Ljerka Rebrović und Ivana Pipal – Der Spott-Papagei

In prächtigen Wachsmalerei-Zeichnungen präsentiert sich der farbenfrohe Papagei, der dem Zoo entflogen ist. Der rote Ara erkundet selbstbewusst die ihm bis dato unbekannte Tierwelt des Waldes. Hochnäsig spottet er über ihr seltsames, lächerliches und sogar hässliches Aussehen.

Er stört sich an den albernen Stacheln des Igels, spottet über die schlackernden Ohren des Hasen und staunt über das lächerliche Schneckenhaus der Schnecke. Doch die Tiere des Waldes sind sich ihrer sinnvollen Besondheiten bewusst und begründen gekonnt den Nutzen dieser Körperteile. Sie wehren den gemeinen Angriff des Papageien stets mit der Aussage „Was du sagst, ist mir egal!“ ab.

Dem Vogel werden die individuellen Stärken der Tiere erst dann bewusst, als er selbst im Schlamassel steckt. Letztlich rettet er sich durch seine schrillende Stimme und bleibt völlig verschreckt zurück. Die Erkenntis folgt im Nu, dass er den Tieren im Wald Unrecht getan hat. Nach dem anfangs überheblichen Verhalten, zeigt der Ara Reue und lernt aus seinem Fehler. Das Sprichwort „Hochmut kommt vor dem Fall“ könnte nicht besser als geschichte umgesetzt werden, während die Tiere ein wunderbares Beispiel für Selbstbewusstsein und Abgrenzung gegen Gemeinheiten anderer sind.

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Horst Klein – K(l)eine Bewegung, Dieb! Das verrückte ABC der zurückgebrachten Buchstaben

Wortspiele könnten nicht unterhaltsamer sein, wenn ein Buchstabendieb im Buch „Haltet den Dieb!“ die Wortbedeutung verändert, indem er einzelne Buchstaben klaut. So wird schnell aus einer Yacht eine Acht oder aus einem Stau eine Sau, die auf einer Straße spazieren geht.

Eine leckere WEINTRAUBE
wird ohne R zur … Weintaube

Der Autor verpackt den Buchstabenklau in witzige Reime und lässt die Auflösung offen, sodass Kinder animiert werden, sich das Ende selbst zu überlegen. Lediglich die Illustrationen deckt das Ergebnis durch eine humorvolle Skizze auf. Dieses Bilderbuch nutze ich bereits seit 2016 im schulischen Kontext zum Ende des 1. Schuljahres oder zu Beginn des 2. Schuljahres. Ganz nebenbei wird das Alphabet auf eine spielerische Art und Weise wiederholt.

Seit kurzem bin ich auch im Besitz des Nachfolgebands „K(l)eine Bewegung, Dieb!„, denn hier zeigt der Buchstabendieb Reue und merkt, dass er Mist gebaut hat. Schuldbewusst bringt er die Buchstaben zurück, sodass durch die Ergänzung vereinzelter Buchstaben neue Wortkreationen entstehen. So wird aus einem Sitzkissen ein Spitzkissen und aus einer Bettdecke eine Brettdecke.

Man füge nur ein Z hinzu – ROT KÄPPCHEN wär verschnupft im Nu.

Natürlich ist auch hier die Illustration eines schniefenden Rot(z)käppchens die Auflösung, bei der im Klassenraum nun kein Halten mehr ist. Die Kinder kringeln sich vor Lachen. Genau hier ist die Motivation am größten, selbst kreativ zu werden und sich an eigene Wortschöpfungen zu wagen. Sprache zu untersuchen macht so viel mehr Spaß!

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Britta Kiwit und Emily Claire Völker – Ach, das ist Familie?!

