Anthony Browne – How do you feel?

In diesem bunten Bilderbuch finden sich 15 unterschiedliche Gefühlszustände. Ein kleiner Affe begleitet den Leser durch das Gefühlschaos und durchlebt sie alle auch selbst. Nach der Frage „How do you feel?“, schlüpft der Affe inklusive seiner Mimik und Gestik, in den Gefühlszustand „bored“ und gähnt dabei genüsslich. Bei „angry“ stampft er wutentbrannt mit seinem Fuß auf. Anschließend blättert  er in einem Buch und „feels curious“, bis aus dem Buch eine große Schlange herauskriecht, was  den kleinen Affen zum Gefühlszustand „surprised“ wechseln lässt.

Die Bandbreite der dargestellten Gefühlszustände ist groß, wobei man sich wohl streiten kann, ob „hungry“ und „full“ ebenfalls zum Thema „feelings“ hinzugezählt werden können.

Die Mimik des Affen und die Positionierung im Bild verdeutlicht immer sehr gut, welches Gefühl gemeint ist. Oft werden die gegensätzlichen Gefühlzustände, wie z.B. „confident“ und „shy“ auf einer Doppelseite gegenübergestellt, um den Kontrast zu verdeutlichen.

Die stetig repetitive Satzstruktur „Sometimes I feel …“ lässt sich schnell einprägen und für anschließende Übungen übernehmen. Hierbei können die Kinder ein kleines Leporello gestalten, um ihre unterschiedlichen Gefühlszustände in bestimmten Situationen festzuhalten. Auf der letzten Seite im Buch finden sich alle Gefühlszustände auf einer Doppelseite als Minibildkarten, die sehr gut im Unterricht Anwendung finden können. Für regelmäßige Interviews oder als festes Ritual am Stundenanfang  lässt sich die Fragestruktur „How do you feel?“ und „I feel …“  ebenfalls sehr gut integrieren.

Gute Darstellung der Mimik und Gestik zum Thema „Gefühle“. Durch die einfache und sich wiederholende Satzstruktur eignet sich das Buch sehr gut für den fremdsprachlichen Unterricht.

 

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Second Grade Common Core

Eine Idee, die meiner Meinung nach, durchaus auch in Deutschland Eingang finden könnte. Eine riesige Sammlung an Unterrichtsmaterialien, inklusive Arbeitsblättern, Plakaten und Spielen (insgesamt über 575 Seiten). Die workbooks sind nach Klassenstufen zusammengefasst und umfassen jeweils Übungen zu den Fächern „English Language Arts“ und „Maths“.

Die Sammlung gibt es zum Download. Einige Materialvorschläge des Second Grade Common Core Workbook, vor allem für Mathematik,  lassen sich auch sehr gut in bilingualen Grundschulen einsetzten.

Für den frühen Fremdsprachunterricht finde ich persönlich die Ausgabe für „kindergarden“ nicht nur inhaltlich, sondern auch den Layout betreffend, viel besser gelungen.

Hier gibt es einige Beispiel-Seiten zum Download (Second Grade)

Hierentlang für Beispiel-Seiten  „kindergarden“

Eine gute Inspirationsquelle und viele brauchbare Unterrichtsvorschläge vor allem für bilinguale Grundschulen zu empfehlen!

Robert Neubecker – Wow! School!

In einer kurzen Einführung wird dem Leser Izzy vorgestellt. Heute ist ihr erster Schultag. Der Schulbus bringt sie in die Welt der vielen bunten Bücher. Hier trifft sie auch auf andere Kinder und darf mit ihnen gemeinsam Kunst-Projekte durchführen und viel über die weltlichen Phänomene im Sachunterricht lernen.

Izzy ist von den vielen Eindrücken überwältigt und ruft in großem Erstaunen stets „Wow! Classroom!“, „Wow! Teacher!“, „Wow! Art!“, „Wow! Science!“, „Wow! Books!“ aus.

