Nancy Coffelt – Big, bigger, biggest

Big, bigger, biggest

In welcher Reihenfolge könnten die folgenden Tiere aufgestellt werden: Wal, Dinosaurier, Nilpferd? Vielleicht der Größe nach? Wie sieht das Verhältnis zwischen den Tieren aus? Welches Adjektiv würde das jeweilige Tier bekommen? Big – bigger –  biggest oder doch gigantic, immense oder enormous?

Dieses unverschnörkelte Bilderbuch thematisiert in eindeutigen und farbigen Illustrationen die Adjektive für unterschiedlichste Tiere. Dabei wird nicht nur die Steigerung, sondern auch Synonyme und Antonyme zum Thema gemacht.

Der Aufbau des Buches ist denkbar einfach und doch effektvoll. Nach der gleichen Struktur werden Tiere vorgestellt, die für sich ein bestimmtes Adjektiv beanspruchen. Hier kann nun überlegt werden, welche Tiere sich mit einer Steigerung anschließen könnten. Sicherlich werden die meisten Kinder von sich aus die immer gleichen Wortendungen der regelmäßigen Vergleichsstufen englischer Adjektive entdecken:

I’m slow.
I’m slower.
I’m slowest.!

Für den frühen Englischunterricht würde es sicherlich ausreichen die Adjektivsteigerung (Positiv, Komparativ, Superlativ) mithilfe der Bilder den Kindern vor Augen zu führen. Die Wortschatzerweiterung ist hinsichtlich der Synonyme für native-speaker sicherlich sehr hilfreich, auch weil viele Adjektive sehr „adventurous“ und außergewöhnlich sind.

Big, bigger, biggest

Material

Anknüpfend an die Auswahl der Tiere im Buch, habe ich ein kleines Dominospiel entworfen:

Domino_Vergleichsstufen Adjektive

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Visuelle Verdeutlichung der englischen Adjektivsteigerung, die zum Entdecken der regelmäßigen Struktur anregt.

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Eric Carle – Little Cloud

Little Cloud

Rezension

Die Wolken lassen sich am sonnigen Himmel treiben, nur die eine, die kleinste Wolke hinkt etwas hinterher. Die „Little Cloud“ ist zu  sehr damit beschäftigt sich in alle möglichen Formen zu verwandeln. Mal nimmt sie die Gestalt eines weichen Schafs, dann  eines surrenden Flugzeugs oder auch einfach eines starren Baums an. Es gibt so Vieles in was sich die kleine Wolke transformieren könnte! Dieses Spiel könnte sie ewig spielen, wenn da nicht die anderen Wolken wären, die sich auch gerne zu einer einzigen Riesen-Wolke zusammentun, um …

Dieses eher unbekannte Buch des berühmten Autors Eric Carle sticht auch hier durch die für den Künstler typische und unverwechselbare Collagen-Technik heraus. Nach dem Lesen drängt es einen geradezu hinauszulaufen, um die sich ändernden Formen der Wolken zu beobachten. Dieses Bilderbuch feiert die Imagination.

Der Text ist, wie in vielen Büchern von Eric Carle, einfach und weist  sich oft wiederholende Satzstrukturen auf. Der Satzanfang „Little Cloud changed into a …“ ist bei allen Figuren zu finden, in die sich die kleine Wolke verwandelt. Dabei reicht die Bandbreite von Tieren bis zu Gegenständen.

Um den künstlerischen Wert des Bilderbuchs hervorzuheben, bietet es sich an, als eine anschließende Übung, auf einem blauen Papier die unterschiedlichen Figuren mithilfe von Wattebällchen oder auch einfach mit Taschentuchfetzen nachzubilden. Man könnte auch überlegen, in was sich die kleine Wolke noch verwandeln könnte. Gerne dürfen auch diese Ergebnisse festgehalten werden.

Der Aspekt „Wolken, Wind, Wetter, Wasser“ kann ebenfalls thematisiert werden, um dem Niederschlag auf den Grund zu gehen und die Verbindung von Tropfen und Wolken zu klären.

Blick ins Buch

Little Cloud

Die Ergebnisse aus dem Kunstunterricht machen sich auch sehr gut in einem englischen Klassenbuch mit dem Titel “ Our little clouds“:

Little Cloud

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Fazit

Immer wieder faszinierende Bilder, gekoppelt mit einfachen Satzstrukturen und Potenzial für die Aneignung von sinnvollem Hintergrundwissen.

(Auch als deutsche Ausgabe erhältlich.)