Neugierig schaut sich das Kind auf der Titelseite die Vielfalt der Familien in ihren Händen an. Es tummeln sich dort die unterschiedlichsten Konstellationen. Dieses Sachbilderbuch macht sich die unterschiedlichsten Formen des Zusammenlebens zum Thema und klärt auf, dass es nicht immer das typische Familienleben von Mama-Papa-Kind ist, was hinter verschlossenen Türen gelebt wird. Jede Doppelseite ist einem Kernthema gewidmet. So wird zunächst das Konstrukt „Familie“ begutachtet und geklärt, was das eigentlich bedeutet. Wertvoll ist der Hinweis, dass es „Wahlfamilien“ gibt und meint damit, dass Bezugspersonen ebenfalls zur Familie werden können.

Ausgehend von den unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens bei Tieren, gelingt die Überleitung auf die individuelle Lebensrealität sehr gut. So einzigartig unsere komplizierte Bauanleitung in Form von genetischer Zusammenstellung ist, so unterschiedlich sind auch die Familienzugehörigkeiten. Auf den nachfolgenden Seiten werden Patchworkfamilien, Polyamorie, Regenbogenfamilien, Leihmutterschaft und die künstliche Befruchtung kindgerecht erläutert. Doch auch Trennung und die Entscheidung getrennte Wege zu gehen, findet Beachtung. Daran anknüpfend, und das haben nur selten Sachbilderbücher im Fokus, geht es um „Ein-Eltern-Familien“, wo Kinder im Wechsel-, Wochenend- oder Nest-Modell leben. Sollte sich ein Elternteil neu verlieben, kann die Bezugsperson als ergänzendes Familienmitglied gelten und als Bonuspapa oder -mama betrachtet werden. Auch Randgruppen, wie Wohngruppen oder das Leben in Pflege- und Adoptivfamilien, wurden hier aufgenommen.

Familie ist da, wo Liebe ist.

Schließlich geht es am Ende um Fürsorge und Achtsamkeit. Die LeserInnen werden bestärkt über eigene Gefühle zu sprechen und sich umeinander zu kümmern, wenn es jemandem aus der Familie nicht gut geht. Die letzte Doppelseite ist mein Highlight: Die Baumkrone wird genutzt, um „Familie“ und die eigene Bedeutung für sich zu ergründen. Beispielhafte Definitionen haben sich zwischen die Äste und Zweige gedrängt, die dazu anregen, für sich Familie zu umreißen.

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Rachel Greener und Clare Owen – Du! Wer du bist und wie sich dein Körper verändert

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und den Veränderungen, die die Pubertät mit sich bringt, ist für Kinder und Jugendliche essentiell. Es gehört für die Entwicklung des Ichbewusstseins und zum Erwachsenwerden dazu. Dafür bedarf es geeigneter Aufklärung. Das Sachbilderbuch thematisiert Veränderungen in einfacher und gut verständlicher Sprache.

Hier wird Diversität und Inklusion groß geschrieben und zwar nicht als Randerscheinung, sodern als ganz selbstverständlicher Teil der Gesellschaft. Es wird die ganze Bandbreite abgebildet, sodass man Menschen jeglicher Hautfarbe, Kulturzugehörigkeit und sexueller Orientierung vorfindet. Man blickt auf Menschen im Rollstuhl, mit Hautkrankheiten oder nur einem Arm.

Die typischen Geschlechterzuschreibungen werden über Bord geworfen. Ein selbstbewusstes Mädchen steht auf dem Rasen und ruft: „Ich HASSE Pink.“ Es findet neben den beiden Geschlechtern auch das Geschlecht „divers“ Erwähnung. Körperpflege, Online-Sicherheit und die emotionale Veränderungen sind weitere Kapitel in diesem Buch. Positiv zu erwähnen ist, dass aktuellere Fachbegriffe rund um Vagina und Vulva genutzt werden, genauso wie Menstruationstassen oder Perioden-Unterwäsche als nachhaltige Hygieneartikel im Alltag.

Dieses Sachbilderbuch zeigt nicht nur von der Aufmachung in den Regenborgenfarben auf dem Cover, dass die Welt bunt ist. Es wird auch von den vermittelten Ansichten so gelebt. Hinweise zum achtsamen Umgang miteinander werden immer wieder eingestreut.

