Jan Paul Schutten – Nette Skelette: Röntgenbilder von Tieren und Pflanzen

Rezension

Die Röntgenstrahlung bietet in der Medizin unglaubliche Möglichkeiten und gewährt faszinierende Einblicke, in etwas was dem Auge sonst verborgen bleibt. Arie van ´t Riet setzt das durchleuchtete Innere von Pflanzen und Tieren sehr ästhetisch in Szene, sodass man sich gar nicht entscheiden kann, ob es nicht das Äußere gar übertrifft.

Dieses Kindersachbuch ist ungewöhnlich und künstlerisch zugleich. Die Schwarzweißaufnahmen werden mit einigen Farbtupfern hervorgehoben und man erwischt sich dabei länger auf den Bildern zu verweilen und jeden kleinen Knochen, jede Verbindung am Skelett, die Flügelstruktur und die Blattadern genau zu scannen.

Die Aufnahmen werden auf stolzen 124 Seiten gesammelt und in folgende Kategorien unterteilt: Gliederfüßer und Weichtiere, Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere. Der Fotograf hat sie auf Pflanzen platziert, sodass sie hier und da auch mitauftauchen und man so eine Hummel auf einen Blütenkelch zusteuern sieht. Begleitet werden die Bilder von umfangreichen Informationstexten, sodass die Altersangabe von 8 Jahren als sehr passend erscheint. Begrifflichkeiten wie „Pedipalpen“ werden eingestreut und mit Erklärungen bestückt. Sehr schnell erkennt man den Ursprung der Bezeichnung „Wespentaille“, wenn man sich eine Hummel anschaut. Man erfährt, dass Riesengarnelen ihr Skelett nicht so wie wir Menschen im Inneren tragen, sondern außen. Im Leib befindet sich kein einziger Knochen, sodass die Röntgenaufnahme lediglich den Darm entlarvt. Die Texte lesen sich wie eine Erzählung eines Großvaters, der seine Enkel in seine Ansammlung an Wissen einweiht. Der Autor stellt viele Fragen und beugt damit einem reinen Informationsvortrag vor, vielmehr erzeugt er das Gefühl einer hautnahen Interaktion.

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Fazit

Fesselnde Bilder, künstlerisch in Szene gesetzt!

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Gerda Muller – Was wächst denn da?: Ein Jahr in Opas Garten

Rezension

Sophie lebt in der Stadt und kennt Gemüse nur aus dem Supermarkt. In den Ferien besucht sie ihre Großeltern auf dem Land und erlebt, was es heißt ein Gärtner zu sein, Gemüse anzupflanzen, zu pflegen und schließlich ernten zu dürfen.

Es beginnt mit der Werkzeugkunde, bei der sie lernt wie ein Rechen aussieht und wozu es gebraucht wird. Schließlich muss der Boden vor dem Aussäen vorbereiten werden. Auch Schädlinge sind Thema und wie man ihnen entgegen wirken kann. Die Informationen schwingen immer in der generationenübergreifenden, herzerwärmenden Beziehung zwischen Enkelin und Opa und deren gemeinsamen Erlebnissen.

Dieses Bilderbuch ist ein Schatz, gespickt mit wertvollem Wissen rund um den Garten. Kinder lernen Fachbegriffe, wie z.B. „Setzlinge“, „mulchen“ oder „Dolde“, erweitern somit ihren Wortschatz und sammeln immer mehr Fachwissen-Informationen. Diese Tipps und Tricks nimmt Sophie mit in die Stadt und legt auf dem Balkon einen kleinen Gemüsegarten an. Schon bald bekommt sie von Freunden Besuch und dann sitzen sie dort auf dem letzten Bild und naschen genüsslich selbst angepflanzte Kirschtomaten.

Die Illustrationen sind liebevoll detailgetreu, zeigen viele Querschnitte und gewähren Einblicke in meist verborgene Bereiche. Die Geschichte ist recht umfangreich und eher für Kinder ab 7 Jahren geeignet. Lobenswert sei erwähnt, dass die kalten Jahreszeiten ebenfalls aufgenommen werden, um zu zeigen, dass die Natur dort nicht still steht, sondern auch Pflege und Vorbereitung benötigt. Der Kreislauf in Opas Garten ist nicht ausschließlich auf das Aussäen und die Ernte gerichtet.

