Etienne Delessert – Full Color

Full Color

Die kleinen Hauptfiguren dieses Buches, identifizierbar als freundliche Fantasiewesen, stellen dem Leser die Welt der Farben vor. Die verspielten Kreaturen präsentieren zunächst die sieben Farben eines Regenbogens und widmen darauffolgend jeder Primär- und Sekundärfarbe eine eigene Seite. Stets wird der Vergleich gesucht, wo die jeweilige Farbe in der Natur gefunden werden kann:

orange like flames
yellow like the sun
blue like water

Bei der Darstellung der Primärfarben wird es jedoch nicht belassen. Als das blaue Fantasiewesen das Gelbe grüßt, färbt sich der Händedruck grün. Bei der Berührung einer roten und blauen Kreatur, verfärbt sich die betroffene Stelle lila und wenn die Primärfarben in einer Rangelei vorzufinden sind, nimmt der Mischmasch die Farbe braun an (Tertiärfarben). Auch die sogenannten „Nicht-Farben“ weiß und schwarz finden Erwähnung. Das Bilderbuch schließt mit der Bemerkung, dass außergewöhnliche Farben feiner Nuancen bedürfen und sich so viel mehr Farben mischen lassen.

Wer von dem Klassiker „Mouse Paint“ als Begleitmaterial zur Einführung von Farben bereits müde geworden ist, findet vielleicht in diesem Bilderbuch  eine ebenbürtige Abwechslung.
Die Illustrationen sind großflächig und geben die unterschiedlichen Farbnuancen wunderbar wieder. Schließlich ist grün nicht einfach grün. Die Zeichnung der Gräser, Blätter und der Heuschrecke verdeutlichen sehr gut wie breit gefächert Farbtöne sein können.

Durch die sehr einfachen Satzstrukturen lässt sich das Buch wunderbar im Fremdsprachunterricht integrieren. Neben den Farben können die Kinder auch passende Nomen lernen und das Vergleichswort „like“ bereits in ihren Wortschatz integrieren.

Die einzelnen Aspekte der Farbenlehre werden hier sehr anschaulich und kindgerecht dargestellt. Nach dem Lesen müssen die Erkenntnisse unbedingt im Kunstunterricht ausprobiert und vertieft werden! Diese ruhigen und undefinierbaren Wesen in ihrer Welt voller Farben haben mich gleich in ihren Bann gezogen.

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Material

Ein Arbeitsblatt zur Festigung der Farbenlehre:

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Einfache Satzstrukturen, ansprechende Illustrationen und sinnvolle Farbdarstellung  machen dieses Bilderbuch zu einem tollen Unterrichtsbegleiter.

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Jane Cabrera – If you’re happy and you know it!

Im „sing-along action book“ bringt Jane Cabrera mit strahlenden Farben dem jungen Publikum das traditionelle Lied „If you’re happy and you know it“ nahe. Ganz überschwenglich können die Kinder genauso wie der Affe in die Hände klatschen, wie der rosa Elefant mit den Füßen stampfen oder wie der Hippo Luftküsse verteilen.

Jede Doppelseite erstrahlt mit einem überdimensionalen Tier, das sich voller Begeisterung in Bewegung setzt. Auf der letzten Doppelseite werden alle 9 Tiere inklusive ihrer Bewegungen auf kleinen Flashcards zusammengefasst.

Bei diesen Bildern bleibt kein Kind still auf seinem Stuhl sitzen. Die dynamische Farbenpracht und die pulsierenden Pinselstriche animieren zum Herumwirbeln und Nachmachen. Die Bewegungslust wird nahezu zelebriert.

Dieses Buch reißt einfach mit und fokussiert durch die minimale Hintergrundgestaltung ausschließlich auf die „happy animals“ und ihren besonderen Ausdruck der Freude. Besonders positiv bewerte ich die Tatsache, dass einige Strophen im neuen Gewand daherkommen. Die Bewegungen „spin around, flap your arms, jump around und go kiss kiss“ sind einfach bezaubernd und lassen sich problemlos im Klassenraum und auch gut zu Hause realisieren.

