Dieses14-seitige Übungsheftchenwurde für das 2. Schuljahr konzipiert und kann mit dem entsprechenden Deckblatt in Form einer Feder oder einem Stein bei Bedarf differenziert eingesetzt werden. In diesem Selbstlernheft rund um Wiewörter bzw. Eigenschaftswörter üben die Schülerinnen und Schüler das Steigern und erproben sich im Entdecken der Wortart.
Die Lehrkraft sucht aus dem Angebot gezielt für ihre Lerngruppe die passenden Aufgabenformate heraus und entscheidet über den Umfang der Angebote. Es wurde darauf geachtet einige spielerische Elemente einzubauen, um das Trainieren abwechslungsreicher zu gestalten.
Ein Lösungsheft für die Selbstkontrolle liegt dem Übungsheft bei.
In dieser Abschreibkartei „Klimaschützer“ sind Sätze ohne Worttrennung aneinandergereiht und in einer Spirale verdreht. Die Aufgabe für die Schülerinnen und Schüler ist beim Abschreiben der Spiralsätze die Wortgrenzen zu beachten und die entsprechenden Satzschlusszeichen zu setzen.
Die Abschreibkarten liegen in zweifacher Differenzierung vor. Bei der herausfordernden Variante sind alle Buchstaben in Großbuchstaben abgetippt. Doppelseitig kopiert, können die Schülerinnen und Schüler ihre Ergebnisse selbstständig kontrollieren.
Das „Sei ein Umweltheld“-DIN-A5-Heft stärkt das Bewusstsein für den Umweltschutz und Nachhaltigkeit. Zunächst wird der Fokus darauf gelegt, dass unser Planet Erde durch den Klimawandel ein Umdenken benötigt. Um ein Umweltheld zu werden, werden Ideen vorgestellt wie Wasser und Strom gespart werden kann. Darauf aufbauend richtet sich der Blick auf umweltfreundliche Verkehrsmittel und das Konstrukt des Recyclings.
Schließlich sollen die Kinder für sich entscheiden, welche Ansätze sie umsetzen können oder wollen. Auf der letzten Seite dürfen sie eigene Erfindungen für Umweltprobleme kreieren.
In diesem Graphic Novel als Comic im Buchformat steht eine meinungsstarke Protagonistin im Fokus des Geschehens. Als Schülersprecherin ist ihr der angrenzende Wald ein großes Anliegen. Dieser soll für einen Parkplatzausbau weichen. Die Schülerinnen und Schüler organisieren sich zu einem Protest und tragen vorher im Klimabericht den an der Schule Beteiligten vor, weshalb der Umweltschutz für die junge Generation von so großer Bedeutung ist.
Der Ausruf „Hände weg von unserem Wald!“ im Zusammenhang mit der Alarmfarbe Rot signalisiert die Dringlichkeit ihres Anliegens. Im Buch wird eine selbstbewusste Jugend dargestellt, die keine Angst hat zu handeln und aktiv tätig zu werden. Die Jugendlichen verbinden sich online, sodass man ihre Chats mitlesen kann. Die Autorin hält sich an die Anglizismen und eine authentische Jugendsprache.
Inhaltlich sind sie bereit Verantwortung zu übernehmen und schildern den nun schon spürbaren Einbruch im Ökosystem. Im Klimabericht wird in einfacher Sprache erläutert, was auf unserer Erde passiert, wenn die Temperaturen weiter steigen und welche Auswirkungen es für Natur, Tiere und Menschen haben wird. Der Treibhauseffekt ist in vollem Gange. Die Jugend gibt sich mit Reden nicht zufrieden und entschließt sich zu handeln.
Ein beklemmendes Gefühl breitet sich aus. Lou mag nicht essen und auch nicht sprechen. Sie sitzt einfach nur da und schaut dem Regen aus dem Fenster zu. Die Hände sind fest um ihre Knie geschlungen. Ihr Vater erkennt sofort, dass Lou etwas auf dem Herzen hat.
Im vertrauensvollen Gespräch erzählt sie ihrem Vater, dass sie in der Schule wegen ihrem dicken Bauch gehänselt wurde. Lous Vater offenbart ihr einen Zaubertrick, macht ihr Mut und baut sie auf. Sie stellen sich gemeinsam vor den Spiegel und schauen bewusster hin, was Lou eigentlich ausmacht. Schnell breitet sich auf ihrem Gesicht ein Lächeln aus, wenn sie den Bauch als flauschig, mauschig, weich, zart und warm umschreiben.
Der positive Blick auf sich und den eigenen Körper, der sich im Wandel des Lebens immer wieder verändert und Dankbarkeit verdient hat, wird hier sehr einfühlsam angegangen. Selbstwahrnehmung und schließlich Selbstliebe beugen Essstörungen im frühen Kindesalter vor. Doch noch wichtiger ist die Erkenntnis, dass eine Person nicht ausschließlich die Hülle ihrer Selbst ist. So schauen Vater und Kind gemeinsam, was Lou noch ausmacht.
