Valentinstag – Leseheft Klasse 1|2

Am 14. Februar ist Valentinstag – ein Tag, an dem Menschen, die einem am Herzen liegen, mit Gesten, netten Worten oder Kleinigkeiten als Aufmerksamkeit beschenkt werden. In diesem Leseheft „Du bist mein Valentin“, welches für Klasse 1 und Klasse 2 konzipiert wurde, zeigen sich zwei Bienen ihre Zuneigung.

Da Blumen und der darin verborgene Nektar für Bienen eine ganz besondere Bedeutung haben, pflückt Biene Imke ihrem Freund Valentin einen kleinen Blumenstrauß und zeigt ihm damit, wie sehr sie ihn mag. Er erwidert dieses Empfinden und so kann die Liebe und das damit verbundene warme Gefühl im Bauch gebührend gefeiert werden, sodass sie hoch in die Luft steigen.

Nach dem Lesen eines kurzen Textes in Silbenschrift, malen die Schülerinnen und Schüler das Bild, wie im Text beschrieben, aus. Sie beantworten Fragen zum Lesetext und ergänzen fehlende Buchstaben. Eine kurze Schreibaufgabe, in der passende Artikel oder fehlende Wörter eingetragen werden müssen, runden die Seite ab.

Bei Bedarf kann ein Kartenspiel zur Stärkung des sozialen Gefüges angeschlossen werden. Im Klassenverband werden hierfür Komplimente verteilt, sodass sicher gestellt werden kann, dass jeder am Ende des Tages mit einem Lächeln beschenkt werden konnte.

Przemystaw Wechterowicz und Emilia Dziubak – Der achtsame Tiger

„Tiger sind gefährliche Raubtiere!“ – so lautet das Vorurteil, welches sich im Dschungel hält. Dabei ist der Dschungel doch ein Ort voller bunter Vielfalt und Diversität. Es gibt Tiere, die behaupten, dass Tiger grundsätzlich grob, gefährlich und mit ihren weißen und scharfen Zähnen furchterregend seien und gar beißen würden.

Dieser Irrglaube hält sich hartnäckig, sodass der achtsame Tiger stets das Gegenteil von den Annahmen beweisen muss. Man meint, er würde mit seinen scharfen Krallen etwas aufschlitzen, doch stattdessen nutzt er sie, um das Obst für den Elefanten klein zu hacken. Als er die Eier eines Papageis entdeckt und sie im Maul hält, bringt er sie behutsam ins Nest, um sie auszubrüten. Er schleicht sie leichtfüßig an die Tapire heran, nur um ihnen einen Tanz beizubringen.

Dieses farbenfrohe Bilderbuch zeigt, dass Schubladendenken blockiert und die Tür für Chancengleichheit fest verschlossen lässt. Es ist mühsam, sich den eingeschränkten Sichtweisen entgegen zu stellen und sich immer wieder neu beweisen zu müssen. So hat der achtsame und vor allem hilfsbereite Tiger täglich alle Pfoten voll zu tun. Er achtet auf seine Dschungelgemeinschaft und ist stets mit wachem Blick da, wenn jemand seine Hilfe benötigt.

Emilia Dziubaks schafft es nicht nur einen liebvollen Tiger als Protagonisten zu erschaffen, sondern zeigt auch die Zwiespältigkeit von Annahmen. Es regt zum Hinterfragen und Reflektieren unserer eigenen Einstellungen, Auffassungen und Anschauungen. So endet das Buch mit der Überleitung zur Realität, indem junge Leserinnen und Leser angeregt werden, selbst aktiv zu werden und Achtsamkeit zu trainieren.

Macht´s gut, Kinder.
Und denkt immer daran:
Auch ihr könnt ein achtsamer Tiger sein!

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Rechenspaziergang „Karneval“ | „Fasching“

Der Rechenspaziergang wurde für den Mathematikunterricht konzipiert. Es kann im 1. Schuljahr nach der Einführung der Addition und Subtraktion zur Automatisierung der Rechenfertigkeit eingesetzt werden. Es liegt in einer dreifach- differenzierten Form vor. Die leichte Variante ist für den Zahlenraum bis 10 vorgesehen, wofür nur die Karten 0-10 benötigt werden.

