„Mias Bohne“ – Unterrichtsmaterial

Mia wünscht sich sehnlichst ein Haustier. Das Betteln und Jammern bringt bei ihren Eltern jedoch nichts. Stattdessen soll sie sich in der Pflege einer Pflanze beweisen. Dafür bekommt Mia von ihrer Mama eine Bohne. Diese steckt sie in die feuchte Erde eines Joghurtbechers und schon bald fängt es an zu keimen. Diese Pflanze wird Mias Haustier und begleitet sie am Küchentisch, bei Spaziergängen oder beim Erfinden von gruseligen Bohnenfänger-Geschichten.

Pflanzentierpflegerin zu sein ist zwar toll, doch schon bald vermisst Mia ihre Freundinnen. So vergisst sie das Gießen und überschwemmt kurz darauf ihre Bohne, damit sie wieder viel Zeit zum Spielen hat. Nun muss eine Lösung her, die beide glücklich macht. Da macht sich Mia auf den Weg in den Garten. Pflanzen brauchen nämlich viel mehr als Liebe und Geschichten.

Dieses DIN-A5-Heftchen wurde passend zum Bilderbuch „Mias Bohne“ von Stephanie Schneider erstellt. Es wurde für die Jahrgänge 2 und 3 konzipiert und kann fächerübergreifend im Deutsch- und Sachunterricht Verwendung finden. Es geht inhaltlich zum einen um Verständnisfragen zur Geschichte, thematisiert aber auch die richtige Pflanzenpflege und was Pflanzen zum Wachsen und Keimen benötigen. Es kann aber auch im Kontext „Haustiere“ berücksichtigt werden, da Mia sich als Pflanzenhaustierpflegerin beweisen muss.

Zudem werden Kinder ermuntert, die Verhaltensweisen der Protagonistin kritisch zu beleuchten und ihre Meinung zu begründen. Konnte sich Mia wirklich beweisen?

Anna Taube – BUNT!

Anderssein bestimmen die anderen

Dieses bunte Vorlesebuch ist eine Sammlung an kurzen und langen Geschichten, die alle von Diverstität handeln. Andersartigkeit ist doch Normalität würde man meinen, doch nicht nur der Blick in die Vergangenheit zeigt, dass Rasissmus und Diskriminierung wiederkehrende Themen sind.

Jeder Mensch ist anders. Jeder Mensch ist einzigartig. Jeder Mensch ist gleich viel wert.

Diese Botschaft kann man nicht oft genug anbringen. Obwohl es festgeschriebene Gesetze gibt, wird der Gedanke nicht in allen Ländern der Welt gelebt. Niemand darf einem anderen wehtun, weder mit Worten noch mit Taten. Trotzdem passiert das. Jeden Tag.

Diese kleinen Anstöße in Form von Gedichten und manchmal auch persönlichen Geschichten sollen Vielfalt zulassen, indem schon Kinder lernen unsere Unterschiedlichkeiten zu akzeptieren und die Gemeinsamkeiten sehen. Es geht darum, keinen auszusieben oder zu vergessen.

Die Autoren in diesem Buch wünschen sich Chancengleichheit. Sie nutzen ihre Stimme und stehen ein für Menschen diverser Nationalitäten, Religionen, sexueller Orientierung, sozialer Herkunft und für Menschen mit und ohne Behinderung. Eine bunte Gesellschaft ist Reichtum.

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Amélie Javaux und Annick Masson

Kinder wachsen heutzutage ganz selbstverständlich mit einer Vielzahl an unterschiedlichen digitalen Medien auf. Diese bringen diverse Vorteile mit sich, dienen als Informationsquelle und erleichtern viele Lebensbereiche. Sie können aber auch problematisch werden, wenn sie sich auf den Umgang im Miteinander auswirken. Dieses Bilderbuch „Die digitale Familie“ richtet den Blick auf die Achtsamkeit in der Kommunikation. Es möchte die neuen Medien keinesfalls verteufeln, dafür mehr sensibilisieren.

