Plastikmüll: Stationen, Infokarten und Arbeitsblätter

Plastikinseln sind mittlerweile so groß, dass man sie aus dem Weltall sehen kann. Doch so weit braucht man gar nicht fliegen, denn in unseren Meeren türmen sich gigantische Müllberge, bedrohen Meeresbewohner und haben letztlich auch auf den Menschen Auswirkungen. Was ist überhaupt Plastik? Wo ist es zu finden? Lässt es sich vermeiden? Was kann jeder Einzelne tun? Gibt es auf diesem Feld schon nützliche Erfindungen?

Diesen Fragestellungen geht dieses Materialpaket rund um „Plastikmüll“ für die Grundschule nach. Das Unterrichtsmaterial umfasst eine Auswahl an sechs Stationen. Es soll Kinder im Grundschulalter für die Problematik rund um Plastik, Müll und Meer sensibilisieren und ihr Bewusstsein in Bezug auf den Verbrauch an Plastik erweitern. Je nach Klassengröße empfiehlt sich die Bearbeitung in Partnerarbeit oder in Dreiergruppen. Auf der laminierten Expertenkarte können Kinder aufgeführt werden, die bei der entsprechenden Station als Helferkinder fungieren. Es ist denkbar, die Stationen in zweifacher Ausführung auszulegen, um Wartezeiten zu vermeiden.

Die Behandlung des Themas empfiehlt sich im Sachunterricht oder auch als Projekt zum Thema „Umweltschutz“. Zunächst begreifen Kinder bei der Beschreibung des Wegs des Wassers am Wasserkreislauf, dass Mikroplastik im Wasser wiederkehrend ist. Anschließend geht es darum, dass Kunststoff nicht gleich Kunststoff ist und es hier unterschiedliche Sorten und Zusammensetzungen gibt, die sie an leeren Verpackungen erkunden und den entsprechenden Code auf dem Laufzettel notieren. Die Schülerinnen und Schüler erkunden, welche Meeresbewohner besonders gefährdet sind und dürfen daraufhin schätzen, wie lange bestimmte Produkte brauchen, bis sie zersetzt werden. An den letzten beiden Stationen geht es um Alternativen zu Plastikprodukten und was noch getan werden kann, um unsere Erde plastikfreier zu halten.

Zu den Stationen sind außerdem sechs Infokarten mit dazu passenden Arbeitsblättern in den Anforderungsbereichen I-III zu erwerben. Hier werden folgenden Teilbereiche behandelt:

  • Plastik
  • Plastik im Meer
  • Plastik in der Luft
  • Plastik in der Kleidung
  • Plastik vermeiden
  • Erfindungen

Andrea Schomburg und Barbara Scholz – Mattwoch, der 35. Miau

Fern im Gebirge, vor der Felsenzicke,
da schwebt ein Edler ganz, ganz hoch am Hammel.
Die Kirchturmglucke läutet mit Gebammel,
im Dorfteich schwimmt voll Majestät ein Schwein,
die Bohnen sammeln fleißig Honig ein.

Herr Käsemeer wacht auf und freut sich auf seinen freien Tag. Dieser ist besonders, weil es auch noch ein verfluxter Bachstubentag ist. Die Buchstaben fliegen nur so herum und verdrehen jeglichen Wortsinn. Das führt zu einer ungemeinen Situationskomik, die von Barbara Scholz in den wunderbaren Illustrationen unterstützt wird.

Der Protagonist macht sich mit einem Geschenk unter dem Arm auf den Weg zu seiner Liebsten durch die Stadt, na ja eigentlich einem Dorf, Duseldorf genau genommen. Nach seinem Haferflecken-Frühstück schnappt er sich seinen Hundschuh , also einen Hund aus einem Handschuh und düst los, vorbei an Bohnen, die sammeln fleißig Honig ein. Bei Mimi endlich angekommen, gibt es Wickelpudding mit Vanillesuse und ganz viele Küsse.

