Ute Krause – Feiern die auch mit?

Feiern die auch mit?

Nach „Wann gehen die wieder?“  ist  nun der Fortsetzungsband „Feiern die auch mit?“ zum Thema „Weihnachten in einer Patchwork-Familie“ erschienen.

Der stets namenlose Ich-Erzähler freut sich auf den Monat Dezember, denn da gibt es viele Überraschungen. Es gibt einen doppelten Adventskalender, zu  Nikolaus doppelt so viel Schokolade, aber auch eine ganz schön lange Geschenkeliste abzuhacken. Denn schließlich hat der Ich-Erzähler eine ziemlich große Familie und das liegt daran, dass sein Räuberpapa eine Prinzessin mit ganz vielen Prinzessinenkindern geheiratet hat und seine Mama einen Drachen mit ebenfalls einer Vielzahl an Kindern. Der Tannenbaum muss doppelt besorgt werden, das Schmücken findet ebenfalls zweimal statt und dann streiten sich auch noch die Eltern darüber, bei wem zuerst Heiligabend gefeiert wird.

In einer Patchwork-Familie muss daher alles gut organisiert sein und damit alle Omas und Opas auch glücklich und zufrieden sind, darf ein Besuch bei ihnen natürlich keinesfalls fehlen. Kein Wunder, dass besonders  die Erwachsenen nach Weihnachten völlig erschöpft sind.

Die Leser dürfen erneut einen Blick hinter die geheimen Türen vieler Familien werfen. Durch ein aufgerissenes Guckloch bekommen wir einen stets amüsanten Einblick in die Strapazen vieler Patchwork-Familien zur Weihnachtszeit.

Ute Krause gelingt es die Ironie des Ganzen durch wundervoll illustrierte Bilder zu unterstreichen. Trotz der Vermenschlichung der jeweiligen neuen Lebenspartner sind auch einige artspezifische Verhaltensweisen ins Bild gefasst. Stiefmutter als Prinzessin? Stiefvater als Drache? Doch schon bald erkennt man, dass die Vorurteile, die man auf den ersten Blick hat (und mit denen Ute Krause sehr gut zu spielen versteht), sich in Luft auflösen können, denn schließlich machen sich die Prinzessinenkinder bei einer „Klößenschlacht“ schmutzig und die Drachenkinder haben stets ein Lächeln auf den Lippen und spucken das Feuer ausschließlich auf den Braten und die Tannenbaumkerzen.

Auch in diesem Band schildert Ute Krause offen und ehrlich sowohl die Nach-, als auch die Vorteile, die so eine Großfamilie mit sich bringt. Doch immer schwingt eine Prise Humor, eingebettet in einen ironischen Unterton, mit. Gemeinsam mit den wunderbar ausgearbeiteten und daher in Erinnerung bleibenden Charakteren, avanciert diese Bilderbuchreihe zu meinen Lieblingsbüchern zum Thema „Trennung“ und „Patchwork-Familie“.

Ob uns wohl zu Ostern ein Folgeband erwartet? Freuen würde es mich ja…

Feiern die auch mit?

Material

Der altbekannte Stammbaum mit zwei Großvätern, zwei Großmüttern, einem Vater und einer Mutter, trifft heutzutage nur auf wenige Kinder zu. Daher habe ich einen „flexiblen“ Stammbaum erstellt. In die Mitte kann das Kind sich malen oder ein Foto von sich einkleben und die beiden Abzweigungen den jeweiligen Elternteilen widmen. Die Anzahl der Kreise bzw. Familienmitglieder kann nach Belieben ergänzt werden (siehe Material).

Stammbaum

Ein heiteres und doch sehr wahrheitsgeladenes Bilderbuch!

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Doris Kutschbach – Kunst: Mein großes Buch der Farben

Kunst. Mein großes Buch der Farben

Nach dem Prinzip des Kinderspiels „Ich sehe was, was du nicht siehst“ werden Kinder in diesem überdimensionalen Buch auf Entdeckungsreise in die Welt der Kunstwerke geschickt.  In dem weltbekannten Bild „Türkisches Café II“ von August Macke werden Kinder aufgefordert verschiedene Farbnuance innerhalb des von Expressionismus geprägten Bildes zu suchen. Offene Fragen bringen die Betrachter zum näheren Hinschauen, Formulieren möglicher Deutungen und wecken Neugierde an der Kunst.

