Julia Kamps und Andrea Muschkowski – Der Sprache auf der Spur • individuell und kooperativ

Der Sprache auf der Spur - individuell und kooperativ

Die Grammatikkartei Der Sprache auf der Spur aus dem Finken-Verlag bietet ein Angebot zum handelnden Umgang mit der Sprache an. Die Karteikarten richten sie an Kinder ab dem 3. Schuljahr.

Konzept:
Die Kinder
gehen mit der Sprache zunächst intuitiv um, betrachten sie daraufhin bewusst und wenden sie spielerisch an. In den einzelnen Themenbereichen (Nomen/Substantive; Verben; Adjektive; Wortarten; Sätze; Satzglieder; Sprachspiele) soll das sprachliche Wissen durch individuelle und aber auch kooperative Entdeckungen erworben werden.

Inhalt:
Die Kartei setzt sich aus insgesamt 105 Aufgabenkarten zu den in den Bildungsstandards verankerten Lernbereichen „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“ zusammen. Hier sind alle grammatischen Phänomene, die in der Grundschule behandelt werden, aufgeführt. Zu jeder Aufgabenkarte wird in einem Lösungsheft das richtige Ergebnis präsentiert. Das Begleitheft beinhaltet eine CD. Hier stehen dem Nutzer Selbsteinschätzungsbögen, ein Lerner-Mini mit der dazugehörigen Faltanleitung, Tippkarten und Placemat-Vorlagen im PDF-Format zum Ausdrucken bereit. Des Weiteren werden für die Schülerhand 3 Folientaschen mit den dazugehörigen Folienstiften geliefert.

Aufbau:
Der Aufbau der Karteikarten beachtet die aufeinanderfolgenden Bereiche „Wort, Satz, Text“, sodass die Schüler zunächst die Wortgrammatik in den Blick nehmen, bevor sich die Satzgrammatik anschließt. Durch die klare Ordnung haben Kinder die Möglichkeit sich individuell ein Phänomen auszusuchen und interessengeleitet daran zu arbeiten. Durch eine gezielte Selbstreflexion, dank der Selbsteinschätzungsbögen, setzen sich Kinder gezielt mit grammatischen Mustern und Strukturen auseinander. In vielen Aufgabenstellungen ist die kooperative Lernform eingeschlossen. In kleinen Lerngruppen kann somit ein Austausch über sprachliche Entdeckungen stattfinden. Die Arbeitsaufträge sind so gestaltet, dass sie im Heft oder aber auch mithilfe einer Folientasche direkt auf der Karte bearbeitet werden können.

Einsatz:
Die Aufgabenkarten können differenziert eingesetzt werden. Eine Möglichkeit ist, dass die Lehrkraft gemäß den unterschiedlichen Förderschwerpunkten, den Kindern eine festgelegte Reihenfolge und/ oder auch gezielte Karten empfiehlt. Eine zweite Möglichkeit ist, dass sich die Kinder nach eigenen Interessen die Karten aussuchen. Die Lehrkraft kann aber auch bestimmte Karten für den Einsatz im Förderunterricht auswählen.

Das Besondere an dieser Kartei ist die für den Finken-Verlag typische, sehr ansprechende Gestaltung des Unterrichtsmaterials. Auch hier sind die Karteikarten sehr übersichtlich, strukturiert, farblich sortiert zusammen gestellt, sodass die Kinder sich ohne viel Mühe zurecht finden können. Auch die bunten Zeichnungen sind sehr reizvoll and „catchy“. Zur Vertiefung der Thematik „Adjektive“ habe ich für den Förderunterricht eine Karteikarte herausgesucht, die sich auf die spielerische Anwendung der meist trockenen grammatischen Phänomene konzentriert. Es sollte ein Werbeplakat mit möglichst vielen Adjektiven gestaltet werden. Als Produktvorschlag wurde eine „Ferienverlängerungsmaschine“, ein „Hausaufgabenroboter“ und eine „Zimmeraufräummaschine“ präsentiert. Meine Schüler waren nach dieser zeichnerischen Darbietung „Feuer und Flamme“ und wollten natürlich ihre ganz eigene Version dieses Produkts entwickeln und integrierten so ganz nebenbei auf spielerische Art und Weise eine Unmenge an Adjektiven.

