Thomas MeYer und Philippe Goosens – Das Tännchen Felix

Schön gerade stehen!
Nicht mitsingen!
Möglichst wenig Nadeln verlieren!

In der Baumschule lernen die Tannenbäume, wie sie zu guten Weihnachtsbäumen werden. Felix ist das kleinste Tännchen in seiner Baumklasse und wir dafür von Kurt, der größten Tanne, gehänselt. Er piesackt und ärgert, wo er kann. Felix findet das gemein. Frau Immergrün schimpft mit Kurt und warnt, dass nett sein für alle gilt, ob Groß oder Klein.

Als die Tännchen das Halten von Weihnachtskugeln üben, macht sich Kurt schon wieder über Felix lustig. Seine schwachen Äste können die vielen Kugeln nicht gut halten. Obwohl Frau Immergrün ihm gut zuspricht und ihn aufmuntert, glaubt Felix Kurt und beginnt an sich zu zweifeln.

An Weihnachten kommen die Tiere des Waldes in die Baumschule, um sich eine Tanne auszusuchen. Familie Eichhörnchen sucht sich gleich Kurt, den größten Tannenbaum aus. Nach und nach verschwinden auch alle anderen. Niemand wählt Felix aus. Als es schon dunkel wird, hört Felix viele Kinderstimmen und das Stampfen im Schnee. „Oje, wir sind zu spät!“, ruft jemand aus der Ferne.

Diese Weihnachtsgeschichte steckt voller Herz für Andersartigkeit und Individualität. Es richtet den Blick weg von der Norm und Wertung. Es kommt nicht auf die Größe an. Das zeigt uns Felix. Genauso erleben wir mit, was es mit jemandem macht, wenn er Hänseleien ausgesetzt ist. Felix glaubt nicht den Worten seiner Lehrerin, sondern Kurt. Er nimmt seine Meinung als gegeben an und stuft es als Tatsache ein. Das Selbstwertgefühl leidet.

Diese wohlig-warmen Illustrationen zeigen in wirklich realitätsnahen Darstellungen, was Gemeinheiten und Mobbing bewirken kann. Kurt ist eine Figur, die es in einigen Klassenräumen geben wird. So ist ganz ratsam, mit dieser Weihnachtsgeschichte einigen Kindern vielleicht auch den Spiegel vorzusetzen, sie in ihrer Empathiefähigkeit zu sensibilisieren und in ihrem Einfühlvermögen zu stärken.

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Tandemlesen – Poster als Übersicht zum Ablauf

Nachdem das „Chorische Lesen“ im ersten Schuljahr nun schon gut gelingt, wagen wir den Schritt zum Tandemlesen. In der Probehandlung und mithilfe eines Videos führen wir zunächst im Klassenverband einen Testdurchlauf. Beim Tandemlesen finden sich immer zwei Schüler*innen zusammen, die zuvor von der Lehrkraft zugeteilt wurden. Das Leseteam besteht aus einem lesestarken und einem leseschwachen Kind. Der sogenannte Trainer unterstützt den Sportler bei einem vorgegeben Ablauf in der Verbesserung seiner Lesefertigkeit.

Die Übersicht zum Ablauf der Methode als Poster soll den Kindern eine Orientierung geben, wo sie stehen und was als nächster Schritt kommt. Außerdem wurde eine Übersicht mit den Aufgaben, die zu den Rollen gehören, ergänzt. Enthalten sind zudem Tischaufsteller und Umhängeschilder.

Noch nutzen wir Leseteppiche, die zu unserem Lehrwerk gehören. Das Heft „Lesetandems“ vom BVK-Verlag bietet 29 übersichtliche Übungstexte mit Gedichten, Geschichten und Sachtexten. Praktischerweise wurden hier Silbenbögen berücksichtigt. Die Wortanzahl ist stets angegeben, sodass das Heraussuchen der dem Lernstand passenden Texxte für die Lehrkraft erleichtert wird. Zur besseren Orientierung wurde pro Zeile jeweils ein Satz berücksichtigt. Die visuell gut sichtbaren Abschnitte bieten eine weitere Hilfestellung.

