Bernd Jockweg – Werkstattunterricht Weihnachten

Eine Werkstatt zum Thema Weihnachten, zusammengestellt für jahrgangsübergreifenden Anfangsunterricht.

Die Entwicklungsunterschiede innerhalb einer Klasse sind enorm, manche kommen bereits lesend in die Schule, andere haben noch nie in ihrem Leben einen Stift in der Hand gehalten (sowas gibt es! wirklich wahr!). Um dieser Spanne von unterschiedlichen Lernerfahrungen gerecht zu werden, entwickelte der Autor diese Werkstatt. Hierbei können die Kinder zu einem Thema an unterschiedlichen Angeboten arbeiten. Die Werkstatt ist so aufgebaut, dass zuerst im Lehrerkommentar Hinweise zu den einzelnen Angeboten gegeben werden, aber auch Lernziele, Lehrplanbezug und fächerübergreifende Vorschläge finden Erwähnung. Duchnummerierte Auftragskarten mit der Beschreibung der jeweiligen Aufgabenstellung  und daran anschließende Arbeitsblätter  mit sehr netten Illustrationen sind ebenfalls vorhanden. Um einen kurzen Einblick in die Angebote zu geben, folgen beispielhaft einige Aufträge:

  • Sammeln von Weihnachtswörtern
  • Weihnachtselfchen schreiben
  • Eine Weihnachtsgeschichte falten
  • Sachaufgaben – Wichtelrechnen
  • 10 Unterschiede auf einem Weihnachtsbild finden
  • Weihnachten bei uns und anderswo – Text lesen

Im Anhang befinden sich Lösungsblätter und zwei Schmuckblätter. Ergänzt wird die Werkstatt mit einigen Spielen, die farbig und auf einem Kartonpapier aufgedruckt sind. Lesekarten in zwei Differenzierungsstufen, ein Weihnachtsdomino und ein Sortierspiel komplementieren die Sammlung.

Besonders positiv fallen mir die unterschiedlichen Anforderungsniveaus der Unterrichtsmaterialien auf. Die Arbeitsblätter und Auftragskärtchen sind sehr ansprechend gestaltet und motivieren die Kinder zusätzlich. Interkulturelle Aspekte werden aufgegriffen, fächerübergreifendes Arbeiten angeboten und blanko-Arbeitsauftragskärtchen für die Lehrerhand als Ergänzung oder Erweiterung zur Verfügung gestellt. Ich finde die Sammlung sehr gelungen, auch für Vertretungsunterricht gut geeignet. Lediglich die Bindung stört mich ein wenig, da sich ständig Blätter von der Klebebindung lösen.

Empfehlenswerte Werkstatt: viele Arbeitsblätter können so übernommen und gleich eingesetzt werden.


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Achim Bröger und Wolfgang Slawski – Wunschbriefe an den Weihnachtsmann

In diesem Adventskalender sind 24 Wunschbriefe an den Weihnachtsmann zusammengestellt. Sie wurden von den unterschiedlichsten Kindern geschrieben mit noch unterschiedlicheren Wünschen. Der eine wünscht sich eine Tarnkappe, um verschwinden zu können, wenn er wieder einmal kein Tor geschossen hat. Noah würde sich unheimlich über ein ungewöhnliches Haustier freuen: einen Drachen! Alle Wünsche werden natürlich begründet und der Hintergrund näher beschrieben. Dabei sind es keineswegs nur materielle Wünsche, sondern es wird sich auch Zeit gewünscht, damit in der Familie nicht immer Hektik ausbricht. Ein Zauberstab, um den aufgeregten Lehrer wieder herunterzuholen und das nervtötende Geschrei zu unterbinden, ist ebenfalls dabei.

