Kim Norman – Ten on the sled

Ten on the sled


There were nine on the sled
and the caribou said,
„It’s snowing! Get going!“
So they all got going,
but hare hopped out.

Ganz im Stil des alten Klassikers „Ten in the bed“ von Penny Dale wurde die ursprüngliche Geschichte von Kim Norman umgedichtet und in das Setting eines winterlichen Schlitten platziert. Zehn abenteuerlustige Tiere, darunter ein Hase, ein Schaf, ein Fuchs, ein Eichhörnchen, ein Wolf, ein Elch und ein Rentier als Anführer, brettern die verschneite Piste herunter. Dabei  geht es ganz schön holprig zu auf der Fahrt entlang der Rodelbahn. Wie viele werden auf dem Schlitten unten ankommen?

Der Illustratorin Liza Woodruff gelingt es ausgesprochen gut die Bewegungen und die erschrockenen Gesichtsausdrücke der Freunde festzuhalten. Die ausgefallenen Absprung- und Ausrutschmanöver sind wirklich urkomisch. Auch die Einbindung der Alliteration (sheep shot out; fox flipped out; squirrel squezzed out etc.) ist ein cleverer Schachzug und macht das Vorlesen zu einem Vergnügen. Die Auswahl der meisten Tiere ist gut überlegt und bindet ausschließlich winterfreudige Tiere ein.

Für Fremdsprachlerner würde ich den Urprungstext etwas modifizieren und an ein- und derselben Formulierung: „There were (…) on the sled and the caribou said, „It’s snowing! Get going!“ So they all got going, but … fell out“ festhalten. Warum sollte eine Bank im Klassenraum nicht als „toboggan“ umfunktioniert werden, um mit seinen Schülern so eine Schlittenfahrt durchzuspielen? Und vielleicht lassen sich zu den Schülernamen (oder von den SuS eigens ausgesuchten Tieren) auch die passenden Verben unter Beachtung der Alliteration finden. Siehe dazu hier einige alphabetisch geordnete Verbvorschläge.

Als positiver und nicht zu unterschätzender Nebeneffekt üben die Kinder mit diesem Buch das Rückwärtszählen. Auch die Strophen zum Lied „Ten in the bed“ lassen sich leicht umdichten und in der Playbackversion singen. So hat man schnell eine kleine Theateraufführung auf Englisch auf die Beine gestellt, die sich bereits im ersten Schuljahr realisieren lässt 😉

Ten on the sled

Material

Um das Rückwärtszählen zu vertiefen, habe ich eine kleines Rechenpuzzle angehängt. Lassen Sie sich von Ihrem Kind ruhig erklären wie es auf die richtige Lösung gekommen ist. Das Versprachlichen ist eine oft viel zu unterschätzte Kompetenz. Vielleicht wendet es ja schon unbewusst die Strategie der Umkehraufgaben (? -1 =9  ist das Gleiche wie  9+1= ?) an. Regen Sie auch die Entdeckung von Mustern an und lassen Sie die Zahlen von oben nach unten (oder auch umgekehrt) betrachten. Fällt den Kindern etwas auf?

Rechenpuzzle

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Eine sehr gelungene Version des Klassikers „Ten in the bed“, umgestaltet zu einem winterlichen Rodelabenteuer!

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Elizabeth Mills – Horns, Tails, Spikes and Claws

Horns, Tails, Spikes and Claws

Mit diesem „mix-and-match book“ können mehr als 30 unterschiedliche Monster kreiert werden. Das Buch ist in drei Teile aufgeteilt. Auf jeder der fünf Doppelseiten werden rechts die Monsterteile präsentiert und links die jeweiligen Bezeichnungen. Die Auswahl der Eigenschaften ist äußerst kreativ und bezieht auch englische Bezeichnungen für tierische Körperteile mit ein (claws, paws, tails, wings etc.). Dabei werden keineswegs die lustigen und fantastischen Elemente ausgelassen, so finden sich Merkmale wie „tentacles, bumps, slime“ wieder. Mit diesem Buch findet jedes Kind  seine idealle, monströse Kreatur.