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Schleichdiktat „Weihnachten“ – Klasse 1 und 2

Mit diesen kleinen Karten kann die Methode des Schleichdiktats neu eingeführt oder trainiert werden. Die Karten sollten vorab in der Mitte gefaltet werden. Auf der Rückseite befindet sich demnach das Bild, also die Lösung zum gelesenen Wort.

Thematisch ordnen sich die Wörter dem Bereich „Weihnachten“ zu. Es wurde die Silbenschreibweise auch farblich berücksichtigt.  Schleichdiktate fördern die Konzentration und die Merkfähigkeit. Zudem motivieren sie Schülerinnen und Schüler durch Bewegung ihre Schreibkünste unter Beweis zu stellen. Die bunten Karten mit den weihnachtlichen Motiven werden gut verteilt im Klassenraum oder im Flur ausgelegt.

Die Kinder schleichen zu einer Karte und lesen sich das Wort durch. Sie gehen zum Platz zurück und notieren es auf das Blatt. Idealerweise schreiben sie auch die Zahl in den Kreis dazu. Sie lesen das Wort erneut und suchen das passende Bild auf dem Ausschneidebogen. Bei der leichten Variante wurden ausschließlich Wörter berücksichtigt. Im Hintergrund ist als eine kleine Hilfestellung das Bild hinter den Weihnachtskugeln zu erahnen.

Bei der herausfordernden Variante mit zwei Sternen wurden Sätze notiert. Außerdem ist im Hintergrund bei den Weihnachtskugeln kein Hinweis zum Bild zu finden. Die Selbstkontrolle kann durch das Wenden der Karte erfolgen.

Sibylle Wenzel – Stella: Heute bin ich der Weihnachtsmann

„Aber ich muss doch die Kinder beschenken! Die warten doch schon das ganze Jahr auf diesen Tag! Das muss einfach gehen!“
Erneut versuchte er aufzustehen, sank aber stöhnend zurück, bis er wie ein Käfer auf dem Rücken lag.

(Seite 29)

Die Vorweihnachtszeit ist mit vielen Vorbereitungen und Stress verbunden. Auch am Polarkreis ist vor dem Heiligabend noch viel zu erledigen. Doch ausgerechnet einen Tag vor Weihnachten rutscht der Weihnachtsmann auf dem Boden aus und holt sich eine heftige Zerrung.

Für sein Findelkind Stella ist klar, dass sie einspringen muss. Schließlich ist sie im fröhlichen Trubel des Weihnachtsmanndorfs aufgewachsen und kennt sich bestens aus. Da ist ihre Gelegenheit in das eingefahrene System des Weihnachtsmanns frischen Wind zu bringen. Gewöhnlich lehnt er alles Neue ab, sodass es nun eine großartige Chance ist, zu beweisen, dass Veränderungen auch Gutes bewirken können!

Gemeinsam mit der Wichtelfrau Wilma und dem Rentier Ralf stemmen sie mit viel Witz erfolgreich die Mission „Weihnachtsgeschenke ausliefern“. Die Stolpersteine räumen sie mit gemeinsamer Kraft aus dem Weg und holen sich gar Hilfe vom Osterhasen. Dieses Vorlesebuch steckt voller Empowerment und kitzelt die Überlegung heraus, Altbewährtes zu überdenken und sich auf Veränderungen einzulassen. Sofern man mit dem „Herzen dabei ist“, ist vieles möglich!

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Sankt Nikolaus – Unterrichtsmaterial

Alle Jahre wieder … werden die Stiefel geputzt und in der Nacht zum 6. Dezember vor die Tür gestellt. Doch warum eigentlich? Was steckt wirklich hinter dem Nikolaustag und wem ehren wir stets am 6. Dezember?

Der heilige Nikolaus war Bischof der Stadt Myra. Sie liegt heute in der Türkei, direkt am Mittelmeer. Nikolaus soll von seinen Eltern Geld geerbt haben, welches er der Legende nach an Arme und Bedürftige verschenkt hat. Weil Nikolaus mehr an die Armen als an sich selbst dachte, verehren ihn Christen bis heute als Heiligen und erinnern sich in jedem Jahr am Nikolaustag an ihn.