Grammatikkartei - Adjektive

Dieses Beispiel zeigt wie kindgerecht, motivierend und handlungsorientiert dieses Material ist. Des Weiteren sind die Tippkarten positiv hervorzuheben. Kategorisiert nach den jeweiligen Lernbereichen, können Kinder sich ganz selbstständig Tipps bei Unsicherheiten oder Fragen holen. Der Lernbereich „Sprachspiele“ wurde bisher mit sehr großer Beliebtheit bearbeitet. Die kooperativen Arbeitsaufträge kommen mir sehr entgegen, da ich im Förderunterricht nach dem Lerntandem-System arbeite, sodass lernschwächere und leistungsstärkere Kinder zusammen arbeiten und voneinander lernen können.

Es wäre wünschenswert die Selbsteinschätzungsbögen im Word-Format vorliegen zu haben, um noch nicht behandelte Punkte entfernen zu können und die Vorlage der Lerngruppe anzupassen. Ansonsten bin ich von der Grammatikkartei hellauf begeistert und freue mich auf viele weitere motivierende und entdeckende Aufgabenformate in Verbindung mit leuchtenden Kinderaugen!

Der Sprache auf der Spur

Eine lohnende Investition für alle, die den handelnden und entdeckenden Umgang mit dem Lernbereich „Sprache und Sprachgebrauch untersuchen“ schätzen.

(Bitte beachten: Die Finken-Materialien sind nicht im Handel, sondern nur direkt beim Verlag erhältlich.)

Nina Wilkening – 80 schnelle Spiele für die DaZ- und Sprachförderung

80 schnelle Spiele für die DaZ- und Sprachförderung

Die Spielideen von Nina Wilkening eignen sich für Kinder mit keinen bis wenig Deutschkenntnissen, als auch für Kinder, die bereits über gute Deutschkenntnisse verfügen und ihren Wortschatz ausbauen sollen. Die Spiele sind, dank der Kopiervorlagen (editierbar auf der mitgelieferten CD-ROM), ohne großen Aufwand umsetzbar. Durch die spielerischen Elemente ist die Motivation seitens der Kinder sicher. Die vielfältigen Übungsformate eignen sich für den Einstieg, als Energizer für Zwischendurch oder auch als Abschluss der Stunde. Sie können im Plenum, in der Kleingruppe oder mit einem Partner gespielt werden. Viele Spiele können mit Kindern ab der ersten Klasse, also auch als Nichtleser bzw. Erstleser, gespielt werden. Einige Spiele verzichten gänzlich auf das Schriftbild, oder enthalten lediglich einzelne Silben.

Das Buch gliedert sich in drei Teile: Spielvorschläge, die auf bestimmte inhaltliche Themen fokussieren (Adjektive, Verben, Nomen), Spielvorschläge, die sich nicht auf einen bestimmten sprachlichen Inhalt beschränken (Wettspiele, Wortschatzerweiterung) und schließlich folgen die Materialien als Kopiervorlagen.

Dieses Buch entfernt sich von der stark zu kritisierenden „Arbeitsblatt-Didaktik“. Hier sollen Kinder in ihrem spielerischen Trieb abgeholt, selbst aktiv werden und sich mit Inhalten handelnd auseinander setzen. Durch die positiven Emotionen, die mit den Übungsformaten verbunden werden, steigert auch die Behaltensleistung.

