„Die Tulpe“ – Unterrichtsmaterial zum Gedicht von Josef Guggenmos

Das Klappbuch zum Frühlingsgedicht rund um den Frühblüher Die Tulpe“ von Josef Guggenmos eignet sich wunderbar für die Jahrgänge 2 – 4. Es ist nicht allzu lang und kann prima mit passenden Bewegungen als Erinnerungsstütze verknüpft werden. Lyrik vermittelt einen besonderen Zugang zum Aufbau unserer Sprache und die Kinder erlernen dadurch neue Begriffe, sprachliche Wendungen und verinnerlichen die Sprachmelodie.

Erste Gedichte selbst betont zu lesen und auswendig vorzutragen bereitet den Schülern viel Freude. Die kurze Form und der übersichtliche Aufbau ermöglichen auch leseschwächeren Kindern Erfolgserlebnisse. Mithilfe des Hosentaschenbüchleins kann das Frühlingsgedicht prima auswendig gelernt werden. Die visuellen Lerntypen werden den Zugang zum Gedicht dank der farbigen Bildkarten sehr schätzen.

Das Klappbuch erleichtert in differenzierter Form das Einüben des betonten Vorlesens oder des Auswendiglernens. Hierfür stehen für die Lerngruppen unterschiedliche Zugänge zur Verfügung. Es besteht die Möglichkeit, den Kindern eine Blanko-Vorlage anzubieten, in die selbstständig geschrieben oder gemalt werden kann. Als weitere Differenzierung können die Lücken in den Strophen richtig ausgefüllt werden.

Eine weitere Differenzierungsstufe wäre es, die Kinder Stichworte oder Bilder als Gedächtnisstütze festhalten zu lassen. Auf der Rückseite des Klappbuchs sind Tipps abgedruckt, die mögliche Zugänge anbieten und Kriterien für den Vortrag transparent machen. Das Frühlingsgedicht lässt sich dank des fächerübergreifenden Aspektes rund um jahreszeitliche Veränderungen in der Natur auch im Sachunterricht gut einbinden.

Im Übungsheftchen sind  Aufgabenformate zu finden, die das Abschreiben schulen oder die Kinder zur Wortschatzarbeit animieren. Das Leseverständnis und der spielerische Charakter mithilfe von Entdeckeraufgaben werden gefördert. Die Förderung der Schreibkompetenz wurde ebenfalls berücksichtigt, sodass die Schülerinnen und Schüler sich eine Geschichte überlegen dürfen, in der eine gefrässige Raupe plötzlich auf dem Tulpenblatt erscheint.

Soledad Romero Mariño und Sonia Pulido – Tiere und ihre Superkräfte

Dieses Sachbuch „Tiere und ihre Superkräfte“ für wissbegierige Kinder präsentiert 22 Tiere mit Superkräften, die den Leser einfach nur staunen lassen. Junge Tierforsche entdecken spielend erstaunliche Tiere und ihre Eigenschaften. Auf jeder Doppelseite wird ein Tier ausführlich vorgestellt. Dabei muss es sich in Bezug auf bestimmte Fähigkeiten mit anderen Tieren messen. So werden für Kräfte 1-7 Sterne verliehen und die Tiere erhalten icons wie z.B. Super-Imitation, Super-Substanzen oder Super-Sehvermögen. In diesen Teilbereichen wird dann im Fließtext genauer auf die Fähigkeiten eingegangen.

Der Kugelfisch stellt sich als ein teuflischer Giftball heraus, der mit seinem Gift 30 Menschen zu töten vermag. Doch sein Wundermittel kann auch als Medizin verwendet werden. So werden aus seinem Gift Medikamente hergestellt, die gegen Schmerzen helfen. Der Stierkopf-Dungkäfer gilt als das stärkste Tier der Welt. Mit seinen Hinterbeinen rollt er den Dung, also den Tierkot, zum Vergraben durch die Gegend. Wer das Tier nicht kennt, dem sei ein Video online empfohlen, um eine Vorstellung von dieser Kunst zu erhalten. Der Narwal kann ebenfalls Faszinierendes vorzeigen. Mithilfe seiner Stoßzähne erkennt er nicht nur die Tiefe des Meeres, sondern kann auch spüren, wann es schneien wird.