Die Zwei- bis Fünfzeiler sind nicht immer ganz leicht zum Vorlesen. Hier und da kommt man schon ins Stolpern und auch die Reime fließen nicht einfach dahin. Oft stehen die Buchstaben einfach quer. Genau das macht das Bilderbuch voller lustiger Wimmelbilder so unterhaltsam. Es empfiehlt sich nicht mehr als 2-3 Doppelseiten mit den Kleinen auf einmal zu lesen. Denn nicht nur der Text muss entschlüsselt werden, auch die vielen Hinweise der Illustrationen warten darauf aufgedeckt zu werden. Hier ist das Gekicher garantiert, vor allem bei Kindern die große Freude an Wortspielereien haben und gerne mit Sprache kreativ umgehen.

Sprachliche Kreativität fördern mit Humor

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Nicola Davies und Laura Carlin – Ein Baum ist ein Anfang

„Der Baum ist ein Anfang“ fordert zum Aktivismus und raus aus der Passivität heraus. In zarten, lückenhaften Ölkreidestrichen skizziert, sitzt die Protagonistin zusammengekauert auf dem Boden. Vor ihr liegen fünf grüne Eicheln. Sie machen den Anfang.

In einer urbanen Umgebung, voll mit Hochhäusern und Fabriken, durch die die Sonnenstrahlen den Boden kaum berühren, spaziert ein grauer Schatten durch die Straßen. Das Stadtbild und die Menschen erscheinen trostlos, erkaltet, desolat. Doch nicht nur die Schale ist verdorrt, auch das Innere leidet. Das Mädchen lebt davon, dass sie andere bestiehlt. Eine ältere Dame, deren Tascheninhalt sie sich aneignen möchte, lockt aus ihr das Versprechen, dass sie alles, was sich darin befindet, anpflanzt.

Den Wald in den Händen haltend, erfüllt diese hoffnungsvolle Mission die Protagonistin mit so viel Lebensglück und Sinnhaftigkeit, dass sie schon bald grüne Triebe als Lohn ihrer Arbeit erntet. Den Zauber, den die Natur ausströmt, darf man nicht unterschätzen. Sämtliche Studien weisen nach, welche gesundheitlichen Auswirkungen es auf den Menschen hat, Zeit in der Natur zu verbringen.

Sie hat den Anfang gemacht und zog weiter durch die Städte, um mehr Eicheln zu pflanzen, bis sie selbst eines Tages beraubt wurde. Doch dabei lächelte sie nur wohlwissend, dass das Pflanzen weitergehen wird …

„Es gibt nichts Gutes, außer man tut es“, formulierte bereits der Pädagoge Erich Kästner. Einer muss den ersten Schritt gehen, den Anfang machen…der Rest wird folgen.

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Hermione – Story Walk | Lesespaziergang | Harry Potter – Unterrichtsmaterial

Aus der bekannten „Harry Potter“-Reihe lädt die wissbegierige und fleißige Hermine Granger in diesem Lesespaziergang für den Englischunterricht ihre Freundinnen zur „witches`party“ ein. Schließlich braucht es nach all der Anstregung auch ein bisschen Erholung. Und wer sagt schon, dass man beim Feiern nicht auch ein bisschen das Zaubern üben kann?!

Das Unterrichtsmaterial für die Grundschule liegt in 3-facher-Differenzierung vor und kann in den Klasse 3-6 eingesetzt werden. Die anspruchsvolle Variante lässt sich auch prima von „native speakers“ bewältigen. Bei dem leichtesten Story Walk wurden die Schlüsselbegriffe markiert, sodass den Kindern die Orientierung leichter fallen sollte.

Eine Zusatzaufgabe für schnelle Lesespaziergänger liegt bei. Hier dürfen die Schülerinnen und Schüler passend zur Geschichte Satzanfänge mit den entsprechenden -enden in derselben Farbe ausmalen. Eine deutsch-englische Übersicht für die „Help Desk“ ist ebenfalls zu finden. Hier werden einige eventuell unbekannte Begriffe übersetzt.

Alan MacDonald – Rocco Randale: Schulparty mit Peinlichkeiten

Wie bitte? Ein Abschlussball? Aber sie guckten doch sonst am Ende des Schuljahres immer einen Film. Das war das Einzige, worauf er sich jedes Jahr freute!

