Jutta Degenhardt und Lars Baus – Die zauberhafte Wortverlosung

„Das sind alles Zauberworte“, erklärt Oma.
„Ich habe sie irgendwo gefunden und mitgenommen. Wenn ich sie lese, dann fliegen meine Gedanken los und jedes Wort führt mich an einen anderen Ort.“

Helenes Oma sammelt Wörter und legt sie sorgfältig in einer Wortsammlung ab. So ist das Los mit dem Wort „Niete“ für sie dennoch bedeutend, auch wenn sie nichts gewonnen hat. Es ist eine Erinnerung an eine gemeinsame Aktivität mit ihrer Enkelin. Helene ist ganz begeistert von dieser Idee und baut kurzerhand eine „Wortverlosung“ auf. Sie schreibt Wörter auf kleine Zettel, die sie einrollt und in Gummis wickelt. Passanten dürfen sich ein Zauberwort aussuchen und schon tauchen wir mit den Menschen in ihre Welt der „Wort-Assoziation“ ab.

Das verliebte Pärchen denkt bei dem Wort „Glut“ an ein Lagerfeuer mit Glut und Wärme. Ein Kind zieht das Wort „Glöckchen“ und schon stehen wir als Leser in einem warmen Wohnzimmer voller Weihnachtszauber. Das helle Klingeln des Glöckchens und das Schimmern der Kerzen erzeugen eine ganz wunderbare Atmosphäre.

Dieses Bilderbuch ist eine Odé an die Macht der Wörter und der Fantasie. Diese expressiven Bilder von Lars Baus evozieren eine unendliche Magie, um im unendlichen Chaos der Kreativität zu navigieren oder auch sich zu verlieren. Es bietet viel Guck-, Interpretations- und Diskussionsstoff. Thematisch lädt es regelrecht seelenvoll dazu ein, um dem Wortsinn hinterher zu jagen. Spannend wird es natürlich dann, wenn ein Wort viele unterschiedlichen Gedanken, Erinnerungen oder Assoziationen hervorruft.

Der Einsatz in der Unterrichtspraxis ist bereits in der Schuleingangsphase möglich, wenn Kinder nach dem Vorlesen des Bilderbuchs animiert werden, ihre Lieblingswörter aufzuschrieben und in eine Wortsammlung zu werfen. Eine künstlerische Ausgestaltung zu den Wörter auf Papierröllchen bietet sich ebenfalls an. Hierzu bietet das Bilderbuch auf der letzten Doppelseite ein wunderbares Add-On an, wo Kinder sich ein Zauberwort aussuchen dürfen.

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David LaRochelle – Uppppps! Entschuldigung!

Auch wenn es dir nicht leichtfällt:
Nach der Entschuldigung fühlst du dich bestimmt besser.

Und noch viel wichtiger: Die andere Person fühlt sich besser.

Jeder Mensch macht Fehler – manchmal bewusst und hin und wieder auch unbeabsichtigt und völlig zufällig. So baut ein Elefant einen Unfall und rast in die Maus, während er genüsslich sein Popcorn im Auto nascht. Ein anderes Mal zerbricht eine Vase im Museum in tausend kleine Stückchen. Auch gemeine Worte können weh tun und verletzen. „Entschuldigung“ zu sagen, fällt nicht immer leicht.

Dieses Bilderbuch schenkt Zuversicht. Es zeigt, dass es viel Mut braucht, um sich zu entschuldigen, vor allem wenn man die Person nicht sonderlich mag oder sie sauer ist. Es brauchen jedoch keine langen Reden sein. Es reicht ein kurzes „Es tut mir leid!“ oder „Ich passe in Zukunft besser auf.“ Auch ein kleiner Entschuldigungsbrief kann Wunder bewirken. Entschuldigungen sollten allerdings immer ehrlich, aufrichtig und so formuliert sein, dass das Gegenüber Reue wahrnimmt. Letztendlich ist es für beide Parteien eine Erleichterung, wenn emotionale Hindernisse aus dem Weg geräumt sind.

