Zauberkreide – Fantasie und Resilienz stärken

Fantasie und Kreativität sind ein wichtiger Motor in der Persönlichkeitsentwicklung und der Festigung der Widerstandskraft bzw. der Resilienz im jungen Alter. Neugierde ist die Voraussetzung für die Erforschung der eigenen Umwelt. Hierzu gehört Mut und der Glaube, trotz Schwierigkeiten, seinen eigenen Weg zu finden und die Stolperstellen bewältigen zu können. Fantasie bedeutet aber auch Flexibilität. Es ermöglicht uns, ganz bewusst Raum zwischen uns und unseren Reaktionen zu schaffen und die Entscheidungen auf der Grundlage dessen treffen, was uns wichtig ist und was wir gern sein möchten.

Das Bilderbuch „Harold und die Zauberkreide“ kann als Einstieg in dieses Thema genutzt werden. Der vierjährige Junge erweckt mit seiner imaginären Zauberkreide Dinge zum Leben, die er benötigt, um gewisse Probleme zu lösen. Er will den Mond besuchen, also malt er sich einen Weg in den Himmel. Als er sich auf seiner Reise verirrt, malt er sich ein Fenster zu seinem eigenen Zimmer und kehrt so sicher zurück. Wenn er Angst hat, läuft er nicht weg. Er benutzt die Zauberkreide als kreatives Instrument, um sich aus seinen Erfahrungen „herauszuzeichnen“ und ergänzt die Bausteine, die ihm für die Bewältigung fehlen.

Dieses Unterrichtsmaterial möchte die Schülerinnen und Schüler dafür sensibilisieren, dass wir dank unserer Gedanken aus schwierigen Situationen viel Kraft schöpfen können. Langfristig gesehen, kann es dazu beitragen, eine positivere Lebenseinstellung und eine ausgeprägte seelische Widerstandskraft zu entwickeln. Die Angebote können fächerübergreifend im Deutsch- und Kunstunterricht eingesetzt werden.

JoseF Guggenmos und Heike Herold – Seifenblase, flieg!

Als ich Seifenblasen blies,
ist es mir gelungen:
Eine, die ich fliegen ließ,
ist mir nicht zersprungen.

Josef Guggenmos bescherte uns bereits das Frühlingsgedicht schlechthin mit dem Titel „Die Tulpe“. Dieses Sommergedicht rund um die schwerelose Seifenblase, eignet sich perfekt für die warmen Sommertage. Von ihr geht eine unbeschreibliche Faszination und Bewunderung aus. Seifenblasen versetzen nicht nur Kinder in Erstaunen. Schließlich ist das Spiel und Schweben in der Luft von einer unvorhergesehenen Dauer und stets mit einem Funken Spannung verbunden.

Heike Herold hat sein Gedicht „Meine Seifenblase, flieg!“ in einen Mantel ihrer ganz eigenen Bildsprache gefasst. In zarten Illustrationen begleiten wir ein Mädchen, das eine Seifenblase auf ihre Reise schickt. Sie fliegt vogelleicht über die Hausdächer der Stadt, begegnet Amseln und steigt hinauf in den Himmel. Sie ist zart, blank und wunderschön. Über grünen Wiesen schafft sie es sogar die Aufmerksamkeit von zwei sich streitenden Menschen auf sich zu ziehen. Die Magie ist allgegenwärtig.

Die Illustrationen sind genauso zart, wie es der Text suggeriert. Hin und wieder überkommt einen das Gefühl, dass die Seifenblase und die faszinierende Spiegelung in Bezug auf Format und Räumlichkeit noch mehr herausgearbeitet hätte werden können. Das regenbogenfarbige Schillern hätte noch eine würdigendere Darstellung verdient.

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Kobi Yamada – Weil ich eine Lehrerin hatte

Weil ich eine Lehrerin hatte,
liebe ich es zu lernen.

Ich entdeckte, dass einige Aufgaben,
die mir besonders schwer fallen.
mich besonders stolz machen,
wenn ich sie geschafft habe.

Dieses Geschenkbuch strotzt vor Dankbarkeit und Wertschätzung für den Beruf einer Lehrerin. Die Lehrkraft begleitet, ermuntert, weckt Neugierde, schenkt Selbstvertrauen, baut auf und lässt am Ende der Grundschulzeit die Kinder in die weite Welt ziehen, mit der Hoffnung, dass sie gelernt haben, an sich zu glauben.

Mit kurzen Sätzen voller Anerkennung und Danksagung werden Situationen aus dem Schulleben abgebildet, die zeigen, wie wertvoll und prägend die Anfänge des Lernens in der Primarstufe sind. Das Cover verdeutlicht in schnellen Buntstiftzeichnungen, die an Skizzierungen eines Kindes erinnern, den Wert einer guten Lehrerin. Die Bärin überreicht einen Luftballon in Form einer Weltkugel. So steht den Kindern die ganze Welt offen. Sie lässt ihre Schützlinge ziehen und hofft, dass die Leidenschaft für das lebenslange Lernen erhalten bleibt.

