TOP 5 – Bilderbücher des Jahres 2013

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TOP 1:

An dem Landkartenbuch haben die polnischen Illustratoren sage und schreibe 3 Jahre lang gearbeitet. Und es hat sich gelohnt! Dieser Schatz ist in jedem Bücherregal ein wahrer Augenschmaus. Hier werden 42 Länder mit all ihren Besonderheiten in Punkten wie Geschichte, Nationalgerichte, Bauwerke, Feste und Bräuche mit einem ganz anderen Blick auf die Welt präsentiert.

In diesem Wimmelbuchatlas ist jede Seite ein Kunstwerk!

TOP 2:

„Für immer“ ist ein zutiefst herzergreifendes Bilderbuch zum Thema „Tod“ und dem damit verbundenen Gefühl der Trauer. Hier sind Tränen nicht ausgeschlossen, einfach weil es so ehrlich, poetisch und vielleicht auch ein bisschen naiv ist. Man kann mit Worten der Schönheit dieses Bilderbuchs nicht gerecht werden.

Ein echtes Highlight im Jahr 2013!

Rezension folgt!

TOP 3:

Dieses Bilderbuch mit den romantisch angehauchten Illustrationen der begabten Künstlerin Valeria Docampo berührt nicht nur durch die einzigartigen, sehnsuchtsvollen Zeichnungen sondern auch durch den kritischen Blick auf die technischen Neuerungen.

Eine thematisch betrachtet sehr erfrischende Windbrise im Bilderbuchtal.

Zur ausführlichen Rezension hier entlang.

TOP 4:

„Die fliegenden Bücher des Mister Morris Lessmore“ erzählt von der Liebe zu Worten, Geschichten und Büchern und ist für jeden Bücherliebhaber ein Garant für Gänsehaut.

Für alle Menschen, die mit den Büchern leben ein Muss im Regal!

Zum Kurzfilm "The fantastic flying books of Mr. Morris Lessmore" hier entlang.
 

TOP 5:

Diesem Sachbuch wohnt ein besonderer Zauber inne. Vorrangig versprüht durch die von Mark Hearld stammenden Illustrationen. Dem schottischen Grafiker ist es gelungen die überwältigende Schönheit der Natur in bahnbrechende Bilder zu bannen. Dieses Buch fesselt auf wundersame Weise.

Zur ausführlichen Rezension hier entlang.

Was sind eure Favoriten im Jahr 2013?

Jonas Lanig – Das erste Mal … im Lehrerberuf

Das erste Mal ... im Lehrerberuf

Nur wer sich selbst zu seinen Lücken bekennt, kann anderen ein guter Lehrer sein.

Um diese Wissenslücken zu Themen wie „Klassenkonferenz“, „Elternabend“, „Zeugnisbemerkungen“, „Wandertag“, „Klassenfahrt“ oder auch „Weihnachtsfest“ zu schließen, bietet dieses Buch grundlegende Informationen zu allen notwendigen Themen im Lehreralltag.

„Das erste Mal“ versteht sich als ein Logbuch für die Klassen 1-13, in dem alles Wissenswerte nachgeschlagen werden kann. Das Buch gliedert sich in folgende vier Kapitel:

  1. die Schule
  2. meine Klasse
  3. die Schüler
  4. der Unterricht

Jeder Unterpunkt wird mit einem konkreten Fallbeispiel eingeleitet, darauf folgend werden konkrete Vorschläge oder Gedankanstöße gemacht, die oft in einer Art Checkliste oder Übersicht à la „Das muss man beachten“ zusammengefasst sind.

Lehrer sind eigentlich auch Manager. In Bezug auf Unterricht wurden wir im Referendariat gut vorbereitet. Doch wo konnten wir lernen wie man eine Weihnachtsfeier gestaltet, durch einen Elternabend führt oder eine Klassenkonferenz leitet? Im Lehreralltag gibt es eine Unmenge an Organisationsaufgaben, die rechtzeitig abarbeitet werden wollen. Die nötigen Informationen holt man sich von erfahrenen Kollegen oder stellt irgendwann fest, dass man dieses oder jenes noch nachzuholen hat. Learning by doing, halt.