Dieses Buch ist einfach liebenswürdig. Die Illustrationen sind äußerst ansprechend, nicht allzu überladen und doch motivierend. Es bleibt immer spannend, wie sich das Monster je nachdem wie die Seitenteile umgeblättert werden, ausfällt. Ganz nebenbei lernt das Kind die englischen Bezeichnungen für tierische bzw. monströse Körperteile  und Eigenschaften kennen. Ich hätte mir gewünscht die jeweiligen Wörter kleingeschrieben vorzufinden, um den Unterschied zur deutschen Großschreibung von Nomen hervorzuheben. Hier werden leider auch beide Wörter der Bezeichnung „Three Feet“ groß geschrieben.

Die Monsterbeschreibung ist im Klassenzimmer meist sehr beliebt. Die Kinder erfinden gerne eigene, höchst ausgefallene Monster. Ich würde dieses Buch für die Lerntheke empfehlen. Eine mögliche Aufgabe könnte es sein, sich ein Monster auszusuchen und auf einem Blatt mit dem Satzanfang „My monster has got…“ aufzumalen, um es anschließend einem Partner auf englisch zu beschreiben. Als Differenzierung dürfen auch sehr gerne unterschiedliche Farben hinzugenommen werden („My monster has got blue wings.“).

Horns, Tails, Spikes and Claws

Material

Nach dem Prinzip von diesem Buch habe ich drei Würfel entwickelt, mit denen man ein Monster von Kopf bis Fuß erwürfeln kann. Es wäre wünschenswert, die drei Würfel auf unterschiedlich farbigem Papier auszudrucken, damit die Kinder nicht durcheinander kommen. Nach dem Würfeln darf auch schon gemalt werden. Wie viele unterschiedliche Monster können erwürfelt werden? Die kleinen Mathematiker dürfen knobeln oder auch ausprobieren! 🙂

Würfel Monster

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Mit diesem Buch findet jedes Kind seine ganz eigene monströse Lieblingskreatur.

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Corina Fletcher und Britta Teckentrup – Playbook Farm

Playbook Farm

Rezension

„Playbook Farm“ thematisiert das Bauernhofleben mitsamt seiner tierischen Bewohner. Den ganzen Tag über geht es auf dem Bauernhof geschäftig zu. Früh morgens müssen die Kühe (moo, moo, moo) gemolken werden. Dann blöken (baa, baa, baa)  auch schon die Schafe und auch die Pferde (neigh, neigh, neigh) verlangen ihr Futter. Die Katze (meow, meow, meow) ruft ihre Kätzchen zusammen, während die Truthähne (gobble, gobble, gobble) vergnügt schnattern.

Und doch wird am Ende des Tages festgestellt:

Everyone is happy, all day long, on the busy farm.

Das „Playbook Farm“ ist ein Pop-up Buch und eine 3-D Spielmatte zugleich.

Sprachlich fokussiert dieses Buch auf die Bauernhoftiere und ihre Laute (Hahn, Kuh, Hund, Katze, Schaf, Hase, Pferd, Truthahn, Schwein). Im Zubehör enthalten sind ebenfalls neun Pappfiguren in Form von Tieren, einem Bauer und zwei Fahrzeugen.

Nach dem Lesen kann dieses Buch in drei einfachen Schritten in eine Spielwiese transformiert werden. Die Scheune, die Windmühle und der kleine Garten bilden eine hervorragende und sehr motivierende Spielumgebung. Die „stand-up“ Pappfiguren werden auf der Unterseite einfach ein bisschen auseinander gefaltet und können in die ganz eigene Geschichte mit eingebunden werden. Die Fantasie der Kinder kann nun ihre Flügel ausbreiten!

