Am ersten Sonntag im Oktober nutzen wir die Gelegenheit, um dem Gefühl der „Dankbarkeit“ Raum zu schenken. Das Erntedankfest ist ein besonderes christliches Fest, bei dem wir „Danke“ sagen – und zwar für all das Essen, das die Natur uns schenkt. Es wird gefeiert, um sich für die gute Ernte im Jahr zu bedanken. Die Menschen schmücken Kirchen, Häuser und Plätze mit Früchten, Gemüse, Getreide und Blumen.
Dieses Material greift das Jahresfest auf und wurde als Selbstlernheft rund um das „Erntedankfest“ und die Erntezeit im Herbst konzipiert. Es kann fächerübergreifend im Sachunterricht, Religion, aber auch im Ethikunterricht eingesetzt werden.
Neben dem Deckblatt findet sich hier eine Zusammenstellung an Arbeitsblättern mit den folgenden Überschriften:
Der kleine Fuchs freut sich über den Herbst, denn das ist seine allerliebste Jahreszeit. Besonders mag er das Rascheln des Laubs, das Sammeln der reifen Früchte und das Zubereiten des Apfelsaftes mit seinem Freund Frettchen. Im Herbst werden aber auch die Tage kürzer und die Sonne verabschiedet sich viel schneller. Der kleine Fuchs setzt alles daran, um den Herbst aufzuhalten. Er hängt Lichterketten auf und klebt die Herbstblätter wieder an die Bäume. Dabei vergisst er ganz die besonderen Momente, die der Herbst bietet, mit seinen Freunden zu genießen. So gilt es loszulassen und sich auf den Wandel der Zeit einzulassen.
Dieses liebevoll illustrierte Bilderbuch ist eine wahnsinnig schöne Aufheiterung für graue Herbsttage. Hier werden nicht nur die jahreszeitlich bedingten Veränderungen in herbstlichen Graphiken eingefangen, sondern es schwingt immer diese Botschaft des „Leben im Jetzt“ mit, was auch für uns Erwachsene sehr gewichtig ist, sich immer wieder in Erinnerung zu rufen. Man kommt nicht umhin nach dem Lesen in den Austausch zu gehen, was man selbst am Herbst denn so liebt. Sicherlich werden Kinder die besten Ideen haben und schnell eine Liebeserklärung an den Herbst verfassen können. Das Vorsatzpapier liefert eine passende Übersicht mit Blättern und Früchten, die eine gute Grundlage für Pflanzenkunde darstellt. Vielleicht regt es sogar zum Anlegen eines Herbariums an.
Diese Sammlung an Schreibanlässen wurde für den Einsatz zu Beginn des 2. Schuljahres konzipiert. Ein Bild dient als Ausgangspunkt. Thematisch dreht es sich um Herbstgeschichten. Daneben stehen Wörter, die zum Bild passen und beim Formulieren der Sätze helfen können. Aus jeder Zeile kann somit ein Satz formuliert werden. Die Verben wurden in der konjugierten Form bereits passend ergänzt.
Zudem sollen die Schülerinnen und Schüler eine passende Überschrift finden. Hilfe bekommen sie bei Bedarf oben auf dem Arbeitsblatt, welches bereits einen Vorschlag gibt. Inhaltlich drehen sich die Schreibanregungen rund um „reife Früchte“, „Laubhaufen“, „Wintervorräte sammeln“, „Spaziergänge im Regen“ und den „Erntedankfest“.
Diese Übungskartei „ABC-Rätsel“ bietet einen spielerischen Zugang zur Arbeit mit dem „ABC“. Es kann in den Schuljahren 2 – 4 im Wochenplan, als Freiarbeitsmaterial oder auch im Regelunterricht eingesetzt werden. Mithilfe von spezifischen Rätseln sollen bestimmte Buchstaben des Alphabets ausfindig gemacht werden. Beim Zusammenfügen der Buchstaben entsteht ein Lösungswort, welches auf der Karteikarte notiert wird.
Ergänzend dazu liegen dem Material kleine Blanko-Übersichtsblätter bei, auf denen das Wort notiert und zusätzlich das Bild gemalt werden soll. Eine Lösungskartei liegt bei, sodass Selbstkontrolle gewährleistet werden kann.