Die wimmelbilderbuch-ähnlichen Doppelseiten stellen eine kunterbunte und sehr turbulente Welt der Schule dar. Das Lernen wird spannend, herausfordernd und voll neuer Abenteuer dargestellt.

„Wow! School!“ eignet sich sehr gut als ein Buch für die English Corner, welches gemeinsam mit einem Partner „gelesen“ werden kann. Es deckt die meisten Wörter zum Themenfeld „At school“ ab und regt zum Austausch an. Im Klassenraum hängen Plakate mit unterschiedlichen Tieren, die in Erinnerung geholt werden können. Aufmerksame Betrachter werden auch schnell die Wochentage entdecken. An der Uhr kann die Uhrzeit abgelesen, die Farben auf Englisch benannt, die Zahlen rekapituliert und die Kleidung beschrieben werden.

In Partnerarbeit bietet es sich an das Spiel „I spy with my little eye..“ zu spielen. Hier wird man schnell merken, dass aufgrund der schon fast überfüllten Seiten das Finden gar nicht so einfach ist.

Die Malkreide-Zeichnungen spiegeln die Überschwenglichkeit des Mädchens und die vielen Möglichkeiten, die eine Schule für die Persönlichkeitsentwicklung bietet, sehr gut wieder. Die einzelnen Ausrufe von Izzy sind kurz und simpel und so kann das Buch bereits im ersten Schuljahr für das eigenständige Betrachten eingesetzt werden.

Ein Buch mit dutzenden Geschehnissen, geeignet für das eigenständige Betrachten, passend zur Thematik „at school“.

 

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Lois Ehlert – Growing vegetable soup

Auf den Wunsch des Vaters wird eine „Gemüse-Suppe“ angepflanzt. Es wird das genaue Vorgehen step-by-step beschrieben: find tools, plant seeds, give them water, wait for the warm sun, watch over the weed, pick or dig up, wash, heat water in a pot, cook and eat.

Die einzelnen Schritte werden ebenfalls bildlich dargestellt. Auf jeder Doppelseite stehen zusätzliche Einzeheiten zum Entdecken bereit, die ebenfalls ganz klein und unauffällig beschriftet wurden. Unterschiedliches Werkzeug wie Harke (rake), Schaufel (shovel) oder Hacke (hoe) oder auch verschiedenste Gemüsesorten, darunter carrots, peas, green beans, tomatoes, potatoes etc.

Von der Bohne bis zur fertigen Suppe erklärt dieses farbige Bilderbuch das genaue Vorgehen beim Pflanzen und lädt definitiv zum Nachmachen ein. Es ist besonders für bilinguale Grundschulen empfehlenswert. Im  Sachunterricht können mithilfe dieser äußerst vereinfachten Illustrationen die Wachstumsbedingungen von Pflanzen thematisiert oder die genauen Schritte des Anpflanzens festgehalten und ausprobiert werden. Der bereits vorgegebene word pool ist hierbei äußerst hilfreich.

Die sehr abstrakt gehaltenen Zeichnungen werden womöglich nicht jedermanns Geschmack sein. Das Buch ist jedoch so lehrreich und vielfältig einsetzbar, dass man darüber getrost hinweg sehen kann.

Auf der Rückseite wird die Zubereitung einer Gemüsesuppe beschrieben, inklusive der Zutatenliste und der einzelnen Zubereitungsschritte. Ist das nicht eine tolle Überleitung zum selbstständigen Verfassen von Rezepten?

Ein pädagogisch sehr wertvolles Buch über die praktischen Aspekte des Pflanzens.

 

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Ed Emberley – Go away, big green monster!

