Gwen Botka und Jennifer Richmond – Ohne Arbeitsblatt geht’s auch!

Ohne Arbeitsblatt geht's auch

„Ohne Arbeitsblatt geht’s auch 2“ ist der Fortsetzungsband vom Methodenhandbuch mit 40 neuen abwechslungsreichen Alternativen zum Arbeitsblatt, um Lernwege zu dokumentieren und Wissen zu festigen. Dieses Buch dient als Inspirationsquelle und Gedankensprungbrett für Lehrkräfte an Grundschulen und enthält viele Gestaltungsmethoden, die die Kinder zum selbstständigen Arbeiten anleiten und ein schönes Präsentieren ermöglichen. Vor allem erhöhen die abwechslungsreichen Arbeitsergebnisse bei Kindern die Motivation, die Arbeitsmoral und die Achtsamkeit gegenüber Materialien.

Jede Anregung wird auf einer Doppelseite dargestellt. Neben der Beschreibung des Vorgehens zeigen zahlreiche beispielhafte Illustrationen wie das Endergebnis zu unterschiedlichen Themen aussehen könnte. Zur Gestaltungsmethode „Brettspiele“ werden sieben mögliche Spielbretter präsentiert, die sich in ihrer Form und Spielgestaltung unterscheiden. Die Kinder können sich von den Beispielen inspirieren lassen und anschließend für das eigene Lerncenter oder die Freiarbeitsecke ein Spiel zur Festigung des aktuellen Lerninhalts gestalten. Im Anhang finden sich einige passende Kopiervorlagen und auch Schritt-für-Schritt Anleitungen für die Kinderhand.

Der Gestaltungsvorschlag „Müslischachtel“ ist in meiner Klasse beim Thema „Dinosaurier“ sehr gut angekommen. Jedes Kind entwarf eine eigene Schachtel aus einem Pappkarton, gestaltete die Außenfläche und ergänzte den Inhalt durch Zeitleisten, Dino-Kartenspiele oder Flyer. Hierbei haben wir mehrere Gestaltungsmethoden kombiniert und die Kinder arbeiteten sehr motiviert über einen längeren Zeitraum an ihrem Produkt. Die Präsentationen waren dementsprechend sehr gelungen und es floss sehr viel Wissen und Fleiß in die Arbeit. Nach der Ausstellung konnten sie es kaum erwarten ihre „Müsli-Dino-Schachtel“ auch zu Hause zu präsentieren.

Ohne Arbeitsblatt geht's auch 2

Abwechslungsreiche Aufgabentypen, die das Lernen im Klassenzimmer auffrischen und Kinder zu Gestaltern ihrer Arbeitsmaterialien machen. Sehr empfehlenswert!

Ohne Arbeitsblatt geht’s auch – Band 2: Mehr praktische Alternativen zum Arbeitsblatt

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Dominique Lurz und Barbara Scherrer – 111 Ideen für selbstständiges Präsentieren

111 Ideen für selbstständiges Präsentieren

Die Autoren haben in diesem Werk, in Sinne einer Fundgrube, viele Ideen zusammengefasst, wie man unterschiedliche Lernprodukte mit Freude, Eifer und Kreativität vorstellen kann. Es wird explizit darauf hingewiesen, dass auch sogenannte „Basics“ in diesem Sammelwerk ihren Platz finden, um ein rundes Paket zum Nachschlagen und Inspirieren  anbieten zu können.
Die 111 Ideen zum Präsentieren, Vorstellen und Dokumentieren wurden in folgende Kapitel unterteilt:
  1. Basics
  2. Ideen für wenig Aufwand/ Zeit
  3. Ideen für mittleren Aufwand
  4. Ideen für komplexere Präsentationen
  5. Ideen für musischen, künstlerischen und sportlichen Unterricht

Jede Idee gliedert sich in die Bereiche „Zeitbedarf; Jahrgangsstufe; Fächer; Sozialform; Ziele; Material/ Vorbereitung; So geht’s und  Tipps“. Einige Vorschläge werden mit passenden Zeichnungen unterstützt. Um eine bessere Vorstellung von den Inhalten zu bekommen, hier eine kleine Auswahl an Präsentationsideen:

  • Präsentationsteller, Marktplatz, Themenheft, Bodenbild, Weihnachtskoffer, Lapbook, Portfolio, Museumsgang, Ausstellungssockel, Pyramidenbau

Den Abschluss bilden einige Kopiervorlagen auf denen z.B. die einzelnen Schritte zur Erstellung eines Plakats festgehalten sind, Faltanleitungen für unterschiedliche Bücher oder aber auch ein Reflexionsbogen zur eigenen Mitarbeit an einem bestimmten Projekt.

