Klassenfahrt – Reisetagebuch für die Grundschule

Klassenfahrten sind für Kinder in der Grundschule ein großes Ereignis. Viele verbringen zum ersten Mal mehrere Tage ohne ihre Eltern, einige schlafen erstmalig woanders und doch ist für die allermeisten eine Klassenfahrt ein großartiges Ereignis, das mit vielen schönen Erinnerungen verknüpft ist.

Damit eine Klassenfahrt zu einem Erlebnis wird, das die Klassengemeinschaft stärkt, bedarf es auch einiger Vorbereitung. Neben der Organisation ist es wichtig, vorab mit den Kindern ins Gespräch zu gehen. Durch die Transparenz, schwinden schon bei den allermeisten viele Ängste und Sorgen, sodass die Vorfreude weiter steigen kann.

Es ist lohnenswert, sich das Klassenfahrtsziel gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern auf der Karte anzuschauen, auf der Homepage der Jugendherberge zu stöbern, im Deutschunterricht Reiseprospekte zu durchforsten und schon einmal über die Tagespläne und die geplanten Aktivitäten Bescheid zu wissen. Eine Art „Klassenfahrt-Reisetagebuch“ knüpft genau hier an und bietet die Möglichkeit schon bei der Planung Einträge zu tätigen, die dann während der Klassenfahrt fortgesetzt werden. Das Führen eines Reisetagebuchs während einer Klassenfahrt hilft den Schülerinnen und Schülern die Erlebnisse zu verarbeiten, zu reflektieren, den Tag Revue passieren zu lassen und emotional von der Aufregung etwas herunter zu kommen.

Dieses 12-seitige Reisetagebuch bietet Vorlagen und Anregungen, die den Schreibprozess unterstützen. Die Tagebucheinträge sind durch unterschiedliche Aufgabenformate aufgelockert und unterscheiden sich etwas in der Aufbereitung. Das Tagebuch soll anregen, beschäftigen und ein Instrument zum Festhalten von Erinnerungen sein. Die Titelseite gibt es in zwei unterschiedlichen Versionen. Die erste orientiert sich an einem Aufenthalt im Grünen, während die andere eine Küstenregion abbildet.

Es bleibt mir zu hoffen, dass möglichst viele Kinder diese besondere Erfahrung machen dürfen und sich über erlebnisreiche Klassenfahrten freuen, die sie in ihrem Selbstkonzept weiter stärken – Gemeinschaftsgefühl, Hilfsbereitschaft, gegenseitiges Kennen- und Verstehenlernen, Verantwortungsbereitschaft und Toleranz.