Bärbel Oftring und Jana Walczyk – Schau mal, eine Schnecke!

Rezension

Im langsamen Tempo führt das Sachbuch die jungen Leser an das Leben einer Schnirkelschnecke heran. Während der informative Text sich auf Fakten und gut verständliche Beschreibung fokussiert, verbergen sich hinter den jeweiligen weißen Klappen Zeichnungen, Illustrationen oder auch Beschriftungen zu zentralen Themen wie z.B. „Schneckenvielfalt“, „Schneckenkörper“, „Schneckenliebe“ oder „Schneckenhaus“.

Im Sachtext wird genau beschrieben wovon sich eine Schnecke ernährt und wie ihr Verhalten im Jahresverlauf aussieht. Spannende Fakten wie die Beschreibung des Essverhaltens mithilfe der Radula werden sehr anschaulich angegangen. Auch Empfehlungen zum Umgang mit Schnecken und genaue Berührungsgriffe werden weitergegeben. So überrascht es nicht, dass hinten im Buch ein Glasgefäß abgebildet ist, das dazu animiert Schnecken über einen längeren Zeitraum evtl. zu Hause oder auch im Klassenraum zu beobachten. Ein Schneckenrennen verspricht besonderen Spaß.

In diesem Sachbuch sind sicherlich Begrifflichkeiten und Informationen versteckt, die auch manch Erwachsener zuvor nicht wusste. Die Illustrationen von Jana Walczyk haben eine ruhige Wirkung und setzen gekonnt den Akzent auf das Wesentliche ohne mit Schnörkeleien zu verwirren.

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Fazit

Informatives Sachbuch mit spannenden Informationen

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John Farndon und Tim Hutchinson – So funktioniert dein Körper

Rezension

Dieses Sachbuch zum Thema „Körper“ nimmt den Leser auf eine spannende Tour durch das menschliche Wunderwerk. Einzelne Stationen sind „Zellen“, „Verdauung“, „Blutkreislauf“, „Knochen“, „Muskeln“, „Nervensystem“, „Atmung“, „Krankheiten“ und „Fortpflanzung“. Die Illustrationen vereinfachen den eigentlichen Vorgang und verbildlichen es in Form von einer Art Maschinerie. Därme werden als Rutschen veranschaulicht, die Muskelbewegungen sind Schaukeln und die eigentlichen Elemente bzw. Bausteine des Körpers werden als Silos  mit Wasser, Kohlenhydraten etc. den Kindern näher gebracht.

Die Originalausgabe trägt den Titel „Stuff you should know about the human body“. Hier werden tatsächlich wichtige Fakten vereinfacht und den Kindern verdeutlicht. Allerdings sind manche Seiten zu überladen. Hier verliert sich der Blick und das Verständnis für das Ganze wird getrübt. Kinder sollten auch schon einiges an Vorwissen mitbringen, um den Darstellungen folgen zu können. Daher würde ich das Sachbuch eher für Kinder ab 10 Jahren empfehlen. Manche Begrifflichkeiten wie „Codons“ oder „Gonadotropin-Releasing-Hormon (GHR)“ musste ich selbst erst nachschlagen.

Was ist Geruch?
Dinge riechen, wenn die Moleküle verdampfen, die dann als Gasteilchen mit der Luft davongetragen werden. Wenn solche Moleküle deine Nase erreichen, reizen sie Sensoren und der Riechvorgang beginnt.

Die Integration von vier Klappseiten ist sinnvoll eingebaut, da die jeweilige Thematik so nicht nur inhaltlich vertieft werden kann. So wird das Kapitel „Krankheit“ durch aufklappbare Seiten zur Thematik „Genesung“ geführt. Hier hätte ich mir lediglich die Stabilität der Seiten etwas fester gewünscht.

Sehr spannend, aus der Erwachsenen-Sicht, fand ich die Doppelseite zum Thema „Gehirn“ und „Denken“. Diese komplexe Vernetzung als fantastischen Computer zu verknüpfen ist gelungen.