Auch wenn die Illustrationen nicht auf ganzer Linie überzeugen, so wurden die Gefühle der beteiligten Tiere gut eingefangen. Die Thematik ist kindgerecht aufgebaut. Nach exemplarischen Gründen für eine Entschuldigung, folgen Negativbeispiele, die zeigen, wie Entschuldigungen nicht wirken. Erfolgreiche Wiedergutmachungen schließen sich jedoch unmittelbar an. Es schließt schlussendlich erfolgreich mit der Erklärung, weshalb Entschuldigungen das Leben im Miteinander leichter machen. Dieses Bilderbuch ist perfekt für die Grundschule und kann in Klassenratsstunden wunderbar Einsatz finden. Die Szenen sind greifbar und teilweise aus dem schulischen Kontext, wenn es z.B. darum geht, den Konkurrenten bei der Klassensprecherwahl schlecht zu machen. Jeder macht Fehler, doch wenn man eine Person und ihre Gefühle schädigt, ist eine Entschuldigung das Mindeste, was angebracht wäre.

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Henrike Wilson – Weitsprung mit Schwein

Teamgeist, Fairness, Anfeuern und Mitfiebern – Attribute, die besonders im Sportunterricht von großer Bedeutung sind, werden in diesem Bilderbuch vermittelt. Die Tiere veranstalten einen großen Wettkampf. Jedes Tier hat seine eigene Disziplin, in der er beeindruckt. Das Eichhörnchen klettert flink, während der starke Bär beim Weitwurf alle beeindrucken kann. Die lahme Ente kommt allerdings beim Rennen nicht hinterher und auch das kurzbeinige Schwein schafft den Weitsprung nicht gut. Es gibt Tiere, die die Gelegenheit nutzen und auslachen. Doch das passiert nur so lange, bis sie selbst scheitern.

Letztendlich verleiht die Sportlehrerein an alle eine Medaille für das Anfeuern und Mitfiebern. In diesem Bilderbuch werden nicht nur die sozialen Kompetenzen gestärkt, sondern auch die wichtigsten Sportregeln kindgerecht vermittelt. Anderen den Sieg zu gönnen und zu akzeptieren, nicht immer und überall gewinnen zu müssen und zu können, sind wertvolle Erkenntnisse. Jeder hat unterschiedliche Stärken und Qualitäten. Die aussagestarken und farbenfrohen Bilder fördern Empathie und vermitteln die Gefühlsebene sehr gut. Es macht Spaß dem Sportfest zu folgen, denn die Tiere strahlen ja schon auf der Titelseite den Leser regelrecht an. Die Freude an Bewegung steht hier eindeutig im Vordergrund.

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Jess Rose – PIP: Eine Taube packt´s an

Erfinden! Verbessern! Wiederverwerten!
Ohne Angst zu scheitern.

Pip hat es satt, so wie seine Artgenossen, im Müll auf den Straßen nach Essensresten zu wühlen. Die Müllberge häufen sich und die Tauben laufen von einem Krümel zum nächsten. Pip möchte die Dinge verändern, denn er hat einen ausgeprägten Erfindungsreichtum. So setzt er seine pinke Brille auf, die ihm den Durchblick verschafft und macht sich daran, ein Fahrzeug zu bauen, welches den Müll einfach einsaugt.

Doch ein gewaltiger Sturm zerstört nicht nur seine Erfindung, sondern schleudert ihn raus aus der Stadt direkt aufs Land. Und auch hier ist das Bild der Umweltverschmutzung ähnlich. Coffee-to-go-Becher liegen überall herum, genauso wie die Pizzaschachteln, die nicht vernünftig entsorgt werden. Pips neue ultimative Erfindung ist ein fliegender Staubsaug-Ballon aus Müllresten, der schmatzend und schlürfend alles mitnimmt. Und so fliegt er davon, denn er hat alle Hände voll zu tun!

