PEDRO ALCALDE: METAPHERN: Die Geschichte der Philosophie in 24 Bildern

Das Buch Metaphern. Die Geschichte der Philosophie in 24 Bildern von Pedro Alcalde ist ein außergewöhnliches Werk, das auf visuell eindrucksvolle Weise philosophische Gedanken und Ideen darstellt.

Auf jeweils einer Doppelseite werden zentrale Metaphern und ein dazu passendes Gemälde vorgestellt. So wird beispielsweise die Metapher des Spiegels gezeigt – ein Bild, das seit der Antike genutzt wird, um über Selbstbild und Wahrnehmung nachzudenken. Ebenso thematisiert das Buch die Metapher des Lichts, die oft für Erkenntnis und Wissen steht, oder den Eisberg, der auf das Verhältnis von sichtbarem und unsichtbarem Wissen verweist. Andere Beispiele sind die Garten oder Fluss, der für die Idee der ständigen Veränderung steht.

Das Buch ist reich illustriert und lädt dazu ein, sich auf das Zusammenspiel von Bild und Text einzulassen. Es spricht im Original ein eher jugendliches bis erwachsenes Publikum an und ist formal nicht als Kinderbuch für Grundschulkinder gedacht. Dennoch bietet es aus pädagogischer Sicht wertvolle Ansatzpunkte, insbesondere wenn man sich mit Sprache, Bildern und dem Denken über Bedeutungen beschäftigt.


Pädagogischer Nutzen aus Sicht einer Grundschullehrerin

Obwohl Metaphern ursprünglich für ältere Leser*innen konzipiert ist, hat das Buch auch für den Grundschulunterricht einen hohen pädagogischen Wert, wenn es sinnvoll adaptiert wird:

1. Förderung des bildhaften Denkens: Metaphern sind sprachliche Bilder, und das Verständnis von Bildern spielt in der Grundschule eine große Rolle. Kinder lernen, Dinge nicht nur wörtlich zu verstehen, sondern verbindliche Sinnbilder zu erkennen, z. B. dass „Licht“ für Wissen stehen kann oder ein „Fluss“ für Veränderung. Diese Erfahrung unterstützt ihr Textverständnis und Sprachgefühl.

2. Sprachliche Bewusstheit stärken: Durch die Auseinandersetzung mit Metaphern entwickeln Kinder ein tieferes Bewusstsein für Sprache. Sie üben, sprachliche Ausdrücke nicht nur wörtlich, sondern auch im übertragenen Sinn zu verstehen, was für Lesekompetenz und Ausdrucksfähigkeit zentral ist. Schon einfache Alltagsmetaphern wie „der Geist ist ein Spiegel“ oder „der Tag war ein Meer von Farben“ können im Unterricht aufgegriffen werden.

3. Verknüpfung von Bild und Text: Die Kombination aus Bildern und kurzen erklärenden Texten im Buch eignet sich hervorragend für bildgestützte Lese- und Sprachübungen. Kinder können z. B. zu Bildern eigene Sätze oder Geschichten formulieren, Metaphern erläutern oder eigene bildhafte Ausdrücke erfinden.

4. Anregung zum Denken: Selbst wenn die philosophischen Hintergründe zu komplex für Grundschulkinder sind, regt das Buch zum fragenbasierten Lernen und Reflexion an: Was könnte dieser Vergleich bedeuten? Warum hat der Autor dieses Bild gewählt? Das fördert die kognitive Entwicklung und ein reflektiertes Nachdenken über Sprache.

Wenn das Buch altersgerecht im Unterricht eingesetzt wird, können Kinder spielerisch lernen, dass Sprache mehr ist als nur wörtliche Bedeutung – sie ist ein Spiel mit Bildern und Ideen, das Denken und Fantasie verbindet.

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Smriti Halls und Alice Courtley – Zuhause ist ein Gefühl

Das Bilderbuch „Zuhause ist ein Gefühl“ eignet sich aus pädagogischer Sicht besonders gut für den Einsatz im Kindergarten und in der Grundschule. Im Mittelpunkt steht ein junger Bär, der in seinem Zuhause alle wichtigen Grundlagen erlernt, die er braucht, um sich später in der Welt draußen zu behaupten. Dabei wird deutlich, dass Lernen nicht nur Wissen meint, sondern vor allem emotionale Sicherheit, Vertrauen und Beziehung. In den eigenen vier Wänden gibt es auch einmal Streit und Krach. Das ist wichtig, weil das Kind lernen muss, es wieder gradzubiegen, wenn es mal einen Fehler gemacht hat.

