Das Buch der Fantasie-Berufe | Unterrichtsmaterial Grundschule

Die Berufswelt wandelt sich. Die Integration der Künstlichen Intelligenz (KI) ist nun in vielen Branchen deutlich spürbar. Und so gehört es zu den Basiskompetenzen in der Grundschule, dass Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Berufe kennen lernen, sondern sich auch über neuere und ungewöhnlichere Berufe informieren.

Das Buch der Fantasie-Berufe bietet eine kreative Herangehensweise an die Berufswahl. Anlehnend an das Bilderbuch „Die Traumspinnerin“ von Almud Kunert werden hier Berufe präsentiert, die es so „noch“ gar nicht gibt. Es regt zur Auseinandersetzung mit den Aufgaben des Berufs und den eigenen Talenten an. Schülerinnen und Schüler haben zudem die Möglichkeit, eigene Berufe zu erfinden und ihnen eine Berufsbezeichnung zu verleihen. So erfassen sie als weiterführende Kompetenz, welche notwendigen Fähigkeiten einzelne Berufe mit sich bringen und entwickeln Ideen für die eigene berufliche Zukunft.

Almud Kunert und Simone Veenstra – Die Traumspinnerin

Luca staunt und versteht:
„Das macht Mama also nachts – Mama macht Träume.“

Das Bilderbuch „Die Traumspinnerin“ entführt uns in eine Welt, in der Fantasie-Berufe existieren. Luca wundert sich, was seine Mama macht, wenn sie abends das Haus verlässt und zur Arbeit aufbricht. Sein Vater schlägt vor, dass sie sich gemeinsam auf die Suche machen. Und da sich Luca eh schon gefragt hat, was um ihn herum passiert, wenn er schläft, entfacht in ihm die Neugierde. Und so brechen die beiden auf und erfahren, dass Blumen nachts Sternschnuppen sammeln und die Rinder dem Wind lauschen. Der Fuchs geht im Mondschein auf Entdeckungsreise, während Igel einfach futtern.

Der Bäcker zaubert wunderbare Leckereien, die er mit Luca teilt. Sie sind noch warm und schmecken köstlich. Am Ende des Weges erblicken sie eine kleine Backsteinfabrik. Aus dem Schornstein entweicht ein rosafarbener, zarter Rauch aus Blumen. Sie schleichen vorsichtig hinein und sehen Mama Träume zaubern. Hier finden sie Lachen, gute Laune, bunte Funken, aus denen Gestalten geformt werden und die in dem Schornstein verschwinden, um sich auf den Weg zu den Träumern zu machen.

Doch wie sagt Mama immer? Die buntesten Träume kommen zu jenen, die am tiefsten schlafen.

Diese Gutenachtgeschichte ist nicht einfach nur zauberhaft schön, sondern auch äußerst fantasievoll. Der ruhige Schlaf wird garantiert folgen und zudem regt es die Fantasie an. Man kommt nicht umhin, selbst nach fantasievollen und vielleicht gar fantastischen Berufen zu suchen. Wie wäre es mit „Sternenmusiker“, „Naturheiler für magische Wesen“, „Gedankenarchitekt“ oder „Wolkenmaler“? Was wären die Aufgaben? Welche Utensilien wären notwendig? Die Traumspinnerin lädt ein, der Fantasie freien Lauf zu lassen.

(Amazon-Link zum Buch)

Achtsamkeit trainieren mit „Der achtsame Tiger“

Dieses Material wurde als Ergänzung zum Bilderbuch „Der achtsame Tiger“ von Przemystaw Wechterowicz konzipiert. Hier wird mit Vorurteilen aufgeräumt. Der Tiger wird von allen zwar allgemein als ein gefährliches Raubtier gesehen, doch er entpuppt sich als äußerst hilfsbereit und umsichtig. Die bunte Vielfalt der Dschungelwelt erfreut sich an seinen achtsamen Taten und täglich hat er alle Pfoten voll zu tun. Dabei kämpft er stets gegen die allgemeine Erwartung an, die angeblich seiner Natur entspringt und glänzt durch wohlwollende Verhaltensweisen.

Neben der Thematisierung von Vorurteilen und einem achtsamen Umgang mit sich und mit anderen, wurden hier zum Ende des Material vier Seiten als Beilage zur Prüfung passend zum Achtsamkeitstraining beigefügt. Es gilt für sich festzuhalten, wie man sich zukünftig achtsamer verhalten möchte und muss zudem drei Streitfälle lösen, in denen Kinder nicht unbedingt achtsam miteinander umgegangen sind. Bei Bedarf kann ein Gedicht zum Bilderbuch auswendig gelernt oder betont vorgetragen werden. Ein Urkunde als Krönung der Unterrichtseinheit liegt dem Material bei.

Arbeitsheft zum Bilderbuch „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“

Egal, ob rund um den Mutter- oder Vatertag, den Valentinstag oder auch so im Frühling, wenn die Gefühle rund um das Liebhaben stärker werden, Gefühle auszudrücken erfordert Mut.