Diese Talente und Anpassungen an die Umwelt können nur begeistern. Das Sachbuch vermag die Fun Facts spannend zu präsentieren. Interessant ist ebenfalls die Ergänzung, wo die Beobachtungen aus der Tierwelt den Menschen als Inspirationsquelle bei neuen Erfindungen dient.

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Rund um die Zeit: Woche und Tag | Lernheftchen

Unser Leben wird von der Zeit bestimmt. Das Zeitbewusstsein entwickelt sich bei Kindern in der Auseinandersetzung mit der Umwelt und den jahreszeitlichen Ereignissen. Das Thema „Zeit“ ist demnach ein fester Bestandteil des Sachunterrichts.

Dieses Material wurde für den Anfangsunterricht in den Klassen 1 und 2 konzipiert. Es behandelt die Zeiteinteilungen nach „Tag“ und „Woche“. Sie beschäftigen sich intensiv mit dem Tagesablauf und nehmen wahr, welche Aktivitäten zur täglichen Routine gehören. Außerdem setzen sie sich mit tagaktiven und nachtaktiven Tieren auseinander. Die Unterteilung in „morgens“, „mittags“, „abends“ und „nachts“ wird mit sprachlichen Übungen angeschlossen. Die Schülerinnen und Schüler lernen zudem die Zeitwörter „heute“, „gestern“ und „morgen“ zu verwenden und üben die Reihenfolge der Wochentage. Es kann in die Unterrichtseinheit „Zeit“ und/ oder „Kalender“ eingebettet werden. Die Aufgaben erfordern wenig Leseverständnis und wurden mit Beispielen versehen, um ein möglichst selbstständiges Arbeiten zu ermöglichen. Ein Lösungsheft liegt dem Material bei.

Merkhilfe und Plakat: b und d Unterscheidung

Beim Schriftspracherwerb kommt es bei Kindern immer wieder zu Verwechslung der Kleinbuchstaben von b und d. Häufig haben diese Kinder zudem die Schwierigkeit zwischen links und rechts zu unterscheiden.

Die Merkhilfen in diesem Material bieten visuelle Eselsbrücken, um sich die Unterscheidung besser und nachhaltiger einzuprägen. Bekanntlich sind Bilder sehr gute Einpräghilfen, die visuellen Lerntypen sehr entgegenkommen. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass die Tiere stets nach rechts wandern, in die Richtung, in die wir auch schreiben. Das „b“ soll an den Bauch des Bären erinnern, während das „d“ den Rücken des Dinos darstellen soll.

Im Materialpaket sind Plakate enthalten, die in unterschiedlichen Varianten und Größen Einzug im Klassenraum oder Kinderzimmer erhalten können. Da jede Lehrkraft das individuelle Kind stets am besten vor Augen hat, sind im Material auch Poster mit den einzelnen Tieren enthalten. Durch die Gegenüberstellung beider Phänomene, kommt es bei einigen Kindern zur Verwirrung, sodass sie erst recht durcheinander kommen. Hier kann ausschließlich der Bär eingeführt werden. Der Ähnlichkeitshemmung im Gedächtnis kann so entgegen gewirkt werden.

Beigefügt wurden zudem kleine Übersichten, die auf dem Platz des Kindes oder im Kleinformat im Federmäppchen der Kinder als Spicker platziert werden können.

Das Buch der Fantasie-Berufe | Unterrichtsmaterial Grundschule

Die Berufswelt wandelt sich. Die Integration der Künstlichen Intelligenz (KI) ist nun in vielen Branchen deutlich spürbar. Und so gehört es zu den Basiskompetenzen in der Grundschule, dass Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Berufe kennen lernen, sondern sich auch über neuere und ungewöhnlichere Berufe informieren.

