Sibylle Wenzel – Stella: Heute bin ich der Weihnachtsmann

„Aber ich muss doch die Kinder beschenken! Die warten doch schon das ganze Jahr auf diesen Tag! Das muss einfach gehen!“
Erneut versuchte er aufzustehen, sank aber stöhnend zurück, bis er wie ein Käfer auf dem Rücken lag.

(Seite 29)

Die Vorweihnachtszeit ist mit vielen Vorbereitungen und Stress verbunden. Auch am Polarkreis ist vor dem Heiligabend noch viel zu erledigen. Doch ausgerechnet einen Tag vor Weihnachten rutscht der Weihnachtsmann auf dem Boden aus und holt sich eine heftige Zerrung.

Für sein Findelkind Stella ist klar, dass sie einspringen muss. Schließlich ist sie im fröhlichen Trubel des Weihnachtsmanndorfs aufgewachsen und kennt sich bestens aus. Da ist ihre Gelegenheit in das eingefahrene System des Weihnachtsmanns frischen Wind zu bringen. Gewöhnlich lehnt er alles Neue ab, sodass es nun eine großartige Chance ist, zu beweisen, dass Veränderungen auch Gutes bewirken können!

Gemeinsam mit der Wichtelfrau Wilma und dem Rentier Ralf stemmen sie mit viel Witz erfolgreich die Mission „Weihnachtsgeschenke ausliefern“. Die Stolpersteine räumen sie mit gemeinsamer Kraft aus dem Weg und holen sich gar Hilfe vom Osterhasen. Dieses Vorlesebuch steckt voller Empowerment und kitzelt die Überlegung heraus, Altbewährtes zu überdenken und sich auf Veränderungen einzulassen. Sofern man mit dem „Herzen dabei ist“, ist vieles möglich!

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Sophie Schoenwald – Das große Weihnachtsfest im Zoo

Das Weihnachtsfest rückt immer näher und es gibt noch eine Menge zu tun. Neben dem weihnachtlichen Schmücken dürfen natürlich Geschenke nicht fehlen. Die Tiere im Zoo überlegen sich, womit sie den anderen eine Freude bereiten können. Sie geben als Wichtelgeschenk das weiter, was sie selbst am liebsten haben.

Igel Ignaz trennt sich schweren Herzens von seiner roten Schleife und gibt sie der Giraffe. Die Giraffe würde sich gerne im Spiegel mit dem neuen Schmuckstück begutachten, doch sie hat ihren geliebten Spiegel an das Nilpferd verschenkt. Und so nimmt die Misere ihren Lauf. Beim Weihnachtsfest kommen alle Tiere zusammen und erkennen, dass Teilen das bessere Schenken ist. Die Freude verdoppelt sich, wenn man sie teilt und die gemeinsame Zeit ist manchmal das beste Geschenk!

Dieses Bilderbuch ist die perfekte Begleitlektüre für die Vorweihnachtszeit und den Advent. In stimmungshaften Illustrationen nimmt Günther Jakobs die Leser durch die besinnliche und manchmal zugegeben auch stressige Winterzeit. Der Glanz geht dennoch nicht verloren. Denn die Botschaft ist nicht minder schön. Es lohnt sich, beim Schenken die Perspektive zu wechseln und nicht das zu schenken, was man selbst gerne hat, sondern sich an den Interessen und Vorlieben des Gegenübers zu orientieren, Auch das muss gelernt sein!

Am Ende es ist die gemeinsame Zeit in der Familie, die das eigentliche Geschenk darstellt. Das stellen auch die Tiere im Zoo fest und sind sich einig, dass Geben zwar nett ist, aber Teilen doch ein Tickchen mehr wert ist.