Rocco Randale ist ein kleiner Chaot und erheitert die Leser:innen auch im zwölften Band mit seinen ungewöhnlichen und verrückten Ideen. Das Schuljahr neigt sich dem Ende entgegen. Zum Abschluss wird ein Schulball veranstaltet und es gibt eine Menge Snacks und Spiele. Doch dieses eine Mal legt ihn Damian rein und behauptet, dass zum Ball jeder mit weiblicher Begleitung erscheinen muss. Das kostet Rocco ordentlich Nerven und Mut.

In einer anderen Geschichte strebt Rocco eine Wurmfarm mit echten Regenwürmern an. Der Kaufpreis von 10€ erweist sich allerdings als eine Herausforderung. Hugo ist zwar bereit ihm das Geld zu leihen, doch dies ist mit einer Bringschuld verbunden. Diese Lernerfahrung zeigt, dass Manches auch nicht für Geld zu kaufen ist und Werte deutlichmehr zählen.

Diese Reihe ist äußerst amüsant und bereitet vor allem Jungen große Freude. Die Identifikation mit der Hauptfigur ist beim Schelm schnell gegeben. Die Kapitel sind kurz gefasst und mit unterhaltsamen Zeichnungen geschmückt. Für Erst- und Wenigleser ist das eine wunderbar unterhaltsame Lektüre im 2. Schuljahr.

„Leicht zu lesen und viel zu lachen!“ fasst es sehr gut zusammen.

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Sabine Ludwig – Ausgerechnet Adelheid!

Mit dem Auftakt der neuen Kinderbuchreihe rund um Adelheid, hebt die Autorin Sabine Ludwig, Antihelden auf das Podest und richtet das Licht auf Kinder, die sonst eher im Schatten stehen. Adelheid ist „minderbegabt“, wie wir es schon von Rico, Oskar und die Tieferschatten kennen. Sie wiederholt die dritte Klasse, so wie ihre alte Klassenlehrerin formuliert hat, da sie noch Zeit braucht, um sich alles noch einmal in Ruhe anzuschauen.

Sie in ist allem etwas langsamer und erfreut sich dennoch der Freundschaft mit Benni, der es ebenfalls nicht so einfach hat. Er kommt aus einem Elternhaus, in dem man sich wenig um schulische Belange sorgt. So ist Benni morgens damit beschäftigt, einen Mitschüler zu finden, von dem er abschreiben kann, anstatt sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Ansonsten hilft ihm Adelheid immer wieder aus seinen Schlammasseln, die bewusst herbeigeführt werden. Benni verschmiert Kleister auf dem Lehrerpult und Adelheid spinnt sich eine Entschuldigung für ihn zurecht, zugegeben leider keine überzeugende.

Und so gehen die beiden Freunde durch dick und dünn. Wenn auch man sich als Leser fragt, wann sie sich in ihrer Rolle weiterentwickeln und Benni vielleicht doch an wertvollen Erkenntnissen zugewinnt, die gute Seele von Adelheid mehr wertschätzt oder es zukünftig einfach besser macht. Adelheid dagegen wünscht man, dass sie deutlicher ihre Grenzen zieht, mehr für sich einsteht und ihre eigenen, individuellen Talente und Begabungen ausbaut. Hoffentlich sind dafür die nächsten Bände vorgesehen.

Streiche und Alltagsanekdoten rund um zwei Antihelden.

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Summer holidays | Lesespaziergang im Englischunterricht der Grundschule

Lesespaziergänge sind eine motivierende und aktivierende Methode, um die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern zu fördern. Das gelingt auch schon im Englischunterricht der Grundschule. Es funktioniert ähnlich einer Schnitzeljagd und macht vor allem draußen im Freien besonders viel Freude. Die Lehrkraft kann sich zurückziehen und wunderbar ihre Beobachtungen zur Sprachkompetenz machen.