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Fazit

Die Liebe zur Natur und Umwelt fördern.

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Britta Teckentrup – Der kleine Spross

Rezension

Im von Dunkelheit und Schatten getragenen Wald, ragt ein junger Spross empor. Im lebendigen, hellen Gelb und tief in der Erde verwurzelt, wächst mit ihm die Hoffnung für ein neues Leben. Eine Ameise, ein Marienkäfer und ein Schmetterling stehen dem jungen Pflänzchen schützend zur Seite und übernehmen die Patenschaft.

Das Cover des Bilderbuchs von Britta Teckentrup deutet die Quintessenz schon an. Auch die nachfolgenden Seiten geben den Illustrationen viel Raum, während der Text pointiert und kurz gehalten wird. Im Frühling beginnt der Kreislauf des Lebens und alles nimmt seinen gewohnten Lauf, die Pflanzen strecken sich der Sonne entgegen und wachsen und gedeihen. Nur ein Samenkorn ist noch nicht so weit. Die Insekten setzen sich zu ihm, sodass das zarte Leben tatsächlich beginnt. Da die anderen Pflanzen schon höher gewachsen sind, muss sich der Spross durchkämpfen und wird stets von den Tieren unterstützt. Manchmal muss man sich eben durchkämpfen und das gelingt in Gemeinschaft leichter.

Die Botschaft ist einfach herzerwärmend: Füreinander da sein, sich unterstützen, sich sorgen, sich kümmern, sich interessieren. Die Lebendigkeit und die Schönheit der Illustrationen entfaltet ihre Wirkung in der Buchmitte. Das Dunkle der Schatten weicht dem Licht der Sonne und die Leser schauen auf eine vor Vitalität sprießende Wiese, die in ihrer Pracht die Betrachter schon fast blendet. Es wimmelt vor Insekten und winzigen Blättern, die alle den Fortlauf des Lebens versprechen. Hier steckt Hoffnung.

Doch der Kreislauf ist eben ein Kreislauf, sodass der Jahreszeitenwechsel schnell ansteht und der Abschied schnell an die Tür klopft. Der Schnee als Sinnbild des Todes, hüllt alles in Schweigen, Ruhe und Stillstand. Doch auch das hat irgendwann ein Ende. Und wenn wieder Frühling ist, schickt der Spross den Tieren einen Gruß…

Nach Playbook Farm und Wir gehören zusammen, ist dies nun das dritte Buch der Autorin, das ich in den letzten zehn Jahren rezensiere und bin erneut von der Tiefe der Botschaft beeindruckt. Hier steckt so viel. Nicht nur in Bezug auf die Jahreszeiten, nehmen die Kinder hier viel mit, sondern auch bezüglich des Miteinanders und grundsätzlich der Einstellung zum Leben, zu Problemen und Herausforderungen. Auch heute, dürfen wir dankbar auf den Kreislauf des Lebens hoffen.

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So wie die Tiere den kleinen Spross zum Licht leiten, gehört das Patensystem an unserer Schule zum festen Bestandteil des Schullebens. Jedes Schuljahr übernehmen die Viertklässler ihre Patenschaft und leiten die frisch eingeschulten Erstklässler in den Schulalltag. Die Großen erproben ihre Sozialkompetenz und die Kleinen fühlen sich willkommen und zugehörig.

Als Willkommensgruß erhalten die Erstklässler ein Leporello, womit sich die Viertklässler vorstellen, ihr Passfoto einkleben, ein bisschen von ihren Vorlieben preisgeben und Kontaktinformationen bereit stellen, um sich evtl. verabreden zu können.


(Material-ID: 139722)

Fazit

Kreislauf des Lebens, mit allen Herausforderungen und in aller Schönheit und Kraft dargestellt.

