Ulrike Motschiunig – Glück gesucht!

Der kleine Fuchs sucht das Glück. Eines Morgens erwacht seine Mutter und klagt, dass sie sich heute krank fühlt und hofft, dass es ihr mit ein bisschen Glück morgen wieder besser geht, sodass sie dann gemeinsam in den Wald aufbrechen können. „Doch was ist eigentlich Glück?“ Der kleine Fuchs sucht das Glück. Eines Morgens erwacht seine Mutter und klagt, dass sie sich heute krank fühlt und hofft, dass es ihr mit ein bisschen Glück morgen wieder besser geht, sodass sie dann gemeinsam in den Wald aufbrechen können. „Doch was ist eigentlich Glück?, wundert sich der Fuchs.

Dafür befragt er die Waldtiere und bekommt von jedem Tier eine andere Antwort. Das Eichhörnchen empfindet Glück, wenn es im Frühjahr die vergrabenen Nüsse wiederfindet. Die Elster mag alles was funkelt und glitzert und nimmt den materiellen Reichtum als Glück in den Fokus. Der Hase ist einfach nur froh, wenn er vom Fuchs nicht gefressen wird und somit am Leben bleibt. Mit all diesen verwirrenden Eindrücken kehrt der Fuchs zur Mutter zurück, von der er mit den Worten „Was ein Glück, dass du da bist!“ begrüßt wird. Schließlich erklärt sie ihm, dass er ihr Glück ist. So wird die Bandbreite des individuellen und ganz persönlichen Glückempfindens um die Kategorie „Familie“ und „soziales Umfeld“ erweitert.

Dieses Bilderbuch zeigt auf eine wertvolle Art und Weise, dass jeder Mensch Glück anders definiert. In manchen Lebensphasen verschiebt sich auch die Sichtweise auf das Glück, welches geprägt ist von Vorerfahrungen oder gar Schicksalsschlägen. Der Zugang zur abstrakten Thematik wird mit dieser Geschichte nachvollziehbar heruntergebrochen. Die Fragestellung „Was ist Glück?“ kann wunderbar aufgegriffen werden.

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Neujahrsgrußkarten 2024 – „Frohes neues Jahr“

Möge euer Jahr 2024 wundervoll und so erfüllend werden, wie ihr es euch vorstellt und wünscht!

Das Leben im Hier und Jetzt zu genießen und es so zu lieben, wie es ist oder wie es kommt, mit Leichtigkeit und dem bewussten Erleben des Moments. Ich hoffe, dass ihr nicht ausschließlich in den Zukunftsversionen des Lebens lebt und gewissen Vorstellungen hinterherjagt.

Lasst uns weniger oberflächliche Luftschlösser und mehr kleine Häuschen bauen, gefüllt mit Hernzenswärme, wertvollen Menschen und schönen Ereignissen, auf die wir jederzeit dankbar und glücklich zurückblicken können.

Diese kleinen Neujahrsgrußkarten mit dem Schriftzug „Frohes neues Jahr 2024!“ lassen sich als kleine Aufmerksamkeit in der Grundschule oder auch im privaten Umfeld verschenken. Es ist doch oft eben die Geste, die wirklich zählt.

Elise Hurst – Das Buch, das auf deine Geschichten wartet

Nimm die Bilder, die du hier findest, zur Hand und lass an diesen Orten deine Reise in deine Geschichten beginnen. Wenn du deine Fantasie fliegen lässt, wer weiß schon, wo sie dich hinführen wird?

Elise Hurst, die schon einige Bilderbücher für Kobi Yamada illustriert hat, lädt mit diesem Band zu einer Erzählreise ein. Ihre Bleistiftzeichnungen kommen gänzlich ohne Worte aus. Jede Doppelseite ist ein Bruchstück von fiktiven Geschichten, verblüffenden Personen und Tieren, die in außergewöhnlichen Orten erscheinen und viele Fragen aufwerfen. Manchmal sind nämlich Fragen viel mehr wert als Antworten. Die Szenarien sind vordergründig in erdigen, dunklen Farbpaletten vorzufinden, die hier und da durch kleine farbige Highlights akzentuiert werden.