Nicht alle Erwachsene können oder wollen mit ihrem Körper ein Baby zeugen oder auf die Welt bringen. Es gibt verschiedene Arten, erwachsen zu sein.

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Plakate zu weiblichen, männlichen und intersexuellen Geschlechtsorganen finden sich für pädagogische Zwecke unter dem folgenden Link.

STella J. Johns – Liebe in den kleinen Dingen

„Liebe in den kleinen Dingen“ ist ein wundervolles Geschenkbuch über das Liebhaben! Es feiert die Liebe zwischen Groß und Klein in Alltagssituationen. Es geht nicht um Materielles, denn Liebe und Zuneigung zeigt sich in der Verbindung und den kleinen Gesten. Sie findet sich in einer liebevollen Umarmung, in den ineinander vereinten Händen, in einem sanften Lächeln und in jedem Gute-Nacht-Kuss.

Eine Eltern-Kind-Beziehung ist voller Hingabe und einer Liebe, die nicht messbar ist. So nutzt der Bär viele Taten und Vergleiche, um dem Protagonisten zu zeigen, was Liebe bedeutet. In reduzierten, liebevollen Illustrationen verfolgt der Leser mit, wie gemeinsam Tee gekocht, gekuschelt, gebadet und im Bett gelesen wird. Positiv zu bewerten ist, dass der Bär geschlechtsneutral ist und damit sowohl als Vater oder auch Mutter gesehen werden kann. Es sind die alltäglichen Geste und Momente, auf die es ankommt. Das sind die wirklichen Zeichen der Liebe …für immer … und ewig.

Sie ist wie Prickelbrausepulver im Mund
und Schmetterlinge im bauch
und ein Feuerwerk aus Knallfunkelsternen
alles auf einmal.

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Debra Tidball und Arielle Li – Ich komm immer wieder zu dir zurück

Das Containerschiff begibt sich erneut auf Reisen und schippert davon. Das kleine Schleppboot schaut ihm sehnsüchtig hinterher bis der Abstand so groß wird, dass das Schiff im Nebel des Horizonts gänzlich verschwindet. Auch wenn das Schleppboot Tag für Tag durch seine Arbeit abgelenkt ist, wächst die Sehnsucht nach seinem Freund. Ohne ihn glitzert das Meer nicht so schön und irgendwann wird das Gefühl des Vermissens sehr groß. Das Boot fühlt sich einsam.

Eines Tages schlagen die Wellen so hoch, dass das Boot spürt, dass es sein Containerschiff sein muss. Die Rückkehr ist voll von schimmernder Glückseligkeit.

„Du warst bei mir“, antwortete das Schiff.
„War ich das?“, fragte das kleine Schleppboot.
„Du warst in meinem Herzen. Durch dich hat das Wasser noch etwas mehr geschimmert.“

Dieses Bilderbuch mit seinen sanften Wellen und sachten Wogen, beruhigt tatsächlich das Gemüt, wenn die Gedanken hohe Wellen schlagen und man dem Zweifel erliegt, ob man vom Gegenüber vermisst und geliebt wird. Die Verlustangst wird ein wenig gestillt. Es gibt Mut und Kraft, dass Abschiede genauso dazu gehören, wie das Wiedersehen. Hier zählt Vertrauen und Zuversicht – ein Gesfühlspektrum, das zeigt, dass Loslassen zum Leben dazugehört. Und wie so oft im Leben, zählen wiederkehrende Beweise, dass man immer wieder zurückkehrt, weil der Mensch einem am Herzen liegt.

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Rebecca Gugger – Der Wortschatz

Oscars Erwartungen sind hoch, als er eines Tages beim Löcherbuddeln eine alte Truhe findet. Doch als er sie öffnet, erblickt er einen berghohen Haufen an Wörtern. Enttäuscht zerknüllt er das Wort „quietschgelb“ und pfeffert es ins Gebüsch. Gleich darauf läuft ein gelber Igel an ihm aufgeregt vorbei. Nun versteht Oscar langsam, welche Kraft die Adjektive haben.

