Peter Turrini und Gerhard Haderer – Manchmal ist ein Fasan eine Ente

Manchmal ist ein Fasan eine Ente

Die vierjährige Theresa verbringt viel Zeit beim siebenundsechzigjährigen Peter-Ini. Gemeinsam gehen sie spazieren, frühstücken oder lesen ein bisschen. In allen Situationen grübeln sie über das Leben und es stellt sich bald heraus, dass das kleine Mädchen den intelektuellen Schriftsteller ganz schön herausfordert. Erwachsene wissen eben doch nicht immer alles. Peter-Ini weiß dagegen sehr gut sich auf die Gespräche mit Theresa einzulassen. Das Ergebnis sind offene, ehrliche, unverschleierte und manchmal sogar unerwartet tiefgründige und philosophische Gesprächswiedergaben, die laut dem österreichischen Schriftsteller Peter Turrini sich tatsächlich so abgespielt haben.

Die über 20 hier festgehaltenen kurzen Sequenzen geben in Form eines Comics authentische Kindergespräche wieder. Es sind alltägliche Situationen, in denen Kinder die besten Einfälle haben, die Peter Turrini stets festgehalten hat, um daraus ein Buch zu machen. Menschen, die mit Kindern in diesem Alter zu tun haben, merken schnell wie lebensnah und ehrlich diese Gespräche sind.

Thematisch drehen sich die Gespräche um das Älterwerden, die Gefühle Traurigkeit und Angst, Geschwisterliebe, Schönheit, Freundschaft und vieles mehr… Gerhard Haderer interpretiert die jeweiligen Situationen in einer fantastischen Mimikdarbietung. Diese lebendigen Illustrationen, gemeinsam mit dem erfrischend natürlichen Text, machen dieses Bilderbuch zu etwas ganz Besonderem.

Manchmal ist ein Fasan eine Ente
– Ich bin fantastisch schön.
– Sicher. Weißt du überhaupt was das heißt?
– Was?
– Fantastisch schön?
– Das heißt, dass ich ganz viel schön bin.
– Und ich? Wie schau ich aus?
– Du bist nur ein bisschen schön, weil du schon ein bisschen alt bist.
Es ist ein wunderbares Geschenkbuch  für alle Hobby-Philosophen, Erzieher, Großeltern und alle Menschen, die Kinder lieben.

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Mira Lobe und Susi Weigel – Bimbulli

