London – Lerntheke | Werkstatt für den Englischunterricht

Die Faszination für interkulturelles Lernen und damit für fremde Gewohnheiten und Fun Facts ist bei Kindern groß. Gewöhnlich darf im 4. Schuljahr in das Thema London im Englischunterricht eingetaucht werden. Die Schülerinnen und Schüler erfahren Wissenswerstes über die bekannten Sehenswürdigkeiten wie z.B. Big Ben, Tower Bridge, London Eye oder Buckingham Palace. Die Metropole bietet viele Anhaltspunkte, um die englische Sprache erlebbar zu machen. Neben umfangreicheren Lesetexten, lernen die Kinder Postkarten zu verfassen und nehmen Landeskunde ganzheitlich auf.

Dieses Material umfasst 11 Lernangebote rund um die Hauptstadt London. Die Aufgaben können als Reader, Lerntheke, Lernwerkstatt oder als Stationen ausgelegt werden.

Aus dem Inhalt:

  • Great Britain (Geografie und Flaggen)
  • London city
  • Sights in London
  • Word training
  • Crossword puzzle
  • Read, colour and draw
  • Favourite sights
  • Running dictation
  • London postcard
  • Pocket book: Queen as a tourist
  • Watch a film (iPad nötig)

Einige Angebote sind zweifach differenziert. Ein Laufzettel und entsprechende Lösungszettel wurden beigelegt, um Selbstkontrolle gewährleisten zu können. Hier gehts zum Material.

Claude Monet – Kunst an Stationen

Claude Monet gilt als Taufpate des Impressionismus. Dieses Materialpaket enthält fünf Angebote für „Kunst an Stationen“. Es ist eine Art Lerntheke, die dazu einlädt, sich kreativ Monets Leidenschaft, seinem Garten, zu widmen. Es ist zu empfehlen, die erste Station gemeinsam zu erarbeiten. Hierbei geht es um sein Leben und Werk. Anschließend ist es denkbar, dass die Schülerinnen und Schüler entweder interessenbezogen mit einer bestimmten Station beginnen oder sich gänzlich nur diesem einen Projekt widmen.

Bei der Auswahl der Stationen wurden folgende Aufgabenformate und Inhalte berücksichtigt:

– Flipbook zum Lebenslauf
– Scherenschnitt
– Monet als Gärtner
– Seerosenteich
– Puzzle bekannter Kunstwerke

Lernziele:

•Die Kinder lernen den Künstler Claude Monet kennen.
•Sie können die wesentlichen Merkmale der Kunstrichtung des Impressionismus benennen.
•Die Kinder üben sich in der Komposition von Bildelementen zu einem vorgegebenen Thema.
•Die Kinder erproben den Scherenschnitt, erweitern ihre Fähigkeiten in der Profildarstellung und schulen ihre Feinmotorik.
•Die Kinder gestalten ein eigenes Seerosenbild und lernen dabei, mit Wasserfarbe und Schwämmchen umzugehen.

Plastikmüll: Stationen, Infokarten und Arbeitsblätter

Plastikinseln sind mittlerweile so groß, dass man sie aus dem Weltall sehen kann. Doch so weit braucht man gar nicht fliegen, denn in unseren Meeren türmen sich gigantische Müllberge, bedrohen Meeresbewohner und haben letztlich auch auf den Menschen Auswirkungen. Was ist überhaupt Plastik? Wo ist es zu finden? Lässt es sich vermeiden? Was kann jeder Einzelne tun? Gibt es auf diesem Feld schon nützliche Erfindungen?

Diesen Fragestellungen geht dieses Materialpaket rund um „Plastikmüll“ für die Grundschule nach. Das Unterrichtsmaterial umfasst eine Auswahl an sechs Stationen. Es soll Kinder im Grundschulalter für die Problematik rund um Plastik, Müll und Meer sensibilisieren und ihr Bewusstsein in Bezug auf den Verbrauch an Plastik erweitern. Je nach Klassengröße empfiehlt sich die Bearbeitung in Partnerarbeit oder in Dreiergruppen. Auf der laminierten Expertenkarte können Kinder aufgeführt werden, die bei der entsprechenden Station als Helferkinder fungieren. Es ist denkbar, die Stationen in zweifacher Ausführung auszulegen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Die Behandlung des Themas empfiehlt sich im Sachunterricht oder auch als Projekt zum Thema „Umweltschutz“. Zunächst begreifen Kinder bei der Beschreibung des Wegs des Wassers am Wasserkreislauf, dass Mikroplastik im Wasser wiederkehrend ist. Anschließend geht es darum, dass Kunststoff nicht gleich Kunststoff ist und es hier unterschiedliche Sorten und Zusammensetzungen gibt, die sie an leeren Verpackungen erkunden und den entsprechenden Code auf dem Laufzettel notieren. Die Schülerinnen und Schüler erkunden, welche Meeresbewohner besonders gefährdet sind und dürfen daraufhin schätzen, wie lange bestimmte Produkte brauchen, bis sie zersetzt werden. An den letzten beiden Stationen geht es um Alternativen zu Plastikprodukten und was noch getan werden kann, um unsere Erde plastikfreier zu halten.