Passend zu Halloween präsentiere ich euch heute ein Bilderbuch über ein sich Seite-für-Seite enthüllendes gruseliges Monster. Jede Seite wurde sehr clever ausgestanzt und deckt etappenweise unterschiedliche Eigenschaften des Monsters auf. Auf der ersten Seite sieht man auf einem schwarzen Hintergrund zwei runde, glänzende Augen: „Big Green Monster has two big yellow eyes.“ Jede Seite addiert ein adjektiv-geladenes Element hinzu … a long blue nosea big red mouth with sharp teeth …  scraggy purple hair – solange bis die Kulmination der Eigenschaften in dem Ausruf „YOU DON’T SCARE ME! SO GO AWAY … “ endet. Ab hier werden die angsteinflößenden Eigenschaften nun in rückläufiger Reihenfolge wieder subtrahiert, bis das Monster mit der augenzwinkernden Bemerkung des Erzählers „and DON’T COME BACK! Until I say so.“ gänzlich verschwunden ist.

Dieses phantasievolle Werk nähert bereits sehr junge Leser behutsam an das Thema Monster und Angst heran. Schritt-für-Schritt werden beängstigende Elemente dazu addiert und lassen dem Betrachter Zeit sich an das verändernde Bild zu gewöhnen. Sie selber können kontrollieren, ab wann es eine Stufe höher gehen kann.

Durch die Ausstanzung hat es eine große Anziehungskraft auf Kinder, die zum weiteren Entdecken nur so einlädt. Hier lassen sich auch wunderbar Vorhersagungen treffen.

Das freche Wechselspiel zwischen Form und Farbe ermöglicht die eigene Nachgestaltung eines solchen Monsters im Kunstunterricht. Mit einem kleinen Buch kann das Monster sich schon fast wie beim Daumenkino stetig und immer weiter offenbaren. Im Englischunterricht kann der Wortschatz rund um Körperteile, Farben und Adjektive wiederholt und auch erweitert werden.

 

Ein phantasievolles Werk umwoben von viel Spannung und Entdeckerlust.

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Dr. Seuss – My book about me

Dieses schon fast antike Buch von dem bekannten und beliebten Dr. Seuss ist thematisch nach den grundlegenden Themen aufgebaut, die bereits in der Grundschule im Englischunterricht behandelt werden. Die Seiten beinhalten vorbereitete Felder zum Ausfüllen. Es geht zuerst darum sein Äußeres zu beschreiben: die Augenfarbe, die Haarfarbe, die Größe der Hände und Füße, Geburtsdatum, Lieblingsessen, Haustier, Lieblingsfarbe, Hobbies, Berufe, Gefühle und vieles mehr. Auf stolzen 72 Seiten werden auch Vorschläge gesammelt, aus denen man eine individuell passende Antwort aussuchen kann. Es ist somit ein Pool an breitgefächertem Wortschatz vorgegeben. Alle Vorschläge werden mit einem passenden Bild unterstützt und erleichtern das Verständnis.

Dieses Buch eignet sich hervorragend als Portfolio für den Englischunterricht. Ich würde persönlich nicht alle Seiten ausfüllen lassen, da sie zum Teil veraltet sind, wenn es z.B. darum geht einzutragen in welchem Land man lebt, wird für Deutschland noch Ost- und Westdeutschland als Auswahlmöglichkeit vorgeschlagen.

Die Bandbreite des dargebotenen Wortschatzes ist jedoch sehr gut gelungen. Auch die bereits vorbereiteten Satzanfänge, wie „When I grow up, I want to be …“ sind für die Grundschule gut geeignet. Oft haben die Kinder die Möglichkeit noch etwas Persönliches dazu zu malen, wie etwa den eigenen Handumriss oder die Haare. Alle Seiten sind unterschiedlich gestaltet und es lässt sich noch Vieles, eventuell im Unterricht Unbehandeltes, entdecken.

Auch für zu Hause ist dieses Buch eine gute Beschäftigungsmöglichkeit, sofern die Wortfelder in der Schule schon behandelt wurden.

Dieses Buch ist wirklich sehr anregend und motivierend. Außerdem lässt sich so ein Buch sehr gut als ein wertvolles Erinnerungsstück aufbewahren. Es hat halt einen anderen Stellenwert, als die bereits gewohnten Schnellhefter. Die Anschaffung liegt mit 12 Euro für vier Schuljahre auch im ertragbaren Rahmen.

Abwechslungsreich, motivierend und breitgefächert.