Ausgewählte Bildausschnitte fördern die Konzentration und machen die Kinder zu kleinen Entdeckern. Auf jeder Doppelseite prangt ein weltberühmtes Kunstwerk im XXL-Format, eine stolze Anzahl von insgesamt 21 Gemälden. Abwechslungsreiche Rätsel und Suchbilder erhalten den Spaß am Entdecken. Auf den letzten beiden Seiten findet sich die Auflösung und zusätzliche Informationen zu den Malern und Kunstwerken und deren  Maltechnik. Das Gemälde „Komposition“ von Henri Matisse, in der Mitte des Buchs, lässt sich sogar ausklappen und präsentiert sich in einer beeindruckenden Größe. Und welches Kind möchte nach der Betrachtung dieses Kunstwerkes auch nicht einmal das „Mit der Schere Zeichnen“ ausprobieren?

Kunst Mein großes Buch der Farben

Material

Um den Gedanken des genauen Betrachtens und der Förderung von Konzentration aufzugreifen, habe ich zwei Arbeitsblätter erstellt, bei denen die Lücken sinnvoll ausgefüllt werden müssen. Also: Augen auf!

Vorbereitung: Die Kärtchen im blauen Rahmen bitte vorher ausschneiden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

logische Reihenfolge

(zum Download bitte auf das Bild klicken)

Für kleine und große Kunstliebhaber ein Muss! Das Betrachten macht mit diesen kindgerechten und manchmal auch ziemlich kniffligen Suchaufträgen doppelt so viel Spaß!

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Philippe Ug – Komischer Vogel

Komischer Vogel


Die Hälse der gerade erst geschlüpften Vögel recken sich bei den ersten Sonnenstrahlen aus den Nestern. Im Gänsemarsch wird daraufhin gemeinsam mit der Mama die Umgebung erkundet. Auch das Fliegen und Schwimmen muss gelernt werden. Und schließlich wird der komische Vogel auch schon groß!

Dieses bezaubernde Papierkunstwerk beeindruckt in seiner Vielfalt und Ausgefeiltheit nicht nur die kleinen Leser, sondern lässt auch die Erwachsenen staunen. Aus jeder Seite steigt ein faszinierendes Pop-up Szenarium empor und man kommt nicht umhin minutenlang hinzusehen. Auf acht Doppelseiten werden die einzelnen Entwicklungsschritte beim Heranwachsen eines Vogels beschrieben. Jede Doppelseite unterstützt mit einem Satz das Verständnis der dargestellten Szene. Der französische Papierkünstler Philippe UG versteht seine Kunst ganz eindeutig und kreiert eine wundervolle Erkundungstour eines frisch geschlüpften Vogels in einem außergewöhnlichen Künstlerbuch.

Das unten eingefügte Video spricht glaube ich  für sich:

Komischer Vogel

Material

Warum heißt das Buch „Komischer Vogel“? Was ist an dem Vogel komisch? Welche Unterschiede gibt es zu einem normalen Vogel? Vielleicht gibt es auch Gemeinsamkeiten bzw. Überschneidungen? Dieses Arbeitsblatt bietet den Kindern die Gelegenheit das Gesehene und Gehörte zu vertiefen und sich mehr Gedanken über den Inhalt zu machen. Haben die Kinder schon von einem Kuckuck gehört? Was macht ihn besonders und warum ist er anders?

AB_Komischer Vogel

(zum Download bitte auf das Bild klicken)

Ein bezauberndes Pop-up Künstlerwerk, das zum Wieder- und Wiederanschauen lockt!

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Ludwig Waas, Barbara Ertelt und Marion Waszak – Englisch üben an der Stationentheke

Englisch üben an der Stationentheke


Die Stationenarbeit ermöglicht den SuS nach ihrem ganz eigenen Lerntempo den Lerninhalt zu wiederholen und zu festigen. Nach individuellem Lernbedarf zu arbeiten ist nicht nur am effektivsten, sondern macht auch Spaß und deshalb erfreut sich das Stationenlernen bei den Kindern erfahrungsgemäß großer Beliebtheit.

Dieser Band umfasst 10 unterschiedliche Themen des Englischunterrichts der 4. Klasse, die alle im Lehrplan Erwähnung finden:

Parts of the body                              My day
Numbers and time                           Feelings
Rooms and furniture                      Hobbies and sports
Christmas                                            Adjectives
At the zoo                                            New York

Die Aufgaben sind so konzipiert, dass sie ohne das Eingreifen der Lehrkraft von den SuS eigenständig gelöst werden können. Durch die beigelegten Lösungskarten können die Kinder selbstständig ihre Ergebnisse kontrollieren und verbessern. Zu jedem Thema wird eine Zusatzaufgabe angeboten, die stets die kommunikativen Fähigkeiten der SuS forcieren soll. In Kleingruppen oder mit einem Partner soll ein Personenrätsel gestellt, ein Dialog mit dem Weihnachtsmann nachgespielt oder auch ein Spiel mit einem großen Sprechanteil gespielt werden. Die Aufgaben aller anderen Stationen sollen „ruhig und in konzentrierter Einzelarbeit“ gelöst werden (S.5).