Das Armdrücken zwischen zwei Brüdern entscheidet, wer den Müll hinaus bringen muss. Leider verliert Hannes ständig gegen seinen älteren Bruder – so auch heute. Als er jedoch die Mülltonne öffnet, erblickt er etwas Leuchtendes. Beim Greifen kann er das Gleichgewicht nicht halten und plumpst in eine ganz andere Welt, die von Müllmonstern regiert wird. Die neue Errungenschaft im Gepäck, macht sich Hannes auf den Weg diese sonderbare Welt zu erkunden. Das Biomonster mit den Tomatenaugen sucht nach etwas Wertvollem und hat für Hannes so gar keine Zeit. Auch das Altpapier-Monster Fatz ist ratzfatz verschwunden, um nach etwas Rostigem zu suchen. Die müden Gelben Säcke verweisen Hannes gleich an den Müllkönig auf dem Schrottplatz. Erst dieser kann Hannes aufklären, wonach alle Müllmonster so verzweifelt suchen. Kann Hannes den Müllmonstern helfen?
Mülltrennung gehört zur unmittelbaren Lebenswelt von Kindern. Henriette Kröger bietet mit diesem Bilderbuch einen pädagogisch wertvollen Ansatzpunkt zur Thematisierung von Müll und damit eng verbunden auch Umweltschutz. Durch die humorvolle und äußerst kreative Darstellung der vier unterschiedlichen Müllmonster und deren Umgebung können die Kinder selbst zusammenpuzzeln, welcher Abfall in welche Tonne gehört. Das Erkennungszeichen „Grüner Punkt“ bietet Gelegenheit zu überlegen, welcher Abfall recyclebar ist und was alles in die Gelben Säcke gehört. Selbstverständlich können passende Schilder anschließend zu den jeweiligen Mülleimern gezeichnet oder gebastelt werden.
Die wundervollen Bleistift-Illustrationen der außergewöhnlich gut gelungenen Müllmonster geben tolle Inspirationen für fächerübergreifendes Arbeiten. So bietet es sich an, im Kunstunterricht das Bio-Müllmonster ala „Vertumnus“ von Arcimboldo zu gestalten. Der Schrottberg lässt sich ganz einfach aus Dosen, Bierdeckeln und einem Metallschwamm nachempfinden. Hierbei sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Im Material ist ein großer Legekreis und eine kleine Version enthalten. Der große Legekreis eignet sich wunderbar zur Einführung im Plenum, während mit dem kleinen Kreis individueller noch einmal geübt und das erworbene Wissen gefestigt werden kann.
Zu Differenzierungszwecken kann die Bezeichnung der Sammelbehälter und der Gegenstände, die in den Müll gehören, gesondert ausgeschnitten werden, sodass mehr Zuordnungsmöglichkeiten entstehen oder auch als Bausteine erhalten bleiben. Der Innenkreis muss am Ende so gedreht sein, dass die Zuordnung passt. Es empfiehlt sich, vom Innenkreis auszugehen und die Bauteile dort anzulegen.
Im Material ist zudem ein Arbeitsblatt enthalten, auf dem die Kinder die Zuordnung noch einmal anwenden können. Der Mini-Legekreis kann auch auf DIN-A3 ausgedruckt werden.
Das Material soll dabei helfen, mit den Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein für umweltfreundliches Verhalten beim Thema „Mülltrennung“ zu entwickeln. Es wurde für ein zweites Schuljahr konzipiert. Das Lernziel ist, ein verantwortungsbewusstes Verhalten beim Umgang mit Abfällen zu entwickeln und das eigene Kaufverhalten in Bezug auf Nachhaltigkeit zu reflektieren. Die Kinder erfahren, dass Abfälle entsorgt, sortiert und teilweise wiederverwertet werden.
Aus dem Inhalt:
Vorwissen aktivieren: Fragen überlegen
Das weiß ich schon zum Thema
Was gehört in den Mülleimer?
unterschiedliche Sammelbehälter
Müll zuordnen
Müllbehältnisse im Klassenraum
Wiederverwertung
Müll vermeiden
Brauche ich das wirklich? Kaufverhalten reflektieren
Der große, runde, große Käse erstrahlt im Glanze seiner Perfektion. Mühelos gewinnt er Wettkämpfe und hat seine Stärken dermaßen perfektioniert, dass er sich bei Wettbewerben nicht einmal groß anstrengen muss. Alle anderen haben gegen seinen Charme, seine Ausdauer, seinen Witz und seine Schnelligkeit keine Chance. So prahlt er um sich und sonnt sich in seinen Erfolgserlebnissen.
Lediglich ein kurzer Blick in seine Vergangenheit verrät, dass er es nicht immer so einfach hatte. Als Kind wuchs er in ärmlichen Verhältnissen auf und gärte im bescheidenen Pasteurisierungsprozess. Diese emotionale Unzulänglichkeit überspielte er gekonnt mit einer undurchdringlichen Mauer, laut der Devise „Mir kann keiner das Wasser reichen“.