Dieser praktische Ratgeber weist eine übersichtliche Gliederung auf und dient somit als Inspirationsquelle oder Nachschlagewerk, um sich als Lehrkraft weiterzubilden und neue Ideen bzw. Methoden in den Unterricht einfließen zu lassen. Besonders gelungen ist die gut zu überblickende Aufbereitung der Vorschläge. Um sich die jeweiligen Ideen besser vorstellen zu können und auch die Eigenmotivation zu steigern, wären Fotos aus der Unterrichtspraxis sicherlich noch anregender gewesen. Die Einbindung möglichst vieler Sinne steigert die Wahrscheinlichkeit der besseren Verarbeitung und Vernetzung mit dem bereits vorhandenen Wissen.

Die Unterteilung der Kapitel nach dem jeweiligen Aufwand ist für die Praxis durchaus sinnvoll. Hier hilft auch die Angabe, in welchem Fach der jeweilige Vorschlag gut umgesetzt werden kann. Wünschenswert wäre eine Tabelle im Anhang gewesen, die nach den Fächern unterteilt ist, sodass man sich schneller einen Überblick über die angebotenen Methoden und Ideen z.B.  zum Fach Mathematik holen kann. Die „Tipps“ zeigen worauf man im Vorfeld achten sollte oder welche Überlegungen noch anzustellen sind. Hier wird deutlich, dass die Autoren diese Vorschläge bereits selbst ausprobiert haben.
Insgesamt beinhaltet diese Sammlung ein breites Spektrum von bekannten bis nicht unbedingt alltäglichen Ideen, durch die das Präsentieren noch mehr Spaß macht und ein bisschen Abwechslung in den Schulalltag bringt. Schließlich verdienen die Lernergebnisse der Schüler einen angemessenen Rahmen und eine adäquate Würdigung.

111 Ideen für selbstständiges Präsentieren

Ein Sammelwerk an bekannten und einigen nicht unbedingt alltäglichen Ideen, die den Schulalltag bereichern.

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Gabi Scherzer – 5 Minuten Kreativität für Grundschulkinder

5 Minuten Kreativität für Grundschulkinder

Dieser Ideenschatz beinhaltet kreative Kunstprojekte, die innerhalb einer Unterrichtsstunde durchgeführt werden können. Der Titel „5 Minuten Kreativität“ ist demnach etwas irreführend. Gabi Scherzer, selbst eine Grundschullehrerin, hat sämtliche kleine Aktionen aus allen im Lehrplan vorgesehenen Bereichen der Kunsterziehung in diesem Band zusammengefasst. Zu folgenden Techniken werden Unterrichtsvorschläge gemacht:

  • Grafisches Gestalten
  • Farbiges Gestalten
  • Drucken
  • Räumliches Gestalten
  • Szenisches Gestalten
  • Gestalten mit visuellen Medien

„Kreative Ideen für den Elternabend“ ergänzen das übersichtliche Inhaltsverzeichnis. Jeder Vorschlag ist in die Oberbegriffe „Material“, „Technik“, „Ziele“, „Durchführung“, „Variationen“ und „Bezug zur Kunstgeschichte“ untergliedert. Alle Ideen werden von zahlreichen Farbfotografien direkt aus dem Klassenzimmer begleitet. Zum Teil auch mit genauen Step-by-step Anleitungen und exemplarischen Ergebnissen.

Dieser Ideenschatz liest sich wie eine Sammlung spannender Blogeinträge einer engagierten Kunstlehrerin aus der Grundschule. Die zahlreichen fotografischen Schritt-für-Schritt Anleitungen, abfotografierte Tafelbilder und die unterschiedlichen Schülerergebnisse machen Lust die Vorschläge selbst in die Praxis umzusetzen.

An diese Aktionen können sich auch fachfremde Kollegen voller Zuversicht herantrauen. Zum einen werden nur einfache Materialien verwendet, die in jedem Kunstschrank zu finden sein müssten.  Zum anderen ist die Darstellung der einzelnen Schritte so detailliert, dass das Gelingen garantiert ist.

