Ulrike Motschiunig – Glück gesucht!

Der kleine Fuchs sucht das Glück. Eines Morgens erwacht seine Mutter und klagt, dass sie sich heute krank fühlt und hofft, dass es ihr mit ein bisschen Glück morgen wieder besser geht, sodass sie dann gemeinsam in den Wald aufbrechen können. „Doch was ist eigentlich Glück?“ Der kleine Fuchs sucht das Glück. Eines Morgens erwacht seine Mutter und klagt, dass sie sich heute krank fühlt und hofft, dass es ihr mit ein bisschen Glück morgen wieder besser geht, sodass sie dann gemeinsam in den Wald aufbrechen können. „Doch was ist eigentlich Glück?, wundert sich der Fuchs.

Dafür befragt er die Waldtiere und bekommt von jedem Tier eine andere Antwort. Das Eichhörnchen empfindet Glück, wenn es im Frühjahr die vergrabenen Nüsse wiederfindet. Die Elster mag alles was funkelt und glitzert und nimmt den materiellen Reichtum als Glück in den Fokus. Der Hase ist einfach nur froh, wenn er vom Fuchs nicht gefressen wird und somit am Leben bleibt. Mit all diesen verwirrenden Eindrücken kehrt der Fuchs zur Mutter zurück, von der er mit den Worten „Was ein Glück, dass du da bist!“ begrüßt wird. Schließlich erklärt sie ihm, dass er ihr Glück ist. So wird die Bandbreite des individuellen und ganz persönlichen Glückempfindens um die Kategorie „Familie“ und „soziales Umfeld“ erweitert.

Dieses Bilderbuch zeigt auf eine wertvolle Art und Weise, dass jeder Mensch Glück anders definiert. In manchen Lebensphasen verschiebt sich auch die Sichtweise auf das Glück, welches geprägt ist von Vorerfahrungen oder gar Schicksalsschlägen. Der Zugang zur abstrakten Thematik wird mit dieser Geschichte nachvollziehbar heruntergebrochen. Die Fragestellung „Was ist Glück?“ kann wunderbar aufgegriffen werden.

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Cornelia Boese und Daniela Bunge – Wie eine Erbse kurzerhand die richtige Prinzessin fand

Der Tannenbaum war ruhelos,
er wuchs und wuchs und wurde groß,
erwartete die Weihnachtszeit
im dichten, dunkelgrünen Kleid.

Märchen bekommen dank dieses Vorlesebuchs, welches sie in Reimen erzählt, ein ganz neues, zauberhaftes Gewand. Es liest sich durchweg leicht und stimmig. Man gleitet von Seite zu Seite und verliert sich in der Schönheit der Sprache und staunt, dass Inhalt und Wortgut so fließend miteinander verschmelzen.

Hier wurden insgesamt acht Märchen von Hans Christian Andersen umgedichtet, wobei bekannte und einige eher unbekannte vorgestellt werden. So war mir persönlich das weihnachtliche Märchen „Der Tannenbaum“ neu. Die Lehre ist eine zeitlose. Der Tannenbaum glaubt fest daran, dass sein Leben erst dann richtig beginnen würde, wenn er größer wäre. In seinem Kopf spinnt er unentwegt Zukunftspläne, die stets die Gegenwart übertreffen. Erst am Ende seines Lebens erkennt er, dass es gute Zeiten gab, die er nicht geschätzt hat.

Ich kann von Weihnachten berichten:
wie herrlich man mich dekorierte,
was glitzernd meine Zweige zierte…
Die kleinen Mäuse staunten: „Oh!
Du alter Baum, was warst du froh!“
„Das stimmt, ich hatte sehr viel Glück…“
Er wünschte sich die Zeit zurück
und dachte: „Holt man mich aufs Neue,
versuch ich, dass ich mich mehr freue!“

Das Märchen „Der Schweinehirt“ hat es glücklicherweise auch in die Auswahl geschafft. Es handelt von einer Frau, die sich einen Mann wünscht, der ihre oberflächlichen materiellen Wünsche erfüllt. Sie sehnt sich nach Geld statt Liebe. Statt auf die Werte des jungen Mannes zu achten, wählt sie den Schweinehirt wegen seiner Geschenke.