Material

Die im Buch enthaltenen Flashcards lassen sich hervorragend als Leitbilder für die Liedstrophen an der Tafel anbringen, um den Kindern den weiteren Verlauf zu visualisieren.

Anhand des Liedes lassen sich Gefühle sehr gut thematisieren. Deshalb habe ich eine kurze interview-activity angehängt. Die letzte Spalte ist frei, um die Kinder im Sinne der Differenzierung eine weitere, eigene Gefühlsregung eintragen zu lassen.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

(zum Download bitte auf das Bild klicken)

Dieses Buch ist so farbenfroh und dynamisch, dass mit Sicherheit kein Kind auf dem Stuhl still sitzen bleiben wird!

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Auswertung: Umfrage November 2012

Vielen Dank für die rege Teilnahme an der Umfrage. Diese hat folgendes Bild ergeben:

Der Wunsch nach Bilderbuchrezensionen wurde in der letzten Etappe noch von der Kategorie „Unterrichtsmaterialien zum Download“ überholt. Ich werde versuchen in Zukunft alle drei Wünsche zu bedienen, wobei die Bilderbuchrezensionen in Kombination mit Unterrichtsmaterialien zum Download veröffentlicht werden. So haben beide Leserschaften was davon.

In geringerem Umfang werden hin und wieder  Unterrichtsmaterial-Besprechungen eingestreut.

Classroom Pencil Sharpener

 

 

Neue Umstände bedürfen neuer Erfindungen. Hier in den USA sorgen die Lehrkräfte für das Vorhandensein von Blei- und Buntstiften – und das natürlich angespitzt. Daher stehen im Klassenraum auch stets zwei „buckets“ mit den Aufschriften „sharp“ und „not sharp“. Die Kinder sortieren die benutzten Stifte in die entsprechenden Eimerchen und am Ende des Tages ist es die Aufgabe der Lehrkraft die stumpfen Stifte in den Eimer „sharp“ zu befördern.

Bei schlechten Anspitzern geht nicht nur unnötig viel Zeit, sondern auch Nerven verloren. Oft brechen die Stifte beim Anspitzen und auch Blasen an den Händen nach dem 100sten Stift habe ich schon erlebt.

Eine geschäftstüchtige Lehrkraft hat aus diesen Umständen heraus den Classroom Pencil Sharpener erfunden, der den Lehrern das Anspitzen erleichtern soll. Es kommt in einer leicht vintage angehauchten Erscheinungsform daher. Den Bleistift braucht man lediglich in eine Vorrichtung zu klemmen und schon darf gekurbelt werden. Nach 3 Sekunden ist der Bleistift dann aber auch wirklich scharf angespitzt. Wer er nicht allzu spitz mag, darf auch vorher mit dem Kurbeln aufhören 😉


In einem gesonderten Fach werden die Bleistiftspäne aufgesammelt und lassen sich einfach entsorgen. Der einzige Nachteil, den ich entdecken konnte, ist dass kurze Blei- und Buntstifte aufgrund der Länge  nicht in mehr in die Vorrichtung passen. Aber damit kann ich gut leben!

Der Anspitzer spart viel Zeit, Nerven und macht das Anspitzen nun viel attraktiver!

(zu classroomfriendlysupplies.com)

April Pulley Sayre – One is a snail, Ten is a crab

 

Wenn die Zahl „1“ einer Schnecke, die Zahl „2“ einem Menschen und die Zahl „4“ einem Hund zugeordnet wird… dann kann es sich ausschließlich um Füße handeln. Das Bilderbuch „One is a snail Ten is a crab“ bezeichnet sich selbst als „a counting by feet book“.

Im Zahlenraum bis 10 werden alle Zahlen an unterschiedlichen Tieren (Fliegen, Spinnen, Krebse) bzw. der Anzahl ihrer Füße verdeutlicht. Während bei der 7 die Fliege auf der Schnecke reitet, kommt bei der 8 ein ganz neues Tier zum Vorschein, nämlich eine Spinne. Bei dem Krebs angekommen, der bekanntlich eine stolze Anzahl von 10 Füßen aufweisen kann, wird im Zehnerschritt bis zur 100 gesprungen:

30 is three crabs … or ten people and a crab.