Erfreulicherweise schafft es eine Taube als Protagonist in einem Bilderbuch als tatkräftiger Charakter in Erscheinung zu treten. Gewöhnlich haben Tauben den Ruf störend zu erscheinen und Dreck zu machen. Hier wendet sich das Blatt, denn Pip macht genau das Gegenteil. Er krempelt die Ärmel hoch und erkennt, dass unsere Umwelt jede Unterstützung braucht und zwar egal an welchem Ort. Im schulischen Kontext kann das Bilderbuch als ein wunderbarer Aufhänger genutzt werden, um im Kunstunterricht etwas aus den Abfällen zu kreieren. So können auch Fahrzeuge aus Recyclingmaterial erstellt werden und so auf die Dringlichkeit des Umweltthemas verwiesen werden.

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Cynthia Cliff – Wir fahren weg! Das Ferien-Wimmelbuch

Die Sommerferien sind lang ersehnte Ferienwochen im Jahr, nicht nur weil für Schulkinder damit ein Schuljahr abgeschlossen ist, sondern weil die Pause von dem Alltäglichen sehr wohltuend ist. Viele Familien nutzen die Zeit um zu verreisen, Freunde zu besuchen oder auch einfach einen Städtetrip im eigenen Land genießen.

So unterschiedlich Menschen sind, so verschieden sind auch ihre Reisevorlieben. In diesem Ferien-Wimmelbuch sind viele kleine Geschichten zu sehen, wie Menschen ihre Urlaubsaktivitäten gestalten. Auf sieben bunten Doppelseiten sind unterschiedliche Szenarien dargestellt. Auf der ersten Doppelseite steigt die Vorfreude, denn die Familien packen ihre Koffer und die Aufregung im Gewimmel ist fast spürbar. Als Nächstes erblickt der Betrachter den Aufbruch. Jegliche Transportmittel werden einem hier präsentiert. Familien sind auf Rädern unterwegs, sitzen und lesen im Bus oder verreisen mit der Bahn. Darauffolgend werden unterschiedliche Urlaubsorte präsentiert. Neben dem Strandurlaub, erleben wir Städtetrips und können durch die Fenster in die Hotelzimmer blicken, wo auf Betten gesprungen und getobt wird oder man einfach einen Abendspaziergang genießt. Ein Freizeitpark und Ferien in der Natur runden die Urlaubsszenarien ab. Stets werden die Familien in all ihrer Diversität abgebildet. So finden sich hier nicht nur gleichgeschlechtliche Paare, sondern auch Menschen unterschiedlicher Herkunft. Die Vorfreude auf die intensive Zeit im Familienbund steigt mit jeder Doppelseite.

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Ljerka Rebrović und Ivana Pipal – Der Spott-Papagei

In prächtigen Wachsmalerei-Zeichnungen präsentiert sich der farbenfrohe Papagei, der dem Zoo entflogen ist. Der rote Ara erkundet selbstbewusst die ihm bis dato unbekannte Tierwelt des Waldes. Hochnäsig spottet er über ihr seltsames, lächerliches und sogar hässliches Aussehen.

Er stört sich an den albernen Stacheln des Igels, spottet über die schlackernden Ohren des Hasen und staunt über das lächerliche Schneckenhaus der Schnecke. Doch die Tiere des Waldes sind sich ihrer sinnvollen Besondheiten bewusst und begründen gekonnt den Nutzen dieser Körperteile. Sie wehren den gemeinen Angriff des Papageien stets mit der Aussage „Was du sagst, ist mir egal!“ ab.

Dem Vogel werden die individuellen Stärken der Tiere erst dann bewusst, als er selbst im Schlamassel steckt. Letztlich rettet er sich durch seine schrillende Stimme und bleibt völlig verschreckt zurück. Die Erkenntis folgt im Nu, dass er den Tieren im Wald Unrecht getan hat. Nach dem anfangs überheblichen Verhalten, zeigt der Ara Reue und lernt aus seinem Fehler. Das Sprichwort „Hochmut kommt vor dem Fall“ könnte nicht besser als geschichte umgesetzt werden, während die Tiere ein wunderbares Beispiel für Selbstbewusstsein und Abgrenzung gegen Gemeinheiten anderer sind.