Sehr positiv bewerte ich die Einbindung des Punktes „Bezug zur Kunstgeschichte“. Hier werden zu den Projekten passende Künstler vorgestellt und sämtliche zum jeweiligen Vorschlag passende Kunstwerke eingebunden. Das ist eine wunderbare Überleitung zur Erkundung unterschiedlicher Kunstepochen. Es ermöglicht den Kindern  ihr Tun in einem größeren Zusammenhang zu sehen und erste Kenntnisse von Kunstgeschichte zu erlangen.

Die übersichtliche Darstellung erinnert mich an die beliebten Textil- bzw. Gestaltungs-Stunden aus dem ALS-Verlag. Auch der Aufbau ähnelt sehr stark diesem Format. Mir fehlt in diesem Band lediglich ein kleiner Hinweis darauf, für welche Klassenstufe die einzelnen Vorschläge geeignet wären.

Ansonsten bin ich von diesem Band mit der praktischen Ringbindung sehr angetan!

5 Minuten Kreativität für Grundschulkinder

Den Vorschlag „Die Kartoffel wird eckig“ (S. 74ff.) habe ich bereits mit meiner Klasse passend zum Thema „Weihnachten“ schon umgesetzt:

Weihnachtskarte Kartoffeldruck

Leicht umsetzbare, lehrplanorientierte, zahlreich bebilderte Kunstprojekte für die Grundschule.

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Alexandra Ferrary – 77 motivierende Unterrichtseinstiege für die Grundschule

77 motivierende Unterrichtseinstiege

Abwechslungsreiche und motivierende Unterrichtseinstiege sind die Visitenkarten eines Lehrers. Dieses Werk gibt Hilfestellungen einem „Einstiegstrott“ zu entkommen oder ihn gar nicht erst entstehen zu lassen.

Mit diesem Buch erhalten Sie eine Menge Ideen für abwechslungsreiche, handlungsorientierte und motivierende Stundeneinstiege, die meist ohne großen Aufwand und leicht durchführbar sind. Dabei finden sich sowohl Stundeneröffnungsrituale, Einstiege in einzelne Stunden als auch Einstiege in einen neuen Themenkomplex oder eine neue Unterrichtseinheit (S. 4).

Um das Werk zu komplementieren finden auch die traditionellen, konservativen Einstiege Erwähnung. Der Ideensammlung wurde ein theoretischer Teil, in dem der Begriff „Unterrichtseinstieg“ definiert wird, vorangestellt. Zur besseren Übersichtlichkeit lassen sich die Einstiege unter den folgenden Rubriken wiederfinden:

  • Stundeneröffnungsrituale
  • Übungen zum stofflichen Aufwärmen
  • Informierende Einstiege
  • Spielerische Einstiege
  • Problemorientierte Einstiege
  • Objektorientierende Einstiege
  • Kooperative Einstiege
  • Assoziative Einstiege
  • Kreative Einstiege

Neben allbekannten Einstiegen wie Hausaufgabenkontrolle, Begrüßung, Tageskalender oder Lied, werden in diesem Sammelwerk auch fächerspezifische Unterrichtseinstiege erläutert (z.B. Rechenkönig, Freies Spiel, Warmsingen). Besonders hilfreich für die Orientierung und das schnelle Wiederfinden bestimmter Einstiege ist das am Ende des Buches aufgeführte Alphabet-Verzeichnis und die Darstellung der Einstiege in einer Ideenfinder-Tabelle.

Das für mich wohl gelungenste und inspirierendste Kapitel gehört der Hauptkategorie „Objektorientierende Einstiege“ an. Neben einer beispielhaften Darstellung eines Wochenplans, wird auch ein Planungsbogen für die Arbeit im geöffneten Unterricht vorgestellt. Hierdurch wird das selbstbestimmte und selbstorganisierte Lernen gefördert, indem Kinder zu einem Projektthema ganz offen eigene Idee auf einem strukturierten Bogen notieren können, um ihren eigenen Lernprozess zu gestalten. Im Kapitel „Kooperative Einstiege“ finden typische Methoden wie fishbowl, placemat und Kugellager Beachtung.