Zuhause gibt mir Energie. so gut zu sein, wie ich sein kann.
An alle andern um mich rum verteile ich die Freude dann.

Das Buch zeigt auf einfühlsame Weise, dass Familie und Zuhause eine emotionale Stütze sind, von der aus Kinder mutig und gestärkt ihren eigenen Weg gehen können. Zuhause ist hier kein bloßer Ort, sondern ein Gefühl von Geborgenheit, das den Bären trägt, wenn er Neues wagt. Diese Botschaft ist für Kinder leicht verständlich und gleichzeitig sehr wertvoll für ihre emotionale Entwicklung.

Die ruhige Erzählweise in Reimenform und die warmen Illustrationen laden dazu ein, über Themen wie Sicherheit, Zugehörigkeit und Selbstvertrauen ins Gespräch zu kommen. Pädagogisch besonders gelungen ist, dass das Buch Kindern vermittelt: Wer sich angenommen fühlt, kann Herausforderungen besser bewältigen. Insgesamt ist „Zuhause ist ein Gefühl“ ein sensibles, stärkendes Bilderbuch, das Familie und emotionale Bindung als wichtige Grundlage für ein selbstbewusstes Leben feiert.

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Jory John und Pete Oswald – Der kluge Keks

Dieses Bilderbuch schafft es, Kinder nicht nur zu unterhalten, sondern ihnen auf berührende und humorvolle Weise etwas Wesentliches zu vermitteln: Du bist wirksam. Du kannst etwas hinterlassen. Deine Stimme zählt.

Der kluge Keks erkennt im Laufe der Geschichte, dass er nicht nur „wie die anderen“ sein muss, sondern eigene Fähigkeiten besitzt. Das Buch begleitet ihn dabei, zu entdecken, dass das Schreiben von Geschichten nicht nur ein kreativer Akt ist, sondern etwas Einzigartiges, das bleibt. Der Gedanke, durch Worte Spuren zu hinterlassen, wird kindgerecht und leicht verständlich vermittelt – ein wunderbarer Ansatz, um über Identität, Mut und Ausdruckskraft zu sprechen.

Besonders wertvoll für die Schule ist, wie das Buch die Selbstwirksamkeit von Kindern stärkt:
Die Botschaft lautet, dass es wichtig ist, an sich zu glauben, neugierig zu bleiben und auszuprobieren, was man kann. Der Keks musste lernen, dass Fähigkeiten wachsen dürfen – und dass es Mut braucht, um eigene Ideen mit anderen zu teilen. Diese Haltung ist eng an unseren Bildungsauftrag geknüpft und lässt sich perfekt auf die Lebenswelt der Kinder übertragen.

Der Text ist humorvoll, die Illustrationen lebendig und liebevoll gestaltet – sie unterstreichen die emotionale Reise des Kekses und lassen viel Raum zum Beobachten und Mitdenken. Das Buch lädt zu Gesprächen im Klassenkreis ein, lässt sich gut für Lesetage, Projektwochen oder das kreative Schreiben nutzen und inspiriert Kinder, selbst Autorinnen und Autoren zu werden.

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Jules Howard und Gavin Scott – MEGA

„Mega“ von Jules Howard ist ein herausragendes Sachbuch, das junge Leserinnen und Leser auf eine spannende Reise in die Welt der größten Lebewesen führt, die je auf unserem Planeten existiert haben. Mit einer Mischung aus wissenschaftlicher Präzision und erzählerischer Leichtigkeit gelingt es dem Autorenteam, komplexe biologische Themen so aufzubereiten, dass sie sowohl verständlich als auch faszinierend bleiben.

Die Struktur des Buches ist klar und einladend: Jede Doppelseite widmet sich einem „gigantischen“ Tier bzw. Tiergruppe – von urzeitlichen Riesen wie Titanosauriern bis hin zu heutigen Giganten wie Blauwalen. Dabei kombiniert Howard detailreiche Fakten mit eindrucksvollen Illustrationen, die das Ausmaß und die Besonderheiten der Tiere anschaulich sichtbar machen.

Pädagogischer Wert:
„Mega“ bietet einen hohen pädagogischen Nutzen, da es Wissen kindgerecht, aber dennoch anspruchsvoll vermittelt. Das Buch unterstützt das forschende Lernen, indem es immer wieder Fragen aufwirft und zum Vergleichen, Schätzen und Staunen anregt. Es eignet sich hervorragend, um naturwissenschaftliche Themen wie Evolution, Anpassung oder Artenvielfalt in Unterricht oder Projektarbeit einzubinden. Die klare Sprache und die klug gewählten Beispiele helfen Kindern, biologische Zusammenhänge zu verstehen und ein Gefühl dafür zu entwickeln, wie sich Leben über Millionen von Jahren entwickelt hat.