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Ein wichtiges Thema – spannend illustratorisch umgesetzt

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Daniela Kulot – Woher kommt die Liebe?

Der schon fast philosophischen Frage nach dem Ursprung der Liebe gehen in diesem Bilderbuch von Daniela Kulot Eichhörnchen, Ente und Elch nach. Dafür befragen sie andere Tiere und bekommen entsprechend der unterschiedlichen Lebenswelt auch ganz eigene und individuelle Antworten.

So behaupten zwei Schwäne beim Formen eines Herzens mit ihren Hälsen, dass die Liebe aus dem Herzen kommt. Für den großen, alten Baum kommt die Liebe vom Himmel, in Form vom Regen. Die Regenwürmer dagegen sind sich einig, dass die Liebe aus der Erde kommt. „Die Liebe kommt von der Sonne“, antworten die Blumen überzeugend.

Und wie sie da zusammensitzen, wird es den drei Freunden ganz wunderbar wohlig warm ums Herz.

Rezension

Auch wenn die Liebe für jedes Lebewesen etwas Anderes darstellt, in einem sind sich alle einig: Sie ist essenziell! Die Interpretationen lehnen sich an die Lebensumstände der Befragten an und doch gelingt es Daniela Kulot in ihren farbenfrohen und lebendigen Illustrationen dieses ganz tief verwurzelte Glücksgefühl ins Gesicht der Tiere zu zaubern. Man kauft es ihnen ab, auch ohne eine Sekunde lang zu zögern. Die Liebe ist hautnah spürbar. Sei es alleine, zu zweit oder in einer Gemeinschaft. Sie ist da.

Dieses Bilderbuch schafft es eine Ruhe und Zufriedenheit auszustrahlen, die sehr bewegt. Und vor allem, weil es vielleicht noch wichtiger ist – Es schenkt Zuversicht. Jeder kann sie finden – in der einen oder anderen Form. Als „Regen“, „Sonne“, „aus dem Bauch“ oder „aus der Seele“, individuell und doch wesentlich. Dieses Bilderbuch ist eine Liebeserklärung an das Leben!

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Fazit

Dieses Bilderbuch ist eine Liebeserklärung an das Leben!

 

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Joanne Liu – Kunst für Max

Rezension

Max besucht zum allerersten Mal ein Kunstmuseum. Neben Kunstwerken von Henri Matisse, Claude Monet, Pablo Picasso und Joan Miro, sind auch Skulpturen von Henry Moore ausgestellt. Das Bilderbuch kommt ganz ohne Worte aus. Die Illustrationen sind passend zur Thematik sehr bedeutungstragend.

So erlebt der Betrachter wie der kleine Junge seinen schwarfen Blick nach seiner ganz eigenen Interpretation der Kunst umlenkt. Während die Kunstbesucher das Kunstwerk „Guernica“ begutachten, richtet Max seinen Blick auf die Menschen und sieht die grimmigen, nachdenklichen Gesichtsausdrücke. Man kommt nicht umhin zu mutmaßen, dass genau sie die Akteure der dargestellten Szene sein könnten.

Der „Seerosenteich und die Brücke“ von Claude Monet bewegt Max dazu aus dem Fenster zu schauen und die eigentliche Quelle und Inspiration des Künstlers hautnah auf sich wirken zu lassen. Die Kunst umgibt uns überall. Man man muss nur den Blick dafür haben. Diese naive und reine Sichtweise des Kindes ist ein Schlüssel für jeden Kunstliebhaber und ein wahrer Herzöffner.

Die abschließende Doppelseite im Kunstmuseum ist die Krönung seines Weges. Max entfernt sich als passiver Betrachter der Kunst und nutzt den Schatten der Sonne, um mit seinem Körper ein eigenes Abbild der Kunstwerke nach Henri Matisse „Nu bleu“ zu gestalten. Er ist nun selbst Akteur. Max wird zum Künstler.