Die zarten Illustrationen lassen einen träumen und hüllen die Botschaften in einen warmen Schleier. Mit dieser Buchempfehlung wünsche ich Euch märchenhafte Weihnachten mit wertvollen Momenten, statt materiellen Geschenken und hoffe, dass ihr so weise wie der alte Tannenbaum, die Zeit mit euren Lieben genießen könnt. Frohe Weihnachten!

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Anke Loose – Der kleine Herr Heimlich wartet auf Weihnachten

Was für ´ne herrliche Idee!
Jetzt kann ich sagen: Stress ade.
Nun fehlt noch ein stabiler Ast
für die Adventskalenderlast!

Hauswichtel Heimlich ist ein Ganzjahreswichtel und hat alle Hände voll zu tun. Besonders in der Weihnachtszeit jagt ein Ereignis das nächste. Der Adventskranz muss besorgt werden. Der Adventskalender ist zu befüllen. Der Wunschzettel muss geschrieben werden. Die Stiefel sind zu säubern und für Nikolaus zum Befüllen vor die Tür zu stellen. Bastelaktionen sind Pflichtprogramm, genauso wie das Backen haufenweiser Plätzchen.

Nikolaus, sei uns Gast,
wenn du was im Sacke hast.
Hast du was, so lass dich nieder.
Hast du nichts, dann geh doch wieder!

Von dem kleinen Wichtel wissen allerdings nur Lotte und Kater Robinson. Für alle anderen ist er unsichtbar. Für Familie Lönnecke ist der kleine Weihnachtswichtel eine große Hilfe in der stressigen Weihnachtszeit. Ganz heimlich hilft er im Hintergrund mit und trägt zum Gelingen des Weihnachtsfestes bei. Und so kehrt doch noch Besinnlichkeit ein.

Dieses Vorlesebuch greift die aktuelle Wichtelthematik auf, die momentan weiterhin groß im Kommen ist. Gleichzeitig werden hier jahreszeitliche Ereignisse in die Geschichte integriert, auf die Kinder regelrecht hinfiebern. Mit spritzigen Reimen agieren hier zwei Wichtel und warten mit tollen Bastelideen und Rezeptvorschlägen auf. Außerdem achtet Herr Heimlich auch in diesem Band darauf, dass das Familienchaos nicht überhandnimmt. So vereint er Herz und Gelassenheit in dieser turbulenten Jahreszeit und sorgt für Familienfrieden und Besinnlichkeit.

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Johanna Prinz und Stefanie Jeschke – Montags ist immer Safari

Unter dem Akazienbaum in Afrika haben sich die Tiere optimal an ihre Umgebung und die Lebensumstände angepasst. Jeden Montag kommen Touristen in Jeeps angefahren. Für diese besondere Safari-Tour legen sich die Tiere ins Zeug und präsentieren das feinste Tourismus-Theaterprogramm. Jeder Schritt und je Handlung ist bis ins Detail einstudiert. Sie jagen sich gegenseitig, zeigen ihre Krallen und schlagen Haken und Purzelbäume. Jeder ist auf seine Weise glücklich mit dem Schauspiel.

Doch hier hört der Eingriff des Menschen in die Natur nicht auf. Sie planen den Bau von Bungalows und zwar genau dort, wo sich das Wasserloch der Tiere befindet. Gemeinsam überlegen sie sich eine abenteuerliche und amüsante Lösung.

Es dauert etwas bis der Lauf der Geschichte in Fahrt kommt. Besonders für jüngere Kinder hätten die anfänglichen Kapitel etwas mehr Struktur vertragen können, kürzere Sätze und eine fokussiertere inhaltliche Ebene. Etwas weniger Charaktere würden den ersten Seiten ebenfalls gut tun. Die Botschaft dagegen ist aktuell und nimmt den Naturschutz in den Fokus. Die Tiere werden zu denjenigen, die die Menschen eigentlich an der Nase herum führen. Die eingeflossenen Sachinformationen sind lehrreich und regen zum Weiterdenken an.

