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BILDERBÜCHER, SACHBÜCHER für Kinder, UNTERRICHTSMATERIAL

Mit Schüsseln und Pümpeln stehn sie bereit,stets kundig und höflich – und immer zu zweit.



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Die einfachen Schritt-für-Schritt-Anleitungen verbildlichen die Zusammensetzung der Figuren auf der Grundlage von Grundelementen wie Dreieck, Rechteck, Oval und Kreis. Eine mitgelieferte, abwischbare Zeichentafel dient als Vorbereitung auf den Zeichenlehrgang. Denn hier können mit einem Filzstift die Grundelemente durch Schwungübungen trainiert werden.
Jede Seite ist einem Motiv gewidmet. Dabei werden die farbigen Darstellungen durch genaue Vorgangsbeschreibungen ergänzt. Das fertige Ergebnis dient als Farbvorschlag fürs Ausmalen.



Im Englischunterricht sollten Stabpuppen für das Nachspielen der Geschichte „The Smartest Giant in Town“ gebastelt werden. Als individuelle Hilfestellung stand den Kindern u.a. diese Zeichenschule zur Verfügung. Nach anfänglicher Sorge wie „Ich kann aber keinen Fuchs malen!“ kamen dank dieser Schritt-für-Schritt-Anleitungen ganz tolle Ergebnisse heraus. 🙂


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So ganz objektiv kann ich dieses Bilderbuch nicht besprechen. Ich bin ein Fan. Ein Fan von diesem traumhaften Erfolgsduo „Pauli & Schärer“. Und das seit der Veröffentlichung des herausragenden Bilderbuchs „mutig, mutig“. Auch dieses Bilderbuch haut mich um.
Kathrin Schärer schafft es mit ihren nüchternen, nicht allzu verschnörkelten oder nahezu comicartigen Illustrationen, eine Verbindung zwischen den ernstzunehmenden Protagonisten und dem Leser zu schaffen. Die Symbiose aus erdigfarbenen Naturtönen, Collageelemente und subtilen Bleistiftzeichnungen ergibt ein stimmiges Bild, in das man sich einfach nur verlieren möchte.
Lorenz Pauli füttert das Bilderbuch mit sinnvoller Botschaft über den Wert des Mittelmaßes. Das Streben nach ganz oben wird einmal reflektiert betrachtet. Miro ist ein Gegenbeweis – ein äußerst wichtiges Bindeglied für eine funktionierende Gemeinschaft:
Er tut, was er kann. Und so gut er es kann.
Das Bilderbuch ist eine sehr erfrischende Abwechslung gegen das „Ellenbogendenken“ und „sich-in-den-Vordergrund-Drängens“. Die zur Botschaft des Buches unpassende Kürung von Miro zum „Besten überhaupt“ ist leider pädagogisch betrachtet ein bisschen ungünstig. So erscheint es am Ende doch so, als würde Miro sich über dieses Krönchen freuen und als wäre es etwas Erstrebenswertes auf dem Gewinnerstein ein ganzes Jahr lang auszuharren. Zum Glück bleibt sich Miro treu und unterstreicht sein Bestreben nach einem Leben „mittendrin“.
Auf der Abschlussseite sehen wir an die 50 Meerschweinchen in Braun-Grau-Tönen und Miro ist mittendrin. Doch wo ist er? Das ist schwer zu erraten! Alle sind zwar unterschiedlich, doch Miro können wir auch nach längerem Betrachten nicht ausmachen. Und hier kommt die beste Formulierung der bedeutsamen Botschaft dieses Bilderbuchs:
Ich weiß nicht, welches Meerschwein Miro ist. Aber Miro weiß, wer er ist.
Miro hat nach der langen Wanderung zu sich selbst gefunden. Er ist JEMAND.