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Kim Norman – Ten on the sled

Ten on the sled


There were nine on the sled
and the caribou said,
„It’s snowing! Get going!“
So they all got going,
but hare hopped out.

Ganz im Stil des alten Klassikers „Ten in the bed“ von Penny Dale wurde die ursprüngliche Geschichte von Kim Norman umgedichtet und in das Setting eines winterlichen Schlitten platziert. Zehn abenteuerlustige Tiere, darunter ein Hase, ein Schaf, ein Fuchs, ein Eichhörnchen, ein Wolf, ein Elch und ein Rentier als Anführer, brettern die verschneite Piste herunter. Dabei  geht es ganz schön holprig zu auf der Fahrt entlang der Rodelbahn. Wie viele werden auf dem Schlitten unten ankommen?

Der Illustratorin Liza Woodruff gelingt es ausgesprochen gut die Bewegungen und die erschrockenen Gesichtsausdrücke der Freunde festzuhalten. Die ausgefallenen Absprung- und Ausrutschmanöver sind wirklich urkomisch. Auch die Einbindung der Alliteration (sheep shot out; fox flipped out; squirrel squezzed out etc.) ist ein cleverer Schachzug und macht das Vorlesen zu einem Vergnügen. Die Auswahl der meisten Tiere ist gut überlegt und bindet ausschließlich winterfreudige Tiere ein.

Für Fremdsprachlerner würde ich den Urprungstext etwas modifizieren und an ein- und derselben Formulierung: „There were (…) on the sled and the caribou said, „It’s snowing! Get going!“ So they all got going, but … fell out“ festhalten. Warum sollte eine Bank im Klassenraum nicht als „toboggan“ umfunktioniert werden, um mit seinen Schülern so eine Schlittenfahrt durchzuspielen? Und vielleicht lassen sich zu den Schülernamen (oder von den SuS eigens ausgesuchten Tieren) auch die passenden Verben unter Beachtung der Alliteration finden. Siehe dazu hier einige alphabetisch geordnete Verbvorschläge.

Als positiver und nicht zu unterschätzender Nebeneffekt üben die Kinder mit diesem Buch das Rückwärtszählen. Auch die Strophen zum Lied „Ten in the bed“ lassen sich leicht umdichten und in der Playbackversion singen. So hat man schnell eine kleine Theateraufführung auf Englisch auf die Beine gestellt, die sich bereits im ersten Schuljahr realisieren lässt 😉

Ten on the sled

Material

Um das Rückwärtszählen zu vertiefen, habe ich eine kleines Rechenpuzzle angehängt. Lassen Sie sich von Ihrem Kind ruhig erklären wie es auf die richtige Lösung gekommen ist. Das Versprachlichen ist eine oft viel zu unterschätzte Kompetenz. Vielleicht wendet es ja schon unbewusst die Strategie der Umkehraufgaben (? -1 =9  ist das Gleiche wie  9+1= ?) an. Regen Sie auch die Entdeckung von Mustern an und lassen Sie die Zahlen von oben nach unten (oder auch umgekehrt) betrachten. Fällt den Kindern etwas auf?

Rechenpuzzle

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Eine sehr gelungene Version des Klassikers „Ten in the bed“, umgestaltet zu einem winterlichen Rodelabenteuer!

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Elizabeth Mills – Horns, Tails, Spikes and Claws

Horns, Tails, Spikes and Claws

Mit diesem „mix-and-match book“ können mehr als 30 unterschiedliche Monster kreiert werden. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Auf jeder der fünf Doppelseiten werden rechts die Monsterteile präsentiert und links die jeweiligen Bezeichnungen. Die Auswahl der Eigenschaften ist äußerst kreativ und bezieht auch englische Bezeichnungen für tierische Körperteile mit ein (claws, paws, tails, wings etc.). Dabei werden keineswegs die lustigen und fantastischen Elemente ausgelassen, so finden sich Merkmale wie „tentacles, bumps, slime“ wieder. Mit diesem Buch findet jedes Kind  seine idealle, monströse Kreatur.

Dieses Buch ist einfach liebenswürdig. Die Illustrationen sind äußerst ansprechend, nicht allzu überladen und doch motivierend. Es bleibt immer spannend, wie sich das Monster je nachdem wie die Seitenteile umgeblättert werden, ausfällt. Ganz nebenbei lernt das Kind die englischen Bezeichnungen für tierische bzw. monströse Körperteile  und Eigenschaften kennen. Ich hätte mir gewünscht die jeweiligen Wörter kleingeschrieben vorzufinden, um den Unterschied zur deutschen Großschreibung von Nomen hervorzuheben. Hier werden leider auch beide Wörter der Bezeichnung „Three Feet“ groß geschrieben.