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Ein Herzöffner für alle Kunstliebhaber – Klein oder Groß

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Kathrin Schärer – So war das! Nein, so! Nein, so!

Drei Freunde streiten sich und schildern eine Situation, die aus der jeweiligen Sichtweise anders betrachtet wird. Wer hat Schuld? Wer hat angefangen? Wie war das? So oder so? Jeder bleibt bei seinem Standpunkt und beschuldigt den anderen. Genau so war das! Erst als das Eichhörnchen als außenstehender Beobachter eingreift, wird eine neutrale Sichtweise geliefert.

Wenn ihr euch nicht zuhört, könnt ihr einander nicht verstehen.

Eine kleine Ablenkung hat eine wundersame Wirkung, so dass die drei Freunde letztlich erkennen, dass miteinander spielen ohnehin viel schöner ist.

Rezension

Eine Streitkultur muss auch erlernt werden und dauert gar bis ins Erwachsenenalter an. Oft werden Situationen nach bisherigen Erfahrungswerten und individuellen Sichtweisen beurteilt. Der Perspektivwechsel ist eine komplexe Fähigkeit. Doch Kindern kann das auch schon gut gelingen, wenn man ihnen diese Möglichkeit aufzeigt und mit ihnen ins Gespräch geht…immer und immer wieder.

Diese dargestellte Situation zwischen dem Bären, Fuchs und Dachs ist sehr amüsant. Die Tatsachen bleiben die gleichen. Die Sichtweisen unterscheiden sich. Als Außenstehender ist es ein Genuss das Ganze auf sich wirken zu lassen. Hier geht es um die Bedeutung einander „richtig“ zuzuhören und den anderen ausreden zu lassen. Hier geht es darum die eigene, evtl. voreingenommene Sichtweise wechseln zu dürfen. Es geht um das Verzeihen, Dazulernen und um das Zusammenwachsen.

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Dieses Bilderbuch nutze ich nicht nur in der Schuleingangsphase, um Kinder in eine positive Streitkultur einzuführen, sondern auch um die „wörtliche Rede“ zu thematisieren. Bei dem ganzen Durcheinander der Äußerungen ist oft gar nicht klar, wer nun spricht und was er sagt. Schnell wird die Notwendigkeit des Begleitsatzes deutlich. Hier können die SuS schnell entdeckend in den Sprachgebrauch eintauchen.

Fazit

Etablierung einer positiven Streitkultur – Lernen für´s Leben!

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Christoph Michel – Erste Experimente für kleine Forscher

Rezension

Über 30 Experimente für Kinder ab ca. 4 Jahren zu den Themen „Luft, Wasser, Schall und Licht“ wurden in diesem Buch zusammengetragen. Auf jeder Doppelseite wird ein Versuch vorgestellt. Neben der Angabe zu den benötigten Dingen, wird die Vorgehensweise Schritt-für-Schritt erläutert und mit passenden Bildern unterstützt.

Sehr sinnvoll ist der abschließende Gedanke, wo die entsprechenden Phänomene in der Umwelt entdeckt werden können. Die Übertragung der schwimmenden Zitrone auf die Schwimmflügel ist sehr einleuchtend, genauso wie die Benennung der Tatsache, dass in warmen Ländern die Häuser oft hell gestrichen werden, nachdem Experimente zu Weiß und Schwarz durchgeführt wurden.

Für Erwachsene wird unter der Fragestellung „Was passiert?“ die zu erwartende Beobachtung festgehalten. Es folgt bei „Warum ist das so?“ die Erklärung. Hierbei ist die Wortwahl recht einfach, sodass es Kindern auch leicht fällt den Inhalt nachzuvollziehen. Das benötigte Material ist vorwiegend schnell aufzutreiben bzw. befindet sich schon im Haushalt. Das erleichtert erheblich das Vorhaben überhaupt anzupacken.