Das Buch der Fantasie-Berufe bietet eine kreative Herangehensweise an die Berufswahl. Anlehnend an das Bilderbuch „Die Traumspinnerin“ von Almud Kunert werden hier Berufe präsentiert, die es so „noch“ gar nicht gibt. Es regt zur Auseinandersetzung mit den Aufgaben des Berufs und den eigenen Talenten an. Schülerinnen und Schüler haben zudem die Möglichkeit, eigene Berufe zu erfinden und ihnen eine Berufsbezeichnung zu verleihen. So erfassen sie als weiterführende Kompetenz, welche notwendigen Fähigkeiten einzelne Berufe mit sich bringen und entwickeln Ideen für die eigene berufliche Zukunft.

Almud Kunert und Simone Veenstra – Die Traumspinnerin

Luca staunt und versteht:
„Das macht Mama also nachts – Mama macht Träume.“

Das Bilderbuch „Die Traumspinnerin“ entführt uns in eine Welt, in der Fantasie-Berufe existieren. Luca wundert sich, was seine Mama macht, wenn sie abends das Haus verlässt und zur Arbeit aufbricht. Sein Vater schlägt vor, dass sie sich gemeinsam auf die Suche machen. Und da sich Luca eh schon gefragt hat, was um ihn herum passiert, wenn er schläft, entfacht in ihm die Neugierde. Und so brechen die beiden auf und erfahren, dass Blumen nachts Sternschnuppen sammeln und die Rinder dem Wind lauschen. Der Fuchs geht im Mondschein auf Entdeckungsreise, während Igel einfach futtern.

Der Bäcker zaubert wunderbare Leckereien, die er mit Luca teilt. Sie sind noch warm und schmecken köstlich. Am Ende des Weges erblicken sie eine kleine Backsteinfabrik. Aus dem Schornstein entweicht ein rosafarbener, zarter Rauch aus Blumen. Sie schleichen vorsichtig hinein und sehen Mama Träume zaubern. Hier finden sie Lachen, gute Laune, bunte Funken, aus denen Gestalten geformt werden und die in dem Schornstein verschwinden, um sich auf den Weg zu den Träumern zu machen.

Doch wie sagt Mama immer? Die buntesten Träume kommen zu jenen, die am tiefsten schlafen.

Diese Gutenachtgeschichte ist nicht einfach nur zauberhaft schön, sondern auch äußerst fantasievoll. Der ruhige Schlaf wird garantiert folgen und zudem regt es die Fantasie an. Man kommt nicht umhin, selbst nach fantasievollen und vielleicht gar fantastischen Berufen zu suchen. Wie wäre es mit „Sternenmusiker“, „Naturheiler für magische Wesen“, „Gedankenarchitekt“ oder „Wolkenmaler“? Was wären die Aufgaben? Welche Utensilien wären notwendig? Die Traumspinnerin lädt ein, der Fantasie freien Lauf zu lassen.

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Achtsamkeit trainieren mit „Der achtsame Tiger“

Dieses Material wurde als Ergänzung zum Bilderbuch „Der achtsame Tiger“ von Przemystaw Wechterowicz konzipiert. Hier wird mit Vorurteilen aufgeräumt. Der Tiger wird von allen zwar allgemein als ein gefährliches Raubtier gesehen, doch er entpuppt sich als äußerst hilfsbereit und umsichtig. Die bunte Vielfalt der Dschungelwelt erfreut sich an seinen achtsamen Taten und täglich hat er alle Pfoten voll zu tun. Dabei kämpft er stets gegen die allgemeine Erwartung an, die angeblich seiner Natur entspringt und glänzt durch wohlwollende Verhaltensweisen.

Neben der Thematisierung von Vorurteilen und einem achtsamen Umgang mit sich und mit anderen, wurden hier zum Ende des Material vier Seiten als Beilage zur Prüfung passend zum Achtsamkeitstraining beigefügt. Es gilt für sich festzuhalten, wie man sich zukünftig achtsamer verhalten möchte und muss zudem drei Streitfälle lösen, in denen Kinder nicht unbedingt achtsam miteinander umgegangen sind. Bei Bedarf kann ein Gedicht zum Bilderbuch auswendig gelernt oder betont vorgetragen werden. Ein Urkunde als Krönung der Unterrichtseinheit liegt dem Material bei.

