zum Überleben unentbehrlich.

Die kindgerechten und gut verständlichen Texte werden von großformatigen, in bedeckten Farben gehaltenen Illustrationen begleitet. Der Fokus liegt auch hier auf ungewöhnlichen Perspektiven, sodass wir den Sternmull von unten beobachten können und staunen wie seine rosa Zottelnase mit den 22 sternförmigen Nasententakeln aussieht.

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Fazit

Für alle naturbegeisterte Kinder, die Nischeninformationen mögen, ein Muss!

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Ninon Ammann – Wundertier Schwamm

Rezension

Als urzeitliche Lebensform waren Schwämme schon vor den Dinosauriern da. Viele Arten gibt es fast unverändert auch heute noch, was sehr für ihre ausgeklügelte Gestalt spricht. Sie sind die „Apotheke des Meeres“ und filtern am Tag bis zu 12 Badewannen voll Wasser. Sie weisen verblüffende Techniken in der Abwehr ihrer Feinde auf und können als ausgewachsene Schwämme weiblich oder männlich sein oder auch beides. Hinzu kommt, dass sie mit zwei Fortpflanzungsmethoden glänzen, denn sie können sich wahlweise wie Pflanzen oder wie Tiere vermehren.

Dieses Sachbuch ist zwar detailtreu geschrieben, liest sich allerdings wie ein Bilderbuch. Ninon Ammann ist es gelungen in kurzen Sätzen, einfacher Sprache, und einem guten Aufbau den Leser wie an ein Bilderbuch zu binden. Sehr verständlich und nachvollziehbar lässt sich die Funktionsweise eines Schwammes begreifen und die Photosynthese erfassbar gemacht.

Das Verständnis stützen ruhige, detailreiche und großformatige Illustrationen. Eine Aufklappseite deckt das Innenleben auf und zeigt wie das Fressen bzw. Filtern beim Schwamm funktioniert. Der Titel „Wundertier“ ist keinesfalls zu hoch gegriffen, denn dieses Urzeitlebewesen trumpft mit einigen erstaunlichen Fakten auf. Der Lebensweltbezug und die Bedeutung in Bezug auf das Klima und die Umwelt wird schnell deutlich. Auch das Sterben wird thematisiert und welche Faktoren dazu beitragen können. Hier erfährt der Leser, dass Klimaerwärmung und sauerstoffarmes Wasser einen großen Anteil daran haben, dass sein Leben gefährdet werden kann.

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Fazit

Dieses oft in Kinderbüchern vernachlässigtes Wundertier, mit einer großen Wirkungskraft in der Unterwasserwelt, wird nun gebührend gefeiert.

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Michael Engler und Joëlle Tourlonias – Wir zwei im Winter

Rezension

„Wir zwei im Winter“ ist der dritte Band der beliebten Reihe, nach „Wir zwei gehören zusammen“ und „Wir zwei sind Freunde fürs Leben“ von Michael Engler, mit den in Erinnerung bleibenden, zarten Illustrationen von Joëlle Tourlonias. Es ist ein stimmungsvolles Winterbuch über die Kraft des Gemeinschaftsgefühls und die lohnenden Früchte von Hilfsbereitschaft.

Igel, Hase und Eichhörnchen bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor. Der Igel würde für lange Zeit schlafen, während das Eichhörnchen fleißig Nüsse und Bucheckern sammelt und an geheimen Orten versteckt. Mit Schrecken stellen sie allerdings bei den Vorbereitungen fest, dass der Eingang zu ihrer Höhle versperrt ist. Schnell werden die beiden Neuen verdächtigt, die neuerdings durch den Wald streifen. Der Biber und der Wiesel werden vom Hasen und dem Eichhörnchen schnell als „finstere Gesellen“ abgetan. Lediglich der Igel gibt den Neuankömmlingen eine Chance und verbringt mit ihnen viele Tage an einem geheimen Vorhaben.

Behutsam behandelt der Autor die Themen Ausschließen, Vorurteilen und mangelnde Kommunikation, aus denen schnell Missverständnisse entstehen können. Ausgeschmückt ist die Geschichte mit wertvollen, sachkundlichen Zusammenhängen rund um den Winterschlaf und die Winterruhe von Tieren und dem damit verbundenen Jahreszeitenwechsel. Erfreulich ist, dass letztendlich der Schatten gelichtet werden kann und die Höhle voller Herzenswärme, Vertrauen und Hilfsbereitschaft erstrahlt.

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Fazit

Ein behagliches Winterbuch zum Thema Herzenswärme und Vertrauen.

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Edward van de Vendel – Wir sind Tiger

Rezension

Mitten in der afrikanischen Savannah sind drei Freunde felsenfest davon überzeugt Tiger zu sein. Die fehlenden Streifen malen sie sich mit Schlamm auf und schon kann das Abenteuer beginnen! Schließlich gehört zum Supertiger dazu, dass sie schnell laufen, laut brüllen und auf einen Baum klettern können. Voller Eifer und echter Leidenschaft schlüpfen ein Erdmännchen, eine Maus und eine zarte Gazelle in ihre ausgedachte und auch gelebte Rolle.

