Guido van Genechten – Mamas mit ihren Kindern

Mamas mit ihren Kindern

Tierkinder haben auch Mamas. In diesem kunstvoll illustrierten Pappbuch mit besonders stabilen Seiten werden zehn verschiedene Mamas gemeinsam mit ihrem Nachwuchs präsentiert. In stets schwarz-weißen Collage-Darstellungen beschnuppert sich ein Pferd mit seinem Fohlen und das kleine Kätzchen folgt brav seiner Mama, um von ihr möglichst viel zu lernen.

Der Fokus ist ausschließlich auf die tierischen Darsteller gelenkt. Es gibt keine Distraktion in Form von ergänzender Hintergrundgestaltung. Ebenfalls schön ist, dass auf jeder Seite die Hintergrundfarbe von schwarz zu weiß wechselt. Dementsprechend verändert sich auch die farbliche Darstellung der jeweiligen Protagonisten.

Dieses Buch ist bereits für Kleinkinder ab 12 Monaten zu empfehlen. Es erweitert den Wortschatz und fördert die Sprachentwicklung. Hier lernen Kinder, dass manche Tierkinder auch eine andere Bezeichnung haben.

Es wäre auch denkbar gewesen Tierkindern einzubinden, die so ganz anders aussehen als ihre Mamas wie z.B. Raupen oder Kaulquappen. Das wäre vielleicht noch als Highlight für die allerletzte Seite möglich.

Allen Illustrationen gemeinsam ist jedoch die Tatsache, dass alle Mamas stets ein seliges Lächeln auf den Lippen haben. Schließlich ist Mamasein doch was Tolles!

Mamas mit ihren Kinder
Ein hervorragendes Geschenkbuch zum Muttertag oder zur Geburt eines Kindes!

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PSSSST! Ab morgen könnt ihr dieses wundervolle Pappbuch gewinnen! 🙂

Luise Holthausen – Gutenachtgeschichten für die Allerkleinsten

Gutenachtgeschichten für die Allerkleinsten
Ben ist zwei Jahre alt und seine Schwester Bea ist vier. Die beiden sympathischen Kinder leiten durch das Buch mit insgesamt neun unterschiedlichen Gutenachtgeschichten. Als richtige Helden sind sie natürlich auch immer Teil dieser Geschichten. Auf der ersten Seite präsentiert sich ein Inhaltsverzeichnis, das ganz kindgerecht mit Bildern durch das Buch führt. So können Kinder durch einfaches Antippen sich jeden Abend eine neue Geschichte vor dem Schlafengehen aussuchen.
Eine Gutenachtgeschichte erstreckt sich genau über eine Doppelseite. Thematisch drehen sich die Geschichten um Tiere, Versteckspielen vor dem Zubettgehen, Vorlesen mit der Oma, Schlafen in der Kita, Zelten in der Nacht oder auch um den Mond. Es sind Schilderungen von Erlebnissen aus dem Alltag, mit denen sich Kinder schnell identifizieren können. Alle Geschichten haben die Gemeinsamkeit, dass sie das Müdewerden und „Zur-Ruhe-kommen“ ansprechen. Das Einschlafen gelingt somit im Handumdrehen.
„Schlaft gut, ihr beiden“, sagt der Mond leise und lächelt.
Gutenachtgeschichten für die Allerkleinsten
Lebensnahe Gutenachtgeschichten, die die Kinder zur Ruhe kommen lassen und in 5-10 Minuten vorgelesen werden können.

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Jennifer Gray und Amanda Swift – Fuzzi, Coco & co

Fuzzi, Coco & co

Fuzzi und Coco sind Meerschweinchen mit ganz unterschiedlichen Charakteren. Während Fuzzi abenteuerlustig und sehr dynamisch ist, beruht sich Coco auf ihre königliche Herkunft und handelt stets vornehm wie eine richtige Dame. Ihre Vergangenheit im Königshaus möchte Fuzzi ihr jedoch nicht so ganz abnehmen, zumindest nicht bis zu einem bestimmten Zeitpunkt …Fuzzi ist nämlich Hobbykoch und möchte seine Künste in einem Spitzenrestaurant verbessern. Als er eine Anzeige in der Zeitung sieht, ist für ihn klar, dass er sich dort schnellstmöglich anmelden muss. Auf Cocos Bedenken hört er nicht und witzelt lieber über ihre übervorsichtige Art.

