„Irgendwie Anders“ – Unterrichtsmaterial zum Bilderbuch

„Irgendwie Anders“ lebt ganz alleine auf einem hohen Berg und fühlt sich einsam. Es wünscht sich nichts mehr als Freunde zu finden. Egal, wie sehr es sich bemüht und anstrengt, so auszusehen und so zu sein, wie die anderen, es wird nicht akzeptiert. Stattdessen droht ihm „Ausgrenzung“.

Es zieht sich traurig in sein Haus zurück. Doch eines Tages klopft „Etwas“ an seine Tür. Nach anfänglicher Skepsis, findet Irgendwie Anders in ihm einen Freund. Diese Geschichte zeigt, wie sich das Gefühl des „Nicht-dazu-gehörens“ und „Ausgeschlossen werden“ anfühlt. Es bietet vielfältige Anlässe, um mit Kindern in den Austausch zu kommen und Empathie zu fördern.

In diesem Materialpaket ist zum einen ein Arbeitsheftchen enthalten, welches für die Klassen 2-3 konzipiert wurde. Das Hauptthema ist hier „Andersartigkeit“ und „Toleranz“. Die Aufgaben stellen ein Pool dar, aus dem die Lehrkraft die für ihre Lerngruppe passenden Angebote aussuchen kann. Einige Arbeitsblätter haben den Schwerpunkt „Deutsch“, andere lenken den Blick auf Ethik und „Soziales Lernen“. Zudem finden sich hier insgesamt 14 Impulskarten, die zum weiterführenden Philosophieren anregen und als kleine Denkanstöße zur Förderung der mündlichen Sprachhandlung und zum Formulieren des eigenen Standpunktes herangezogen werden können.

Kostümwettbewerb zu Karneval | Fasching: Urkunde und Wahlzettel

Manche Familien machen sich schon mehrere Wochen vor Karneval Gedanken um das Kostüm und stecken viel Mühe und Zeit in die Perfektionierung. Oft sind es die Details, sei es bei der Schminke oder den Accessoires, die den Ausschlag geben, dass das Kostüm einen selbst zufrieden stellt und vielleicht auch andere beeindruckt.

Dies zu würdigen ist immer wieder schön. So starten wir die Karnevalsfeier immer mit einer Modenschau. Immer zwei Kinder laufen einen Laufsteg entlang und frieren in einer für ihr Kostüm typischen Pose ein, während ein Erinnerungsfoto geschossen wird. Jedes Paar wird schließlich mit einem Applaus von der Bühne verabschiedet.

Am Ende küren wir bei einem Kostümwettbewerb das „Beste Kostüm des Jahres“, indem demokratisch und anonym abgestimmt wird. Bei den Wahlzetteln können auch zwei Favoriten notiert werden, sodass beim Auszählen die Spannung steigt. Im Anfangsunterricht kann auch der Stimmzettel mit einer Stimme genutzt werden.

Die Siegerinnen und Sieger erhalten eine kleine Urkunde. Diese liegt für die ersten drei Plätze vor. Hier empfiehlt es sich, mehrere Vorlagen bereit zu halten, da es nicht selten ein unentschieden gibt.

Künstler-Kartei Teil II | Leben und Werk

Nach Teil 1 der Künstler-Kartei mit Sachinformationen zum Leben und Werk von insgesamt 15 bekannter Künstlerinnen und Künstler, ist hier der Nachfolger mit 15 weiteren Persönlichkeiten, die sich in der Kunst einen Namen gemacht haben. Mit diesen Hintergrundinformationen ist es etwas einfacher, das Wesen ihrer Arbeiten und ihre Sicht auf die Welt zu verstehen. Mithilfe der Künstler in dieser Kartei ist es möglich, neue Arbeitsmethoden zu entdecken und sich inspirieren zu lassen.

Neben der farbigen Abbildung in Porträtform, finden sich auf den DIN-A5-Karteikarten die Lebzeiten, die Kunstrichtung und das Ursprungsland unter dem Künstlernamen. Ferner werden im Fließtext interessante Details aus dem Leben verraten. Es wurde zudem eine Blanko-Vorlage eingefügt, in die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes und Besonderheiten notieren dürfen.