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Horst Klein – K(l)eine Bewegung, Dieb! Das verrückte ABC der zurückgebrachten Buchstaben

Wortspiele könnten nicht unterhaltsamer sein, wenn ein Buchstabendieb im Buch „Haltet den Dieb!“ die Wortbedeutung verändert, indem er einzelne Buchstaben klaut. So wird schnell aus einer Yacht eine Acht oder aus einem Stau eine Sau, die auf einer Straße spazieren geht.

Eine leckere WEINTRAUBE
wird ohne R zur … Weintaube

Der Autor verpackt den Buchstabenklau in witzige Reime und lässt die Auflösung offen, sodass Kinder animiert werden, sich das Ende selbst zu überlegen. Lediglich die Illustrationen deckt das Ergebnis durch eine humorvolle Skizze auf. Dieses Bilderbuch nutze ich bereits seit 2016 im schulischen Kontext zum Ende des 1. Schuljahres oder zu Beginn des 2. Schuljahres. Ganz nebenbei wird das Alphabet auf eine spielerische Art und Weise wiederholt.

Seit kurzem bin ich auch im Besitz des Nachfolgebands „K(l)eine Bewegung, Dieb!„, denn hier zeigt der Buchstabendieb Reue und merkt, dass er Mist gebaut hat. Schuldbewusst bringt er die Buchstaben zurück, sodass durch die Ergänzung vereinzelter Buchstaben neue Wortkreationen entstehen. So wird aus einem Sitzkissen ein Spitzkissen und aus einer Bettdecke eine Brettdecke.

Man füge nur ein Z hinzu – ROT KÄPPCHEN wär verschnupft im Nu.

Natürlich ist auch hier die Illustration eines schniefenden Rot(z)käppchens die Auflösung, bei der im Klassenraum nun kein Halten mehr ist. Die Kinder kringeln sich vor Lachen. Genau hier ist die Motivation am größten, selbst kreativ zu werden und sich an eigene Wortschöpfungen zu wagen. Sprache zu untersuchen macht so viel mehr Spaß!

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Britta Kiwit und Emily Claire Völker – Ach, das ist Familie?!

Neugierig schaut sich das Kind auf der Titelseite die Vielfalt der Familien in ihren Händen an. Es tummeln sich dort die unterschiedlichsten Konstellationen. Dieses Sachbilderbuch macht sich die unterschiedlichsten Formen des Zusammenlebens zum Thema und klärt auf, dass es nicht immer das typische Familienleben von Mama-Papa-Kind ist, was hinter verschlossenen Türen gelebt wird. Jede Doppelseite ist einem Kernthema gewidmet. So wird zunächst das Konstrukt „Familie“ begutachtet und geklärt, was das eigentlich bedeutet. Wertvoll ist der Hinweis, dass es „Wahlfamilien“ gibt und meint damit, dass Bezugspersonen ebenfalls zur Familie werden können.

Ausgehend von den unterschiedlichen Formen des Zusammenlebens bei Tieren, gelingt die Überleitung auf die individuelle Lebensrealität sehr gut. So einzigartig unsere komplizierte Bauanleitung in Form von genetischer Zusammenstellung ist, so unterschiedlich sind auch die Familienzugehörigkeiten. Auf den nachfolgenden Seiten werden Patchworkfamilien, Polyamorie, Regenbogenfamilien, Leihmutterschaft und die künstliche Befruchtung kindgerecht erläutert. Doch auch Trennung und die Entscheidung getrennte Wege zu gehen, findet Beachtung. Daran anknüpfend, und das haben nur selten Sachbilderbücher im Fokus, geht es um „Ein-Eltern-Familien“, wo Kinder im Wechsel-, Wochenend- oder Nest-Modell leben. Sollte sich ein Elternteil neu verlieben, kann die Bezugsperson als ergänzendes Familienmitglied gelten und als Bonuspapa oder -mama betrachtet werden. Auch Randgruppen, wie Wohngruppen oder das Leben in Pflege- und Adoptivfamilien, wurden hier aufgenommen.

Familie ist da, wo Liebe ist.