Krümel ist der glücklichste Hund auf Erden. Zumindest ist er das bis Oma eines Tages die Kinder mit sämtlichen Smartphones und Tablets überhäuft. Was gut gemeint war, endet in einer Katastrophe. Die Kinder sind fortan nur noch in ihre digitalen Geräte vertieft. Sie wischen und starren in die bewegungslosen Kisten. Ihre Augen sind wie hypnotisiert. Krümel fühlt sich überflüssig und läuft weg. Diese Kehrtwende bringt die digitale Familie zum Überdenken ihres Kosumverhaltens an den Bildschirmen. Natürlich verschwinden sie nicht ganz aus ihrem Alltag. Doch sie erkennen, dass Balance wichtig ist.

Digitale Medien bergen die Gefahr in einer Parallelwelt zu verweilen. Hin und wieder ist es notwendig, aus den eingefahreren Mustern herauszutreten und zu reflektieren. Der Mensch braucht echte, reale Interaktion für ein gesundes Miteinander. Umso schöner ist es, dass im Buch am Ende Ideen, betitelt als „Glücksrezepte“, gezeigt werden, wie Familienleben neben den digitalen Medien noch genutzt werden kann. Hierzu gehört auch selbstverständlich die kraftspendende „me-time“ und Zeit in der Natur.

Fazit: Gerne öfter ausloggen und die gemeinsame quality-time genießen!

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Ute Krause – Die Moffels

Die Turmuhr schlägt, der Mond geht still,
der Moffelwecker klingelt schrill.
Es ist stockfinstre Mitternacht;
jetzt sind die Moffels aufgewacht.

Diese braunen, kuschligen und ungeschickten Plüschpoffler, die stets in Reimen sprechen, begleiten Luzie bei „Das Sandmännchen“ schon in sämtlichen Folgen. Sie erfüllen Wünsche und werden nachts wach, wenn die Menschheit schläft.

Mit einer Kerze auf dem Rücken wandern die Fantasiewesen auf die Dächer und da sie noch ganz schön verschlafen sind und sich recht ungeschickt anstellen, erleben sie prompt die ersten Abenteuer. Auf der Suche nach dem „Munsch“ statten sie einem Klassenraum einen Besuch ab, landen in einem Büro und schlemmen sich durch eine Bäckerei.

Der Gedanke und die Überlegungen, was wohl nachts um einen herum passiert, wenn man selbst schläft beschäftigt Kinder ungemein. Hier wird genau diese kindliche Fantasie des Ungewissen aufgegriffen. Ute Krause gelingt es ausgezeichnet sprachlich die Reime so gekonnt aneinander zu setzen, dass man dieses Buch immer und immer vorlesen muss. Die Kraft der hier gewählten Sprache ist stark und strahlt vielfältig in das Sprachbewusstsein der Zuhörinnen und Zuhörer.

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Valentine´s Day | Pocket Books | Unterrichtsmaterial

Diese Minibüchlein, die als Hosentaschenbücher gefaltet werden, sind ein wunderbarer Anlass, um im Englischunterricht das Thema „Valentinstag“ aufzugreifen. Die Schülerinnen und Schüler lesen die kurzen Texte, malen aus und vervollständigen die auf der letzten Seite gestellte Aufgabe. Hierbei dürfen sie ihr Leseverständnis testen oder sich das Ende der Geschichte ausdenken.

Die Pocket books lassen sich im 3. und 4. Schuljahr einsetzen. Das Büchlein „Love Letters“ greift eine Liebesgeschichte zwischen zwei Kindern auf, die schließlich im Verfassen eines Liebesbriefs und einer Einladung endet. Das Heftchen „Bee my Valentine!“ spielt mit der Wortbedeutung des Homophones „bee“ vs. „be“ und dreht sich um die Liebe zweier Bienen, die sich zum Valentinstag Blumen schenken. Die Bedeutung des Nektars für Bienen hebt die Geste zu einem noch wertvolleren Geschenk.

Karneval im Zoo – Unterrichtsmaterial

Bereits im Jahr 2020 habe ich das Bilderbuch „Karneval im Zoo“ von Sophie Schoenwald vorgestellt. Es hat sich nun zum dritten Mal in Folge als DAS Vorlesebuch zur Faschingszeit herausgestellt. Nicht nur die ulkigen Illustrationen beeindrucken, auch die Geschichte kommt bei den Zuhörerinnen und Zuhörern sehr gut an.