Auf den Stationenkarten findet man oft lediglich die Aufgabenstellung. Das Ergebnis soll auf der rally card, bzw. dem Laufzettel eingetragen werden.  Die Aufgabenstellung erfolgt stets auf Deutsch. Zu jeder Station listet eine Übersicht den zu übenden Wortschatz und Redemittel auf.

Ich bin auf diesen Band durch einen Beitrag in einer Fachzeitschrift aufmerksam geworden. Es wurde viel zum theoretischen Hintergrund von Stationenarbeit aus dem erst dieses Jahr veröffentlichten Buch zitiert. Besonders sinnvoll und auch notwendig für die Stationenarbeit ist die vorherige Besprechung und gemeinsame Festlegung der Regeln, die hier sehr gut beispielhaft zusammengestellt wurden. Auch die Satzanfänge als Vorschläge zur anschließenden Reflexion und der Gelegenheit zum Austausch sind durchdacht und sinnhaltig.

Diese Stationentheke legt den Fokus hauptsächlich auf Leseverstehen und Schreiben. Die Zusatzaufgaben, die von den SuS freiwillig bearbeitet werden können, heben das sprachliche Handeln und das Hörverstehen in der Fremdsprache hervor. Im Buch wird öfter darauf hingewiesen, dass während der Stationenarbeit „größtmögliche Stille“ herrschen soll (S. 7). Das verwundert mich sehr. In meinem Referendariat wurde großer Wert auf den kommunikativen Aspekt gelegt, denn es hieß stets, dass man als Englischlehrer an dem Sprechanteil seiner SuS gemessen wird. Deshalb hätte ich mir  mehr von diesen „Zusatzaufgaben“ gewünscht, denn die vorgeschlagenen Spiele und Dialoge sind wohlüberlegt. Nichtsdestotrotz brauchen manche SuS, vor allem visuelle Lerntypen, Zeit um die neuerworbenen Redemittel zu verinnerlichen und abzuspeichern, indem sie es in unterschiedlichen Kontexten anwenden.

Zusätzlich hätte ich mir gewünscht die Aufgabenstellungen auf Englisch vorzufinden, vielleicht als eine Ergänzung auf der CD zur Differenzierung. Vor allem in der 4. Klasse sind viele Kinder bereits mit den englischen Aufgabenstellungen so vertraut, dass sie sich zutrauen die Aufgabenstellung aus dem Kontext oder durch einen Beispielsatz selbst zu erschließen.

Die Einbindung des Themas „adjectives“ bewerte ich sehr positiv, weil immer noch in vielen Lehrwerken Verben und Adjektive vernachlässigt werden. Die Aufgaben an sich sind variantenreich, oft auch gut ausgetüftelt und bringen die Kinder auch manchmal zum Knobeln.

Englisch üben an der Stationentheke

Sinnvolle Stationentheke-Aufgaben zu den Schwerpunkten „Leseverstehen“ und „Schreiben“.

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Jacques Zeimet – Beeren klau’n mit Schnabelgrün

Beerenklau'n mit Schnabelgrün

Der äußerst sympathische Rabe Schnabelgrün konnte bereits im ersten Band der Schnabelgrün-Reihe (Fortsetzung ist in Arbeit) überzeugen. Nun ist ein Lernspiel mit dem wundervollen Charakter erschienen.

Schnabelgrün ist wieder einmal ein Zauber misslungen. Versehentlich hat er alle Blaubeeren in Riesenbeeren verwandelt. Schnabelgrün, als eine große Holzspielfigur, springt von Blaubeerstrauch zu Blaubeerstrauch und sammelt oder auch klaut Blaubeeren. Das Ziel des Spiels ist die meisten Beeren einzusammeln. Doch Vorsicht! Sofern Schnabelgrün im Sumpf landet, muss der Spieler den Vogel retten, indem 2 Blaubeeren aus dem Vorrat auf die Sumpfplatte gelegt werden. Auch Beerenklau’n bei den Mitspielern ist erlaubt, vorausgesetzt man zieht die entsprechende Karte.

