„Bald bin ich ein Schulkind!“ – Armband und Faltbuch für Schnupperstunden

Viele Grundschulen bieten einige Wochen vor der Einschulung den Kindergartenkindern die Möglichkeit, in der Schule zu „schnuppern“. An diesem Schnuppertag kommen die Kindergartenkinder mit den Kindern der aktuellen ersten Schuljahre zusammen und nehmen an einer Unterrichtsstunde teil, in der sie auch selbst mitarbeiten. So sollen eventuelle Ängste abgebaut und die Vorfreude auf die Schule gesteigert werden.

Der Einsatz dieser Armbänder ist für diese Schnupperstunden gedacht. Sie können in der Stunde angefertigt oder als „Hausaufgabe“ aufgegeben werden. Die Kindergartenkinder malen dafür die Blockbuchstaben farbig an und schneiden das Armband aus. Je nach Vorlage, benötigen sie dafür eventuell die Hilfe der Erstklässler. Damit das Armband nach dem Zusammenstecken nicht aufgeht, hat sich ein kleiner Aufkleber als Befestigungshilfe bewährt.

Im Faltbuch wird festgehalten, was Schulkinder an Schulsachen benötigen. Es gibt zwei Möglichkeiten des Einsatzes. Weniger aufwendig ist die Aufgabe, die Gegenstände anzumalen, die man in der Schule braucht. Etwas anspruchsvoller und zeitlich umfangreicher ist das Aufgabenformat, die Schulsachen auszuschneiden und in die Blattmitte einzukleben. Zum leichteren Falten des Büchleins wurde eine Faltlinie berücksichtigt. Das Hochkopieren auf DIN-A3 ist empfehlenswert.

Lies-mal-Aufgaben | Fußball – EM 2024

Diese dreifach-differenzierte Sammlung an Liesmal-Aufträgen wurde für die Jahrgänge 1-4 konzipiert und fügt sich gut in die Thematik rund um Fußball und die anstehende Fußball-Europameisterschaft in Deutschland an. Die einfachste Variante bietet Wortbausteine an, die von den Kindern zu erlesen sind, was auch schon Erstklässler gut hinbekommen. Nun gilt es das Bild entsprechend anzumalen und das Farbwort aufzuschreiben, so wird aus „grüner Rasen“ das Adjektiv „grün“ in die Lineatur notiert.

Die mittelschwere Aufgabe beinhaltet Malaufträge auf Satzebene, die auch optisch für Kinder gut erkennbar voneinander abgetrennt sind. So gilt es hier, Sätze zu lesen und das Bild anzumalen. Die Folgeaufgabe dient der Wiederholung von Nomen, die in den Sätzen unterstrichen werden sollen. Die herausforderndste Lesemalaufgabe ist das Lesen vom zusammenhängenden Text. Die Anschlussaufgaben unterscheiden sich, sodass hier zum Beispiel Farbwörter gezählt werden dürfen oder Wörter unterstrichen sollen, die aus neun oder mehr Buchstaben bestehen.

„Gefühle erkennen“ mit dem Bilderbuch „Das kleine WIR“

Das Lernziel dieser Einheit ist, das eigene Gefühl wahrzunehmen, zu erkennen, auszudrücken und nach angemessenen Reaktionen zu forschen. Die Schülerinnen und Schüler setzen sich zu Beginn mit sich selbst auseinander, vervollständigen einen Steckbrief und werden sich bewusst, was ihnen gute und was schlechte Laune macht. Sie lernen Adjektive kennen, die ihre Gefühle beschreiben und erweitern somit ihren differenzierten Wortzschat. Sie schulen sich darin die Mimik und die darin verborgenen Emotionen zu lesen.

Im weiteren Verlauf lernen sie die Hauptfigur des Bilderbuchs „Das kleine WIR“ von Daniela Kunkel kennen und bekommen so Beispiele an die Hand, was eine einzelne Person, aber auch eine Gemeinschaft benötigt, um ein starkes WIR-Gefühl vorzuweisen. So wird der Blick von der Einzelperson auf die Klassengemeinschaft gerichtet. Die Kinder schreiben alle Namen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler auf und setzen sich mit wohlwollendem Verhalten für einen guten Klassenzusammenhalt auseinander. Es werden nette Worte und Gesten eingeübt, die ein WIR benötigt, wie z.B. „Entschuldigung!“ oder „Ich mag dich.“ Diese konkreten Beispiele in Form von Komplimenten runden die Unterrichtseinheit ab.

Gefühlsbarometer – Heute bin ich

Der Zugang zu den eigenen Gefühlen ist ein wichtiger Lernprozess in der Persönlichkeitsentwicklung. Sie wahrzunehmen, einzuordnen, zu reflektieren und manchmal auch zu akzeptieren sind bedeutende Kompetenzen. Auch für die Emotionen anderer empfänglich zu sein und zu erkennen, dass Gefühle nicht statisch sind, sondern sich auch im Laufe des Tages verändern können, sind hilfreiche Erkenntnisse.

