Hans Toman – Classroom-Management in der Grundschule

Classroom-Management, welches hier als Klassenführung übersetzt wird, kommt im Grundschulalltag sowohl aus der Schüler- als auch aus der Lehrersicht eine große Bedeutung zu. Diese Aufgabengebiete sind äußerst vielschichtig und komplex. Ein optimales Lernumfeld verlangt nicht nur eine perfekte Organisation des Unterrichtsalltags, sondern auch ein positives soziales Lernklima, eine fruchtbare Elternarbeit, abwechslungsreiche Methoden, Einsatz von unterschiedlichen Unterrichtsformen, Berücksichtigung der Heterogenität, Schülerbeobachtung und Beachtung von vielen weiteren Kernbereichen.

In diesem Band wird auf die Bedeutung und die einzelnen Komponenten des Classroom-Managements eingegangen, die zuvor in die folgenden drei Gruppen unterteilt wurden: Schülerperspektive, Lehrerperspektive und das Unterrichtsgeschehen. Der Aufbau des Buches gliedert sich nach eben diesen Hauptbereichen und stellt deren Vernetzung mit vielen wissenschaftlichen Belegen dar.

Dieses Band gleicht eher einer wissenschaftlichen Arbeit, die nun veröffentlicht wird. Es ist sehr theoretisch, sachlich und zitiert viele namhafte Wissenschaftler. Es werden Thesen und Fragestellungen aufgeworfen, die es im weiteren Verlauf zu beantworten gilt. Unterschiedliche Termini werden definiert, Grafiken von Netzwerken und ihren Beziehungen zueinander zu verdeutlichen versucht, Komponenten der Kernbereiche untersucht und mit weiteren Studien verglichen und untermauert.

Erfahrene Lehrpersonen, die sich vielleicht zu diesem Thema praktische Tipps und Umsetzungsmöglichkeiten erhofft haben, werden von diesem Band eher enttäuscht sein. Studierende verschiedener Lehrämter dagegen eine übersichtliche und kompakte Analyse der unterschiedlichen Komponenten vom Classroom-Management vorfinden.

Die Erwähnung der Ergebnisse der PISA-Studie ist für mich als Begründung für das Thema Classroom-Management ganze 12 Jahre später, etwas unpassend. Das Thema wurde mehr als breitgetreten und bedarf aktuellerer Begründungen wie z.B. die stetig fortschreitende Technologisierung  des Lernens und damit wandelnde Aufgabengebiete für Lehrkräfte.

„Kommunikations- und Kooperationsformen besitzen im Unterricht einen hohen Stellenwert. In diesem Zusammenhang spielen die Gesprächsformen eine wichtige Rolle. Zu ihnen zählen das gelenkte Unterrichts-gespräch, die Vortragsformen sowie Mischformen mit der Zielsetzung, Methodenschulung als Aufgabe der Grundschule zu realisieren…“ (S. 43).

Für Studierende verschiedener Lehrämter als kompakte und fundierte Nachschlage- und Zitierquelle sehr zu empfehlen.

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Meike Munser-Kiefer und Eva-Maria Kirschhock – Lesen im Leseteam trainieren

Dieses Buch stellt ein Trainingsprogramm vor, das speziell für die besonderen Bedürfnisse von Grundschulkindern an der Universität Erlangen-Nürnberg entwickelt und unter dem Titel „Leseprofi im Leseteam“ an zahlreichen Schulen erprobt wurde. Das Besondere dabei ist, dass die SuS die Lesetexte nicht in Einzelarbeit, sondern in der Kleingruppe – dem sogenannten Leseteam – bearbeiten. Nach der Einführung von Lesestrategien übernimmt jedes Kind in seinem Leseteam für einen Textabschnitt die Lehrerrolle und leitet seine Mitschüler zur richtigen Anwendung der Strategien an. So werden auch allgemeine Schlüsselkompetenzen wie Kooperations-, Kommunikations- und Konfliktlösefähigkeit gezielt angebahnt und eingeübt.

Dieser Band enthält 25 komplette Trainingseinheiten mit ausführlichen Unterrichtsverläufen und Tafelbildern. Außerdem werden 150 Kopiervorlagen für Arbeitsblätter, Lesetexte, Folien und Übungsmaterial bereit gestellt.

Das vorgestellte Programm gliedert sich in vier Teile: Einführung (Ich werde ein Leseprofi!), Lesefertigkeit (Blitzlesen im Leseteam trainieren), Leseverständnis (Lesestrategien im Leseteam trainieren) und Trainingsphase. Zu den Lesestrategien gehören: Unklarheiten beseitigen, Fragen stellen und beantworten, Zusammenfassen, Vorhersagen.