Zum Lieferumfang gehören: 10 beidseitig bedruckte Spielplatten mit den Motiven Blaubeerstrauch und Sumpf; 1 Figur Schnabelgrün; 16 Riesenblaubeeren; 12 Karten mit den Werten 1, 2, 3; 4 Klaukarten und eine Anleitung in den Sprachen deutsch, englisch, französisch, italienisch.

Die Materialien aus Holz sind kinderfreundlich verarbeitet und weisen eine passende Größe für das Greifen von Kinderhänden auf. Auch die Spielplatten sind alle stabil und versprechen eine lange Verwendungsdauer.

Neben dem intensiven Üben der Zahlerkennung bis 3 (Zahlen auf den Karten und die Menge der Beeren), wird auch das Zählen im Zahlenraum 10 forciert, denn oft möchten die Kinder natürlich wissen, wie viele Beeren sie bereits sammeln konnten. Ein weiterer positiver Lerneffekt liegt im Bereich des sozialen Miteinanders. Das Verlierenkönnen und das Abgeben der Beeren trainiert spielerisch diese äußerst wichtige Fähigkeit.

Das Lernspiel wird für Kinder ab 4 Jahren empfohlen und kann in Gruppen von bis zu 4 Kindern gespielt werden. Eine Runde dauert im Durchschnitt 10 bis 15 Minuten und eignet sich durch die kurze Zeitspanne sehr gut für jüngere Kinder, da ihre Aufmerksamkeit oft schnell nachlässt.

Da dieses Spiel nicht wie so oft als gewöhnliches Spielbrett in seiner Gestaltung erscheint, wird für Kinder der Motivationsfaktor noch weiter erhöht. Außerdem ist der Identifikationsfaktor sehr hoch, wenn Kinder die Figur Schnabelgrün von dem gleichnamigen Bilderbuch bereits kennen.

Als kleines Schmankerl dürfen die Sieger des Spiels sich ein Amulett (4 Mal vorhanden) um den Hals hängen. Mit einer Siegermedaille wird der Gewinner somit doppelt geehrt und die Mitspieler für eine weitere Runde motiviert.  😉

Beerenklau'n mit Schnabelgrün

Aktiv, kinderfreundliche Verarbeitung, hochwertige Materialien, Lernzuwachs beim Zahlenverständnis und vor allem hoher Spaßfaktor!

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Lucy Cousins – I’m the Best

I'm the Best

Die Hauptfigur, ein Hund, hat viele Freunde, darunter eine Gans, einen Esel, einen Maulwurf und einen Marienkäfer. Doch der Hund meint immerzu er sei der Beste in allem.

I can run much faster than mole. I win. I’m the best.

I can swim much better than donkey. I win. I’m the best.

I can dig much better than ladybug. I win. I’m the best.

Durchweg vergleicht sich der Hund in für die Tiere untypischen Aktivitäten und stellt sich in der Tat als der Bessere heraus. Als die Freunde sich ganz elend und traurig fühlen, beschließen sie den Hund mit „ihren“ Talenten zu schlagen. Und so kommt auch der Hund schließlich zu der Erkenntnis: „Oh dear. I’m not the best at anything. I’m a silly show-off.“

Nachdem er sich für sein angeberisches Verhalten entschuldigt hat, wissen die Freunde wie sie ihn zu guter Letzt aufheitern können: „Yor are the best at being our best friend.“

Was kannst du besonders gut? Das Entdecken eigener besonderer Fähigkeiten und Talente ist ein wichtiges Thema in der kindlichen Entwicklung. Lucy Cousins nähert sich diesem Thema mit einem Augenzwinkern.

Die Wasserfarben-Illustrationen lenken von der ersten Seite an die Aufmerksamkeit auf sich. Die Moral der Geschichte wird dem Hund von seinen Freunden gespiegelt. Hier kann man die Kinder auch sehr schön einbinden und vermuten lassen, was seine Freunde wohl besser können als der Hund. Wer von seinen Freunden könnte besser als der Hund in der Erde graben? Wer fliegt oder schwimmt schneller?
Das Fehlverhalten des Hundes seinen Freunden gegenüber ist ein guter Aufhänger für eine Diskussion zu den Stichworten „Angeberei“, „Überheblichkeit“, „Hochmut“, „Wettbewerb“. Ich bin sicher, dass Kinder einige sinnvollere Alternativen des Verhaltens im Wettbewerb benennen könnten. Auch das Nachstellen (inkl. der Gefühle anhand der Mimik und Gestik) der beteiligten Figuren als Standbild wäre eine sinnvolle anschließende Aufgabe.