„Fuzzi, Coco & co.“ ist ein Buch für Kinder ab 8 Jahren. Es hat mich vom Inhalt ein bischen an ein Walt Disney Film erinnert. Es ist eine leichte, rasante Unterhaltung, ohne viel lehrreiches Material. Schwerpunktmäßig wäre es sicherlich bei der Thematik „Abenteuer“ einzuordnen.
Positiv hervorzuheben ist der angemahnte Umgang mit den neuen Medien. Coco gerät beim Recherchieren nach dem Standort des Restaurants auf einen Internetbetrüger, der sich mit ihr treffen möchte. Beim Treffen muss Coco die Erfahrung machen, dass man den Menschen im Internet nicht blindlings vertrauen sollte.
Ansonsten sind die vielen Wendungen für den Leser schwer nachzuvollziehen und der Handlungsverlauf öfter doch fragwürdig. Allerdings könnten Meerschweinchen-Fans und Liebhaber von Walt Disney-Filmen mit diesem Buch doch ihre Freude haben. Die anderen können dieses Buch getrost ignorieren.
Fuzzi, Coco & co
Kurzweilige und leichte Unterhaltung.

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Jan De Kinder – Tomatenrot oder Mobben macht traurig

Tomatenrot oder Mobben macht traurig

Tom wird rot. Seine Wangen verfärben sich von Tomatenrot über Paprikarot bis hin zu Kirschrot. Die anderen Kinder kichern. Seine Wangen blinken noch mehr: An. Aus. An. Aus. Tom wird immer stiller. Sein Feind Paul dafür umso lauter. Die Ich-Erzählerin möchte, dass Paul aufhört. Denn eigentlich ist Tom ganz nett. Aber sie hat Angst. Sie traut sich nicht. Wird sie all ihren Mut zusammen nehmen und sich für Tom einsetzen? Oder muss Tom sich alleine behaupten? Und wie reagiert die Lehrerin auf das Mobbing?
Das Rotwerden ist ein äußerst sensibles Thema. Manche Kinder und auch Erwachsene werden schnell rot. Sei es ein peinliches Ereignis oder eine freudige Erregung, schon wechselt die Gesichtsfarbe und nimmt einen Rotton an. Es ist jedoch nichts wofür man sich schämen sollte. Es kann sogar ganz liebenswürdig und reizend erscheinen. Das sollte Kindern ganz früh vermittelt werden.

Das Rotwerden kann bei Kindern aber auch  als Angriffsfläche genutzt werden. In diesem Bilderbuch schildert der Autor De Kinder wie ein Junge aufgrund seiner Röte verspottet wird. Die Angriffe gehen soweit, dass man sogar von Mobbing sprechen kann. Paul schubst und macht sich über Tom lustig. Tom beißt sich auf die Lippen, schweigt und sagt nichts.

Es ist ein äußerst rührendes Bilderbuch. Gedeckte Farben dominieren, lediglich das Rot leuchtet durchgehend. Pauls scharfe Zunge wird mit einem Messer verglichen und als Sinnbild erscheint ein rot-leuchtender Wolf mit scharfen Zähnen. Der Leser spürt die ausgehende Bedrohung hautnah. Tom wird dafür immer kleiner und kleiner dargestellt. Es braucht Mut, um sich gegen diese Ungerechtigkeit zu stellen. Und es ist schön zu sehen, dass manche diese Portion Mut aufbringen können und sich für Schwächere einsetzen. Kinder, die sich in der Gemeinschaft wohl und sicher fühlen, die Anerkennung erfahren, werden zu selbstbewussten Individuen. Daran knüpft dieses lehrreiche Bilderbuch an und zeigt wie wichtig gegenseitige Hilfe und ein fairer Umgang miteinander ist.

