Englisch lernen Bild für Bild – Bei uns zu Hause und Zauberquartett Englisch

Da ich öfter von Eltern gefragt werde, wie sie denn mit ihrem Kind Englisch üben können, hier meine Empfehlung: Zwei Spiele, die Spaß machen, verschiedene Themenbereiche ansprechen und sehr ansprechend gestaltet sind. Diese Spiele eignen sich auch hervorragend für die English Corner im Klassenzimmer für Freiarbeitsphasen.

Das Spiel Englisch lernen Bild für Bild beinhaltet 100 Bildkarten und ist speziell für Kinder im Grundschulalter konzipiert worden. Das oben links dargestellte Spiel konzentriert sich vordergründig auf die Thematik at home. Dabei ist es auch noch innerhalb dieses Themas aufgeteilt in: family, rooms and furniture, toys etc. Dabei finden nicht nur Nomen Beachtung, sondern auch Verben wie eat oder drink. Dieses finde ich persönlich sehr wichtig, denn oft wird diese Wortgruppe vernachlässigt. Auf der Vorderseite jeder Karte wird das englische Wort und das dazu passende Bild abgebildet. Auf der Rückseite befindet sich das gleiche Bild mit einer deutschen Übersetzung. Für meinen Geschmack hätte man auf den englischen Artikel „the“ verzichten können und ebenso auf die deutsche Übersetzung, da die Bedeutung sich aus dem Bild erschließen lässt.

Auf dem beiliegenden Zettel befinden sich Elternhinweise, auf denen auf die richtige Aussprache der Wörter verwiesen wird. Auch die ersten Schritte und weitere Spielideen werden verständlich dargestellt. Folgende Spiele lassen sich mit diesen Bildkarten realisieren:

  • Odd one out
  • What’s missing?
  • I spy with my little eye

Das Zauberquartett Englisch widmet sich den Themenbereichen food, sweets, drinks, clothes, animals etc. Der Fokus bei allen Karten ist auf die Magie gelegt, so tauchen bei Tieren natürlich cat, bat oder ein unicorn auf. Das Ziel dieses Spiels ist es möglichst alle vier Karten aus einem Themenbereich zu sammeln. Dazu soll folgende Frage- und Antwortstruktur verwendet werden: „Can you give me the (cat), please?“ – „Yes, I can.“ oder „No, Ican’t.“
Die Karten sind ansprechend illustriert und wirken motivierend. Als ein Extra-Bonbon gelten hier die Zaubertricks, die mitgeliefert werden, so können die Kinder selbst zu Zauberern werden und nebenbei einige Kunststücke erlernen.

Mit einigen Veränderungen sind die Spiele sehr zu empfehlen!

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Claudia de Weck – Guck-Guck! Da bin ich!

Ein Peek-a-boo Buch für die ganz Kleinen.  Auf 30 Seiten haben Kinder die Möglichkeit bestimmte Tiere zu entdecken. Mal versteckt sich ein Affe unter seinem T-Shirt, ein Elefant in einer Badewanne oder auch ein Frosch hinter einem Ball. Bei jedem Tier sind einige typische Merkmale zu erkennen, es kann ein Rüssel oder Stacheln für einen Igel sein. Nicht alle Merkmale sind eindeutig und fordern die Kinder durchaus zu „intelligentem Rätseln“ heraus. Beim Umblättern wird dem kleinen Leser dann die Lösung mit dem Satz „Da bin ich!“ präsentiert.

Ein kleines Highlight als Überraschung darf natürlich nicht fehlen. Und so versteckt sich auf den letzten Seiten ein integriertes „Etwas“, was einem ein Lächeln aufs Gesicht zaubert. Kleinkinder werden dieses Buch lieben und schnell die einfachen Sätze mitsprechen und die Tiere von Neuem zu erraten versuchen.

Viele Überraschungen, die die Leser dazu bringen, dieses Buch immer und immer wieder in die Hand zu nehmen.

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Christian Morgenstern und Christine Sormann – Ein Wiesel saß auf einem Kiesel

Diese Kindergedichtsammlung von Christian Morgenstern umfasst insgesamt 20 Gedichte. Das Buch besticht vor allem durch die farbenfrohen Illustrationen von Christine Sormann, die den Inhalt und die Stimmungen der Gedichte sehr gut widerspiegeln. „Die Vogelscheuche“, „Lied der Sonne“ und „Der Lattenzaun“ sind meine Favoriten. Diese Gedichte würden auch die Kinder von heute verstehen. Es tauchen ansonsten schon sehr gehäuft Wörter auf, die so heute nicht mehr im Gebrauch sind. Diese sind mit einem Sternchen versehen und werden am Ende des Gedichts noch einmal „übersetzt“. Oder hättet ihr gewusst, was ein „Spenzer“, „Zeiß“ oder „Zibebe“ ist?