Körper sind vielfältig und auch erstaunliche Wunderwerke. Es braucht eine gewisse Offenheit für die Unterschiedlichkeit unserer Äußerlichkeiten. Das Mobbing wird zwar nur am Rande angeschnitten, bietet dennoch ausreichend Gesprächsstoff. Schließlich wird in jedem Klassenzimmer ein übergewichtiges Kind sitzen.
Die Illustrationen sind zart und feinlinig. Sie drängen sich nicht auf. Auch farblich ist die Zurückhaltung in den pastelligen Farbtönen ersichtlich. Die Emotionen werden dennoch lautstark getragen. So fühlt man als Leser mit Lou mit und kann die Spuren dieser Äußerung an ihr ablesen. Die Botschaft öfter in den Spiegel zu schauen und Wertschätzung auszusprechen, ist nicht nur bei der „Spiegelexposition“ bei Behandlungen von Essstörungen sinnvoll. Man kann es einfach im Alltag integrieren und sich nicht im Tadel, sondern in Body Positivity üben.
Fünf Hasen, die saßen beisammen dicht, Es macht ein jeder ein traurig Gesicht. Sie jammern und weinen: Die Sonn‘ will nicht scheinen!
(Heinrich Hoffmann)
Es regnet seit Tagen. Das Osterfest droht regelrecht ins Wasser zu fallen. Die Hasen machen sich Sorgen. Das Legen der Eier ist bei Regenwetter schwierig. Dunkle Wolken schlagen zusätzlich aufs Gemüt. Letztlich hat der König einen klugen und doch so einfachen Vorschlag, wie das Osterfest doch gerettet werden kann.
Das Klappbuch zum Ostergedicht „Der erste Ostertag“ von Heinrich Hoffmann dient als Erinnerungsstütze beim Auswendiglernen oder des betonten Vorlesens. Jede Strophe wird dabei durch eine Klappe verdeckt, sodass das Gedicht in Versform nach und nach gelernt werden kann. Es liegt in ausdifferenzierten Formaten vor. Im ersten Schuljahr können die Bilder als Impuls fungieren, während im 2. Schuljahr fehlende Reimwörter eingetragen werden können. Leistungsstärkere Kinder können die Strophen passend zu den Bildern abschreiben oder selbst malen.
Auf der Rückseite finden sich Tipps zum Auswendiglernen bzw. Vorlesen und Hinweise für einen gelungenen Vortrag. Bei einer Selbsteinschätzung können die Kinder für sich festhalten, was ihnen schon gut gelingt und an welcher Stelle sie noch etwas üben könnten. Farbige Bildkarten im DIN-A5-Format und dazugehörige Strophen wurden dem Material beigelegt.
Die Natur hat nicht nur eine heilsame Wirkung, sondern trägt enorm zur Entschleunigung im Alltag bei. Band 6 der „Wunder der Natur“-Reihe animiert zum Innehalten und Staunen. Um uns herum passiert im Hier und Jetzt so viel, wenn wir nur achtsam genug sind unsere Sinne in ganzer Bandbreite einzusetzen.
Auf jeder Doppelseite des umfangreich illustrierten Sachbilderbuchs widmet sich die Autorin einem Naturphänomen, bei dem stets Tiere beteiligt sind. Die Leserschaft wird eingeladen einem Pilz beim Zerplatzen im Regen beizuwohnen. Das sternenförmige Öffnen ist schon auf dem Papier wundersam, doch wie ist es erst, wenn man es draußen im Wald beobachten kann? Nach Enten braucht man glücklicherweise nicht lange Ausschau halten. Doch was, wenn man das Augenmerk auf das Einfetten des Gefieders legt? Da die Tiere so viel Zeit im Wasser verbringen, müssen die Federn mit einem speziellen Öl wasserdicht gehalten werden. Habt ihr etwas von der Bürzeldrüse gehört? Nein? Dann beobachtet die Stockente im und am Teich noch genauer.
Diese Wunder sollen nach und nach gelesen werden. Es ist nicht für einen Rutsch gedacht. Die Erkenntnisse müssen sacken und erst verdaut und am besten erkundet werden. Die Fakten sind sehr gut ausgewählt und bringen auch bei vermeintlich bekannten Tieren erstaunliche Zusammenhänge zum Vorschein. Lobenswert ist außerdem, dass die Einbindung von Fachbegriffen stattfindet. Hier werden Wörter wie Erpel und Schoof in einfacher Sprache erklärt. Abwechslungsreiche Adjektive und Verben werden selbstverständlich eingestreut und leisten einen wertvollen Beitrag zur Wortschatzerweiterung und zur Verbesserung des Ausdrucks bei den Zuhörern oder Selbstlesern.