Der Story Walk „Summer holidays“ thematisiert inhaltlich den Aufbruch der Familie Miller in die Sommerferien. Sie kommen in einer Ferienwohnung an, die etwas magisch daherkommt. Hier werden sie von sprechenden Birnen, fröhlichen Erdbeeren und eisliebenden Dinosauriern begrüßt. Was ist Fantasie und Wirklichkeit? Oder handelt es sich einfach um einen Traum, auf dem Weg in die heiß ersehnten Sommerferien?

Die bunten Karten werden wild durcheinander verteilt, an die Wände oder gerne auch im Freien an die Bäume geklebt. Die Schülerinnen und Schüler suchen sich ihren eigenen Startpunkt, wo sie ihr Arbeitsblatt hinlegen. Am Platz lesen sie nun den ersten Satz und schleichen los, auf der Suche nach dem Bild, welches zum eben Gelesenen am besten passt. Meinen sie das Motiv gefunden zu haben, merken sie sich die Zahl nad gehen zurück zu ihrem Startpunkt, um die Zahl entsprechend zu notieren. Nach dem Übersetzen der Zahlen in Buchstaben, erhalten sie einen Lösungssatz, sodass damit auch die Selbstkontrolle gewährleistet ist. Konzipiert wurde das Material in 3-facher-Differenzierung und kann im 3. oder 4. Schuljahr eingesetzt werden. Fitte Klassen werden die leichteste Version sicherlich auch schon zum Ende des 2. Schuljahres meistern können. Damit üben sie das Selektieren und Finden von Schlüsselbegriffen. Differenziert wurde im Hinblick auf die Textlänge, die Wortwahl, die Schriftgröße und die Komplexität der Satzstrukturen. Jegliche Lösungs- und auch Zusatzblätter für schnelle Lesespaziergänger liegen bei.

Für die Zusatzaufgabe werden iPads benötigt. Nach dem Vervollständigen, sprich Ausmalen des QR-Codes nach gewissen Vorgaben, soll dieser eingescannt und die dazugehörige Aufgabe in Angriff genommen werden. Hierbei ist die Lesemotivation und Lesefreude erfahrungsgemäß hoch. Am Schluss erhalten die Kinder einen wunderbaren Sommerferien-Gruß. In diesem Sinne: Happy summer holidays!

Nicola Edwards und Andrea Stegmaier – Ich zeig dir meine Welt

Fremde Kulturen strömen eine ganz eigene Faszination aus. Auch wenn moderne Technologien und die Möglichkeiten des einfacheren Reisens uns den Einblick in diese Vielfalt vereinfachen, so gibt es weiterhin viel Spannendes zu erfahren und zu entdecken.

In Vietnam werden keine Geburtstage gefeiert. Jeder wird am Tet, dem Neujahrstag, ein Jahr älter. Während dieses Festes schmücken die Menschen ihre Häuser mit Pfirsich- und Aprikosenblüten.

Ich zeig dir meine Welt (S. 61)

Mit „Ich zeig dir meine Welt“ dürfen wir auf Gedanken-Reisen gehen. Denn hier wurden ästhetisch ansprechende Türöffner geschaffen, die einen „glimpse“ in die fremde Welt gewähren. Jede Doppelseite hat ihr Thema, welches durchaus vom Mainstream abweicht und daher umso spannender erscheint. Die Leser:innen informieren sich über Hausmittelchen bei Erkältungen, typische Frühstückssitten, exotische Früchten, beliebte Pizzabeläge, nehmen an kurzen Sprachkursen teil und bekommen einen Einblick, wie die Kinder in den jeweiligen Ländern wohnen, reisen, schlafen und sich begrüßen.

Die Informationstexte sind kurz gehalten, pointiert und können wirklich als „Fun Facts“ bezeichnet werden. Das Staunen wird auch auf die Erwachsenen übergehen. Die Durian-Frucht oder die Lacuma-Frucht hat es schließlich nicht in jeden Supermarkt bei uns geschafft. Dass es in Frankreich als unhöflich gilt beim Essen die Hände in den Schoß zu legen, wird vielleicht auch nicht jedem bekannt sein. Dieses Bilderbuch darf dafür umso häufiger in die Hände genommen werden. Auch in Grundschulen und anderen Einrichtungen für Kinder ist es eine wunderbare Quelle zum Stöbern und Austauschen.