Unumstritten ist jedoch die Tatsache, das Verse und Wortspielereien Kindern Spaß machen, auch wenn nicht jedes Wort verstanden wird. Idealerweise werden sie selbst dazu angeregt, Reime zu suchen und sich in Gedichten zu erproben und sie gar auswendig zu lernen. Sie entwickeln ein gewisses Sprachgefühl und Gedichte machen einfach gute Laune! Das ist Fakt!

Eine farbenfrohe und gemütsaufhellende Sammlung einiger Wortspielereien Morgensterns!

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Philipp Winterberg und Lena Hesse – Da rein, da raus!

Jakob oder Neinkob? Ein kleiner Bengel, der seinen eigenen Kopf hat und die negativen Kommentare seiner Umwelt gar nicht wahrnimmt. Denn man hat ja bekanntlich zwei Ohren, also ist die Devise: Da rein, da raus! Die Kritik wird ignoriert und nur auf das Positive konzentiert.

Meine Lieblingsszene ist die auf Seite 7, wo der alte Opa aus dem Fenster schaut und Jakob wegen schlechter Manieren kritisiert. Das erinnert mich an meine Busaufsicht freitags. Ein älterer Mann schaut jeden Freitag genauso aus dem Fenster und achtet penibel darauf, dass kein Kind auch nur ansatzweise seinen Gehweg berührt. Genauso einen Blick hat er dann auch! Déjà-vu!

Natürlich bin ich auch dieses Mal von den Illustration begeistert! Diese Bilder sind fantastisch!

Dieses Buch wird sicherlich Kinder ansprechen, die ebenfalls ihren eigenen Kopf haben und Trotzphasen sind ja bekanntlich zur normalen menschlichen Entwicklung notwendig. Insofern werden sich die meisten Kinder bei diesem Buch angesprochen fühlen. Außerdem finde ich dieses Buch ein tolles Geschenk für stressgeplagte Kollegen, die sich vieles zu Herzen nehmen. Es gibt nun mal Dinge, die man einfach ignorieren muss: Da rein, da raus!

Wenig Text, viel Bild, viel Sinn!

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Dieses Buch ist KOSTENLOS als E-Book erhältlich!

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Bethaney Perkins und Hermoine Edwards – Christmas Lift-the-Flap Shadow Book

Ein Lift-the-Flap Buch in englischer Sprache, bei dem sich alles um die weihnachtlichen Begriffe dreht. Jede Doppelseite ist anders gestaltet und überrascht aufs Neue. Ausgewählte Fragen, geben einen Tipp darauf, was sich hinter dem „Flap“ verstecken könnte. Mal sind es elves, presents, candies, Christmas tree, holly, snowman oder auch ein reindeer. Dieser Wortschatz gehört zum Basisvokabular des Themas Christmas in der Grundschule und lässt sich so wunderbar auf eine sehr interessante und entdeckende Weise wiederholen. Allerdings sind manche Fragen zum Teil  grammatikalisch nicht ganz nachvollziehbar und für Grundschulkinder manchmal auch zu schwer.

Optisch ist das Buch sehr ansprechend gestaltet: it’s all shiny and sparkly! Das Leuchten einiger Details, wie oben auf dem Titelbild bereits zu sehen ist,  zieht sich durch das ganze Buch fort. Hinter dem Flap verbirgt sich einerseits das Bild und andererseits das passende Schriftbild.

Ein aufregendes Weihnachtsbuch in englischer Sprache, welches zum Entdecken auffordert und Spaß macht!


Bernd Jockweg – Werkstattunterricht Weihnachten

Eine Werkstatt zum Thema Weihnachten, zusammengestellt für jahrgangsübergreifenden Anfangsunterricht.