Einige Spielformate sind bereits bekannt, wurden jedoch für bestimmte Kompetenzen umgewälzt und kommen daher in einem neuen Gewand daher. Zu jedem Spiel wird die geschätzte Dauer, Alter, Gruppengröße und das Material angegeben. Die Darstellung der einzelnen Spiele ist übersichtlich und die Varianten und Ziele erweisen sich als sinnvolle Ergänzungen. Leider ist das Buch nicht im A4-Format gedruckt worden, sodass die vorhandenen Kopiervorlagen mit einem Faktor von 122% hochkopiert oder von der CD gleich in der passenden Größe ausgedruckt werden müssen. Das ist etwas umständlich.
Mit wenigen Ausnahmen sind die Vorlagen zu sämtlichen Spielen als Blanko-Vorlage (Doc-Dokument) individuell an die Bedürfnisse der SuS anpassbar. Das ist ein großer Pluspunkt und eine beträchtliche Arbeitserleichterung. Das Spiel „Ja, bitte – Nein, danke“ zur situationsangemessenen Anwendung der Floskeln, konnte ich bereits mit großem Erfolg umsetzten. Die Kinder hatten sichtlich Spaß die verrückten Fragen zu beantworten und haben ganz nebenbei sich die Höflichkeitsformen angeeignet.

80 schnelle Spiele für die die DaZ- und Sprachförderung

Abwechslungsreiche Übungsformate + handelndes Lernen mit Spaß = hohe Behaltensleistung

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Bernd Wehren – Die pfiffige Kartenspiel-Kiste Deutsch

Die pfiffige Kartenspiel-Kiste Deutsch

Die Metallbox beinhaltet sechs Kartenspiele, die als Ergänzung für jeden Deutschunterricht eingesetzt werden können. Egal ob in Freiarbeit, im Wochenplan, im normalen Deutschunterricht oder in Sprachförderstunden, diese Sammlung mit den einfachen Regeln ist blitzschnell einsatzbereit. Dabei darf sowohl alleine, zu zweit, in Kleingruppen oder auch im Klassenverband gespielt werden. Es wird rasches Reaktionsvermögen, kreatives Denkvermögen, sowie auditives und visuelles Wahrnehmungsvermögen geschult.

Im Folgenden stelle ich euch die einzelnen Spiele kurz vor:

Bühne frei und Vorhang auf!: Die Kinder lernen bei diesem Spiel gemäß „Tabu“ zusammengesetzte Nomen auf vier verschiedene Arten zu erklären. Das Wort darf umschrieben, gezeichnet, pantomimisch dargestellt oder auf dem Rücken des Partners geschrieben werden. Die Farben der Begriffe auf den Karten zeigen an, wie die jeweiligen Teilbegriffe erklärt werden sollen.

Bühne frei und Vorhang auf!

Buchstaben-Quiz: Hier lernen die Kinder Buchstaben auf der Erstklass-Lineatur zu erkennen. Es werden bis zu sechs Tipps auf der Erklärungskarte gegeben. Das Team, das den Buchstaben zuerst errät, bekommt einen Punkt. Buchstaben werden bei diesem Spiel unter formalen Aspekten betrachtet und die Unterschiede und Gemeinsamkeiten herausgestellt.

Buchstaben-Quiz

Dominory: Die beiden Klassiker Memory und Domino wurden in einem Spiel vereint. Dabei können die Schüler selbst wählen, welche Variante sie spielen möchten. Bei beiden Spielen wird das sinnerfassende Lesen gefördert, denn nur eine Karte hat das passende Gegenstück in Schrift- bzw. Bildform. Das Spiel gibt es als Differenzierung in zwei Niveaustufen.

Dominory

Reimwörter-Quartett: Die Regeln gleichen einem herkömmlichen Quartett-Spiel, es gilt 4 Karten einer Familie zu erfragen. Erst wenn das vom Mitspieler ausgesuchte Wort richtig buchstabiert worden ist, darf es an sich genommen werden. Die Karten eignen sich auch sehr gut für dichterische Übungen oder können auch als Hilfe für eigene Gedichte genutzt werden.