Hier werden Kinder angeregt weiterzudenken und Naturphänomene, die ihnen vielleicht auch schon bekannt sind, zu hinterfragen. Das eigenständige Experimentieren ist auch für junge Kinder sehr wirkungsvoll. So beginnen die Zusammenhänge in ihrer Umwelt zu verstehen und in Beziehung zueinander zu setzen. Neben dem Spaßfaktor ist die Förderung der sprachlichen Fähigkeit bei der Formulierung der Vermutung und Beobachtung sehr wertvoll.

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Anregung des naturwissenschaftlichen Denkens

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Antje Damm – Plötzlich war Lysander da

Rezension

Der Bürgermeister ordnet einer Mäusefamilie an einen Lurch aufzunehmen, weil er sein Zuhause verloren hat. Die drei Mäuse sind zunächst erstaunt und gleichzeitig sehr beängstigt vor dem Fremden und der damit einhergehenden Veränderung in ihrem Leben. Sie bangen um ihre Vorräte und beäugen kritisch die Eigenheiten des neuen Gastes. Sie gewähren ihm einen Unterschlupf in der Badewanne, da Mäuse eh nicht gerne baden. Lysander beginnt schon bald Eimer voller Erde heranzuschleppen. Dort sät er Körner hinein. Als die Mäuse glauben, dass das wohl der Höhepunkt ist, bittet Lysander seine Gastgeber um ein wenig Geduld.

Von da an gab es zu den Kartoffeln auch noch Salat.

Antje Damm trumpft mit einer weiteren außergewöhnlichen Kreierung eines sehr aktuellen Themas auf. Die collageartig angeordneten Darstellungen vermitteln eine greifbare Tiefe, die sich im Inhalt wiederspiegelt. Es geht um Fremdenfeindlichkeit, Ablehnung, Ängste, Veränderungen, Skepsis, Misstrauen. Die Dunkelheit im Mauseloch unterstützt dabei den seelischen Zustand der Mäuse. Lysander taucht mit neuen Eigenheiten auf und bereichert letztlich die Mäuse und die ganze Gemeinschaft. Es kommt Farbe ins graue Mauseloch und damit auch in ihre Herzen.

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Plädoyer für mehr Offenheit und Nächstenliebe

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Florian Bayer und Alicia Klepeis – Auf Safari!: Was Afrikas wilde Tiere alles können

Rezension

In diesem Sachbuch über außergewöhnliche Tiere Afrikas befinden sich wertvolle Informationen in Form eines Einführungstextes und einem Steckbrief zu den Oberbegriffen „Gewicht“, „Lebensraum“, „Ernährung“, „Verhalten“, „Merkmale“ und „Tierschutz“. Die Illustrationen sind detailverliebt und ziemlich ausdrucksstark.

Im Fokus stehen eher unbekannte und ungewöhnliche Tiere, die mit überraschenden Fähigkeiten glänzen. Zu den andersartigen Wesen gehören u.a. ein Teppichchamäleon, Speispinne, Zebramanguste, Matabele-Ameise oder auch ein Gelbstreifentenrek. Spannend und unterhaltsam sind außerdem Sagen oder Mythen zu den jeweiligen wilden Tieren.

Der Bombardierkäfer hat Superkräfte und beschießt seine Feinde mit einem 100 Grad Celsius heißen giftigen Strahl. Die Mähdreschermaultermiten kommunizieren miteinander durch den Austausch von  Pheromonen. Sie signalisieren ihren Artgenossen, in welcher Richtung Nahrung zu finden ist. Der Gelbstreifentenrek erzeugt durch seine Stacheln ein geräuschvolles Rascheln, um seine Feinde zu vertreiben.

Die Texte und Steckbriefe sind recht umfangreich und eher für Kinder ab 8 Jahren geeignet. Kinder mit besonderen Begabungen und einem ausgeprägten Interesse an Außergewöhnlichem werden hier bezüglich der Vielfalt unserer Welt angeregt. Neugierige Entdecker finden hier sicherlich viele spannende Fakten.

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Eher unbekannte Tiere Afrikas und ihre spannenden Geheimnisse.