Schließlich geht es am Ende um Fürsorge und Achtsamkeit. Die LeserInnen werden bestärkt über eigene Gefühle zu sprechen und sich umeinander zu kümmern, wenn es jemandem aus der Familie nicht gut geht. Die letzte Doppelseite ist mein Highlight: Die Baumkrone wird genutzt, um „Familie“ und die eigene Bedeutung für sich zu ergründen. Beispielhafte Definitionen haben sich zwischen die Äste und Zweige gedrängt, die dazu anregen, für sich Familie zu umreißen.

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Rachel Greener und Clare Owen – Du! Wer du bist und wie sich dein Körper verändert

Die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper und den Veränderungen, die die Pubertät mit sich bringt, ist für Kinder und Jugendliche essentiell. Es gehört für die Entwicklung des Ichbewusstseins und zum Erwachsenwerden dazu. Dafür bedarf es geeigneter Aufklärung. Das Sachbilderbuch thematisiert Veränderungen in einfacher und gut verständlicher Sprache.

Hier wird Diversität und Inklusion groß geschrieben und zwar nicht als Randerscheinung, sodern als ganz selbstverständlicher Teil der Gesellschaft. Es wird die ganze Bandbreite abgebildet, sodass man Menschen jeglicher Hautfarbe, Kulturzugehörigkeit und sexueller Orientierung vorfindet. Man blickt auf Menschen im Rollstuhl, mit Hautkrankheiten oder nur einem Arm.

Die typischen Geschlechterzuschreibungen werden über Bord geworfen. Ein selbstbewusstes Mädchen steht auf dem Rasen und ruft: „Ich HASSE Pink.“ Es findet neben den beiden Geschlechtern auch das Geschlecht „divers“ Erwähnung. Körperpflege, Online-Sicherheit und die emotionale Veränderungen sind weitere Kapitel in diesem Buch. Positiv zu erwähnen ist, dass aktuellere Fachbegriffe rund um Vagina und Vulva genutzt werden, genauso wie Menstruationstassen oder Perioden-Unterwäsche als nachhaltige Hygieneartikel im Alltag.

Dieses Sachbilderbuch zeigt nicht nur von der Aufmachung in den Regenborgenfarben auf dem Cover, dass die Welt bunt ist. Es wird auch von den vermittelten Ansichten so gelebt. Hinweise zum achtsamen Umgang miteinander werden immer wieder eingestreut.

Nicht alle Erwachsene können oder wollen mit ihrem Körper ein Baby zeugen oder auf die Welt bringen. Es gibt verschiedene Arten, erwachsen zu sein.

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Plakate zu weiblichen, männlichen und intersexuellen Geschlechtsorganen finden sich für pädagogische Zwecke unter dem folgenden Link.

STella J. Johns – Liebe in den kleinen Dingen

„Liebe in den kleinen Dingen“ ist ein wundervolles Geschenkbuch über das Liebhaben! Es feiert die Liebe zwischen Groß und Klein in Alltagssituationen. Es geht nicht um Materielles, denn Liebe und Zuneigung zeigt sich in der Verbindung und den kleinen Gesten. Sie findet sich in einer liebevollen Umarmung, in den ineinander vereinten Händen, in einem sanften Lächeln und in jedem Gute-Nacht-Kuss.

Eine Eltern-Kind-Beziehung ist voller Hingabe und einer Liebe, die nicht messbar ist. So nutzt der Bär viele Taten und Vergleiche, um dem Protagonisten zu zeigen, was Liebe bedeutet. In reduzierten, liebevollen Illustrationen verfolgt der Leser mit, wie gemeinsam Tee gekocht, gekuschelt, gebadet und im Bett gelesen wird. Positiv zu bewerten ist, dass der Bär geschlechtsneutral ist und damit sowohl als Vater oder auch Mutter gesehen werden kann. Es sind die alltäglichen Geste und Momente, auf die es ankommt. Das sind die wirklichen Zeichen der Liebe …für immer … und ewig.

Sie ist wie Prickelbrausepulver im Mund
und Schmetterlinge im bauch
und ein Feuerwerk aus Knallfunkelsternen
alles auf einmal.

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