Dieses Bilderbuch kommt mit einem sehr reduzierten Text aus. Es lebt nämlich davon, dass die Tiere sich in ihre Rolle hineinversetzen und das Tigersein auch wirklich leben. Es handelt zum einen von Rollenverständnis und zoomt auf die Eigenschaften, die ein bestimmtes Tier, sprich Rollenbild, mitbringt. Welche Faktoren gehören zur Systematisierung dazu?

Zum anderen stupst es vorsichtig an die Vorbereitung eines Rollenspiels an und damit verbunden den Faktoren einer Theaterdarstellung. Was muss geschehen, damit die anderen einem die Rolle „abkaufen“? Das Kostüm haben die drei Freunde schnell übergestreift. Doch auch die Bewegungen, die Geräusche und die Lautstärke des Gebrülls sind wichtig.

Innen drin! Eigentlich! Nicht in echt, aber trotzdem irgendwie echt!

Die Perspektive wechseln und sich in andere hineinversetzen ist eine Kunst und kann wunderbar schon früh in Kleingruppen eingeübt werden. Dazu braucht man nicht viel, außer eine gute Portion Fantasie und vielleicht auch ein bisschen Mut.

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Fazit

Ein Hoch auf die Fantasie, Rollenspiele und Theateraufführungen!

 

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Benas Bėrantas und Vilija Kvieskaitė – Nüsse haben kurze Beine

Rezension

Das litauische Duo hat sich der Redewendung „Lügen haben kurze Beine“ bedient und thematisiert die Werte „Ehrlichkeit“ und „Aufrichtigkeit“ auf sehr kindgerechte Art und Weise. Wer kennt es nicht? Es beginnt mit einer kleinen, kaum zu erwähnenden Nichtigkeit und schwupps ist die Nuss aus dem Korb schon in Kinderhände geraten, während Mama Eichhorn aus dem Haus ist. Rabe Knips schlägt noch vor zu warten, um Erlaubnis erbitten zu können, doch Eichhörnchen Ekki kann es nicht abwarten und so landet eine Nuss nach der anderen im Mund.

Als Frau Eichhorn zurück kommt, ziehen die beiden ihre Bäuche ein und behaupten, dass Frau Fuchs die Nüsse gestohlen hat. Zwischen den Freunden beginnt daraufhin die Diskussion rund um Ehrlichkeit und die Möglichkeit den Fehler auch zugeben zu können. Mit Bauchschmerzen gehen sie schlafen. Am nächsten Tag hat das Eichhörnchen Geburtstag und kann sich kaum freuen und mitfeiern. Die Lüge bzw. Nuss liegt ihm schwer im Magen.

Es ist wahr. Durch das Lügen bürgt man sich selbst nur eine Last auf. Das zeigt diese Geschichte deutlich. Es belastet einen. So leiden die beiden Tiere, wenn auch teils unbewusst. Das Aufdecken, wenn leider auch nur durch Zufall und nicht Selbsteingeständnis, ist mit einer großen Erleichterung verbunden, sodass die Tiere beschließen in Zukunft dann doch lieber die Wahrheit zu sagen.

Lügen ist ein höchst komplexes Thema und mit Unsicherheit, aber auch dem Austesten von Grenzen verbunden. Den Fokus auf die psychische Last, die sich schließlich auf den Körper auswirkt, zu legen ist sinnvoll und auch aus medizinischer Sicht richtig. Umso schöner, dass dieses Thema auf heruntergebrochener, kindlicher Ebene Erwähnung und Beachtung findet.

Blick ins Buch

Fazit

Vermittlung wichtiger Werte, mit Bezug zu körperlichen Auswirkungen.

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Hans Baltzer und Christa Holtei – Die Wiese: Ein Zoom-Bilderbuch

Rezension

Von oben betrachtet sieht die Wiese wie ein Flickenteppich aus. Der Storch breitet seine Flügel aus und nimmt uns mit auf Weiden und Felder. Der Lebensraum „Wiese“ wird als Vogelparadies vorgestellt, mitsamt all seiner gefiederten Bewohner. In Steckbriefen werden einige Vogelarten kurz und prägnant präsentiert.

Wir nähern unseren wachen Blick Richtung Bäume, Sträucher und Gräser und dürfen entdecken wie wichtig Windstöße für viele Pflanzen und deren Samen sind. Im Schutz der Gräser verstecken sich viele andere Tiere, wie z.B. Igel, Eichhörnchen und Feldhasen. Anschließend taucht der Leser gänzlich ein und fokussiert die Aufmerksamkeit auf Insekten und Spinnen, lernt Zikaden kennen, Tagfalter und Blattläuse. Dann geht es sogar unter die Erde, da wo Ameisen und Regenwürmer leben und wertvolle Arbeit Tag für Tag verrichten.

Das Zoom-Bilderbuch nimmt die Betrachter von ganz weit weg bis mittendrin mit und verdeutlicht somit, dass alles zusammen hängt. Es ist ein großes Ganzes. Unsere Umwelt geht Hand in Hand mit Tieren, Pflanzen und dem Wetter. Das eine bedingt das andere. Das Leben in unserem Kosmos ist ein Phänomen.

Blick ins Buch

Fazit

Vernetzung des Wissens zum Thema Tier- und Pflanzenwelt aus einer Zoom-Perspektive.

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