Ehrlich gesagt hat mich die für Verlag an der Ruhr ungewohnte grelle, pinkfarbene Gestaltung zu Beginn etwas abgeschreckt. Auch die Fallbeispiele kann ich getrost überspringen. Dafür sind die Checklisten und die kompakten Tabellen wirklich hilfreiche Hilfestellungen, die schnell überflogen werden können und in der Praxis sehr gut zu gebrauchen sind. Hier finden sich Übersichten über mögliche Sitzordnungen, Lösungsvorschläge für Disziplinprobleme, beispielhafte Klassenregelplakate, Monat-für-Monat Planung einer Klassenfahrt oder eine Ideensammlung an möglichen Arbeitsgemeinschaften.

Trotz der Tatsache, dass der Praxisratgeber viele Ratschläge eher für die höheren Klassenstufen bereitstellt, lohnt sich  eine Auseinandersetzung mit den Inhalten aus dem Logbuch, um den anspruchsvollen Lehreralltag souverän zu meistern!

Das erste Mal ... im Lehrerberuf

Viele hilfreiche Checklisten, Übersichten und Tabellen, die schnell überflogen werden können.

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Frohe Festtage!

Reindeer Reading a Book

Allen Lesern meines Blogs wünsche ich eine besinnliche und erholsame Weihnachtszeit.

VIELEN DANK für das Vorbeischauen, Lesen, Kommentieren und Liken! Ich freue mich auf das Teilen von vielen weiteren tollen Büchern im Jahr 2014 und wünsche allen weiterhin
„Happy Reading“!

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Daumen hoch für jeden einzelnen Leser!

Henriette Kröger – Hannes und die Müllmonster

Hannes und die Müllmonster

Das Armdrücken zwischen zwei Brüdern entscheidet, wer den Müll hinaus bringen muss. Leider verliert Hannes ständig gegen seinen älteren Bruder – so auch heute. Als er jedoch die Mülltonne öffnet, erblickt er etwas Leuchtendes. Beim Greifen kann er das Gleichgewicht nicht halten und plumpst in eine ganz andere Welt, die von Müllmonstern regiert wird. Die neue Errungenschaft im Gepäck, macht sich Hannes auf den Weg diese sonderbare Welt zu erkunden. Das Biomonster mit den Tomatenaugen sucht nach etwas Wertvollem und hat für Hannes so gar keine Zeit. Auch das Altpapier-Monster Fatz ist ratzfatz verschwunden, um nach etwas Rostigem zu suchen. Die müden Gelben Säcke verweisen Hannes gleich an den Müllkönig auf dem Schrottplatz. Erst dieser kann Hannes aufklären, wonach alle Müllmonster so verzweifelt suchen. Kann Hannes den Müllmonstern helfen?

Mülltrennung gehört zur unmittelbaren Lebenswelt von Kindern. Henriette Kröger bietet mit diesem Bilderbuch einen pädagogisch wertvollen Ansatzpunkt zur Thematisierung von Müll und damit eng verbunden auch Umweltschutz. Durch die humorvolle und äußerst kreative Darstellung der vier unterschiedlichen Müllmonster und deren Umgebung können die Kinder selbst zusammenpuzzeln, welcher Abfall in welche Tonne gehört. Das Erkennungszeichen „Grüner Punkt“ bietet Gelegenheit zu überlegen, welcher Abfall recyclebar ist und was alles in die Gelben Säcke gehört. Selbstverständlich können passende Schilder anschließend zu den jeweiligen Mülleimern gezeichnet oder gebastelt werden.

Die wundervollen Bleistift-Illustrationen der außergewöhnlich gut gelungenen Müllmonster geben tolle Inspirationen für fächerübergreifendes Arbeiten. So bietet es sich an im Kunstunterricht den Bio-Müllmonster ala „Vertumnus“ von Arcimboldo zu gestalten. Der Schrottberg lässt sich ganz einfach aus Dosen, Bierdeckeln und einem Metallschwamm nachempfinden. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Hannes und die Müllmonster

 

Ein kindgerechter, spannender, humorvoller Einstieg in eine bedeutende Thematik.