Die Monsterbeschreibung ist im Klassenzimmer meist sehr beliebt. Die Kinder erfinden gerne eigene, höchst ausgefallene Monster. Ich würde dieses Buch für die Lerntheke empfehlen. Eine mögliche Aufgabe könnte es sein, sich ein Monster auszusuchen und auf einem Blatt mit dem Satzanfang „My monster has got…“ aufzumalen, um es anschließend einem Partner auf englisch zu beschreiben. Als Differenzierung dürfen auch sehr gerne unterschiedliche Farben hinzugenommen werden („My monster has got blue wings.“).

Horns, Tails, Spikes and Claws

Material

Nach dem Prinzip von diesem Buch habe ich drei Würfel entwickelt, mit denen man ein Monster von Kopf bis Fuß erwürfeln kann. Es wäre wünschenswert, die drei Würfel auf unterschiedlich farbigem Papier auszudrucken, damit die Kinder nicht durcheinander kommen. Nach dem Würfeln darf auch schon gemalt werden. Wie viele unterschiedliche Monster können erwürfelt werden? Die kleinen Mathematiker dürfen knobeln oder auch ausprobieren! 🙂

Würfel Monster

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Mit diesem Buch findet jedes Kind seine ganz eigene monströse Lieblingskreatur.

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Monika Kerntke – 101 Rezepte für produktives Arbeitsverhalten

BeFunky_Rezepte

Monika Kerntke gibt in ihrem Buch „101 Rezepte für produktives Arbeitsverhalten“ Tipps und Anregungen zur Modifizierung des Arbeitsverhaltens von SuS. Das oberste Ziel ist dabei die Kinder zur Übernahme von Verantwortung für das eigene Vorankommen zu erziehen und jegliche individuelle Defizite im Arbeitsverhalten auszugleichen. Mit konkreten Handlungsschritten und vorgefertigten Vorlagen und Materialien für die Hand der Kinder, sollen die SuS zuerst auf ihr Arbeitsverhalten aufmerksam gemacht werden, um anschließend gemeinsam zu überlegen, wie man dieses Problem angehen kann. Dem Reflexionsprozess wird stets eine große Bedeutung zugemessen und versucht mithilfe von Lernverträgen und Selbstbeobachtungsbögen die Kinder in ihrer Selbstverantwortung zu stärken.

Folgende inhaltliche Struktur liegt diesem Buch zugrunde:

  • Arbeiten mit der ganzen Klasse oder mit einzelnen Schülern?
  • Leistungsbereitschaft – Konzentration und Ausdauer
  • Zuverlässigkeit und Sorgfalt
  • Selbstständigkeit
  • Superstar am Schulhimmel

Das letzte Kapitel stellt eine umfassende Lerntipp-Kartei (22 Seiten) vor, die die SuS dazu anleiten soll das Beste aus sich zu machen. Hier können sie selbstständig nach Tipps für einen bestimmten Bereich des Arbeitsverhaltens suchen, an dem sie arbeiten wollen. Das komplette Büchlein sollte jedoch aufgrund der hohen Anforderung der Reflexionsfähigkeit ab der vierten Klasse eingesetzt werden.

Besonders hilfreich finde ich in diesem Buch die Denkanstöße, die in den Rubriken „Erläuterung der Hintergründe“ zu finden sind. Warum sind manche Kinder im Unterricht so unkonzentriert und lassen sich von dem leisesten Geräusch von ihrer Arbeit ablenken? Oft sind sie aber auch von sich selbst so abgelenkt, dass sie kaum zum Arbeiten kommen. Der Impuls der Autorin hierbei war, dass Fokussierung auf einen Unterrichtsgegenstand leichter zu erbringen ist, wenn alle Lerntypen angesprochen werden.  Ausschließlich mündlich gegebene Aufgabenstellungen erfordern von visuellen Lerntypen so viel Anstrengung der Übersetzungsleistung, dass sie schon alsbald abschalten. Die ständige Übersetzung  des auditiven Inputs in visuelle Inhalte ist für visuelle Lerntypen in der Tat so kräfteraubend, dass sie sich auf lange Sicht nicht mehr auf den Unterrichtsgegenstand konzentrieren können. Eine Erkenntnis für Lehrer, die viel bewirken kann: Um die Unterschiedlichkeit der Zugangsweisen zu Informationen zu berücksichtigen, empfiehlt die Autorin daher verstärkt Signalkarten im Unterricht einzusetzen.