Die Tiere im Zoo haben sich zu Karneval verkleidet. Freiherr von Löwe ordnete an, dass sich jeder in das Tier verwandeln dürfte, das es schon immer einmal sein wollte. So stellt sich ein rosagefärbtes Nilpferd auf Stelzen hin und behauptet ein Flanil zu sein. Das Erdmännchen hat eine Mähne um den Kopf geschnallt und brüllt laut als Erdlöwe durch den Zoo.

Diese Geschichte lädt regelrecht zu Sprachspielen und kreativen Auseinandersetzung ein. Nicht nur die zwei zusammengeworfenen Bezeichnungen der Tiernamen belustigen, auch die künstlerische Gestaltung der Kostümierung bereitet Freude. Das kleine DIN-A5-Heftchen „Tiere in Verkleidung“ wurde für die Jahrgänge 2 und 3 konzipiert und greift Aufgabenformaten zum Hörverständnis auf und bietet ausreichend Gelegenheiten, um die Schreibfertigkeit zu trainieren. Getreu dem Motto „Gemischte Tiere und gemischte Namen“ dürfen hier Wörter gepuzzelt und die entsprechenden Tiere gemalt werden.

Ein Suchsel animiert dazu ein, Karnevalswörter zu entdecken und aufzuschreiben. Ebenso dürfen die Kinder ihr eigenes Fantasietier entwerfen. Ein Logical testet am Ende die Lesefertigkeit und kann als herausfordernde Aufgabe an die leistungsstarken Kinder ausgeteilt werden. Entsprechende Lösungsblätter wurden dem Material beigefügt.

Noa Lovis Peifer – Untenrum

Lo hat Fragen. Es geht um das geheimnisvolle Untenrum, was Menschen zwischen den Beinen haben. Sein Vater bricht die Rollenklischees und versucht im Multitasking-Stil nicht nur seinen Bruder in der Trage zu versorgen, sondern auch noch nebenbei den Haushalt zu schmeißen. Mutig stellt er sich der Wissbegierde des Fünfjährigen. So stellen sie schnell fest, dass der Intimbereich viele unterschiedliche Namen hat. Dabei hängt die Wahl der Begrifflichkeiten davon ab, ob man sich in der Familie, unter Freunden oder mit Experten darüber austauscht. Und so sammeln sie munter darauf los. Als die Mutter von der Arbeit nach Hause kommt, trägt sie zur Sammlung bei und klärt weiter auf.

Dieses Bilderbuch beginnt mit der Thematik, die sich im Sexualunterricht wiederfindet. Es braucht Worte und eine Einigung auf die Fachsprache, um in das Thema einzusteigen. Und so darf auch im Unterricht anfangs ein bisschen zusammen gekichert werden. Die gesammelten Wörter können in drei Bereiche sortiert werden. Sehr schön ist zudem, dass hier im Buch die Bezeichnung für das Geschlechtsteil von „diversen“ Menschen berücksichtigt wurde.

Lo kann mit dem Fragen allerdings gar nicht mehr aufhören. Schon bald erfährt er, wie Kinder gezeugt werden und wie das Verschmelzen vonstatten geht. Vereinfachte Illustrationen helfen der Vorstellungskraft der Kinder auf die Sprünge. Schließlich erkundet Lo ganz ohne Scham sein eigenes Untenrum. Bewaffnet mit einem Spiegel schaut er sich seinen Intimbereich an und beschließt, dass er dafür ein ganz eigenes Fantasiewort erfindet. Ein Wort, das wirklich niemand sonst kennt.

Zur Vermittlung korrekter Begrifflichkeiten wurde eine Übersicht mit drei Bereichen erstellt. Hierbei sortieren Kinder Wörter, die den Intimbereich bezeichnen in die entsprechenden Kategorien und ergänzen die Sammlung durch Begriffe aus ihrer eigenen Lebenswelt. Das sexualpädagogische Unterrichtsmaterial kann in der Grundschule bei der Aufklärung im Sexualunterricht Anwendung finden und Kinder darin unterstützen, selbstbestimmt ihren eigenen Körper zu erleben.