  • Vincent van Gogh
  • Henri Matisse
  • Salvador Dalí
  • Sonia Delaunay
  • Piet Mondrian
  • Daniel Spoerri
  • Alberto Giacometti
  • Katsushika Hokusai
  • Banksy
  • Keith Haring
  • Gabriele Münter
  • Wassily Kandinsky
  • Paul Klee
  • Jackson Pollock
  • Paula Modersohn-Becker

Corrinne Averiss und Isabelle Follath – Ich mach dich froh!

Schöner und herzerwärmender kann man das Thema „Lebensfreude“ kaum illustratorisch einfangen. Lea stellt eines Tages fest, dass ihre Oma aufhört zu lächeln und sich um nichts mehr kümmert. Aus ihrem Leben weicht die Farbe. Es ist alles trist und grau.

Entschlossen begibt sich Lea auf die Suche, das Lebensglück in eine Box zu packen. Sie streckt ihre Schachtel den kichernden Kindern auf dem Spielplatz entgegen und versucht mit einem Kescher das Glitzern der Sonne zu fangen. Doch das „Wusch!“ der Lebensfreude ist schwer zu kriegen. Sie kehrt mit leeren Händen zurück und erzählt ihrer Großmutter stattdessen von den Erlebnissen. Und siehe da! Sie lächelt und strahlt und beiden wird es wieder warm ums Herz.

Dieses Bilderbuch bietet einen wunderbaren Anhaltspunkt, um dem Gefühl von Einsamkeit bei älteren Menschen entgegen zu wirken. Kooperationsprojekte zwischen Kindergärten oder Grundschulen und Altenheimen lassen sich mit diesem Bilderbuch anstoßen oder initiieren. So wäre es denkbar, gemeinsam eine Schatztruhe mit Dingen und Erlebnissen, die einem Freude bereiten, bei einer Bastelaktion zu gestalten. Die Älteren können von der Lebensfreude der Jungen profitieren, die Jungen von der Weisheit der älteren Generation. Zusammenkünfte von Kindern und Senioren sind für beiden Parteien bereichernd. Hier gibt es sämtliche Studien, die nachweisen, dass es positive Effekte und Auswirkungen auf das Sozialverhalten von Kindern hat.

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Würfelbilder | Knobel-Kartei für Klasse 1

Der Förderung des Zahlverständnisses kommt im Anfangsunterricht eine besonders große Bedeutung zu. Durch das Finden verschiedener Möglichkeiten eine Zahl zu zerlegen, wird die Einsicht in Teil-Teil-Ganzes-Beziehungen gefördert.

Diese „Würfelbilder-Kartei“ wurde für das erste Schuljahr konzipiert und verhilft bei der sicheren Orientierung bei der Zahlzerlegung im Zahlenraum bis 20. Die Kenntnis verschiedener Zahlzerlegungen einer Zahl sowie der Beziehungen zwischen diesen sind eine zentrale Voraussetzung für ein gesichertes kardinales Zahlverständnis. Zudem sind sie im Aufbau notwendig für die Nutzung operativer Rechenstrategien, wie für das Verständnis von Tauschaufgaben, Nachbaraufgaben oder das schrittweise Rechnen.

Mit diesem Material übt das Kind eine Menge in zwei oder auch drei Teilmengen zu zerlegen. Dafür muss die dargestellte Zahl in verschiedenen Würfelaugen gefunden und eingekreist werden. Manchmal sind zwei, dann aber auch drei oder gar vier Würfel für die Darstellung notwendig. Durch das Punktesystem übt das Kind die Zerlegung auf symbolischer Ebene und lernt zudem die Erfassung beim Blitzsehen.

Barbara Hoffmann – Alles, was gesagt werden muss

Als er Flaubert noch immer dort sitzen sah,
hüpfte auch sein Herz ein bisschen
und er sagte zu ihm: „Es tut mir leid.“

Und das war alles,
was gesagt werden musste.