Das Führen eines Leseprofihefts soll der Motivation und Ergebnissicherung dienen. Die Einheiten sind tabellarisch dargestellt mit genauer Angabe der Lehrer-Schüler-Aktivitäten. Dabei werden die Schritte Anknüpfung, evtl. Motivation, Erarbeitung, Sicherung, Reflexion und evtl. Hausaufgabe beachtet.

Das Programm ist so angelegt, dass es vollständig durchzuführen ist, obwohl einzelne Strategien kürzer gefasst bzw. übersprungen werden können.

Lesestrategien sind für die Lesekompetenz von sehr großer Bedeutung. Daher sollen sie auch schon früh angebahnt und explizit bewusst gemacht werden. Hier knüpft dieses Programm an und verbindet die Einübung der Lesestrategien in der kooperativen Form der sogenannten Leseteams. Die Herangehensweise erinnert sehr stark an das reziproke Lesen, eine Lesemethode bei der vier SuS einen Text abschnittweise gemeinsam erarbeiten. Sie übernehmen abwechselnd verschiedene Aufgaben, die auf Rollenkarten vermerkt sind.

Da das Leseinteresse bei diesem Programm nicht im Fokus steht (siehe S. 7), bin ich auch von den meisten vorgegebenen Lesetexten nicht besonders angetan. Da wäre mir eine kleine Textauswahl lieber gewesen, aus der sich die SuS ihren Interessen entsprechend einen Texte aussuchen könnten. Hier würde ich den Unterricht doch noch weiter öffnen wollen, als es bei diesem Programm der Fall ist. Ich bin ebenfalls kein Fan von strikt vorgegebenen Verläufen, da ich denke, dass man es von Lerngruppe zu Lerngruppe abwandeln muss. Daher würde ich persönlich die Trainigseinheiten als Inspiration sehen und die Ziele, die dahinter stecken zum Teil anders angehen. Die stetige, sinnvolle Einbindung von Reflexionsimpulsen ist dagegen sehr gut gelungen und stellt eine Bereicherung dar.

Insgesamt ist der Gedanke, der hinter diesem Programm steckt, eine sehr zu befürwortende strukturierte Leseförderung, die bereits vom BLLV prämiert wurde.

Zu diesem Konzept bietet der Auer Verlag eine Materialbox an, die 1 Buch mit 12 neuen Lesetexten und dazugehörigen Kurzlexika, ein  Lerntagebuch, 300 Wort- und Stationenkarten, einen Strategietest und eine CD-ROM mit allen Arbeitsblättern und Wortkarten als veränderbare Word-Dateien enthält.

Ein zeitaufwändiges Trainigsprogramm mit einer sinnvollen Zielsetzung.

 

Lesen im Leseteam trainieren

beim Auer Verlag (inkl. Einsicht in das Inhaltsverzeichnis und Musterseiten)

Alexandra Ferrarÿ – 111 Ideen für den geöffneten Unterricht

Unter dem Titel „111 Ideen für den geöffneten Unterricht“ verbergen sich Methoden für den Schulalltag und Organisationstipps, die sich geöffnete Arbeitsformen zum Thema gemacht haben. Geöffnetes Arbeiten sorgt für Individualisierung, Differenzierung und Handlungsorientierung und führt letztlich  zu selbstgesteuertem Lernen.

Nach einer kurzen Darstellung der theoretischen Hintergründe des offenen Arbeitens, folgt die Beschreibung der veränderten Schüler- und Lehrerrolle. Die insgesamt 111 Ideen wurden in 11 Kapitel aufgeteilt, u.a. zum Schwerpunkt Unterrichtseinstiege, Soziales Lernen und Gruppenförderung, Selbstständige Wissensaneignung oder auch Präsentationen. Zum Bereich Unterrichtseinstiege wird zum Beispiel die „Vier-Ecken-Methode“ näher erläutert. Nach der Beschreibung der Ziele und der nötigen Vorbereitung seitens der Lehrkraft, wird unter „So geht’s“ die Vorgehensweise dargelegt. Nach diesem Dreischritt werden auch alle übrigen Methoden vorgestellt.

Mit diesem Buch soll der Aufbau einer soliden methodischen Vielfalt forciert werden. Offene Unterrichtsformen gehören in der Lehrerausbildung zu den fundamentalen Themen, denn sie verhelfen den SuS zu mehr Eigenständigkeit und Selbstständigkeit und fördern das individuelle Lernen.

Dieses Buch soll eher als ein Nachschlagewerk betrachtet werden. Eine Methode reiht sich an die andere und kann durch die sehr sinnvolle Strukturierung der Kapitel dazu dienen sich in einem bestimmten Gebiet wie z.B. Selbst- und Fremdeinschätzung weiterzubilden und sich zusätzliche Anregungen zu holen. Da wäre zu der bereits erwähnten Thematik der Lernvertrag, das Könnerheft, das Portfolio oder die Selbsteinschätzung. Hierdurch kann der Umfang der Methodenkompetenz der Lehrkräfte erweitert werden und der offene Unterricht abwechslungsreich gestaltet werden.