Die Entwicklungsunterschiede innerhalb einer Klasse sind enorm, manche kommen bereits lesend in die Schule, andere haben noch nie in ihrem Leben einen Stift in der Hand gehalten (sowas gibt es! wirklich wahr!). Um dieser Spanne von unterschiedlichen Lernerfahrungen gerecht zu werden, entwickelte der Autor diese Werkstatt. Hierbei können die Kinder zu einem Thema an unterschiedlichen Angeboten arbeiten. Die Werkstatt ist so aufgebaut, dass zuerst im Lehrerkommentar Hinweise zu den einzelnen Angeboten gegeben werden, aber auch Lernziele, Lehrplanbezug und fächerübergreifende Vorschläge finden Erwähnung. Duchnummerierte Auftragskarten mit der Beschreibung der jeweiligen Aufgabenstellung  und daran anschließende Arbeitsblätter  mit sehr netten Illustrationen sind ebenfalls vorhanden. Um einen kurzen Einblick in die Angebote zu geben, folgen beispielhaft einige Aufträge:

  • Sammeln von Weihnachtswörtern
  • Weihnachtselfchen schreiben
  • Eine Weihnachtsgeschichte falten
  • Sachaufgaben – Wichtelrechnen
  • 10 Unterschiede auf einem Weihnachtsbild finden
  • Weihnachten bei uns und anderswo – Text lesen

Im Anhang befinden sich Lösungsblätter und zwei Schmuckblätter. Ergänzt wird die Werkstatt mit einigen Spielen, die farbig und auf einem Kartonpapier aufgedruckt sind. Lesekarten in zwei Differenzierungsstufen, ein Weihnachtsdomino und ein Sortierspiel komplementieren die Sammlung.

Besonders positiv fallen mir die unterschiedlichen Anforderungsniveaus der Unterrichtsmaterialien auf. Die Arbeitsblätter und Auftragskärtchen sind sehr ansprechend gestaltet und motivieren die Kinder zusätzlich. Interkulturelle Aspekte werden aufgegriffen, fächerübergreifendes Arbeiten angeboten und blanko-Arbeitsauftragskärtchen für die Lehrerhand als Ergänzung oder Erweiterung zur Verfügung gestellt. Ich finde die Sammlung sehr gelungen, auch für Vertretungsunterricht gut geeignet. Lediglich die Bindung stört mich ein wenig, da sich ständig Blätter von der Klebebindung lösen.

Empfehlenswerte Werkstatt: viele Arbeitsblätter können so übernommen und gleich eingesetzt werden.


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Achim Bröger und Wolfgang Slawski – Wunschbriefe an den Weihnachtsmann

In diesem Adventskalender sind 24 Wunschbriefe an den Weihnachtsmann zusammengestellt. Sie wurden von den unterschiedlichsten Kindern geschrieben mit noch unterschiedlicheren Wünschen. Der eine wünscht sich eine Tarnkappe, um verschwinden zu können, wenn er wieder einmal kein Tor geschossen hat. Noah würde sich unheimlich über ein ungewöhnliches Haustier freuen: einen Drachen! Alle Wünsche werden natürlich begründet und der Hintergrund näher beschrieben. Dabei sind es keineswegs nur materielle Wünsche, sondern es wird sich auch Zeit gewünscht, damit in der Familie nicht immer Hektik ausbricht. Ein Zauberstab, um den aufgeregten Lehrer wieder herunterzuholen und das nervtötende Geschrei zu unterbinden, ist ebenfalls dabei.

Jeder einzelne Brief steht  thematisch unabhängig von den anderen. Sie alle sind sehr unterhaltsam, einfallsreich und äußern Sehnsüchte und Wünsche der Kinder. Der ein oder andere Wunsch brachte mich zum Nachdenken, denn es sind auch etwas traurige Wunschbriefe dabei. Die Kinder beschäftigen nun einmal die unterschiedlichsten Sachen. So musste ich über den Zauberstab schmunzeln, der für einen Lehrer gedacht ist, der sich wohl öfter aufregt. Ich denke da werden sich einige Schüler angesprochen fühlen (und manche Lehrer auch!) Ausgerechnet in diesem Brief (19. Dezember), bei dem der Lehrer den Satz („Ihr seit zu laut und zu frech!“) in den Mund gelegen bekommt, hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Ein Fehler, den auch viele Schüler machen. Na, habt ihr ihn gefunden? 😀

Jeder Brief wird mit der Anrede Lieber Weihnachtsmann eingeleitet. Den Abschluss bildet die Formel Dein…. So lernen die Kinder ganz nebenbei den Aufbau von Briefen kennen. Dieser Adventskalender eignet sich daher sehr gut für die Unterrichtseinheiten zum Thema Wunschzettel, Briefe etc.

Zu jeder Geschichte gehört ein Bildausschnitt, der ausgeschnitten auf das beiliegende Adventsposter geklebt werden soll. Die jeweils weißen Felder sind durchnummeriert, sodass am 24. Dezember das Poster dann auch vollständig ist und aufgehängt werden darf.