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Gabi Scherzer – 5 Minuten Kreativität für Grundschulkinder

5 Minuten Kreativität für Grundschulkinder

Dieser Ideenschatz beinhaltet kreative Kunstprojekte, die innerhalb einer Unterrichtsstunde durchgeführt werden können. Der Titel „5 Minuten Kreativität“ ist demnach etwas irreführend. Gabi Scherzer, selbst eine Grundschullehrerin, hat sämtliche kleine Aktionen aus allen im Lehrplan vorgesehenen Bereichen der Kunsterziehung in diesem Band zusammengefasst. Zu folgenden Techniken werden Unterrichtsvorschläge gemacht:

  • Grafisches Gestalten
  • Farbiges Gestalten
  • Drucken
  • Räumliches Gestalten
  • Szenisches Gestalten
  • Gestalten mit visuellen Medien

„Kreative Ideen für den Elternabend“ ergänzen das übersichtliche Inhaltsverzeichnis. Jeder Vorschlag ist in die Oberbegriffe „Material“, „Technik“, „Ziele“, „Durchführung“, „Variationen“ und „Bezug zur Kunstgeschichte“ untergliedert. Alle Ideen werden von zahlreichen Farbfotografien direkt aus dem Klassenzimmer begleitet. Zum Teil auch mit genauen Step-by-step Anleitungen und exemplarischen Ergebnissen.

Dieser Ideenschatz liest sich wie eine Sammlung spannender Blogeinträge einer engagierten Kunstlehrerin aus der Grundschule. Die zahlreichen fotografischen Schritt-für-Schritt Anleitungen, abfotografierte Tafelbilder und die unterschiedlichen Schülerergebnisse machen Lust die Vorschläge selbst in die Praxis umzusetzen.

An diese Aktionen können sich auch fachfremde Kollegen voller Zuversicht herantrauen. Zum einen werden nur einfache Materialien verwendet, die in jedem Kunstschrank zu finden sein müssten.  Zum anderen ist die Darstellung der einzelnen Schritte so detailliert, dass das Gelingen garantiert ist.

Sehr positiv bewerte ich die Einbindung des Punktes „Bezug zur Kunstgeschichte“. Hier werden zu den Projekten passende Künstler vorgestellt und sämtliche zum jeweiligen Vorschlag passende Kunstwerke eingebunden. Das ist eine wunderbare Überleitung zur Erkundung unterschiedlicher Kunstepochen. Es ermöglicht den Kindern  ihr Tun in einem größeren Zusammenhang zu sehen und erste Kenntnisse von Kunstgeschichte zu erlangen.

Die übersichtliche Darstellung erinnert mich an die beliebten Textil- bzw. Gestaltungs-Stunden aus dem ALS-Verlag. Auch der Aufbau ähnelt sehr stark diesem Format. Mir fehlt in diesem Band lediglich ein kleiner Hinweis darauf, für welche Klassenstufe die einzelnen Vorschläge geeignet wären.

Ansonsten bin ich von diesem Band mit der praktischen Ringbindung sehr angetan!

5 Minuten Kreativität für Grundschulkinder

Den Vorschlag „Die Kartoffel wird eckig“ (S. 74ff.) habe ich bereits mit meiner Klasse passend zum Thema „Weihnachten“ schon umgesetzt:

Weihnachtskarte Kartoffeldruck

Leicht umsetzbare, lehrplanorientierte, zahlreich bebilderte Kunstprojekte für die Grundschule.

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Raymond Briggs – Was macht der Weihnachtsmann im Juli?

Was macht der Weihnachtsmann im Juli

Die roten Bäckchen und der Rauschebart verraten uns gleich, dass es sich um den Weihnachtsmann handelt, der uns im Matrosenshirt, einem Sonnenhut und mit einem Eis bewaffnet, entgegen lächelt. Der Weihnachtsmann befindet sich in den Sommermonaten nämlich im Urlaub!