Ein Gefühlsbarometer ist eine Methode, um Schülerinnen und Schülern vor allem in der Schuleingangsphase die Möglichkeit zu bieten, ihre Stimmung zu signalisieren. So kann die Lehrkraft eine bessere Ansprechbarkeit gewährleisten und auch die Mitschüler können etwas behutsamer miteinander umgehen, was die Sozialkompetenz im Klassenverband stärkt.

Jedes Kind kann zu Beginn des Tages seine Wäscheklammer mit dem Namen auf das Feld heften, welches sein momentanes Gefühl am besten beschreibt. Das Nutzen der Gefühlsampel ist freiwillig. Sollte jemand sein Gefühl nicht preisgeben wollen, bleibt die Klammer auf dem obigen Feld. Die Klammer kann natürlich im Laufe des Tages verschoben werden, was verdeutlicht, dass Stimmungen sich ändern können. Hier kann am Ende des Tages reflektiert werden, was genau dazu beigetragen hat, dass sich das Gefühl verändert hat. Das schult Kinder in ihrer Selbstwirksamkeit.

„Der Grüffelo“ – Unterrichtsmaterial

Die Geschichte rund um das Monster mit schrecklichen Klauen und schrecklichen Zähnen, um Tiere zu kauen und die kleine pfiffige Maus, die die Tiere des Waldes reinlegt, ist vielen Kindern schon aus dem Kindergarten bekannt. Aufgrund der sich wiederholenden Dialoge und der wiederkehrenden Begegnungen mit dem leicht abgewandelten Verlauf, eignet es sich wunderbar für die Einbindung in der Schuleingangsphase.

Dieses Material beinhaltet ein Arbeitsheft zum Bilderbuch „Der Grüffelo“ von Axel Scheffler und Julia Donaldson udn wurde für die Jahrgänge 1 und 2 konzipiert. Die Arbeitsblätter können angepasst an die Lerngruppe zusammengestellt werden und sind somit flexibel einsetzbar. Es wurden Kopiervorlagen berücksichtigt, die gänzlich ohne Lesefertigkeit zu bearbeiten sind. Diese können auch gut von Kindergartenkindern bearbeitet werden, die in Grundschulen zu Schnupperstunden erscheinen. Es folgen Aufgabenformate auf Wort- und Satzebene und enden mit etwas anspruchsvollen Angeboten, die auf Textebene wurzeln.

Die Arbeitsblätter bieten Aufgabenformate rund um:

  • Textverständnis
  • Abschreibübungen
  • Lückentexte
  • Buchstabensalat
  • Lies-Mal-Aufträge
  • Reihenfolge bestimmen
  • Knobelaufgaben mir Wörterrätseln

„Adjektive erforschen“ – Arbeitsheft zum Bilderbuch „Der Wortschatz“

Das Arbeitsheft „Adjektive erforschen“ zum Bilderbuch „Der Wortschatz“ von Rebecca Gugger  wurde für die Jahrgänge 2 und 3 konzipiert und legt den Fokus auf die Erforschung von Adjektiven. Nach einer Übersicht zu den Merkregeln, können die Schülerinnen und Schüler selbstständig mit dem Arbeitsheft arbeiten.

Thematisch orientieren sich die Aufgaben immer an dem Bilderbuch. Die Lehrkraft kann entsprechend den Vorkenntnissen ihrer Lerngruppe die Angebote zusammenstellen. Ein Lösungsheft wurde dem Material zu Selbstkontrollzwecken beigelegt. Bei den Aufgabenformaten erproben sich die Schülerinnen und Schüler im angeleiteten Erweitern von zusammengesetzten Adjektiven, beschreiben die Hauptfigur mit vielen Adjektiven, erfinden eigene zusammengesetzte Adjektive und setzen diese gestalterisch-kreativ in Bildsprache um.

Aus dem Inhalt:

  • Adjektive finden
  • Eigenschaftswörter steigern
  • Vergleichsstufen
  • Zusammengesetzte Adjektive
  • neue Wortkreationen
  • spielerischer Umgang mit Sprache

Quiz-Fragen zum Bilderbuch „Der Wortschatz“ – Freiarbeitsmaterial

Die Quiz-Fragen zum Bilderbuch „Der Wortschatz“ von Rebecca Gugger fördern das Leseverständnis und können auch wunderbar in Einzel- oder Partnerarbeit Verwendung finden. Sowohl die Frage als auch die Antwort sollen im Heft schriftlich beantwortet werden. Die Nummerierung hilft den Kindern sich zu orientieren, welche Fragen sie bereits bearbeitet haben.

