Sandra Dieckmann – Das magische Funkeln

Weißt du, manchmal brauchen wir etwas nicht mehr.
Dann denken wir nicht mehr daran, bis es am Ende verschwunden ist.
Vielleicht hast du deine Feder nicht mehr gebraucht.

Das Bärenkind ist ängstlich und traut sich Dinge nicht zu. Während seine Brüder geschwind auf hohe Bäume klettern oder im reißenden Fluss fischen, schaut er lediglich zu. Eines Nachts kommt ein Feuervogel und schenkt dem Bären eine leuchtende Feder als Glücksbringer. Dieses magische Funkeln verleiht dem Bären Zuversicht und Mut. Er eilt sogar einem Hasenmädchen zur Hilfe.

Doch genau danach ist seine wundersame Feder verschwunden. Er befragt alle Tiere, doch keines hat die Feder jemals erblickt. Seine Mutter gibt ihm schließlich irgendwann den Hinweis, dass man im Laufe des Lebens etwas loslassen muss, weil es sein Wunder bereits vollbracht hat. Man trennt sich von Dingen, die keinen Nutzen mehr haben.

Die Welt stand ihm offen und es konnte es kaum erwarten, sie zu entdecken …

Dieses Bilderbuch ist schön und irgendwo sehr rührend zugleich. Es schildert den Lauf des Lebens und die notwendige Entwicklung von Gebrauchtsein und Loslassen. Es gibt Begleiter im Leben, sei es Menschen oder Dinge, die zu gewissen Zeitpunkten ihre Sinnhaftigkeit entfalten. Dacnh erlischen sie stillt und leise und geraten womöglich in Vergessenheit.

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Trygve Skaug und Ella Okstad – Heute bestimme ich die Welt!

Wenn ich bestimmen dürfte, wäre Spielen ein Schulfach.
Alle Erwachsene müssten an einem Tag im Monat mit in den Kindergarten oder in die Schule kommen, um spielen zu lernen. Denn alle sollten spielen, auch die, die längst vergessen haben, wie das geht.

Ein aufgeweckter und fröhlicher Junge schaut sich die Welt durch seine unbefangenen Kinderaugen an. Er entdeckt Dinge, die nicht rund laufen und seiner Meinung nach, verbessert werden müssten. Wenn er bestimmen dürfte, würden die Büchereien Tag und Nacht geöffnet haben. An den Bäumen würden Lichterketten hängen, damit es nie gruselig wäre, nachts auf der Straße zu laufen. Im Meer gäbe es Wasser, das Plastik frisst und so den Müll einfach verschwinden lässt.

Diese kindliche Mitbestimmungsfreude und die Ideenvielfalt sind mehr als beeindruckend. Jede Doppelseite bebt regelrecht vor Tatendrang. Überall finden sich bunte Fingerabdrücke, die verdeutlichen, dass jeder Mensch seine Fußspuren auf dieser Erde hinterlassen kann. Jede Seite beginnt mit dem wiederkehrenden Satzanfang „Wenn ich bestimmen dürfte…“. Es folgen sowohl umsetzbare Ideen als auch fantasievolle Aspekte, die vielleicht in der fernen Zukunft mithilfe von Technologien tatsächlich umgesetzt werden können. Alle drehen sich jedoch rund um Umwelt, Politik, Soziales, Armut und Diskriminierung, Demokratie und Mitbestimmung.

Dieses Bilderbuch lässt sich wunderbar zum Schuljahresbeginn im Sachunterricht einsetzen. Es lädt regelrecht dazu ein, dass die Kandidaten, die sich für die Klassensprecherwahl aufstellen lassen, versuchen ihre Mitschüler für sich zu gewinnen und ihre Gedanken präsentieren, was sie an der Schule verändern würden, wenn sie mitbestimmen dürften. Sicherlich lässt sich ein ansprechendes Plakat gestalten und so sind die ersten „finger prints“ verewigt, auf dem Weg zur demokratischen Erziehung im Unterricht.

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Schüttelsätze „Schulleben“: So lernt es sich leichter!

Die Schüttelsätze sind aufgrund des Rätselcharakters eine beliebte Übung im Deutschunterricht der Grundschule. Hier sind die Satzteile durcheinander geraten. Der Satz wurde also geschüttelt und muss wieder in eine sprachlich-grammatikalisch richtige Reihenfolge gebracht werden.

Der Einsatz ist besonders zum Schuljahresbeginn sinnvoll. Hier werden thematisch die Richtlinien für ein harmonisches Miteinander wiederholt und gleichzeitg das Abschreiben aufgefrischt. Hier wurde bewusst die Silbenstruktur und die Lineatur für das 2. Schuljahr berücksichtigt. Als Zusatzaufgabe zu Differenzierungszwecken dürfen die Nomen blau unterstrichen werden.

