Farbenlehre in der Grundschule | 3-fach differenziertes Übungsheft | Klasse 1 und 2

Das Material baut auf dem Bilderbuch Ein klein wenig anders von Claire Alexander auf. Die Einbindung des Bilderbuchs ist jedoch keine Voraussetzung für den Einsatz des Materials.  

Claire Alexander hat in diesem Bilderbuch über Andersartigkeit und Selbstvertrauen ihre ganz eigenen Wesen erschaffen. Die Plufer sind winzige Geschöpfe, die gerne zusammen etwas Einzigartiges machen. Durch die kleine Öffnung auf ihrem Kopf plufen sie gerne auf Kommando. Daraufhin steigt grauer Rauch auf, an dem sie sich erfreuen. Nur bei einem Pluf passiert etwas wahrlich Besonderes und Einzigartiges. Sein Rauch ist bunt und leuchtet in allen Regenbogenfarben. Die einzelnen Rauchwaben vermischen sich. Grund- und Mischfarben werden ersichtlich und die Bandbreite der Farbvielfalt strahlt für sich. Die Werte rund um Toleranz und Offenheit sind wunderbare Säulen für das Aufgreifen im fächerübergreifenden Unterricht.

In diesem Materialpaket ist ein dreifach-differenziertes Übungsheftchen zur Farbenlehre enthalten. Der Einsatz ist für die Klassenstufen 1-2 vorgesehen. Die leichteste Niveaustufe erfordert keine Lesefertigkeiten und kann mithilfe der Piktogramme erschlossen werden. Die schwierigste Variante kann im 2. Schuljahr eingesetzt werden und erfordert eine gewisse Knobelbereitschaft. Die Grund- und Mischfarben sollen anhand von Rätseln erschlossen werden.

Zunächst geht es bei allen drei Schwierigkeitsstufen darum, dass die Kinder die drei Grundfarben kennen lernen. Darauf aufbauend erfolgt die Einführung der Mischfarben. Letztlich findet der Übergang zum Farbkreis nach Johannes Itten, wobei der Fokus lediglich auf den Primär- und Sekundärfarben liegt. Das Arbeitsblatt „Farbvielfalt“ kann bei Bedarf zu Feststellung des Lernzuwachses eingesetzt werden. Die Aufgabenstellung wurde bewusst relativ offen gehalten, sodass beim Ausmalen ersichtlich werden kann, ob die Erkenntnisse verinnerlicht und anhand der Reihenfolge und des Mischens der Rauchwolken verstanden wurden.

(Zum Material bitte auf das Bild klicken.)

Rachel Bright und Chris Chatterton – Der Sorgosaurus

Rezension

Der kleine Sorgosaurus ist sehr sorgfältig, bedacht und mag Struktur. So kommt es, dass er zu seinem Ausflug mit einer abgearbeiteten Liste aufbricht. Vor der Ankunft seines Ziels, überfallen ihn allerdings erneut Sorgen. Er fragt sich, ob er genug Essen dabei hat, ob die Route stimmt und jegliche „Was-wenn-Szenarien“ bahnen sich ihren Weg in seinen Kopf.

Entmutigt rastet er vorerst und merkt, dass der blaue Schmetterling, das Symbol seiner Ängste, nun anfängt zu wachsen und sich in seiner Gefühlswelt auszubreiten. Wie gut, dass seine Mutter ihm eine „Mut-Mach-Schatzkiste“ mitgegeben hat. Hier finden sich alle Gegenstände, die dafür sorgen, dass seine Sorgen sich in Luft auflösen. Ein Stock, ein Stein, ein Teddy und vor allem Mamas Brief heitern ihn augenblicklich auf und so kann er positiv gestimmt wieder weiterziehen. Er beruhigt sich im Nu und der blaue Schmetterling fliegt wieder aus seinem Bauch.

„Der Löwe in dir“ von Rachel Bright hat eine große Anhängerschaft gefunden. Auch die Botschaft in diesem Buch ist von großer Relevanz, wenn auch die Illustrationen im Vergleich einen kleinen Dämpfer erleiden. Der Sorgosaurus wirkt etwas blass und hat nicht die große Strahlkraft der Jim-Field-Illustrationen. Die Reime lesen sich im Großen und Ganzen flüssig und haben nur selten kleine Holperstellen, was sicherlich auch dem Übersetzen geschuldet sein wird.