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Hans Baltzer und Christa Holtei – Die Wiese: Ein Zoom-Bilderbuch

Rezension

Von oben betrachtet sieht die Wiese wie ein Flickenteppich aus. Der Storch breitet seine Flügel aus und nimmt uns mit auf Weiden und Felder. Der Lebensraum „Wiese“ wird als Vogelparadies vorgestellt, mitsamt all seiner gefiederten Bewohner. In Steckbriefen werden einige Vogelarten kurz und prägnant präsentiert.

Wir nähern unseren wachen Blick Richtung Bäume, Sträucher und Gräser und dürfen entdecken wie wichtig Windstöße für viele Pflanzen und deren Samen sind. Im Schutz der Gräser verstecken sich viele andere Tiere, wie z.B. Igel, Eichhörnchen und Feldhasen. Anschließend taucht der Leser gänzlich ein und fokussiert die Aufmerksamkeit auf Insekten und Spinnen, lernt Zikaden kennen, Tagfalter und Blattläuse. Dann geht es sogar unter die Erde, da wo Ameisen und Regenwürmer leben und wertvolle Arbeit Tag für Tag verrichten.

Das Zoom-Bilderbuch nimmt die Betrachter von ganz weit weg bis mittendrin mit und verdeutlicht somit, dass alles zusammen hängt. Es ist ein großes Ganzes. Unsere Umwelt geht Hand in Hand mit Tieren, Pflanzen und dem Wetter. Das eine bedingt das andere. Das Leben in unserem Kosmos ist ein Phänomen.

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Fazit

Vernetzung des Wissens zum Thema Tier- und Pflanzenwelt aus einer Zoom-Perspektive.

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Tereza Vostradovská – Komm mit raus, Entdeckermaus!

Rezension

„Komm mit raus, Entdeckermaus!“ ist ein Sachbilderbuch mit einem Rundumschlag zum Thema „Wunder der Natur“, insbesondere des Lebens im Wald. Die kleine Maus sitzt eines Tages in ihrer Höhle und liest über spannende Entdeckungen, als dann Wurzeln in ihren Bau wachsen. Dem geht sie auf die Spur und beginnt die Natur rund um ihren Mausbau zu erkunden. Sie lernt die Pflanzen und die Tiere des Waldes, am Teich und im Garten kennen, erforscht und schreibt schließlich selbst ein Buch.

Das Sachbilderbuch greift viele Naturphänomene auf und veranschaulicht kindgerecht die Nahrungskette in der Natur, erläutert das Anlegen eines Herbariums, nimmt die wertvolle Arbeit der Ameisen unter die Lupe. Die Leser werden somit auf eine aufregende und lehrreiche Reise genommen. Die Mischung aus Bilderbuch und Sachinformationen ist gut gelungen. Die dargestellten Tiere und Pflanzen sind teils beschriftet und nummeriert und Kinder bekommen hier und da Einblicke, um sich letztendlich ein komplettes Bild über die gesamten Vorgänge zu machen.

Die Altersangabe für Kinder ab 4 Jahren ist passend, da viele Bereiche zwar angeschnitten aber nicht überfrachtend ins Detail vertieft aufgezeigt werden. So werden nur die wichtigsten Vögel und Baumarten erwähnt, damit Kinder bestimmte Namen zumindest schon einmal gehört haben. Integrierte Mitmach-Tipps regen Kinder dazu an, selbst genauer hinzuschauen und beispielsweise Wasserlebewesen aus dem Teich zu untersuchen. Auch das Anpflanzen wird genau beschrieben und macht Lust in der nun wärmeren Jahreszeit Kräuter anzupflanzen. Ein mehr als überzeugendes Sachbilderbuch für alle Naturliebhaber. Der zum Buch passenden App einen Besuch abzustatten lohnt sich auch auf jeden Fall!

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Fazit

Lehrreich – spannend – interaktiv

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Stephanie Schneider und Astrid Henn – Mias Bohne

Rezension

Mia wünscht sich sehnlichst ein Haustier. Das Betteln und Jammern bringt bei ihren Eltern jedoch nichts. Stattdessen soll sie sich in der Pflege einer Pflanze beweisen. Dafür bekommt Mia von ihrer Mama eine Bohne. Diese steckt sie in die feuchte Erde eines Joghurtbechers und schon bald fängt es an zu keimen. Diese Pflanze wird Mias Haustier und begleitet sie am Küchentisch, bei Spaziergängen oder beim Erfinden von gruseligen Bohnenfänger-Geschichten.