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Alice Hemming und Nicola Slater – Der Blätterdieb | Unterrichtsmaterial

Eines Morgens erwacht Eichhörnchen und muss sich ganz schön wundern. Wo sind bloß seine bunten Herbstblätter hin? Der Fall ist klar: Jemand hat sie gestohlen! Wutentbrannt macht er sich auf die Suche nach dem Blätterdieb. Seine Freunde helfen ihm schließlich auf die Sprünge. Der Vogel und der Specht, beides Tiere der Lüfte, geben ihm letztlich den Hinweis, dass es der Wind war. Und als wäre es nicht genug, wird ihm bald auch das grüne Gras gestohlen. Welches Naturphänomen könnte dann dafür verantwortlich sein?

Dieses Bilderbuch rund um den Jahreszeitenwechsel ist eine ganz amüsante Aufmachung, um sich mit Kindern über die Veränderungen in der Natur auszutauschen. Die bewegte Luft und der Wind können im Sachunterricht bei Experimenten aufgegriffen und der Forscherdrang der Kinder herausgekitzelt werden.

Zum Buch findet sich eine Materialzusammenstellung, die fächerübergreifend im ersten und zweiten Schuljahr Verwendung finden kann. Es wurden einige Aufgabenformate berücksichtigt, die gänzlich ohne Lesefertigkeit auskommen. Es geht darum, Blätter zu zählen, Plus-Geschichten im Zahlenraum bis 10 zu lösen, ein Labyrinth zu durchlaufen und Tiere anzumalen, die in der Geschichte vorkommen. Ergänzend wurden etwas umfangreiche Aufgaben für das 2. Schuljahr beigefügt.

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Lars van de Goor – Hinter der Elfentür

Wir sähen Samen früh am Morgen,
was daraus wächst, ist noch verborgen.

Eine verwunschene Elfentür in einem uralten Baum zieht Lillys Aufmerksamkeit auf sich. Eine sachte Berührung lässt sie in eine ganz andere Welt voller Wunder gleiten. Winzige Elfen bewohnen dieses Reich und klären sie über die Wunder der Natur und des Lebens auf. Kleine Weisheiten begleiten das Mädchen stets. Die Botschaft bleibt dennoch gleich: „Niemand ist zu klein, um etwas zu bewegen.“ So findet Lilly bei der Rückkehr Samen in ihrer Hosentasche, die sich im Schnabel eines Vogels auf den Weg zur Verbreitung machen, während der Rest vom Wind verweht wird. Was sind die Früchte unserer Taten? Wie weitreichend sind die Auswirkungen unseres Tuns im Leben? Dies schlägt einen sehr gelungenen Bogen zum Zitat am Anfang des Buches.

In einer ganz eigenen Bildsprache treffen wir hier auf viele Details, die in eine Collage aus Fotografien und Illustrationen gepackt sind. Es entsteht die Frage nach den Nuancen von Realität und Illusion, was das Bilderbuch inhaltlich ebenfalls aufgreift.

Als Erdbewohner obliegt uns auch eine Verantwortung unserem Planeten gegenüber. So schließt sich der Kreis des Wachsens. Der Wald braucht unseren Schutz. Auch wenn die Taten so klein wie Samen sind, können sie auf lange Sicht Großes bewirken.

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Anke Loose – Der kleine Herr Heimlich wartet auf Weihnachten

Was für ´ne herrliche Idee!
Jetzt kann ich sagen: Stress ade.
Nun fehlt noch ein stabiler Ast
für die Adventskalenderlast!

Hauswichtel Heimlich ist ein Ganzjahreswichtel und hat alle Hände voll zu tun. Besonders in der Weihnachtszeit jagt ein Ereignis das nächste. Der Adventskranz muss besorgt werden. Der Adventskalender ist zu befüllen. Der Wunschzettel muss geschrieben werden. Die Stiefel sind zu säubern und für Nikolaus zum Befüllen vor die Tür zu stellen. Bastelaktionen sind Pflichtprogramm, genauso wie das Backen haufenweiser Plätzchen.