Besonders für Lehramtanwärter im ersten und zweiten Ausbildungshalbjahr eignet sich dieses Buch, um sich in unterschiedliche offene Arbeitsformen einzuarbeiten und auch das theoretische Wissen um die Didaktik des weißen Blattes, des Werkstattunterrichts oder des Stationlernens anzueignen bzw. zu vertiefen.

Ein nützliches Nachschlagewerk zum offenen Arbeiten – übersichtlich und sinnvoll zusammengefasst.

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Britta Koopmann und Dagmar Rucys – Schreibprofi

Der Schreibprofi wird vom Verlag für SuS ab dem 2. Schuljahr empfohlen und bietet zu 18 unterschiedlichen Themen* ein Angebot an sprachlichen Strukturen, Wörtern und Textbausteinen. Die Themen sind an die kindlichen Interessen und Schreibabsichten angelehnt und in einem übersichtlichen Klappensystem sortiert (siehe Bild unten). Die Textbausteine stellen eine ideale Grundlage für das generative Schreiben dar, welches den Kindern ermöglicht Texte auf Basis vorgegebener Textmuster zu schreiben. Durch das Austauschen einzelner individuell ausgewählter Textelemente können so eigene Texte produziert werden.

Ergänzt werden die Themen durch Beispieltexte, die den SuS einen Eindruck vermitteln, wie die fertigen Texte aussehen können. Die Kinder können sich dadurch inspirieren lassen oder sich einige Formulierungen abschauen und für den eigenen Text übernehmen. Jede Themenseiten beginnt mit der Konstruktion einfacher und kurzer Sätze und führt dann zu komplexeren Sätzen. Die Angebote zur Textproduktion sind alle farblich unterschiedlich, je nach Satzbaustein, gekennzeichnet.

Besonders für spracharme Kinder und Kinder mit Migrationshintergrund stellt diese Schreibhilfe eine enorme Unterstützung dar. Mit diesem „Bauplan“ an kurzen und aber auch längeren Satzstrukturen sind den Kindern Schreiberfolge garantiert. Dabei entscheiden die Kinder individuell über die Variationen der angebotenen Strukturen und kombinieren nach persönlichen Möglichkeiten und Interessen die Satzbausteine. Leistungsstarke Kinder können den Schreibprofi für die Überarbeitung eigener Texte nutzen, um variable Ausdrücke einzubauen und den Text wirkungsvoller klingen zu lassen.

Die 36 Kopiervorlagen enthalten Übungen, mit denen das Schreiben von eigenen Texten vereinfacht werden soll. Die SuS erstellen zu Beginn des Schreibprozesses einen Mind-Map und planen anhand ausgewählter Wörter ihren eigenen Text. Daran schließend sollen Satzanfänge aus dem Schreibprofi für die Produktion eigener Texte genutzt werden. Die Übungen bauen alle nach demselben Muster auf und lassen leider wenig Abwechslung zu.

Die Idee SuS etwas Konkretes und Greifbares an die Hand zu geben, um ihnen den Schreibprozess zu vereinfachen, finde ich toll. Auf ganz individuelle Weise können so Texte verändert und ergänzt werden. Die Kinder bekommen hier nicht nur Ideen zur sprachlichen Umsetzung, sondern auch inhaltliche Impulse zu den unterschiedlichsten Themen. Die vorformulierten Beispieltexte wirken als Modelle und zeigen, wie so ein Text auf unterschiedlichen Niveaus aussehen kann. Lediglich die Illustrationen auf dem Klappbuch und dem Heft  wirken leicht veraltet und nicht ganz zeitgemäß. Da hätte ich mir eine Überarbeitung gewünscht. Ansonsten bin ich von dieser Hilfe mit vorbildlichen Texten und Satzbausteinen für die Schülerhand positiv überrascht und empfehle es als einen festen Bestandteil für die Schreibecke in jedem Klassenzimmer.

*Themen:
Alles über mich; Mein Zuhause; Wütend, traurig, froh; Als ich klein war – wenn ich groß bin; Kuscheltiere und Piratenschiff; Menschen um mich herum; Gesund und fit; Mein Lieblingstier; Im Zoo; Freizeit und Hobby; Feste feiern; Geld; Rund ums Buch; Es spukt; Ritter und Burgen; In der Märchenwelt; Abenteuer; Die Zeitmaschine

Ein  Einblick in die Kopiervorlagen ist hier zu finden: Musterseiten (aus dem Finken Verlag)

(Bitte beachten: Die Finken-Materialien sind nicht im Handel, sondern nur direkt beim Verlag erhältlich.)

Anwenderfreundliches Nachschlagewerk für das Schreiben und Überarbeiten von eigenen Texten.