Zu den Stationen sind außerdem sechs Infokarten mit dazu passenden Arbeitsblättern in den Anforderungsbereichen I-III zu erwerben. Hier werden folgenden Teilbereiche behandelt:

  • Plastik
  • Plastik im Meer
  • Plastik in der Luft
  • Plastik in der Kleidung
  • Plastik vermeiden
  • Erfindungen

Lerntheke „Glück“ | Herr Glück und Frau Unglück

Das Thema Glück wird an einigen Schulen sogar als Schulfach unterrichtet. Die Bedeutung der Persönlichkeitsentwicklung darf im schulischen Kontext nicht unterschätzt werden. Diese kann durch Vermittlung einer positiven Haltung und Einstellungen in regelmäßigen Abständen gestärkt werden. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, vor allem in pandemischen Zeiten, seelisches, körperliches und aber auch soziales Wohlbefinden zu erlangen. Lernziele wie zukunftsorientierte Zuversicht und Selbstverantwortung sind tragende Säulen, um Kinder erleben zu lassen, wie wohltuend es ist, sich den Herausforderungen des Lebens klug, mutig und positiv gestimmt zu stellen.

Dieses Lernthekenangebot dreht sich rund um das Thema „Glück“ und wurde für den Deutschunterricht einer 2. Klasse konzipiert. Es umfasst Angebote rund um das Bilderbuch „Herr Glück und Frau Unglück„. Es empfiehlt sich, diese im Frühjahr einzusetzen. Das Thema „Blumen säen“, Regenwürmer, Bienen und Amseln können fächerübergreifend auch im Sachunterricht aufgegriffen werden.

Berücksichtigte fachbezogene Lerninhalte:

  • Wortarten (Nomen, Verben, Adjektive)
  • richtiges Abschreiben
  • bestimmte Artikel
  • Testsorten: Einladung und Einkaufszettel
  • Lesestraße
  • Redewendungen rund um Glück
  • passenden Schluss wählen | antizipieren
  • Selbsteinschätzungsbogen
  • Betontes Vorlesen in Partnerarbeit
  • Stabpuppenspiel erfinden
  • Quiz-Fragen zur Geschichte

Weitere Arbeitsblätter zum Bilderbuch, die vordergründig im Sachunterricht oder Ethikunterricht Verwendung finden können, finden sich unter dem folgenden Link.

Lerntheke „Familie“ – Das kleine WIR zu Hause

Das Bilderbuch „Das kleine WIR zu Hause“ ist der Nachfolgeband des Verkaufsschlagers von Daniela Kunkel, rund um die niedliche Identifikationsfigur Das kleine WIR. Es fühlt sich dort wohl, wo Menschen sich gern haben. Bei Streit schrumpft es und droht ganz und gar zu verschwinden. In dieser Geschichte geht es vordergründig um die Thematik Familie. Was verbindet Familien? Welche Taten lassen das WIR größer und stärker werden und welche schwächen es? Was kann jedes Familienmitglied tun, um das WIR wachsen zu lassen?

Passend zum Bilderbuch wurde eine Lerntheke aufbereitet, die fächerübergreifend für den Deutsch- und Sachunterricht konzipiert ist. Eine Durchführung ist zum Ende des 1. Schuljahres in einer leistungsstarken Klasse bzw. regulär im Laufe des 2. Schuljahres möglich. Als Lernziele im Bereich „Mensch und Gemeinschaft“ wurde Folgendes festgesetzt: Die SuS entwicklen eine positive Haltung zu sich selbst, indem sie eigene Gefühle und die Bedürfnisse anderer wahrnehmen und sich mit ihnen bewusst auseinandersetzen. Sie beteiligen sich an der fairen Aushandlung von Interessen, halten Regeln und soziale Vereinbarungen ein und übernehmen Verantwortung für sich und andere. Wenn das alles gelernt wird, wird sich jede Familie und jedes kleine WIR freuen!