Aufgrund der immer gleichen Satzstruktur und sich wechselnden Verben, könnte dieses Bilderbuch im Themenbereich „hobbies and sports“ im Englischunterricht der Grundschule eingebunden werden. Auch die Vergleichsstruktur „…much better  than…“) wird sich durch die häufige Verwendung sicherlich schnell einbrennen, ohne es thematisieren zu müssen.

I'm the best

Material

Ein Arbeitsblatt zur Festigung der Verben und einer sinnvollen Zuordnung der Tiernamen. Ein weiteres Arbeitsblatt ist angehängt, auf dem die Kinder ihre besondere Fähigkeit in Schriftform oder auch als Bild festhalten können.

Viel Spaß damit!

ABs_I'm the best

(zum Download bitte auf das Bild klicken)

Ein farbenfrohes Bilderbuch mit einer Moral, die der Hauptfigur gespiegelt wird und so glücklicherweise keinen Gebrauch vom erhobenen Zeigefinger macht.

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Nancy Coffelt – Big, bigger, biggest

Big, bigger, biggest

In welcher Reihenfolge könnten die folgenden Tiere aufgestellt werden: Wal, Dinosaurier, Nilpferd? Vielleicht der Größe nach? Wie sieht das Verhältnis zwischen den Tieren aus? Welches Adjektiv würde das jeweilige Tier bekommen? Big – bigger –  biggest oder doch gigantic, immense oder enormous?

Dieses unverschnörkelte Bilderbuch thematisiert in eindeutigen und farbigen Illustrationen die Adjektive für unterschiedlichste Tiere. Dabei wird nicht nur die Steigerung, sondern auch Synonyme und Antonyme zum Thema gemacht.

Der Aufbau des Buches ist denkbar einfach und doch effektvoll. Nach der gleichen Struktur werden Tiere vorgestellt, die für sich ein bestimmtes Adjektiv beanspruchen. Hier kann nun überlegt werden, welche Tiere sich mit einer Steigerung anschließen könnten. Sicherlich werden die meisten Kinder von sich aus die immer gleichen Wortendungen der regelmäßigen Vergleichsstufen englischer Adjektive entdecken:

I’m slow.
I’m slower.
I’m slowest.!

Für den frühen Englischunterricht würde es sicherlich ausreichen die Adjektivsteigerung (Positiv, Komparativ, Superlativ) mithilfe der Bilder den Kindern vor Augen zu führen. Die Wortschatzerweiterung ist hinsichtlich der Synonyme für native-speaker sicherlich sehr hilfreich, auch weil viele Adjektive sehr „adventurous“ und außergewöhnlich sind.

Big, bigger, biggest

Material

Anknüpfend an die Auswahl der Tiere im Buch, habe ich ein kleines Dominospiel entworfen:

Domino_Vergleichsstufen Adjektive

zum Download bitte auf das Bild klicken

Visuelle Verdeutlichung der englischen Adjektivsteigerung, die zum Entdecken der regelmäßigen Struktur anregt.

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Eric Carle – Little Cloud

Little Cloud

Rezension

Die Wolken lassen sich am sonnigen Himmel treiben, nur die eine, die kleinste Wolke hinkt etwas hinterher. Die „Little Cloud“ ist zu  sehr damit beschäftigt sich in alle möglichen Formen zu verwandeln. Mal nimmt sie die Gestalt eines weichen Schafs, dann  eines surrenden Flugzeugs oder auch einfach eines starren Baums an. Es gibt so Vieles in was sich die kleine Wolke transformieren könnte! Dieses Spiel könnte sie ewig spielen, wenn da nicht die anderen Wolken wären, die sich auch gerne zu einer einzigen Riesen-Wolke zusammentun, um …

Dieses eher unbekannte Buch des berühmten Autors Eric Carle sticht auch hier durch die für den Künstler typische und unverwechselbare Collagen-Technik heraus. Nach dem Lesen drängt es einen geradezu hinauszulaufen, um die sich ändernden Formen der Wolken zu beobachten. Dieses Bilderbuch feiert die Imagination.

Der Text ist, wie in vielen Büchern von Eric Carle, einfach und weist  sich oft wiederholende Satzstrukturen auf. Der Satzanfang „Little Cloud changed into a …“ ist bei allen Figuren zu finden, in die sich die kleine Wolke verwandelt. Dabei reicht die Bandbreite von Tieren bis zu Gegenständen.

