Lesekartei – Grundschumaterial zu POP ITs | Plopper

Die farbenfrohen Silikonteilchen, auch Pushy, Pop it oder Plopper genannt, sind mittlerweile auch in vielen Kinder- und Klassenzimmern angekommen und zu einem wahren Trend auf Social-Media-Kanälen geworden. Es gibt sie in den verschiedensten Formen und Farben und alle haben die Gemeinsamkeit, dass das Drücken der Bubbles so toll ploppt, dass es entschleunigend wirkt.

Eigentlich gehört diese Beschäftigungsmöglichkeit zu den Fidget Toys und gilt damit als pädagogisches Spielzeug, das ursprünglich für autistische Kinder gedacht war. Es soll bei besonders zappeligen Kindern stressreduzierend wirken und gleichzeitig zur Entspannung zur Förderung der Konzentration beitragen. Die nervösen Hände haben etwas zu tun und es ist vor allem greifbar, haptisch, spürbar – Attribute, die für jüngere Kinder wichtig sind.

Aus den bunten Plastikteilchen lassen sich viele Spielideen entwickeln. Dabei können sie alleine, zu zweit oder im Team umgesetzt werden. Das hier vorgestellte Material ist für die quadratischen Plopper (immer 6 in einer Reihe) konzipiert und kann sehr gut als Freiarbeitsmaterial in den Jahrgängen 2 bis 4 eingesetzt werden. Der Einsatz in Klasse 2 ist wahrscheinlich für die meisten Schülerinnen und Schüler erst zur Schuljahresmitte möglich. Thematisch dreht es sich um „Ameisen“ und wurde auch mit Sachinformationen rund um die Insekten unterfüttert.

Zur Vorgehensweise:

  • Das Kind benötigt eine Lesekarte und einen Plopper. Die Quiz-Fragen sollten am besten auf die Rückseite geklebt und anschließend laminiert werden. Die Farbe der Lesekarten orientiert sich an der Farbe der jeweiligen Reihe der Plopper.
  • Zunächst liest das Kind den Text und schaut sich anschließend die Leseverständnisfragen auf der Rückseite an. Nun muss es entscheiden, ob die Aussagen richtig oder falsch sind. Sollte es sich um falsche Aussagen handeln, drücken sie den entsprechenden Plopper nach unten.
  • Nun darf das Kind den nächsten Lesetext nehmen und so lange lesen und drücken, bis alle Reihen vollständig bearbeitet sind. Die Lösungskarte liegt bei, sodass eine Selbstkontrolle möglich ist.
  • Der Einsatz ist im schulischen aber auch häuslichen Kontext zur Förderung des Leseverständnisses möglich.

Zum Material:

Sommerferien-Übungsheft Deutsch und Mathe Klasse 2 | Fit in die 3. Klasse

Für erfolgreiches und gelingendes Lernen ist der Wechsel von Anspannung und Regeneration notwendig. So sollte die Ferienzeit hauptsächlich der Erholung dienen. Der coronabedingte Distanzunterricht war für viele Familien eine echte Herausforderung. Viele Eltern konnten ihre Kinder eng begleiten und unterstützen. Soziale Ungleichheiten bei Lernrückständen sind allerdings evident. Nach individueller Absprache kann zur Reduzierung der Wissenslücken ein zusätzliches freiwilliges Sommer-Übungsheft mitgegeben werden. Dieses 22-seitige DIN-A5 Sommerferien-Übungsheft für die 2. Klasse fasst die wichtigsten Lerninhalte zusammen, um erfolgreich ins 3. Schuljahr starten zu können.

Es kann zum Ende des 2. Schuljahres, über die Sommerferien oder als Wiederholung zu Beginn des 3. Schuljahres genutzt werden.

Aus dem Inhalt des Sommer-Übungsheftes Deutsch:

  • Wortarten
  • Nomen, Verben und Adjektive
  • Satzschlusszeichen
  • Genaues Lesen
  • Schlangenwörter
  • selektives Lesen
  • Leseverständnis
  • Sommergedicht – Reimwörter finden
  • Schreibanlässe zu Bildern
  • Satzglieder

Aus dem Inhalt des Sommer-Übungsheftes Mathe:

  • Zahlen bis 100
  • Hundertertafel-Orientierung
  • Plus und minus über den Zehner
  • Rechenmauern
  • Zauberdreiecke
  • Einmaleins-Aufgaben
  • Plusbus
  • Malnehmen und Teilen
  • Platzhalteraufgaben
  • Rechnen und malen
  • Sachaufgaben
  • Längen messen
  • Spiegelbilder zeichnen

Die Lehrkraft kann die Lernangebote individuell zusammenstellen, je nachdem welcher Kompetenzbereich einer Förderung bedarf. Als Deckblatt können hierfür unterschiedliche Formate genutzt werden. Eine leichte oder schwere Hantel kann die Differenzierung deutlich machen.

Vielleicht ist das ein kleiner Beitrag dazu, Bildungsungleichheiten ansatzweise zu kompensieren und Bildungschancen aktiv zu verbessern.

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