Die mittelschwere und die herausfordernde Variante ist im Zahlenraum bis 20 angesiedelt. Hierfür werden die Bildkarten 0-20 benötigt. Lösungszettel zur Selbstkontrolle liegen für alle Varianten bei.

Wie funktioniert ein Rechenspaziergang?

Die bunten Karten mit den jahreszeitlichen Motiven sollen gut verteilt im Klassenraum oder im Flur ausgelegt werden. Die Kinder rechnen die Aufgaben am Platz und notieren dort das Ergebnis. Das Arbeitsblatt bleibt auf dem Platz liegen, während die Kinder umherschleichen und die Zahl ausfindig machen. Das zum Ergebnis passende Motiv müssen sie sich merken und schulen somit zusätzlich ihre Merkfähigkeit und Konzentration. Zurück an ihrem Platz suchen sie das entsprechende Bild, schneiden es aus und kleben es neben die Aufgabe. Einige Bilder bleiben übrig, was zu Transparenzzwecken zuvor erwähnt werden sollte.

Lesespaziergang „Karneval“ | „Fasching“

Dieser Lesespaziergang, der bewegtes Lernen forciert, motiviert zum Lesen und fördert das Leseverständnis. Es liegt als Fasching-Version und als Karneval-Version vor. Aufgrund der 3-fachen Differenzierung ist der Einsatz im 1. und 2. Schuljahr denkbar. Eine Zusatzaufgabe für schnelle Lesespaziergänger wurde ergänzt und setzt den Einsatz eines iPads voraus.

Wie funktioniert ein Lesespaziergang?

Die farbigen Karten mit den Kostümen der Kinder werden unsortiert im Klassenraum oder auch auf dem Flur aufgehängt. Um das Lösungswort herauszufinden,  lesen die Kinder die Wörter, Sätze oder Hinweise und machen sich auf die Suche nach dem passenden Bild. Haben sie das Bild gefunden, merken sie sich nun die Zahl. Die Arbeitsblätter bleiben dabei auf den Plätzen liegen. Die Zahl wird am Platz in Buchstaben übersetzt, woraus sich am Ende ein Lösungswort ergibt.

Bei der Zusatzaufgabe gilt es im unvollständigen QR-Code bestimmte Zahlen auszumalen. Anschließend scannen die Kinder ihren eigenen QR-Code und schreiben den Satz ab, der daraufhin auf dem iPad erscheint.

„Irgendwie Anders“ – Unterrichtsmaterial zum Bilderbuch

„Irgendwie Anders“ lebt ganz alleine auf einem hohen Berg und fühlt sich einsam. Es wünscht sich nichts mehr als Freunde zu finden. Egal, wie sehr es sich bemüht und anstrengt, so auszusehen und so zu sein, wie die anderen, es wird nicht akzeptiert. Stattdessen droht ihm „Ausgrenzung“.

Es zieht sich traurig in sein Haus zurück. Doch eines Tages klopft „Etwas“ an seine Tür. Nach anfänglicher Skepsis, findet Irgendwie Anders in ihm einen Freund. Diese Geschichte zeigt, wie sich das Gefühl des „Nicht-dazu-gehörens“ und „Ausgeschlossen werden“ anfühlt. Es bietet vielfältige Anlässe, um mit Kindern in den Austausch zu kommen und Empathie zu fördern.

In diesem Materialpaket ist zum einen ein Arbeitsheftchen enthalten, welches für die Klassen 2-3 konzipiert wurde. Das Hauptthema ist hier „Andersartigkeit“ und „Toleranz“. Die Aufgaben stellen ein Pool dar, aus dem die Lehrkraft die für ihre Lerngruppe passenden Angebote aussuchen kann. Einige Arbeitsblätter haben den Schwerpunkt „Deutsch“, andere lenken den Blick auf Ethik und „Soziales Lernen“. Zudem finden sich hier insgesamt 14 Impulskarten, die zum weiterführenden Philosophieren anregen und als kleine Denkanstöße zur Förderung der mündlichen Sprachhandlung und zum Formulieren des eigenen Standpunktes herangezogen werden können.