Unsere Welt ist wirklich voller erstaunlicher Wunder. Beim Lesen wird man ganz ehrfürchtig und dankbar. Es lohnt sich, sich Zeit zu nehmen, um unsere Umgebung intensiver wahrzunehmen. Es trägt zur emotionalen Ausgeglichenheit bei. Das Buch endet demnach passend mit einer kleinen Achtsamkeitsübung, die in der Natur durchgeführt wird. Eine wunderbare Einladung ins Freie!
Im beliebten Bilderbuch zur Osterzeit „Das Osterküken“ von Geraldine Elschner ist das Küken im Ei fest entschlossen, erst an Ostersonntag zu schlüpfen. Es möchte von Hilda, seiner Mutter, wissen, wann denn Ostern sei. Die Henne macht sich auf den Weg und befragt die Tiere des Bauernhof. Max, der Steinkauz kann schließlich helfen und gibt drei wichtige Ereignisse, die es abzuwarten gilt.
Das Arbeitsheft wurde für die Jahrgänge 3 und 4 konzipiert und beinhaltet neben einigen Aufgabenformaten zur Geschichte auch weiterführende Arbeitsblätter, die sich mit dem Brauch der Ostereier beschäftigen oder die Heiligen Drei Tage thematisieren. Die Entwicklung des Embryos im Hühnerei findet Erwähnung und kann im Sachunterricht aufgegriffen werden, genauso wie einige Forscheraufträge rund um den Kalender 2024.
Hier gehen sie den Hinweisen nach und ermitteln den Tag des Vollmondes und wenden den Trick mit dem Frühlingsanfang an. Ein Quiz rund um die Geschehnisse im Buch prüft das Lese- bzw. Hörverständnis ab. Im Arbeitsheft wurde ein QR-Code eingebaut, sodass die Schülerinnen und Schüler sich bei Unsicherheit das Bilderbuch und damit die Geschichte erneut online anschauen und anhören können.
Die Blätter im Arbeitsheft können natürlich auch als Lerntheke kurz vor Ostern in den Klassenräumen ausgelegt werden. So steigt die Vorfreude auf Ostern!
Ich besuchte vier Wochen lang Schulklassen und überprüfte zunächst die Statistik. Die behauptet ja, es müssten in jeder Klasse etwa vier bis sieben Scheidungskinder sitzen. Und wow! Das war wirklich so.
Seite 10
Während es bereits einige Bilderbücher zur Thematik „Scheidung und Trennung“ gibt, sind Kinderbücher eher rar gesät. Dabei fällt besonders den Heranwachsenden es oft schwer darüber zu sprechen, sodass es viele vorziehen, diese Phase der Trennungszeit mit sich selbst auszumachen. Dieses Survival-Buch ist nicht nur ein Informationsbuch, sondern auch ein emotionaler Begleiter, der zeigt, dass man mit den Ängsten, Sorgen und Fragen nicht allein ist. Es macht Mut für den Neustart mit den verändernden Lebensumständen.
Frauke Angel teilt das Buch in drei grobe Abschnitte ein und schildert, was vor der Scheidung passiert und welche Gründe dazu führen können, dass Eltern getrennte Wege gehen. Die Scheidung an sich nimmt die meisten Seiten für sich ein, wo es um das Trennungsjahr geht, den ganzen Papierkram und die Aushandlungen der beiden Parteien. Der Ratgeber wird mit der Phase „Nach der Scheidung“ abgerundet, wo der Blick auf „Gefühle, Gesundheit und Geld“ geworfen wird. Hier werden auch die wichtigsten Tipps für Eltern und Kinder als Übersicht zusammen gefasst.
Meike Töpperwien schafft es dem Thema die Schwere zu nehmen und zaubert in leichten und unterhaltsamen Szenen, dass Liebe und Schmerz Hand in Hand gehen. Der Fließtext wird von Interviews unterbrochen oder mit Fakten geschmückt. Andere Kinder erzählen von ihren Erfahrungen und ihrem Umgang mit der Trennung. Positiv sei hervorzuheben, dass die Autorin mehrmals betont, dass Kinder niemals Schuld an der Trennung sind. Diesen Glaubenssatz verfolgen und verinnerlichen Kinder, sodass die explizite Erwähnung dieser Tatsache absolut notwendig ist.
Die gute Nachricht ist also: Ihr seid nicht der Grund, warum die Ehe eurer Eltern schiefgegangen ist. Die schlechte Nachricht ist allerdings: Ihr könnt nichts daran ändern.
