„Der Grüffelo“ – Unterrichtsmaterial

Die Geschichte rund um das Monster mit schrecklichen Klauen und schrecklichen Zähnen, um Tiere zu kauen und die kleine pfiffige Maus, die die Tiere des Waldes reinlegt, ist vielen Kindern schon aus dem Kindergarten bekannt. Aufgrund der sich wiederholenden Dialoge und der wiederkehrenden Begegnungen mit dem leicht abgewandelten Verlauf, eignet es sich wunderbar für die Einbindung in der Schuleingangsphase.

Dieses Material beinhaltet ein Arbeitsheft zum Bilderbuch „Der Grüffelo“ von Axel Scheffler und Julia Donaldson udn wurde für die Jahrgänge 1 und 2 konzipiert. Die Arbeitsblätter können angepasst an die Lerngruppe zusammengestellt werden und sind somit flexibel einsetzbar. Es wurden Kopiervorlagen berücksichtigt, die gänzlich ohne Lesefertigkeit zu bearbeiten sind. Diese können auch gut von Kindergartenkindern bearbeitet werden, die in Grundschulen zu Schnupperstunden erscheinen. Es folgen Aufgabenformate auf Wort- und Satzebene und enden mit etwas anspruchsvollen Angeboten, die auf Textebene wurzeln.

Die Arbeitsblätter bieten Aufgabenformate rund um:

  • Textverständnis
  • Abschreibübungen
  • Lückentexte
  • Buchstabensalat
  • Lies-Mal-Aufträge
  • Reihenfolge bestimmen
  • Knobelaufgaben mir Wörterrätseln

Lars van de Goor – Hinter der Elfentür

Wir sähen Samen früh am Morgen,
was daraus wächst, ist noch verborgen.

Eine verwunschene Elfentür in einem uralten Baum zieht Lillys Aufmerksamkeit auf sich. Eine sachte Berührung lässt sie in eine ganz andere Welt voller Wunder gleiten. Winzige Elfen bewohnen dieses Reich und klären sie über die Wunder der Natur und des Lebens auf. Kleine Weisheiten begleiten das Mädchen stets. Die Botschaft bleibt dennoch gleich: „Niemand ist zu klein, um etwas zu bewegen.“ So findet Lilly bei der Rückkehr Samen in ihrer Hosentasche, die sich im Schnabel eines Vogels auf den Weg zur Verbreitung machen, während der Rest vom Wind verweht wird. Was sind die Früchte unserer Taten? Wie weitreichend sind die Auswirkungen unseres Tuns im Leben? Dies schlägt einen sehr gelungenen Bogen zum Zitat am Anfang des Buches.

In einer ganz eigenen Bildsprache treffen wir hier auf viele Details, die in eine Collage aus Fotografien und Illustrationen gepackt sind. Es entsteht die Frage nach den Nuancen von Realität und Illusion, was das Bilderbuch inhaltlich ebenfalls aufgreift.

Als Erdbewohner obliegt uns auch eine Verantwortung unserem Planeten gegenüber. So schließt sich der Kreis des Wachsens. Der Wald braucht unseren Schutz. Auch wenn die Taten so klein wie Samen sind, können sie auf lange Sicht Großes bewirken.

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Elise Gravel – Pilzparade

Anstelle von Lamellen hat der Pfifferling lauter kleiner Falten, wie die Gesichtsfalten deiner Großeltern.

Pilze sammeln ist wie eine von der Natur organisierte Schatzsuche. Und was es da alles zu entdecken gibt! Elise Gravel taucht in diesem Sachbilderbuch den Wald in ein modern illustriertes Gewand. Die Farbpalette gibt eine große Bandbreite an Braun- und Grüntönen, die vom Waldboden in Ocker bis hin zu dattelbraunen Baumstämmen reichen. Diese konkurrieren gekonnt mit weinroten Färbungen der Herbstblätter und dem satten Tannengrün der Nadelbäume. Die Protagonisten schauen den Leser eindringlich mit ihren weit aufgerissenen Augen an. Hier ist Leben!