40 is four crabs … or ten dogs.

 

Endlich wieder ein Bilderbuch, das sich hervorragend fächerübergreifend auch im Mathematikunterricht aufgreifen lässt. Das Buch bietet  entsprechend der Vielfalt der unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und Aneignungsaktivitäten der Kinder differenzierte Zugänge. Während jüngere Kinder die einzelnen Füße einfach nur durchzählen, können die etwas fitteren Kinder bereits eine Strategie entdecken und an das Multiplizieren herangeführt werden.

Die linke Seite des Bilderbuchs addiert bis zur 100 fortlaufend einen Krebs dazu. Die rechte Seite lässt sich wunderbar vorerst verdecken, um die Kinder Vermutungen äußern zu lassen, woraus sich diese Zahl noch zusammen setzen lässt. Könnten bei 3 Krebsen es vermutlich 3 Spinnen und 6 Schnecken oder vielleicht 3 Spinnen und 1 Fliege oder gar 7 Hunde und ein Mensch sein? Wie viele Möglichkeiten gibt es überhaupt?

 

Ein sehr empfehlenswertes Bilderbuch zur Einführung des Multiplizierens.

(Amazon-Link)

Masayuki Sebe – Let’s count to 100!

Auf 11 Doppelseiten werden jeweils 100 kunterbunte Cartoon-Charaktere in ereignisreichen Szenarien präsentiert. Die Bandbreite reicht von Mäusen, Fischen, Maulwürfen, Katzen, Elefanten bis hin zu Autos und Häusern. Die letzte Doppelseite fasst alle Charaktere (jeweils 10)  in einem gemeinsamen Bild voll von Trubel und Kuddelmuddel zusammen. Jede Szenerie beginnt mit demselben Satzanfang „There are 100 … (fish, sheep, houses, moles, cats etc)“.

Die Tiere und Objekte werden nicht einfach nur nebeneinander gestellt, sondern laden zum Verweilen und längeren Betrachten ein. Kinder mit scharfer Beobachtungsgabe werden schon bald die winzigen Figuren in unterschiedlichen Aktionen antreffen. Da wäre eine Maus, die sich in den Schwanz einer Katze einbeißt oder eine Schnecke, die dem Maulwurf den Weg versperrt. Kleine und kurze Ausrufe wie „Hey, I’m upside down.“, „Ready, set, eat“ oder einfach nur „Yum!“ bringen weitere Erheitungsmomente mit sich. Und wer ganz genau hinschaut, entdeckt auch schnell, dass die Charaktere der vorherigen Seite auf die kommenden Objekte überleiten und auf der nächsten Seite in unterschiedlichen Begebenheiten wieder auftauchen. Hier heißt es immer: Augen auf!

Die allerletzte Seite stellt ein Quiz vor und bildet bestimmte Objekte ab, die im Buch wiedergefunden werden sollen. Mit dem Satzanfang „Did you see…“ wird der Leser gebeten zurückzublättern und einen „farting mole“ oder „the sleeping ant“ zu entdecken.

Ich bin zugegebenermaßen ein großer Fan von diesen neumodischen schnörkellosen Illustrationen. Daher bin ich von diesen Zeichnungen total gefangen und liebe es die unterschiedlichen Gesichtsausdrücke der Katzen und die äußerst niedlichen Elefanten zu betrachten. Die Objekte fügen sich alle sehr harmonisch zusammen und man hat zu keinem Zeitpunkt das Gefühl die Seiten wären zu überfüllt oder könnten einen erschlagen.

Um das Zählen den jüngeren Kindern zu erleichtern, wurde die „Kraft der 10“ genutzt und die Tiere und Objekte stets in „10er Päckchen“ gepackt, abgetrennt durch verschiedene Farben oder auch kleine Hindernisse wie die Ameisen, die den Maulwürfen den Weg versperren. Auf der vorletzten Seite wird sich vorsichtig an die Multiplikation herangetastet und die Objekte in der Rechenoperation 10 x 10 darzustellen versucht.

Die deutsche Ausgabe wurde sogar in „Immer 10“ umbenannt und richtet das Augenmerk verstärkt auf die Gruppierungen und nicht ausschließlich auf das Gesamtergebnis.