Seite 53
Besonders spannend ist der Abschnitt zu den unterschiedlichen Modellen und den Rechten der Kinder. Was ist das Residenzmodell, Wechselmodell oder das Nestmodell? Wie kann eine dauerhafte, vertrauensvolle Bindung zu beiden Elternteilen gelingen, wenn man nicht unter einem Dach lebt? Auch die Tipps sind sehr geradeaus und bringen viele Dinge unbeschönigt auf den Punkt. Hier wurde sogar eine Ausschneidelinie berücksichtigt, sodass man es heraustrennen und am Kühlschrank befestigen kann.
Übermittelt uns keine Nachrichten für Mama und Papa. Wir sind doch nicht die Post!
„Nein“ ist nicht gleich „Nein“! Du hast viele Möglichkeiten, dein persönliches Stoppschild hochzuhalten! Mit verschiedenen Wörtern, mit deiner Stimme oder mit deinem Körper.
„Halt!“, „Ich will das nicht!“, „Das fühlt sich blöd an!“, „Hör auf!“, „Lass das!“
Seite 36-37
Das Bilderbuch „Lass das!“ behandelt Verhaltensempfehlungen in Risikosituationen und bestärkt Kinder darin, auf ihr Bauchgefühl zu hören. Zu den Risikosituationen zählen Erlebnisse und blöde Begegnungen, die ein eindeutiges „Nein-Gefühl“ hervorrufen. Dazu gehören nicht nur die schmatzenden Bussis der eigentlich ganz lieben Tante, die zu Besuch kommt, sondern auch Gespräche mit Fremden, die mit dem Streicheln von Hunden locken.
In diesem Buch lernen Kinder ihre ganz eigenen Grenzen zu wahren und sich vor sexuellem Missbrauch zu schützen. Es geht um gute und schlechte Geheimnisse und wie man mit der Bandbreite an Gefühlen umgeht. Die an vielen Grundschulen gelebte „Stopp-Regel“, die auch körperlich zum Ausdruck gebracht wird, findet hier genauso Erwähnung, wie die Information über die Rechte jedes Einzelnen.
Ida, Ben und Toni begegnen Jugendlichen, die sie erpressen und durch ihre Erscheinung „klein“ machen wollen. Dank der erlernten Strategien, wissen sich die Kinder zu helfen und beweisen Mut und Stärke. Dies ist eine Ansammlung an unterschiedlichen kindgerechten Situationen, die in Häppchen vorgelesen nicht nur unsichere Kinder bestärken können. Laut dem Motto „Mein Körper gehört mir!“ entscheiden die Kinder selbstbewusst, was ihnen gut tut und wovon sie lieber Abstand nehmen möchten.
Das Sachbilderbuch „Wer erforscht die Welt?“ stellt Menschen vor, die dank ihrer Neugierde das Fragenstellen zu ihrem Beruf gemacht haben. Sie entdecken und erforschen Unbekanntes und zeigen dabei Biss und Ausdauer. Sie sind kreativ und versuchen manchmal auch auf Umwegen Antworten auf ihre Fragen zu finden. Nur wenige Forscher sitzen im Büro. Manche streifen durch Wälder, andere tauchen mit den Tieren oder arbeiten im Labor an Robotern oder besonderen Pflanzen.
Da gibt es sogenannte Paläontolog*innen, die nach Dinosauriern und anderen Tieren suchen und nach Überresten in Gesteinen graben. Hast du schon einmal von Bioakustiker*innen gehört? Sie sammeln Geräusche von Tieren, um so neue Tierarten zu entdecken und diese an Bibliotheken weiterzugeben. Deepal Warakagoda erfand so eine neue Eulenart. Roboter-Ingenieur*innen bauen Roboter und lassen sich dabei von Tieren inspirieren. Was machen Arthropodolog*innen? Es gibt einfach so viel zu entdecken und zu lernen.
Jede Doppelseite widmet sich einem der insgesamt 24 dargestellten Berufe aus dem Bereich „Forschung und Wissenschaft“. Es zeigt in kleinen, comicartigen Bildern die Forscher*innen bei der Arbeit. Die kurzen Texte sind leicht verständlich und verdeutlichen was zu den Tätigkeiten dieser Menschen dazugehört. Die Vielfalt der Aufgaben und die abwechslungsreichen Einsatzorten beeindrucken. Die Aktualität ist ebenfalls gegeben, denn hier findet man bereits die Entdecker eines Impfstoffes zum Schutz vor COVID-19. Auf der letzten Doppelseite werden berühmte Wissenschaftler*innen mit einem kurzen Lebenslauf vorgestellt.
Die jungen Leser*innen bekommen so einen guten Überblick über eher ungewöhnliche Berufe, die sie dazu animieren offen auf die Welt zu schauen und sich alle beruflichen Wege offen zu halten. Positiv anzumerken sei außerdem die Berücksichtigung der gendersensiblen Sprache.