Arbeitsheft zum Bilderbuch „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“

Egal, ob rund um den Mutter- oder Vatertag, den Valentinstag oder auch so im Frühling, wenn die Gefühle rund um das Liebhaben stärker werden, Gefühle auszudrücken erfordert Mut.

Dieses Arbeitsheft wurde für den Anfangsunterricht in den Klassen 1 und 2 konzipiert und behandelt die Themen „Liebhaben“ und „Gefühle ausdrücken“. Passend zum Bilderbuch „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“ von Sam McBratney wurden hier Aufgabenformate berücksichtigt, die sich um das Textverständnis drehen.

Die Schülerinnen und Schüler entdecken Wörter im Suchsel, die zur Geschichte passend, finden Nomen und notieren diese mit dem entsprechenden Artikel, füllen Lückentexte richtig aus und werden zum freien Schreiben animiert. Es wurden zudem Lies-mal-Aufgaben berücksichtigt und Bilderrahmen eingefügt, in die man „Herzensmenschen“ verewigen darf.

„Klassensprecher“ POster | Plakat

Die Erziehung zur demokratischen Mitbestimmung beginnt schon früh und kann bereits im kleinen Rahmen im 1. Schuljahr der Grundschule erfolgen. Die Kinder entscheiden durch eine Klassensprecherwahl, wer sie als Klasse vertreten soll. In einer demokratischen Klassengemeinschaft entscheidet demnach die Mehrheit über einen geeigneten Vertreter.

Diese Vorlagen dienen dazu, die gewählten Klassensprecherinnen und Klassensprecher in der Klasse bekannt zu geben, sodass andere Lehrkräfte wissen, wer der Ansprechpartner ist. Die Namen der Kinder können nach dem Laminieren mit einem „non-permanent Stift“ auf der Folie in den entsprechenden Feldern notiert werden.

Es gibt unterschiedliche Versionen der Plakate. Einige visualisieren jüngere Kinder, andere bilden junge Erwachsene bzw. Teenager ab. Es wurde bei den Aushängen zudem auf die Darstellung von Vielfalt der Schülerschaft in den Klassenräumen geachtet. Es gibt jeweils eine Ausführung mit Stellvertreterinnen und Stellvertretern und ohne.

Sam McBratney und Anita Jeram – WEißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?

Der Kinderbuchklassiker „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“ wird 30 Jahre alt! Diese Liebeserklärung ging durch etliche Kinderzimmer und der Hasenvergleich der Reichweite der Liebe wird jedem Erwachsenen ein Begriff sein.

Bis zum Mond …
…und wieder zurück haben wir uns lieb.

Wie weit reicht die Liebe? Die beiden Hasen erklären sich gegenseitig ihre Zuneigung und beginnen zunächst mit einer messbaren Distanz. Der kleine Hase breitet die Arme aus und verdeutlicht damit seine innige Liebe. Doch die Armlänge des großen Hasen ist größer, sodass weitere Versuche unternommen werden, die Liebe in Bezug auf ihre Größe zu dehnen.

Nachdem die Körpermaße ihre Grenzen erreicht, wird die Messbarkeit in das Visuelle übertragen. Schließlich landen beide Hasen müde im Blätterbett und sind sich einig, dass ihre Liebe ins Unendliche geht und vergleichbar mit der Strecke zum Mond und zurück erscheint.

Dieses Bilderbuch ist nun als Geschenkausgabe im Kleinformat erhältlich und erwärmt weiterhin die Herzen aller Liebenden, egal in welcher Beziehung man zueinander steht, sei es als Eltern-Kind, Großeltern-Enkel oder einfach Verliebte jeden Alters. Man kann nicht oft genug, seine Zuneigung bekunden.

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