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Michael Engler und Julianna Swaney – Das alles sind wir

„Das alles sind wir“ thematisiert die Erfahrungen eines Schulstarts zweier Kinder, die vor der Einschulung bereits befreundet sind. In der ersten Schulstunde entscheidet die Klassenlehrerin über die Sitzordnung, sodass die beiden sich nur aus Entfernung sehen, was zunächst etwas befremdlich ist.

Während Lars schnell neue Freunde findet und sich von Anfang an wohl fühlt, hat es Lina ein bisschen schwerer. Annabelle hat etwas Gemeines zu ihr gesagt und ihr böse Blicke zugeworfen. Da sich Freunde beistehen, ist Lars für Lina da. Mit Entschlossenheit verkündet er, dass Wörter manchmal genauso weh tun können wie Schläge.

Es ist unsere Schule! Die ist für uns alle.
Egal, wie man aussieht!
Egal, was man anhat!
Egal, was man denkt!
Egal, was man gerne mag!

Lars wehrt sich gegen diese Art des Mobbings und steht für Toleranz, Vielfalt und Zusammenhalt ein. „Keiner ist allein und du bekommst Hilfe, wenn du Hilfe brauchst!“ ist eine starke Botschaft, die jede Grundschule aussenden sollte. Genau deshalb verfolgen viele Schulen das Patenkonzept. Hier übenehmen Dritt- oder Viertklässler die Verantwortung für die frisch eingeschulten Erstklässler und führen sie behutsam in das Schulleben ein. Diese Bilderbuch greift nicht nur realistische Sorgen und Ängste von Kindern auf, sondern sichert Zuversicht in Bezug auf Nächstenliebe, Freundschaft und Fairness zu.

„Das alles sind wir“ zeigt einen gesunden Umgang mit unfairem Verhalten auf und bestärkt Kinder bei Mobbing einzugreifen.

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Ginpuin – Unterrichtsmaterial für den Anfangsunterricht

Dieses Material orientiert sich an dem Bilderbuch „Ginpuin„, welches hier auf dem Blog bereits im Jahr 2012 vorgestellt wurde. Der Pinguin hat einen kleinen Sprachfehler und verdreht die Buchstaben. Aus einer Eisscholle wird schnell eine Scheisolle.

Zur Geschichte wurde ein Übungsheft konzipiert, welches am Ende der 1. Klasse oder zu Beginn der 2. Klasse eingesetzt werden. Der Fokus liegt auf Wortspielen und ersten Schreiberfahrungen.

Zudem kann ein sogenanntes Bilderbuchfenster zur Förderung vom „Mündlichen Sprachhandeln“ im 1. Schuljahr Einzug finden, wenn es darum geht die Geschichte nachzuerzählen oder sich ein Abenteuer des kleinen Pinguins zu überlegen, aufzumalen und zu erzählen. In der 2. Klasse können die im Material enthaltenen Satzstreifen in die richtige Reihenfolge gebracht und mithilfe der Struktur das Bilderbuchfesnter präsentiert werden.

Das Lesespiel in Puzzleform eignet sich als Differenzierungsaufgabe oder als Hilfsmittel beim Verschriftlichen der Wörter.

Detektivgeschichten – Unterrichtsmaterial

Das Material rund um „Detektivgeschichten“ wurde für die Jahrgänge 3 und 4 konzipiert. Neben der Einführung in die Textform, werden den Kindern die Kriterien anhand von einer Checkliste transparent gemacht.

Es folgt eine kurze Wortschatzarbeit, bei der Kinder Detektivwörter nach Wortarten zuordnen und Redewendungen mit ihren Erklärungen verbinden sollen. Beim Kompetenzbereich „Zuhören“ dürfen die Schülerinnen und Schüler mithilfe eines QR-Codes einer Detektivgeschichte lauschen und anschließend dazu Fragen beantworten.

Darauf aufbauend folgen Schreibanregungen, wie z.B. Weiterschreiben einer Detektivgeschichte. Der Schwerpunkt liegt allerdings auf dem Verfassen von Detektivgeschichten zu vorgegebenen Notizen. Hierzu werden vier Stichpunktzettel angeboten.