Kostümwettbewerb zu Karneval | Fasching: Urkunde und Wahlzettel

Manche Familien machen sich schon mehrere Wochen vor Karneval Gedanken um das Kostüm und stecken viel Mühe und Zeit in die Perfektionierung. Oft sind es die Details, sei es bei der Schminke oder den Accessoires, die den Ausschlag geben, dass das Kostüm einen selbst zufrieden stellt und vielleicht auch andere beeindruckt.

Dies zu würdigen ist immer wieder schön. So starten wir die Karnevalsfeier immer mit einer Modenschau. Immer zwei Kinder laufen einen Laufsteg entlang und frieren in einer für ihr Kostüm typischen Pose ein, während ein Erinnerungsfoto geschossen wird. Jedes Paar wird schließlich mit einem Applaus von der Bühne verabschiedet.

Am Ende küren wir bei einem Kostümwettbewerb das „Beste Kostüm des Jahres“, indem demokratisch und anonym abgestimmt wird. Bei den Wahlzetteln können auch zwei Favoriten notiert werden, sodass beim Auszählen die Spannung steigt. Im Anfangsunterricht kann auch der Stimmzettel mit einer Stimme genutzt werden.

Die Siegerinnen und Sieger erhalten eine kleine Urkunde. Diese liegt für die ersten drei Plätze vor. Hier empfiehlt es sich, mehrere Vorlagen bereit zu halten, da es nicht selten ein unentschieden gibt.

Künstler-Kartei Teil II | Leben und Werk

Nach Teil 1 der Künstler-Kartei mit Sachinformationen zum Leben und Werk von insgesamt 15 bekannter Künstlerinnen und Künstler, ist hier der Nachfolger mit 15 weiteren Persönlichkeiten, die sich in der Kunst einen Namen gemacht haben. Mit diesen Hintergrundinformationen ist es etwas einfacher, das Wesen ihrer Arbeiten und ihre Sicht auf die Welt zu verstehen. Mithilfe der Künstler in dieser Kartei ist es möglich, neue Arbeitsmethoden zu entdecken und sich inspirieren zu lassen.

Neben der farbigen Abbildung in Porträtform, finden sich auf den DIN-A5-Karteikarten die Lebzeiten, die Kunstrichtung und das Ursprungsland unter dem Künstlernamen. Ferner werden im Fließtext interessante Details aus dem Leben verraten. Es wurde zudem eine Blanko-Vorlage eingefügt, in die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes und Besonderheiten notieren dürfen.

  • Vincent van Gogh
  • Henri Matisse
  • Salvador Dalí
  • Sonia Delaunay
  • Piet Mondrian
  • Daniel Spoerri
  • Alberto Giacometti
  • Katsushika Hokusai
  • Banksy
  • Keith Haring
  • Gabriele Münter
  • Wassily Kandinsky
  • Paul Klee
  • Jackson Pollock
  • Paula Modersohn-Becker

Corrinne Averiss und Isabelle Follath – Ich mach dich froh!

Schöner und herzerwärmender kann man das Thema „Lebensfreude“ kaum illustratorisch einfangen. Lea stellt eines Tages fest, dass ihre Oma aufhört zu lächeln und sich um nichts mehr kümmert. Aus ihrem Leben weicht die Farbe. Es ist alles trist und grau.

Entschlossen begibt sich Lea auf die Suche, das Lebensglück in eine Box zu packen. Sie streckt ihre Schachtel den kichernden Kindern auf dem Spielplatz entgegen und versucht mit einem Kescher das Glitzern der Sonne zu fangen. Doch das „Wusch!“ der Lebensfreude ist schwer zu kriegen. Sie kehrt mit leeren Händen zurück und erzählt ihrer Großmutter stattdessen von den Erlebnissen. Und siehe da! Sie lächelt und strahlt und beiden wird es wieder warm ums Herz.

