Angelika Diem und Susanne Szesny – Hexe Pollonia macht das Rennen

Klappentext:

„Hexe Pollonia muss beim Hexenbesenrennen mit ihrem uralten Hexenbesen starten, während die anderen Hexen mit den verrücktesten Flugmaschinen an den Start gehen. So ist Pollonia natürlich weit unterlegen. Da aber Pollonia unbedingt gewinnen will, fängt sie an zu schummeln. Doch die Oberhexe hat die Rennstrecke so verzaubert, dass alle Schummelversuche fehlschlagen. So werden bei Pollonias Hexenspruch nicht die Besenhaare meterlang und damit der Besen schneller, sondern Pollonias Haare. Pollonia schummelt jedoch unbeirrt weiter, denn sie will gewinnen – egal wie. Plötzlich hört Pollonia Hilferufe und entdeckt die abgestürzte Hexe Hilda mit ihrem Hexenhund Pimpernello. Pollonia bricht ihr Rennen ab, um die zwei zu retten. Zusammen mit den beiden Geretteten erreicht sie das Ziel, allerdings als Letzte. Doch Pollonia bekommt den Ehrenpreis für Hilfsbereitschaft und faires Verhalten. Pollonia freut sich sehr, aber wichtiger ist ihr, dass sie nun neue Freunde gefunden hat, und dass sie gemerkt hat, dass manchmal Gewinnen eben nicht das Wichtigste ist.“

Inhalt:

Hexe Pollonia spielt mit ihrem Kater Camillo „Hexe ärgere dich nicht“ als das Hexofon klingelt. Im Spiegel erscheint das Gesicht von Pollonias Großmutter, Eugenia Efeu. Sie teilt ihr mit, dass sie sie zum diesjährigen Hexenbesenrennen angemeldet habe und nun bringt Pollonia ihren alten Besen, denn den neuen Superturbohexenbesen hat sie mitten in einen Misthaufen gefahren, auf Hochglanz. Am Tag des Rennens staunt Pollonia nicht schlecht über die anderen aufgepimpten Besen: sie entdeckt einen Raketenmopp, fliegende Staubsauger und Hexikopter. Doch Pollonia lässt sich nicht einschüchtern, muss jedoch schon bald feststellen, dass die anderen in der Tat schneller sind. Deshalb beschließt Pollonia mit einigen Zaubersprüchen nachzuhelfen … doch die Oberhexe hat die Strecke verzaubert, sodass sie Zaubersprüche nicht den gewünschten Erfolg erzielen. Nichtsdestotrotz verliert Pollonia nicht den Anschluss an die anderen Hexe …. bis sie Hilferufe hört! Hilda Haselnuss ist mit ihrem Hund in einem Sumpfloch versunken. Nun muss sich Pollonia entscheiden hilft sie Hilda und ihrem Hexentier oder versucht sie noch die anderen zu überholen?

Meinung:

Als besonderes Bonbon gibt es auch diesmal ein kleines Plüschtier: das Hexentier von Hilda Haselnuss, den Pimpernello.

Der Untertitel heißt: Manchmal ist Gewinnen nicht das Wichtigste. Das Thema Hilfsbereitschaft steht in diesem Buch im Vordergrund, sowie die Bedeutung der Freundschaft, zu deren Gunsten man auch auf das Gewinnen verzichtet. Außerdem wird dem Kind signalisiert, dass man durch die Hilfsbereitschaft ebenfalls zu den Gewinnern zählt. Hier wurde es sehr schön mit dem Sonderpreis, überreicht von der Oberhexe, verdeutlicht.

Die wunderschönen Illustrationen von Susanne Szesny sind immer wieder ein Erlebnis. Sie nimmt die Leser mit in die wunderbare Welt der Hexe Pollonia und man möchte gar nicht, dass die Geschichte zu einem Ende kommt. Aber zum Glück gibt es ja drei Bände!

Fazit:

Man braucht nicht als Erster am Ziel anzukommen, um als Gewinner zu gelten!

Vielen Dank an Angelika Diem für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und die sehr nette Widmung!

Bewertung:

Angelika Diem und Susanne Szesny – Für mich bist du der Beste!