Dieses farbenfrohe „playmat“ kann auch wunderbar als Themeneinstieg zu „farm animals“ genutzt werden. Auf einem Thementisch macht es sicherlich viel her und motiviert die Kinder zusätzlich. Die Pappe der Figuren ist leider nicht ganz so stabil und könnte schnell zerknickt werden. Daher würde ich die Tiere für den schulischen Gebrauch durch Holztiere ersetzen. Im häuslichen Gebrauch müsste man abwägen wie vorsichtig die jeweiligen Kinder mit Spielzeugen umgehen.

Blick ins Buch

Playbook Farm   Playbook Farm

Playbook Farm

Fazit

Ein Buch, das im Handumdrehen in eine Spielwiese verwandelt werden kann, ist die perfekte Geschenkidee. Ich bin davon begeistert und warte geduldig auf die weiteren Ausgaben!

(deutsche Version)

(englische Version)

Spiel zum Bilderbuch „Full Color“

 

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An diesem „Wortschatzfestigungsspiel“ spielen zwei Kinder gegeneinander. Die jeweiligen Kartenstapel enthalten Bilder anglehnt an das  Bilderbuch „Full Color“ von Etienne Delessert.

Die Regeln des Spiels „TIC-TAC-TOE“ sollten bereits bekannt oder vorher noch einmal wiederholt bzw. besprochen werden. Nach dem Aufdecken der jeweiligen Karte darf das Bild erst auf dem Feld platziert werden, wenn die Farbe (oder als Differenzierung auch die Satzstruktur „green like grass„) richtig genannt worden ist.

Der Partner darf helfen, aber dann muss die Karte wieder ganz unten im Stapel versteckt werden. Hierbei kann man zwei (oder doch drei?) Fliegen mit einer Klappe schlagen: strategisches/ taktisches Denken verbunden mit Wortschatztraining (und Spaß!).

TIC-TAC-TOE Spielfeld

Flashcards angelehnt an das Bilderbuch „Full Color“

Etienne Delessert – Full Color

Full Color

Die kleinen Hauptfiguren dieses Buches, identifizierbar als freundliche Fantasiewesen, stellen dem Leser die Welt der Farben vor. Die verspielten Kreaturen präsentieren zunächst die sieben Farben eines Regenbogens und widmen darauffolgend jeder Primär- und Sekundärfarbe eine eigene Seite. Stets wird der Vergleich gesucht, wo die jeweilige Farbe in der Natur gefunden werden kann:

orange like flames
yellow like the sun
blue like water

Bei der Darstellung der Primärfarben wird es jedoch nicht belassen. Als das blaue Fantasiewesen das Gelbe grüßt, färbt sich der Händedruck grün. Bei der Berührung einer roten und blauen Kreatur, verfärbt sich die betroffene Stelle lila und wenn die Primärfarben in einer Rangelei vorzufinden sind, nimmt der Mischmasch die Farbe braun an (Tertiärfarben). Auch die sogenannten „Nicht-Farben“ weiß und schwarz finden Erwähnung. Das Bilderbuch schließt mit der Bemerkung, dass außergewöhnliche Farben feiner Nuancen bedürfen und sich so viel mehr Farben mischen lassen.

Wer von dem Klassiker „Mouse Paint“ als Begleitmaterial zur Einführung von Farben bereits müde geworden ist, findet vielleicht in diesem Bilderbuch  eine ebenbürtige Abwechslung.
Die Illustrationen sind großflächig und geben die unterschiedlichen Farbnuancen wunderbar wieder. Schließlich ist grün nicht einfach grün. Die Zeichnung der Gräser, Blätter und der Heuschrecke verdeutlichen sehr gut wie breit gefächert Farbtöne sein können.

Durch die sehr einfachen Satzstrukturen lässt sich das Buch wunderbar im Fremdsprachunterricht integrieren. Neben den Farben können die Kinder auch passende Nomen lernen und das Vergleichswort „like“ bereits in ihren Wortschatz integrieren.

Die einzelnen Aspekte der Farbenlehre werden hier sehr anschaulich und kindgerecht dargestellt. Nach dem Lesen müssen die Erkenntnisse unbedingt im Kunstunterricht ausprobiert und vertieft werden! Diese ruhigen und undefinierbaren Wesen in ihrer Welt voller Farben haben mich gleich in ihren Bann gezogen.