In Frankreich bedient er sich sämtlicher Klischees, verkleidet sich als angeblich typischer Franzose und klemmt sich ein Baguette unter den Arm. Da ihm das französische Essen nicht bekommt, reist er weiter nach Schottland. Hier muss er sich erst einmal an das regnerische Wetter gewöhnen, doch die schottische Musik aus dem Dudelsack macht alles wett. Und doch sehnt sich der Weihnachtsmann nach etwas wärmeren Gefilden und beschließt weiter nach Las Vegas zu fliegen. Ganz beeindruckt von der pompösen Herrichtung der Unterkunft, genießt der Weihnachtsmann das angenehme Badewetter und lässt es sich im Casino gut gehen. Als das Geld alle wird, ist es für den Weihnachtsmann Zeit mit seinen Rentieren nach Hause zu fahren, wo ihn ein Haufen von Wunschzetteln begrüßt und seine Arbeit auf ihn wartet.

Der urlaubsreife Weihnachtsmann freut sich nach der anstrengenden Weihnachtszeit auf seine wohlverdiente Erholungsreise. Mit einer oft mürrisch untermauerten Miene schimpft er über die Kälte der winterlichen Jahreszeit und hat auch in den Urlaubsländern hier und da etwas auszusetzen.

Die in Comicform gehaltenen Illustrationen von Raymond Briggs bedienen jegliche ländertypische Klischees. Der Restaurantbesuch in Frankreich ist zumindest für Erwachsene sehr unterhaltsam. Seine Sprachversuche entlocken den Lesern, die zumindest einige Brocken Französisch verstehen, so manches schmunzelnde „Ah ja!“. Für Kinder ohne Französischkenntnisse wird es schwierig der Geschichte zu folgen. Daher empfehle ich das Buch eher für Kinder ab 8 Jahren, die Comics lieben und den Weihnachtsmann einmal ganz menschlich erleben möchten.

Was macht der Weihnachtsmann im Juli

Eine mit schwarzem Humor angehauchte Weihnachtsgeschichte für all diejenigen, die dem stressigen Weihnachtstrubel entfliehen oder den Weihnachtsmann mit all seinen Schwächen erleben möchten.

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Tanja Jeschke und Ulrike Möltgen – Die Weihnachtsgeschichte

Die Weihnachtsgeschichte

Das Erscheinen von Engel Gabriel wird von einem Walderdbeerenduft angekündigt. Gott liebte seine Menschen sehr und entschied seinen Sohn auf die Erde zu schicken. Maria wurde auserwählt, um Gottes Sohn zu gebären. Kurz bevor der Kleine das Licht der Welt erblicken sollte, rief Kaiser Augustus zu einer Volkszählung auf. Während Josef und Maria nach einer Unterkunft suchten, tauchte ein großer, neuer Stern am Himmel auf und leitete die drei Weisen „zum mächtigsten König der Welt“. In einer kalten und dunklen Nacht wurde schließlich Jesus geboren.

Jesus sah aus wie ein Mensch, schrie wie ein Mensch und Maria wickelte ihn in ganz normale Windeln.

Auch die Hirten kamen herbei, um den Retter, das Geschenk Gottes, zu sehen. Die drei Weisen besuchten den König Herodes und erzählten ihm von dem neugeborenen König. Doch Herodes war ein schlechter Mensch und schmiedete böse Pläne. Daraufhin schickte Gott Josef die Warnung nicht zurück nach Nazareth zu gehen, sondern Zuflucht in Ägypten zu suchen.

Diese Weihnachtsgeschichte versprüht den Charme einer in ein modernes Licht getauchten Bibelgeschichte. Dieser Eindruck wird nicht zuletzt durch die collageähnlichen Illustrationen von Ulrike Möltgen verstärkt. Wir erleben Maria stets in ein goldenes Licht gehüllt. Zarte Goldstreifen umhüllen auch das Neugeborene und verleihen somit auch ihm den Status des Auserwählten. Die Gestaltung der Bilder erinnert sehr stark an die Glasmalerei auf Kirchenfenstern. Die scharfen Kanten, die kräftigen Farben und das allgegenwärtige Licht versinnbildlichen die göttliche Allmacht und lassen eine Ahnung göttlichen Glanzes aufkommen.