Mein persönliches Highlight zum Thema „Selbstfindung“ in Verbindung mit Achtsamkeit und Zusammenhalt in der Gemeinschaft.
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Es war einmal ein Mann, der hatte einen Zahn.Der Zahn, der tat ihm weh.Da sprang er in den See.
Er änderte sich sehr und nörgelt‘ niemals mehr.
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Das neuaufgelegte Bilderbuch aus dem Jahre 1967 kann noch immer mit den wunderschönen, leicht einprägsamen und rhythmischen Reimen begeistern. Die konservative und vielleicht ein bisschen nostalgische Botschaft das Glück in der eigenen Familie zu finden ist auch heute noch sehr aktuell.
Die Illustrationen von Anke Kuhl unterstützen das freche, spitzbübische Gemüt des Zeitgenossen und verdeutlichen mit einem kleinen Augenzwinkern seine Ruhelosigkeit und Unzufriedenheit. Aus jedem Abenteuer gesellt sich ein Lebewesen dem mürrischen Mann und so wird er bald von einer ganzen Polonaise begleitet, die zum Schluss auch sein nun endlich gefundenes Glück bestaunen darf.
Das Leben ist eine Reise. Dazu gehören Tiefen und Höhen. Seinen Platz in der Welt zu finden ist demnach gar nicht so einfach. Hier dürfen wir einen Mann auf seiner Reise der Selbstfindung begleiten und seine Wandlung von einem Desperado zum wahren Optimisten, der zur Ruhe gekommen ist und die innere Zufriedenheit gefunden hat, miterleben.



Die Reise des Lebens, festgehalten in wunderschönen Bildern und in gereimter Sprache. Ein tolles Geschenk auch für Erwachsene!

Ach, ich weiß nicht, ich weiß nicht,ob ich das kann.
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Ein unauffälliges, grünliches Buch im Querformat mit wundervoll ausgestanzten Einzelheiten und meisterhaften Reimen trägt eine gewichtige Botschaft. Das blaue Krabbeltierchen leidet an einer scheinbar „erlernten Hilflosigkeit“. Dieses psychologische Konzept dient der Erklärung von Depressionen und Angstzuständen. Das blaue Krabbeltierchen glaubt nicht daran etwas aus eigener Kraft bewirken oder überwinden zu können. Er kann die als unangenehm erlebten Zustände nicht abstellen, obwohl er es könnte, betrachtet vor allem aus der Sicht des roten Krabbeltierchens.
Diese beiden Krabbeltierchen könnten nicht unterschiedlicher sein. Das mutige, rot leuchtende Krabbeltierchen nimmt sein Leben in die Hand, agiert selbstbewusst und „liebt die Aussicht“. Das blaue, ängstliche, unsichere Krabbeltierchen dagegen traut sich nur wenig zu, versinkt in Selbstmitleid und schiebt die negativen Zustände seinem Schicksal zu, auf das er angeblich keinen Einfluss nehmen kann. Trotz zahlreicher Hilfsangebote seines Freundes kann er seinem Elend nicht entfliehen.
Doch Freiheit und Hoffnung sind in Sicht, auch wenn sie leider nicht von dem blauen Krabbeltierchen selbst herbeigeführt werden. Die Hoffnung bleibt, dass er zukünftig seine Ängste überwindet und seine Probleme selbst anpackt.