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Material

Ein Arbeitsblatt zur Festigung der Farbenlehre:

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Einfache Satzstrukturen, ansprechende Illustrationen und sinnvolle Farbdarstellung  machen dieses Bilderbuch zu einem tollen Unterrichtsbegleiter.

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Jane Cabrera – If you’re happy and you know it!

Im „sing-along action book“ bringt Jane Cabrera mit strahlenden Farben dem jungen Publikum das traditionelle Lied „If you’re happy and you know it“ nahe. Ganz überschwenglich können die Kinder genauso wie der Affe in die Hände klatschen, wie der rosa Elefant mit den Füßen stampfen oder wie der Hippo Luftküsse verteilen.

Jede Doppelseite erstrahlt mit einem überdimensionalen Tier, das sich voller Begeisterung in Bewegung setzt. Auf der letzten Doppelseite werden alle 9 Tiere inklusive ihrer Bewegungen auf kleinen Flashcards zusammengefasst.

Bei diesen Bildern bleibt kein Kind still auf seinem Stuhl sitzen. Die dynamische Farbenpracht und die pulsierenden Pinselstriche animieren zum Herumwirbeln und Nachmachen. Die Bewegungslust wird nahezu zelebriert.

Dieses Buch reißt einfach mit und fokussiert durch die minimale Hintergrundgestaltung ausschließlich auf die „happy animals“ und ihren besonderen Ausdruck der Freude. Besonders positiv bewerte ich die Tatsache, dass einige Strophen im neuen Gewand daherkommen. Die Bewegungen „spin around, flap your arms, jump around und go kiss kiss“ sind einfach bezaubernd und lassen sich problemlos im Klassenraum und auch gut zu Hause realisieren.

Material

Die im Buch enthaltenen Flashcards lassen sich hervorragend als Leitbilder für die Liedstrophen an der Tafel anbringen, um den Kindern den weiteren Verlauf zu visualisieren.

Anhand des Liedes lassen sich Gefühle sehr gut thematisieren. Deshalb habe ich eine kurze interview-activity angehängt. Die letzte Spalte ist frei, um die Kinder im Sinne der Differenzierung eine weitere, eigene Gefühlsregung eintragen zu lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

(zum Download bitte auf das Bild klicken)

Dieses Buch ist so farbenfroh und dynamisch, dass mit Sicherheit kein Kind auf dem Stuhl still sitzen bleiben wird!

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April Pulley Sayre – One is a snail, Ten is a crab

 

Wenn die Zahl „1“ einer Schnecke, die Zahl „2“ einem Menschen und die Zahl „4“ einem Hund zugeordnet wird… dann kann es sich ausschließlich um Füße handeln. Das Bilderbuch „One is a snail Ten is a crab“ bezeichnet sich selbst als „a counting by feet book“.

Im Zahlenraum bis 10 werden alle Zahlen an unterschiedlichen Tieren (Fliegen, Spinnen, Krebse) bzw. der Anzahl ihrer Füße verdeutlicht. Während bei der 7 die Fliege auf der Schnecke reitet, kommt bei der 8 ein ganz neues Tier zum Vorschein, nämlich eine Spinne. Bei dem Krebs angekommen, der bekanntlich eine stolze Anzahl von 10 Füßen aufweisen kann, wird im Zehnerschritt bis zur 100 gesprungen:

30 is three crabs … or ten people and a crab.

40 is four crabs … or ten dogs.

 

Endlich wieder ein Bilderbuch, das sich hervorragend fächerübergreifend auch im Mathematikunterricht aufgreifen lässt. Das Buch bietet  entsprechend der Vielfalt der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Aneignungsaktivitäten der Kinder differenzierte Zugänge. Während jüngere Kinder die einzelnen Füße einfach nur durchzählen, können die etwas fitteren Kinder bereits eine Strategie entdecken und an das Multiplizieren herangeführt werden.