Positiv hervorzuheben sind die eingefügten Zeichnungen eines Tafelbildes oder die Piktogramme für die unterschiedlichen kooperativen Methoden. Das erleichtert das Verständnis und anhand der Beispiele können die aufgeführten Unterrichtseinstiege besser nachvollzogen werden.

Dieses Buch ist als eine Art Fundgrube zu betrachten, die gerne ab und an zur Hand genommen werden kann, um sich inspirieren zu lassen und einige „neue“ Einstiege in den Unterricht einzubauen.

77 Umotivierende Unterrichtseinstiege

Altbewährte und einige neue Ideen für abwechslungsreiche Unterrichtseinstiege.

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Alexander Steffensmeier – Lieselotte: Alle meine Freunde

Lieselotte Alle meine Freunde

Einige Wochen nach der Einschulung werden meist schon die ersten Freundebücher an die Mitschüler und Lehrer verteilt. Für alle Lieselotte-Fans gibt es nun auch ein farbenfrohes Lieselotte-Freundebuch.  Die ersten Seiten gebühren natürlich dem Besitzer dieses Albums, sodass man hier nicht nur seinen Namen, sondern auch den Geburtstag, die Augen- und Haarfarbe, das Lieblingsessen, -lied und -buch eintragen kann.

Während dem Besitzer lediglich 2 Seiten zugeteilt werden, bekommen alle Freunde ganze 4 Seiten, um ihre persönlichen Essensvorlieben, Berufswünsche, Hobbies und Wünsche an den Besitzer festhalten zu können. Die letzte Seite ist für ein Bild oder Foto freigehalten. Durch den großen Rahmen können auch Bilder im 10×15 Format aufgeklebt werden.

Bei der Gestaltung hat sich Alexander Steffensmeier ganz schön ins Zeug gelegt, denn um die Seiten herum schwirren etliche Bauernhoftiere und stets lächelnde Protagonisten. Als kleines Schmankerl kann die ausfüllende Person ein Ausmalbild ganz nach eigenen Wünschen farblich gestalten.

Im übersichtlichen Geburtstagskalender können die Geburtstage aller Freunde zusammengefasst werden. Zwei weitere Seiten sind für Fotos von Freunden und schönsten Festen reserviert.

Lieselotte Freundebuch

Ein farbenfrohes Freundebuch für alle Lieselotte-Fans! Besonders geeignet für Kinder im Kindergartenalter und Grundschulkinder in der 1. und 2. Klasse!

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Guido van Genechten – Das große Ferien-Kritzelbuch

Das große Ferien-Kritzelbuch

Dieses Mal-, Lies- und Kritzelspaßbuch mit seinen 208 Seiten im großen A-4 Format lässt keine Langweile in den Ferien aufkommen! Nicht nur an verregneten Sommertagen, auch unterwegs im Auto zum nächsten Ausflugsziel, am Strand oder auch im eigenen Garten, ist dieses Buch ein wahrer Spaßfaktor. In diesem Buch darf gelesen, gekritzelt, gerechnet und geknobbelt werden. Dieses Buch hat das Potenzial ein stetiger Begleiter in den Ferien zu werden!

Kinder werden zu Künstlern und ergänzen angefangene Bilder, zählen Fische zusammen, die Pullover tragen oder schreiben eine angefangene Geschichte weiter. Sie experimentieren mit der eigenen Schrift, konstruieren Monster, zählen Toilettenpapierblättchen und werden so zum Fantasieren angeregt. Auf jeder Seite animiert ein Schriftzug, eine Knobbelaufgabe oder ein Bild zum Kritzeln.

Dafür werden lediglich Bunt- oder Filzstifte, ein Anspitzer, viel Lust aufs Malen und Zeichnen und ganz viel Fantasie benötigt. Ganz nebenbei werden mathematische Fähigkeiten und sinnverstehendes Lesen trainiert.

Guido van Genechten, der bereits mit dem Buch „Kuckuck, wer bin ich?“ überzeugen konnte, hat hier ganz zauberhafte und äußerst verlockende Angebote geschaffen. Besonders für Kinder ab der 2. Klasse zu empfehlen. Dieses Ferien-Krizelbuch steigert wahrlich die Lust auf Ferien!

Das große Ferien-Kritzelbuch

An wessen Nase sitzt die Brille?