Dieses Arbeitsheft wurde für den Anfangsunterricht in den Klassen 1 und 2 konzipiert und behandelt die Themen „Liebhaben“ und „Gefühle ausdrücken“. Passend zum Bilderbuch „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“ von Sam McBratney wurden hier Aufgabenformate berücksichtigt, die sich um das Textverständnis drehen.

Die Schülerinnen und Schüler entdecken Wörter im Suchsel, die zur Geschichte passend, finden Nomen und notieren diese mit dem entsprechenden Artikel, füllen Lückentexte richtig aus und werden zum freien Schreiben animiert. Es wurden zudem Lies-mal-Aufgaben berücksichtigt und Bilderrahmen eingefügt, in die man „Herzensmenschen“ verewigen darf.

„Klassensprecher“ POster | Plakat

Die Erziehung zur demokratischen Mitbestimmung beginnt schon früh und kann bereits im kleinen Rahmen im 1. Schuljahr der Grundschule erfolgen. Die Kinder entscheiden durch eine Klassensprecherwahl, wer sie als Klasse vertreten soll. In einer demokratischen Klassengemeinschaft entscheidet demnach die Mehrheit über einen geeigneten Vertreter.

Diese Vorlagen dienen dazu, die gewählten Klassensprecherinnen und Klassensprecher in der Klasse bekannt zu geben, sodass andere Lehrkräfte wissen, wer der Ansprechpartner ist. Die Namen der Kinder können nach dem Laminieren mit einem „non-permanent Stift“ auf der Folie in den entsprechenden Feldern notiert werden.

Es gibt unterschiedliche Versionen der Plakate. Einige visualisieren jüngere Kinder, andere bilden junge Erwachsene bzw. Teenager ab. Es wurde bei den Aushängen zudem auf die Darstellung von Vielfalt der Schülerschaft in den Klassenräumen geachtet. Es gibt jeweils eine Ausführung mit Stellvertreterinnen und Stellvertretern und ohne.

Sam McBratney und Anita Jeram – WEißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?

Der Kinderbuchklassiker „Weißt du eigentlich, wie lieb ich dich hab?“ wird 30 Jahre alt! Diese Liebeserklärung ging durch etliche Kinderzimmer und der Hasenvergleich der Reichweite der Liebe wird jedem Erwachsenen ein Begriff sein.

Bis zum Mond …
…und wieder zurück haben wir uns lieb.

Wie weit reicht die Liebe? Die beiden Hasen erklären sich gegenseitig ihre Zuneigung und beginnen zunächst mit einer messbaren Distanz. Der kleine Hase breitet die Arme aus und verdeutlicht damit seine innige Liebe. Doch die Armlänge des großen Hasen ist größer, sodass weitere Versuche unternommen werden, die Liebe in Bezug auf ihre Größe zu dehnen.

Nachdem die Körpermaße ihre Grenzen erreicht, wird die Messbarkeit in das Visuelle übertragen. Schließlich landen beide Hasen müde im Blätterbett und sind sich einig, dass ihre Liebe ins Unendliche geht und vergleichbar mit der Strecke zum Mond und zurück erscheint.

Dieses Bilderbuch ist nun als Geschenkausgabe im Kleinformat erhältlich und erwärmt weiterhin die Herzen aller Liebenden, egal in welcher Beziehung man zueinander steht, sei es als Eltern-Kind, Großeltern-Enkel oder einfach Verliebte jeden Alters. Man kann nicht oft genug, seine Zuneigung bekunden.

(Amazon-Link)

Valentinstag – Leseheft Klasse 1|2

Am 14. Februar ist Valentinstag – ein Tag, an dem Menschen, die einem am Herzen liegen, mit Gesten, netten Worten oder Kleinigkeiten als Aufmerksamkeit beschenkt werden. In diesem Leseheft „Du bist mein Valentin“, welches für Klasse 1 und Klasse 2 konzipiert wurde, zeigen sich zwei Bienen ihre Zuneigung.

Da Blumen und der darin verborgene Nektar für Bienen eine ganz besondere Bedeutung haben, pflückt Biene Imke ihrem Freund Valentin einen kleinen Blumenstrauß und zeigt ihm damit, wie sehr sie ihn mag. Er erwidert dieses Empfinden und so kann die Liebe und das damit verbundene warme Gefühl im Bauch gebührend gefeiert werden, sodass sie hoch in die Luft steigen.

Nach dem Lesen eines kurzen Textes in Silbenschrift, malen die Schülerinnen und Schüler das Bild, wie im Text beschrieben, aus. Sie beantworten Fragen zum Lesetext und ergänzen fehlende Buchstaben. Eine kurze Schreibaufgabe, in der passende Artikel oder fehlende Wörter eingetragen werden müssen, runden die Seite ab.

Bei Bedarf kann ein Kartenspiel zur Stärkung des sozialen Gefüges angeschlossen werden. Im Klassenverband werden hierfür Komplimente verteilt, sodass sicher gestellt werden kann, dass jeder am Ende des Tages mit einem Lächeln beschenkt werden konnte.