Die Lerntheke besteht aus insgesamt 13 Stationen. Davon sind 8 Lernangebote als Pflichtstationen vorgesehen. Die 2 zusätzlichen Sternchenaufgaben sind Angebote, die schnell arbeitende Kinder bearbeiten dürfen, während die 3 Glühbirnen-Formate stets eine entdeckende Funktion berücksichtigen und eine gewisse Bereitschaft zum Knobeln voraussetzen. Für mehr Informationen hier entlang.

Ludwig Waas, Barbara Ertelt und Marion Waszak – Englisch üben an der Stationentheke

Englisch üben an der Stationentheke


Die Stationenarbeit ermöglicht den SuS nach ihrem ganz eigenen Lerntempo den Lerninhalt zu wiederholen und zu festigen. Nach individuellem Lernbedarf zu arbeiten ist nicht nur am effektivsten, sondern macht auch Spaß und deshalb erfreut sich das Stationenlernen bei den Kindern erfahrungsgemäß großer Beliebtheit.

Dieser Band umfasst 10 unterschiedliche Themen des Englischunterrichts der 4. Klasse, die alle im Lehrplan Erwähnung finden:

Parts of the body                              My day
Numbers and time                           Feelings
Rooms and furniture                      Hobbies and sports
Christmas                                            Adjectives
At the zoo                                            New York

Die Aufgaben sind so konzipiert, dass sie ohne das Eingreifen der Lehrkraft von den SuS eigenständig gelöst werden können. Durch die beigelegten Lösungskarten können die Kinder selbstständig ihre Ergebnisse kontrollieren und verbessern. Zu jedem Thema wird eine Zusatzaufgabe angeboten, die stets die kommunikativen Fähigkeiten der SuS forcieren soll. In Kleingruppen oder mit einem Partner soll ein Personenrätsel gestellt, ein Dialog mit dem Weihnachtsmann nachgespielt oder auch ein Spiel mit einem großen Sprechanteil gespielt werden. Die Aufgaben aller anderen Stationen sollen „ruhig und in konzentrierter Einzelarbeit“ gelöst werden (S.5).

Auf den Stationenkarten findet man oft lediglich die Aufgabenstellung. Das Ergebnis soll auf der rally card, bzw. dem Laufzettel eingetragen werden.  Die Aufgabenstellung erfolgt stets auf Deutsch. Zu jeder Station listet eine Übersicht den zu übenden Wortschatz und Redemittel auf.

Ich bin auf diesen Band durch einen Beitrag in einer Fachzeitschrift aufmerksam geworden. Es wurde viel zum theoretischen Hintergrund von Stationenarbeit aus dem erst dieses Jahr veröffentlichten Buch zitiert. Besonders sinnvoll und auch notwendig für die Stationenarbeit ist die vorherige Besprechung und gemeinsame Festlegung der Regeln, die hier sehr gut beispielhaft zusammengestellt wurden. Auch die Satzanfänge als Vorschläge zur anschließenden Reflexion und der Gelegenheit zum Austausch sind durchdacht und sinnhaltig.

Diese Stationentheke legt den Fokus hauptsächlich auf Leseverstehen und Schreiben. Die Zusatzaufgaben, die von den SuS freiwillig bearbeitet werden können, heben das sprachliche Handeln und das Hörverstehen in der Fremdsprache hervor. Im Buch wird öfter darauf hingewiesen, dass während der Stationenarbeit „größtmögliche Stille“ herrschen soll (S. 7). Das verwundert mich sehr. In meinem Referendariat wurde großer Wert auf den kommunikativen Aspekt gelegt, denn es hieß stets, dass man als Englischlehrer an dem Sprechanteil seiner SuS gemessen wird. Deshalb hätte ich mir  mehr von diesen „Zusatzaufgaben“ gewünscht, denn die vorgeschlagenen Spiele und Dialoge sind wohlüberlegt. Nichtsdestotrotz brauchen manche SuS, vor allem visuelle Lerntypen, Zeit um die neuerworbenen Redemittel zu verinnerlichen und abzuspeichern, indem sie es in unterschiedlichen Kontexten anwenden.

Zusätzlich hätte ich mir gewünscht die Aufgabenstellungen auf Englisch vorzufinden, vielleicht als eine Ergänzung auf der CD zur Differenzierung. Vor allem in der 4. Klasse sind viele Kinder bereits mit den englischen Aufgabenstellungen so vertraut, dass sie sich zutrauen die Aufgabenstellung aus dem Kontext oder durch einen Beispielsatz selbst zu erschließen.

Die Einbindung des Themas „adjectives“ bewerte ich sehr positiv, weil immer noch in vielen Lehrwerken Verben und Adjektive vernachlässigt werden. Die Aufgaben an sich sind variantenreich, oft auch gut ausgetüftelt und bringen die Kinder auch manchmal zum Knobeln.

Englisch üben an der Stationentheke

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