In der Grundschule kann das Buch dazu genutzt werden den Zahlenraum ab 10 in englischer Sprache zu üben. Mit einem fest verankerten Platz in der English-Corner können die Schüler es vielleicht sogar in der Freiarbeitsphase mithilfe des Easy-Speak -Mikrofons als Hörbuch aufnehmen und somit das Zählen weiter festigen.

Ein sehr ansprechend gestaltetes Wimmelbuch voll von Entdeckungen!

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Davon bitte mehr …

Eine kleine Umfrage, um das meist mitgeteilte Interesse demnächst hier stärker zu vertreten.

Ich bin gespannt, was euch am meisten interessiert!

Alle Teilnehmer können als ein kleines Dankeschön auf Wunsch folgendes Material per Mail zugesandt bekommen:

Bitte schickt mir eine Nachricht an papillionis(at)hotmail.com mit folgendem Betreff „Umfrage November 2012“.

(Die Umfrage läuft bis zum 25. November 2012.)

Das Spiel kann zu zweit und auch alleine gespielt werden. Hierbei lassen sich Zerlegungsaufgaben im Zahlenraum 8 sehr gut darstellen. Additionsaufgaben können auf einem externen Arbeitsblatt ebenfalls schriftlich festgehalten werden. Dazu orientieren sich die Kinder an den links und rechts gelegenen Blättern. Subtraktions- und Umkehraufgaben lassen sich auch gut realisieren. Habt ihr noch Ideen?

Pam Adams – There was an old lady who swallowed a fly

Nach der Rezension dieses Klassikers in deutscher Sprache, stelle ich euch heute das englische Pendant vor:

Die alte Dame isst für ihr Leben gern. Nach einer Fliege verschluckt sie eine Spinne, um die Fliege zu fangen. Dabei ist sie längst noch nicht satt. Und so landen in ihrem Bauch noch weitere immer größere Tiere. Kann das gut gehen? Ich glaube ihr kennt die Antwort … „perhaps she’ll die“ …

Die Aufmachung dieser Ausgabe ist kindgerecht gestaltet und fällt durch bunte und sehr knallige Farbgebungen auf. Der Bauch der alten Dame wurde ausgestanzt, sodass der Leser mit jedem verschlungenen Tier die Vergrößerung des Bauchs nachvollziehen kann.

Die Geschichte des nursery rhymes mag vielleicht etwas makaber wirken. Es steckt auch kein wirklich tiefer Sinn dahinter. Allerdings ist es ein fester Bestandteil der englischsprachigen Kultur und alle Kindergartenkinder kennen diese Geschichte. Außerdem lässt es sich gut nachspielen und pantomimisch darstellen.

Es kann als Überleitung zum Themenbereich „food“ dienen. Oder man thematisiert mithilfe der Geschichte die Gefahren des Verschluckens von nicht essbaren Dingen.

 

Passend zu Thanksgiving schluckt in diesem Buch die „old Lady“ einen Thanksgiving pie. Der ist allerdings so trocken, dass sie beschließ mit ein wenig „cider“ nachzugießen. Und da die „Thanksgiving foods“ so furchtbar lecker sind, verschlingt sie außerdem noch squashes, salad und schließlich einen riesigen „turkey“ … bis nun ja .. sie aussieht wie ein „giant balloon“.

Eine sehr humorvolle Abwandlung des Klassikers, die den Fokus auf die „Thanksgiving foods“ legt.

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Claudia Herdemeier – Rechenschwache Kinder individuell fördern

Rechenschwache Kinder sind vor allem im Grundschulalter schwer zu entdecken. Schließlich ist das zählende Rechnen die erste Strategie, die sie beigebracht bekommen. Sie nutzen ihre Finger, den Rechenrahmen oder die Rechenplättchen, um die Rechenoperationen erfolgreich zu bewerkstelligen. Im fortschreitenden Lernprozess eignet man sich weitere Strategien an, die das Zählen erleichtern und beschleunigen sollen. Viele Kinder verbleiben jedoch beim zählenden Rechnen und behelfen sich so mit selbst angeeigneten, nicht immer von Erfolg gekrönten Hilfsstratgien.