Dieses ganz besondere Reich der ganz beschirmten Wesen, die weder Tiere noch Pflanzen sind, zu erkunden ist wahnsinnig spannend. Die omnipräsente Begeisterung der Autorin schwappt gleich über. Die Sachinformationen werden keineswegs trocken präsentiert und aneinander gereiht, sondern fügen sich in eine amüsante Erzählung ein. Neben der Darstellung der Bestandteile und der Bedeutung der Sporen, geht es sogleich an die verschiedenen Pilzarten, von denen es unzählige gibt. Gemeinerweise passen sie sich immer der Umwelt an und haben viele Doppelgänger, die nicht alle essbar sind und gar äußerst giftig daherkommen.

Und als wäre es nicht genug, lädt die Autorin zum Waldspaziergang, bei dem möglichst alle Sinne eingeschlossen werden sollen, ein. Wie wäre es, sich auf die Suche nach einem weißen Golfball zu machen? Wenn du Glück hast, findest du den Stäubling. Wenn man drauftritt, stößt er eine Staubwolke aus und klingt wie ein Pups. Dieser Sorte hilft das Zertreten zur Vermehrung. Grundsätzlich sollte die Natur, besonders im Wald, geachtet werden. Schließlich sind wir dort Gäste…auf Schatzsuche!

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Freya Blackwood – Der Junge und der Elefant

Dieses Bilderbuch lässt einzig und allein die Illustrationen sprechen, denn es kommt gänzlich ohne Worte aus. Beim Thema „Abholzung“ und „Rodung von Wäldern“ fehlen einem oft tatsächlich die Worte. Genau davon handelt schließlich dieses Bilderbuch. Es ist ein Plädoyer an die Menschheit, welches in seiner Stille regelrecht schreit: „Wir brauchen Bäume zum Leben“!

Der Protagonist begibt sich nach seiner Morgenroutine in die Schule und taucht in der Menschenmenge unter. Sie alle scheinen in ihrem Alltag verloren. Jeder hetzt zur Arbeit und hat den Blick auf den Boden gerichtet, stets versunken in Gedanken. Nach der Schule schleicht sich der Junge in den an sein Haus angrenzenden Garten und nimmt sein Mittagessen dort ein. Schnell wird der Leser erkennen, dass der Baum die Silhouette eines Elefanten annimmt. Die stämmigen Beine und der Rüssel sind die Baumstämme, die tief in der Erde verwurzelt sind. Es wirkt wie eine Symbiose. Der Junge liest im Sommer unter dem Baum, spielt im Herbst mit seinem Laub und rollt im Winter unter den kahlen Ästen Schneebälle. Die Bäume sind Teil seiner Existenz.

Doch eines Tages wird das Grundstück verkauft. Bauarbeiter haben die zu fällende Bäume mit einem Kreuz markiert. Für den Jungen folgen schlaflose Nächte, denn er weiß wie schützenswert Bäume sind. Wird er sie noch retten können?

Dieses Bilderbuch ist eine wahre Liebeserklärung an die heilende Kraft der Natur. Bäume spenden den Menschen Schatten, bieten Erholungsmöglichkeiten und gute Luft. Sie brauchen Jahrzehnte, um zu wachsen, während das Fällen nur eine Angelegenheit von Minuten sein kann. Die Botschaft in den pastelligen Aquarellbildern rührt. Es wird so viel gesagt und das gänzlich ohne Text.

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Stephan Lomp – Eddie und der neugierige Baum

Begegne dem Leben und dem Neuen mit Neugierde und nicht mit Angst.

Diesem Leitspruch folgt Eddie auf Anraten des großen Baumes. Das Leben bedeutet schließlich auch Wachstum und Veränderung. Für Eddie steht ein Umzug in ein neues Zuhause an. Doch am liebsten würde er in seiner alten und ihm gewohnten Umgebung bleiben.

Also klettert er noch ein letztes Mal in sein Baumhaus, um sich vom Bekannten und Liebgewonnenen zu verabschieden. Der neugierige Baum wundert sich, wie es an anderen Orten so aussieht und lernt mit Eddies Hilfe das Laufen. Gemeinsam erkunden sie Städte, Berge und kommen schließlich am Strand an, wohin Eddie mit seiner Familie hinziehen wird.