Irgendwann ist sein Vorrat an gefundenen Wörtern leer, sodass er wortlos dasteht. Glücklicherweise zeigt ihm die Sprachkünstlerin Louise, wie er selbst zauberhafte Wörter kreieren kann. Dafür braucht er nur seine Sinne zu nutzen, denn die Impulse sind überall. Fortan riecht, tastest und beobachtet Oscar noch genauer und lernt, dass man mit Wörtern behutsam und bedacht umgehen sollte.

Dieses Bilderbuch feiert die Magie der Wörter und stellt sie regelrecht als einen Schatz dar. Der spielerische Charakter mit den Eigenschaftswörtern steht im Vordergrund, denn diese werden nach Belieben erweitert, sodass sinnliche Wortkreationen entstehen. Es sind diese besonderen und außergewöhnlichen Vergleiche und kreative Zusammensetzungen, die das Herz erwärmen. So finden sich hier Wörter wie „blubberwild“, „meeresbrisenrauschend“, „sauergurkig“ oder „waldbodenweich“. Es ist schon fast eine Kunst sich der Anschlussaktivität zu entziehen, nicht selbst eigene Wörter zu erfinden und sie bildlich festzuhalten.

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Anais Vaugelade – Steinsuppe

Das Bilderbuch Steinsuppe“ von Anais Vaugelade thematisiert Vorurteile und zeigt, mit welcher Bürde es einhergehen kann. Der Wolf wird als Stereotyp von allen zwar allgemein als ein gefährliches Raubtier gesehen, doch ist dieses Rollenklischee wirklich auf alle übertragbar und derart zu verallgemeinern? Mit dieser Idee spielt diese Geschichte, bei der die Auflösung am Ende gänzlich fehlt und der Interpretation überlassen wird.

Der Wolf klopft an die Tür einer Henne und bittet um Einlass, um sich aufwärmen und eine Steinsuppe kochen zu dürfen. Die Henne zögert anfangs, denn schließlich sind sie natürliche Feinde und der Wolf ein Raubtier. Der Wolf beteuert allerdings, dass er schon alt und lediglich einen Zahn habe, sodass er für sie gänzlich ungefährlich ist. Mit Skepsis gesellen sich nun auch die anderen Tiere aus dem Dorf. Aus Fürsorge oder vielleicht auch nur Neugierde möchten sie schauen, ob es der Henne gut geht. Jedes Tier bringt für die Steinsuppe eine andere Zutat in Form einer Gemüsesorte mit. Sie verbringen letztlich einen angenehmen Abend, ohne das Misstrauen jedoch vollständig zu verlieren. Beim Einpacken seines Steins, prüft der Wolf schließlich, ob sein Stein weich geworden ist. Dafür zückt er sein Messer, sodass die Messerspitze in die Richtung der Tiere zeigt. Ein spannungsvoller Moment, der viele Deutungsmöglichkeiten herauskitzelt. Nach dem gemeinsamen Schmaus verabschiedet sich der Wolf höflich und geht. Am Ende sehen wir den Wolf lediglich an die Tür eines Auerhahns klopfen, sodass sich die Geschichte zu wiederholen scheint.

Diese lebensnahe Geschichte nimmt die Themen „Andersartigkeit“ und „Vorurteile“ auf und spielt gekonnt mit Stereotypen. Der Wolf ist in den Mantel des gewohnt Bösen gehüllt. Als Leser ist man sich dennoch nicht sicher, ob es ihm gelingt diesen Schein abzuschütteln. Wie viel Wahrheit, Schein und Schwindel verträgt eine Gemeinschaft? Ein Buch mit viel Tiefe und Potenzial für spannende Diskussionen! Unterrichtsmaterial zum Buch ist bei Bedarf hier zu finden.