Doch eines Tages kam ein stiller Genosse um die Ecke. Ecki Eckmann überholte ohne Tamtam den großen Käse und gewann den Marathon. Er war fokussiert, bescheiden und klopfte sich bei all seinen Siegen nicht noch zusätzlich auf die Schulter. Der große Käse merkte, dass die Niederlage ihm Demut beibrachte und den Druck immer Großes zu leisten, nahm.
Selten findet man Bilderbücher, die Arroganz und Überheblichkeit mit so einer Prise Humor darstellen. Dabei wird der Protagonist nicht auf den Pranger gestellt. Der Leser erhält vielmehr einen Einblick, woher diese Verhaltensweisen stammen und warum sie dort angesiedelt sind. Pädagogisch wertvoll ist zudem die Botschaft, dass man natürlich bei Wettbewerben mitmacht, um zu gewinnen. Doch eine Niederlage ist nicht das Ende. Oft lernt man aus Fehlern vielmehr als aus Erfolgen und Siegesmärschen.
Das Schätzglas ist ein Ritual, um Kinder an die Schätzung von Mengen heranzuführen. Dafür wird vorab von der Lehrkraft ein Glas mit Gegenständen befüllt. Das können Nudeln, Murmeln, Steine, Federn, Streichhölzer, Knöpfe, Klammern o.ä. sein.
Nun haben Kinder der Klasse eine Woche Zeit ihre Schätzung in der Tabelle einzutragen. Wir haben die Regel, dass die bereits genannte Zahl nicht erneut eingetragen werden kann. Es darf also keine Doppelungen geben. Hier ist es hilfreich, den Tipp zu geben, dass die Schülerinnen und Schüler sich für eine Nachbarzahl entscheiden können. Am Ende der Woche zählt eine Gruppe die Gegenstände, indem diese gebündelt und somit für das Auge schnell zu erfassen gelegt werden. Der Schätzkönig erhält ein kleines Kärtchen zur Würdigung oder eben einen Pokal für eine Stunde an seinen Platz gestellt.
Lernen ist Entwicklung, aber auch gleichzeitig Veränderung. (S. 219)
Bob Blume wählt einen provokanten Buchtitel und inkludiert gleichzeitig eine Fragestellung, die sich an die Verantwortlichen richtet. Doch genau hier wird die Problematik der Misere transparent. Wer ist eigentlich für das Schulsystem verantwortlich, welches sich wie kein anderes mir bekanntes System so sehr im Dornröschenschlaf befindet wie die Schullandschaft?
Die gesellschaftlichen Entwicklungen haben längst die Richtlinien und Lehrpläne überholt. Die Künstliche Intelligenz zwingt die an Schule Beteiligten das Lernen neu zu denken. Doch wie kommt man an den Kern, wenn der Deckmantel bereits so brüchig ist und die Schulgebäude dermaßen marode, dass der Rahmen an sich einzustürzen droht?
Bob Blume hinterfragt etablierte Verfahren auf ihr zeitgemäßes Dasein. Einiges stammt noch aus der Zeit des preußischen Kultusministers, wie z.B. der 45-minütige Schulstundentakt. Sind überhaupt Unterrichtsfächer noch gleichermaßen relevant oder muss auch hier grundlegend neu gedacht werden? Braucht es noch Klassen oder kann interessengeleitet gelernt werden?
Beispielsweise verhindert die Aufteilung von Wissen und Können, wie es in den Fächern vermittelt wird, das Verständnis des großen Ganzen. Und damit werden die Fächer den komplexen Problemen der Wirklichkeit nicht gerecht (S. 57).
Der Autor stimmt mit lauten Forderungen eine Zukunftsmusik an, die die Sinnhaftigkeit des Lernens in den Vordergrund stellt. Es geht um Motivation und Inspiration und darum das Denken zu lernen. Schule braucht einen Brandbeschleuniger auf vielen Ebenen.
Die Antwort liegt vielmehr in der Erkenntnis, dass es nicht darum gehen kann und sollte, alles ein wenig zu lernen, sondern vertieft zu lernen. Das zu lernen, was relevant ist. Und den Prozess des Lernens in den Mittelpunkt stellen.
Meine persönliche Frage nach dem Lesen des Buches ist: Wie würde die Schulwelt aussehen, wenn man in der heutigen Zeit für die Neuplanung ein komplett leeres Blatt nehmen würde?