Lapbook „Mein Körper“

Zur Erweiterung der Methodenkompetenz lernen die Kinder zum Thema „Mein Körper“ auch die Arbeit mit dem Lapbook kennen. Es dient als eine Form zur Bündelung der Informationen, um das erworbene Wissen anderen vorstellen zu können. Eine Parallelklasse bietet sich hierzu sicherlich an, um der Arbeit eine entsprechende Wertschätzung zu verleihen.

Im Material findet sich eine Auswahl an Vorschlägen, aus denen die Lehrkraft entscheiden kann, welche Angebote zu den Lernzielen und dem Lernstand der Klasse passen.  Daraus können Pflicht- und Zusatzaufgaben erstellt werden. Das Lapbook lässt sich für die zusätzlichen Aufgaben auch erweitern, indem oben und unten Klappen angebracht werden können. Auch die Rückseite bietet sich als Bearbeitungsfläche an.

Im Fokus steht das Fachwissen rund um den eigenen Körper und die Erhaltung der Gesundheit. Ein besonderer Fokus liegt auf der umfangreichen Benennung der Körperteile, wie z.B. Stirn, Wange, Kinn, Nacken, Hüfte, Ellbogen, Kniekehle etc. Zudem beschäftigen sich Kinder mit den inneren Organen und ihren Funktionen und setzen sich mit der Pflege ihres Körpers auseinander. Die Schülerinnen und Schüler informieren sich mithilfe eines QR-Codes und eines Lehrfilms über „Die fünf Sinne“ und ordnen ihnen ihre Funktionen in Verbform zu.

Es kann den Kindern frei gestellt werden, ob sie die Körperteile  des Jungen oder des Mädchens zuordnen möchten. Ein Selbsteinschätzungsbogen dient als Reflexionsmöglichkeit der eigenen Arbeit und Anstrengungsbereitschaft und kann zusätzlich auch als eine Form der Rückmeldung von der Lehrkraft ausgefüllt werden. Diese sollte mit den Kindern zu Beginn mit den Kidnern besprochen werden, um bestmögliche Transparenz zu gewährleisten.

Jessica Martinello – Warum Monster Zähne putzen

Rezension

Die willensstarke und selbstbewusste Protagonisten findet Zähneputzen unnötig und gar langweilig. Sie ist trotzig und mag an das Märchen mit der Zahnfee nicht glauben. An einem Abend erblickt sie jedoch in ihrer Badewanne ein Monster – zähneputzend!

Es erzählt ihr, dass alle Monster – sogar die hässlichsten – Zähne putzen. Dann verrät er ihr noch ein Geheimnis, dass es Monster gibt, vor denen alle anderen Monster Angst haben. Sie heißen „Kariesmonster“, sind winzig klein aber dafür wahnsinnig schrecklich. Sie hämmern auf den Zähnen, reißen die Schutzschichten ein und verursachen undenkbare Schmerzen. Daher putzen sich alle Monster täglich zwei Mal für 2 Minuten die Zähne. Entgegen der Vermutung des kleinen Mädchens ist der Zahnarzt der eigentliche Superheld der Geschichte und kann die Kariesmonster in die Schranken weisen.

Dieses lebendig illustrierte Bilderbuch richtet sich an alle Kinder, die bewusst das alltägliche Ritual des Zähneputzens hinterfragen. Die Darstellung der Kariesmonster ist kindgerecht und der Verweis auf eine entsprechende Ernährung in dem Zusammenhang sehr sinnvoll. Schließlich gibt es Lebensmittel, die Karies begünstigen.

Das Bild eines Zahnarztes empfinde ich als äußerst sympathisch skizziert. So wird einem schnell die Angst genommen, wenn der Arzt als Superheld gefeiert wird, der mit einem Mundschutz ausgerüstet in den Kampf gegen die Kariesmonster zieht.

Blick ins Buch

Fazit

Zähneputzen leicht gemacht – schließlich tun es sogar Monster… aus guten Gründen!

(Amazon-Link)