„Ist das Glas halb voll oder halb leer?“ – Ein Bilderbuch für kleine Optimisten und die, die es werden möchten. Man muss sich nur trauen!
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Lange bevor die Menschheit die größten und ausgefallensten Bauten angefertigt hat, haben die „animales architectos“, so der Originaltitel, äußerst anspruchsvolle und sehr ausgeklügelte Konstruktionen hervorgebracht. Diese ausgefallenen Wohnstätten beinhalten komplexe Funktionen, wie z.B. Temperaturregulierung, bis ins Detail ausgearbeitete Belüftungssysteme, Fallen, Köderkammern, Täuschungsbauten, mehrere Fluchtwege usw.
Die dazu verwendeten Materialien und Techniken können einfach oder unvorstellbar komplex sein. Aber alle haben die Gemeinsamkeit, dass sie speziell auf die Bedürfnisse und Möglichkeiten jeder dieser Tierart angepasst sind. So scheint es, dass der Autor Daniel Nassar, der selbst als Architekt tätig ist, die Baukunst der Tiere als ein Paradigma für nachhaltiges Bauen sieht.
Jede Doppelseite stellt eines der insgesamt 14 im Buch enthaltenen Tierarten mitsamt ihrer Bauten vor. Nach einer kurzen Vorstellung des Tieres, folgt die schrittweise Beschreibung des Bauvorgangs. Das Verständnis wird mithilfe einer Zeichnung unterstützt. Hinter der Aufklappseite verbirgt sich eine Liste mit dem nötigen Baumaterial, sowie eine Kurzfassung des Bauprojekts. Jedes Tier wird vorne auf der Aufklappseite noch einmal in einer Art Steckbrief mit passenden Oberbegriffen präsentiert.
Dieses Bilderbuch sollte mit den Kindern gemeinsam gelesen werden. Es beinhaltet Beschreibungen von zum Teil sehr komplexen Vorgängen, die einer Erklärung bedürfen. Sehr schön ist die Einbindung eines Steckbriefs und der vereinfachten Skizze der Wohnstätte. Ein netter Einfall, aber als Gesamtergebnis eigentlich überflüssig finde ich dagegen viele Kategorien beim Bauprojekt, wie z.B. die nicht ausgefüllte Schwierigkeitsstufe (wäre eigentlich ganz interessant gewesen), die Kategorie „Beinhaltend“ (?) oder auch der Massstab, mit dem Kinder eh nichts anfangen können. Hier hätte man vielleicht noch greifbarere und kindgerechtere Kategorien einbinden können.
Die Illustrationen von Julio Antonio Blasco halten sich in ihren erdigen Farbtönen eher im Hintergrund und rauben den Architekten aus dem Tierreich nicht ihren verdienten Glanz.



Dieses Sachbilderbuch versucht Interesse, Aufmerksamkeit und Respekt für nichtmenschliche Konstruktionen zu wecken und ein Bewusstsein für unsere eigene Architektur zu entwickeln.
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Jede Idee gliedert sich in die Bereiche „Zeitbedarf; Jahrgangsstufe; Fächer; Sozialform; Ziele; Material/ Vorbereitung; So geht’s und Tipps“. Einige Vorschläge werden mit passenden Zeichnungen unterstützt. Um eine bessere Vorstellung von den Inhalten zu bekommen, hier eine kleine Auswahl an Präsentationsideen:
Den Abschluss bilden einige Kopiervorlagen auf denen z.B. die einzelnen Schritte zur Erstellung eines Plakats festgehalten sind, Faltanleitungen für unterschiedliche Bücher oder aber auch ein Reflexionsbogen zur eigenen Mitarbeit an einem bestimmten Projekt.
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Dieser praktische Ratgeber weist eine übersichtliche Gliederung auf und dient somit als Inspirationsquelle oder Nachschlagewerk, um sich als Lehrkraft weiterzubilden und neue Ideen bzw. Methoden in den Unterricht einfließen zu lassen. Besonders gelungen ist die gut zu überblickende Aufbereitung der Vorschläge. Um sich die jeweiligen Ideen besser vorstellen zu können und auch die Eigenmotivation zu steigern, wären Fotos aus der Unterrichtspraxis sicherlich noch anregender gewesen. Die Einbindung möglichst vieler Sinne steigert die Wahrscheinlichkeit der besseren Verarbeitung und Vernetzung mit dem bereits vorhandenen Wissen.
Die Unterteilung der Kapitel nach dem jeweiligen Aufwand ist für die Praxis durchaus sinnvoll. Hier hilft auch die Angabe, in welchem Fach der jeweilige Vorschlag gut umgesetzt werden kann. Wünschenswert wäre eine Tabelle im Anhang gewesen, die nach den Fächern unterteilt ist, sodass man sich schneller einen Überblick über die angebotenen Methoden und Ideen z.B. zum Fach Mathematik holen kann. Die „Tipps“ zeigen worauf man im Vorfeld achten sollte oder welche Überlegungen noch anzustellen sind. Hier wird deutlich, dass die Autoren diese Vorschläge bereits selbst ausprobiert haben.
Insgesamt beinhaltet diese Sammlung ein breites Spektrum von bekannten bis nicht unbedingt alltäglichen Ideen, durch die das Präsentieren noch mehr Spaß macht und ein bisschen Abwechslung in den Schulalltag bringt. Schließlich verdienen die Lernergebnisse der Schüler einen angemessenen Rahmen und eine adäquate Würdigung.