Die Macht der Geschichten in Verbindung mit der unendlichen Fantasie und Kreativität, die durch diese anregenden Illustrationen geschöpft wird, lässt viele Erzählungen zu. Es ist ähnlich dem Gleichnis: Alle sitzen im selben Kino, doch jeder guckt einen anderen Film. Es sind erstaunliche und überraschende Motive, die das Philosophieren dank individueller Vorerfahrungen, Hoffnungen und aber auch Ängste befeuern. Die bekannten W-Fragen sind hilfreiche Einstiegsstützen beim mündlichen Sprachhandeln. Das Füllen der leeren Räume in dieser verbildlichten Traumwelt, wo so vieles möglich ist, ist ein Geschenk. Das Erfinderreichtum ist unendlich und grenzenlos.

Geschichten sind Türen.
Die Fantasie hat keine Grenzen, keine Wände oder Rahmen, keine Einschränkungen von Zeit und Raum.

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Rubbelkarten zum Neujahr und Silvester

Der Blick ist zwischen den Jahren nun schon Richtung Neujahr gerichtet. Was mag das Jahr 2024 bringen? Es sei willkommen!

Die Neujahrsgrüße können zum Jahresbeginn als kleine Aufmerksamkeit im Kindergarten, in Grundschulen oder auch im Kollegium verschenkt werden. Die Vorlagen können unabhängig von der aktuellen Jahreszahl eingesetzt werden.

Die Rubbelkarten liegen mit einem Glückssymbol als Bild vor, sodass hierbei keine Lesefertigkeiten notwendig sind. Weitere Rubbelkarten haben unterschiedliche Botschaften in Schriftform, die mit Wünschen einhergehen. Der Überraschungseffekt ist damit beim Freirubbeln garantiert.

Die Symbole und Botschaften haben einen Durchmesser von 4 cm. Die Rubbelaufkleber von 5cm Durchmesser passen daher perfekt. Es wäre denkbar, die Seiten verkleinert auszudrucken, sodass man mit Aufklebern in der Größe von 2,5cm gut auskommt. Vielleicht habt ihr Glück und macht euch mit der Rubbelkarte auf, in ein Jahr mit einem raketenstarken Höhenflug!

Cornelia Boese und Daniela Bunge – Wie eine Erbse kurzerhand die richtige Prinzessin fand

Der Tannenbaum war ruhelos,
er wuchs und wuchs und wurde groß,
erwartete die Weihnachtszeit
im dichten, dunkelgrünen Kleid.

Märchen bekommen dank dieses Vorlesebuchs, welches sie in Reimen erzählt, ein ganz neues, zauberhaftes Gewand. Es liest sich durchweg leicht und stimmig. Man gleitet von Seite zu Seite und verliert sich in der Schönheit der Sprache und staunt, dass Inhalt und Wortgut so fließend miteinander verschmelzen.

Hier wurden insgesamt acht Märchen von Hans Christian Andersen umgedichtet, wobei bekannte und einige eher unbekannte vorgestellt werden. So war mir persönlich das weihnachtliche Märchen „Der Tannenbaum“ neu. Die Lehre ist eine zeitlose. Der Tannenbaum glaubt fest daran, dass sein Leben erst dann richtig beginnen würde, wenn er größer wäre. In seinem Kopf spinnt er unentwegt Zukunftspläne, die stets die Gegenwart übertreffen. Erst am Ende seines Lebens erkennt er, dass es gute Zeiten gab, die er nicht geschätzt hat.

Ich kann von Weihnachten berichten:
wie herrlich man mich dekorierte,
was glitzernd meine Zweige zierte…
Die kleinen Mäuse staunten: „Oh!
Du alter Baum, was warst du froh!“
„Das stimmt, ich hatte sehr viel Glück…“
Er wünschte sich die Zeit zurück
und dachte: „Holt man mich aufs Neue,
versuch ich, dass ich mich mehr freue!“

Das Märchen „Der Schweinehirt“ hat es glücklicherweise auch in die Auswahl geschafft. Es handelt von einer Frau, die sich einen Mann wünscht, der ihre oberflächlichen materiellen Wünsche erfüllt. Sie sehnt sich nach Geld statt Liebe. Statt auf die Werte des jungen Mannes zu achten, wählt sie den Schweinehirt wegen seiner Geschenke.