Dieses Geschenkbuch ist ein Genuss: wärmend und ergreifend. Es zeigt die beiden Protagonisten beim Mischen von Farben, beim Radfahrtraining, beim Skizzieren von geometrischen Formen, beim Badmintonspiel oder auch Musizieren. Der kleine Bär bekommt am Ende eine Karte von der Lehrerin geschenkt und steigt in einen Heißluftballon, um sich auf seinen ganz eigenen Weg zu machen.

Das Geschenkbuch liegt auch in einer Version für männliche Klassenlehrer mit dem Titel „Weil ich einen Lehrer hatte“ vor.

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Blumen im Kopf – Arbeitsblätter zum Buch

Selbstfürsorge ist eine bewusste Handlung, um der eigenen körperlichen, psychischen und sozialen Gesundheit und dem eigenen Wohlbefinden angemessene Aufmerksamkeit zu schenken. Es ist wichtig, sich hin und wieder Zeit für sich zu nehmen, die eigenen Bedürfnisse wahrnehmen oder auch die Grenzen neu zu setzen,um so dafür zu sorgen, dass es uns gut geht. Diese liebevolle, wertschätzende Haltung der eigenen Person gegenüber, die sich wie ein roter Faden durch alle Bereiche unseres Lebens zieht, kann erlernt werden. Selbstfürsorge bedeutet Pausen zu machen und darauf achten, dass man sich nicht in negativen Gedanken verfängt.

Das Bilderbuch „Blumen im Kopf“ von Lisa Wirth zeigt schon den Allerkleinsten, wie sie gute Gedanken in ihrem Kopf pflanzen können. Sie lernen sich auf die guten und gelingenden Dinge im Leben zu fokussieren. Kinder werden sich bewusst, dass sie vieles können und haben und lernen Dankbarkeit und Wertschätzung auch an schwierigen Tagen zu verspüren. Die Devise ist: Der Samen für das Glück steckt in dir!

Diese Sammlung an Arbeitsblättern bietet eine Ergänzung zur Thematisierung vom „positiven Denken“ im Grundschulunterricht. Es wurde für die Schuljahre 2 und 3 konzipiert und kann von der Lehrkraft selektiv eingesetzt werden. Die Aufgabenformate drehen sich rund um die Geschichte von Opa Günther, der seiner Enkelin beibringt, Blumen aus dem Kopf wachsen zu lassen.

Vatertag | Schachtel falten als Bastelvorlage

Dieses Vatertagsgeschenk ist nicht nur für Väter, sondern auch Ziehväter und alle Menschen, die in irgendeiner Art und Weise eine Vaterrolle übernehmen. Einige Schachtelvorlagen sind gänzlich ohne Text, sodass lediglich das Bild für sich spricht und einfach nur Herzenswärme ausstrahlt. Familienkonstellationen sind eben so unterschiedlich, wie wir Menschen es auch sind.

Über kleine, selbstgebastelte Aufmerksamkeiten freut sich jeder. Mit diesen Geschenkschachteln werden diese ansprechend in Szene gesetzt. Auf DIN-A4 oder DIN-3 kopiert, kann die Größe entsprechend variiert werden. Die Kinder malen das Unterteil und den Deckel der Box zunächst aus, schneiden, falten und kleben letztlich auf den grau gefärbten Flächen die beiden Einzelteile der Box zusammen.

Es ist empfehlenswert, eine fertig gebastelte Schachtel zur Veranschaulichung bereit zu stellen. Dafür wurden im Material zwei farbige Ausführungen berücksichtigt.

Zu Differenzierungszwecken wurden Blanko-Vorlagen ergänzt, sodass die Schülerinnen und Schüler ihre ganz eigenen Geschenkschachteln nach individuellen Wünschen gestalten können und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Auf dem Deckel mit dem großen Herz können zudem Fotos aufgeklebt oder persönliche Botschaften festgehalten werden.

Alternativ lassen sich als Vatertagsgeschenke auch kleine A6-Büchlein mit Mal- und Schreibanregungen gestalten.

Susie Hodge – Hokusai: Er sah die Welt in einer Welle

Die Reihe „Große Kunstgeschichte“ des Dorling Kindersley Verlags stellt herausragende Persönlichkeiten vor und lässt Leser in ihr Leben blicken. Dabei werden auch die wichtigsten Werke der Künstler vorgestellt und ihr Antrieb und Liebe zur Kunst beleuchtet.

So begegnen wir in dieser einzigartigen Biografie dem kleinen Hokusai, der schon früh zum Zeicheninstrument griff und sich in der Kalligrafie erprobte. Er experimentierte weiter mit der Holzschnitzerei und begann eine Lehre als Holzschne“ider. Sein Talent und seine Begeisterung waren schon in der frühen Kindheit ersichtlich. Immer war es die Natur, die seine Faszination gewann. „Bilder der fließenden Welt“ und damit die Bewegung des Lebens zeichneten seinen Stil Ukiyo-e“ aus. Sein wohl berühmtestes Werk „Die große Welle von Kanagawa“ wird hier in anschaulichen Illustrationen mit all seiner Wuchtigkeit präsentiert. Der Leser wird aktiv eingebunden, indem die Autorin Vorschäge und Inspirationen zum Ausprobieren macht. Ein übersichtlicher und reduzierter Zeitstrahl seiner wichtigsten Kunstwerke rundet die Künstlerbiografie ab.