Dieses Bilderbuch bietet einen wunderbaren Anhaltspunkt, um dem Gefühl von Einsamkeit bei älteren Menschen entgegen zu wirken. Kooperationsprojekte zwischen Kindergärten oder Grundschulen und Altenheimen lassen sich mit diesem Bilderbuch anstoßen oder initiieren. So wäre es denkbar, gemeinsam eine Schatztruhe mit Dingen und Erlebnissen, die einem Freude bereiten, bei einer Bastelaktion zu gestalten. Die Älteren können von der Lebensfreude der Jungen profitieren, die Jungen von der Weisheit der älteren Generation. Zusammenkünfte von Kindern und Senioren sind für beiden Parteien bereichernd. Hier gibt es sämtliche Studien, die nachweisen, dass es positive Effekte und Auswirkungen auf das Sozialverhalten von Kindern hat.

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Würfelbilder | Knobel-Kartei für Klasse 1

Der Förderung des Zahlverständnisses kommt im Anfangsunterricht eine besonders große Bedeutung zu. Durch das Finden verschiedener Möglichkeiten eine Zahl zu zerlegen, wird die Einsicht in Teil-Teil-Ganzes-Beziehungen gefördert.

Diese „Würfelbilder-Kartei“ wurde für das erste Schuljahr konzipiert und verhilft bei der sicheren Orientierung bei der Zahlzerlegung im Zahlenraum bis 20. Die Kenntnis verschiedener Zahlzerlegungen einer Zahl sowie der Beziehungen zwischen diesen sind eine zentrale Voraussetzung für ein gesichertes kardinales Zahlverständnis. Zudem sind sie im Aufbau notwendig für die Nutzung operativer Rechenstrategien, wie für das Verständnis von Tauschaufgaben, Nachbaraufgaben oder das schrittweise Rechnen.

Mit diesem Material übt das Kind eine Menge in zwei oder auch drei Teilmengen zu zerlegen. Dafür muss die dargestellte Zahl in verschiedenen Würfelaugen gefunden und eingekreist werden. Manchmal sind zwei, dann aber auch drei oder gar vier Würfel für die Darstellung notwendig. Durch das Punktesystem übt das Kind die Zerlegung auf symbolischer Ebene und lernt zudem die Erfassung beim Blitzsehen.

Barbara Hoffmann – Alles, was gesagt werden muss

Als er Flaubert noch immer dort sitzen sah,
hüpfte auch sein Herz ein bisschen
und er sagte zu ihm: „Es tut mir leid.“

Und das war alles,
was gesagt werden musste.

Hin und wieder braucht es gar nicht so viele Worte. Manchmal wird zu viel oder gar das Falsche gesagt. Das betrifft vor allem Dinge, die sich um die Gefühlswelt drehen. Wie einfach es sein kann, zeigen diese drei kurze Geschichten, die in drei Kapitel eingeteilt wurden.

Die Geschichte rund um den Löwen und die Schildkröte zeigt, dass in einer Freundschaft es nicht viele Worte braucht, um auszudrücken, dass man sich mag. Es reicht ein „Du bist für mich wertvoll.“ Die Botschaft „Ich mag dich so, wie du bist“ verdeutlichen uns der Kreis und die Wurst, die sich trotz ihrer Anderartigkeit so passend zusammenfügen. Eine auch bildlich wundervolle Umarmung, die pure und ehrliche Herzenswärme ausstrahlt.

Eine Entschuldigung, die geradlinig, vom Herzen und klar ausgedrückt wird, sodass auch Kinder sie verstehen, berührt das Herz ungemein. Fehler machen, reflektieren und mutig sich entschuldigen, das macht uns der Frosch auf eine beeindruckende Art und Weise vor. Es braucht manchmal nur wenige Worte. Und das ist alles, was gesagt werden muss.

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