Die Texte und das Basteln wird für Kinder ab 5 Jahren empfohlen.

Dieser Adventkalender ist eine wundervolle Anregung für das Schreiben von Wunschbriefen. Es ist unterhaltsam, anregend und fantasievoll! Definitiv eine Empfehlung meinerseits.

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Nancy Walker-Guye und Alessandra Micheletti – Stille Nacht

Der kleine Bub, Niculin wohnt in einem kleinen Dorf  in den verschneiten Bergen. An Heiligabend sitzt er mit seinen Eltern in der Kirche und entdeckt ein Funkeln, was ihn nach draussen lockt. Er schleicht sich hinaus, um dem Glitzern auf den Grund zu gehen und entdeckt stattdessen zwei Erwachsene, die ganz verloren aussehen. Niculin erfährt, dass deren Zug im Schnee stecken geblieben ist und sie nun nach einer Pension suchen. Blöd nur, dass es in dem Dorf gar keine gibt. Als Niculin dann auch noch erfährt, dass die junge Frau schwanger ist, muss eine Lösung her. Doch wie kann Niculin helfen?

Was dieses Buch auszeichnet sind vordergründig die Illustrationen. Davon lebt dieses Buch. Mich persönlich spricht das weihnachtliche und verschneite Titelbild sehr an. Da wünscht man sich doch glatt den Schnee herbei!  Alles sieht so friedlich,  besinnlich und harmonisch aus. So sehr mir die Zeichnungen der Landschaft gefallen, die Figuren sind in meinen Augen weniger gut gelungen. Sie erinnern mich seltsamerweise an die DDR.

Die Geschichte ist für mich schon fast christlich angelegt. Die Thematik der Hilfsbereitschaft steht ganz oben:

Spoiler Anfang (bitte zum Lesen markieren): Niculin bietet der notdürftigen Familie einen Zufluchtsort in seinem eigenen Zimmer an und bevor die Eltern zu Hause erscheinen, gebärt die Frau ihr Kind. Natürlich stehen die Waschschüssel und alle nötigen Utensilien schon bereit. Aus Dankbar keit wird das Neugeborene dann auch .... genannt! Na, Vermutungen? Richtig! Spoiler Ende!

Die Darstellung der Ereignisse hat leider nicht so ganz meinen Geschmack getroffen. Aber für christliche Einrichtungen könnte dieses Buch sehr interessant sein!


Für mich persönlich ist die Geschichte zu beschönigt und etwas realitätsfern. Dafür sind die Zeichnungen der winterlichen Landschaft ein wahrer Genuss!



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Andrea Erkert – Im Stuhlkreis die Adventszeit erleben

„In der gemütlichen Runde des Stuhlkreises lernen Kinder spielerisch und musikalisch die Bräuche und Traditionen der Vorweihnachtszeit kennen. Adventliche Rituale, Bewegungsspiele, Geschichten und Glockenklänge wecken die Vorfreude auf Weihnachten und sind wertvolle Begleiter für jeden Dezembertag. Sie lassen die Zeit des Wartens auf das große Fest zu etwas ganz Besonderem werden. Eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier im Stuhlkreis bildet den Höhepunkt.“

Die Adventszeit wird in den meisten Einrichtungen gefeiert und stellt einen großen Stellenwert im pädagogischen Alltag dar. Dieses Buch aus dem Ökotopia Verlag  nimmt den Stuhlkreis in den Fokus und trägt unterschiedliche Spiele und Rituale für diese Form zusammen. Es fördert das Miteinander und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Gruppe. Dieses Buch wird für Eltern-Kind-Gruppen, Kiga, Ganztag, Familie, außerschulische Kindergruppen und die Grundschule empfohlen. Ich würde den Einsatz dieses Buches eher im Kindergarten sehen, da einem hier mehr Zeit zur Verfügung steht, die für die meisten Spiele nötigen Vorbereitungen zu treffen. Für viele Spiele werden Materialien benötigt, die erst gebastelt werden müssen und das braucht natürlich Zeit.