Ebenfalls positiv hervorzuheben ist die subtile Anspielung auf Pauls veränderte Stellung in der Gemeinschaft. Paul wechselt schlussendlich auch die Gesichtsfarbe:
Er wird ganz grün.
Grün, das ist auch eine Farbe.
Der Verlag stellt in Kürze für Lehrpersonen ein Download mit Begleitmaterialien bereit, passend zum Buch rund um das Thema Mobbing.
Tomatenrot oder Mobben macht traurig

Material

Innerhalb von Gruppen gelten bestimmte Normen, die angeben, ob jemand dazugehört oder ausgegrenzt wird. Das dient der Sicherung der Gruppenidentität. Kinder, die nicht akzeptiert werden, werden im schlimmsten Fall mutwillig geärgert oder aktiv gemobbt. Durch dieses Arbeitsblatt sollen Kinder ein ärgerndes Verhalten erkennen und über Möglichkeiten nachdenken, für sich selbst und für andere einzutreten. Sehr gerne dürfen die Spielszenen in der Kleingruppe auch nachgespielt werden.

Für sich und für andere eintreten

zum Download bitte auf das Bild klicken

Ein Bilderbuch über Mobbing, Angst, Gemeinschaft, gegenseitige Untersützung und Vertrauen.

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Auslosung – Welttag des Buches 2014

 

 

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Gewinnerinnen!

Eine Email müsste bei den Gewinnern bereits eingegangen sein. Bitte schickt mir eure Versandadresse zu, damit ich die Bücher möglichst bald verschicken kann.

An alle anderen, die mitgemacht haben:
Bald gibt es ein weiteres Bilderbuch, passend zum Muttertag, zu gewinnen!

Es darf gerne vorbeigeschaut werden!

🙂

„Welttag des Buches“ – Verlosung

Welttag des Buches 2014 Verlosung

 

Auch dieses Jahr folge ich dem Ruf der tollen Aktion „Blogger schnenken Lesefreude“ und möchte zum heutigen Welttag des Buches zwei Bilderbücher verlosen. Zu gewinnen gibt es das Bilderbuch „Es war einmal ein Mann“ von James Krüss und „Bimbulli“ von Mira Lobe. Beide Bücher wurden bereits auf diesem Blog besprochen.

Wer teilnehmen möchte, kommentiert einfach unter diesem Beitrag und schreibt welches der beiden Bilderbücher ihr gerne gewinnen möchtet. Hinterlasst bitte für den Fall der Gewinnerziehung eine Kontaktmöglichkeit.

Teilnahmeschluss ist der 27. April (12:00)!

Bitte beachten: Mit der Teilnahme wird bestätigt, dass der Teilnhemer volljährig oder das Einverständnis der Erziehungsberechtigten vorliegt. Eine Teilnahme ist nur mit Versandadresse in Deutschland möglich.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Viel Glück!

Milena Baisch – Anton taucht ab als Klassenlektüre

Anton taucht ab

Vor einigen Jahren wurde der Kinderroman von Milena Baisch auf diesem Blog rezensiert. Fast vier Jahre später lese ich nun „Anton taucht ab“ als Klassenlektüre in einem dritten Schuljahr. So war meine Neugierde natürlich groß, wie die Kinder auf diese Ganzschrift reagieren.

Jedes Kind arbeitete nebenher in einem Lesetagebuch und setzte sich intensiv mit dem Inhalt auseinander. In regelmäßigen Diskussionen  tauschten wir uns über besondere Stellen, die Bedeutung von „seltsamen“ oder unbekannten Ausdrücken aus oder stellten bestimmte Szenen in einem Rollenspiel dar. Neben Pflichtaufgaben konnten die Schülerinnen und Schüler außerdem Wahlaufgaben aus einem Ideen-Pool bearbeiten. Das Lesetagebuch kann erworben werden (siehe Link unten), vielleicht kann es ja jemand gebrauchen.

Insgesamt ist das Buch bei den Jungen besser angekommen als bei den Mädchen. Es kam oft die Frage, warum im Buch so viele „boshafte Ausdrücke“ oder auch gemeines Verhalten abgedruckt wurde. Darf man das überhaupt? Hier haben wir gemeinsam ausführlich diskutiert, was die Autorin wohl damit bezwecken wollte.