Welcher Wasserhahn ist aufgedreht?

Unterhaltsam, witzig, verlockend! Dieses Ferien-Krizelbuch steigert unweigerlich die Lust auf die Sommerferien!

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Anne Möller – Im Ameisenbau

Im Ameisenbau

Die roten Waldameisen wohnen am Waldrand in ihren großen Ameisenhaufen. Hier herrscht stets ein geschäftiges Treiben. Schließlich muss der Ameisenbau intakt gehalten, repariert und umgeschichtet werden. Auch die Ameisenkönigin und die Larven benötigen besondere Pflege. Es muss Futter herbei geschafft  und die Feinde vertrieben werden. Und wenn es Frühjahr wird, dürfen die Flügel ausgebreitet werden!

Hinter den stabilen Klappen verbergen sich viele Informationen, die einen spannenden Rundumeinblick in das Leben von roten Ameisen bieten. Die Sachinformationen sind altersgerecht und eignen sich vor allem zum Vorlesen. Die naturgetreuen Illustrationen stützen das Verständnis und regen zu mehr Vorstellungskraft an.

Die Natur birgt so manche staunende Wunder, die uns faszinierende Einblicke in ihre Funktionsweise gewährt. Auch hier im Leben von Ameisen gibt es eine klare Rollenverteilung, ausgeklügelte Abwehrmechanismen und erstaunliche Verwandlungskünste, die das Überleben sichern.

Wie und warum „melken“ Ameisen Blattläuse? Wie vertreiben Ameisen ihre Feinde? Warum werden nur bestimmte Ameisen zu Königinnen? Warum heben Ameisen zu einem Flug durch die Lüfte ab?

Wer von den  Ameisen nicht genug hat, kann sich auf der letzten Seite zusätzliche Informationen über andere Arten, wie z.B. die gemeinen Amazonenameisen, die gerne Sklaven halten, aneignen. Man kommt einfach nicht aus dem Staunen heraus. Versprochen!

Im Ameisenbau

Material

Zur Reflexion des Lernzuwachses nach dem Lesen des Bilderbuchs „Im Ameisenbau“:

Rote Waldameisen_Bild

Allumfassende, altersgerechte Informationen über das Leben von roten Waldameisen.

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Christina Steurich – 20 x Musik für 45 Minuten – Klasse 1/2

20 x Musik in 45 Minuten

Das Buch „20 x Musik in 45 Minuten“ präsentiert fachfremden Lehrkräften und auch erfahrenen Musikfachlehrern 20 ausgearbeiteten Stunden mit Materialien und Musikstücken. Für die Autorin waren die Kriterien „dem Lehrplan entsprechend“, „einfach zu erarbeiten“ und „den Schülern viel Spaß bereiten“ besonders wichtig. Die vorgestellten Stunden können sowohl für Vertretungsunterricht als auch für zusammengefasste Unterrichtsreihen eingesetzt werden.

Das Buch ist so aufgebaut, dass zunächst eine kurze Inhaltsangabe vorangestellt ist. Hier werden die Kompetenzbereiche, die Materialliste und evtl. Vorbereitungen aufgelistet. Daraufhin folgt der Stundenverlauf, mit genauer Beschreibung des Einstiegs, des Hauptteils und der Reflexion. Am Ende jeder Stunde gibt es Differenzierungsvorschläge, die dazu genutzt werden können, eine Unterrichtsidee zu vertiefen.

Alle benötigten Kopiervorlagen sind  im Buch enthalten. Auf der mitgelieferten CD befinden sich sämtliche Musikstücke und Rhythmen.

Zur besseren Übersicht einige beispielhafte Stundenthemen:

  • Ein Zoo mit vielen Stimmen
  • Höhe und Tiefe
  • Un poquito cantas
  • Handtrommeln ausprobieren
  • Unsere Instrumente
  • Bilder und ihre Wirkungen

Mit der Überschrift „Ganz einfach Musik unterrichten!“ lockt dieses Buch alle fachfremd Unterrichtende, die sich oft nicht qualifiziert genug finden und in Vertretungsstunden lieber Deutsch oder Mathematik unterrichten. Ich gehöre ebenfalls zu dieser Fraktion und bin doch erstaunt über die hier vorgestellten 20 Stundenvorschläge. In der Tat traue ich mir das zu, was Frau Steurich hier für die Schuleingangsphase zusammengestellt hat.