Einsatzmöglichkeiten:

Die Kinder nehmen sich eine Karte mit an ihren Platz und schreiben den jeweiligen Satz in ihr Heft. Vorab können die Zahlen mit einem Folienstift auf der Karte vermerkt werden.  Selbstkontrolle erfolgt durch die Rückseite.

Die Kinder bearbeiten in Partnerarbeit verschiedene Karten. Dabei hält Partner A eine Karte mit Schüttelsätzen und formuliert einen Lösungssatz. Partner B kontrolliert mit der Rückseite. Die Schüler wechseln sich ab.

Eine Variante für die Klassen 3 und 4 ist unter dem folgenden Link ebenfalls erhältlich.

Jutta Degenhardt und Lars Baus – Die zauberhafte Wortverlosung

„Das sind alles Zauberworte“, erklärt Oma.
„Ich habe sie irgendwo gefunden und mitgenommen. Wenn ich sie lese, dann fliegen meine Gedanken los und jedes Wort führt mich an einen anderen Ort.“

Helenes Oma sammelt Wörter und legt sie sorgfältig in einer Wortsammlung ab. So ist das Los mit dem Wort „Niete“ für sie dennoch bedeutend, auch wenn sie nichts gewonnen hat. Es ist eine Erinnerung an eine gemeinsame Aktivität mit ihrer Enkelin. Helene ist ganz begeistert von dieser Idee und baut kurzerhand eine „Wortverlosung“ auf. Sie schreibt Wörter auf kleine Zettel, die sie einrollt und in Gummis wickelt. Passanten dürfen sich ein Zauberwort aussuchen und schon tauchen wir mit den Menschen in ihre Welt der „Wort-Assoziation“ ab.

Das verliebte Pärchen denkt bei dem Wort „Glut“ an ein Lagerfeuer mit Glut und Wärme. Ein Kind zieht das Wort „Glöckchen“ und schon stehen wir als Leser in einem warmen Wohnzimmer voller Weihnachtszauber. Das helle Klingeln des Glöckchens und das Schimmern der Kerzen erzeugen eine ganz wunderbare Atmosphäre.

Dieses Bilderbuch ist eine Odé an die Macht der Wörter und der Fantasie. Diese expressiven Bilder von Lars Baus evozieren eine unendliche Magie, um im unendlichen Chaos der Kreativität zu navigieren oder auch sich zu verlieren. Es bietet viel Guck-, Interpretations- und Diskussionsstoff. Thematisch lädt es regelrecht seelenvoll dazu ein, um dem Wortsinn hinterher zu jagen. Spannend wird es natürlich dann, wenn ein Wort viele unterschiedlichen Gedanken, Erinnerungen oder Assoziationen hervorruft.

Der Einsatz in der Unterrichtspraxis ist bereits in der Schuleingangsphase möglich, wenn Kinder nach dem Vorlesen des Bilderbuchs animiert werden, ihre Lieblingswörter aufzuschrieben und in eine Wortsammlung zu werfen. Eine künstlerische Ausgestaltung zu den Wörter auf Papierröllchen bietet sich ebenfalls an. Hierzu bietet das Bilderbuch auf der letzten Doppelseite ein wunderbares Add-On an, wo Kinder sich ein Zauberwort aussuchen dürfen.

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Lapbook „Mein Körper“

Zur Erweiterung der Methodenkompetenz lernen die Kinder zum Thema „Mein Körper“ auch die Arbeit mit dem Lapbook kennen. Es dient als eine Form zur Bündelung der Informationen, um das erworbene Wissen anderen vorstellen zu können. Eine Parallelklasse bietet sich hierzu sicherlich an, um der Arbeit eine entsprechende Wertschätzung zu verleihen.

Im Material findet sich eine Auswahl an Vorschlägen, aus denen die Lehrkraft entscheiden kann, welche Angebote zu den Lernzielen und dem Lernstand der Klasse passen.  Daraus können Pflicht- und Zusatzaufgaben erstellt werden. Das Lapbook lässt sich für die zusätzlichen Aufgaben auch erweitern, indem oben und unten Klappen angebracht werden können. Auch die Rückseite bietet sich als Bearbeitungsfläche an.

Im Fokus steht das Fachwissen rund um den eigenen Körper und die Erhaltung der Gesundheit. Ein besonderer Fokus liegt auf der umfangreichen Benennung der Körperteile, wie z.B. Stirn, Wange, Kinn, Nacken, Hüfte, Ellbogen, Kniekehle etc. Zudem beschäftigen sich Kinder mit den inneren Organen und ihren Funktionen und setzen sich mit der Pflege ihres Körpers auseinander. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mithilfe eines QR-Codes und eines Lehrfilms über „Die fünf Sinne“ und ordnen ihnen ihre Funktionen in Verbform zu.