Veränderung macht uns allen zunächst Angst. Neues und Unbekanntes ist mit Unsicherheit verbunden. Der neugierige Baum bestärkt den Protagonisten, dass es auch Chancen bieten kann. Neugierde und Offenheit hilft die Angst zu überwinden. Mit Zuversicht und Selbstvertrauen schafft man so viel, auch wenn der Berg zunächst groß erscheint. Genauso überdimensional groß ist auch das Format des Bilderbuchs. Es ragt hoch hinaus und bildet die Größe des Baumes ab, so als würde es rufen wollen: Habe Mut über dich hinauszuwachsen!

Zuversichtlich Veränderungen begegnen – lebensnaher Mutmacher!

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Daniel Napp – Wie Fliegenpilz Henri das Laufen lernte, um einen Baum zu retten

Rezension

Pilze sind weder Tiere noch Pflanzen. Sie bilden mit ihrem riesigen, unterirdischen Geflecht eine ganz eigene Gattung. Der Fliegenpilz Henri nutzt das Geflecht der weißen Fäden als Kommunikationsmittel. Kilometerweite Botschaften werden so transportiert. So bekommt er auch die Nachricht, dass der Ahornbaum Jonathan dringend Hilfe benötigt. Er soll nämlich gefällt werden, nur weil die Stadt ein neues Einkaufszentrum plant.

Henri trainiert daher seine Wurzeln wie ein Jogger, der seine Muskeln nach kilometerlangem Lauf dehnt und irgendwann kann er sich tatsächlich fortbewegen. Er macht sich auf den Weg in die Stadt und die Mission ist klar „Rettet die Bäume!“. Nina wird auf den Notruf ebenfalls aufmerksam und so schmieden die beiden einen Plan, gestalten Flyer und Plakate und rufen zur Demonstration auf…

Die Thematik ist hochaktuell und recht schnell kommt „Greta Thunberg“ den Lesern in den Sinn. Sich für seine Überzeugungen stark machen, sich engagiert zeigen und die Umwelt schützen, stehen als gewichtige Botschaften im Fokus dieses Buchs. Die vielen bunten Illustrationen begleiten das Verständnis und tragen zum hohen Lesespaß bei. Außerdem beweist der Protagonist Witz und Humor, sodass die Sympathie kombiniert mit der Hilfsbereitschaft gleich überschwappt.

Blick ins Buch
Fazit

Umweltschutz und Eigeninitiative als Werte in der heutigen Gesellschaftsentwicklung

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Sven Maria Schröder – Max und Mux und der Riesenwunschpilz

Rezension

Max und Mux sind Fabelwesen und leben, wie soll es auch anders sein, im Fabelwald. Die zwei besten Freunde der Welt wohnen in ihren aneinander grenzenden Baumhäusern und besuchen sich immer, wenn einem mal langweilig ist. Auf den Ästen spielen sie, umrundet von zahlreichen Waldtieren, Karten oder buddeln entspannt im Garten. Die Idylle wird jedoch von einem Fund aufgerüttelt. Eines Tages findet Max bei der alten Eiche ein großes Pilzbuch. Und genau hier beginnt das Abenteuer, das sie in das Riesengebirge lockt, um einen weiß-blauen Wunschpilz zu finden.

Zugegeben erinnert Max mit seiner rundlichen Statur und der gestreiften, leicht engen Latzhose sehr schnell an Obelix. Die beiden Protagonisten sind ebenfalls Entdecker, wodurch eine weitere Parallele zu den bekannten Comicfiguren geschaffen ist. Sie teilen sich zudem die Wirkung, die sie auf Leser und Betrachter ausüben, denn man kommt nicht umhin sie gleich ins Herz zu schließen.