Dieses Bilderbuch von Rachel Bright greift ein Thema auf, dass vor allem in der Pandemiezeit eine noch größere Gewichtung bekommen hat. Unsicherheiten, Ängste und Sorgen plagen nun auch vermehrt Kinder. Das Spinnennetz der negativen Gedanken kann schnell Überhand nehmen und schon findet man sich in einem dunklen emotionalen Loch. Hier ist es wichtig, Kindern Werkzeuge an die Hand zu geben, um aus der Negativität wieder heraus zu finden. Der Sorgosaurus hat eine mutmachende Schatzkiste dabei, gefüllt mit materiellen und ideellen Schätzen. Dieser Zugang erleichtert ihm die Distanzierung von den belastenden und einengenden Gefühlen. Damit hat er sein persönliches, verlässliches Instrument und kann sich auf seine eigenen Ressourcen besinnen.

Dieses Bilderbuch kann dazu dienen, sich bewusster mit seinen Gefühlen und Ängsten auseinander zu setzen und herauszufiltern, auf welchen Wegen die belastenden Gefühle minimiert werden können. Es bietet sich an, eine ganz persönliche Schatzkiste zu basteln und sie individuell zu befüllen. Im fächerübergreifenden Unterricht lassen sich Sorgenfresser künstlerisch gestalten oder Methoden erfinden wie Angst in Mut verwandelt werden kann.

Blick ins Buch
Fazit

Der Angst nicht zu viel Raum geben – Strategien zum Umgang mit Sorgen!

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Unterrichtsmaterial | Kater Kamillo kommt in die Schule

Kater Kamillo, ein wuscheliger, schwarzer Kater hat seinen ersten Schultag. An diesem besonders wichtigen Morgen ist ihm etwas mulmig zumute. Was kommt da auf ihn zu? Das Unbekannte macht ihm Angst, sodass er versucht die neue Situation hinauszuzögern und durch Vermeidung vor sich her zu schieben. Seine geduldige Katzenmama durchschaut die Taktik und bugsiert ihn liebevoll ins Klassenzimmer. Als kleine seelische Unterstützung hat er allerdings heimlich seinen Mäusefreund in seiner Butterbrotdose in die Schule geschmuggelt. Wenn das nicht in einem Chaos endet?

Diese Geschichte fängt ganz authentisch das mulmige Gefühl der zukünftigen Erstklässler ein. Es wird allerdings mit einer angenehmen Prise Humor gewürzt und sobald Kamillo im Klassenraum von den jubelnden Mitschülern begrüßt wird, erweisen sich seine Sorgen als nichtig und lösen sich regelrecht in Luft auf.

Das Unterrichtsmaterial basiert auf dem Bilderbuch Kater Kamillo kommt in die Schule, im Original Splat the Cat, von Rob Scotton. Es thematisiert die Gefühlswelt vor dem Schuleintritt, die getragen wird von Aufregung und Nervosität. Das Paket ist als Angebot zu verstehen, aus dem die Lehrkraft selektiv entscheiden kann, was für die Lerngruppe geeignet ist. Es besteht die Möglichkeit, fächerübergreifend den Kater mithilfe der Bastelvorlage zu basteln und ihn als Einzelfigur oder als Präsentationsfläche für das kleine Einschulungs-Miniheft zu nutzen. Im Material sind zwei unterschiedliche Varianten enthalten, wie das 8-seitige Miniheft eingerahmt werden kann.

Das Miniheft ist losgelöst von der Geschichte und dient dazu, in der Schule anzukommen, von sich zu erzählen und anzugeben, worauf man sich in der Schule freut. Als Gesamtpaket ist es eine schöne Erinnerung an die ersten Schulwochen.

Außerdem enthält das Paket Arbeitsblätter, die sich inhaltlich an der Geschichte orientieren und keine Lese- oder Schreibfertigkeiten voraussetzen, sodass sie gleich in den ersten Schultagen einsetzbar sind. Hier dürfen die Schülerinnen und Schüler selbst überlegen, wen oder was sie gerne in die Butterbrotdose als Glücksbringer packen würden. Ferner steht die Wiedergabe der Gefühlswelt im Fokus und zur Förderung des genauen Zuhörens ein kleines Rätsel, welche Ausreden sich der Kater im Vorfeld überlegt hat.