Hin und wieder braucht es gar nicht so viele Worte. Manchmal wird zu viel oder gar das Falsche gesagt. Das betrifft vor allem Dinge, die sich um die Gefühlswelt drehen. Wie einfach es sein kann, zeigen diese drei kurze Geschichten, die in drei Kapitel eingeteilt wurden.

Die Geschichte rund um den Löwen und die Schildkröte zeigt, dass in einer Freundschaft es nicht viele Worte braucht, um auszudrücken, dass man sich mag. Es reicht ein „Du bist für mich wertvoll.“ Die Botschaft „Ich mag dich so, wie du bist“ verdeutlichen uns der Kreis und die Wurst, die sich trotz ihrer Anderartigkeit so passend zusammenfügen. Eine auch bildlich wundervolle Umarmung, die pure und ehrliche Herzenswärme ausstrahlt.

Eine Entschuldigung, die geradlinig, vom Herzen und klar ausgedrückt wird, sodass auch Kinder sie verstehen, berührt das Herz ungemein. Fehler machen, reflektieren und mutig sich entschuldigen, das macht uns der Frosch auf eine beeindruckende Art und Weise vor. Es braucht manchmal nur wenige Worte. Und das ist alles, was gesagt werden muss.

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Künstler-Kartei | Leben und Werk

Dieses Material umfasst eine Kartei mit Sachinformationen zum Leben und Werk von insgesamt 15 bekannter Künstlerinnen und Künstler. Bei der Auswahl wurde darauf geachtet, dass neben den altbekannten Meistern auch zeitgenössische Künstler Erwähnung finden, die noch leben und inspirieren. Großartige weibliche Künstlerinnen finden genauso viel Beachtung und erhalten Raum, um einen Blick auf ihre Kunst zu werfen.

Neben der farbigen Abbildung in Porträtform, finden sich auf den DIN-A5-Karteikarten die Lebzeiten, die Kunstrichtung und das Ursprungsland unter dem Künstlernamen. Ferner werden im Fließtext interessante Details aus dem Leben verraten. Es wurde zudem eine Blanko-Vorlage eingefügt, in die die Schülerinnen und Schüler Wissenswertes und Besonderheiten notieren dürfen.

  • Pablo Picasso
  • Frida Kahlo
  • Andy Warhol
  • Claude Monet
  • Friedensreich Hundertwasser
  • Alexej von Jawlensky
  • Ursus Wehrli
  • Rosina Wachtmeister
  • Niki de Saint Phalle
  • Albrecht Dürer
  • Joan Miró
  • Edvard Munch
  • David Hockney
  • James Rizzi
  • Andy Goldsworthy

Tiere im Winter | Lapbook – Klasse 1

Zur Erweiterung der Methodenkompetenz lernen die Kinder zum Thema „Tiere im Winter“ auch die Arbeit mit dem Lapbook kennen. Es dient als eine Form zur Bündelung der Informationen, um das erworbene Wissen anderen vorstellen zu können. Eine Paten- oder Parallelklasse bietet sich hierzu sicherlich an, um der Arbeit eine entsprechende Wertschätzung zu verleihen.

Im Material findet sich eine Auswahl an Vorschlägen, aus denen die Lehrkraft entscheiden kann, welche Angebote zu den Lernzielen und dem Lernstand der Klasse passen.  Daraus können Pflicht- und Zusatzaufgaben erstellt werden. Das Lapbook lässt sich für die zusätzlichen Aufgaben auch erweitern, indem oben und unten Klappen angebracht werden können.

Im Fokus steht das Fachwissen rund um die Lebensweise und die Überwinterungsstrategien von Tieren. Neben Winterstarre, Winterruhe und Winterschlaf, wurde Winterflucht von Zugvögeln zusätzlich aufgenommen. Kinder ordnen Tierspuren im Schnee zu, informieren sich über einzelne Tricks der Tiere den Winter besser zu überstehen und lernen den Frosch im Verlauf der vier Jahreszeiten kennen.