Mira Lobe - Bimbulli

Annerl und Peter spielen Mutter-Vater-Kind. Für die Rolle des Kindes nähen sie kurzerhand aus einem „Fetzerl“ einen „Bimbulli“. Da dem Puppenkind ein Wagerl fehlt, wird auch dieses aus einer Knopfschachtel, Haarnadeln und zwei Knöpfen für Räder gebastelt. Beim Versteckspielen kommt das Bimbulli abhanden und erlebt nun seine eigenen Abenteuer. Nach der Begegnung mit der freundlichen Henne verspricht Bimbulli gut auf Prinz Küken aufzupassen. Doch schon bald kommt Regen auf und da beide nicht nass werden würfen, fragen sie einen Frosch, ob er ihnen nicht Unterschlupf gewähren kann. Dieser ist zuerst gar nicht so über den Besuch erfreut und als dann noch mehr Tiere Schutz suchen, reagiert er zornig. Doch die Tiere können sich schließlich auf die Gutmütigkeit des Frosches verlassen und rücken immer mehr zusammen. Doch das Wasser steigt und steigt… Werden die Freunde es sicher an Land schaffen?
Das erstmals im Jahre 1964 erschienene Bilderbuch der Erfolgsautorin Mira Lobe, die u.a. für den weltbekannten Kinderbuchklassiker „Das kleine Ich bin ich“ bekannt ist, thematisiert die Bedeutung des Zusammenhalts in einer Gemeinschaft. Die Illustratorin Susi Weigel hätte am 29. Januar 2014 ihren 100. Geburtstag gefeiert. Im Team mit Mira Lobe haben sie gemeinsam an die 40 Kinderbücher geschaffen. Die Illustrationen wechseln sich hier in ihrer Farbgebung stets ab. Neben schwarz-weiß Abbildungen tauchen auf jeder zweiten Seite farbige, großflächige Darstellungen auf.
„Bimbulli“ ist unternehmungslustig und fungiert als Wertevermittler in der Fantasiewelt von Kindern. Pädagogisch wertvoll und immer noch aktuell ist die kreative Erschaffung der Puppe aus einem Stoffstück von den Kindern. Aus einfachen Mitteln wird beispielhaft gezeigt, wie aus einem Stück Stoff und ein bisschen Watte ein Puppenkind gemacht werden kann. Passend dazu findet sich im Buch eine genaue Anleitung für das Nähen eines eigenen „Bimbulli“.
bimbulli
Durch Bimbulli wird der grantige und missmutige Frosch nett und freundlich. Diese Abenteuerreise zeigt, dass Egoismus nicht siegen kann und man es mit Gemeinschaftssinn schlussendlich weiter bringt. Man kommt nicht umhin das kleine „Etwas“ mit dem tollen Namen „Bimbulli“ ins Herz zu schließen. Das Such-Wimmelbild macht den Kindern am meisten Spaß (siehe Bild unten). Wo versteckt sich bloß das Bimbulli? Hier darf man sich in den tollen Illustrationen von Susi Weigel verlieren und die nostalgische Note genießen.
Bimbulli
Dieses Bilderbuch ist ein zeitloser Klassiker und schließt Kreativität, Fantasie, Gemeinschaftssinn und Freundschaft ein.

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Maria Theresia Rössler und Brunella Baldi – Prinzessin Leonie und der linkshändige König

Prinzessin Leonie und der linkshändige König

Eine schwarze Katze, die einem König vor vielen, vielen Jahren den Weg kreuzte und ihn so zum Stolpern brachte, war der Auslöser zur nun fest verankerten Regel „Links vor rechts bringt Schlechtes“. Seit diesem Tag herrscht im Königreich Linksverbot. Alle Aufgaben sollen ausschließlich mit der rechten Hand erledigt werden. Doch als die kleine Prinzessin Leonie unbeabsichtigt mit dem linken Fuß aufsteht und merkt, dass nichts weiter Verwunderliches geschieht, gerät das Festhalten am Linksverbot ins Wanken. Zum Geburtstag wünscht sich das Mädchen, dass einen Tag lang alle im Königreich alles mit der linken Hand machen. Während es den meisten ganz schön schwer fällt, entpuppt sich der König, der sonst als Tollpatsch bekannt war, als kein bisschen ungeschickt. Doch welche Hand ist nun die richtige? Und wie wäre es, wenn jeder selbst entscheidet, ob rechts oder links?

Die Autorin Maria Theresia Rössler arbeitete jahrelang als Grundschullehrerin und präsentiert in diesem Bilderbuch ein liebesvolles Plädoyer für Linkshändigkeit. Das starre Festhalten an althergebrachten Sitten und für alle verbindlichen Gewohnheiten wird genauso kritisiert, wie das blinde Folgen dieser Regeln. Die Fähigkeit zur Reflexion, in Gestalt des kleinen Mädchens, zerbricht die eingefahrenen, sinnlosen Muster und Gepflogenheiten und regt gleichzeitig dazu an das Individuum selbst entscheiden zu lassen mit welcher Hand es am besten arbeiten kann.

Auch wenn es heutzutage Normalität ist, Kinder in ihrer Wahl der bevorzugten Hand zu unterstützen, war es nicht immer so der Fall. Linkshänder wurden auf rechts „umgepolt“ und das Schreiben mit der linken Hand bestraft. Heute weiß man, dass es fatale Folgen haben kann. Die Gehirnhälften geraten in ein Wirrwarr und aufgrund dieser Anstrengung werden manche Kinder schnell müde oder beginnen zu stottern. Die Forschung geht davon aus, dass Linkshändigkeit genetisch bedingt sei und somit auch vererbbar ist.