Es kann den Kindern frei gestellt werden, ob sie die Körperteile  des Jungen oder des Mädchens zuordnen möchten. Ein Selbsteinschätzungsbogen dient als Reflexionsmöglichkeit der eigenen Arbeit und Anstrengungsbereitschaft und kann zusätzlich auch als eine Form der Rückmeldung von der Lehrkraft ausgefüllt werden. Diese sollte mit den Kindern zu Beginn mit den Kidnern besprochen werden, um bestmögliche Transparenz zu gewährleisten.

Begrüßungsgeschenk „Spitzenmäßiges Schuljahr!“

Begrüßungskarte „Spitzenmäßiges Schuljahr“ ausdrucken, an den Linien einschneiden, Stift platzieren und verschenken!

Der alljährliche Schulanfang nach den Sommerferien ist immer wieder mit einem Neuanfang verknüpft. Frisch erholt, kehren die Schulkinder in die Schule zurück und sind meist hoch motiviert, ihr Bestes zu geben. Ein kleiner Willkommensgruß seitens der Lehrkraft ist nicht nur eine Geste der Wertschätzung, sondern kann auch dazu beitragen, die Einsatzbereitschaft der Schülerinnen und Schüler zu steigern.

•Das Begrüßungsgeschenk mit der motivierenden Botschaft dient als Halterung für einen spitzen, holzgefassten Bleistift. Hierfür gibt es zwei unterschiedliche Vorlagen. Zum Platzieren des Bleistifts werden zwei Einschnitte gemacht, so wie die unteren Bilder es suggerieren.

•Die Grußkarte kann aber auch alternativ als Lesezeichen verwendet werden. Bei Bedarf kann eine persönliche Notiz  hinterlassen werden.

EAT ART – Essenskunst mit Daniel Spoerri | Kunstprojekt

Speisen und Gerichte in Szene setzen, der eigenen Kreativität bei der Umsetzung Raum geben und das Ergebnis schließlich abzulichten, beabsichtigt dieses Kunstprojekt. Es ist dem Teilbereich „Plastisches Arbeiten“ zuzuordnen. Die Kinder planen und erstellen Essenskunst nach dem Künstler „Daniel Spoerri“. In diesem Materialpaket ist eine Genially-Präsentation enthalten, die durch die Unterrichtseinheit kleinschrittig leitet.

Zudem finden sich hier Vorlesekarten, die alternativ eingesetzt werden können, sowie Zeichnungen von Speisen, die von den Kindern als Inspiration oder Impulse genutzt werden können. Außerdem wurden hier Fotografien von Beispielbildern integriert, die von Impulsfragen ergänzt wurden, die die Kinder beim geleiteten Betrachten im Museumsgang leiten sollen. Eine Planungsskizze, sowie eine Bewertungsbogen wurden dem Material beigefügt.

Wichtig ist es, immer wieder Reflexionsphasen dazwischen zu schalten, um den bisherigen Stand zu reflektieren und sich von dem Eifer und den Ergebnissen der anderen Kinder inspirieren zu lassen. Immer wieder kommt man auf wertvolle Tricks und Tipps, wenn z.B. Kreide als Puderzucker genutzt wird oder Öl zu Glanzzwecken bei den Tortillachips Verwendung findet.

David LaRochelle – Uppppps! Entschuldigung!

Auch wenn es dir nicht leichtfällt:
Nach der Entschuldigung fühlst du dich bestimmt besser.

Und noch viel wichtiger: Die andere Person fühlt sich besser.

Jeder Mensch macht Fehler – manchmal bewusst und hin und wieder auch unbeabsichtigt und völlig zufällig. So baut ein Elefant einen Unfall und rast in die Maus, während er genüsslich sein Popcorn im Auto nascht. Ein anderes Mal zerbricht eine Vase im Museum in tausend kleine Stückchen. Auch gemeine Worte können weh tun und verletzen. „Entschuldigung“ zu sagen, fällt nicht immer leicht.

Dieses Bilderbuch schenkt Zuversicht. Es zeigt, dass es viel Mut braucht, um sich zu entschuldigen, vor allem wenn man die Person nicht sonderlich mag oder sie sauer ist. Es brauchen jedoch keine langen Reden sein. Es reicht ein kurzes „Es tut mir leid!“ oder „Ich passe in Zukunft besser auf.“ Auch ein kleiner Entschuldigungsbrief kann Wunder bewirken. Entschuldigungen sollten allerdings immer ehrlich, aufrichtig und so formuliert sein, dass das Gegenüber Reue wahrnimmt. Letztendlich ist es für beide Parteien eine Erleichterung, wenn emotionale Hindernisse aus dem Weg geräumt sind.