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Matthew McConaughey – Nur weil …

Dieses Bilderbuch hält eine Vielzahl an Lebensweisheiten und Aufmunterungen für Groß und Klein bereit. In ausgewählten, thematisch voneinander unabhängigen Situationen werden hier einfühlsame Ermutigungen präsentiert. Jede Weisheit beginnt mit dem Satzanfang „Nur weil …“, gefolgt von der Ergänzung „…heißt das nicht…“ Hier werden gekonnt vermeintliche Widersprüche widerlegt.

Nur weil ihr Lachen wie ein Pfeil getroffen hat,
heißt das nicht, er bleibt auch stecken.

Es geht darum in Niederlagen nicht liegen zu bleiben und voller Zuversicht weiterzumachen. Auch wenn du keine Unterstützung bekommst, muss du selbst nicht zwingend hinschmeißen. Es geht darum, trotz Enttäuschung zu vergeben. Andere Meinungen zu akzeptieren und die Tatsache, dass es mehrere Wahrheiten gibt, sind genauso eine Lehre fürs Leben, wie viele andere Szenen aus diesem Buch.

Manche Darstellungen sind ehrlich und gar frech. Sie animieren dazu nicht alles auf die Goldwaage zu legen und sich und anderen Menschen mit ein bisschen Gelassenheit zu begegnen. Das Leben ist in einer ständigen Entwicklung und sollte nicht allzu starr gesehen werden. Das Buch soll ins Bewusstsein rufen, dass unsere Fehler uns nicht definieren. Wir müssen nicht perfekt sein, um gemocht und geliebt zu werden. Entscheidungen können neu getroffen werden und Meinungen revidiert werden. Wir entwickeln uns ständig weiter und das ist auch gut so.

Nur weil du sagst, du machst das schon,
heißt das nicht, du hältst dich dran.

Spannend wird der Einsatz dieses Bilderbuchs, wenn Kindern die Satzanfänge präsentiert werden, mit der Bitte das Ende zu ergänzen. So können schon die Jüngsten den Perspektivwechsel vornehmen und den Fortgang antizipieren.

Nur weil sie sagen, es ist so, heißt das nicht …
Nur weil du einmal heftig weinst, heißt das nicht …
Nur weil ich dir vergeben werde, heißt es nicht …
Nur weil wir gute Freunde sind, heißt es nicht …

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Polly Owen – Kackadiesisch! Darwins großes Regenwurm-Spektakel

In diesem Sachbilderbuch entdeckt Charles Darwin die Superkraft der Regenwürmer. Er ist überzeugt, dass diese kleinen Erdbewohner Großes bewirken können. Allen Menschen, die sie für Schädlinge halten, möchte er das Gegenteil beweisen. So führt er die ersten Versuche durch, um herauszufinden, ob sie sehen können.

Schnell stellt er fest, dass das Sehvermögen nicht ihre Superkraft zu sein scheint. Sie haben zwar keine Augen, können allerdings dennoch dank ihrer lichtempfindlichen Zellen in der Haut Licht wahrnehmen. Seine Faszination wächst weiter für diese Wunderwesen, sodass er weitere Experimente anschließt und sie schließlich als „kackadiesische Spezies auf unserem Planeten“ tauft.

Die Illustrationen sind lebendig, farbenfroh und stützen gekonnt den Inhalt dieses Sachbilderbuchs. Es gibt nicht viele Bücher, die so gut im Sachunterricht eingesetzt werden können, wie dieses. Es thematisiert die Entdeckungsfreude der Forscher und ihre Herangehensweise in Bezug auf Beobachtung und Erfindung von Versuchen, um eine gewisse These zu stützen oder zu verwerfen. Der Text ist kindgerecht und gut verständlich. Einzelne Sprechblasen bringen Sachinformationen an passender Stelle ein. Diese Buch weckt den Forscherdrang und macht Lust auf das Experimentieren. Zudem gewinnt man hier wertvolle Erkenntnisse in Bezug auf die Umwelt und das Ökosystem.

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