Das Thema wurde von Frau Rössler auf Kinderniveau heruntergebrochen und in ein ansprechendes Geschichtengeflecht gepackt. Leider werde ich beim Lesen den erhobenen Zeigefinger nicht los. Es verfolgt mich. Das Auftreten der Gestalten als pädagogische Instanzen ist allgegenwärtig.

Nach dem Lesen sollte die Thematik mit den Kindern ausführlich besprochen und herausgearbeitet werden, wie sich Menschen fühlen, die „zwei falsche Hände“ haben:

„Ich habe zwei falsche Hände“, erklärt Ernesto.

„Die richtige Hand ist die falsche, aber die falsche ist meine richtige! Verstehst du?

Prinzessin Leonie und der linkshändige König

Material

Das folgende „Story Web“ hilt den Kindern eine Geschichte nach Kriterien zu klassifizieren und tiefer in die Thematik einzutauchen: storyweb

Das Themennetz Linkshändigkeit ist umwoben von der Lehre: Jeder entscheidet für sich, welche Hand die „richtige“ ist!

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Helga Bansch – Amelie und der Fisch

Amelie und der Fisch

Amelie ist mit ihren Eltern das erste Mal im Leben am Meer und fürchtet sich etwas vor so viel Wasser und den großen Wellen. Als sie sich ein bisschen weiter ins Wasser traut, kommt ein kleiner Fisch, der an ihren Zehen knabbert. Mit ihrem neuen Freund vergisst sie ihre Angst völlig und sie spielen Verstecken, Fangen, Tauchen und Springen. Abends schwimmt der Fisch ins offene Meer hinaus und kommt am nächsten Morgen erneut zu Amelie. Das Abscheidnehmen fällt Amelie immer schwerer, bis sie beschließt den kleinen Fisch in einem Glas einzufangen.

Der Fisch ist jedoch sehr unglücklich und Amelie bekommt ein schlechtes Gewissen. Sie lässt ihn wieder frei und wartet am nächten Morgen vergebens auf ihren kleinen Freund. Er kommt nicht. Amelie ist traurig und sagt, dass es ihr leid tut den Fisch gegen seinen Willen festgehalten zu haben. Sie hat verstanden, dass jedes Lebewesen frei ist und man die Zuneigung eines anderen nicht erzwingen kann.

Die Grundstimmung dieses fabelhaften Bilderbuchs erinnert mich sehr stark an mein Lieblingsbuch aus dem Jungbrunnen Verlag „Ein Rucksack voller Sand“. In diesem Bilderbuch schwingt Sehnsucht, Unsicherheit, Angst, aber auch Erkenntnis, Erfahrungsgewinn und Reife mit.

Die Feriengeschichte von Helga Bansch zeigt, dass Beziehungen als Besitzeigentum nicht funktionieren können. Das kleine Mädchen begreift recht schnell, dass der Wille eine Freundschaft zu erzwingen, sie bereits im Keim ersticken lässt. Denn jeder benötigt seine Freiheiten und die Akzeptanz dieser Regel bringt die Freundschaft im Gegenzug zum Wachsen und Blühen.

Helga Bansch skizziert die Figuren dieser Geschichte mit bloßen Bleistiftstrichen und akzentuiert die Umgebung mit dezenten, natürlichen Farbklecksen. Es breitet sich dadurch eine leicht melancholisch angehauchte und doch mit Zuversicht gefüllte Stimmung aus. Die kleine Ente, die Amelie überallhin begleitet, scheint eine Art „inner mirror for a spiritual journey“ zu sein. Die Gefühlswelt Amelies spiegelt sich ebenfalls in der Körperhaltung und dem Gesichtsausdruck der Ente wider.