Lesetagebuch Anton taucht ab

Einige Meinungen zum Buch:

„Ich fand es toll, wie Anton sich um seinen Fisch gekümmert hat. Nicht so schön war, dass Anton gelogen hat.“

„Es war lustig, dass Anton zum See immer Pissbrühe gesagt hat.“

„Ich ekele mich nun auch ein bisschen vor dem See und den ganzen Schlingpflanzen.“

„Die erste Begegnung mit Pudel war nicht höflich. Das macht man nicht.“

„Meine Lieblingsstelle war, als Anton „Karramba!“ geschrien hat und in den See gesprungen ist. Da hatte ich Gänsehaut.“

„Mir hat nicht so gut gefallen, dass Anton so schlimm geredet hat.“

„Ich fand das gut, dass Anton mit mir geredet hat. Er sagte: „Hör auf zu lachen, sonst ist die Geschichte sofort zu Ende. Basta!“ Da habe ich richtig angefangen zu lachen. Das war cool.“

„Mir hat es nicht gefallen, dass wir nie erfahren haben wie Pudel wirklich heißt.“

„Anton sollte nicht so frech zu seinen Großeltern sein.“

„Anton hätte zum Pudel einfach freundlich sein können.  Dann wären sie vielleicht sogar Freunde geworden.“

„Ich finde, dass die Geschichte sehr gut ist, weil ich mich darin gut verlieren kann.“

Lesetagebuch_Anton taucht ab
(Lehrermarktplatz)

Das Lesetagebuch „Anton taucht ab“ steht zum Download auf meiner Lehrermarktplatz-Seite für unterrichtliche Zwecke bereit. Alternativ ist eine Leserolle zur Klassenlektüre vorhanden. Zum Abprüfen des Gelesenen, habe ich zwei Aufgabenformate entworfen. In einem Quiz (Material-ID: 150069) kann das Kind alleine oder in Partnerarbeit sein Wissen in einem Multiple-Choice-Fragenkatalog testen. Es kann auch zu Wiederholungszwecken für die anstehende Klassenarbeit zur Lektüre dienen.

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Jorge Bucay – Wie der König seinen Feind verlor

Wie der König seinen Feind verlor

Ein launischer und eitler König sehnt sich nach Verehrung und Bewunderung seitens seines Volkes. Doch als sich unter der Bevölkerung herumspricht, dass es einen Mann gibt, der die Fähigkeit besitzt die Zukunft vorherzusagen, wird der König ganz tattrig.
Er lädt ihn in seinen Palast ein und beabsichtigt den armen Mann durch eine geschickte Fangfrage endgültig loszuwerden. Doch der arme Mann stellt sich als äußerst klug heraus. Und so beginnt hier, durch eine anfängliche List, eine über Jahre stets wachsende und tiefe Freundschaft.
In einen goldenen Rahmen gepackt, präsentiert der argentinische Illustrator Gusti die Titelseite dieses Bilderbuchs voller lebensnaher Weisheiten. Der Rahmen wird diesem Schatz an Bilderbuch mehr als gerecht. Dem korpulenten König mit einer vor Neid violetten Nase und einem grün angelaufenen Gesicht, ist die Unzufriedenheit und die Böswilligkeit schon fast anzusehen. Die düsteren Illustrationen verstärken diesen Eindruck und lassen den Leser die bevorstehende List vorausahnen.
Die aquarellierten Illustrationen sind üppig ausstraffiert, zum Teil mit Collage-Elementen versehen und künstlerisch auf höchstem Niveau ausgefeilt. Nicht minder gut ist auch die Botschaft der Geschichte zu bewerten. Der gelangweilte König ist einsam und unsicher. Der weise Mann begleitet ihn über mehrere Jahre und so wird aus der einstigen Duldung um Überlebenswillen, eine tiefgründige Freundschaft, die auf Wertschätzung beruht. Wie es im wahren Leben oft der Fall ist, wird man erst im Nachhinein klüger. Leider bedarf auch eine Entschuldigung eine lange Zeit, umso schöner ist es, wenn sie dann doch nocht kommt:
Ich hasste, dich, weil alle dich liebten.
Dafür schäme ich micht unendlich.
Ein bewegendes Ende führt dazu diese Weisheit mittels eines Briefs an alle Nachkömmlinge dieser Erde weiterzugeben.
Wie der König seinen Feind verlor

Material

Der Brief lässt sich wunderbar im Unterricht aufgreifen. Hier können die Schülerinnen und Schüler selbst zusammenfassen, welche Lehre der König an seinen Sohn weitergeben möchte. Es wäre auch denkbar anhand dieses Beispiels die Nacherzählung zu trainieren.