Um den künstlerischen Wert des Bilderbuchs hervorzuheben, bietet es sich an, als eine anschließende Übung, auf einem blauen Papier die unterschiedlichen Figuren mithilfe von Wattebällchen oder auch einfach mit Taschentuchfetzen nachzubilden. Man könnte auch überlegen, in was sich die kleine Wolke noch verwandeln könnte. Gerne dürfen auch diese Ergebnisse festgehalten werden.

Der Aspekt „Wolken, Wind, Wetter, Wasser“ kann ebenfalls thematisiert werden, um dem Niederschlag auf den Grund zu gehen und die Verbindung von Tropfen und Wolken zu klären.

Blick ins Buch

Little Cloud

Die Ergebnisse aus dem Kunstunterricht machen sich auch sehr gut in einem englischen Klassenbuch mit dem Titel “ Our little clouds“:

Little Cloud

zum Download bitte auf das Bild klicken

Fazit

Immer wieder faszinierende Bilder, gekoppelt mit einfachen Satzstrukturen und Potenzial für die Aneignung von sinnvollem Hintergrundwissen.

(Auch als deutsche Ausgabe erhältlich.)


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Kim Norman – Ten on the sled

Ten on the sled


There were nine on the sled
and the caribou said,
„It’s snowing! Get going!“
So they all got going,
but hare hopped out.

Ganz im Stil des alten Klassikers „Ten in the bed“ von Penny Dale wurde die ursprüngliche Geschichte von Kim Norman umgedichtet und in das Setting eines winterlichen Schlitten platziert. Zehn abenteuerlustige Tiere, darunter ein Hase, ein Schaf, ein Fuchs, ein Eichhörnchen, ein Wolf, ein Elch und ein Rentier als Anführer, brettern die verschneite Piste herunter. Dabei  geht es ganz schön holprig zu auf der Fahrt entlang der Rodelbahn. Wie viele werden auf dem Schlitten unten ankommen?

Der Illustratorin Liza Woodruff gelingt es ausgesprochen gut die Bewegungen und die erschrockenen Gesichtsausdrücke der Freunde festzuhalten. Die ausgefallenen Absprung- und Ausrutschmanöver sind wirklich urkomisch. Auch die Einbindung der Alliteration (sheep shot out; fox flipped out; squirrel squezzed out etc.) ist ein cleverer Schachzug und macht das Vorlesen zu einem Vergnügen. Die Auswahl der meisten Tiere ist gut überlegt und bindet ausschließlich winterfreudige Tiere ein.

Für Fremdsprachlerner würde ich den Urprungstext etwas modifizieren und an ein- und derselben Formulierung: „There were (…) on the sled and the caribou said, „It’s snowing! Get going!“ So they all got going, but … fell out“ festhalten. Warum sollte eine Bank im Klassenraum nicht als „toboggan“ umfunktioniert werden, um mit seinen Schülern so eine Schlittenfahrt durchzuspielen? Und vielleicht lassen sich zu den Schülernamen (oder von den SuS eigens ausgesuchten Tieren) auch die passenden Verben unter Beachtung der Alliteration finden. Siehe dazu hier einige alphabetisch geordnete Verbvorschläge.

Als positiver und nicht zu unterschätzender Nebeneffekt üben die Kinder mit diesem Buch das Rückwärtszählen. Auch die Strophen zum Lied „Ten in the bed“ lassen sich leicht umdichten und in der Playbackversion singen. So hat man schnell eine kleine Theateraufführung auf Englisch auf die Beine gestellt, die sich bereits im ersten Schuljahr realisieren lässt 😉

Ten on the sled

Material

Um das Rückwärtszählen zu vertiefen, habe ich eine kleines Rechenpuzzle angehängt. Lassen Sie sich von Ihrem Kind ruhig erklären wie es auf die richtige Lösung gekommen ist. Das Versprachlichen ist eine oft viel zu unterschätzte Kompetenz. Vielleicht wendet es ja schon unbewusst die Strategie der Umkehraufgaben (? -1 =9  ist das Gleiche wie  9+1= ?) an. Regen Sie auch die Entdeckung von Mustern an und lassen Sie die Zahlen von oben nach unten (oder auch umgekehrt) betrachten. Fällt den Kindern etwas auf?

Rechenpuzzle

zum Download bitte auf das Bild klicken

Eine sehr gelungene Version des Klassikers „Ten in the bed“, umgestaltet zu einem winterlichen Rodelabenteuer!

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