Amelie und der Fisch

Material

Kinder brauchen Zeit, um das Gehörte oder Gelesene zu verarbeiten. Um etwas Sacken zu lassen, eignen sich Aktivitäten, die die behandelte Thematik aufgreifen und ein bisschen umwälzen. Die Gedanken haben so Zeit den Erkenntnisgewinn einzuordnen und zu verdauen.  Daher ein Gedankennetz zur Hauptperson „Amelie“ und ihren Charaktereigenschaften:

beschreibe Amelie

Dieses Bilderbuch bringt einen zum Wachsen. Nach dem Lesen nimmt man einen wichtigen Erfahrungsschatz mit sich und ist dankbar für so viel Erkenntniszuwachs!

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Elisabeth Steinkellner und Michael Roher – Ein Rucksack voller Sand

Paula träumt vom Reisen. Wie gern würde sie in den Dschungel, die Wüste sehen, auf den höchsten Berg der Welt oder einfach nur am Strand sitzen und das Meer schmecken. Paula hat das Fernweh gepackt. Doch ihre Eltern sind übervorsichtig und machen sich große Sorgen. Sie warnen sie vor den Gefahren und dem drohenden Unheil. Als eines Tages ein Freund vor der Tür steht und frohen Mutes verkündet, dass er verreisen wird, schließt sich Paula ihm sofort an. Gemeinsam erleben sie auf ihrer Reise unvergessliche Abenteuer. Als Paula wieder nach Hause kommt, ist die Freude groß. Paulas Rucksack ist voll mit Sand, weil sie lauter Dinge mitgebracht hat, die man nicht sehen kann:

„Eine ordentliche Portion Geduld. Und haufenweise Fremdwörter. Eine große Ladung Mut. Und viele neue Freunde. Eine ganze Menge Farben, Gerüche und Geschmäcker. Und ein Meer an schönen Erinnerungen.

Dieses Bilderbuch habe ich bereits nach dem Betrachten der Titelseite ins Herz geschlossen. Jedes Detail ist so passend und stimmungsvoll gezeichnet, dass ich nicht umhin kam auf dieser Seite minutenlang zu verharren. Die Körpersprache des Mädchens, in der absolute Sehnsucht und Lebensfreude widerspiegelt. Die rosafarbenen Bäckchen, die auf die Aufregung und Vorfreude hindeuten und zu ihren Füßen die Wunder unserer Welt, die erkundet und entdeckt werden möchten.

Zu dieser Thematik habe ich eine ganz besondere Bindung, sodass ich es vortrefflich finde, wie einfühlsam Elisabeth Steinkellner die Besorgnis der Eltern schildert und die Sehnsucht des Mädchens endlich dem Alltag zu entfliehen, um mehr von der Welt zu sehen und einen Blück über den Tellerrand zu werfen.

Die in Collagentechnik gearbeiteten Illustrationen sagen ebenfalls das aus, was der Text unterschwellig andeutet. Paula ist anfangs durchsichtig und bekommt mit jedem Abenteuer einen Farbklecks auf ihrer Kleidung dazu. Jede Erfahrung macht uns reifer, klüger und eben bunter, interessanter. Die Farbgebung ist gediegen und ruhig. Lediglich die „Welt da draußen“ bekommt farbige Akzente und weitet sich im Verlauf der Geschichte weiter aus.

Die oben zitierten Mitbringsel deuten bereits an, wie wertvoll Reiseerfahrungen sein können und die Wörter sind überwältigend passend gewählt. Doch auch das Heimkommen ist schön und wird auf der letzten Seite augenzwinkernd unterstrichen.

Ein Bilderbuch, das voll ins Herz trifft.