Nikolaus, sei uns Gast,
wenn du was im Sacke hast.
Hast du was, so lass dich nieder.
Hast du nichts, dann geh doch wieder!

Von dem kleinen Wichtel wissen allerdings nur Lotte und Kater Robinson. Für alle anderen ist er unsichtbar. Für Familie Lönnecke ist der kleine Weihnachtswichtel eine große Hilfe in der stressigen Weihnachtszeit. Ganz heimlich hilft er im Hintergrund mit und trägt zum Gelingen des Weihnachtsfestes bei. Und so kehrt doch noch Besinnlichkeit ein.

Dieses Vorlesebuch greift die aktuelle Wichtelthematik auf, die momentan weiterhin groß im Kommen ist. Gleichzeitig werden hier jahreszeitliche Ereignisse in die Geschichte integriert, auf die Kinder regelrecht hinfiebern. Mit spritzigen Reimen agieren hier zwei Wichtel und warten mit tollen Bastelideen und Rezeptvorschlägen auf. Außerdem achtet Herr Heimlich auch in diesem Band darauf, dass das Familienchaos nicht überhandnimmt. So vereint er Herz und Gelassenheit in dieser turbulenten Jahreszeit und sorgt für Familienfrieden und Besinnlichkeit.

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Martin Baltscheit – Papa liest vor!

Papa spricht alle Stimmen:
Frosch und Fliege,
König und Käfer (…)

Er kann das.
Und liebt es.
Ich auch!

Dieses Bilderbuch stellt nicht nur das Medium Buch in den Fokus, sondern auch die sich dadurch ergebende besondere Verbindung zwischen einem Elternteil und dem Kind. Als Abendritual schafft es bei Kindern Erinnerungen, die ein Leben lang halten. Die Liebe für das geschriebene Wort und all die Geschichten, die sich dahinter verbergen, erschaffen Fantasiefreunde, die einen stets begleiten.

Der Vater lebt seiner Tochter eine derartige Leidenschaft vor, dass sie nur über seine Vorlesetechniken staunen kann. Das Verstellen der Stimme gehört genauso dazu, wie das emotionale Mitfühlen mit den Figuren. Hier wird deutlich, welche Wirkung Geschichten auf Menschen haben und auch die Zuhörfertigkeiten werden angeschnitten. So gibt das Mädchen offen zu, dass sie nicht jedes Wort versteht oder dass ihre Gedanken manchmal auch abschweifen und dass dadurch Leerstellen entstehen.

Mit einer Prise Humor betrachten wir die letzte Doppelseite, auf der das Kind schließlich seelig einschläft und sich sicher ist, dass ihr Papa nur für sie vorliest. Im Nebenzimmer erblicken wir die Mama, die schwanger auf dem Sessel liest und die Vorahnung klar ist, dass die Tochter ihren vorlesenden Papa irgendwann dann doch teilen wird müssen.

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Britta Sabbag und Igor Lange – Elefant will durch die Wand

An einem schönen Morgen in der Savanne
ist Elefant sauer, und zwar volle Kanne.
Er trötet: „Hier läuft echt nichts so, wie ich will!“
Und plötzlich sind alle Tiere still.

Der Dickkopf mit dem starken Willen ist schon auf der Titelseite für die Leserinnen und Leser gut erkennbar. Elefant ist heute unglaublich bockig. Es läuft nichts, wie er es gerne hätte. Er ist das stärkste Tier in der Savanne und so muss natürlich alles nach seiner Pfeife tanzen. Die anderen Tiere kriegen Angst vor so viel Wut. Die weise Schildkröte weiß einen Rat:

Neeeeeein, dein Dickkopf bringt dir kein Glück!
Stößt du damit gegen die Wand, stößt sie zurück.