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Lucy Cousins – Katy Cat and Beaky Boo

Katy Cat stellt sich vor und beschreibt ihr Aussehen, einschließlich ihrer Farbe, äußerlichen Merkmale (whiskers, beak, trunk), passenden Tiergeräuschs (cock-a-doodle-doo, moo), Kleidung (shorts, boots, hat),  Lieblingsessen (grass, fish, cheese) und Wohnumgebung (shell, hive).

Gleichzeitig fragt Katy Cat ihren besten Freund Beaky Boo die entsprechenden Fragen: „I am wearing pants. What are you wearing?/ I live in a house. Where do you live?“ Hinter durchschnittlich vier Klappen pro Doppelseite verstecken sich alternative Antwortmöglichkeiten, wobei nur eine  Antwort auf Beaky Boo zutrifft.

Die Illustrationen sind alle sehr farbenfroh und minimalistisch. Die unterschiedlichen Merkmale sind trotzdem eindeutig herausgearbeitet und unterstützen das Verständnis. Unter jeder Klappe wird das jeweilige Wort auch schriftlich dargestellt.

Dieses Bilderbuch riecht einfach nach einer Prüfungsstunde! Hier sind so viele Themengebiete versammelt, dass es perfekt als Grundlage für die Herstellung der Einübung eines Dialogs in Form von Rätseln eignet. Auf Plakaten können die SuS in kleinen Gruppen sich ein Themengebiet vornehmen und im Sinne des „spiralcurricularen Lernen“ die bereits behandelten Wortfelder und dazu passende Satzstrukturen bildlich und schriftlich, als Erinnerungsstütze für den Rest der Klasse, festhalten. Die Adjektive scaly, prickly, woolly, feathery können auch als fächerübergreifendes Projekt im Kunstunterricht als fühlbare Vorlagen erstellt werden.

Ich bin von diesem Buch sehr begeistert und werde es sicherlich auch selbst ausprobieren. Ich bin ganz froh darüber gestolpert zu sein!

(Falls es jemand ausprobiert, teilt mir doch bitte eure Erfahrungen hier mit! Danke!)

Ein Bilderbuch, das viele Themengebiete nach dem Lehrplan NRW für den Englischunterricht der Grundschule anschneidet und kindgerecht und dazu noch spannend verpackt!

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Petr Horácek – One spotted giraffe

In diesem herausragenden Bilderbuch können bereits sehr junge Kinder unterschiedliche Tiere entdecken und zählen. Auf jeder Doppelseite werden Tiere dargestellt, beginnend wie der Titel es bereits suggeriert, mit einer gefleckten Giraffe. Um die Schätzung zu überprüfen darf eine Klappe geflippt werden und siehe da: Es poppt die richtige Zahl ganz im Muster des jeweiligen Tieres heraus. Gleich darunter wird die richtige Zahl ausgeschrieben dargestellt.

Neben den Zahlen und Tieren können ganz nebenbei unterschiedliche, zu den Tieren passende Adjektive, eingeführt oder vertieft werden: snappy crocodiles, striped zebras, slithering snakes oder die furry pandas.

Dieses Buch habe ich sehr schnell in mein Lehrerherz geschlossen. Nicht nur, dass es so wunderschöne und farbenfrohe Illustrationen enthält und mit Aktivität in Form des Umklappens und der dahinter steckenden Überraschung verbunden ist, nein, es ist für den Englischunterricht ideal!

Die Seiten sind nicht überfrachtet und weisen eine immer wiederkehrende Satzaufbaustruktur auf. Es kann genauso gut zur Einführung von Zahlen, als auch zur Wiederholung der Zahlen und zur Einführung des Wortfeldes „Tiere“ benutzt werden. Auch im dritten Schuljahr kann es in der „English Corner“ als Nachschlagewerk dazu dienen passenden Adjektive zu finden, um unterschiedliche „wild animals“ zu beschreiben.