Przemystaw Wechterowicz und Emilia Dziubak – Der achtsame Tiger

„Tiger sind gefährliche Raubtiere!“ – so lautet das Vorurteil, welches sich im Dschungel hält. Dabei ist der Dschungel doch ein Ort voller bunter Vielfalt und Diversität. Es gibt Tiere, die behaupten, dass Tiger grundsätzlich grob, gefährlich und mit ihren weißen und scharfen Zähnen furchterregend seien und gar beißen würden.

Dieser Irrglaube hält sich hartnäckig, sodass der achtsame Tiger stets das Gegenteil von den Annahmen beweisen muss. Man meint, er würde mit seinen scharfen Krallen etwas aufschlitzen, doch stattdessen nutzt er sie, um das Obst für den Elefanten klein zu hacken. Als er die Eier eines Papageis entdeckt und sie im Maul hält, bringt er sie behutsam ins Nest, um sie auszubrüten. Er schleicht sie leichtfüßig an die Tapire heran, nur um ihnen einen Tanz beizubringen.

Dieses farbenfrohe Bilderbuch zeigt, dass Schubladendenken blockiert und die Tür für Chancengleichheit fest verschlossen lässt. Es ist mühsam, sich den eingeschränkten Sichtweisen entgegen zu stellen und sich immer wieder neu beweisen zu müssen. So hat der achtsame und vor allem hilfsbereite Tiger täglich alle Pfoten voll zu tun. Er achtet auf seine Dschungelgemeinschaft und ist stets mit wachem Blick da, wenn jemand seine Hilfe benötigt.

Emilia Dziubaks schafft es nicht nur einen liebvollen Tiger als Protagonisten zu erschaffen, sondern zeigt auch die Zwiespältigkeit von Annahmen. Es regt zum Hinterfragen und Reflektieren unserer eigenen Einstellungen, Auffassungen und Anschauungen. So endet das Buch mit der Überleitung zur Realität, indem junge Leserinnen und Leser angeregt werden, selbst aktiv zu werden und Achtsamkeit zu trainieren.

Macht´s gut, Kinder.
Und denkt immer daran:
Auch ihr könnt ein achtsamer Tiger sein!

(Amazon-Link)

Rechenspaziergang „Karneval“ | „Fasching“

Der Rechenspaziergang wurde für den Mathematikunterricht konzipiert. Es kann im 1. Schuljahr nach der Einführung der Addition und Subtraktion zur Automatisierung der Rechenfertigkeit eingesetzt werden. Es liegt in einer dreifach- differenzierten Form vor. Die leichte Variante ist für den Zahlenraum bis 10 vorgesehen, wofür nur die Karten 0-10 benötigt werden.

Die mittelschwere und die herausfordernde Variante ist im Zahlenraum bis 20 angesiedelt. Hierfür werden die Bildkarten 0-20 benötigt. Lösungszettel zur Selbstkontrolle liegen für alle Varianten bei.

Wie funktioniert ein Rechenspaziergang?

Die bunten Karten mit den jahreszeitlichen Motiven sollen gut verteilt im Klassenraum oder im Flur ausgelegt werden. Die Kinder rechnen die Aufgaben am Platz und notieren dort das Ergebnis. Das Arbeitsblatt bleibt auf dem Platz liegen, während die Kinder umherschleichen und die Zahl ausfindig machen. Das zum Ergebnis passende Motiv müssen sie sich merken und schulen somit zusätzlich ihre Merkfähigkeit und Konzentration. Zurück an ihrem Platz suchen sie das entsprechende Bild, schneiden es aus und kleben es neben die Aufgabe. Einige Bilder bleiben übrig, was zu Transparenzzwecken zuvor erwähnt werden sollte.

Lesespaziergang „Karneval“ | „Fasching“

Dieser Lesespaziergang, der bewegtes Lernen forciert, motiviert zum Lesen und fördert das Leseverständnis. Es liegt als Fasching-Version und als Karneval-Version vor. Aufgrund der 3-fachen Differenzierung ist der Einsatz im 1. und 2. Schuljahr denkbar. Eine Zusatzaufgabe für schnelle Lesespaziergänger wurde ergänzt und setzt den Einsatz eines iPads voraus.

Wie funktioniert ein Lesespaziergang?

Die farbigen Karten mit den Kostümen der Kinder werden unsortiert im Klassenraum oder auch auf dem Flur aufgehängt. Um das Lösungswort herauszufinden,  lesen die Kinder die Wörter, Sätze oder Hinweise und machen sich auf die Suche nach dem passenden Bild. Haben sie das Bild gefunden, merken sie sich nun die Zahl. Die Arbeitsblätter bleiben dabei auf den Plätzen liegen. Die Zahl wird am Platz in Buchstaben übersetzt, woraus sich am Ende ein Lösungswort ergibt.

Bei der Zusatzaufgabe gilt es im unvollständigen QR-Code bestimmte Zahlen auszumalen. Anschließend scannen die Kinder ihren eigenen QR-Code und schreiben den Satz ab, der daraufhin auf dem iPad erscheint.