Die Tiere sind mit besonderen Eigenschaften und Charakterzügen ausgestattet, die im Verlauf der Geschichte als wichtig und bedeutend erlebt werden. Die Themen Andersartigkeit und Akzeptanz sind hier gekonnt berücksichtigt worden.

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Kathrin Lena Orso und Olena Kvitka – Mein Bauch sagt Nein!

Das eigene Bauchgefühl ist gewöhnlich ein sehr guter Schiedsrichter. Doch zum Neinsagen gehört eine ordentliche Portion Mut dazu. Dieses Bilderbuch ist ein kleines Mut-tut-gut-Training und zeigt, dass Neinsagen gar nicht so schwer ist.

Luca wird von den Geschehnissen um ihn herum überrollt und ärgert sich im Nachhinein, dass er sich von Mamas Freundin abknutschen lässt oder dass ein anderes Kind ihn auf dem Spielplatz zur Seite schubst. Er lässt es über sich ergehen, obwohl er es eigentlich nicht mag und ärgert sich darüber.

Doch zum Glück gibt es sein Kuscheltier, Eddy Erdmännchen. Das Stofftier ist im Neinsagen Profi und übt mit Luca in Rollenspielen ein, das Neinsagen in die Tat umzusetzen. Dabei gibt es drei Schritte zu befolgen. Es geht zunächst um die Einordnung des Bauchgefühls in „gut“ oder „schlecht“. Bei einer negativen Einordnung empfiehlt das Stofftier Nein zu sagen, sich Hilfe zu holen oder schlichtweg wegzulaufen. In liebenswert gezeichneten Szenen wird ein sicherer Schonraum geschaffen, wo Luca Sicherheit gewinnen kann. Nach diesen Erprobungsversuchen gilt es, sich im wahren Leben zu beweisen und das Erlernte anzuwenden. Man wird erstaunt sein, dass danach das Gefühl im Bauch viel leichter ist und man Momente des Glücks empfindet, für sich und seine Bedürfnisse eingestanden zu haben.

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Mac Barnett und Jon Klassen – Drei Ziegenböcke namens Zack

Der oft melancholisch angehauchte Illustrationsstil des kanadischen Künstlers Jon Klassen wird in diesem Bilderbuch noch durch die Komponente des Düsteren und Unheimlichen ergänzt. In erdigen und dunklen Farbtönen stellt er in minimalistischer und reduzierter Malweise einen gierigen Troll dar. Er wohnte unter der Brücke und verspeist so ziemlich alles, was sich über die Brücke wagt.

Ich bin ein Troll. Ich lebe, um zu fressen.
Ich habe hier schon viel zu lang gesessen.
Wann kommt ein Tier, wann kommt ein Mann,
in den ich meine Zähne schlagen kann?

Die Charakterisierung der Abneigung gegenüber dem Troll, der im Schlamm sitzt und seine Wartezeit mit dem Herauskratzen des Schmalzes aus dem Ohr verbringt, ist gelungen. Als die erste von den drei Ziegen die Brücke zu überqueren versucht, kann sie sich nur mit List retten. Schließlich wird der Troll von Gier gespeist und so verspricht sie ihm eine noch größere Beute, wenn er sie bloß gehen lassen möge.

Das norwegische Märchen ist gekonnt in Reimen übersetzt worden. So kann auch der gewisse Witz, der der Geschichte innewohnt, weiterhin seine Wirkung entfalten. Die Moral der Geschichte „niemals genug zu bekommen“, wird stets aktuell bleiben, solange es Menschen gibt. Nicht umsonst heißt es ja auch: „Bist du in deiner Gier gefangen, wirst du immer mehr verlangen.“ Wer ahnt schon, dass es mit dem Troll nicht gut ausgeht?

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Kobi Yamada – Weil ich eine Lehrerin hatte

Weil ich eine Lehrerin hatte,
liebe ich es zu lernen.

