Renate Seelig – Der Kinder Brockhaus Unterwegs

In diesem Kinder Brockhaus werden insgesamt 12 Doppelseiten einem bestimmten Ort gewidmet: In der Stadt, im Park, im Supermarkt, auf dem Markt, auf der Post, im Kindergarten, im Krankenhaus, im Zoo, im Zirkus, auf dem Land, beim Camping und am Strand. Zu jedem Themenpunkt befinden sich auf der einen Seite durchschnittlich sechs Begriffe und auf der anderen ein zum Thema passendes Wimmelbild. Auch hier weist auf dem Wimmelbild ein Symbol darauf hin, wo es etwas zu hören gibt.

Alle Themen sind alltagsnah und führen die kleinen Leser auf eine Entdeckungsreise durch unterschiedlichste Orte. Wie hört sich eine Fahrradklingel an? Welches Geräusch macht ein Elefant? „Bei rot bleibe stehen, bei grün darfst du gehen“: zahlreiche Sprüche und Reime verdeutlichen die Abbildung und bringen Kinder zum Staunen. Besonders über die Einbindung des Liedes „Spannenlanger Hansel“ zu dem Bild einer Birne, habe ich mich sehr gefreut! Ca. 200 vertonte Texte und Geräusche gilt es hier zu entdecken.
Dieses Pappbuch aus der Reihe „Hören & Entdecken“ mit den sehr stabilen Seiten eignet sich sehr gut zur Mitnahme in den Urlaub. Egal ob es zum Campingplatz geht, zum Strand oder aufs Land. Doch auch ohne den TING-Stift gibt es in diesem Buch viel zu entdecken und das Wimmelbild lädt zum Beschreiben und Erzählen ein.

Ein schönes und interaktives Buch zum Hören, Staunen und Entdecken!

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Beong-gi Bae und Seung-min Oh – Mias Traumbär

Mia lebt in einem dunklen Zimmer in einer Großstadt und hat außer ihrem Bilderbuch über einen großen weißen Bären keine weiteren Spielzeuge. Ihre Mutter arbeitet als Kellnerin und ihr Vater ist Alkoholiker. Sie träumt von einer Welt, in der ihre Eltern sich Zeit für sie nehmen. Und so erscheint der große weiße Bär und nimmt sie auf eine lange  und fantastische Reise mit Taxi, Bahn und Bus mit zu ihren Eltern und in eine bessere Welt.

Dieses großformatige Bilderbuch thematisiert die Angst alleine und verlassen zu sein. Es zeigt eine andere Lebensweise auf und verdeutlicht, dass das Leben für Kinder, deren Eltern ganztägig arbeiten, mit einigen Herausforderungen verbunden ist. Hinzu kommt die trostlose Umgebung und die Armut, die sehr schön durch dunkle Farben in Acryl hervorgehoben wird, und der Hang des Vaters zum Alkohol. Mia projiziert all ihre Wünsche und die Hoffnung auf Geborgenheit auf den weißen Bären, der hell erleuchtet in ihrem Zimmer dargestellt wird. Zeitweilen findet Mias Geschichte auch ein gutes Ende, doch manchmal bleibt es auch bei Träumen. Die Handlung findet in einer verschneiten Großstadt statt, wobei Schnee in Korea mit Schutz und Schönheit in Verbindung gesetzt wird.

Dieses Bilderbuch schneidet ein sehr sensibles Thema an und eignet sich hervorragend, um bei Kindern die Wahrnehmung für Armut zu sensibilisieren. Es ermuntert ebenso über die eigenen Ängste zu sprechen und einen Vergleich zur eigenen Lebensweise herzustellen. Es verdeutlicht, dass unser Leben auch Schattenseiten hat und nicht alle Kinder vom Schicksal verwöhnt werden.

Trotz des traurigen Endes, ist dieses Buch sehr einfühlsam und hoffnungsvoll erzählt.

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Claudia de Weck – Guck-Guck! Da bin ich!