Expertenwissen kindgerecht aufbereitet:
Jules Howard bringt seine fachliche Expertise als Zoologe ein und versteht es gleichzeitig, dieses Expertenwissen so darzustellen, dass es für Kinder zugänglich bleibt – ohne wissenschaftliche Genauigkeit einzubüßen. Das macht „Mega“ nicht nur zu einem spannenden Sachbuch, sondern zu einer verlässlichen Wissensquelle, die im Unterricht wie auch im privaten Lesen einen echten Mehrwert bietet.

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Wildtrud Wagner – Eine Brille für Fatouma

Als Lehrerin schätze ich das Bilderbuch Eine Brille für Fatouma sehr, weil es einfühlsam und kindgerecht zeigt, wie wichtig gegenseitige Unterstützung und Selbstvertrauen im Schulalltag sind. Die Geschichte begleitet Fatouma auf ihrem Weg zu einer Brille – einem Thema, das viele Kinder betrifft und oft mit Unsicherheiten oder Scham verbunden ist. Zunächst wird die Weitsichtigkeit erläutert und anhand von Bildern verdeutlicht. Die Motive in der Ferne werden unscharf, während nahe Gegenstände weiterhin schraf erscheinen. Fatouma wird auf dem Weg zum Sehtest von der Leserinnen und Lesern begleitet und darf sich eine neue Brille aussuchen.

Das Buch eignet sich hervorragend, um mit der Klasse über Sehschwächen, Unterschiede und den respektvollen Umgang miteinander zu sprechen. Pädagogisch wertvoll ist vor allem, wie positiv das Tragen einer Brille dargestellt wird. Kinder lernen, dass Hilfsmittel nicht peinlich sind, sondern ihnen helfen, ihre Welt klarer zu sehen und erfolgreich zu lernen. Zudem bietet die Geschichte viele Gesprächsanlässe zu Empathie, Freundschaft und dem Mut, zu sich selbst zu stehen. „Eine Brille für Fatouma“ ist für mich ein gelungenes Unterrichtsbuch, das sowohl in der Vorschule als auch in den ersten Klassen wunderbar eingesetzt werden kann.

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Jenny Bicho – Die Hobby-Horsing-Kids: Ein STeckenpferd für Lotta

Lotta und ihre Freundinnen lieben das Hobby Horsing – also das Reiten und Springen mit ihren Steckenpferden. Gemeinsam träumen sie davon, bei einem großen Wettkampf zu starten und vielleicht sogar den Hauptgewinn der Turniertombola zu ergattern. Doch der Weg ist nicht einfach: Lottas Steckenpferd gilt als weniger schick und sie spürt den Druck, mithalten zu wollen. Gleichzeitig lernen die Mädchen, dass Mut, Zusammenhalt und Freundschaft wichtiger sind als Perfektion oder Konkurrenzdenken. Am Ende wächst Lotta über sich selbst hinaus – und erkennt, dass es vor allem um Freude, Gemeinschaft und Vertrauen geht.

Als Grundschullehrerin schätze ich dieses Buch sehr, weil es eine realitätsnahe, positive Geschichte erzählt, in der Kinder Mut finden, ihren eigenen Interessen zu folgen – auch wenn diese nicht dem Mainstream entsprechen. Es regt Gespräche über Selbstvertrauen, gegenseitige Akzeptanz und Durchhaltevermögen an. Besonders der spielerische Zugang zu Bewegung und Kreativität macht das Buch zu einer wertvollen Lektüre. Zudem regt es Kinder an, neue Hobbies auszuprobieren. Die Lektüre bietet viele Anknüpfungspunkte für Gespräche über Freundschaft und Fairness. Auch das Thema Umgang mit Vorurteilen wird sensibel behandelt, wenn die Kinder lernen, zu ihrem außergewöhnlichen Hobby zu stehen. „Die Hobby Horsing Kids“ eignet sich hervorragend zum Vorlesen – ein Buch, das Mut macht, Gemeinschaft stärkt und zeigt, dass man mit Herz und Fantasie über sich hinauswachsen kann.