Ich entdeckte, dass einige Aufgaben,
die mir besonders schwer fallen.
mich besonders stolz machen,
wenn ich sie geschafft habe.

Dieses Geschenkbuch strotzt vor Dankbarkeit und Wertschätzung für den Beruf einer Lehrerin. Die Lehrkraft begleitet, ermuntert, weckt Neugierde, schenkt Selbstvertrauen, baut auf und lässt am Ende der Grundschulzeit die Kinder in die weite Welt ziehen, mit der Hoffnung, dass sie gelernt haben, an sich zu glauben.

Mit kurzen Sätzen voller Anerkennung und Danksagung werden Situationen aus dem Schulleben abgebildet, die zeigen, wie wertvoll und prägend die Anfänge des Lernens in der Primarstufe sind. Das Cover verdeutlicht in schnellen Buntstiftzeichnungen, die an Skizzierungen eines Kindes erinnern, den Wert einer guten Lehrerin. Die Bärin überreicht einen Luftballon in Form einer Weltkugel. So steht den Kindern die ganze Welt offen. Sie lässt ihre Schützlinge ziehen und hofft, dass die Leidenschaft für das lebenslange Lernen erhalten bleibt.

Dieses Geschenkbuch ist ein Genuss: wärmend und ergreifend. Es zeigt die beiden Protagonisten beim Mischen von Farben, beim Radfahrtraining, beim Skizzieren von geometrischen Formen, beim Badmintonspiel oder auch Musizieren. Der kleine Bär bekommt am Ende eine Karte von der Lehrerin geschenkt und steigt in einen Heißluftballon, um sich auf seinen ganz eigenen Weg zu machen.

Das Geschenkbuch liegt auch in einer Version für männliche Klassenlehrer mit dem Titel „Weil ich einen Lehrer hatte“ vor.

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Paul de Moor & Kaatje Vermeire – Wolke träumt

An einem Tag sah ich, dass Weiß viele Farben ist, dass Schwarz viele Farben ist, und dass Farben viele Farben sind.

„Eine Traumreise für mehr Achtsamkeit“ heißt der Untertitel dieses künstlerisch-poetischen Bilderbuchs. Mit ganz viel Ruhe und Gediegenheit begleiten wir ein junges Mädchen, namens Wolke, auf ihrer achtsamen Erkundungsreise ihres eigenen Fantasiereichs. Hier ist alles leicht, rein und weiß. Ein Bettlaken umhüllt ihr Bett und um sie herum sind kleine weiße Tiere und große weiße Tiere. Sie bastelt mit weißem Papier, erfindet Theaterstücke, in denen weiße Vögel die Hauptrolle übernehmen. Diese Sinnreise findet ihren Weg zurück zu der Erkenntnis, dass das Mädchen aus ihrem Traum erwacht. Die letzte Seite bildet die Illustration ab, dass ihr Vogelkostüm auf einem weißen Stuhl hängt und die Magie der Fantasie zauberhaft in pastelligen Farbtönen einfängt.

Die Fantasie ist unser Refugium, unser Rückzugsort, um alles Unmögliche möglich zu machen. Hier hat jeder die Macht sein eigenes Reich zu kreiieren, in dem man auftanken kann und all die Dinge erlebt, die Realität nicht zu bieten vermag. Das ist eine ganz eigenen Art der Macht und Magie.

Dieses Bilderbuch mit den zarten und magisch-leichten Illustrationen bietet sich nicht nur zur Achtsamkeitsschulung an, sondern lädt zum Philosophieren über das Leben ein. Im Kunstunterricht lassen sich die Abstufungen von Farbtönen thematsieren und weiße Gegenstände sammeln und zu einer Collage anordnen. Weiß ist nämlich viele Farben, wenn man sich die Zeit nimmt etwas genauer hinzuschauen.

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Elisabeth Jäcklein-Kreis und Andrea Naumann – Lass das!

„Nein“ ist nicht gleich „Nein“! Du hast viele Möglichkeiten, dein persönliches Stoppschild hochzuhalten! Mit verschiedenen Wörtern, mit deiner Stimme oder mit deinem Körper.