Marlies van der Wel – Seesucht

Rezension

Die Dunkelheit des Meeres, die Unbeweglichkeit der Tiefe, das Mysteriöse und Geheimnisvolle zieht den Betrachter magisch an. Es sind in erster Linie die kongenialen Illustrationen von denen das Bilderbuch lebt. Man kann nicht leugnen, dass hier auch eine gewisse Schwere und Last mitschwingt.

Der kleine Jonas erlebt im zarten Alter von zwei Jahren die leichten Wogen des Meeres und fühlt sich seitdem mit dem Meer verbunden. Er wünscht sich nichts sehnlicher als mit dem Meer zu verschmelzen und tüftelt an Erfindungen, die ihm das Tauchen ermöglichen.

In regelmäßigen Zeitabschnitten darf der Leser Jonas bei seinen neuen, teils bizarren und ungewöhnlichen Installationen begleiten. Jeder Versuch und damit auch Misserfolg bringt ihn jedoch ein Stückchen weiter. Das am Strand gesammelte Gut häuft sich schließlich an und kann in einer Notsituation zu dem erwachsen, wofür die jahrelange Mühe letztlich notwendig war und nun auch sinnvoll erscheint. Im Alter von 80 Jahren verwirklicht er seinen Traum. Er wird eins mit dem Meer. Das Ende bleibt offen und lädt den Leser zum Weiterspinnen ein.

Der Animationsfilm „Jonas and the sea“ vermittelt kunstvoll den Visionär, der seinem Traum sein Leben geschenkt hat. Die Sinnhaftigkeit des Seins berührt ganz neue Anhaltspunkte. Die Botschaft braucht nicht viele Worte und so ist auch der Text im Buch auf das Knappste bemessen. Das Gefühl und die Taten stehen im Fokus.

Das Bilderbuch kann dazu anregen, nach den Sommerferien das gesammelte Strandgut dafür zu nutzen, eigene Installationen zu kreieren.

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Fazit

Wachstum, Entwicklung und Durchhaltevermögen sind die Kernthemen dieser wundervoll bebilderten Geschichte.

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Philosophieren mit Kindern – Unterrichtsmaterial und Bücher

Philosophieren mit Kindern –

Die Faszination an der kindlichen Offenheit und der Fähigkeit Fragen zu stellen und oft über gesellschaftliche Grenzen hinaus zu denken, ist groß. Ihre Vorstellungen sind unverfälscht, die Ideen kraftvoll und die Antworten kreativ. Diese Art auf die Welt zu schauen und sich damit auseinanderzusetzen, sollte man fördern und darüber miteinander ins Gespräch gehen.

Diese Auseinandersetzung ist spannend, reizvoll und äußerst lehrreich, nicht nur für Kinder. Sie sind die Zukunft unserer Welt. Ihre Denkweise bestimmt zukünftige Sichtweisen – der Mut Neues zu wagen und zu denken, kann geübt werden. Auf dem Büchermarkt findet man so einige Schätze, die wertvolle Ideen liefern und entweder als eine in sich geschlossene Geschichte behandelt oder zur Entnahme einzelner Aspekte dienen können.

Warum bin ich nicht du? – ist eine Sammlung an authentischen unzähligen philosophischen Fragen von Kindern zwischen 3 und 11 Jahren. Diese Fragen alleine bringen den Leser zum Schmunzeln und spiegeln so wunderbar die Naivität des kindlichen Denkens wider. Der Autor ist außerdem mutig genug bei Fragen, auf die es keine Antworten gibt, diese auch so zu bekunden.

Unmöglich – Eigenständige, originelle und kluge Köpfe haben hier die Gelegenheit zu kleinen Philosophen und Problemlösern heranzuwachsen. „Ein brennendes Eis“ – Das Titelbild spiegelt die Grundidee dieses Buches über das Unmögliche sehr gut wider. Hier treffen Gegensätze aufeinander und bringen die Leser in Versuchung weiterzudenken, zu spinnen, zu philosophieren. Nicht alle Denkanregungen sind schlüssig, logisch oder tiefsinnig. Zu vielen Fragen gibt es keine eindeutige Antwort. Doch darum geht es auch nicht. Bei diesem Buch raucht das Gehirn.