Ein Sammelwerk an bekannten und einigen nicht unbedingt alltäglichen Ideen, die den Schulalltag bereichern.
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Bei der Thematisierung spezifischer Aspekte von Krankheit und Tod sind Bilderbücher eine unschätzbare Hilfestellung, Kindern das Phänomen Tod nahe zu bringen. Das kindliche Verständnis von Tod wird durch frühzeitige Erfahrungen mit dem Tod von Haustieren oder Angehörigen beeinflusst. Dabei übernehmen Kinder die Einstellungen bzw. Umgangsweisen von Erwachsenen, die sich darauf auswirken, ob und wie ausführlich mit Kindern über den Tod gesprochen wird.
Besonders bei älteren Kindern ist es empfehlenwert auf Bilderbücher mit menschlichen Figuren, im Gegensatz zu Tieren, zurückzugreifen, da diese eine konkrete und stimmigere Orientierung geben. Meine persönlichen Favoriten zu diesem Thema habe ich in einer TOP-5 zusammengefasst:
Kai Lüftner findet in „Für immer“ kindgerechte tröstende Worte, verpackt in kurze Sätze, um das Unfassbare für Kinder verständlich zu bündeln. Dieses Bilderbuch ist rührend, poetisch und mit einem kleinen Funken Hoffnung versehen, dass der Schmerz irgendwann nachlassen wird.
Zur ausführlichen Rezension hier entlang.
TOP 2:
Dieses bewegende Bilderbuch wurde mit dem “Meefisch 2011″ ausgezeichnet und ist in der Tat ein Meisterwerk! Die in diesem Buch thematisierte Demenz der Oma ist für die Enkelin etwas sehr Spannendes. Sie tauchen gemeinsam in vergangene, äußerst witzige und unwirkliche Geschichten ab: “Beim Denken wachsen uns ganz langsam Flügel.” Sie entfliehen der Wirklichkeit und begeben sich auf fantastische Reisen. Eine ausgeklügelte Balance zwischen Wirklichkeit, Vergänglichkeit und der Kunst des Loslassens.
Zur ausführlichen Rezension hier entlang.
TOP 3:
Lilli Messina schildert auf eine urkomische Art und Weise die alltäglichen Gemeinsamkeiten von Jung und Alt. Das Leben von drei Generationen unter einem Dach birgt nämlich so einige Herausforderungen. Anhand dieses Buches kann das Thema „Pflege älterer Menschen“ sehr schön angeschnitten werden.
Zur ausführlichen Rezension hier entlang.
Antje Damm setzt auf einen sachlich-nüchternen Zugang zum Thema „Tod“. Der Schwerpunkt liegt bei diesem Bilderbuch auf einem angstfreien Zugang zu Sterben, indem es als normal, natürlich, als Teil eines Kreislaufes verdeutlicht wird. Antje Damm mutet ganz zu recht dem Kind eine unbeschönigte Konfrontation mit realen Problemen, wie hier dem Tod eines geliebten Haustieres.
Zur ausführlichen Rezension hier entlang.
TOP 5:
Dieses Bilderbuch trumft insbesondere mit indirekten Vorschlägen zum Umgang mit dem Tod auf, wie z.B. das gemeinsame Betrachten der Fotos und das Sprechen über die Verstobenen. Das Erinnern und Abschiednehmen sind wichtige Bestandteile der Trauerarbeit, die hier sehr behutsam aufgegriffen werden.
Zur ausführlichen Rezension hier entlang.