Sympathiepunkte erhält zudem die wahnsinnig beschauliche und angenehme Atmosphäre, die der Autor schafft. Auf den ersten Seiten hat das man das Gefühl, man würde die Sommerferien bei der Oma auf dem Land verbringen. Im Garten wird auf einer Picknickdecke gelesen, in der Landküche zusammen gekocht, die Wäsche auf der Leine aufgehangen und am angrenzenden See geangelt. Man würde am liebsten in das Szenario hüpfen.

Das Bilderbuch ist mit seinen 8 Kapiteln und insgesamt 64 Seiten eher ein Vorlesebuch, wobei man froh sein darf, dass die Seiten großformatig gehalten wurden und die Illustrationen entsprechend so viel Platz zur Verfügung bekommen. Die Geschichte lebt mitunter von den wunderbaren Bildern. Auch wenn ich grundsätzlich ein großer Fan von Typografie bin, war es beim Vorlesen der verschnörkelten Schrift zuweilen etwas anstrengend. Man kann jedoch leicht darüber hinweg sehen, wenn Kapitel als kleine Stopper gesehen werden und man somit die Spannung bis zur nächsten Vorlesezeit aufrechterhalten kann. Bei dem offenen Ende des Buches, darf man mutmaßen, dass uns weitere Abenteuer mit den besten Freunden erwarten.

Blick ins Buch

Fazit

Beschaulich und spannungsvoll – das perfekte Vorlesebuch für die Sommerzeit!

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Michael Engler und Joëlle Tourlonias – Wir zwei im Winter

Rezension

„Wir zwei im Winter“ ist der dritte Band der beliebten Reihe, nach „Wir zwei gehören zusammen“ und „Wir zwei sind Freunde fürs Leben“ von Michael Engler, mit den in Erinnerung bleibenden, zarten Illustrationen von Joëlle Tourlonias. Es ist ein stimmungsvolles Winterbuch über die Kraft des Gemeinschaftsgefühls und die lohnenden Früchte von Hilfsbereitschaft.

Igel, Hase und Eichhörnchen bereiten sich auf die kalte Jahreszeit vor. Der Igel würde für lange Zeit schlafen, während das Eichhörnchen fleißig Nüsse und Bucheckern sammelt und an geheimen Orten versteckt. Mit Schrecken stellen sie allerdings bei den Vorbereitungen fest, dass der Eingang zu ihrer Höhle versperrt ist. Schnell werden die beiden Neuen verdächtigt, die neuerdings durch den Wald streifen. Der Biber und der Wiesel werden vom Hasen und dem Eichhörnchen schnell als „finstere Gesellen“ abgetan. Lediglich der Igel gibt den Neuankömmlingen eine Chance und verbringt mit ihnen viele Tage an einem geheimen Vorhaben.

Behutsam behandelt der Autor die Themen Ausschließen, Vorurteilen und mangelnde Kommunikation, aus denen schnell Missverständnisse entstehen können. Ausgeschmückt ist die Geschichte mit wertvollen, sachkundlichen Zusammenhängen rund um den Winterschlaf und die Winterruhe von Tieren und dem damit verbundenen Jahreszeitenwechsel. Erfreulich ist, dass letztendlich der Schatten gelichtet werden kann und die Höhle voller Herzenswärme, Vertrauen und Hilfsbereitschaft erstrahlt.

Blick ins Buch

Fazit

Ein behagliches Winterbuch zum Thema Herzenswärme und Vertrauen.

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Benas Bėrantas und Vilija Kvieskaitė – Nüsse haben kurze Beine

Rezension

Das litauische Duo hat sich der Redewendung „Lügen haben kurze Beine“ bedient und thematisiert die Werte „Ehrlichkeit“ und „Aufrichtigkeit“ auf sehr kindgerechte Art und Weise. Wer kennt es nicht? Es beginnt mit einer kleinen, kaum zu erwähnenden Nichtigkeit und schwupps ist die Nuss aus dem Korb schon in Kinderhände geraten, während Mama Eichhorn aus dem Haus ist. Rabe Knips schlägt noch vor zu warten, um Erlaubnis erbitten zu können, doch Eichhörnchen Ekki kann es nicht abwarten und so landet eine Nuss nach der anderen im Mund.