Die zarten Illustrationen lassen einen träumen und hüllen die Botschaften in einen warmen Schleier. Mit dieser Buchempfehlung wünsche ich Euch märchenhafte Weihnachten mit wertvollen Momenten, statt materiellen Geschenken und hoffe, dass ihr so weise wie der alte Tannenbaum, die Zeit mit euren Lieben genießen könnt. Frohe Weihnachten!

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Weihnachtsferiengruß – Rentiernasen

Um die Schülerinnen Schüler in die wohlverdienten Weihnachtsferien zu verabschieden, bekommen sie diese weihnachtlichen Feriengrußkarten. Die Schokokugeln findet man beim großen Discounter mit dem Anfangsbuchstaben „A“. Sie passen von der Größe wunderbar als Rentiernase beim Rudolph.

Die Karten gibt es in sechs unterschiedlichen Ausführungen mit den folgenden Formulierungen:
⭐ Frohe Weihnachten
⭐ Merry Christmas
⭐ Frohe Weihnachtsfeiertage
⭐Fröhliche Weihnachten
⭐ Schöne Ferien

Mini-Escape Room „Weihnachten“ – Klasse 1

Mini-Escape-Rooms fordern die Knobelbereitschaft von Schülerinnen und Schülern heraus und haben einen positiven Effekt auf die Lernmotivation, da hier entdeckendes Lernen im Fokus steht. Die insgesamt vier Rätsel können in Einzelarbeit oder in Gruppen von nicht mehr als 4 Kindern gelöst werden. Sofern eine Gruppenarbeit erwünscht ist, bekommt die Gruppe die vier Rätsel mit und darf den Lösungscode knacken und eintragen. Am Ende der Unterrichtsstunde werden die Zahlencodes an einer Schatztruhe ausprobiert. Im Inneren kann sich eine Belohnung für die Klasse befinden.

Das Material ist für ein erstes Schuljahr konzipiert. Zum Lösen der Aufgaben benötigen die Kinder ca. 30 Minuten,  sodass ausreichend Zeit für die Erklärung und Auflösung bleibt. Es ist ratsam, vorab die Rätsel grob durchzugehen, sodass allen die Aufgabenstellung klar ist. Lösungszettel liegen dem Material bei.

Thomas MeYer und Philippe Goosens – Das Tännchen Felix

Schön gerade stehen!
Nicht mitsingen!
Möglichst wenig Nadeln verlieren!

In der Baumschule lernen die Tannenbäume, wie sie zu guten Weihnachtsbäumen werden. Felix ist das kleinste Tännchen in seiner Baumklasse und wir dafür von Kurt, der größten Tanne, gehänselt. Er piesackt und ärgert, wo er kann. Felix findet das gemein. Frau Immergrün schimpft mit Kurt und warnt, dass nett sein für alle gilt, ob Groß oder Klein.

Als die Tännchen das Halten von Weihnachtskugeln üben, macht sich Kurt schon wieder über Felix lustig. Seine schwachen Äste können die vielen Kugeln nicht gut halten. Obwohl Frau Immergrün ihm gut zuspricht und ihn aufmuntert, glaubt Felix Kurt und beginnt an sich zu zweifeln.

An Weihnachten kommen die Tiere des Waldes in die Baumschule, um sich eine Tanne auszusuchen. Familie Eichhörnchen sucht sich gleich Kurt, den größten Tannenbaum aus. Nach und nach verschwinden auch alle anderen. Niemand wählt Felix aus. Als es schon dunkel wird, hört Felix viele Kinderstimmen und das Stampfen im Schnee. „Oje, wir sind zu spät!“, ruft jemand aus der Ferne.