Reimwörter-Quartett

Silben-Jäger: Bei diesem Spiel müssen die SuS gesuchte Silben von anderen, ähnlich aussehenden Silben optisch schnell unterscheiden können. Nachdem ein Spieler eine Silbe von der gezogenen Karte ausgesucht hat, zählt er die Häufigkeit dieser Silbe auf der Karte, nennt sie, buchstabiert sie und sagt ob sie klein oder groß geshrieben wurde. Die Mitspieler betrachten daraufhin die gezogene Karte und legen ihre Hand auf das ihrer Meinung nach richtige Zahlenkärtchen. Dadurch dass ein- und dieselbe  Silbe in unterschiedlichen Farben abgebildet ist, ist genaues Hinschauen erforderlich!

Silben-Jäger

Teekesselchen: In der deutschen Sprache gibt es viele Begriffe, die gleich geschrieben werden, jedoch unterschiedliche Bedeutungen haben. Bei diesem Spiel gilt es diese Begriffe zu erraten. Hier spielen zwei Teams gegen einander. Während Spieler A die grünen Sätze vorliest und auf den Sinn einer „Bank“ (Sitzgelegenheit) hinausmöchte, liest Spieler B Hinweise vor, die ein Geldinstitut beschreiben.

Teekesselchen

Ich habe diese Spiele sowohl in Freiarbeit, Wochenplan, als auch in Sprachfördergruppen eingesetzt. Beim Wochenplan hat es mich gefreut, dass es insgesamt 6 Spiele sind, denn sie waren doch recht häufig vergriffen. Zuerst habe ich jedes Spiel mit einer Kleingruppe besprochen und gespielt. Sie waren daraufhin die Experten für ein bestimmtes Spiel und durften bei Fragen ihren Mitschülern helfen. Die mitgelieferten Spielregeln in Kartenform, die jedem Kartenspiel beilagen, durften bei Unsicherheit ebenfalls zu Rate gezogen werden.

Es wurde auch recht häufig Gebrauch von den Blanko-Karten gemacht, die dazu dienen eigene Begriffe oder Erklärungen zu erfinden und festzuhalten. Sehr beliebt waren bei uns insbesondere „Dominory“, „Bühne frei und Vorhang auf!“ und „Teekesselchen“. „Buchstaben-Quiz“ und „Silben-Jäger“ wurden in der Lerngruppe, wahrscheinlich aufgrund des Alters (3. Klasse), nicht ganz so gut aufgenommen. Diese beiden Spiele sind aufgrund der Thematik daher eher für eine erste und zweite Klasse geeignet.

Die Bandbreite der Spiele ist sehr gelungen und legt den Schwerpunkt oft auf das Sprechen und Lesen. In meiner Sprachfördergruppe konnten die SuS durch „Teekesselchen“ ihren Wortschatz  auf spielerische Weise erweitern und sind zu kleinen „Querdenkern“ geworden.  Die Motivation durch das ansprechende Material ist sehr hoch und die nun von den SuS aufkommende Nachfrage nach der Metallbox auch!

Spielerische und umfassende Förderung der Sprachkompetenz zu einem Superpreis!

Die pfiffige Kartenspiel-Kiste Deutsch

beim Mildenberger-Verlag

Für den Mathematikunterricht wird vom Mildenberger Verlag ebenfalls eine Metallbox mit sechs Mathespielen angeboten:

Bettina Briddigkeit et. al. – Deutsch als Zweitsprache – systematisch fördern

Diese Sammlung an Fördermaterialien basiert auf dem Bilderbuch Die Maus, die hat Geburtstag heut von Paul Maar. Alle Übungen beziehen sich auf das Bilderbuch und bauen aufeinander auf. Da Bilderbücher einen hohen Aufforderungscharakter haben, eignen sie sich besonders gut für Sprechanlässe. Der Fokus dieser Materialien liegt auf der sprechenden Förderung der Zweitsprache. Vielfältige Sprachübungen und Lernspiele fördern den mündlichen Spracherwerb spielerisch und abwechslungsreich. Dabei werden nicht nur einzelne Wörter (Nomen, Artikel, Verben, Präpositionen, Adjektive), sondern vor allem Satzstrukturen eingeübt.