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Muttertag – Geschenkbox | Schachtel basteln

Was gibt es Schöneres als Selbstgemachtes zu bekommen? Wenn es auch noch nett verpackt ist, dann ist das Geschenk vollkommen. Besonders der Muttertag eignet sich, um einmal aus dem Herzen Wertschätzung und Dankbarkeit mit einer kleinen Geste der Aufmerksamkeit zu zeigen.

Auf DIN-A4 oder DIN-3 kopiert, kann die Größe dieser Schachteln entsprechend variiert werden. Die Kinder malen das Unterteil und den Deckel der Box zunächst aus, schneiden, falten und kleben letztlich auf den grau gefärbten Flächen die beiden Einzelteile der Box zusammen.

Blanko-Vorlagen zur komplett freien Gestaltung wurden ebenfalls ergänzt, sodass die Kinder ihre ganz eigenen Geschenkboxen nach individuellen Wünschen gestalten können und ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Auf dem Deckel mit dem großen Herz können zudem Fotos aufgeklebt oder persönliche Botschaften festgehalten werden.

Zeitleiste | Zeitstrahl – Geschichte im Sachunterricht

Mit dieser vereinfachten und reduzierten Zeitleiste soll Grundschulkindern im Bereich des historischen Lernen erstes Zeitbewusstsein vermittelt werden. Bei dieser Zeitleiste geht es in erster Linie um die Abfolge der wichtigsten Ereignisse und die Einbindung der Bezeichnungen für die entsprechenden Epochen. Als Orientierung wurden erste Jahreszahlen eingefügt. Die Abstände zwischen den epochalen Ereignissen sind vernachlässigt zu betrachten. Zur Vereinfachung wurde die Abkürzung v.Chr. durch ein Minuszeichen ersetzt.

Je nach zur Verfügung gestellten Präsentationsfläche kann die Zeitleiste auch verkleinert ausgedruckt werden. Um die Epochen zu veranschaulichen, wurden entsprechende Grafiken in Bildkarten eingefügt und mit einer Zahl versehen, damit die Orientierung leichter fällt. Auf den Bildkarten sind neben den genauen Jahreszahlen auch Stichpunkte festgehalten.

Adjektive – Übungsheft für Klasse 2

Dieses 14-seitige Übungsheftchen wurde für das 2. Schuljahr konzipiert und kann mit dem entsprechenden Deckblatt in Form einer Feder oder einem Stein bei Bedarf differenziert eingesetzt werden. In diesem Selbstlernheft rund um Wiewörter bzw. Eigenschaftswörter üben die Schülerinnen und Schüler das Steigern und erproben sich im Entdecken der Wortart.

Die Lehrkraft sucht aus dem Angebot gezielt für ihre Lerngruppe die passenden Aufgabenformate heraus und entscheidet über den Umfang der Angebote. Es wurde darauf geachtet einige spielerische Elemente einzubauen, um das Trainieren abwechslungsreicher zu gestalten.

Ein Lösungsheft für die Selbstkontrolle liegt dem Übungsheft bei.

Aus dem Inhalt:

  • Merkregel
  • Adjektive finden
  • Gegensätze
  • Steigerung
  • frei schreiben
  • Wortarten unterstreichen

Ostergedicht – Der erste Ostertag

Fünf Hasen, die saßen beisammen dicht,
Es macht ein jeder ein traurig Gesicht.
Sie jammern und weinen:
Die Sonn‘ will nicht scheinen!

(Heinrich Hoffmann)

Es regnet seit Tagen. Das Osterfest droht regelrecht ins Wasser zu fallen. Die Hasen machen sich Sorgen. Das Legen der Eier ist bei Regenwetter schwierig. Dunkle Wolken schlagen zusätzlich aufs Gemüt. Letztlich hat der König einen klugen und doch so einfachen Vorschlag, wie das Osterfest doch gerettet werden kann.

Das Klappbuch zum Ostergedicht „Der erste Ostertag“ von Heinrich Hoffmann dient als Erinnerungsstütze beim Auswendiglernen oder des betonten Vorlesens. Jede Strophe wird dabei durch eine Klappe verdeckt, sodass das Gedicht in Versform nach und nach gelernt werden kann. Es liegt in ausdifferenzierten Formaten vor. Im ersten Schuljahr können die Bilder als Impuls fungieren, während im 2. Schuljahr fehlende Reimwörter eingetragen werden können. Leistungsstärkere Kinder können die Strophen passend zu den Bildern abschreiben oder selbst malen.

Auf der Rückseite finden sich Tipps zum Auswendiglernen bzw. Vorlesen und Hinweise für einen gelungenen Vortrag. Bei einer Selbsteinschätzung können die Kinder für sich festhalten, was ihnen schon gut gelingt und an welcher Stelle sie noch etwas üben könnten. Farbige Bildkarten im DIN-A5-Format und dazugehörige Strophen wurden dem Material beigelegt.