Susanne Helene Becker – 99 neue Lesetipps: Bücher für die Grundschule

Jedes Jahr erscheint eine Vielzahl an Kinder- und Jugendbüchern. Da den Überblick zu behalten ist schwer. Das Buch „99 neue Lesetipps“ gibt hier eine Orientierung über besondere Bücher, die zwischen 2005 und 2011 veröffentlicht wurden. Laut der Devise „Bücher von heute für Kinder von heute“  werden literarische Themen hervorgehoben, die die Kinder von heute beschäftigen und interessieren. Die Autorin stellt nicht nur die Bücher vor, sondern zeigt Möglichkeiten auf, wie sie in die tägliche Arbeit einbezogen werden können. Damit das Leseerlebnis ein Erfolg wird, sind zahlreiche Hinweise und nützliche Vorschläge und Anregungen in dem Buch zu finden.

Durch den sehr strukturierten Aufbau und den sehr benutzerfreundlichen Symbolen ist es sehr einfach sich in diesem Buch zurecht zu finden. Drei übergreifende Kapitel führen den Leser durch das Buch: 99 (und mehr) Lesetipps; Wissenswertes rund ums Lesen; Informationen rund um die Bücher. Den Großteil des Buches machen tatsächlich die wertvollen  Buchvorstellungen aus. Diese werden nach den folgenden Gattungen untergliedert: „Bilderbücher“, „Sachbücher“, „Kinderromane und -erzählungen“ und „Gedichte, Lieder und Sprachspiele“. Innerhalb der Gattungen werden die Bücher nach aufsteigendem Leseniveau sortiert, das stetig durch die Anzahl der Sterne dem Leser transparent gemacht wird. Neben dem Leseniveau wird auch das Vorleseniveau, das vor allem bei Bilderbüchern bedeutend ist, nach drei Niveaus unterschieden. Besonders nützlich empfinde ich den Steckbrief, den es zu jedem Buch gibt. Hier befindet sich die farbige Darstellung des Covers, weitere Angabe zu evtl. Auszeichnungen, Schlüsselwörter, die diesem Buch zuzuordnen sind, sowie der Leseanlass (z.B. Ferienanfang, Lesenacht, Sprachstandtest, vor dem Aufräumen etc.) Jedem Buch ist eine Doppelseite gewidmet und erlaubt jeweils einen Blick in das Buch, mal in Bildform und mal als Textausschnitt.

Den Kern bilden die drei Abschnitte „Darum geht es in dem Buch“ (Inhalt), „Das macht das Buch besonders“ (Gestaltung und lesepädagogische Überlegungen) und „So arbeiten Sie mit diesem Buch“. Der letztgenannte Bereich ist eng angelegt an das Kapitel „Wissenswertes rund ums Lesen“, das sich auf die Vorstellung und nähere Erläuterung einiger Methoden konzentriert. Des Weiteren finden sich hier die theoretischen Ansätze zu den Zielen der Leseförderung, sowie eine ausgearbeitete Kriterienliste für die Auswahl von Büchern. Im Unterkapitel „55 plus 9 Methoden für die Arbeit mit Büchern“ werden konkrete Vorschläge zu Themen wie Bilderbuchkino, Kamishibai, Bilderlupe, der rote Faden, Lesekiste, Stockpuppen etc. gemacht. Auf der Verlagsseite befinden sich  außerdem einige Kopiervorlagen zum Downloaden, wie Elternbriefe, Lesepass, Trimory, Comicwerkstatt, Adjektivlandkarte und vieles mehr.

Auf 336 Seiten finden sich wahre Schätze an Buchvorschlägen, von denen mir einige natürlich bekannt vorkamen, weil sie hier auf diesem Blog bereits rezensiert wurden und andere, die leider an mir gänzlich vorbeigegangen sind. Umso erfreuter war ich, sie hier nun neu entdecken zu dürfen. Die Praxisvorschläge sind abwechslungsreich und wirklich inspirierend. Dabei sind die Vorschläge oft in Einstieg, Bild- und textorientierte Aufgaben und Projekte und Gestaltende Aufgaben und Projekte gegliedert. Es lassen sich daher Hinweise sowohl für den Deutschunterricht, als auch den Kunstunterricht finden.

Ich bin von diesem Buch wirklich sehr angetan und kann es jedem Grundschullehrer und aber auch Eltern, die einige Vorschläge im Umgang mit Büchern benötigen, wärmstens ans Herz legen!
Dieses Buch macht es einem wirklich schwer, es wieder aus der Hand zu legen.

Eine große Inspirationsquelle in Bezug auf aktuelle Kinderliteratur, verknüpft mit sehr nützlichen praktischen Umsetzungsvorschlägen.