„Halt!“, „Ich will das nicht!“, „Das fühlt sich blöd an!“, „Hör auf!“, „Lass das!“

Seite 36-37

Das Bilderbuch „Lass das!“ behandelt Verhaltensempfehlungen in Risikosituationen und bestärkt Kinder darin, auf ihr Bauchgefühl zu hören. Zu den Risikosituationen zählen Erlebnisse und blöde Begegnungen, die ein eindeutiges „Nein-Gefühl“ hervorrufen. Dazu gehören nicht nur die schmatzenden Bussis der eigentlich ganz lieben Tante, die zu Besuch kommt, sondern auch Gespräche mit Fremden, die mit dem Streicheln von Hunden locken.

In diesem Buch lernen Kinder ihre ganz eigenen Grenzen zu wahren und sich vor sexuellem Missbrauch zu schützen. Es geht um gute und schlechte Geheimnisse und wie man mit der Bandbreite an Gefühlen umgeht. Die an vielen Grundschulen gelebte „Stopp-Regel“, die auch körperlich zum Ausdruck gebracht wird, findet hier genauso Erwähnung, wie die Information über die Rechte jedes Einzelnen.

Ida, Ben und Toni begegnen Jugendlichen, die sie erpressen und durch ihre Erscheinung „klein“ machen wollen. Dank der erlernten Strategien, wissen sich die Kinder zu helfen und beweisen Mut und Stärke. Dies ist eine Ansammlung an unterschiedlichen kindgerechten Situationen, die in Häppchen vorgelesen nicht nur unsichere Kinder bestärken können. Laut dem Motto „Mein Körper gehört mir!“ entscheiden die Kinder selbstbewusst, was ihnen gut tut und wovon sie lieber Abstand nehmen möchten.

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Saskia Gwinn und Ana Albero – Wer erforscht die Welt?

Das Sachbilderbuch „Wer erforscht die Welt?“ stellt Menschen vor, die dank ihrer Neugierde das Fragenstellen zu ihrem Beruf gemacht haben. Sie entdecken und erforschen Unbekanntes und zeigen dabei Biss und Ausdauer. Sie sind kreativ und versuchen manchmal auch auf Umwegen Antworten auf ihre Fragen zu finden. Nur wenige Forscher sitzen im Büro. Manche streifen durch Wälder, andere tauchen mit den Tieren oder arbeiten im Labor an Robotern oder besonderen Pflanzen.

Da gibt es sogenannte Paläontolog*innen, die nach Dinosauriern und anderen Tieren suchen und nach Überresten in Gesteinen graben. Hast du schon einmal von Bioakustiker*innen gehört? Sie sammeln Geräusche von Tieren, um so neue Tierarten zu entdecken und diese an Bibliotheken weiterzugeben. Deepal Warakagoda erfand so eine neue Eulenart. Roboter-Ingenieur*innen bauen Roboter und lassen sich dabei von Tieren inspirieren. Was machen Arthropodolog*innen? Es gibt einfach so viel zu entdecken und zu lernen.

Jede Doppelseite widmet sich einem der insgesamt 24 dargestellten Berufe aus dem Bereich „Forschung und Wissenschaft“. Es zeigt in kleinen, comicartigen Bildern die Forscher*innen bei der Arbeit. Die kurzen Texte sind leicht verständlich und verdeutlichen was zu den Tätigkeiten dieser Menschen dazugehört. Die Vielfalt der Aufgaben und die abwechslungsreichen Einsatzorten beeindrucken. Die Aktualität ist ebenfalls gegeben, denn hier findet man bereits die Entdecker eines Impfstoffes zum Schutz vor COVID-19. Auf der letzten Doppelseite werden berühmte Wissenschaftler*innen mit einem kurzen Lebenslauf vorgestellt.

Die jungen Leser*innen bekommen so einen guten Überblick über eher ungewöhnliche Berufe, die sie dazu animieren offen auf die Welt zu schauen und sich alle beruflichen Wege offen zu halten. Positiv anzumerken sei außerdem die Berücksichtigung der gendersensiblen Sprache.

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