In diesem Materialpaket finden sich differenzierte Angebote:

Lesetext mit Sachinformationen und Fragen zum Inhalt
• unterschiedlich schwere und umfangreiche Suchsel
Ausmalbilder für Mathe und Deutsch
• „Ordne die Geschichte

Winter-Rechenpuzzle im Zahlenraum bis 10 | Klasse 1

Dieses Material wurde für die Winterzeit im  1. Schuljahr konzipiert. Gewöhnlich wurde dann das Plus- und Minusrechnen bereits erarbeitet, sodass im Mathematikunterricht die Grundrechenarten trainiert werden können.

Bei diesem Rechenpuzzle gilt es zunächst die durcheinander geratenen Puzzlestücke eines Bildes auszuschneiden. Darauf ist das Ergebnis einer Rechenaufgabe abgedruckt. Diese soll der Aufgabe in der Tabelle zugeordnet werden. Sofern alle Teile richtig aufgeklebt sind, ergibt sich ein stimmiges Winter-Bild, welches angemalt werden darf.

Es wurden zwei einfache und ein umfangreicheres Rechenpuzzle beigefügt, sodass Differenzierung gewährleistet ist.

Sophie Schoenwald – Das große Weihnachtsfest im Zoo

Das Weihnachtsfest rückt immer näher und es gibt noch eine Menge zu tun. Neben dem weihnachtlichen Schmücken dürfen natürlich Geschenke nicht fehlen. Die Tiere im Zoo überlegen sich, womit sie den anderen eine Freude bereiten können. Sie geben als Wichtelgeschenk das weiter, was sie selbst am liebsten haben.

Igel Ignaz trennt sich schweren Herzens von seiner roten Schleife und gibt sie der Giraffe. Die Giraffe würde sich gerne im Spiegel mit dem neuen Schmuckstück begutachten, doch sie hat ihren geliebten Spiegel an das Nilpferd verschenkt. Und so nimmt die Misere ihren Lauf. Beim Weihnachtsfest kommen alle Tiere zusammen und erkennen, dass Teilen das bessere Schenken ist. Die Freude verdoppelt sich, wenn man sie teilt und die gemeinsame Zeit ist manchmal das beste Geschenk!

Dieses Bilderbuch ist die perfekte Begleitlektüre für die Vorweihnachtszeit und den Advent. In stimmungshaften Illustrationen nimmt Günther Jakobs die Leser durch die besinnliche und manchmal zugegeben auch stressige Winterzeit. Der Glanz geht dennoch nicht verloren. Denn die Botschaft ist nicht minder schön. Es lohnt sich, beim Schenken die Perspektive zu wechseln und nicht das zu schenken, was man selbst gerne hat, sondern sich an den Interessen und Vorlieben des Gegenübers zu orientieren, Auch das muss gelernt sein!

Am Ende es ist die gemeinsame Zeit in der Familie, die das eigentliche Geschenk darstellt. Das stellen auch die Tiere im Zoo fest und sind sich einig, dass Geben zwar nett ist, aber Teilen doch ein Tickchen mehr wert ist.

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Alice Hemming und Nicola Slater – Der Blätterdieb | Unterrichtsmaterial

Eines Morgens erwacht Eichhörnchen und muss sich ganz schön wundern. Wo sind bloß seine bunten Herbstblätter hin? Der Fall ist klar: Jemand hat sie gestohlen! Wutentbrannt macht er sich auf die Suche nach dem Blätterdieb. Seine Freunde helfen ihm schließlich auf die Sprünge. Der Vogel und der Specht, beides Tiere der Lüfte, geben ihm letztlich den Hinweis, dass es der Wind war. Und als wäre es nicht genug, wird ihm bald auch das grüne Gras gestohlen. Welches Naturphänomen könnte dann dafür verantwortlich sein?

Dieses Bilderbuch rund um den Jahreszeitenwechsel ist eine ganz amüsante Aufmachung, um sich mit Kindern über die Veränderungen in der Natur auszutauschen. Die bewegte Luft und der Wind können im Sachunterricht bei Experimenten aufgegriffen und der Forscherdrang der Kinder herausgekitzelt werden.