Die linke Seite des Bilderbuchs addiert bis zur 100 fortlaufend einen Krebs dazu. Die rechte Seite lässt sich wunderbar vorerst verdecken, um die Kinder Vermutungen äußern zu lassen, woraus sich diese Zahl noch zusammen setzen lässt. Könnten bei 3 Krebsen es vermutlich 3 Spinnen und 6 Schnecken oder vielleicht 3 Spinnen und 1 Fliege oder gar 7 Hunde und ein Mensch sein? Wie viele Möglichkeiten gibt es überhaupt?

 

Ein sehr empfehlenswertes Bilderbuch zur Einführung des Multiplizierens.

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Masayuki Sebe – Let’s count to 100!

Auf 11 Doppelseiten werden jeweils 100 kunterbunte Cartoon-Charaktere in ereignisreichen Szenarien präsentiert. Die Bandbreite reicht von Mäusen, Fischen, Maulwürfen, Katzen, Elefanten bis hin zu Autos und Häusern. Die letzte Doppelseite fasst alle Charaktere (jeweils 10)  in einem gemeinsamen Bild voll von Trubel und Kuddelmuddel zusammen. Jede Szenerie beginnt mit demselben Satzanfang „There are 100 … (fish, sheep, houses, moles, cats etc)“.

Die Tiere und Objekte werden nicht einfach nur nebeneinander gestellt, sondern laden zum Verweilen und längeren Betrachten ein. Kinder mit scharfer Beobachtungsgabe werden schon bald die winzigen Figuren in unterschiedlichen Aktionen antreffen. Da wäre eine Maus, die sich in den Schwanz einer Katze einbeißt oder eine Schnecke, die dem Maulwurf den Weg versperrt. Kleine und kurze Ausrufe wie „Hey, I’m upside down.“, „Ready, set, eat“ oder einfach nur „Yum!“ bringen weitere Erheitungsmomente mit sich. Und wer ganz genau hinschaut, entdeckt auch schnell, dass die Charaktere der vorherigen Seite auf die kommenden Objekte überleiten und auf der nächsten Seite in unterschiedlichen Begebenheiten wieder auftauchen. Hier heißt es immer: Augen auf!

Die allerletzte Seite stellt ein Quiz vor und bildet bestimmte Objekte ab, die im Buch wiedergefunden werden sollen. Mit dem Satzanfang „Did you see…“ wird der Leser gebeten zurückzublättern und einen „farting mole“ oder „the sleeping ant“ zu entdecken.

Ich bin zugegebenermaßen ein großer Fan von diesen neumodischen schnörkellosen Illustrationen. Daher bin ich von diesen Zeichnungen total gefangen und liebe es die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke der Katzen und die äußerst niedlichen Elefanten zu betrachten. Die Objekte fügen sich alle sehr harmonisch zusammen und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl die Seiten wären zu überfüllt oder könnten einen erschlagen.

Um das Zählen den jüngeren Kindern zu erleichtern, wurde die „Kraft der 10“ genutzt und die Tiere und Objekte stets in „10er Päckchen“ gepackt, abgetrennt durch verschiedene Farben oder auch kleine Hindernisse wie die Ameisen, die den Maulwürfen den Weg versperren. Auf der vorletzten Seite wird sich vorsichtig an die Multiplikation herangetastet und die Objekte in der Rechenoperation 10 x 10 darzustellen versucht.

Die deutsche Ausgabe wurde sogar in „Immer 10“ umbenannt und richtet das Augenmerk verstärkt auf die Gruppierungen und nicht ausschließlich auf das Gesamtergebnis.

In der Grundschule kann das Buch dazu genutzt werden den Zahlenraum ab 10 in englischer Sprache zu üben. Mit einem fest verankerten Platz in der English-Corner können die Schüler es vielleicht sogar in der Freiarbeitsphase mithilfe des Easy-Speak -Mikrofons als Hörbuch aufnehmen und somit das Zählen weiter festigen.

Ein sehr ansprechend gestaltetes Wimmelbuch voll von Entdeckungen!