Als Frau Eichhorn zurück kommt, ziehen die beiden ihre Bäuche ein und behaupten, dass Frau Fuchs die Nüsse gestohlen hat. Zwischen den Freunden beginnt daraufhin die Diskussion rund um Ehrlichkeit und die Möglichkeit den Fehler auch zugeben zu können. Mit Bauchschmerzen gehen sie schlafen. Am nächsten Tag hat das Eichhörnchen Geburtstag und kann sich kaum freuen und mitfeiern. Die Lüge bzw. Nuss liegt ihm schwer im Magen.

Es ist wahr. Durch das Lügen bürgt man sich selbst nur eine Last auf. Das zeigt diese Geschichte deutlich. Es belastet einen. So leiden die beiden Tiere, wenn auch teils unbewusst. Das Aufdecken, wenn leider auch nur durch Zufall und nicht Selbsteingeständnis, ist mit einer großen Erleichterung verbunden, sodass die Tiere beschließen in Zukunft dann doch lieber die Wahrheit zu sagen.

Lügen ist ein höchst komplexes Thema und mit Unsicherheit, aber auch dem Austesten von Grenzen verbunden. Den Fokus auf die psychische Last, die sich schließlich auf den Körper auswirkt, zu legen ist sinnvoll und auch aus medizinischer Sicht richtig. Umso schöner, dass dieses Thema auf heruntergebrochener, kindlicher Ebene Erwähnung und Beachtung findet.

Blick ins Buch

Fazit

Vermittlung wichtiger Werte, mit Bezug zu körperlichen Auswirkungen.

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Charlotte Guillan und Yuval Zommer – Unter meinen Füssen

Rezension

Der Protagonist schaut an zwei unterschiedlichen Schauplätzen unter seine Füße. Zunächst blickt er unter die Erde einer belebten Straße und entdeckt Wasserleitungen, Kabel für die Internetnutzung, Stromleitungen und die Kanalisation. Dazwischen tummeln sich auch viele Lebewesen wie Tausendfüßler oder auch Regenwürmer, die die Erde auflockern. Nach dem Abwasserkanal, wird ein Blick auf die Überreste der geschichtlichen Überbleibsel geworfen, nach denen Archäologen graben. Und es geht noch tiefer! Unterwegs trifft man auf die Untergrundbahn, Tropfsteine, Gesteinschichten wie Torf oder Kohle und schließlich Magma. Ab hier ist die Erdkruste auch nicht mehr weit, bis der Leser schließlich den inneren Erdkern und damit das Zentrum erreicht.

Nun darf das Buch gedreht werden, um die lange Reise zum Erdkern an dem Schauplatz eines Waldes erneut zu erleben. Verständlicherweise stehen hier Tiere und ihre Bauten im Fokus. Dachse und Füchse teilen sich hier ihre Behausungen mit Wurzeln und Fossilien. Nach einigen Gesteinschichten wie Marmor und Diamanten, gelangen wir hier schließlich auch zum heißesten Ort des Planeten.

Dieses Sachbuch für Kinder gewährt einen ungewöhnlichen Blick auf etwas, was wir sonst kaum zu Gesicht bekommen. Dieser Streifzug durch die Wunder der Unterwelt ist allemal lohnenswert. Das Mega-Leporello-Wendebilderbuch lässt sich blättern oder noch viel besser einfach ausklappen und erreicht dabei eine Länge von stolzen 2,5m. So beeindruckt nicht nur der Inhalt, sondern die Vorstellung der Kinder wird zusätzlich angeregt und heraus gekitzelt, was zur Steigerung der Faszination beiträgt. Hier sind wissenswerte Fakten pointiert dargestellt und Fachbegriffe gekonnt eingestreut und erklärt.

Sollte die fesselnde Wirkung anhalten, bieten die Städte Berlin und Köln sehr empfehlenswerte und informative Stadtführungen für Kinder mit unterirdischen Touren an.

Blick ins Buch

Fazit

Fesselnde Wirkung und spannende Fakten in ungewöhnlicher Erscheinungsform

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