Auch Gnu wagt sich als Ratgeber für solch verzwickte Situationen rund um Gefühle und empfiehlt das Reden über Probleme. Die Tiere wenden sich schließlich vom Elefanten ab. Da er jedoch ein Herdentier ist und seine Freunde braucht, übt er sich an der Selbstreflexion und grübelt fleißig. Letztlich kommt er auf eine Idee, wie er das zerstörte Vertrauen aufbauen und die von ihm verursachte Distanz verringen kann. Und doch wissen alle, dass es sein Trainingsfeld bleiben wird.

Doch etwas Ruhe, ein bisschen Spaß und ’ne Portion Gelassenheit
führen zum Ziel – scheint der Weg auch mal weit!

In aussagekräftigen Illustrationen fängt Igor Lange, der schon seit „Welcher Weg ist meiner?“ meine Bewunderung genießt, die Gefühlswelt der Tiere ein. Die großformatigen Ausschnitte der Mimik zeigen deutlich, wie es dem Elefanten ergeht, was zur Intensivierung im Erleben des Gelesenen führt. Die gelungenen Reime umhüllen die Geschichte und lassen schnell daran denken, dass einem hier und da so ein sturer Elefant über den Weg läuft. Pädagogisch wertvoll ist das Verhalten der anderen Tiere, die sehr sozial agieren. Nachdem deutliche Hinweise und Tipps gegeben werden und der Elefant dennoch vor Wut schäumt, entfernen sie sich freundlich aber bestimmt, sodass es nun an ihm liegt, mit einer Wiedergutmachung aufzuwarten.

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Lotte Schweizer und Alexandra Helm – Das Vampirtier

Draußen putstete der Wind dunkle Wolken über die Dächer im Birnbaumring und klapperte mit den alten Fensterläden. Blätter, rot wie Daachziegel, tanzten durch die Luft, ehe sie sich auf dem ordentlich gestutzten Rasen im Vorgarten niederließen.

Emma hat bald Geburtstag. Ihr Vater schnibbelt für sie in der Küche Karotten und wirkt ganz nervös bei der Verkündung des Geburtstagsgeschenks. Sie wünscht sich schon lange ein Haustier. Doch stattdessen bekommt sie zwei Brüder und eine Stiefmutter, die in ihre Wohnung einziehen sollen. Das Abenteuer einer Patchwork-Familie beginnt!

Um den Familienzusammenhalt zu stärken, schaffen es die Kinder mit vereinten Kräften Emmas Vater doch noch von einem Hund zu überzeugen. So wird kurzerhand ein kleiner Straßenhund aus Rumänien adoptiert. Doch dieser erweist sich als nachtaktiv, eigenwillig und statt Hundekekse, isst er viel lieber passierte Tomaten. Die roten Früchte führen Brutus und die Kinder auch durch eine Moorlandschaft zu einem richtigen Spukhaus.

Passend zu der nun schaurigen Jahreszeit, trumpft Lotte Schweizer mit einem Vorlesebuch auf, das eine ordentliche Portion Witz inne hat. Unter Berücksichtigung der Vielfalt des Zusammenlebens, werden Themen des Teilens und Zusammenwachsens als eine neue Familienkonstellation thematisiert. Schließlich kann die Familie pünktlich zur Weihnachtszeit nun ganz eigene Traditionen in den eigenen vier Wänden etablieren und für sich festhalten, dass das Leben viel schöner ist, wenn man sich hat und jedes Familienmitglied glücklich ist.

Dieses Vorlesebuch, welches ganz nah an der Lebenswirklichkeit vieler Kinder und Patchwork-Familie ist, eignet sich sehr gut für die herbstliche Jahreszeit im Übergang zu Weihnachten. Die langen Herbstabende verleiten zum leichten Grusel mit dem Vampirtier ein, welches so liebevoll von Alexandra Helm ins Leben gerufen wurde.

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Elise Gravel – Pilzparade

Anstelle von Lamellen hat der Pfifferling lauter kleiner Falten, wie die Gesichtsfalten deiner Großeltern.