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Pam Adams – There was an old lady who swallowed a fly

Nach der Rezension dieses Klassikers in deutscher Sprache, stelle ich euch heute das englische Pendant vor:

Die alte Dame isst für ihr Leben gern. Nach einer Fliege verschluckt sie eine Spinne, um die Fliege zu fangen. Dabei ist sie längst noch nicht satt. Und so landen in ihrem Bauch noch weitere immer größere Tiere. Kann das gut gehen? Ich glaube ihr kennt die Antwort … „perhaps she’ll die“ …

Die Aufmachung dieser Ausgabe ist kindgerecht gestaltet und fällt durch bunte und sehr knallige Farbgebungen auf. Der Bauch der alten Dame wurde ausgestanzt, sodass der Leser mit jedem verschlungenen Tier die Vergrößerung des Bauchs nachvollziehen kann.

Die Geschichte des nursery rhymes mag vielleicht etwas makaber wirken. Es steckt auch kein wirklich tiefer Sinn dahinter. Allerdings ist es ein fester Bestandteil der englischsprachigen Kultur und alle Kindergartenkinder kennen diese Geschichte. Außerdem lässt es sich gut nachspielen und pantomimisch darstellen.

Es kann als Überleitung zum Themenbereich „food“ dienen. Oder man thematisiert mithilfe der Geschichte die Gefahren des Verschluckens von nicht essbaren Dingen.

 

Passend zu Thanksgiving schluckt in diesem Buch die „old Lady“ einen Thanksgiving pie. Der ist allerdings so trocken, dass sie beschließ mit ein wenig „cider“ nachzugießen. Und da die „Thanksgiving foods“ so furchtbar lecker sind, verschlingt sie außerdem noch squashes, salad und schließlich einen riesigen „turkey“ … bis nun ja .. sie aussieht wie ein „giant balloon“.

Eine sehr humorvolle Abwandlung des Klassikers, die den Fokus auf die „Thanksgiving foods“ legt.

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Anthony Browne – How do you feel?

In diesem bunten Bilderbuch finden sich 15 unterschiedliche Gefühlszustände. Ein kleiner Affe begleitet den Leser durch das Gefühlschaos und durchlebt sie alle auch selbst. Nach der Frage „How do you feel?“, schlüpft der Affe inklusive seiner Mimik und Gestik, in den Gefühlszustand „bored“ und gähnt dabei genüsslich. Bei „angry“ stampft er wutentbrannt mit seinem Fuß auf. Anschließend blättert  er in einem Buch und „feels curious“, bis aus dem Buch eine große Schlange herauskriecht, was  den kleinen Affen zum Gefühlszustand „surprised“ wechseln lässt.

Die Bandbreite der dargestellten Gefühlszustände ist groß, wobei man sich wohl streiten kann, ob „hungry“ und „full“ ebenfalls zum Thema „feelings“ hinzugezählt werden können.

Die Mimik des Affen und die Positionierung im Bild verdeutlicht immer sehr gut, welches Gefühl gemeint ist. Oft werden die gegensätzlichen Gefühlzustände, wie z.B. „confident“ und „shy“ auf einer Doppelseite gegenübergestellt, um den Kontrast zu verdeutlichen.

Die stetig repetitive Satzstruktur „Sometimes I feel …“ lässt sich schnell einprägen und für anschließende Übungen übernehmen. Hierbei können die Kinder ein kleines Leporello gestalten, um ihre unterschiedlichen Gefühlszustände in bestimmten Situationen festzuhalten. Auf der letzten Seite im Buch finden sich alle Gefühlszustände auf einer Doppelseite als Minibildkarten, die sehr gut im Unterricht Anwendung finden können. Für regelmäßige Interviews oder als festes Ritual am Stundenanfang  lässt sich die Fragestruktur „How do you feel?“ und „I feel …“  ebenfalls sehr gut integrieren.

Gute Darstellung der Mimik und Gestik zum Thema „Gefühle“. Durch die einfache und sich wiederholende Satzstruktur eignet sich das Buch sehr gut für den fremdsprachlichen Unterricht.

 

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