Susan Verde – Ich bin der Anfang

Rezension

Um eine Mauer niederzureißen,
beginnst du mit einem ersten Stein.

Es braucht nur diesen einzigen ersten Schritt…
…um etwas Wunderbares anzustoßen.

Versuchen – Anfangen – Bewegen – Losgehen – Licht bringen

Dieses Bilderbuch feiert die Tatkraft und die Zuversicht, dass jeder die Welt mit seinem Handeln verändern kann. Eine Freundschaft beginnt mit einer sanften Stimme. Ein freundliches Wort kann eine Unterhaltung in Gang setzen und ein einziger Tropfen eine Wellenbewegung auslösen.

Die erste Seite beginnt mit zweifelnden Gedanken. Der Protagonist traut es sich nicht zu, alleine in der großen Welt eine Auswirkung auf die Umwelt zu haben. Wie soll ich als ein kleines Fleckchen auf der Erde etwas bewirken? Doch es gilt, es zunächst zu versuchen. Schließlich erwächst aus einem Samenkorn auch ein Blumenmeer.

Diese Reihe von Susan Verde hat einen aufbauenden Charakter und starke Einflüsse aus den Bereichen Achtsamkeit und Psychologie. Das Individuum wird stets gestärkt und vom positiven Denken umwoben. Es geht darum, an sich zu glauben, fortwährend über sich hinauszuwachsen und Verantwortung zu übernehmen. Viele Beispiele sind kindgerecht und greifbar. Die Auswirkungen dieser Lehren sind jedoch außerordentlich bedeutend, sodass damit nicht früh genug begonnen werden kann.

Blick ins Buch
Fazit

Das Leben ist Bewegung – ein Bildebruch über die Bedeutung des Handelns.

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Christoph Michel – Erste Experimente für kleine Forscher

Rezension

Über 30 Experimente für Kinder ab ca. 4 Jahren zu den Themen „Luft, Wasser, Schall und Licht“ wurden in diesem Buch zusammengetragen. Auf jeder Doppelseite wird ein Versuch vorgestellt. Neben der Angabe zu den benötigten Dingen, wird die Vorgehensweise Schritt-für-Schritt erläutert und mit passenden Bildern unterstützt.

Sehr sinnvoll ist der abschließende Gedanke, wo die entsprechenden Phänomene in der Umwelt entdeckt werden können. Die Übertragung der schwimmenden Zitrone auf die Schwimmflügel ist sehr einleuchtend, genauso wie die Benennung der Tatsache, dass in warmen Ländern die Häuser oft hell gestrichen werden, nachdem Experimente zu Weiß und Schwarz durchgeführt wurden.

Für Erwachsene wird unter der Fragestellung „Was passiert?“ die zu erwartende Beobachtung festgehalten. Es folgt bei „Warum ist das so?“ die Erklärung. Hierbei ist die Wortwahl recht einfach, sodass es Kindern auch leicht fällt den Inhalt nachzuvollziehen. Das benötigte Material ist vorwiegend schnell aufzutreiben bzw. befindet sich schon im Haushalt. Das erleichtert erheblich das Vorhaben überhaupt anzupacken.

Hier werden Kinder angeregt weiterzudenken und Naturphänomene, die ihnen vielleicht auch schon bekannt sind, zu hinterfragen. Das eigenständige Experimentieren ist auch für junge Kinder sehr wirkungsvoll. So beginnen die Zusammenhänge in ihrer Umwelt zu verstehen und in Beziehung zueinander zu setzen. Neben dem Spaßfaktor ist die Förderung der sprachlichen Fähigkeit bei der Formulierung der Vermutung und Beobachtung sehr wertvoll.

Blick ins Buch

Fazit

Anregung des naturwissenschaftlichen Denkens

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Georgina Andrews und Kate Knighton – 100 spannende Experimente für Kinder

100 spannende Experimente für Kinder

In der dunklen Jahreszeit steht Familien viel gemeinsame Zeit in den eigenen vier Wänden zur Verfügung. Diese kann abwechslungsreich gestaltet werden. Neben Brettspielen, Malen, Basteln, Konstruieren, Lesen, Rollenspiele spielen, darf auch gerne experimentiert werden. Die Welt anhand von Experimenten rund um Überraschungen aus der Natur zu erforschen, macht großen Spaß.

Dieses Buch lädt zu einer Entdeckungsreise in die Themengebiete „Magnetismus“, „Schall“, „Luft“, „Energie“ und „Wasser“ ein. Die Kinder lernen hierbei das genaue Hinschauen, sich über einen längeren Zeitraum auf eine Sache zu konzentrieren und Dinge einfach auszuprobieren, ohne sich bei den ersten Versuchen entmutigen zu lassen.

In dieser Sammlung finden sich viele bekannte Experimente, wie z.B. „sinkender Taucher“, „Versenkung der Büroklammer“, „schwimmendes Ei“ oder „schwimmende Blume“. Die größte Stärke ist hierbei jedoch die visuell attraktive Aufbereitung der Versuche. Da wird der mit Büroklammern beschwerte Deckel nicht in eine einfache Plastikflasche getaucht, sondern in eine zuvor zu eine Unterwasserwelt verwandelte Szenerie. Das Mischen von Säuren und Basen erfolgt als Darstellung eines Monsters, das vor sich hin schäumt. Das hat für Kinder natürlich einen ganz anderen Reiz und man hat dem Experiment zusätzlich einen kleinen Rahmen, eine Geschichte verliehen.

Zum Thema „Winter“ lässt sich aus der Fülle der Beispiele sehr schnell eine kleine Unterrichtsreihe zusammenstellen. Da eignen sich Versuche wie „Eisberge angeln“, „Eis schmelzen lassen“ oder „Durch Eis schneiden“. Es lassen sich auch Verbindungen zur kindlichen Lebenswelt herstellen, etwa mit der Fragestellung was das Bestreuen der Straßen mit Salz im Winter bewirkt. Oder was der Versuch „Durch Eis schneiden“ mit Schlittschuhlaufen auf der Eisbahn gemeinsam hat. Die Welt ist voller Überraschungen und spannender Erkenntnisse!

100 spannende Experimente für Kinder

Bekannte Experimente visuell attraktiv aufbereitet.

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