Jeder einzelne Brief steht  thematisch unabhängig von den anderen. Sie alle sind sehr unterhaltsam, einfallsreich und äußern Sehnsüchte und Wünsche der Kinder. Der ein oder andere Wunsch brachte mich zum Nachdenken, denn es sind auch etwas traurige Wunschbriefe dabei. Die Kinder beschäftigen nun einmal die unterschiedlichsten Sachen. So musste ich über den Zauberstab schmunzeln, der für einen Lehrer gedacht ist, der sich wohl öfter aufregt. Ich denke da werden sich einige Schüler angesprochen fühlen (und manche Lehrer auch!) Ausgerechnet in diesem Brief (19. Dezember), bei dem der Lehrer den Satz („Ihr seit zu laut und zu frech!“) in den Mund gelegen bekommt, hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen. Ein Fehler, den auch viele Schüler machen. Na, habt ihr ihn gefunden? 😀

Jeder Brief wird mit der Anrede Lieber Weihnachtsmann eingeleitet. Den Abschluss bildet die Formel Dein…. So lernen die Kinder ganz nebenbei den Aufbau von Briefen kennen. Dieser Adventskalender eignet sich daher sehr gut für die Unterrichtseinheiten zum Thema Wunschzettel, Briefe etc.

Zu jeder Geschichte gehört ein Bildausschnitt, der ausgeschnitten auf das beiliegende Adventsposter geklebt werden soll. Die jeweils weißen Felder sind durchnummeriert, sodass am 24. Dezember das Poster dann auch vollständig ist und aufgehängt werden darf.

Die Texte und das Basteln wird für Kinder ab 5 Jahren empfohlen.

Dieser Adventkalender ist eine wundervolle Anregung für das Schreiben von Wunschbriefen. Es ist unterhaltsam, anregend und fantasievoll! Definitiv eine Empfehlung meinerseits.

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Nancy Walker-Guye und Alessandra Micheletti – Stille Nacht

Der kleine Bub, Niculin wohnt in einem kleinen Dorf  in den verschneiten Bergen. An Heiligabend sitzt er mit seinen Eltern in der Kirche und entdeckt ein Funkeln, was ihn nach draussen lockt. Er schleicht sich hinaus, um dem Glitzern auf den Grund zu gehen und entdeckt stattdessen zwei Erwachsene, die ganz verloren aussehen. Niculin erfährt, dass deren Zug im Schnee stecken geblieben ist und sie nun nach einer Pension suchen. Blöd nur, dass es in dem Dorf gar keine gibt. Als Niculin dann auch noch erfährt, dass die junge Frau schwanger ist, muss eine Lösung her. Doch wie kann Niculin helfen?

Was dieses Buch auszeichnet sind vordergründig die Illustrationen. Davon lebt dieses Buch. Mich persönlich spricht das weihnachtliche und verschneite Titelbild sehr an. Da wünscht man sich doch glatt den Schnee herbei!  Alles sieht so friedlich,  besinnlich und harmonisch aus. So sehr mir die Zeichnungen der Landschaft gefallen, die Figuren sind in meinen Augen weniger gut gelungen. Sie erinnern mich seltsamerweise an die DDR.

Die Geschichte ist für mich schon fast christlich angelegt. Die Thematik der Hilfsbereitschaft steht ganz oben:

Spoiler Anfang (bitte zum Lesen markieren): Niculin bietet der notdürftigen Familie einen Zufluchtsort in seinem eigenen Zimmer an und bevor die Eltern zu Hause erscheinen, gebärt die Frau ihr Kind. Natürlich stehen die Waschschüssel und alle nötigen Utensilien schon bereit. Aus Dankbar keit wird das Neugeborene dann auch .... genannt! Na, Vermutungen? Richtig! Spoiler Ende!

Die Darstellung der Ereignisse hat leider nicht so ganz meinen Geschmack getroffen. Aber für christliche Einrichtungen könnte dieses Buch sehr interessant sein!


Für mich persönlich ist die Geschichte zu beschönigt und etwas realitätsfern. Dafür sind die Zeichnungen der winterlichen Landschaft ein wahrer Genuss!