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Annette Breaux und Todd Whitaker – 50x Schülerverhalten verbessern

Todd Whitaker und Annete Breaux zeigen 50 praxistaugliche Ansätze, um Schülerverhalten zum Positiven zu verändern. Das Buch bietet sowohl Lösungen für die Bewältigung akuter Probleme im Klassenzimmer als auch Strategien, um eine Lernumgebung zu schaffen, in der Schüler nachhaltig gern lernen – und sich deshalb entsprechend verhalten.

Kinder legen eben kindliches Verhalten an den Tag. Sie tun nicht immer, was richtig und gut für sie ist. Sie testen gern die Grenzen aus. Die Autoren vertreten die Meinung, dass man die Schüler erst erreichen muss, ehe man ihnen etwas beibringen kann.

Die insgesamt 50 Rezepte sind nach einem Dreischritt strukturiert. Das jeweilige Rezept beginnt mit einem Denksanstoß, in dem das „Problem“ geschildert wird. Darauf folgend wird auf Lösungen und Strategien für den Unterricht eingegangen und aufgezeigt wie das Problem verringert bzw. behoben werden kann. Die Quintessenz fasst die wichtigsten Punkte noch einmal zusammen.

Die Autoren sind beide in der Lehrerausbildung tätig und leben in Amerika. Dem Schreibstil ist dies anzumerken. Es ist selbstbewusst, erfolgsversprechend, imponierend, zum-Schmunzeln-bringend. Ein Beispiel gefällig?

Jeder Schüler hat einen Lehrer verdient, der an ihn glaubt. Wenn Sie dieses Buch lesen, davon sind wir überzeugt, dann sind Sie dieser Lehrer.

Ich mag Amerikaner und somit diese Art zu denken und zu schreiben. 🙂 Dabei darf man dieses Buch keineswegs in einem Rutsch durchlesen. Es braucht Zeit, um es auf sich wirken zu lassen, um sich selbst im Unterricht zu beobachten und das gezeigte Verhalten zu reflektieren. Viele Lehrer werden erfreut feststellen, dass sie das ein oder andere Verhalten bereits in ihr Repertoire aufgenommen haben. Einfach weil es funktioniert und den gewünschten Erfolg mit sich bringt. Das andere muss man ausprobieren und sehen welche Ergebnisse erzielt werden. Seit einem Monat stellt dieses Buch meine Abendlektüre dar und ich habe schon etliche der am Abend gelesenen Tipps am nächsten Tag ausprobiert. Viele mit einem überraschend positivem Ergebnis. Ein Beispiel aus der Praxis gefällig?

Dennis (Name geändert) geht in die zweite Klasse und spielt oft und gerne mit seiner Trinkflasche. Dabei benutzt er sie als Instrument und trommelt in unregelmäßigen Abständen damit unter seinem Tisch. Mit einem neugierigen Blick schaut er zur Lehrerin, um zu sehen, ob sie es gemerkt und gleichzeitig erkannt hat, woher denn das Geräusch kommt. Die Autoren interpretieren solches Verhalten als „Die Lust zu spielen“. In der Tat, Dennis meint es gar nicht böse, er ist nur experimentierfreudig. Die Empfehlung der Autoren war: Die Aufmerksamkeit des Schülers auf etwas anderes lenken, anstatt auf das störende Verhalten einzugehen. Also wurde Dennis von mir gebeten, mir doch bitte beim Herunternehmen meiner Transparenzkarten am Ende der Stunde zu helfen. Denn ich weiß  ja, dass er gerne mit Magneten spielt (wie schon erwähnt, er experimentiert gerne). Abrupt wurde die Flasche in die Tasche gepackt, ohne dass ich ihn darauf hinweisen musste und die Aufmerksamkeit war auf den Unterrichtsstoff gerichtet! Es wirkt!

Lehramtsanwärter, die sich auf die Prüfung vorbereiten und sich näher mit dem ersten Kolloquiumsthema „Leitideen pädagogischer Grundschularbeit“ beschäftigen, werden in diesem Buch einige hilfreiche Vernetzungen zu den im Seminar behandelten Themen finden. Dabei tauchen viele Beispiele aus der Praxis auf, die sich ebenfalls als hilfreich erweisen könnten, wenn das Thema „Unterrichtsstörungen“ angeschnitten wird.

Das grüne Cover, das Hoffnung symbolisiert und natürlich sehr erfolgsversprechend (beachte die Rakete!) gestaltet ist, finde ich gelungen und sympathisch. Oft sind die Rezepte wirklich Kleinigkeiten, die jedoch eine große Wirkung mit sich bringen. Die Auswirkung auf das Schülerverhalten eines lächelnden Lehrers, der den Klassenraum betritt, ist enorm. Ich würde viele der gegebenen Tipps am liebsten aufsaugen und lege dieses Buch allen Lehrern wärmstens ans Herz. Bevor Wissensvermittlung verwirklicht werden kann, müssen Bedingugen geschaffen werden, unter denen Lernen überhaupt stattfinden kann und dabei darf der Beziehungsaufbau nicht unterschätzt werden.