Um diese Kunst verschiedenste Fragen der Kinder aufzugreifen und ins Licht gemeinsamer Betrachtungen und Diskussionen zustellen, um an der spannenden Auseinandersetzung zu wachsen, habe ich 80 Impulsfragen zu vier unterschiedlichen Bereichen erstellt. Das Ziel ist, diese regelmäßig zu zücken, um im Unterrichtsalltag nicht nur das Weiterdenken, sondern auch das mündliche Sprachhandeln zu fördern. Wichtig ist hierbei die Kinder anzuregen, sich selbst Gedanken zu machen, und ihre Fragen gekonnt zurück zu geben – zum Beispiel mit Aussagen wie „Warum denkst du, dass das so ist?“. Weitere Fragen wären:

  • Kann es sein, dass…
  • Was würde es bedeuten, wenn…
  • Hast du ein Bespiel für deine Vermutung?
  • Wie meinst du das, wenn du sagst…

Beim Philosophieren ist die Lehrkraft kein Wissensvermittler und korrigiert auch nicht die Gedankengänge. Sie eröffnet neue Türen und leitet an, noch tiefer in die Sache einzutauchen, um einen möglichst breit aufgestellten Blickwinkel zu erhalten.

Besprechungen der oben abgebildeten Bücher:

Mit Kindern philosophieren
Grausame Welt
Wenn du einen Wal sehen willst
Neues vom Philosofisch

Claire Alexander – Ein klein wenig anders

Rezension

Claire Alexander hat in diesem Bilderbuch über Andersartigkeit und Selbstvertrauen ihre ganz eigenen Wesen erschaffen. Die Plufer sind winzige, runde, graue Geschöpfe, die gerne zusammen etwas Einzigartiges machen. Durch die kleine Öffnung auf ihrem Kopf plufen sie gerne auf Kommando. Daraufhin steigt grauer Rauch auf, an dem sie sich erfreuen.

Nur bei einem Pluf passiert etwas wahrlich Besonderes und Einzigartiges. Sein Rauch ist bunt und leuchtet in allen Regenbogenfarben. Alle anderen Plufer sind verunsichert und entscheiden sich lieber zu verduften.

Der thematische Blick visiert die Werte von Akzeptanz, Offenheit, Toleranz aber auch Ausgrenzung und Mobbing. Die große Gemeinschaft preist zwar zuvor ihre Vorliebe zum Einzigartigen an, doch wenn es tatsächlich vor ihren Augen entsteht, ziehen sie sich zurück und verurteilen das Gegenüber stattdessen. Glücklicherweise erscheint ein anderes Wesen, welches auch etwas anders aussieht als der Rest der Pluffer und zeigt dem zurückgelassenen Pluff, dass Anderssein etwas Tolles ist. Das Erziehungsziel ist erfüllt und gelangt auch letztlich zu der großen Masse.

Hier zeigt sich einmal mehr, dass Buchgestaltung im Zusammenspiel aller drei Dimensionen – Text, Bild und Layout – mit viel Liebe zum Detail eine der ganz großen Stärken der Kinderliteratur ist. Der Einband hebt in ausgestanzten Buchstaben den Titel „anders“ hervor, untermauert von bunten Farben der darauffolgenden Seite. Auch sonst wird der Botschaft viel freie Fläche eingeräumt. Die Figuren und der gewichtige Inhalt erhalten den nötigen Raum zur Entfaltung, ohne jegliche Ablenkung durch anderweitige Nebenereignisse.

Blick ins Buch
Fazit

Nicht nur die Botschaft des Einzigartigen prädigen, sondern auch wirklich leben!

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Barbara Stok – Vincent

Rezension

Ein Künstler muss Charakter und Gefühl in sein Werk legen. Nicht malen, was verkäuflich ist.

(S. 60)

Barbara Stok präsentiert in einem persönlichen und einfach gewählten Titel „Vincent“, der sich ohne Umwege einfach nur auf den Vornamen fokussiert, den heutzutage weltbekannten Künstler des Impressionismus. So zeigt das Cover ebenfalls unverblümt die vereinfachte Abbildung des Malers. Eine Herangehensweise, die sich im Inhalt widerspiegelt. Der Graphic Novel zeigt einen ehrlichen Lebensausschnitt des Künstlers und hält nicht hinter dem Berg, welchen Kämpfen Vincent van Gogh ausgesetzt war.