Diese Weihnachtsgeschichte steckt voller Herz für Andersartigkeit und Individualität. Es richtet den Blick weg von der Norm und Wertung. Es kommt nicht auf die Größe an. Das zeigt uns Felix. Genauso erleben wir mit, was es mit jemandem macht, wenn er Hänseleien ausgesetzt ist. Felix glaubt nicht den Worten seiner Lehrerin, sondern Kurt. Er nimmt seine Meinung als gegeben an und stuft es als Tatsache ein. Das Selbstwertgefühl leidet.

Diese wohlig-warmen Illustrationen zeigen in wirklich realitätsnahen Darstellungen, was Gemeinheiten und Mobbing bewirken kann. Kurt ist eine Figur, die es in einigen Klassenräumen geben wird. So ist ganz ratsam, mit dieser Weihnachtsgeschichte einigen Kindern vielleicht auch den Spiegel vorzusetzen, sie in ihrer Empathiefähigkeit zu sensibilisieren und in ihrem Einfühlvermögen zu stärken.

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Tandemlesen – Poster als Übersicht zum Ablauf

Nachdem das „Chorische Lesen“ im ersten Schuljahr nun schon gut gelingt, wagen wir den Schritt zum Tandemlesen. In der Probehandlung und mithilfe eines Videos führen wir zunächst im Klassenverband einen Testdurchlauf. Beim Tandemlesen finden sich immer zwei Schüler*innen zusammen, die zuvor von der Lehrkraft zugeteilt wurden. Das Leseteam besteht aus einem lesestarken und einem leseschwachen Kind. Der sogenannte Trainer unterstützt den Sportler bei einem vorgegeben Ablauf in der Verbesserung seiner Lesefertigkeit.

Die Übersicht zum Ablauf der Methode als Poster soll den Kindern eine Orientierung geben, wo sie stehen und was als nächster Schritt kommt. Außerdem wurde eine Übersicht mit den Aufgaben, die zu den Rollen gehören, ergänzt. Enthalten sind zudem Tischaufsteller und Umhängeschilder.

Noch nutzen wir Leseteppiche, die zu unserem Lehrwerk gehören. Das Heft „Lesetandems“ vom BVK-Verlag bietet 29 übersichtliche Übungstexte mit Gedichten, Geschichten und Sachtexten. Praktischerweise wurden hier Silbenbögen berücksichtigt. Die Wortanzahl ist stets angegeben, sodass das Heraussuchen der dem Lernstand passenden Texxte für die Lehrkraft erleichtert wird. Zur besseren Orientierung wurde pro Zeile jeweils ein Satz berücksichtigt. Die visuell gut sichtbaren Abschnitte bieten eine weitere Hilfestellung.

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Schleichdiktat „Weihnachten“ – Klasse 1 und 2

Mit diesen kleinen Karten kann die Methode des Schleichdiktats neu eingeführt oder trainiert werden. Die Karten sollten vorab in der Mitte gefaltet werden. Auf der Rückseite befindet sich demnach das Bild, also die Lösung zum gelesenen Wort.

Thematisch ordnen sich die Wörter dem Bereich „Weihnachten“ zu. Es wurde die Silbenschreibweise auch farblich berücksichtigt.  Schleichdiktate fördern die Konzentration und die Merkfähigkeit. Zudem motivieren sie Schülerinnen und Schüler durch Bewegung ihre Schreibkünste unter Beweis zu stellen. Die bunten Karten mit den weihnachtlichen Motiven werden gut verteilt im Klassenraum oder im Flur ausgelegt.

Die Kinder schleichen zu einer Karte und lesen sich das Wort durch. Sie gehen zum Platz zurück und notieren es auf das Blatt. Idealerweise schreiben sie auch die Zahl in den Kreis dazu. Sie lesen das Wort erneut und suchen das passende Bild auf dem Ausschneidebogen. Bei der leichten Variante wurden ausschließlich Wörter berücksichtigt. Im Hintergrund ist als eine kleine Hilfestellung das Bild hinter den Weihnachtskugeln zu erahnen.

Bei der herausfordernden Variante mit zwei Sternen wurden Sätze notiert. Außerdem ist im Hintergrund bei den Weihnachtskugeln kein Hinweis zum Bild zu finden. Die Selbstkontrolle kann durch das Wenden der Karte erfolgen.