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Andrea Erkert – Im Stuhlkreis die Adventszeit erleben

„In der gemütlichen Runde des Stuhlkreises lernen Kinder spielerisch und musikalisch die Bräuche und Traditionen der Vorweihnachtszeit kennen. Adventliche Rituale, Bewegungsspiele, Geschichten und Glockenklänge wecken die Vorfreude auf Weihnachten und sind wertvolle Begleiter für jeden Dezembertag. Sie lassen die Zeit des Wartens auf das große Fest zu etwas ganz Besonderem werden. Eine stimmungsvolle Weihnachtsfeier im Stuhlkreis bildet den Höhepunkt.“

Die Adventszeit wird in den meisten Einrichtungen gefeiert und stellt einen großen Stellenwert im pädagogischen Alltag dar. Dieses Buch aus dem Ökotopia Verlag  nimmt den Stuhlkreis in den Fokus und trägt unterschiedliche Spiele und Rituale für diese Form zusammen. Es fördert das Miteinander und stärkt das Zusammengehörigkeitsgefühl innerhalb der Gruppe. Dieses Buch wird für Eltern-Kind-Gruppen, Kiga, Ganztag, Familie, außerschulische Kindergruppen und die Grundschule empfohlen. Ich würde den Einsatz dieses Buches eher im Kindergarten sehen, da einem hier mehr Zeit zur Verfügung steht, die für die meisten Spiele nötigen Vorbereitungen zu treffen. Für viele Spiele werden Materialien benötigt, die erst gebastelt werden müssen und das braucht natürlich Zeit.

Thematisch ist das Buch in 7 Kapitel unterteilt. Es beginnt mit unterschiedlichen Spielen zum Begrüßen und Verabschieden. Es folgen Entspannungsangebote und Ruhespiele, wie z.B. die Plätzchenmassage oder die Kerzenmeditation. Die Nikolausfeier wird ebenfalls unter die Lupe genommen und so werden Kinder in die Planung einer Feier integriert. Im vierten Kapitel geht es um Skigymnastik und die Schneeballschlacht. Hier können Kinder aktiv werden und hüpfen, springen, laufen etc. Daran schließend stehen die Sinne im Mittelpunkt und so darf gerochen, gegessen, gelauscht und gefühlt werden. In den letzten beiden Kapiteln wird auf die typischen Dinge der Weihnachtszeit eingegangen und das Weihnachtsfest vorbereitet, welches ebenfalls im Stuhlkreis durchgeführt werden kann. Eine Einladung für die Eltern steht als Kopiervorlage ebenfalls bereit.

Dieses Buch bietet einen guten Wechsel zwischen ruhigen und entspannten Phasen und etwas aktiveren Spielen, bei denen die Kinder sich so richtig austoben können. Eine passende CD darf dazu bestellt werden: Adventszeit im Stuhlkreis (CD-Sampler): Die schönsten Kinderlieder zur Weihnachtszeit
Sie beinhaltet 15 Lieder, von denen die meisten mir eher unbekannt waren. Viele Lieder sind ziemlich fetzig und haben Potenzial zum Ohrwurm zu werden.

In dem beiliegenden Booklet findet man die nötigen Texte und so darf beherzt mit eingestimmt werden. Im Buch befinden sich Hinweise zu den jeweiligen Tracks und wann sie sinnvoll eingesetzt werden können. Die CD ist jedoch kein Muss, sondern darf als Ergänzung betrachtet werden.

Eine wertvolle Sammlung einiger interessanter Stuhlkreisspiele.

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Michael Heger und Diana Kohne – Igels schönstes Weihnachtsfest

„Am Morgen des 24. Dezember hat der Igel noch viel zu tun: Seine Höhle muss festlich geschmückt und das Weihnachtsessen zubereitet werden. Plötzlich fällt dem Igel ein, dass er vergessen hat, Geschenke für seine Freunde zu besorgen! Sofort macht er sich auf den Weg. Doch wenn man unterwegs ständig in neue Abenteuer verwickelt wird, ist es gar nicht so einfach, alle Besorgungen zu machen. Wird der Igel es noch rechtzeitig zur Bescherung nach Hause schaffen?“

Der für die meisten Kinder aufregendste Tag, der Heilige Abend, wird hier auf 24 Tage gedehnt aufbereitet. Die Kinder begleiten die Abenteuer des Igels, die sich allesamt am selben Tag abspielen, die ganze Adventszeit hindurch. Auch hier ist eine Doppelseite einem Tag gewidmet. Der Igel bietet einer obdachlosen Maus ein neues Zuhause. Eine andere Maus beschützt er vor dem bösen Fuchs und dann muss auch noch sein Neffe befreit werden. Der kleine Igel hat allerhand zu tun…