Die Autorin hat die gängigsten Probleme in der Organisation des Arbeitsverhaltens herausgegriffen und stellt gut im Schulalltag umsetzbare Handlungsanregungen vor. Auf der mitgelieferten CD-ROM finden sich alle Kopiervorlagen in editierbarer Form wieder. Ich hätte mir gewünscht die Gestaltung der Arbeitsblätter etwas ansprechender und kindgerechter (größere Schrift, größerer Zeilenabstand) vorzufinden. Aber dafür ist die CD mit den bearbeitbaren Materialien hervorragend und die Vorlagen können den eigenen Bedürfnissen und der Lerngruppe entsprechend angepasst werden!

101 Rezepte

Wertvolle Denkanstöße und gut im Alltag umsetzbare Handlungsanregungen zur Verbesserung des Arbeitsverhaltens.

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Nancy Walker-Guye und Maren Briswalter – Schneehäschens Weihnachtsüberraschung

Schneehäschen Weihnachtsüberraschung

Dachs hat seine Freunde Schneehäschen, Waschbär und Bär zu sich nach Hause eingeladen, um gemeinsam Weihnachten zu feiern. Während es in der gemütlichen Höhle nach Apfel und Zimt riecht, überrascht Schneehäschen seine Freunde mit einem zusätzlichen Gast, dem Fuchs. Seine Tierfreunde sind jedoch von dem Neuankömmling wenig begeistert und fangen schon nach einer Weile zu tuscheln an. Von dem wenig herzlichen Empfang abgeschreckt, entschließt der Fuchs nun alleine Weihnachten zu feiern und entschwindet in den dunklen, kalten Wald. Werden die anderen Tiere ihr Verhalten überdenken und den Fuchs doch noch passend zum Weihnachtsfest finden können? Oder bleibt der ausgegrenzte Fuchs zum Fest der Liebe alleine?

Im Morgenkreis habe ich letzte Woche ein Brainstorming zum Thema „Weihnachten“ gemacht. Mit der Einleitungsfrage „Was verbindest du mit Weihnachten?“ wurden sämtliche Einfälle der Kinder auf einem Plakat schriftlich festgehalten. Ganz hoch im Kurs war das Stichwort „Geschenke“, aber auch „Weihnachtsbaum“, „Candy Cane“, „Gingerbread Man“ und „Weihnachtskarten“. Es fiel mir auf, es sind alles materielle Dinge.

Im Buch „Schneehäschens Weihnachtsüberraschung“ liegt der Fokus auf den ideellen Werten, dem Zwischenmenschlichen. Erst durch ihr eigenes Fehlverhalten wird den Tieren bewusst, dass Ausgrenzung falsch ist und dass sie dem Fuchs Unrecht getan haben. Im Rahmen des Weihnachtsfests werden Kinder für die Nächstenliebe, die Akzeptanz der Andersartigkeit und des Fremden sensibilisiert.

Die Illustrationen sind dementsprechend gediegen und ruhig. Bei der verzweifelten Suche im dunklen Wald stechen kalte Farben und blanke Äste hervor, die die Einsamkeit sehr gut verbildlichen. Beim gemeinsamen Beisammensein in der Höhle dagegen, dominieren die warmen Farben und die Nächstenliebe ist schon fast spürbar. Die Tiere wirken in ihrer Gestalt schon fast menschlich und durch ihr Handeln lässt sich das eigene Verhalten besser reflektieren.

Ich hoffe nun, dass nach dem Lesen wir unser Plakat um Stichworte wie „Beisammensein“, „Familie“, „Besinnlichkeit“   bereichern können. 😉

Schneehäschen Weihnahctsüberraschung

Material

Auf der letzten Doppelseite dürfen die Tierspuren im Buch identifiziert werden. Welche Spur gehört dem Fuchs und welche dem Bären? Und wer danach noch nicht genug vom Spurenlesen hat, darf sich mit diesem Memory die Zeit vertreiben.

Memory Tierspuren

Ein gemächliches Bilderbuch, das den Fokus auf ideelle Werte in der turbulenten Weihnachtszeit legt.

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Gingerbread Man – Richtig oder falsch?

gingerbread

Zum 2. Advent gibt es ein Zuordnungs-Rechenspiel für den Zahlenraum 20. Das Ziel ist es die jeweiligen Kärtchen zum passenden Gingerbread Man zu platzieren. Zur Selbstkontrolle sollte auf der Rückseite das richtige Ergebnis bzw. der Kommentar „richtig“ oder „falsch“ vermerkt werden.