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Susanne Rebscher und Annabelle von Sperber – Das große Ausmalbuch der Kunst

Rezension

Das Ausmalbuch der Kunst lädt Kinder und Erwachsene zu einer Ausmal-Zeitreise an. Beginnend bei den Höhlenmenschen, darf dem ersten Mischen der Farben zugeschaut werden. Die Kunstwerke im Alten Ägypten beeindrucken dank der besonderen Bauwerke und der speziellen Symbole. Groß abgedruckt ist die Büste der schönen Königin Nofretete aus Kalkstein. Anschließend geht es zu den Griechen und ihren machtvollen Tempeln und Göttern. Im Mittelalter darf berühmten Malern und Bildhauern über die Schulter geblickt werden. Im Fokus steht u.a. Rembrandt, Rubens, Vincent van Gogh und Leonardo da Vinci. Hier dürfen die jeweiligen Kunstwerke nach eigenen Vorstellungen farblich gestaltet werden. Eine Doppelseite widmet sich Monet und seinen Landschaftsbildern und auch die „Blauen Reiter“ und ihre verrückte Farbwelt finden Erwähnung. In der Kunstrichtung „Bauhaus“ finden sich eckigen und runde Sachen, die in den Grundfarben Rot, Blau und Gelb verschönert werden dürfen. Es schließt mit der „Ideenfabrik“, wo außergewöhnliche Kunstwerke ausgestellt sind, mit der Einladung eigene Ideen bildlich festzuhalten.

Die Doppelseiten stellen sich als sehr detailliert heraus. Hier muss man sehr gekonnt im Umgang mit Pinseln oder Stiften sein, um die Flächen entsprechend ausmalen zu können. Die darauf folgenden Seiten fokussieren meist auf Ausschnitte, die in Bezug auf das Format leichter für Kinder zu bewerkstelligen sind. Der gegebene Überblick stellt eine recht übersichtliche Entwicklung der Kunstrichtungen da. Sollten die Seiten zu überladen sein, besteht die Möglichkeit die Ausschnitte zu vergrößern und entsprechend neu auszudrucken.

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Fazit

Sehr detaillierte Darstellung, daher eher für Jugendliche oder Erwachsene geeignet.

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Cornelia Funke – Fabers Reise

Fabers Großvater lebt in Amerika. Da es so weit weg von Hamburg ist, schenkte er Faber einen fliegenden Teppich. Jeden Samstag macht sich Faber seither auf den Weg nach Kalifornien, gemeinsam mit seiner syrischen Freundin Shaima.

Eines Tages verschwindet sein Opa spurlos. Die beiden Kinder machen sich daran ihn zu suchen. Im Schatten eines Kojotenbusches erblicken sie schließlich Opas Trommel, ein Andenken von seinen vielen Reisen. Ob der bestimmte Rhythmus der Trommel Opa zurückholt?

Rezension

Die farbenfrohen Illustrationen von Susanne Göhlich locken den Betrachter mit einer großen Anziehungskraft an. Die Bilder sind ein Fundus an der Freude am Entdecken, Fantasieren, Reisen und vom Unmöglichen möglich machen.

Der Inhalt hinkt jedoch leicht hinterher. Die Spannungskurve verliert sich in Nebensächlichkeiten. Die Freundschaft mit dem syrischen Mädchen scheint aus gegebenen Anlässen integriert worden zu sein, ohne dass der Mehrwert der Verbindung wirklich deutlich wird.

Der Verwirrtheitszustand des Opas wird behutsam angegangen. Eher spielerisch und kindlich wird auf die Symptome hingewiesen. Sehr schön ist die Erkenntnis zum Schluss, dass es wohl besser ist, Opa bald wieder zu besuchen. Das ist sehr nah dran an der kindlichen Lebenswelt und wird viele ansprechen, deren Großeltern vergesslich oder gar dement sind.

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Fazit

Tolle Bilder – Inhalt eher schleppend

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