Mira Lobe – Das kleine Ich bin ich

Ein buntes Tier geht auf einer Blumenwiese spazieren und begegnet einem Laubfrosch, der ganz verwundert fragt, wer er eigentlich sei? Das bunte Etwas muss feststellen, dass es selbst gar nicht weiß welches Tier es ist und wird daraufhin vom Frosch als dumm bezeichnet. Auf seiner weiteren Reise trifft es verschiedenste Tiere, die nach genauer Betrachtung keine Ähnlichkeiten zu sich selbst erkennen können. Voller Verzweiflung und Enttäuschung ist das Tier den Tränen nahe und fragt sich, ob es am Ende denn gar nichts ist. Doch dann ruft es ganz laut zu sich: „Sicherlich gibt es mich! Ich bin ich!“

Mira Lobe hat mit diesem Bilderbuch einen Klassiker zur Thematik Förderung des Selbstwerts und der Selbstakzeptanz geschaffen. Auch der Umgang mit Unsicherheiten durch negative Rückmeldungen der Mitmenschen steht im Fokus.  Der Klassiker feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Jubiliäum und erscheint in einer Jubiläumsausgabe mit Audio-CD. Florian Boesch liest die Geschichte gekonnt vor und imitiert die unterschiedlichen Tierarten sehr wirkungsvoll. Auf den insgesamt 21 Tracks werden die kurzen Texte durch Liedmelodien unterbrochen und von einem Chor mit einem passenden Lied zur ersten Textpassage auf das Buch eingestimmt.

Die sehr gelungene Reimform vereinfacht das rhythmische Vortragen und die auf der Innenseite des Buches beigefügte Bastelanleitung ermöglicht die Herstellung eines Symbols für die Selbstfindung, die die Kinder auch tatsächlich mit nach Hause nehmen können.

Die Bilderbuchseiten wechseln sich mit farbigen und schwarz-weiß Illustrationen ab. Die bunten Seiten sind natürlich für Kinder viel attraktiver und eindrucksvoller. Hier würde man sich wünschen alle Seiten in bunter Gestaltung vorzufinden, um der Magie, die dieses Buch mit sich bringt, nichts an ihrer Faszination zu entziehen.

Wir sind alle einzigartig und das ist auch gut so.

 

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Heinz Janisch und Helga Bansch – Ich kann alles!

Der kleine Dachs, Frenki, ist ein richtiges Stehaufmännchen. Er traut sich alles zu und versucht es voller Zuversicht immer wieder aufs Neue, gleich dem Motto „Ich kann alles!“. Er glaubt, dass er fliegen lernen und über das Wasser gehen  kann. Doch immer wieder fällt er auf die Nase und die gewagten Unterfangen enden in einem Fiasko. Seinem Mut und Zuversicht tut es keinen Abbruch. Frenki denkt positiv und stellt sich neuen Herausforderungen. Dabei entdeckt er immer wieder etwas Besonderes! Ein buntes Blatt, eine glitzernde Glaskugel, ein leuchtend weißer Stein oder eben sein verschollener Freund Zack Bumm. Alle Fehlversuche bringen auch etwas Positives mit sich!

In diesem Bilderbuch geht es um die Herangehensweise an das Neue und Unbekannte. Der ungeschickte Protagonist ist stets zuversichtlich und unerschrocken. Die Fehlversuche werden als positive Erfahrungen verbucht und als etwas Schönes und Besonderes betrachtet. Die Redensart „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ steht hier definitiv im Fokus. Allerdings stört mich aus pädagogischer Sicht der fehlende Lernzuwachs. Wir sind immer danach bestrebt Kinder über ihre Erfahrungen und Taten reflektieren zu lassen. Eine Kunst, die in diesem Buch vernachlässigt wird. Daher bin ich  persönlich hier etwas zwiegespaltener Meinung. Einerseits ist es wichtig sich von Niederlagen nicht entmutigen zu lassen und andererseits sollten diese Erfahrungen zur Weiterentwicklung verhelfen, damit eventuelle Fehler nicht wiederholt werden.

Die Illustrationen von Helga Bansch, die 25 Jahre als Volksschullehrerin gearbeitet hat, sind ein Augenschmaus. Mit der Technik  Acryl auf Leinwand schafft sie es die Aufmerksamkeit auf das Wichtigste im Bild zu bündeln. Die Bilder wirken klar, aufgeräumt und nicht überladen.

Eine wertvolle Grundthematik, die durch eine Prise Selbstreflexion und Lernzuwachs ergänzt werden könnte.


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