Ein äußerst gelungenes Fachbuch für die Praxis!

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Andrea Erkert – Hurra! Wir spielen draußen

Das Buch enthält vielfältige Spielideen für Aktivitäten im Freien, für unterschiedlichste Gelegenheiten und Bedürfnissen. Die Spiele eignen sich für Kinder im Alter von 3 bis 8 Jahren und können mit einer Kleingruppe oder einer gesamten Schulklasse durchgeführt werden.
Die einzelnen Kapitel wurden nach unterschiedlichen Schwerpunkten eingeteilt. Für jedes Speil werden die empfohlenen Altersangaben und ggf. die benötigten Materialien angegeben. Es werden gelegentlich Naturmaterialien wie Kastanien, Eicheln, Bälle, Springseile, Stoppuhren und Augenbinden benötigt.

Im ersten Kapitel liegt der Fokus auf Kreisspielen, die  für das Aufwärmen und Begrüßen beabsichtigt sind. Das zweite Kapitel enthält Spiele zum Werfen, Rollen und Fangen. Hier stehen Schnelligkeit, Reaktionsvermögen und Bewegungskoordination im Vordergrund. Das dritte Kapitel beinhaltet Spiele zum Laufen und Verstecken. Das vierte Kapitel umfasst zahlreiche Spiele zum Hüpfen, Klettern und Balancieren. Es folgen Spiele zum Malen, Sandeln und Matschen. Das Buch wird durch Spiele zum Ruhigwerden und Entspannen abgerundet und bietet außerdem Vorschläge für Spiele, in denen Geschwister und auch Eltern eingebunden werden können.

Im Freien können Kinder so richtig in Bewegung kommen. Hier haben sie die Gelegenheit die Natur zu ertasten, zu riechen, zu erforschen, zu experimentieren und die Welt mit allen Sinnen zu begreifen. Sie haben die Gelegenheit ihr Können zu zeigen und ihre körperlichen Grenzen auszutesten. Draußen zu spielen macht den Kindern  meistens Spaß. Diese Freude sollte aufgegriffen und mit einigen motivierenden Ideen unter freiem Himmel weiter gefördert werden. Dieses Buch bietet eine umfangreiche Sammlung, die sowohl für zu Hause (Kindergeburtstage) als auch für Kindergarten, Grundschule und Freizeiten eingesetzt werden kann.

Die Bandbreite der Spiele ist groß und variiert von aktiven bis hin zu entspannten Spiele, bei denen die Kinder zur Ruhe kommen können. Sie träumen auf der Wiese, entspannen sich bei einer Streichelmassage oder meditieren beim Malen von Naturbildern. Es sind wirklich anregende Ideen dabei, von denen viele ohne viel Aufwand umgesetzt werden können. Bei diesem Buch hat man als Erwachsener Lust mit den Kindern nach draußen zu gehen und gemeinsam die Spielräume im Freien zu entdecken!
Und wieso nicht einmal einige Sportstunden für das Spielen im Freien nutzen? Dieses Buch ist die dazu passende Inspirationsquelle!

Anregend, vielfältig, übersichtlich, motivierend, gesundheitsfördernd!

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Ursula Salbert – Das Kinderyoga Spielebuch

Ursula Salbert möchte mit diesem Buch, nach eigener Angabe, „einen Beitrag zur Akzeptanz dieser wertvollen Methode leisten und sie als Möglichkeit zur Erhöhung der Lebensqualität der Kinder ins öffentliche Bewusstsein rücken“ (S. 8).

In diesem Praxis-Buch wurden 48 Kinderyoga-Übungen zusammengtragen.  Die Identifikationsfiguren Maus und Biene bilden die Hauptfiguren der Vorlesegeschichten. Sie verkörpern unterschiedliche Charaktere und reisen getrennt von einander nach Indien. Dort lernen sie die unterschiedlichsten Tiere und Pflanzen kennen und erlernen von ihnen auf abenteuerliche Art und Weise Yoga. Den Vorlesegeschichten folgen Spielgeschichten, hier haben Kinder die Gelegenheit in die Rolle der jeweiligen Hauptfigur zu schlüpfen und selbst Yoga- und Atemübungen durchzuführen. Die abschließende Traumgeschichte bietet die Möglichkeit alle Vorstellungsbilder und Empfindungen in Ruhe zu verinnerlichen.

Den Übungen vorangestellt sind wertvolle pädagogische Informationen über Kinderyoga, Hinweise zur Planung und Durchführung und Konzentrations- und Meditationsübungen. Eine sehr nützliche Beilage, ein Plakat mit 48 Bildkarten mit Yoga-Übungen aus den Spielgeschichten, rundet das Angebot ab.