Die finanzielle Not ist bereits auf den ersten Seiten ersichtlich. Die beiden Brüder, Vincent und Theo, verabschieden sich auf dem Bahnhof und Theo verspricht Vincent regelmäßig Geld zu schicken, damit er seiner Leidenschaft, der Malerei, nachgehen kann. Vincent reist nach Südfrankreich und malt blühende Bäume, weite Weizenfelder und fängt den leuchtenden Himmel einer Sternennacht ein.

So leidenschaftlich er seinen Werken nachgeht, so geplagt ist er vom Ausbleib des Erfolgs, der Geldnot und den zunehmenden Attacken seiner geistigen Verwirrung. Die Idee zur Gründung eines Künstlerhauses konnte nie in die Tat umgesetzt werden. Dennoch blieb er sich und seinem Stil treu, ohne sich dem Geschmack der Massen zu beugen.

Es ist ein etwas trauriger Blick auf ein turbulentes Leben eines brennenden Künstlers, der leider niemals die Chance hatte, zu Lebzeiten die Früchte seiner Arbeit ernten zu dürfen. Gleichzeitig ist es inspirierend zu sehen, wie wahnsinnig ausdauernd und beharrlich er seiner Leidenschaft nachgegangen ist.

Im Kunstunterricht lassen sich einige Ausschnitte wunderbar gemeinsam lesen, wenn es darum geht, dass Vincent seinen Malstil erklärt oder bestimmte Werke, wie „Sternennacht“ oder „Weizenfelder“ beim Entstehen begleitet werden wollen. Gewisse Textausschnitte laden zudem zum Philosophieren ein.

Wenn ich an all die Dinge denke, deren Gründe ich nicht verstehe, schaue ich zu den Weizenfeldern. Ihre Geschichte ist auch unsere, denn sind wir selbst nicht auch zu einem wesentlichen Teil Korn? Jedenfalls müssen wir uns damit abfinden, dass wir wachsen wie ein Pflanze, nicht in der Lage, uns so zu bewegen, wie unsere Fantasie manchmal ersehnt und dass wir, sind wir reif genug, gemäht werden wie Getreide.

(S. 109)
Blick ins Buch
Fazit

Ein Comic rund um das leidvolle aber auch von Kreativität getragene Schaffen eines Künstlers.

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Suza Kolb – Emil Einstein

Rezension

Beim neugierigen Goldschopf kribbelt es immer wie verrückt, wenn er eine neue Idee hat. So geschieht es auch an seinem sechsten Geburtstag. Von seinen Eltern bekommt das angeblich vom Glück verwöhnte Sonntagskind Holzbretter geschenkt. Nach anfänglicher Enttäuschung, beginnt Emil mit Frau Pfeifendeckels Hilfe ein Auto zu bauen, sein eigenes Erfindermobil.

Die Idee zum Bau einer Tier-Übersetzer-Maschine kündigt sich mit einem dollen Jucken an, das vergleichbar mit einer Armee an Ameisen in den Haaren ist. Unermüdlich nimmt Emil Tierstimmen auf und übersetzt sie. Trotz dem zeitaufwändigen Tüfteln, scheint die Idee nicht umsetzbar, doch wie viele Erfindungen auch, hilft hier ein kleiner Zufall der Entwicklung weiter.

Dieses Buch handelt von Mut, Erfinderreichtum und aber auch Ausdauer. Die Fähigkeit Frustrationen zu erleiden, wenn es nicht so läuft, wie man es sich vorstellt, muss ebenfalls vorhanden sein. Dabei gibt Emil nicht auf, begegnet seiner Umwelt mit einem offenen Blick und dank seiner neugierigen Art entdeckt er immer Neues und Spannendes um ihn herum. Begleitet wird er von seinen Freuden, dem Nachbarskater Leonardo, benannt nach dem Erfinder Leonardo da Vinci und der Mäusedame Bertha, mit der Namensverwandschaft zu Bertha Benz, der ersten Pionierin des Automobils. Nur der Waldkauz braucht noch einen echten Namen, der wahrscheinlich in den Folgebänden erst enthüllt wird. Weitere Abenteuer rund um Emil Einstein und seinen Erfindungen werden erwartet!