In einem kleinen Leporello können die Kinder anschließend ihre Lieblingstiere nach dem gleichen Muster malen, die Mengenangaben trainieren und eventuell sogar nach der vorgegebenen Satzstruktur beschriften. Als Differenzierung können auch Lücken gelassen werden, die die SuS je nach Lernstand ausfüllen.

Ein perfektes Bilderbuch für den frühen Englischunterricht zu den Themen „Zahlen“ und „Tiere“.

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Ilona Holterdorf und Petra Proßowsky – Kleine Yoga-Rituale für jeden Tag

Die Umsetzung dieses Buch habe ich in der Praxis erlebt und war ganz begeistert! Eine Kollegin hat aus einer Notwendigkeit heraus, die Kinder sportlich beschäftigen zu müssen, eine Kinder-Yoga-Stunde im täglichen Stundenplan etabliert. Auf einem großen Teppich und ganz ohne Schuhe, konnten die Kinder ihre Muskeln durch spielerische und kindgerechte Aktivitäten entspannen und abwechselnd auch anspannen. Für sie war es in der abschließenden Reflexionsrunde das Highlight des Schultags und das sagt schon viel über die Effektivität und den Attraktivitätswert aus. Als Grundlage lag der Lehrkraft dieses Buch vor!

Auf insgesamt 140 Seiten wird eine große Bandbreite an Übungen und Spielen zum Abschalten, Entspannen und Regenerieren präsentiert. Die Yoga-ABC-Kartei (siehe Bild unten) beinhaltet alle vorgestellten Übungen, die meisten davon sind nach Tieren benannt oder stammen aus der unmittelbaren Lebenswelt der Kinder. So  können sie sich die Namen viel besser merken und haben einen direkten Bezug dazu. Der Affengruß erinnert sehr stark an das Trommeln eines Gorillas auf die Brust, der Fisch auf einer Flosse ist ebenfalls leicht zu merken, genauso wie die aufblühende Lotusblume.

Als Einstieg in die Yoga-Stunde werden neun Anfangsrituale vorgeschlagen, die abwechselnd und immer erweiternd eingesetzt werden können. Es sind zum Teil Streck- und Dehnübungen oder einfach nur Lieder zur Auflockerung der Muskeln. Zur Förderung von Konzentration und Selbstbewusstsein stehen 17 Sprechverse, die rhythmisch gesprochen  werden und zusätzlich instrumental unterlegt werden können, zur Auswahl. Zahlreiche Kreisspiele und Massagen zur Entspannung runden das Angebot ab.

Es finden sich auch einige hilfreiche Reflexionsvorschläge für den gemeinsamen Abschluss einer Yoga-Stunde wieder.

Die mitgelieferte DVD gibt einen Einblick in eine mögliche Umsetzung dieser Übungen im Klassenzimmer. An einer Berliner Schule darf man Mäuschen spielen und Kinder bei ihren Spielen, Sprechversen und Übungen beobachten.

Dieses Buch kann tatsächlich ganz ohne Vorkenntnisse auf dem Yoga-Gebiet eingesetzt werden. Die Übungen sind alle unabhängig voneinander aufgebaut und können ganz individuell ausgesucht und jongliert werden. Es stellt sich schon bald heraus, welche Vorlieben vorherrschen. Die Anleitungen sind sehr kleinschrittig und unterstützen mit vielen Bildern den Ablauf der einzelnen Bewegungen.

Die ABC-Kartei kann auf farbiges Papier gedruckt und für Spiele laminiert werden. Auch als sich immer erweiterndes Plakat macht es viel her. Das dazu passende Bild ist auf jeder Übung abgebildet und verdeutlicht auch jüngeren Kindern, die noch nicht lesen können, was zu machen ist.

Die authentischen Umsetzungsbeispiele auf der DVD zeigen wie einfach die vorgeschlagenen Yoga-Rituale umgesetzt werden können. (Obwohl ich Yoga mit Schuhen und zwischen Tischen und Stühlen für nicht allzu sinnvoll halte…)

Durch die große Variationsbandbreite und keine strikt vorgegebene Vorgehensweise, stellt sich dieses Buch als das perfekte Yoga-Buch für jüngere Kinder heraus. In der Praxis durfte ich vor allem die Erfolge dieser Vorschläge sehen!