Zum Buch findet sich eine Materialzusammenstellung, die fächerübergreifend im ersten und zweiten Schuljahr Verwendung finden kann. Es wurden einige Aufgabenformate berücksichtigt, die gänzlich ohne Lesefertigkeit auskommen. Es geht darum, Blätter zu zählen, Plus-Geschichten im Zahlenraum bis 10 zu lösen, ein Labyrinth zu durchlaufen und Tiere anzumalen, die in der Geschichte vorkommen. Ergänzend wurden etwas umfangreiche Aufgaben für das 2. Schuljahr beigefügt.

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Lars van de Goor – Hinter der Elfentür

Wir sähen Samen früh am Morgen,
was daraus wächst, ist noch verborgen.

Eine verwunschene Elfentür in einem uralten Baum zieht Lillys Aufmerksamkeit auf sich. Eine sachte Berührung lässt sie in eine ganz andere Welt voller Wunder gleiten. Winzige Elfen bewohnen dieses Reich und klären sie über die Wunder der Natur und des Lebens auf. Kleine Weisheiten begleiten das Mädchen stets. Die Botschaft bleibt dennoch gleich: „Niemand ist zu klein, um etwas zu bewegen.“ So findet Lilly bei der Rückkehr Samen in ihrer Hosentasche, die sich im Schnabel eines Vogels auf den Weg zur Verbreitung machen, während der Rest vom Wind verweht wird. Was sind die Früchte unserer Taten? Wie weitreichend sind die Auswirkungen unseres Tuns im Leben? Dies schlägt einen sehr gelungenen Bogen zum Zitat am Anfang des Buches.

In einer ganz eigenen Bildsprache treffen wir hier auf viele Details, die in eine Collage aus Fotografien und Illustrationen gepackt sind. Es entsteht die Frage nach den Nuancen von Realität und Illusion, was das Bilderbuch inhaltlich ebenfalls aufgreift.

Als Erdbewohner obliegt uns auch eine Verantwortung unserem Planeten gegenüber. So schließt sich der Kreis des Wachsens. Der Wald braucht unseren Schutz. Auch wenn die Taten so klein wie Samen sind, können sie auf lange Sicht Großes bewirken.

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„Verliebte Zahlen“ – Unterrichtsmaterial

Die Partnerzahlen bei der Zahlzerlegung der 10 sind eine wichtige Basiskompetenz, die vor dem Zehnerübergang im 1. Schuljahr beherrscht werden sollte. Die Kinder sollten alle Zerlegoptionen sicher und  möglichst schnell abrufen können. Diese zentrale Voraussetzung für das Verständnis von Rechenoperationen kann mithilfe von „Verliebten Zahlen“ geübt werden.

Im Materialpaket sind vielfältige Aufgabenformate enthalten, mit denen der mathematische Inhalt eingeführt, wiederholt und trainiert werden kann. Es beinhaltet farbiges Tafelmaterial, welches für spielerische Aktivitäten im Plenum genutzt werden kann. Das Zahlenhaus mit der 10 kann die Ausgangslage bilden. Die verliebten Zahlen suchen ihren passenden Partner. Schnell werden Kinder vielleicht auch anhand des Trennungsmusters in der Herzmitte die zugehörige Herzhälfte zuordnen können. Im nächsten Schritt würde man eine Sortierung anstreben.

Hier lassen sich interessante Gesetzmäßigkeiten entdecken. Was passiert mit den Zahlen, wenn man sie links aufsteigend anordnet? Was verändert sich beim Zahlenpartner? Spiele rund um das Verdecken und Verstecken der einzelnen Partner sind zu Wiederholungszwecken denkbar.

Mit den Bingo-Spielfeldern, den Brettspielen und den Klammerkarten lässt sich im Förderunterricht, zu Hause oder als Differenzierung im Unterricht gut arbeiten. Für das Übungsheft liegt eine Selbstkontrolle bei, sodass Kinder auch selbstständig ihre Ergebnisse kontrollieren können.