Ein Peek-a-boo Buch für die ganz Kleinen.  Auf 30 Seiten haben Kinder die Möglichkeit bestimmte Tiere zu entdecken. Mal versteckt sich ein Affe unter seinem T-Shirt, ein Elefant in einer Badewanne oder auch ein Frosch hinter einem Ball. Bei jedem Tier sind einige typische Merkmale zu erkennen, es kann ein Rüssel oder Stacheln für einen Igel sein. Nicht alle Merkmale sind eindeutig und fordern die Kinder durchaus zu „intelligentem Rätseln“ heraus. Beim Umblättern wird dem kleinen Leser dann die Lösung mit dem Satz „Da bin ich!“ präsentiert.

Ein kleines Highlight als Überraschung darf natürlich nicht fehlen. Und so versteckt sich auf den letzten Seiten ein integriertes „Etwas“, was einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Kleinkinder werden dieses Buch lieben und schnell die einfachen Sätze mitsprechen und die Tiere von Neuem zu erraten versuchen.

Viele Überraschungen, die die Leser dazu bringen, dieses Buch immer und immer wieder in die Hand zu nehmen.

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Christian Morgenstern und Christine Sormann – Ein Wiesel saß auf einem Kiesel

Diese Kindergedichtsammlung von Christian Morgenstern umfasst insgesamt 20 Gedichte. Das Buch besticht vor allem durch die farbenfrohen Illustrationen von Christine Sormann, die den Inhalt und die Stimmungen der Gedichte sehr gut widerspiegeln. „Die Vogelscheuche“, „Lied der Sonne“ und „Der Lattenzaun“ sind meine Favoriten. Diese Gedichte würden auch die Kinder von heute verstehen. Es tauchen ansonsten schon sehr gehäuft Wörter auf, die so heute nicht mehr im Gebrauch sind. Diese sind mit einem Sternchen versehen und werden am Ende des Gedichts noch einmal „übersetzt“. Oder hättet ihr gewusst, was ein „Spenzer“, „Zeiß“ oder „Zibebe“ ist?

Unumstritten ist jedoch die Tatsache, das Verse und Wortspielereien Kindern Spaß machen, auch wenn nicht jedes Wort verstanden wird. Idealerweise werden sie selbst dazu angeregt, Reime zu suchen und sich in Gedichten zu erproben und sie gar auswendig zu lernen. Sie entwickeln ein gewisses Sprachgefühl und Gedichte machen einfach gute Laune! Das ist Fakt!

Eine farbenfrohe und gemütsaufhellende Sammlung einiger Wortspielereien Morgensterns!

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Philipp Winterberg und Lena Hesse – Da rein, da raus!

Jakob oder Neinkob? Ein kleiner Bengel, der seinen eigenen Kopf hat und die negativen Kommentare seiner Umwelt gar nicht wahrnimmt. Denn man hat ja bekanntlich zwei Ohren, also ist die Devise: Da rein, da raus! Die Kritik wird ignoriert und nur auf das Positive konzentiert.

Meine Lieblingsszene ist die auf Seite 7, wo der alte Opa aus dem Fenster schaut und Jakob wegen schlechter Manieren kritisiert. Das erinnert mich an meine Busaufsicht freitags. Ein älterer Mann schaut jeden Freitag genauso aus dem Fenster und achtet penibel darauf, dass kein Kind auch nur ansatzweise seinen Gehweg berührt. Genauso einen Blick hat er dann auch! Déjà-vu!

Natürlich bin ich auch dieses Mal von den Illustration begeistert! Diese Bilder sind fantastisch!

Dieses Buch wird sicherlich Kinder ansprechen, die ebenfalls ihren eigenen Kopf haben und Trotzphasen sind ja bekanntlich zur normalen menschlichen Entwicklung notwendig. Insofern werden sich die meisten Kinder bei diesem Buch angesprochen fühlen. Außerdem finde ich dieses Buch ein tolles Geschenk für stressgeplagte Kollegen, die sich vieles zu Herzen nehmen. Es gibt nun mal Dinge, die man einfach ignorieren muss: Da rein, da raus!