Tanja Jeschke passt sich sprachlich den Illustrationen an und integriert bildhafte und zum Teil verschlüsselte Elemente. Ungewöhnlicherweise steht in dieser Weihnachtsgeschichte durchgehend die Absicht Gottes Sohn als etwas Profanes darzustellen:

Er soll Schuhe tragen wie sie, Brot essen, Tränen lachen und weinen wie sie.

Nur um die Menschen verstehen zu lassen, wer Gott wirklich ist. Besonders schön ist das Ende der Weihnachtsgeschichte, das eigentlich einem Neubeginn gleicht:

Und Gott hat Großes mit ihm vor.

Hier wird uns eine Überleitung zu den weiteren Bibelgeschichten dargeboten und die Leser dazu eingeladen sich über das Leben und Leiden Jesus zu informieren.

Die Weihnachtsgeschichte

Material

Inspiriert von den Illustrationen, folgt nun meine weihnachtliche Variante einer Fensterdekoration:

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Eine andächtige, ungewöhnliche und künstlerische Ausarbeitung der Weihnachtsgeschichte.

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Felix Tolles und Steffen Schneider – Die Weihnachtsgeschichte

Die Weihnachtsgeschichte

In der Stadt Nazareth planen Maria und Josef ihre Hochzeit. Als der Engel Gabriel erscheint und beiden die frohe Botschaft verkündet, dass Gott Maria auserwählt hat, um Gottes Sohn Jesus zu gebähren, ist die Freude groß. Auf Königs Geheiss die ganze Bevölkerung zu zählen, machen sich Josef und die schwangere Maria einige Monate später auf den Weg nach Bethlehem. Nach der langen Reise ist Maria sehr erschöpft, doch leider hat kein Gasthaus mehr ein Zimmer für sie frei. So müssen sie sich in einem Stall ausruhen. In dieser Nacht wird Jesus geboren. Drei Hirten, denen ein Engel verkündete, dass der Neugeborene „Friede auf Erden für alle Menschen“ bringen werde, machen sich auf die Suche nach Gottes Kind. Sie verkünden die frohe Botschaft der ganzen Bevölkerung und auch die drei Könige aus den fernen Ländern möchten das Kind namens Jesus sehen und ihn reich beschenken.

Felix Tolles erzählt in einfachen, kurzen und gut verständlichen Sätzen die traditionelle Weihnachtsgeschichte. Der Autor bleibt nah am biblischen Text und verzichtet komplett auf komplizierte Bandwurmsätze. Formulierungen wie „Maria und Josef mochten sich sehr.“ bringen die Geschehnisse ohne viel Schnörkel direkt auf den Punkt.

Auch die Illustrationen von Steffen Schneider orientieren sich an der gleichen Devise. Dieses Exemplar der bereits oft erzählten Weihnachtsgeschichte besticht durch farbenfrohe, nicht überladene Illustrationen und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche. In allen Bildern ist das frohe Erwarten schon fast spürbar. Lachende Kinder bespritzen sich im Hof mit Wasser, das Spiel mit dem Licht der Lampen und des wegweisenden Sterns, sowie sich stets intensivierende Farben, kündigen das baldige Kommen Gottes Sohns an.

Besonders schön ist, dass die Weihnachtsgeschichte mit einem Gebet schliesst. Auch dieser Fünfzeiler ist kurz, prägnant, lässt sich leicht merken und rundet somit den harmonischen Gesamteindruck dieser gelungenen Weihnachtsgeschichte ab.

Die Weihnachtsgeschichte

Ein guter Einstieg für Kinder bereits ab 3 Jahren zum christlichen Hintergrund des Weihnachtsfestes.

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Katia Simon – Wir feiern den Advent

Wir feiern den Advent

In diesem Adventskalender warten 24 kleine Büchlein auf die Beschenkten. Alle Geschichten sind ungefähr zehn Seiten lang und handeln thematisch von den verschiedenen Bräuchen in der Adventszeit. Was bedeutet Advent überhaupt? Was ist das Klausjagen? Wieso gibt es eigentlich den Adventskalender? Und wer ist der Krampus?