Neben der Überschrift ist auch das Bild abgebildet, welches an dem jeweiligen Tag auf das Poster geklebt werden soll und welches eine wichtige Rolle in der jeweiligen Geschichte spielt, mal ist es ein Tier, welchem der Igel begegnet, mal Kinder oder auch Geschenke.  Dieses Mal sind keine leeren Felder, die mit Zahlen versehen sind, vorgegeben. Die Figuren dürfen fast beliebig aufgeklebt werden. Auf der ersten und letzten Seite ist eine Vorgabe abgebildet, wie das Poster letztendlich aussehen soll. Aber da dürfen Kinder wohl ihrer Kreativität freien Lauf laufen und selbst entscheiden, ob sie den Vogel auf einem Baum platzieren oder in der Luft fliegen lassen. Die Sticker kommen fast in einer 3-D-Optiker daher. Auf einer dicken Pappe sind die Bilder aufgedruckt, dahinter verbirgt sich ein relativ dicker viereckiger  Aufkleber, sodass die Bilder vom Poster etwas abstehen. Bei der Entfernung der Folie bedarf es etwas Fingerspitzengefühl, sodass hier manchen Kindern geholfen werden muss.

Diese Weihnachtsgeschichte schildert auch sehr schön die Hektik dieses Tages, sofern man zu den Menschen gehört, die alles auf den letzten Drücker erledigen. Was wäre der Igel ohne seine Freunde, die ihm eine Riesen-Überraschung bereiten! Manchmal lohnt es sich zu helfen, denn die Dankbarkeit zahlt sich manchmal in sehr schönen Taten aus!

Hilfsbereitschaft wird in diesem Buch groß geschrieben! Wer anderen hilft, auch wenn es einen Zeit kostet, wird letztlich doch belohnt.

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Weihnachtsgewinnspiel

Anlässlich der Weihnachtszeit, die ja bekanntliche eine Zeit des Beschenkens ist, habe ich mir gedacht, dass es doch mal ganz schön wäre, für meine Leser ein Gewinnspiel zu veranstalten!

Zu gewinnen gibt es das folgende, von mir erst kürzlich rezensierte Buch:

10 kleine Weihnachtsfrösche

Wer Interesse hat, braucht lediglich folgende Teilnahmebedingungen zu beachten:

1.)   Schicke mir eine Email (papillionis(at)hotmail.com) mit deiner Postanschrift, damit ich das Buch gleich an dich verschicken kann, sofern du gewinnst.

und

2.) Beantworte die folgende Frage in der Kommentarfunktion (dafür gibt es 1 Los):

Was ist dein Lieblingsbilderbuch?

3.) Für das Verfolgen via Facebook oder das Abonnieren per Mail gibt es jeweils ein weiteres Los!
(Für das Bloggen über das Gewinnspiel gibt es 2 Lose!)

Teilnahmeschluss ist der 18. Dezember!

Viel Glück!

Simone Härter und Tanja Donner – 10 kleine Weihnachtsfrösche

„10 kleine Weihnachtsfrösche, die kleinen Herlferlein vom Weihnachtsmann, besuchen einen Freund, jagen Wolkenschafe, lassen sich ihre Kunstbärte stutzen …

Zu dumm, dass immer einer aus der Reihe tanzt. Übrig bleibt ein einsames Weihnachtsfröschlein, das den riesigen Rudolf allein vor die Kutsche spannen muss. Aber echte Weihnachtsfrösche halten zusammen und so sind es zum Happy End wieder 10!“