Wenig Text, viel Bild, viel Sinn!

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Dieses Buch ist KOSTENLOS als E-Book erhältlich!

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Bethaney Perkins und Hermoine Edwards – Christmas Lift-the-Flap Shadow Book

Ein Lift-the-Flap Buch in englischer Sprache, bei dem sich alles um die weihnachtlichen Begriffe dreht. Jede Doppelseite ist anders gestaltet und überrascht aufs Neue. Ausgewählte Fragen, geben einen Tipp darauf, was sich hinter dem „Flap“ verstecken könnte. Mal sind es elves, presents, candies, Christmas tree, holly, snowman oder auch ein reindeer. Dieser Wortschatz gehört zum Basisvokabular des Themas Christmas in der Grundschule und lässt sich so wunderbar auf eine sehr interessante und entdeckende Weise wiederholen. Allerdings sind manche Fragen zum Teil  grammatikalisch nicht ganz nachvollziehbar und für Grundschulkinder manchmal auch zu schwer.

Optisch ist das Buch sehr ansprechend gestaltet: it’s all shiny and sparkly! Das Leuchten einiger Details, wie oben auf dem Titelbild bereits zu sehen ist,  zieht sich durch das ganze Buch fort. Hinter dem Flap verbirgt sich einerseits das Bild und andererseits das passende Schriftbild.

Ein aufregendes Weihnachtsbuch in englischer Sprache, welches zum Entdecken auffordert und Spaß macht!


Achim Bröger und Wolfgang Slawski – Wunschbriefe an den Weihnachtsmann

In diesem Adventskalender sind 24 Wunschbriefe an den Weihnachtsmann zusammengestellt. Sie wurden von den unterschiedlichsten Kindern geschrieben mit noch unterschiedlicheren Wünschen. Der eine wünscht sich eine Tarnkappe, um verschwinden zu können, wenn er wieder einmal kein Tor geschossen hat. Noah würde sich unheimlich über ein ungewöhnliches Haustier freuen: einen Drachen! Alle Wünsche werden natürlich begründet und der Hintergrund näher beschrieben. Dabei sind es keineswegs nur materielle Wünsche, sondern es wird sich auch Zeit gewünscht, damit in der Familie nicht immer Hektik ausbricht. Ein Zauberstab, um den aufgeregten Lehrer wieder herunterzuholen und das nervtötende Geschrei zu unterbinden, ist ebenfalls dabei.

Jeder einzelne Brief steht  thematisch unabhängig von den anderen. Sie alle sind sehr unterhaltsam, einfallsreich und äußern Sehnsüchte und Wünsche der Kinder. Der ein oder andere Wunsch brachte mich zum Nachdenken, denn es sind auch etwas traurige Wunschbriefe dabei. Die Kinder beschäftigen nun einmal die unterschiedlichsten Sachen. So musste ich über den Zauberstab schmunzeln, der für einen Lehrer gedacht ist, der sich wohl öfter aufregt. Ich denke da werden sich einige Schüler angesprochen fühlen (und manche Lehrer auch!) Ausgerechnet in diesem Brief (19. Dezember), bei dem der Lehrer den Satz („Ihr seit zu laut und zu frech!“) in den Mund gelegen bekommt, hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Ein Fehler, den auch viele Schüler machen. Na, habt ihr ihn gefunden? 😀

Jeder Brief wird mit der Anrede Lieber Weihnachtsmann eingeleitet. Den Abschluss bildet die Formel Dein…. So lernen die Kinder ganz nebenbei den Aufbau von Briefen kennen. Dieser Adventskalender eignet sich daher sehr gut für die Unterrichtseinheiten zum Thema Wunschzettel, Briefe etc.