Pilze sammeln ist wie eine von der Natur organisierte Schatzsuche. Und was es da alles zu entdecken gibt! Elise Gravel taucht in diesem Sachbilderbuch den Wald in ein modern illustriertes Gewand. Die Farbpalette gibt eine große Bandbreite an Braun- und Grüntönen, die vom Waldboden in Ocker bis hin zu dattelbraunen Baumstämmen reichen. Diese konkurrieren gekonnt mit weinroten Färbungen der Herbstblätter und dem satten Tannengrün der Nadelbäume. Die Protagonisten schauen den Leser eindringlich mit ihren weit aufgerissenen Augen an. Hier ist Leben!

Dieses ganz besondere Reich der ganz beschirmten Wesen, die weder Tiere noch Pflanzen sind, zu erkunden ist wahnsinnig spannend. Die omnipräsente Begeisterung der Autorin schwappt gleich über. Die Sachinformationen werden keineswegs trocken präsentiert und aneinander gereiht, sondern fügen sich in eine amüsante Erzählung ein. Neben der Darstellung der Bestandteile und der Bedeutung der Sporen, geht es sogleich an die verschiedenen Pilzarten, von denen es unzählige gibt. Gemeinerweise passen sie sich immer der Umwelt an und haben viele Doppelgänger, die nicht alle essbar sind und gar äußerst giftig daherkommen.

Und als wäre es nicht genug, lädt die Autorin zum Waldspaziergang, bei dem möglichst alle Sinne eingeschlossen werden sollen, ein. Wie wäre es, sich auf die Suche nach einem weißen Golfball zu machen? Wenn du Glück hast, findest du den Stäubling. Wenn man drauftritt, stößt er eine Staubwolke aus und klingt wie ein Pups. Dieser Sorte hilft das Zertreten zur Vermehrung. Grundsätzlich sollte die Natur, besonders im Wald, geachtet werden. Schließlich sind wir dort Gäste…auf Schatzsuche!

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Kathrin Schärer – Kann ich alleine!

Dieses Bilderbuch feiert die Selbstständigkeit und die vielen Lernerfolge der Kinder. Schritt für Schritt erlernen sie so viele Dinge und können vieles alleine, gänzlich ohne Hilfe! Gleichzeitig mahnt es die Erwachsenen den Kindern diese Freiheit zu geben und sie ausprobieren zu lassen. Man muss den Kindern eben Neues zutrauen und Gelegenheiten bieten, damit sie Neues auch ausprobieren können.

Kathrin Schärer lässt die großformatigen Illustrationen für sich sprechen. In erdigen Farbtönen erleben wir die Tiere bei ihren Aktivitäten. Aus jeder Doppelseite springt einem Lebensfreude entgegen. Spätestens als der Bär seine Purzelbäume macht, würde man sich auch als Erwachsener am liebsten dazugesellen. Lernen macht Spaß! Etwas zu meistern lässt die Brust vor Stolz sich weiten. Dieses positive Denken ist auf jeder Seite spürbar.

Das Buch lässt sich sowohl im Kindergarten als auch in der 1. Klasse einsetzen. Beim Vorlesen können die Kinder mithilfe ihres Daumens angeben, ob sie die dargestellte Tätigkeit schon ganz alleine können oder „noch nicht“. Dieses noch ist in der Entwicklungspsychologie äußerst wichtig, es als etwas ganz Natürliches anzubahnen und zu betrachten. Der Mensch lernt sein ganzes Leben lang.

Die MitschülerInnen können einander besser kennen lernen und man bekommt eventuell auch Ideen, an welchen Tätigkeiten man sich noch aktiver und engagierter zeigen kann. Eltern werden sich sicherlich freuen, wenn ihre Kinder beim Tisch decken mithelfen oder nach dem Backen von Keksen auch die Teigschüssel säubern. Bei kleinen Verletzungen tapfer zu sein, ist ebenfalls eine Kompetenz, die nicht selbstverständlich ist.

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