Auch wenn die Illustrationen nicht auf ganzer Linie überzeugen, so wurden die Gefühle der beteiligten Tiere gut eingefangen. Die Thematik ist kindgerecht aufgebaut. Nach exemplarischen Gründen für eine Entschuldigung, folgen Negativbeispiele, die zeigen, wie Entschuldigungen nicht wirken. Erfolgreiche Wiedergutmachungen schließen sich jedoch unmittelbar an. Es schließt schlussendlich erfolgreich mit der Erklärung, weshalb Entschuldigungen das Leben im Miteinander leichter machen. Dieses Bilderbuch ist perfekt für die Grundschule und kann in Klassenratsstunden wunderbar Einsatz finden. Die Szenen sind greifbar und teilweise aus dem schulischen Kontext, wenn es z.B. darum geht, den Konkurrenten bei der Klassensprecherwahl schlecht zu machen. Jeder macht Fehler, doch wenn man eine Person und ihre Gefühle schädigt, ist eine Entschuldigung das Mindeste, was angebracht wäre.

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Willkommensgeschenk „Du bist…“ | Banderole für Duplo-Schokoriegel

Diese Banderole ist passgenau für ein Duplo-Schokoriegel erstellt. Es dient als Willkommensgruß in der Schule nach der Einschulung oder kann auch privat bei Einschulungsfeiern genutzt werden.

Die Banderole wird um die Schokolade gewickelt, sodass die Buchstaben „DU“ noch zu sehen sind. Daraufhin die Enden übereinander legen und mit einem Klebestift befestigen. Ein kleines Willkommensgeschenk ist immer wohltuend und zeugt von Wertschätzung.

Folgende Formulierungen sind enthalten:

  • Du bist endlich ein Schulkind
  • Du bist einfach erste Klasse
  • Du bist hier immer willkommen
  • Du bist absolut erstklassig
  • Du bist einfach wunderbar
  • Du bist jetzt ein Schulkind

„Frau Honig und die Schule der Fantasie“ – Material zur Klassenlektüre

 „Fantasie ist überall zu finden. Aber sie entsteht einzig und allein in euren Köpfen. Fantasie ist wichtiger als Wissen. Denn Wissen ist begrenzt. Die Fantasie kennt keine Grenzen.“

Sabine Bohlmann hat Frau Honig als eine moderne Version von Mary Poppins ins Leben gerufen. Das Kindermädchen wird vom stürmischen Wind als Vertretungslehrerin an eine Grundschule geweht. Schnell beschließt sie den vorhandenen Stundenplan über Bord zu werfen und die natürliche Neugierde der Kinder für das Lernen zu nutzen. Der 45-Minuten-Takt wird außer Acht gelassen und so stehen viel mehr Freude und Lebenstraining auf dem Programm. Was wird im Leben benötigt, was Kindern in der Schule nicht beigebracht wird?

Mit einer kleinen Prise Zauber wird ein Lebenstraining in der Turnhalle aufgebaut. Die Kinder widmen sich dem Annähen von Knöpfen, dem Umtopfen von Pflanzen, dem Hämmern und dem Falten von Wäsche. Wie lässt sich ein Herbstgedicht am besten verfassen? Richtig! Indem man den Herbst hautnah und mit allen Sinnen erfährt. So wird im Blätterhaufen gesprungen und anschließend gedichtet.

Wie kann so ein Buch nicht passender für eine Ganzschrift sein? Diese 20-seitige Arbeitsblattsammlung ist ein Angebot zur Bearbeitung als Klassenlektüre. Es passt für den Einsatz in den Klassen 3-5, denn es dreht sich inhaltlich um Leistung, Lernbereitschaft und Lernmotivation. Es gibt zudem fächerübergreifende Verweise zu „Bienen, Fantasie, Sterne und Planeten und der Jahreszeit Herbst“. Es kann als Lerntheke ausgelegt oder als Lesebegleitheft für die Hand der Kinder verteilt werden. Ein Lösungsheft liegt dem Material bei.

Aus dem Inhalt

  • Synonyme und Redewendungen
  • Steckbrief rund um die Autorin
  • abwechslungsreiche Satzanfänge
  • Lückentexte
  • Wortarten und Großschreibung von Nomen
  • Wohlfühlwörter sammeln
  • Reimwörter im Herbstgedicht zuordnen
  • Wörtliche Rede – Zeichensetzung
  • Geschichte zu Wolkedonien weiterschreiben
  • Glück – Definition
  • Lebenstraining – Schule neu denken