Spannende und unterhaltsame Fakten zum interkulturellen Lernen.

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Maria Gianferrari – SEi wie ein Baum!

„Sei wie ein Baum!“ ist ein Appell an den Menschen nicht nur in sich selbst stärker und resilienter zu werden, sondern auch die Gemeinschaft und die Wurzeln der gesellschaftlichen Strukturen nicht außer Acht zu lassen.

Bäume sind von Luft, Sonne, Nahrungsressourcen und dem Schutz anderer Lebewesen abhängig, um überlebensfähig zu bleiben. Die Autorin zeigt mithilfe der Baum-Metapher, dass wir einander brauchen. Fürsorge, Gemeinschaft, Zusammenhalt – diese Werte benötigen Rückgrat und Mut. Das ist der Stamm. Die Rinde trägt die Spuren des Lebens, so wie unsere Haut es ebenfalls zu tun vermag. Das Kernholz und das Mark machen unseren Körper funktionsfähig. Die Illustrationen strahlen Stärke, Tragfähigkeit und Vielfalt aus. Die Macht der Möglichkeiten bahnt sich ihren Weg durch die vielen verzweigten Pinselstriche.

So wie das Myzel, die verwobenen Fäden der Pilze die Bäume verbinden und Kommunikation ermöglichen, brauchen wir einander für Austausch, Anregung, und Inspiration. Eingewanderte Bäume sind verwundbar und benötigen umso mehr unseren Schutz. Es ist genug für alle da, betont die Autorin wohlwollend. Das „waldweite Netz an Informationen“ – das sind wir! Zusammen sind wir ein Wald!

Die Botschaft dieses Bilderbuchs ist aktuell und trägt eine selbstbewusste Forderung nach Solidarität. Es beginnt in einem Selbst und wächst schließlich über das Individuum hinaus. In einer Gesellschaft der immer größer werdenden Singularität, ist diese Erinnerung viel wert.

Eine Erinnerung und Mahnung zugleich – gemeinsam sind wir stark!

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Leserolle – Kopiervorlagen | Grundschule

Die Leserolle ist eine offene Methode zur Arbeit an einem individuell ausgesuchten Buch nach eigenen Leseinteressen. Es kann auch als eine Weiterführung des Lesebegleithefts und/ oder Lesetagebuchs gesehen werden. Als Dokumentation in Form eines Lese-Portfolios werden die Ergebnisse über einen längeren Zeitraum in selbstständigen Arbeitsphasen erfasst.

Parallel zur und auch nach der Lektüre entsteht eine Leserolle, in der die Schülerinnen und Schüler ihre Bearbeitungen von bestimmten Wahl- und Pflichtaufgaben aufbewahren, die sie aus einem Aufgabenangebot ausgewählt haben. In diesem Material ist die Lehrkraft frei zu entscheiden über den Umfang und die Wahl der bestimmten  Vorlagen. Insgesamt stehen hier 21 Vorlagen zur Wahl, darunter:

  • Angaben zum Buch
  • Informationen zum Autor
  • Erwartungen vor dem Lesen
  • Handlungsverlauf in Einleitung, Hauptteil und Schluss
  • Darstellung der Personen im Buch
  • Steckbrief zum Protagonisten
  • Herausarbeitung besonderer Gegenstände
  • Postkarte an einer Person des Buches
  • Beschreibung und Begründung lustiger trauriger, überraschender Momente
  • Coole Sprüche
  • Formulierung offener Fragen
  • Lieblingsstelle im Buch
  • Alternatives Ende
  • ABC zum Buch
  • Buchbewertung schreiben
  • 1 Blanko-Vorlage

Die Rolle an sich wird von den Kindern außen passend und ansprechend zum Buch gestaltet, so dass sie andere neugierig  auf den Inhalt macht und eventuell auch zum Selberlesen anregt. Der Einsatz ist sowohl in der Grundschule als auch in der Sekundarstufe möglich.

Eine beispielhafte Bewertung einer Leserolle und der Vostellung dieser, ist in einem gesonderten Materialpaket zu finden.