Die Verlagsseite gewährt einen Einblick in die ersten 20 Seiten: hier entlang.

Ein sehr empfehlenswertes Werk mit einfachen Yoga-Ritualen für jeden Tag!

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Giles Andreae – Giraffes can’t dance

Das Bilderbuch „Giraffes can’t dance“ spielt in einem Dschungel. Zu dem jährlich stattfindenden Jungle-Dance versammeln sich Tiere, um ihre Tanzkünste vorzuführen. Während die Nashörner ihr Bestes in Rock-n-roll geben, beeindrucken die Affen mit einem grandiosen Cha-Cha-Cha, und die Warzenschweine glänzen mit dem klassischen Waltzer. Nur der schlacksige Gerald blamiert sich unentwegt und zeigt auch dieses Jahr allen Tieren, dass er zwei linke Hufe hat. Beschämt zieht sich die Giraffe in den Wald zurück und trifft hier auf eine weise Grille. Sie verrät ihm, dass alle Tiere unterschiedlich sind und daher jeder ein anderes Lied zum Tanzen benötigt: „you just need a different song“.

Mit dem neuen Selbstvertrauen ist Gerald nun in der Lage, im Mondschein des Dschungels und unter der ganz eigenen Musik, die nur er hören kann, alle anderen Tiere von seiner neuen Beweglichkeit und dem ganz eigenen Rhythmusgefühl zu beeindrucken.

Das auf Reimen aufgebaute Bilderbuch stellt am Anfang der Geschichte ein Tier dar, welches von den anderen gemobbt wird und mithilfe eines guten Ratschlags schließlich zu neuem Selbtsvewusstsein findet. Wir erleben eine gefühlsbetonte Reise von einem Individuum, das von anderen aufgrund seiner Andersartigkeit ausgelacht und verstossen wird. Durch den  Glauben an sich selbst und die Unterstützung anderer, wächst Gerald letztendlich über sich selbst hinaus.

Das Bilderbuch kann wunderbar im Englischunterricht der Grundschule zum Thema „wild animals“ eingesetzt werden. Hierbei  finden die wichtigsten wilden Tiere wie elephants, rhinos, monkeys, lions, snakes und crocodiles Erwähnung und einige andere werden beim Jungle Dance abgebildet. Auch das Aussehen der Tiere wird kurz angeschnitten, Gerald mit seinen „thin legs“ und „long neck“, sodass hier auch auf die äußere Beschreibung der Tiere eingegangen und der Wortschatz um einige Ausdrücke erweitert werden kann. Durch die reimende Sprache sind einige Ausdrücke für Grundschüler etwas schwer zu verstehen, was jedoch durch die unterstützende Mimik und Gestik der Lehrkraft ausgeglichen werden kann. Auch als Umsetzung zum Theaterstück eignet sich die Geschichte sehr gut, da viele Kinder mitmachen und die Sprechrollen von den Kindern auf ganz eigenem Niveau aufbereitet und eventuell gar erweitert werden können.
Weitere Unterrichtsideen und zum Buch passende Bildkarten findet man als Download beim Oldenbourg-Verlag.

Da auch unterschiedliche Tanzstile vorgestellt werden und das ganz eigene Rhythmusgefühl eine wichtige Rolle spielt, eignet sich das Bilderbuch auch sehr gut für den fächerübergreifenden Unterricht. Im Musikunterricht können hierzu unterschiedliche Tänze ausprobiert und das Rhythmusgefühl thematisiert werden.

Gerald was a tall giraffe
Whose neck was long and slim,
But his knees were awfully bandy
And his legs were rather thin.

Ein ergreifendes  Bilderbuch über die Suche nach dem eigenen Selbstvertrauen, das sehr gut im fremdsprachlichen Unterricht eingesetzt werden kann.

bei amazon.de (book and audio-CD)