Durch die ständige Reizüberflutung unserer Kinder und der mangelnden Zeit diese zu verarbeiten, werden immer mehr Kinder stressgeplagter. Der wachsende Zeit- und Leistungsdruck tut sein Übriges. So fehlt vielen Kindern die Zeit zum fantasievollen Spiel im Freien und die Möglichkeit sich selbst und ihre Umwelt ausgiebig zu erspüren, zu erleben, zu begreifen, zu experimentieren und auszuprobieren. Dieses Buch baut auf diesem Problem auf und möchte das spielerische Lernen mit dem Wechsel von Bewegung und Ruhe in den Vordergrund rücken.

Dieses sehr durchdachte Praxisbuch ist sehr schön nach 14 aufeinander aufbauenden Yoga-Spielgeschichten mit Übungsangaben und Traumgeschichten konzipiert. Neben der eigentlichen Spielgeschichte werden die jeweiligen Bewegungen herausgehoben und mithilfe eines Bildes noch einmal verdeutlicht. So weiß die Lehrkraft ganz genau, welche Bewegung zu welchem Textabschnitt durchgeführt werden soll.

Die 48 Yoga Übungen, die noch einmal getrennt von den Spielgeschichten mit Maus und Biene vorgestellt werden, werden nach dem Dreischritt (Vorstellungsbild, Übungsverlauf und Übungsziele) strukturiert. Im Vorstellungsbild wird eine Situation beschrieben nach der gehandelt werden soll. In der Kategorie Atemübung ist ein wehender Wind, der die Wolken, Blätter und Zweige wegpustet, als eine Art Sinnbild der Übung zu sehen. Natürlich können hierbei auch tatsächlich Blätter eingesetzt werden, um das Ausatmen sinnhafter zu gestalten. Die Übungsziele führen der Lehrkraft vor Augen welche Absicht die jeweilige Übung hat (z.B. Entschlackt den Körper, Stärkt das Lungengewebe, Fördert die Durchblutung, Hilft mental loszulassen etc.).

Dieses Kinderyoga-Spielebuch würde sich besonders gut für die Nachmittagsbetreuung eignen, sei es für eine AG oder den Ganztag. Die jeweiligen Stundenbilder sind durchdacht und so aufbereitet, dass sie gleich eingesetzt werden können. Ich würde mir persönlich zumindest für die Traumgeschichten eine CD mit schöner Entspannungsmusik wünschen. Vielleicht könnte hier die Geschichte sogar drauf gesprochen werden.

Ein praxisnahes Kinderyoga-Spielebuch, das viel Hintergrundwissen bietet und für Laien auf diesem Gebiet eine tolle Möglichkeit darstellt mit Kindern Yoga spielerisch zu praktizieren.

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Leonore Geißelbrecht – Tafener – Die Früchte-Detektive

Das vierte Band zur erfolgreichen Detektive-Reihe erscheint zum Thema „Früchte“. Am Anfang steht der Apfel und am Ende die Zitrusfrucht. Hier wird die gesunde Ernährung in den Fokus gerückt und in 4 Kapiteln auf die jeweiligen Früchte eingegangen. Unter „Obstgartenfrüchte“ verbergen sich u.a. Birne, Kirsche und Quitte. Hagebutte und Holunder tauchen unter „Wilde Heckenfrüchte“ wieder auf. Doch auch  Bananen, Kiwis und Weintrauben finden unter „Früchte aus dem Süden“ Erwähnung.

Die Autorin selbst bezeichnet das Buch als „eine Fundgrube an Verwertungs-Ideen“. Das Buch animiert auch zum Beobachten, Verändern, Untersuchen, Fantasieren, Toben, Spielen und Staunen.

Als Einführung jeder Früchteart wurde ein Steckbrief verfasst, der die wichtigsten Informationen übersichtlich darstellt. In Form von Notizzetteln werden die Besonderheiten kurz aufgeführt, wie z.B. die Eigenschaften und Taktiken der Pflanze, ihre Anpassungsfähigkeit, Verwandschaft, Wirkung und Ursprung. In den Aktionen werden diese Besonderheiten mit allen Sinnen erfasst, mit kleinen Experimenten selbst entdeckt und spielerisch vertieft. Die jeweiligen Kapitel werden mit Werk- und Bastelanregungen oder einfachen Rezepten, Geschichten, Reimen und Liedern ergänzt.