Der Aufbau ist klar gegliedert und enthält übersichtliche Lehrerinfos. Die Arbeitsblätter sind nicht überladen und enthalten sehr ansprechende Illustrationen. Besonders schön finde ich die anfängliche Sensibilisierung für die Höhen und Tiefen in der Musik und damit verbunden das Spiel mit der Stimme. Die anschließenden Aktivitäten inkludieren oft Strukturen des offenen Unterrichts (viel PA und GA) und sehr schöne Reflexionsvorschläge. Auch die Einbindung der Erarbeitung von Regeln für eine Vorstellung, sind im Musikunterricht äußerst bedeutsam. Die Einheit zu Instrumenten, bei der die Kinder auch selbst erproben, lauschen und untersuchen dürfen, entspricht der kindlichen Lernfreude und erweitert ihr Wissen in Bezug auf Name, Material und Klang. Und falls es etwas ruhiger zugehen soll, dürfen Kinder zu einer Geschichte und der dazu passenden Musik malen und kriteriengeleitet über die Bilder anderer reflektieren.
Insgesamt bin ich von diesem Buch positiv überrascht. Es ist sinnvoll aufgebaut, durchdacht konzipiert und mit entsprechenden Kompetenzen untermauert. Zwei Stundenvorschläge habe ich bereits ausprobiert und freue mich auf die kommenden!

20 x Musik für 45 Minuten

Sehr empfehlenswert, besonders für Fachfremde!

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Manfred Kiesel – Kunst fachfremd unterrichten: Die Praxis 3-4

KuKunst fachfremd unterrichten

Nach der Vorstellung des Basiswerkes und des Praxisbandes für die Schuleingangsphase, ist nun auch der Nachfolgeband für die Klassen 3 und 4 erschienen und wird ebenfalls genauer unter die Lupe genommen.

Während die Unterrichtseinheiten im Praxisband 1-2 nach  Arbeitsbereichen sortiert waren, erfolgt hier die Darstellung der exemplarischen Unterrichtsvorschläge themenorientiert. Zu den folgenden elf Themen werden fertige Stundenbilder präsentiert:

  • Schwarz auf Weiß – Weiß auf Schwarz
  • Frühling – Farbe in die Jahreszeiten bringen
  • Tiere in Kunst und Alltag
  • Miniprojekt „Schattenspiel“
  • Arbeiten mit Bildvorlagen
  • Arbeiten mit Tapetenkleister
  • Muster-Werkstatt
  • Miniprojekt „Tolly Typen tanzen“
  • Dreidimensionale Arbeiten mit unterschiedlichen Techniken
  • Grafische Techniken
  • Rund um das Feuer

Zu acht Themen werden unterschiedlich viele Vorschläge gemacht. Die Aufbereitung der jeweiligen Stundenbilder ist nach den bereits  bekannten Übersichtspunkten zusammengefasst: Thema und Vorbereitung; Kompetenzen; Benötigtes Material; Unterrichtsverlauf. Die Schülerarbeiten werden jeweils am Ende des Kapitels in einer Übersicht dargestellt. Hier würde sich die zusätzliche Seitenzahlangabe zum eigentlichen Beitrag als sehr hilfreich erweisen.

Im Anhang finden sich alle Kopiervorlagen und Jahrespläne für die Klassen 3 und 4.  Auf der mitgelieferten CD sind Kunstwerke, farbige Schülerarbeiten  und fachspezifische Anleitungen enthalten.

Wie bereits bei anderen Bändern, bewerte ich auch hier die Einbindung der sehr nützlichen Reflexionsfragen zu den jeweiligen Stundenbildern sehr positiv, genauso wie die authentischen Fotos von Schülerarbeiten, sodass man sich ein viel besseres Bild von den tatsächlichen Ergebnissen machen kann. Wer das Buch Kreativer Kunstunterricht in der Grundschule 3: Zwischenaufgaben (1. bis 4. Klasse) von Manfred Kiesel bereits kennt, wird einige bekannte Vorschläge auch in diesem Band wiederfinden. Insgesamt hätte ich mir eine breitgefächertere „Angebotspalette“, mit mehr zum Nachahmen anregenden und vor allem für die Klassen 3 und 4 mehr ausgeweiteten Unterrichtseinheiten gewünscht. Zusammenfassend muss man dennoch festhalten, dass das Buch für Fachfremde  eine große Hilfe für einen kompetenzorientierten Kunstunterricht mit kurzfristig umsetzbaren Unterrichtsvorschlägen darstellt.