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Lu Fraser und Sarah Warburton – Flapp lernt fliegen

Das Bilderbuch Flapp lernt fliegen erzählt die Geschichte der kleinen Fledermaus Flapp, die zunächst Angst hat, ihre Flügel auszuprobieren. Eine Motte spricht ihr Zuversicht zu. Doch der erste Flugversuch scheitert, sodass die Fledermaus nicht mehr an sich glaubt und stattdessen behauptet „Das kann ich nicht!“. Hier gilt es dranzubleiben und weiterzumachen, denn oft ist es so, dass man es „noch“ nicht kann. Die Botschaft ist klar: Dinge gelingen oft erst dann, wenn man sie immer wieder wagt. Kinder erfahren dabei, wie wichtig Mut und Selbstvertrauen sind, um neue Fähigkeiten zu entwickeln.

Besonders gelungen sind die Reime, die den Text tragen. Sie fördern das Sprachgefühl, laden zum Mitsprechen ein und erweitern spielerisch den Wortschatz. Durch den rhythmischen Sprachfluss eignet sich das Buch hervorragend zum Vorlesen und Mitsprechen, was den Kindern Freude macht und gleichzeitig die Sprachentwicklung unterstützt.

Auch die Illustrationen sind lebendig und greifen die Gefühle von Flapp eindrucksvoll auf. So können Kinder sich gut in die Figur hineinversetzen. Das Bilderbuch vermittelt kindgerecht, dass es normal ist, zunächst unsicher zu sein und dass man durch Übung und Vertrauen in sich selbst große Erfolge erzielen kann. Das Bilderbuch stärkt so sowohl das Selbstvertrauen als auch die sprachliche Entwicklung der Kinder.

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Christian Merveille und Valeria Docampo – Der Klang der Freiheit

Ich sehe ihn nicht, aber ich höre ihn.
Um mich ist Nacht, doch ich weiß, dass draußen Tag ist.
Denn ich höre den Gesang des Vogels.

Valeria Docampo ist bekannt für ihre eindrucksvollen Bilderbücher, die nicht nur durch ihre poetische Bildsprache überzeugen, sondern auch durch ihre tiefgründigen Themen. Mit Der Klang der Freiheit ist ihr erneut ein Werk gelungen, das sowohl Kinder als auch Erwachsene nachhaltig und zum Nachdenken anregt.

Das Buch erzählt von der Kraft der Musik als Symbol der Freiheit. Die Geschichte zeigt, wie Musik Mauern überwinden, Herzen öffnen und Menschen verbinden kann. Ein Mann widersetzt sich dem Terror in einem Königreich und wagt es, sich nicht vor dem König niederzuknien, sondern einem Vogel zu lauschen. Für seinen Ungehorsam wird er eingesperrt und man nimmt ihm das Augenlicht und das gehör. Aber der Mann bleibt aufrecht.

So grausam es klingen mag: Auf gesellschaftlicher Ebene ist die Thematik höchstaktuell. Es geht um Autorität, Gerechtigkeit und Widerstand. Auch für Kinder ist diese Botschaft wertvoll: Sie lernen, dass Freiheit nicht nur politisch oder gesellschaftlich verstanden werden kann, sondern auch in kleinen, alltäglichen Momenten erfahrbar ist – in der Möglichkeit, Gefühle auszudrücken, kreativ zu sein und eine eigene Stimme zu finden.

Die Illustrationen von Docampo verstärken diese Botschaft eindrucksvoll. Ihre warmen Farben und ausdrucksstarken Figuren schaffen eine Atmosphäre, die Geborgenheit vermittelt, zugleich aber auch den Kontrast zwischen Unterdrückung und Freiheit spürbar macht. Dadurch eignet sich das Buch hervorragend als Gesprächsanlass im pädagogischen Kontext – etwa im Unterricht, in Projektwochen oder im Elternhaus.

Pädagogischer Wert:

  • Das Buch regt Kinder zum Nachdenken über Begriffe wie Freiheit, Mut und Selbstbestimmung an.
  • Es bietet vielfältige Anknüpfungspunkte für kreative Weiterarbeit: Musik hören, selbst musizieren, Geschichten erfinden oder Bilder malen zum Thema „Was bedeutet Freiheit für mich?“.
  • Es sensibilisiert für Werte wie Toleranz, Zusammenhalt und den respektvollen Umgang miteinander.

Insgesamt ist Der Klang der Freiheit weit mehr als ein Bilderbuch. Es ist ein Plädoyer für die Kraft der Kunst und ein wunderbares Werkzeug, um Kindern zentrale Werte unserer Gesellschaft näherzubringen. Damit leistet es einen wichtigen Beitrag zur Werteerziehung und kann sowohl im schulischen als auch im familiären Rahmen eingesetzt werden.