Zu jeder Geschichte gehört ein Bildausschnitt, der ausgeschnitten auf das beiliegende Adventsposter geklebt werden soll. Die jeweils weißen Felder sind durchnummeriert, sodass am 24. Dezember das Poster dann auch vollständig ist und aufgehängt werden darf.

Die Texte und das Basteln wird für Kinder ab 5 Jahren empfohlen.

Dieser Adventkalender ist eine wundervolle Anregung für das Schreiben von Wunschbriefen. Es ist unterhaltsam, anregend und fantasievoll! Definitiv eine Empfehlung meinerseits.

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Nancy Walker-Guye und Alessandra Micheletti – Stille Nacht

Der kleine Bub, Niculin wohnt in einem kleinen Dorf  in den verschneiten Bergen. An Heiligabend sitzt er mit seinen Eltern in der Kirche und entdeckt ein Funkeln, was ihn nach draussen lockt. Er schleicht sich hinaus, um dem Glitzern auf den Grund zu gehen und entdeckt stattdessen zwei Erwachsene, die ganz verloren aussehen. Niculin erfährt, dass deren Zug im Schnee stecken geblieben ist und sie nun nach einer Pension suchen. Blöd nur, dass es in dem Dorf gar keine gibt. Als Niculin dann auch noch erfährt, dass die junge Frau schwanger ist, muss eine Lösung her. Doch wie kann Niculin helfen?

Was dieses Buch auszeichnet sind vordergründig die Illustrationen. Davon lebt dieses Buch. Mich persönlich spricht das weihnachtliche und verschneite Titelbild sehr an. Da wünscht man sich doch glatt den Schnee herbei!  Alles sieht so friedlich,  besinnlich und harmonisch aus. So sehr mir die Zeichnungen der Landschaft gefallen, die Figuren sind in meinen Augen weniger gut gelungen. Sie erinnern mich seltsamerweise an die DDR.

Die Geschichte ist für mich schon fast christlich angelegt. Die Thematik der Hilfsbereitschaft steht ganz oben:

Spoiler Anfang (bitte zum Lesen markieren): Niculin bietet der notdürftigen Familie einen Zufluchtsort in seinem eigenen Zimmer an und bevor die Eltern zu Hause erscheinen, gebärt die Frau ihr Kind. Natürlich stehen die Waschschüssel und alle nötigen Utensilien schon bereit. Aus Dankbar keit wird das Neugeborene dann auch .... genannt! Na, Vermutungen? Richtig! Spoiler Ende!

Die Darstellung der Ereignisse hat leider nicht so ganz meinen Geschmack getroffen. Aber für christliche Einrichtungen könnte dieses Buch sehr interessant sein!


Für mich persönlich ist die Geschichte zu beschönigt und etwas realitätsfern. Dafür sind die Zeichnungen der winterlichen Landschaft ein wahrer Genuss!



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Michael Heger und Diana Kohne – Igels schönstes Weihnachtsfest

„Am Morgen des 24. Dezember hat der Igel noch viel zu tun: Seine Höhle muss festlich geschmückt und das Weihnachtsessen zubereitet werden. Plötzlich fällt dem Igel ein, dass er vergessen hat, Geschenke für seine Freunde zu besorgen! Sofort macht er sich auf den Weg. Doch wenn man unterwegs ständig in neue Abenteuer verwickelt wird, ist es gar nicht so einfach, alle Besorgungen zu machen. Wird der Igel es noch rechtzeitig zur Bescherung nach Hause schaffen?“

Der für die meisten Kinder aufregendste Tag, der Heilige Abend, wird hier auf 24 Tage gedehnt aufbereitet. Die Kinder begleiten die Abenteuer des Igels, die sich allesamt am selben Tag abspielen, die ganze Adventszeit hindurch. Auch hier ist eine Doppelseite einem Tag gewidmet. Der Igel bietet einer obdachlosen Maus ein neues Zuhause. Eine andere Maus beschützt er vor dem bösen Fuchs und dann muss auch noch sein Neffe befreit werden. Der kleine Igel hat allerhand zu tun…