Der Aufbau dieses Buchs hat mich an das Lied „10 kleine Jägermeister“ erinnert. Auch da verschwinden die kleinen Jägermeister, einer nach dem anderen, bis dann nur noch einer übrig bleibt. Hier werden Weihnachtsfrösche zu den Protagonisten und sind alle sehr farbenfroh gestaltet: rosa, rot, orange mit Weihnachtsmützen und witzigen Kunstbärten. Gemeinsam erleben sie so einige Abenteuer: naschen Weihnachtskekse, malen Bilder, putzen Schuhe, besuchen die Bücherei und vieles mehr. Stets geht einer verloren. Besonders schön finde ich den gereimten Erzählstil. In vier Zeilen wird die jeweilige Situation verdeutlicht, die zum Verschwinden eines Weihnachtsfrosches führt. Zuletzt wird natürlich die übrig gebliebene Anzahl von den Weihnachtsfröschen genannt, so können bereits sehr junge Zuhörer stets mit eingebunden werden und können die anstehende Zahl voraussagen. Das Rückwärtszählen kann so auch trainiert werden. Die Doppelseite mit dem Polieren des Hinterteils wird auch das ernsteste Kind zum Kichern bringen!

Mit einem Widmungsblatt am Anfang des Buchs ist es ein schönes Geschenk für die Weihnachtszeit!

Im Format von 17 x 17 cm ist dieses Buch ein ideales Weihnachtsmitbringsel.

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Rena Sack und Sabine Waldmann-Brun – Weihnachten in aller Welt

Ein Adventskalender im Format 66,5 x 45,5 cm! Das ist eine beachtliche Größe und macht sich wunderbar an einer Wand. Die hinter den 24 Türchen versteckten kleinen  Bücher haben eine Größe von 8,5 x 8,5 cm und bestehen durchschnittlich aus 15 Seiten (siehe Bild unten). Mit der Überschrift „Weihnachten in aller Welt“ ist auch schon die Thematik dieses Adventskalenders verraten. Jedes Buch ist einem bestimmten Land gewidmet und erzählt von den jeweiligen Weihnachtstraditionen. In diesen kurzen Geschichten lernen die Kinder die Weihnachtsbräuche z.B. von Österreich, Mexiko, Frankreich, Neuseeland oder Ecuador kennen. Auch die jeweiligen Bezeichnungen für Weihnachtsmann und das Christkind in den bestimmten Landessprachen finden in den Büchern Erwähnung.

Der Adventskalender besticht schon durch seine Aufmachung, nicht nur die Größe macht was her, sondern auch die wundervollen Details, die das jeweilige Land symbolisieren, laden zum langen Betrachten ein. Die Eigenheiten der jeweiligen Länder werden natürlich übertrieben dargestellt. In Australien springt ein Känguruh mit Geschenken umher. Im Afrika stehen die armseligen Strohhütten. Die Engländer halten einen Christmas pudding in die Höhe. Der Mexikaner ist ein seinem typischen Hut zu sehen. Es macht Spaß die Symbole zu entdecken und sie zu deuten, außerdem werden die Kinder in ihren Geografie-Kenntnisse geschult und müssen herausfinden in welchem Land sich die abgebildeten Figuren befinden. Das interkulturelle Lernen kommt bei diesem Adventskalender keinesfalls zu kurz.

Ich würde diesen Adventskalender ebenfalls für die Grundschule empfehlen. Da die Buchstaben in den Büchlein recht klein sind, erst ab der dritten Klasse. Die Kinder könnten dann nach Vorbereitung ihre jeweils gezogenen Bücher der Klasse vorlesen oder darüber erzählen. Aber auch für zu Hause macht dieser Adventskalender was her. Für Kinder ab 8 Jahren gut geeignet.

Ein fantastischer Adventskalender, den ich mir definitiv zukünftig auch für meine Grundschulklassen kaufen werde!

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Adventskalender zum Hören und Staunen

„24 akustische Überraschungen – für jeden Tag der Vorweihnachtszeit gibt es eine geschichte, eine Legende oder ein Lied!
Johannes Steck, Rosemarie Fendel, Erwin Grosche und viele andere erzählen

  • Geschichten über Weihnachtsträume und Weihnachtsbäume
  • Legenden über den hl. Nikolaus, die hl. Barbara und St. Lucia
  • Märchen von Frau Holle und Sterntaler

Neue Lieder und bekannte Gedichte ergänzen die Sammlung. So wird dieser ganz besondere Adventskalender zum Hörvergnügen für alle, die auf Weihnachten warten!“