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Dick Bruna – Miffy und die Kunst

Miffy und die Kunst ist mehr als ein Bilderbuch – es ist ein didaktisch wertvoller Einstieg in die visuelle Welt der Kunst. Für Kinder ab ca. 4–5 Jahren bietet das stabile Hardcover, die brillanten Farben und die Figur Miffy einen pädagogisch wertvollen Zugang: Es schult Wahrnehmung, fördert Kreativität und lädt zu Gespräch und Entdeckung ein. Auf 64 Seiten werden Brunas klare, kindgerechte Illustrationen mit 24 Werken von bedeutenden Künstler:innen wie Frida Kahlo, Yayoi Kusama, Henri Matisse, Vincent van Gogh oder Andy Warhol kombiniert. Jede Doppelseite verbindet ein Kunstwerk mit einer passenden, abgewandelten Darstellung von Miffy – inklusive erklärender Aussagen und gezielter Fragen, die einen genaueren Blick auf die Bilder ermuntern .


Pädagogischer Nutzen

  1. Visuelle Wahrnehmung fördern
    Die klare, minimalistische Bildsprache Brunas sowie die leuchtenden Farben unterstützen Kinder dabei, unterschiedliche Kunststile und Details zu erkennen und bewusst wahrzunehmen.
  2. Kunstverständnis kindgerecht eröffnen
    Durch die Gegenüberstellung von Miffy-Illustrationen und Kunstwerken wird Kunst unmittelbar zugänglich – ohne Überforderung, aber mit Ermunterung zum Hinschauen und Entdecken.
  3. Fragen anregen und Reflexion fördern
    Die kurzen, offenen Fragen auf jeder Seite laden Kinder zum genauen Hinsehen und zum eigenen Denken ein – eine interaktive, niedrigschwellige Einführung in kunstpädagogisches Sehen.
  4. Kulturelle Vielfalt spielerisch vermitteln
    Die Auswahl der Künstler:innen spiegelt ein breites Spektrum moderner und zeitgenössischer Kunst wider – von farbstarken Selbstportraits bis zu abstrakten Werken – und macht Kinder mit unterschiedlichen Ausdrucksformen vertraut.
  5. Anbindung an literarische Vorbilder
    Der Bezug zu Dick Brunas eigener Gestaltungsidee zeigt: Kunst kann eine Inspirationsquelle sein und zum eigenen kreativen Gestalten anregen.

Ich darf ein Bilderbuch verlosen. Das Gewinnspiel läuft bis zum 16. August auf Instangram. Schaut gerne dort bei mir vorbei!

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Rachel Bright und Jim Field – Das Kamel hat schlechte Laune

„Das Kamel hat schlechte Laune“ erzählt mit viel Humor und einem feinen Gespür für kindliche Emotionen die Geschichte von einem schlecht gelaunten Kamel namens Kevin. Alles ist ihm zu viel, nichts läuft so, wie er will – und seine miese Laune lässt er an seiner Umgebung aus. Doch dann trifft Kevin auf einen gut gelaunten Wüstenfuchs, der mit Geduld, Verständnis und einem Lächeln zeigt, dass man auch miese Tage gemeinsam besser übersteht.

Rachel Bright und Jim Field gelingt es, ein für Kinder oft schwer greifbares Thema – schlechte Laune und der Umgang damit – kindgerecht, lustig und gleichzeitig mit nützlicher Botschaft im Alltag darzustellen. Ferner betont das Buch, dass man täglich selbst die Wahl hat, sich zu entscheiden die schlechte Laune zu leben oder bewusst sich Mühe gibt, die negativen Emotionen loszuwerden. Das Buch bietet viele Anknüpfungspunkte für den Unterricht in der Grundschule, insbesondere im Bereich „Soziales Lernen“, „Emotionale Bildung“ und „Klassenklima“.

Im Unterricht kann das Bilderbuch dazu genutzt werden, um mit den Kindern das Thema „Gefühle“ anzuschneiden. Ein Stimmungsbarometer kann als tägliches Ritual Einzug im Klassenraum finden. Auch das Führen eines Tagebuchs führt dazu, dass Kinder ihre Emotionen in Worte fassen und ihrer Gefühlslage bewusst werden. Affirmationskarten oder ein Komplimentenspiel stärken zusätzlich das Sebstvertrauen und tragen zu einer guten Klassengemeinschaft bei.

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