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Fazit

In Emils Erfinderlabor ist immer etwas los – unterhaltsamer Erfinder und Tierfreund.

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Sommerferien-Übungsheft Deutsch und Mathe Klasse 2 | Fit in die 3. Klasse

Für erfolgreiches und gelingendes Lernen ist der Wechsel von Anspannung und Regeneration notwendig. So sollte die Ferienzeit hauptsächlich der Erholung dienen. Der coronabedingte Distanzunterricht war für viele Familien eine echte Herausforderung. Viele Eltern konnten ihre Kinder eng begleiten und unterstützen. Soziale Ungleichheiten bei Lernrückständen sind allerdings evident. Nach individueller Absprache kann zur Reduzierung der Wissenslücken ein zusätzliches freiwilliges Sommer-Übungsheft mitgegeben werden. Dieses 22-seitige DIN-A5 Sommerferien-Übungsheft für die 2. Klasse fasst die wichtigsten Lerninhalte zusammen, um erfolgreich ins 3. Schuljahr starten zu können.

Es kann zum Ende des 2. Schuljahres, über die Sommerferien oder als Wiederholung zu Beginn des 3. Schuljahres genutzt werden.

Aus dem Inhalt des Sommer-Übungsheftes Deutsch:

  • Wortarten
  • Nomen, Verben und Adjektive
  • Satzschlusszeichen
  • Genaues Lesen
  • Schlangenwörter
  • selektives Lesen
  • Leseverständnis
  • Sommergedicht – Reimwörter finden
  • Schreibanlässe zu Bildern
  • Satzglieder

Aus dem Inhalt des Sommer-Übungsheftes Mathe:

  • Zahlen bis 100
  • Hundertertafel-Orientierung
  • Plus und minus über den Zehner
  • Rechenmauern
  • Zauberdreiecke
  • Einmaleins-Aufgaben
  • Plusbus
  • Malnehmen und Teilen
  • Platzhalteraufgaben
  • Rechnen und malen
  • Sachaufgaben
  • Längen messen
  • Spiegelbilder zeichnen

Die Lehrkraft kann die Lernangebote individuell zusammenstellen, je nachdem welcher Kompetenzbereich einer Förderung bedarf. Als Deckblatt können hierfür unterschiedliche Formate genutzt werden. Eine leichte oder schwere Hantel kann die Differenzierung deutlich machen.

Vielleicht ist das ein kleiner Beitrag dazu, Bildungsungleichheiten ansatzweise zu kompensieren und Bildungschancen aktiv zu verbessern.

Durch das Klicken auf das jeweilige Bild, erfolgt eine Weiterleitung zum Material.

Karin Gruß und Dorota Wünsch – Ein Krokodil im Badesee?

Rezension

Zeitungsmeldungen und Beiträge in den Medien dürfen auch angezweifelt werden!

Diese Botschaft trägt das kunterbunte Wimmelbildbuch hinaus in die Welt und lehrt der eigenen Spürnase zu vertrauen und auch Dinge zu hinterfragen. Eine falsche Schlagzeile deutet an, dass ein Krokodil am Badesee sein Unwesen treibt. Schon bald verschwinden die ersten Badehosen und Sonnenbrillen. Liegestühle stehen plötzlich ganz woanders, Kopfhörer scheinen sich in Luft aufgelöst zu haben und nach und nach steigt die Aufregung aller Badegäste.

Schon die kleinsten Spürnasen werden jedoch flugs entdecken, wer tatsächlich hinter diesem Unfug steckt. Da braucht man kein großer Detektiv zu sein, wenn man mit offenen Augen durch das Leben geht, um die wahren Übeltäter zu entlarven. Hin und wieder genügt es Fakten richtig zu kombinieren.

Die Illustrationen von Dorota Wünsch locken den Sommerspaß nach Hause und strotzen nur so vor Leichtigkeit und Unbeschwertheit. Der Schabernack und die humorvolle List der Täter steht ihnen ins Gesicht geschrieben. Doch so leicht und spritzig die Wimmelbilder sind, so wichtig und bedeutend ist die eigentliche Botschaft dahinter: Prüft die Inhalte und Informationen auf ihre Richtigkeit und Glaubwürdigkeit!

Blick ins Buch
Fazit

Entdecken, kombinieren und hinterfragen: Fake-News als Thema schon für die Kleinsten!

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