Im Frühjahr erwacht die Natur zum Leben. Es verändert sich so viel, dass diese Wunder zum Forschen herausfordern. Dieser Lernfreude wird in diesem Detektiv-Buch Rechnung getragen und der Inhalt auf sehr einfache Weise dargestellt, so dass es für jeden Laien verständlich ist. Ob das Basteln einer Apfellaterne, das Züchten einer Flaschenbirne, das Vorbereiten und Nähen eines Kirschkernkissens oder die Veranstaltung einer Spuckolympiade; die Ideen sind herrlich erfrischend und leicht umsetzbar. Besonders gut gefallen mir die Bastelideen zu den jeweiligen Obstsorten. Als Kind musste ich in der Schule mit jeglichen Obst- und Gemüsesorten etwas Witziges und Kreatives basteln. Dieses Buch bietet hierzu tolle Beispiele, die alle durch bunte Zeichnungen veranschaulicht werden. So wird aus einer Birne ein Igel, aus Hagebutte ein Augenverdreher und aus einer Zitrone ein Tintenfisch.

Der sehr umfassende Umgang mit den unterschiedlichen Früchten erweitert das Wissen der Kinder und ganz nebenbei wird die Lust auf den Verzehr des gesunden Obstes angeregt. Bereits beim Durchblättern wird der Tatendrang geweckt und die Lust auf das Pflanzen und Erforschen entfacht.

 

 

Ein kreatives Praxisbuch für den Kindergarten, Ganztag oder Grundschule mit einem großen Spaßfaktor und viel Fantasie.

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Winfried Kain – Die positive Kraft der Bilderbücher

Winfried Kain leitet den Leser in dieses Buch mit dem Einführungskapitel „Vom Zauber der Bilderbücher“ ein. Hier verdeutlicht er wie tief Kinder die vorgelesenen Bilderbücher berühren, sie erstaunen lassen und faszinieren. Auch wenn sie uns ihre Empfindungen und Erlebnisse vielleicht sprachlich nicht mitteilen können, so werden Kinder trotzdem oft von den Bilderbüchern geprägt. Der Zauber zeigt sich jedoch auch in der Interaktion zwischen Kind und Erwachsenem, welche bei der gemeinsamen Betrachtung entsteht. Die Bedeutung von Bilderbüchern für die Entwicklung von Kindern wird in zweitem Kapitel herausgearbeitet, mit einem besonderen Augenmerk auf die Förderung allgemeiner kognitiver Fähigkeiten, emotionaler Kompetenzen und des sozialen Verständnisses.  Es wird ebenfalls auf die Bedeutung der Präsentation eingegangen, denn bekanntlich  gehört zum Betrachten und Vorlesen eine ansprechende Atmosphäre.  Es werden dem Vorleser Methoden an die Hand gegeben, die die Darbietung spannender und effektiver gestalten lassen. Den Großteil des Buches bildet die Vorstellung empfehlenswerter Bilderbücher, die alle strukturiert dargestellt werden. Zu jedem Buch gibt es ein farbliche Abbildung der Titelseite. Es folgt die Beschreibung des Inhalts und danach wird unter der Rubrik „Praktische Hinweise“ teils sehr ausführlich entsprechende Erläuterungen aufgeführt und mögliche Aktivitäten im Umgang mit dem Bilderbuch aufgezeigt. Die Darstellung der einzelnen Bilderbücher wurde thematisch geordnet dargestellt, z.B. nach den folgenden Themengebieten: Gefühle, Freundschaft, Selbstwert und Selbstvertrauen, Entdeckung des Körpers und der Sinne, Gesundheit und Behinderung, Über das Leben philosophieren etc.

Dieses Buch ist ein wahrer Schatz in meinem Bücherregal und hat einen Sonderplatz erhalten. Durch die sehr strukturierte Darstellung sind die gesuchten Bücher sehr leicht zu finden und ich bin auf viele Bücher gestoßen, die meine Wunschliste haben anwachsen lassen. Auch der theoretische Teil dieses Buches ist Gold wert und zwar nicht nur für Erzieherinnen, wie dieses Buch durch den Untertitel „Bilderbücher in Kindertageseinrichtungen pädagogisch einsetzen“ suggerieren mag, sondern auch für GrundschullehrerInnen oder auch für interessierte Eltern. Besonders die Darstellung der unterschiedlichen Strategien beim Vorlesen und die damit verbundene Einbindung der Kinder ist sehr empfehlenswert. Bilderbücher haben so viel positive Kraft, die hier so wunderbar verdeutlicht wird und so viele Aspekte, die dadurch gefördert werden, dass man als Leser am liebsten all diese wertvollen Informationen am liebsten wie ein Schwamm aufsaugen möchte.

Das Titelbild ist farbenfroh und präsentiert uns die bekannten und ins Herz geschlossenen Figuren wie Janosch, Frederick oder auch den Grüffelo. Dieses Buch von Winfried Kain zeigt uns auf eine wunderbare Weise, dass Bilderbücher eine unschätzbare Quelle für die pädagogische Arbeit sind!

 

Dieses Buch ist ein Muss, für alle, die Kindern vorlesen! (Eltern eingeschlossen)

https://papillionisliest.files.wordpress.com/2010/07/5-stars1.jpg?w=600 (* mit Extrasternchen)

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