Pflanzentierpflegerin zu sein ist zwar toll, doch schon bald vermisst Mia ihre Freundinnen. So vergisst sie das Gießen und überschwemmt kurz darauf ihre Bohne, damit sie wieder viel Zeit zum Spielen hat. Nun muss eine Lösung her, die beide glücklich macht. Da macht sich Mia auf den Weg in den Garten …

Diese Probe eines Pflanzenpflegers werden viele Kinder kennen. Auch ich musste mich in der Kindheit „beweisen“. Dieses Bilderbuch thematisiert kindgerecht die anfängliche Vorfreude eines Kindes, das schon bald feststellen muss, dass Verantwortung übernehmen auch Arbeit heißt. Sehr wertvoll ist die Darstellung, dass es Mia irgendwann zu viel wird und sie nach einer neuen Lösung suchen muss, die beide zufrieden stellt. Wichtig wäre hierbei mit dem Kind anschließend zu besprechen, dass es mit dem Haustier vergleichsweise anders ist. Ein Haustier kann nicht im Garten eingepflanzt werden und für sich alleine sorgen, wie es bei einer Pflanze der Fall ist. Die Gegenüberstellung von „Pflanze“ und „Haustier“ in Bezug auf „Wer braucht was?“ ist sinnvoll.

BeFunky-collage

(Mein Bohnenheft zum Download)

Die Keimung einer Bohne kann sehr einfach in einem Schulprojekt oder auch im häuslichen Rahmen aufgegriffen werden. Hierbei können spannende Experimente zum Thema „Licht“, „Wasser“ und „Erde vs. Watte“ durchgeführt werden. Im Schuhkarton können beim Keimen Hindernisse eingebaut werden, um zu schauen, ob die Pflanze sich trotzdem dem Licht entgegen streckt. Mehrere Bohnen können auf Schälchen mit keinem, wenig und viel Wasser ausgelegt werden. Der Vergleich des Wachstums mit dem Lineal lohnt sich! Woher nimmt die Bohne ihre Nährstoffe? Dafür ist das Einpflanzen in die Erde, auf einem Wattepad oder auch einem Küchentuch aufschlussreich.

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Der Sauerländer Verlag bietet zum Bilderbuch passende Unterrichtsvorschläge an. Reinschauen lohnt sich!

Fazit

Pädagogisch wertvolles Bilderbuch zum Thema „Mensch, Tier und Pflanze“.

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Al MacCuish und Rebecca Gibbon – Die Biene, die sprechen konnte

Die Biene, die sprechen konnte

Belle wohnt in Paris und ist ein richtiges Stadtkind. Dennoch freut sie sich jeden Sommer ihre Großeltern auf dem Land besuchen zu dürfen. Jedes Jahr bekommt sie von ihrem Opa ein Geschenk – mal ist es ein Steckenpferd, mal ein Baumhaus oder auch schon einmal eine wunderschöne Staffelei. Dieses Jahr erwartet Belle ein umlackiertes Fahrrad ihrer Mutter auf sie.

Da darf gleich auf die Pedale getreten und die Natur erkundet werden. Auf ihrer Radtour verirrt sie Belle im Wald und macht eine erfreuliche Bekanntschaft mit einer sprechenden Biene, die sie in die Geheimnisse der Wirkung von Heilpflanzen einweiht und die Aufgabe der Bienen erklärt.

Es beginnt ein spannender Sommer mit allerlei Wunder rund um die Natur …

Dieses charmant französische Bilderbuch ist eine wahre Liebeserklärung an die Bienen. Der Autor zog selbst im Alter von 25 Jahren hinaus in die Natur und fing dort als „Bienenhirt“ ein neues Leben im Einklang mit der Natur an. Diese Leidenschaft und Liebe ist auf jeder Seite spürbar.