Thematisch ist das Buch in 7 Kapitel unterteilt. Es beginnt mit unterschiedlichen Spielen zum Begrüßen und Verabschieden. Es folgen Entspannungsangebote und Ruhespiele, wie z.B. die Plätzchenmassage oder die Kerzenmeditation. Die Nikolausfeier wird ebenfalls unter die Lupe genommen und so werden Kinder in die Planung einer Feier integriert. Im vierten Kapitel geht es um Skigymnastik und die Schneeballschlacht. Hier können Kinder aktiv werden und hüpfen, springen, laufen etc. Daran schließend stehen die Sinne im Mittelpunkt und so darf gerochen, gegessen, gelauscht und gefühlt werden. In den letzten beiden Kapiteln wird auf die typischen Dinge der Weihnachtszeit eingegangen und das Weihnachtsfest vorbereitet, welches ebenfalls im Stuhlkreis durchgeführt werden kann. Eine Einladung für die Eltern steht als Kopiervorlage ebenfalls bereit.

Dieses Buch bietet einen guten Wechsel zwischen ruhigen und entspannten Phasen und etwas aktiveren Spielen, bei denen die Kinder sich so richtig austoben können. Eine passende CD darf dazu bestellt werden: Adventszeit im Stuhlkreis (CD-Sampler): Die schönsten Kinderlieder zur Weihnachtszeit
Sie beinhaltet 15 Lieder, von denen die meisten mir eher unbekannt waren. Viele Lieder sind ziemlich fetzig und haben Potenzial zum Ohrwurm zu werden.

In dem beiliegenden Booklet findet man die nötigen Texte und so darf beherzt mit eingestimmt werden. Im Buch befinden sich Hinweise zu den jeweiligen Tracks und wann sie sinnvoll eingesetzt werden können. Die CD ist jedoch kein Muss, sondern darf als Ergänzung betrachtet werden.

Eine wertvolle Sammlung einiger interessanter Stuhlkreisspiele.

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Michael Heger und Diana Kohne – Igels schönstes Weihnachtsfest

„Am Morgen des 24. Dezember hat der Igel noch viel zu tun: Seine Höhle muss festlich geschmückt und das Weihnachtsessen zubereitet werden. Plötzlich fällt dem Igel ein, dass er vergessen hat, Geschenke für seine Freunde zu besorgen! Sofort macht er sich auf den Weg. Doch wenn man unterwegs ständig in neue Abenteuer verwickelt wird, ist es gar nicht so einfach, alle Besorgungen zu machen. Wird der Igel es noch rechtzeitig zur Bescherung nach Hause schaffen?“

Der für die meisten Kinder aufregendste Tag, der Heilige Abend, wird hier auf 24 Tage gedehnt aufbereitet. Die Kinder begleiten die Abenteuer des Igels, die sich allesamt am selben Tag abspielen, die ganze Adventszeit hindurch. Auch hier ist eine Doppelseite einem Tag gewidmet. Der Igel bietet einer obdachlosen Maus ein neues Zuhause. Eine andere Maus beschützt er vor dem bösen Fuchs und dann muss auch noch sein Neffe befreit werden. Der kleine Igel hat allerhand zu tun…

Neben der Überschrift ist auch das Bild abgebildet, welches an dem jeweiligen Tag auf das Poster geklebt werden soll und welches eine wichtige Rolle in der jeweiligen Geschichte spielt, mal ist es ein Tier, welchem der Igel begegnet, mal Kinder oder auch Geschenke.  Dieses Mal sind keine leeren Felder, die mit Zahlen versehen sind, vorgegeben. Die Figuren dürfen fast beliebig aufgeklebt werden. Auf der ersten und letzten Seite ist eine Vorgabe abgebildet, wie das Poster letztendlich aussehen soll. Aber da dürfen Kinder wohl ihrer Kreativität freien Lauf laufen und selbst entscheiden, ob sie den Vogel auf einem Baum platzieren oder in der Luft fliegen lassen. Die Sticker kommen fast in einer 3-D-Optiker daher. Auf einer dicken Pappe sind die Bilder aufgedruckt, dahinter verbirgt sich ein relativ dicker viereckiger  Aufkleber, sodass die Bilder vom Poster etwas abstehen. Bei der Entfernung der Folie bedarf es etwas Fingerspitzengefühl, sodass hier manchen Kindern geholfen werden muss.

Diese Weihnachtsgeschichte schildert auch sehr schön die Hektik dieses Tages, sofern man zu den Menschen gehört, die alles auf den letzten Drücker erledigen. Was wäre der Igel ohne seine Freunde, die ihm eine Riesen-Überraschung bereiten! Manchmal lohnt es sich zu helfen, denn die Dankbarkeit zahlt sich manchmal in sehr schönen Taten aus!

Hilfsbereitschaft wird in diesem Buch groß geschrieben! Wer anderen hilft, auch wenn es einen Zeit kostet, wird letztlich doch belohnt.

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