Thomas Meyer – Wie der kleine Stern auf die Welt kam

Rezension

Die Magie und der Zauber der Liebe steht im Fokus dieses Bilderbuchs, bei dem es um einen Stern geht, der erst ein Menschenkind werden kann, wenn er die richtigen Eltern gefunden hat. Hierbei hilft ihm seine Freundin Eule. Gemeinsam halten sie Ausschau nach dem perfect match. Dieses Vorhaben hat jedoch Tücken, denn die Erwachsenen nehmen sich viel zu ernst und schenken sich gegenseitig kaum Beachtung.

Also nehmen die beiden die Zügel in die Hand und schreiben zwei passenden Menschen Liebesbriefe und spielen ein bisschen Armor. Das ist der Anstoß der ersten Begegnung. Der Postbote nimmt all seinen Mut zusammen und spricht die Frau an, mit der der Stern und die Eule ihn zusammenbringen wollten.

Sie machen einen langen Spaziergang.
Und dann noch einen.
Und noch einen.
Richtig lieb bekommen sie sich dabei.

Eine Aufklärungssequenz erläutert, was es heißt miteinander zu schlafen. Die Geschlechtsteile werden mit Fachbegriffen und kindlichen Verniedlichungen gebraucht, sodass die Orientierung auch jüngeren Kindern vereinfacht wird. Und so landet mit einem glitzernden Schweif der Stern im Bauch der Frau.

Hier müssen anschließend die etwas älteren Kinder natürlich aufgeklärt werden, dass es eben kein Zauber ist und die Babys nicht als Sterne in den Baum wandern. Als fantastische Herangehensweise an das Thema „Liebe“ und zueinander finden, wenn die Chemie zwischen zwei Menschen stimmt, ist es jedoch ein interessanter Zugang.

Blick ins Buch
Fazit

Über die Magie der Liebe und die Notwendigkeit die Augen füreinander auf zu halten.

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