Brief_Wie der König seinen Feind verlor

Ein herausragendes Bilderbuch mit einer gewichtigen Lehre des argentinischen Autors Jorge Bucay, kongenial illustriert vom preisgekrönten  Illustrator Gusti.

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Erwin Grosche und Dagmar Henze – Alle in einem Bett

Alle in einem Bett
Polli hat viele Kuscheltiere. Nach und nach bitten die Kuscheltiere Polli unter ihre Bettdecke kriechen zu dürfen. Erst macht es sich der Bär im Bett gemütlich, dann kommt die Gans hinzu. Der Frosch möchte auch nicht alleine bleiben und hüpft hinein. Wird der Elefant da noch Platz finden?
Diese kurze Gutenachtgeschichte eignet sich für Kinder ab 2 Jahren. Die stabilen Pappseiten liegen gut in Kinderhänden und lassen sich einfach umblättern. Die farbenfrohen Illustrationen sind wunderbar anzuschauen. Sie überladen nicht mit Details und strahlen viel Wärme und Ruhe aus.
In Form eines kurzen Singsangs weist Polli stets darauf hin, dass im Bett ja nun nicht mehr viel Platz ist. Der Reim wird sehr schnell von den Kleinen mitgesprochen werden können, da er sich mit jedem Neuankömmling wiederholt. Der Höhepunkt ist natürlich das unerwartete Ende. Fälschlicherweise werden die Leser auf ein Ereignis vorbereitet, was so nicht eintrifft. Hier ist das Staunen groß und das gemeinsame Lachen vorprogrammiert.
Und schwuppdiwupp passiert’s im Nu –
sind alle Augen wieder zu.
Alle in einem Bett
Eine kurze Gutenachtgeschichte mit einem sich stets wiederholenden Reim, der im Ohr bleibt. Ein Buch wonach die Kinder sicherlich öfter fragen werden!

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Chris Wormell – Wo ist der Ball, kleiner Bär?

Wo ist der Ball, kleiner Bär?

Dem kleinen Bär fliegt ein roter Ball zu. Nach einigen Kicks beim Fußballspiel, landet der Ball hoch oben auf der Baumkrone. Bald kommen auch schon die eigentlichen Besitzer des roten Balls, die Kaninchen. Der kleine Bär schlägt vor den Ball gleich wieder herunter zu holen, schließlich war es sein Verschulden und außerdem ist er ein ausgezeichneter Bäume-Kletterer. Doch eigentlich hat er Höhenangst und wer hätte schon gedacht, was sich so alles im Geäst herumtreibt?!
Die Illustrationen des britischen Kinderbuchautors Chris Wormell sind schon fast klassisch – ruhige Motive, mit wenig Schnörkel. Die Abenteuergeschichte ist gediegen und fokussiert auf die Thematik „Mut“. Der kleine Bär überwindet seine Angst und traut sich nach ganz oben. Dabei kommen immer wieder Hindernisse auf ihn zu, die er ganz vorbildlich meistert. Die überraschende Wendung zum Schluss passt zu dieser kurzweiligen Geschichte sehr gut. Kleine Kletterer werden dieses Buch schnell ins Herz schließen, das so ganz ohne übermäßig viel Trubel und Ereignisjagd auskommt.
Aufgrund der großen Schrift ist dieses Bilderbuch auch gut für Erstleser geeignet.
Wo ist der Ball, kleiner Bär?
Ein Bilderbuch über die Überwindung von Hindernissen und den Mut sich etwas zuzutrauen.

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