Das Förderbuch ist in Lerneinheiten und Vertiefungseinheiten aufgebaut. Es beruht auf dem spiralcurricularen Lernen. Bereits gelernte Satzstrukturen und Wörter werden immer wieder erneut aufgegriffen und in Vertiefungseinheiten erweitert. Zu jedem Kapitel, das in sich abgeschlossen ein sprachliches Thema behandelt, gibt es Arbeitsblätter. Hierbei können die SuS selbstständig das gemeinsam Erarbeitete wiederholen und festigen. Diese können auch unabhängig von dem Bilderbuch eingesetzt werden. Es geht darum den passenden Begleiter zu finden, die Verben mit den passenden Nomen zu verbinden oder einfach nur das richtige Wort zum Bild aufzuschreiben. Am Ende jedes Kapitels befinden sich passend zum sprachlichen Thema Lieder oder Verse.

Neben bekannten Spielen wie Memory oder Bingo, werden auch tolle Frage-Antwort-Spiele vorgestellt. Da sie stets passend zum sehr motivierenden Bilderbuch in Verbindung stehen und ein großer Wert auf die Einbindung von Realia gelegt wird, kommt den Kindern das Lernen  spielerisch und sehr natürlich vor.

Ich habe diese Unterrichtsmaterialien in einer kleinen Fördergruppe angewandt und die Kinder fanden nicht nur das Bilderbuch sehr unterhaltsam, sondern waren auch sehr dankbar für die Unterscheidung von Nomen (eckige Minibildkarten) und Verben (runde Minibildkarten), die sie in ihrer Wörterbox gesammelt haben. Die Erstklässler haben sehr früh verinnerlicht vor welchen Wörtern ein Begleiter stehen muss, ohne dass wir es explizit grammatikalisch erläutern mussten.

Ein rundum gelungener Vorschlag zur Förderung der Zweitsprache Deutsch.

Deutsch als Zweitsprache – systematisch fördern

beim Persen Verlag (inkl. Einsicht in das Inhaltsverzeichnis und Musterseiten)

Heinz Janisch und Isabel Pin – Du Gruselgorilla!- Du Schmusegorilla!

Inhalt:

Das  Buch ist ein Liebes- und Schimpfwörterbuch, welches von beiden Seiten gelesen werden kann. Sowohl die Liebeswörter, als auch die Schimpfwörter sind in folgenende Kategorien unterteilt: Tiere (Schlummerbär vs. Kaktusigel ), Gemüse und Obst (Erbsenprinz vs. Zwergradieschen), Speisen (Zimtschnecke vs. Schaumrollenkriecher), Dinge und Objekte (Funkelstein vs. Stachelstein ), Natur (Glitzerschnee vs. Staubwolke ), Körper (Goldjunge vs. Furzrakete) und  Blumen, Pflanzen und Bäume (Salbeiblatt vs. Schlingspflanze). In der Mitte ist jeweils Platz gelassen worden, um eigene Wortkreationen zu verewigen.

Meinung:

Ein sehr außergewöhnliches Buch, welches sicherlich jedem Kind Spaß bereiten wird. Das kreative Schimpfen  bzw. die Liebesbekundungen sollen von den Kinder fortgeführt werden und regt dadurch die Kinder an, selbst Wortkreationen zu erfinden, über die Sprache nachzudenken, der eigenen Fantasie freien Lauf zu lassen. Die Bilder überladen nicht die originellen Wortvorschläge, sodass die Wörter an sich, die auch im Mittelpunkt des Buches stehen, gut zur Geltung kommen.

Ich habe das Buch  in einem Deutsch-Förderkurs vorgelesen und die Kinder haben sich vor Lachen auf dem Boden gekugelt. Bei den darauffolgenden eigenen Wortkreationen ist dann Folgendes entstanden: Spitzhuhn, Marmorohrläppchen, Elfenbeindelfin, Sanddornfuchs etc. Sie hatten sichtlich Spaß sich eigene Schimpf- aber auch Liebeswörter auszudenken.

Fazit:

Ein originelles Kinderbuch, welches zum Nachdenken über die Sprache anregt und darüberhinaus auch ein tolles Geschenk ergibt.

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