Kunst fachfremd unterrichten

Übersichtliche Darstellung vollständig ausgearbeiteter Stundenbilder (inkl. Reflexionsfragen) für direkten Unterrichtseinsatz.

Kunst fachfremd unterrichten: Die Praxis 3./ 4. Klasse

(beim Auer Verlag inkl. Inhaltsverzeichnis, Musterseiten und der Möglichkeit im Buch zu blättern.)

Ulrike Lindner – Elternabend in der Grundschule

Elternabend in der Grundschule

Der Elternabend – eine Begegnung zwischen Eltern und Lehrern, die große Auswirkungen auf eine erfolgreiche Bildungs- und Erziehungspartnerschaft hat. Hier wird der Grundstein für eine fruchtbare Zusammenarbeit gelegt – doch was muss man als Lehrer beachten? Welche Inhalte sind für die Tagesordnung relevant? Wie sieht eine ansprechende und lebendige Gestaltung aus?

Die Autorin hebt ganz zu Beginn hervor, dass für Inhalt und Ablauf des Elternabends die Elternvertreter zuständig sind. Der Klassenlehrer ergänzt die Tagesordnung mit seinen Punkten, ist jedoch nicht der Gastgeber. Neben diesem wertvollen Hiweis, werden folgende thematischen Punkte behandelt: Vier Bausteine gelungener Elternarbeit; Den Elternabend planen und vorbereiten; Vor dem Elternabend; Die sechs Phasen des Elternabends; Beispiele aus der Praxis (zu den Schwerpunktthemen „Willkommen in der Grundschule“, „Leseförderung“, „Schulalltag“, „Hausaufgaben“, „Benotung“, „Richtig lernen“, „Medienkompetenz“; Rechtliche Grundlagen.

Die einzelnen Kapitel werden durch eingeblendete „Tipps“ zu dem jeweiligen Bereich ergänzt und durch passende Fotografien aus der Praxis unterstützt. Auch wird stets das entsprechende Material auf der CD-ROM durch kleine Hinweise mit der jeweiligen Nummer eingeblendet.

Besonders gut gefällt mir an diesem Ratgeber die Praxisnähe, neben einem wohldosierten Anteil an theoretischem Hintergundwissen. Die Dos-and-Don’ts sind übersichtlich, kurz und verständlich formuliert. Der Leitfaden punktet eindeutig mit kreativen Ideen, die nicht nur für die Einladung, sondern vor allem auch für die abwechslungsreiche Gestaltung des Elternabends genutzt werden können. Wie können sich Eltern vor dem Eintreffen der restlichen Elternschaft beschäftigen? Was wird für eine freundliche, ungezwungene Atmosphäre benötigt? Wodurch kann das Ankommen und die Orientierung erleichtert werden? Wie kann eine beispielhafte Tagesordnung aussehen? Welche Methoden wende ich an, ohne den Eltern das Gefühl zu vermitteln wieder Schulkind zu sein? Wie hole ich Eltern mit ins Boot und lasse sie aktiv am Schulleben ihrer Kinder teilhaben?

Die word-Dokumente auf der mitgelieferten CD schließen Muster (Einladung, Protokollbogen, Teilnehmerliste), aber auch Checklisten, konkrete Vorschläge und Kopiervorlagen zum Kapitel „Beispiele aus der Praxis“, Fragebögen, Methodenvorlagen (z.B. Moderationsmethode: Szenario, World Café Etikette) ein. Sie sind veränderbar und somit an die eigenen Bedürfnisse anpassbar.

Aus diesem Buch lassen sich sehr viele abwechslungsreiche und kreative Ideen schöpfen und den Klassenlehrer seine bisherigen Elternabende kritisch beleuchten. Daher ist es nicht nur für Berufsanfänger, sondern auch für erfahrene Lehrkräfte als Inspirationsquelle zu empfehlen. Das gibt Sicherheit und ein Extra-Pünktchen an Professionalität.

Elternabend in der Grundschule

Gute Mischung als Inspirationsquelle für innovative Elternabende!

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