Neben der Überschrift ist auch das Bild abgebildet, welches an dem jeweiligen Tag auf das Poster geklebt werden soll und welches eine wichtige Rolle in der jeweiligen Geschichte spielt, mal ist es ein Tier, welchem der Igel begegnet, mal Kinder oder auch Geschenke.  Dieses Mal sind keine leeren Felder, die mit Zahlen versehen sind, vorgegeben. Die Figuren dürfen fast beliebig aufgeklebt werden. Auf der ersten und letzten Seite ist eine Vorgabe abgebildet, wie das Poster letztendlich aussehen soll. Aber da dürfen Kinder wohl ihrer Kreativität freien Lauf laufen und selbst entscheiden, ob sie den Vogel auf einem Baum platzieren oder in der Luft fliegen lassen. Die Sticker kommen fast in einer 3-D-Optiker daher. Auf einer dicken Pappe sind die Bilder aufgedruckt, dahinter verbirgt sich ein relativ dicker viereckiger  Aufkleber, sodass die Bilder vom Poster etwas abstehen. Bei der Entfernung der Folie bedarf es etwas Fingerspitzengefühl, sodass hier manchen Kindern geholfen werden muss.

Diese Weihnachtsgeschichte schildert auch sehr schön die Hektik dieses Tages, sofern man zu den Menschen gehört, die alles auf den letzten Drücker erledigen. Was wäre der Igel ohne seine Freunde, die ihm eine Riesen-Überraschung bereiten! Manchmal lohnt es sich zu helfen, denn die Dankbarkeit zahlt sich manchmal in sehr schönen Taten aus!

Hilfsbereitschaft wird in diesem Buch groß geschrieben! Wer anderen hilft, auch wenn es einen Zeit kostet, wird letztlich doch belohnt.

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Simone Härter und Tanja Donner – 10 kleine Weihnachtsfrösche

„10 kleine Weihnachtsfrösche, die kleinen Herlferlein vom Weihnachtsmann, besuchen einen Freund, jagen Wolkenschafe, lassen sich ihre Kunstbärte stutzen …

Zu dumm, dass immer einer aus der Reihe tanzt. Übrig bleibt ein einsames Weihnachtsfröschlein, das den riesigen Rudolf allein vor die Kutsche spannen muss. Aber echte Weihnachtsfrösche halten zusammen und so sind es zum Happy End wieder 10!“

Der Aufbau dieses Buchs hat mich an das Lied „10 kleine Jägermeister“ erinnert. Auch da verschwinden die kleinen Jägermeister, einer nach dem anderen, bis dann nur noch einer übrig bleibt. Hier werden Weihnachtsfrösche zu den Protagonisten und sind alle sehr farbenfroh gestaltet: rosa, rot, orange mit Weihnachtsmützen und witzigen Kunstbärten. Gemeinsam erleben sie so einige Abenteuer: naschen Weihnachtskekse, malen Bilder, putzen Schuhe, besuchen die Bücherei und vieles mehr. Stets geht einer verloren. Besonders schön finde ich den gereimten Erzählstil. In vier Zeilen wird die jeweilige Situation verdeutlicht, die zum Verschwinden eines Weihnachtsfrosches führt. Zuletzt wird natürlich die übrig gebliebene Anzahl von den Weihnachtsfröschen genannt, so können bereits sehr junge Zuhörer stets mit eingebunden werden und können die anstehende Zahl voraussagen. Das Rückwärtszählen kann so auch trainiert werden. Die Doppelseite mit dem Polieren des Hinterteils wird auch das ernsteste Kind zum Kichern bringen!

Mit einem Widmungsblatt am Anfang des Buchs ist es ein schönes Geschenk für die Weihnachtszeit!

Im Format von 17 x 17 cm ist dieses Buch ein ideales Weihnachtsmitbringsel.

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