Gingerbread Man – Richtig oder falsch?

Viel Spaß beim Ausprobieren und einen schönen 2. Advent!

Corina Fletcher und Britta Teckentrup – Playbook Farm

Playbook Farm

Rezension

„Playbook Farm“ thematisiert das Bauernhofleben mitsamt seiner tierischen Bewohner. Den ganzen Tag über geht es auf dem Bauernhof geschäftig zu. Früh morgens müssen die Kühe (moo, moo, moo) gemolken werden. Dann blöken (baa, baa, baa)  auch schon die Schafe und auch die Pferde (neigh, neigh, neigh) verlangen ihr Futter. Die Katze (meow, meow, meow) ruft ihre Kätzchen zusammen, während die Truthähne (gobble, gobble, gobble) vergnügt schnattern.

Und doch wird am Ende des Tages festgestellt:

Everyone is happy, all day long, on the busy farm.

Das „Playbook Farm“ ist ein Pop-up Buch und eine 3-D Spielmatte zugleich.

Sprachlich fokussiert dieses Buch auf die Bauernhoftiere und ihre Laute (Hahn, Kuh, Hund, Katze, Schaf, Hase, Pferd, Truthahn, Schwein). Im Zubehör enthalten sind ebenfalls neun Pappfiguren in Form von Tieren, einem Bauer und zwei Fahrzeugen.

Nach dem Lesen kann dieses Buch in drei einfachen Schritten in eine Spielwiese transformiert werden. Die Scheune, die Windmühle und der kleine Garten bilden eine hervorragende und sehr motivierende Spielumgebung. Die „stand-up“ Pappfiguren werden auf der Unterseite einfach ein bisschen auseinander gefaltet und können in die ganz eigene Geschichte mit eingebunden werden. Die Fantasie der Kinder kann nun ihre Flügel ausbreiten!

Dieses farbenfrohe „playmat“ kann auch wunderbar als Themeneinstieg zu „farm animals“ genutzt werden. Auf einem Thementisch macht es sicherlich viel her und motiviert die Kinder zusätzlich. Die Pappe der Figuren ist leider nicht ganz so stabil und könnte schnell zerknickt werden. Daher würde ich die Tiere für den schulischen Gebrauch durch Holztiere ersetzen. Im häuslichen Gebrauch müsste man abwägen wie vorsichtig die jeweiligen Kinder mit Spielzeugen umgehen.

Blick ins Buch

Playbook Farm   Playbook Farm

Playbook Farm

Fazit

Ein Buch, das im Handumdrehen in eine Spielwiese verwandelt werden kann, ist die perfekte Geschenkidee. Ich bin davon begeistert und warte geduldig auf die weiteren Ausgaben!

(deutsche Version)

(englische Version)

Spiel zum Bilderbuch „Full Color“

 

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An diesem „Wortschatzfestigungsspiel“ spielen zwei Kinder gegeneinander. Die jeweiligen Kartenstapel enthalten Bilder anglehnt an das  Bilderbuch „Full Color“ von Etienne Delessert.

Die Regeln des Spiels „TIC-TAC-TOE“ sollten bereits bekannt oder vorher noch einmal wiederholt bzw. besprochen werden. Nach dem Aufdecken der jeweiligen Karte darf das Bild erst auf dem Feld platziert werden, wenn die Farbe (oder als Differenzierung auch die Satzstruktur „green like grass„) richtig genannt worden ist.

Der Partner darf helfen, aber dann muss die Karte wieder ganz unten im Stapel versteckt werden. Hierbei kann man zwei (oder doch drei?) Fliegen mit einer Klappe schlagen: strategisches/ taktisches Denken verbunden mit Wortschatztraining (und Spaß!).

TIC-TAC-TOE Spielfeld

Flashcards angelehnt an das Bilderbuch „Full Color“

Mathepuzzle Winter

Mathepuzzle Winter

Zum 1. Advent gibt es als Freebie ein winterliches Mathepuzzle. Hierbei soll die Zahlenreihe (im Zahlenraum 20) in zweier Schritten fortgeführt werden. Bei Null beginnend rechnen die Kinder immer + 2.

Vorbereitung: Das Puzzle senkrecht den Linien entlang aussschneiden. Die Zahl vom Bild bitte nicht trennen.

(Anmerkung: Das Bild soll als Selbstkontrolle dienen. Die Kinder sollten angehalten werden erst die passende Zahl zu suchen.)

Viel Spaß damit und einen schönen ersten Advent! 🙂