Markus Bennemann und Janine Czichy – Tierisch tödlich

Rezension

Selten trifft man auf ein informatives Sachbilderbuch, das ein so überaus herausragend gelungenes Layout vorweist. Die Seitengestaltung ist übersichtlich und ansprechend. Die Platzierung der Illustrationen und der Details, fessselt die Blicke beim Umblättern. Die Wahl der Typografie ist modern und die Gesamtgestaltung wahnsinnig ausdrucksstark. Hinzu kommen Klappseiten, die das Interesse wecken und augenscheinlich ein Tier darstellen, das man in allen Lexika finden würde. Beim Aufklappen jedoch gefriert einem das Blut. Schließlich ist das Thema der hier versammelten zehn raffinierten Jäger ihre ausgeklügelten Jagdtricks.

Das scheinbar friedliche Fingertier sitzt in einem Augenblick an einen Baum geklammert, nur um nach dem Umklappen mit aufgerissenen Augen und seinem dünnen Mittelfinger eine Käferlarve zu verspeisen. Mir der Illustratorin Janine Czichy hat Markus Bennemann ins Schwarze getroffen. Sie hat ein feinsinniges Gespür für atmosphärische Darstellungen und weiß es detailtreue Zeichungen aus der Tierwelt mit Stimmungen zu kombinieren. In einem gut verständlichen Infotext wird auf die Sachlage eingegangen, während auf der gegenüberliegenden Seite Besonderheiten der Tiere und steckbriefähnliche Angaben zusammen gefasst wurden.

Ferner ist die Auswahl der Tiere gelungen, denn hier finden sich meist eher unbekannte Jäger, wie z.B. die „Spinnenschwanzviper“, der „Ameisenlöwe“ oder die „Bolaspinne“. Das einzig Tückische ist, dass man die Klappseiten wieder gut falten muss, damit Kinder an dem wertvollen Kunststück noch lange ihre Freude haben.

Blick ins Buch

Fazit

Absoluter Hingucker  – informative und spannende Fakten

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Florian Bayer und Alicia Klepeis – Auf Safari!: Was Afrikas wilde Tiere alles können

Rezension

In diesem Sachbuch über außergewöhnliche Tiere Afrikas befinden sich wertvolle Informationen in Form eines Einführungstextes und einem Steckbrief zu den Oberbegriffen „Gewicht“, „Lebensraum“, „Ernährung“, „Verhalten“, „Merkmale“ und „Tierschutz“. Die Illustrationen sind detailverliebt und ziemlich ausdrucksstark.

Im Fokus stehen eher unbekannte und ungewöhnliche Tiere, die mit überraschenden Fähigkeiten glänzen. Zu den andersartigen Wesen gehören u.a. ein Teppichchamäleon, Speispinne, Zebramanguste, Matabele-Ameise oder auch ein Gelbstreifentenrek. Spannend und unterhaltsam sind außerdem Sagen oder Mythen zu den jeweiligen wilden Tieren.

Der Bombardierkäfer hat Superkräfte und beschießt seine Feinde mit einem 100 Grad Celsius heißen giftigen Strahl. Die Mähdreschermaultermiten kommunizieren miteinander durch den Austausch von  Pheromonen. Sie signalisieren ihren Artgenossen, in welcher Richtung Nahrung zu finden ist. Der Gelbstreifentenrek erzeugt durch seine Stacheln ein geräuschvolles Rascheln, um seine Feinde zu vertreiben.

Die Texte und Steckbriefe sind recht umfangreich und eher für Kinder ab 8 Jahren geeignet. Kinder mit besonderen Begabungen und einem ausgeprägten Interesse an Außergewöhnlichem werden hier bezüglich der Vielfalt unserer Welt angeregt. Neugierige Entdecker finden hier sicherlich viele spannende Fakten.

Blick ins Buch

Fazit

Eher unbekannte Tiere Afrikas und ihre spannenden Geheimnisse.

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