Das Umschalten auf sinnvolle Rechenstrategien und damit verbunden das Ablösen vom zählenden Rechnen ist das Ziel dieses Buchs.

Claudia Herdemeier stellt ein systematisches und praxiserprobtes Förderprogramm vor, das bei der Diagnose an den Stärken der Kinder anknüpft. Das Ziel dabei ist vom Standpunkt des Kindes aus, für ihn persönlich passende und somit individuelle Anschlussübungen zu finden. Dem Lehrenden wird eine Richtschnur vorgegeben, die nach Erfahrungswerten der Autorin zusammengestellt wurde und den üblichen Ablauf der Aneignugsstrategien darstellt.

Der Aufbau der Themen ist modulartig angelegt und orientiert sich am positiven Selbstkonzept der Kinder. Da viele Kinder durch Misserfolge bereits Schaden am Selbstkonzept genommen haben, wird hier versucht durch angepasste Übungen den Kindern wieder Mut zu machen und Erfolgserlebnisse zu vermitteln.

Von der Zahlvorstellung und der Zahlenraum-Erarbeitung, über Zerlegungs- und Analogieaufgaben bis hin zum sicheren Kopfrechnen ohne Material, die Reihenfolge der Förderschwerpunkte ist sinnvoll erarbeitet worden. Dabei wird zuerst viel Wert auf ikonische (also bildliche) Darstellung gelegt. Erst im weiterem Verlauf sollen die Kinder sich vom bildlichen Rechnen lösen und symbolische Operationen ganz ohne Hilfsmaterial ausprobieren und verinnerlichen.

Bereits vorbereitete Arbeitsblätter sollen helfen Muster, Beziehungen und operative Strukturen zu entdecken. Zur optimalen Individualisierung können sämtliche Kopiervorlagen mithilfe der editierbaren Arbeitsblätter auf der beigelegten CD-ROM an die SuS individuell angepasst werden.

Dieses Buch öffnet einem wirklich die Augen und stellt Schritt für Schritt die notwendigen, aufeinander aufbauenden Teilschritte zur Ablösung vom zählenden Rechnen dar. Oft sind es wirklich klitzekleine Erkenntnisse, die die Kinder benötigen, um von einem Förderschwerpunkt zum nächsten zu gelangen.

Ein weiterer Pluspunkt dieses Werkes ist die genaue Vorstellung von differezierenden Übungen, die aufeinander aufbauen. Es werden notwendige Materialien zusammengefasst und die genaue Vorgehensweise bildlich untermauert. Die Automatisierung der erworbenen Erkenntnisse wird stets durch die beigelegten Arbeitsblätter realisiert. Sehr einfache und trotzdem effektvolle Spiele dienen dazu, dass es bei den SuS Klick macht und der Schleier für oft abstrakte Rechenopreationen fällt.

Ich habe bereits viele der vorgestellten Übungen ausprobiert und der „Aha-Effekt“ war deutlich zu erkennen. Manche Kinder brauchen eine kleinschrittige Vorgehensweise und die Ergründung des „Warums“. Wofür ist die „Kraft der 5“ dar? Erleichtert es mir das Rechnen?

Beispielübung aus dem Buch: Unteschiedliche Darstellungsformen von Zahlen sortieren

Mit diesem sehr durchdachten und kleinschrittigen Handwerkszeug können Kinder im Grundschulalter über das Lehrwerk hinaus ganz individuell gefördert werden, um sich vom zählenden Rechnen abzulösen.

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Mathespiel zu Thanksgiving

In Amerika wird Thanksgiving groß gefeiert und da dürfen „turkeys“ auf keinen Fall fehlen. Da wir hier projektorientiert arbeiten und das Wochenthema „Thanksgiving“ kurz bevorsteht, habe ich ein kleines Mathespiel für die Lerntheke entwickelt. Es geht um die Zuordnung der unterschiedlichen Darstellungsformen von Zahlen im Zahlenraum 10.

In der Download-Datei haben die Truthähne auch Füße bekommen 🙂

Viel Spaß damit!

Mathespiel Thanksgiving

Mathespiel Thanksgiving II