Zu einigen Angeboten liegen zweifach differenzierte Aufgabenformate vor. Ein Selbsteinschätzungsbogen dient als Reflexionsmöglichkeit der eigenen Arbeit und Anstrengungsbereitschaft und kann zusätzlich auch als eine Form der Rückmeldung von der Lehrkraft ausgefüllt werden. Es kann auf die Rückseite des Lapbooks geklebt und mit den Kindern zu Beginn besprochen werden.

Was ist Glück? | Lesebegleitheft zu „Glück gesucht!“

Glück ist etwas ziemlich Persönliches und kann für jeden anders sein. Für manche ist es ein Gefühl der Zufriedenheit, für andere ein Moment des Friedens oder der Freude. Im Allgemeinen ist Glück ein Zustand des Wohlbefindens, in dem man sich erfüllt, positiv und zufrieden mit seinem Leben fühlt. Es kann durch verschiedene Dinge ausgelöst werden, sei es durch Beziehungen, Erfolge, Erfahrungen oder sogar kleine alltägliche Freuden. Letztendlich ist Glück etwas, wonach viele streben, aber es kann für jeden eine etwas andere Bedeutung haben. Manche definieren Glück gar als „Abwesenheit von Unglück“.

Das Bilderbuch „Glück gesucht!“ von Ulrike Motschiunig fokussiert genau diesen inviduellen Ansatz. Zur Geschichte wurde passend Unterrichtsmaterial erstellt. Es ist eine Zusammenstellung an Arbeitsblättern, die sich um die Thematik „Glück“ dreht. Es sind Aufgabenformate berücksichtigt worden, die in den Jahrgängen 1-4 eingesetzt werden können.

Inhaltlich geht es um körperliche Anzeichen von Glücksgefühlen, aber auch die eigene Wahrnehmung von Glücksmomenten. In einem Buchstabengitter dürfen Begriffe gesucht werden, die im Bilderbuch auftauchen oder ein Lückentext sinnvoll ausgefüllt werden. Die wichtige Erkenntnis bleibt jedoch die Botschaft des Bilderbuchs, dass das Glück in jedem von uns wohnt.

Ulrike Motschiunig – Glück gesucht!

Der kleine Fuchs sucht das Glück. Eines Morgens erwacht seine Mutter und klagt, dass sie sich heute krank fühlt und hofft, dass es ihr mit ein bisschen Glück morgen wieder besser geht, sodass sie dann gemeinsam in den Wald aufbrechen können. „Doch was ist eigentlich Glück?“ Der kleine Fuchs sucht das Glück. Eines Morgens erwacht seine Mutter und klagt, dass sie sich heute krank fühlt und hofft, dass es ihr mit ein bisschen Glück morgen wieder besser geht, sodass sie dann gemeinsam in den Wald aufbrechen können. „Doch was ist eigentlich Glück?, wundert sich der Fuchs.

Dafür befragt er die Waldtiere und bekommt von jedem Tier eine andere Antwort. Das Eichhörnchen empfindet Glück, wenn es im Frühjahr die vergrabenen Nüsse wiederfindet. Die Elster mag alles was funkelt und glitzert und nimmt den materiellen Reichtum als Glück in den Fokus. Der Hase ist einfach nur froh, wenn er vom Fuchs nicht gefressen wird und somit am Leben bleibt. Mit all diesen verwirrenden Eindrücken kehrt der Fuchs zur Mutter zurück, von der er mit den Worten „Was ein Glück, dass du da bist!“ begrüßt wird. Schließlich erklärt sie ihm, dass er ihr Glück ist. So wird die Bandbreite des individuellen und ganz persönlichen Glückempfindens um die Kategorie „Familie“ und „soziales Umfeld“ erweitert.

Dieses Bilderbuch zeigt auf eine wertvolle Art und Weise, dass jeder Mensch Glück anders definiert. In manchen Lebensphasen verschiebt sich auch die Sichtweise auf das Glück, welches geprägt ist von Vorerfahrungen oder gar Schicksalsschlägen. Der Zugang zur abstrakten Thematik wird mit dieser Geschichte nachvollziehbar heruntergebrochen. Die Fragestellung „Was ist Glück?“ kann wunderbar aufgegriffen werden.

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