Diese Geschichte öffnet das Herz. Belle liebt die Großstadt, dennoch genießt sie es im Sommer zu ihren Großeltern entfliehen zu können. Diese Idylle, die auf den Illustrationen von Rebecca Gibbon so sehnsüchtig eingefangen ist, lässt die Vorfreude auf die Sommerferien erwachen. Auf dem Land scheint die Zeit stehen zu bleiben. Es ist keine Spur von Hektik in den Bildern wahrzunehmen. Hier kann man beinahe die  frische Landluft wahrnehmen und das Drumherum einfach auf sich wirken lassen, mit all den Düften und Geräuschen der Natur. Diese Szenerie belebt die Sinne. Als Landkind, das auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, lässt es mich ganz wehmütig werden.

Nach einem kleinen Unfall auf dem Rad, hilft die sprechende Biene Belle ihre Wunde zu versorgen und reibt das Knie mit einer Arnika-Blüte ein. Sie erklärt ihr, dass es ohne Bienen keine Erdbeeren und keine Orangen gäbe, woraufhin Belle der Biene stolz zustimmen muss: „La nature est bien faite“.

Alles hat seinen Platz und Zweck – das ist die Schönheit der Natur

In der Danksagung hebt der Autor in einer langen Liste all die Köstlichkeiten hervor, die wir ohne Bienen nicht genießen könnten. Dieses Bilderbuch erklärt das Phänomen der Bestäubung ganz kindgerecht und verständlich. Nach der Behandlung des Themas „Apfel“ im Sachunterricht nahm ich dieses Bilderbuch hinzu, um den Kindern die besondere Bedeutung der Bienen aufzuzeigen. Alle Kinder sahen die Bienen danach ganz anders. Wir bedankten uns für all die Köstlichkeiten und entschieden, dass Bienen zwar manchmal, eigentlich ganz selten stechen, aber grundsätzlich tolle Insekten sind, die eigentlich auch putzig aussehen und Großes leisten.

Die Biene, die sprechen konnte

Eine sehr charmante und französisch angehauchte Liebeserklärung an die Bienen!

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Lois Ehlert – Growing vegetable soup

Auf den Wunsch des Vaters wird eine „Gemüse-Suppe“ angepflanzt. Es wird das genaue Vorgehen step-by-step beschrieben: find tools, plant seeds, give them water, wait for the warm sun, watch over the weed, pick or dig up, wash, heat water in a pot, cook and eat.

Die einzelnen Schritte werden ebenfalls bildlich dargestellt. Auf jeder Doppelseite stehen zusätzliche Einzeheiten zum Entdecken bereit, die ebenfalls ganz klein und unauffällig beschriftet wurden. Unterschiedliches Werkzeug wie Harke (rake), Schaufel (shovel) oder Hacke (hoe) oder auch verschiedenste Gemüsesorten, darunter carrots, peas, green beans, tomatoes, potatoes etc.

Von der Bohne bis zur fertigen Suppe erklärt dieses farbige Bilderbuch das genaue Vorgehen beim Pflanzen und lädt definitiv zum Nachmachen ein. Es ist besonders für bilinguale Grundschulen empfehlenswert. Im  Sachunterricht können mithilfe dieser äußerst vereinfachten Illustrationen die Wachstumsbedingungen von Pflanzen thematisiert oder die genauen Schritte des Anpflanzens festgehalten und ausprobiert werden. Der bereits vorgegebene word pool ist hierbei äußerst hilfreich.

Die sehr abstrakt gehaltenen Zeichnungen werden womöglich nicht jedermanns Geschmack sein. Das Buch ist jedoch so lehrreich und vielfältig einsetzbar, dass man darüber getrost hinweg sehen kann.

Auf der Rückseite wird die Zubereitung einer Gemüsesuppe beschrieben, inklusive der Zutatenliste und der einzelnen Zubereitungsschritte. Ist das nicht eine tolle Überleitung zum selbstständigen Verfassen von Rezepten?

Ein pädagogisch sehr wertvolles Buch über die praktischen Aspekte des Pflanzens.

 

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