In 24 in sich abgeschlossenen Geschichten werden die schönsten Weihnachtstraditionen im deutschsprachigen Raum beleuchtet. Dabei herrscht ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Wissensvermittlung und dessen Einbettung in einen kindgerechten Kontext, mit dem sich Grundschulkinder gut identifizieren können.

Aufgrund der Länge der Geschichten und der Größe der Schrift sind die Büchlein zum Selberlesen für Kinder ab der 3. Klasse zu empfehlen. Nach sorgfältiger Vorbereitung können in der Adventszeit die Geschichten auch der ganzen Klasse vorgetragen werden. Ist der Adventskalender nicht für den schulischen Kontext, sondern zum Vorlesen im häuslichen Rahmen gedacht, so empfiehlt sich der Inhalt Kindern ab 6 Jahren.

Das Titelbild der Büchlein ist dem jeweiligen Thema angepasst und so werden z.B. passend zum Brauch „Klausjagen“ die sogenannten Iffeleträger bildlich dargestellt. In jedem Buch werden die verbliebenen Tage bis Weihnachten hervorgehoben, sodass die Vorfreude immer weiter steigen kann.

Mithilfe dieser Geschichten verstehen die Kinder warum bestimmte Bräuche und Traditionen in der Weihnachtszeit Einzug finden und welchen Hintergrund sie haben. Es vervollständigt das ganze Bild rund um Weihnachten und füllt eventuelle Wissenslücken.

Wir feiern den Advent

Ein Adventskalender rund um Bräuche und Traditionen im deutschsprachigen Raum.

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Ingrid Uebe und Ute Thönissen – Die Geschichte von Sankt Nikolaus

Die Geschichte von Sankt Nikolaus

O, lieber heil’ger Nikolaus,
du bist, der Kinder Freund.
Du teilst uns deine Gaben aus,
willst nicht, dass eines weint.
Du willst – und das so lange schon -,
dass jedes fröhlich lacht.
Du bist ja unser Schutzpatron
und gibst gut auf uns acht.

Nikolaus war bereits als Kind sehr hilfsbereit und half bettelnden Kindern, indem er ihnen aus den Taschen seines roten Mantels Nüsse, Brot, Obst und manche Süßigkeit schenkte. Als junger Mann unternahm er eine Pilgerfahrt und zog los, um das Wort des Gottes zu verkünden und insbesondere den Kindern zu helfen. Mit seinem Wirken als Bischof von Myra, war er für seine Großzügigkeit und Hilfsbereitschaft bekannt und beliebt.

Die Autorin Ingrid Uebe erzählt in Reimform vom Leben des heiligen Nikolaus. Aufgrund der dadurch entstandenen Verdichtung der Informationsfülle ist das Buch eher für Kinder ab 6 Jahren zu empfehlen. Dabei sollte zwischendurch immer unterbrochen werden, um das Verständnis zu sichern.

Es werden die Lebensstadien der Kindheit, seine Unzufriedenheit aufgrund des ihn umgebenden Elends, seine erfüllende Pilgerfahrt und schließlich seine Hilfe für Seeleute in Not als Bischof beleuchtet. Seine Liebe insbesondere zu Kindern zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und endet schließlich in der Tradition den Kindern kleine Gaben in Form von Süßigkeiten zu hinterlassen. So schließt sich der Kreis der anfangs aufgeworfenen Fragestellung, ob die Leser den Sankt Nikolaus kennen, der mit seinem Esel durch die lange Winternacht stampft, um allen Kindern etwas in den Schuh zu stecken.

Die Autorin hat den Fokus auf  die Mildtätigkeiten von Nikolaus und seine Hilfen für die Bevölkerung gelegt. Die Bedeutung des 6. Dezembers, die Legende rund um „Knecht Ruprecht“ und das goldene Buch mit den guten und schlechten Taten finden somit keine Erwähnung.

Die Geschichte von Sankt Nikolaus

Material

Zum Thema „Nikolaus und das goldene Buch“ folgt ein Arbeitsblatt zur Reflexion des eigenen Tuns am Ende des Jahres:

Das goldenen Buch von Nikolaus

Eine Geschichte von Sankt Nikolaus als Gabenbringer der Kinder.

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