Eine ganz bunte Mischung auf 24 Tracks (82 Minuten) verteilt: von Liedern, über Erzählungen, Märchen und Gedichten. Es ist alles dabei, was das Herz begehrt. Für Kinder, die sich statt eines Buches lieber Hörbüchern widmen, ist dieser Adventskalender ideal. Aber auch für manche Eltern, die vielleicht Lesemuffel sind oder beruflich abends verhindert sind, ist dieser Adventkalender eine schöne Alternative.
Die Optik mag ebenfalls beeindrucken. In kühlen Farben wird die wundervolle Winterlandschaft dargestellt. Im Inneren erwartet einen eine weitere kleine Überraschung: Ein Adventskalender aus Pappe. Hinter jedem Türchen verbirgt sich ein Wort und aus der Vielzahl der Wörter entsteht am Ende der Weihnachtszeit ein schönes Gedicht. Johannes Steck als Sprecher kann mich auch hier überzeugen und fesselt mit seiner lebendigen Erzählart. Mit Rosemarie Fendel konnte ich dagegen nichts anfangen, mich hat das Lispeln sehr gestört, da konnte ich mich auf das Inhaltliche kaum konzentrieren.

Ein zahnfreundlicher Adventskalender zum Verschenken oder auch Sich-Selbst-Beschenken!


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Elisabeth Zöller und Verena Körting – Weihnachtsgeheimnisse überall

„Das Schönste an der Weinachtszeit ist, dass sie so geheimnisnvoll ist: Aus der verschlossenen Küche duftet es verführerisch, der Postbote bringt große und kleine Pakete, die man noch nicht öffnen darf, im Schrank werden Geschenke verborgen und die Oma entdeckt auf dem kalten Dachboden geheimnisvolle Blumen …

Auch Pia und Paul haben Weihnachtsgeheimnisse: Was machen die beiden zum Beispiel ganz früh morgens alleine im Wohnzimmer? Und wofür brauchen sie so viele bunte Kerzen? – Der Advent steckt voller Geheimnisse und Überraschungen. Komm mit, sie zu entdecken!“

Dieses Buch ist zugleich ein Adventskalender. Für jeden Tag steht eine Vorlesegeschichte über eine Doppelseite parat, auf der sich auch noch ein Puzzleteil befindet, welches ausgeschnitten auf das Adventsposter geklebt werden soll. Am Ende ergibt sich ein wunderschön weihnachtliches Bild als Poster (siehe Bild oben). Durch die Geschichten leiten die beiden Hauptfiguren Pia und Paul. Gemeinsam entdecken sie all die typischen Weihnachtsbräuche und lernen jede Menge dazu. Da wäre z.B. die Eisblume, die sie mit ihrer Oma auf dem Dachboden erspähen oder das Schreiben von Wunschzetteln, das Einkaufen von Stechpalmen und Mistelzweigen, das Philosophieren über Engel, das Backen von Weihnachtsgebäck und Bratäpfeln. Sie erfahren mehr über das Christkind und den Nikolaus und das interkulturelle Lernen kommt ebenfalls nicht zu kurz. Denn was war das noch einmal mit dem Luciatag in Schweden?

Die Geschichten in diesem Buch machen so richtig Lust auf die Weihnachtszeit. Es vermittelt eine Atmosphäre von Besinnlichkeit, Stille und Vorfreude. Man erinnert sich an dieses aufregende Gefühl die Weihnachtskiste vom Dachboden holenzu dürfen, um dann schließend all die glänzenden Kugeln auf dem Weihnachtsbaum zu verteilen. Das gemütliche Backen und der wunderbare Duft, der sich in der ganzen Wohnung verteilt. Statt Schokolade zu essen, dürfen die Kinder hier selbst tätig werden und die kleinen Bilder sauber ausschneiden, um es auf dem richtigen Platz auf dem Adventsposter aufzukleben. Ich finde die Idee klasse! Das gemütliche abendliche Einkuscheln im Bett und „Weihnachtsgeheimnisse überall“ als Bettlektüre. Toll!
Lediglich die Illustrationen finde ich etwas starr und nur wenig verspielt, aber das ist ja Geschmackssache. 🙂

Dieser Adventskalender steigt definitiv die Vorfreude auf Weihnachten und ist auch noch lehrreich dazu!

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