Dem Material wurden mögliche Lösungen beigelegt. Diese können auf die Rückseite gedruckt oder gesondert zu Selbstkontrollzwecken im Freiarbeitsregal platziert werden. Die  Quiz-Fragen können in den Schuljahren 2-4 zum Einsatz kommen. Es empfiehlt sich, das Bilderbuch im Bücherregal auszulegen, damit Kinder jederzeit nachlesen und gezielt nachschlagen können.

Muttertag und Vatertag | Leporello

Jedes Jahr aufs Neue haben sich die Eltern für ihre alltägliche Mühe um ihre Sprösslinge eine kleine Aufmerksamkeit verdient. Kinder nehmen sich gerne Zeit, um Danke zu sagen und eine Kleinigkeit am Muttertag und Vatertag zu überreichen.

Dieses Leporello, welches ohne viel Zeitaufwand gefaltet und ausgefüllt werden kann, beinhaltet unterschiedliche Anreden, sodass das kleine Büchlein nicht nur Vätern und Müttern eine Freude sein kann, aber auch in Patchwork-Familien den Ziehvater bzw. -mutter oder den Lebenspartner des jeweiligen Elternteils beglücken kann.

Folgende Anreden wurden berücksichtigt:

  • „Von mir für Dich zum Vatertag“ bzw. „Von mir für Dich zum Muttertag“
  • „Für meinen Lieblingsmenschen“
  • „Du bist mir wichtig!“
  • „Herzensbüchlein: Du bist toll!“

Die kleinen Aufmerksamkeiten können in selbst gefalteten und farblich gestalteten Schachteln überreicht werden. Es geht um Liebe in kleinen Dingen, auch wenn Liebe etwas Großes ist!

ARbeitsheft zum Buch „Steinsuppe“

Zum Bilderbuch „Steinsuppe“ von Anais Vaugelade wurde eine Zusammenstellung an Arbeitsblättern konzipiert, die sich für den Einsatz in den Jahrgängen 3 bis 4 eignet. Einige Kopiervorlagen können aber auch schon im 2. Schuljahr der Grundschule genutzt werden. Neben der Thematisierung von Vorurteilen, wurden hier stets Denkanstöße unterbreitet, die textanalytische Denkprozesse herauskitzeln. Es gilt stets zwischen den Zeilen zu lesen und manche Szenen und Äußerungen deuten zu lernen. Der Einsatz des Materials ist sowohl im Deutsch- als auch im Ethikunterricht denkbar. Die Lehrkraft ist entsprechend frei, die für ihre Lerngruppe passenden Arbeitsblätter zusammen zu stellen. Lösungsblätter für den Zweck der Selbstkontrolle liegen dem Material bei.

Aus dem Inhalt:

  • Rezept schreiben mit abwechslungsreichen Satzanfängen
  • Geschehnisse in die richtige Reihenfolge bringen
  • Lückentext ausfüllen
  • schreckliche Wolfsgeschichte sammeln
  • Suchsel zum Buch
  • Fehlersuche im Brief des Wolfes
  • Antizipieren und Dialog mit dem Auerhahn aufschreiben

„Mission Roboter“ – Lesebegleitheft zur Klassenlektüre | Welttag des Buches 2024

Mila und Baran gründen auf der Dachterrasse in einem Berliner Gewächshaus eine Glücksagentur. Beide Kinder sind außerst hilfsbereit und empathisch. Mila besitzt zudem die Fähigkeit „Foto-Plopps“ mit Problemlösungshinweisen zu erhalten.

Eines Tages landet ein Roboterkind direkt vor ihrem Büro. Er scheint eine Fehlfunktion zu haben. Doch ausgerechnet bei ihm funktioniert Milas besondere Fähigkeit nicht. Wie können sie dem Außerirdischen dennoch helfen?

Der Comicroman verbindet unterschiedliche thematische Stränge, die sehr aktuell sind. Es geht um das emotionale Erbe geflüchteter Kinder und ihre Sorgen und Ängste. Es wird debattiert, inwieweit Gefühle Antreiber und hilfreiche Werkzeuge sein können und wo sie eventuell sogar hinderlich erscheinen mögen. Schließlich wird ein Bogen zur Künstlichen Intelligenz (KI) geschlagen, mit der Überlegung, dass menschliche Emotionen eine Überlegenheit im Vergleich zu Robotern und Maschinen darstellen.

Zur Klassenlektüre wurde eine Arbeitsblätter-Sammlung erstellt, die auch als Lesebegleitheft oder Lesetagebuch genutzt werden kann. Es beinhaltet Aufgabenformate für die Jahrgänge 3 – 5. Die Arbeitsblätter zu den einzelnen Kapiteln sind selbsterklärend, abwechslungsreich und können ohne viel Aufwand mit der Klasse bearbeitet werden. Es wurden zu Differenzierungszwecken drei Zusatzaufgaben ergänzt. Ein Lösungsheft liegt dem Material bei.