Klappentext:

„Hexe Pollonia will unbedingt den tollen Superturbohexenbesen gewinnen, dan es beim Hexenfest für das Beste Hexentier zu gewinnen gibt. Zwar hat Pollonia ihren lieben Hexenkater Camillo, doch die anderen Hexen können über so ein gewöhnliches Zier nur lachen. Daher versucht Pollonia sich ein ausgefalleneres Tier herbeizuhexen. Aber keines der Tiere – vom Eisbären über den eitlen Pfau bis hin zum gefährlichen Tiger – passt so gut zu ihr wie Camillo. Pollonia beschließt deshalb, mit dem treuen Kater zum Hexenfest zu fliegen, auch wenn sie ausgelacht wird. Denn sie hat gemerkt: Ich mag dich so, wie du bist. Für mich bist du der Beste! Und allen zum Trotz gewinnen sie zu guter Letzt sogar den ersten Preis für das beste Hexentier.“

Inhalt:

Hexe Pollonia sitzt gemeinsam mit ihrem Kater Camillo in ihrem warmen, gemütlichen Häuschen, als es plötzlich an der Tür klopft. Ihre Cousine Hiberia Majoran übergibt Pollonia die Einladung zum diesjährigen Hexenfest und teilt ihr mit, dass es einen besonderen Preis für das beste Hexentier geben wird. Dabei ist sie überzeugt, dass sie mit ihrer Schlange  den Preis gewinnen wird, den Pollonia mit ihrem alten Kater hat da keine Chance! Von dem Superturbohexenbesen angetrieben beschließt Pollonia ein anderes Hexentier  herbeizuzaubern. Doch kann irgendein Tier den Kater Camillo ersetzen? Nach einigen fehlgeschlagenen Versuchen, entscheidet Pollonia, dass kein Tier Camillo ersetzen könnte. Also fliegt sie mit ihrem alten Kater zum Hexenfest und ist über die Kürung des besten Hexentiers letztlich ganz schön überrascht …

Meinung:

Zum Buch gehört ein kleiner schwarzer Kater als Plüschtier, passend zur Geschichte. Eine sehr schöne Idee, wie ich finde, denn Realien helfen den Kindern sich noch mehr mit dem Buch und den Protagonisten zu identifizieren.

Auch diesmal überraschen die aufklappbaren Seiten und tragen zur Spannungssteigerung bei den Kindern bei: Welches Tier hat sich Pollonia denn diesmal gezaubert? Wie sieht es aus? Pollonias Zauberssprüche sind einfach grandios! Sie bringen nicht nur die Kinder zum Lachen, als Erwachsener muss man ebenfalls Schmunzeln…

Die Botschaft der Akzeptanz finde ich sehr wichtig. Pollonia erkennt, dass ihr alter Kater Camillo für sie das beste Hexentier ist, egal was die anderen über ihn denken. Dafür nimmt sie es in Kauf den Hauptpreis nicht zu gewinnen und stellt die Freundschaft zu Camillo in den Vordergrund und nicht den Gewinn, in Form eines Besens. Dabei stellt sie fest, dass das Altbewährte durchaus seine Vorteile hat  …

Fazit:

Für mich bist du der Beste ist ein hervorragender Griff für Liebhaber von lehrreicher Kinderliteratur!

Vielen Dank an Angelika Diem für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars und die nette Widmung!

Bewertung:

Angelika Diem und Susanne Szesny – Gut so, Hexe Pollonia

Klappentext:

„Hexe Pollonia lebt zufrieden in ihrem kleinen Hexenhaus. Doch eines Tages bekommt sie eine Botschaft von Safranillo, dem Affen der Chefhexe, überbracht: Pollonia soll das nächste große Hexentreffen in ihrem Haus ausrichten. Pollonia ist begeistert, denn sie hat es gerne festlich und gerne viel Besuch. Doch ihre gute Laune verfliegt schnell, als die immerzu neidische Hexe Hiberia Majoran auftaucht und behauptet, Pollonias Haus sei zu schäbig und alt und überhaupt nicht für ein so großes Fest geeignet. Deshalb macht sich Pollonia Sorgen, ob sie wegen ihres kleinen Hauses von den anderen Hexen ausgelacht werden wird. Doch wozu ist Pollonia Hexe? So verzaubert sie ihr Hexenhaus. Erst in ein Knusperhaus, später sogar in ein Märchenschloss. Doch alle Verzauberungen haben große Nachteile. So entschließt sich Pollonia, das Fest doch in ihrem alten, aber gemütlichen Haus und Garten auszurichten. Als der große Tag kommt, sind die Hexen begeistert, vor allem die Chefhexe. Und Pollonia merkt, dass eben nicht immer das Größte zählt …“

Inhalt:

Hexe Pollonia soll das diesjährige Hexenfest veranstalten und freut sich bereits darauf. Doch dann kommt ihre Kusine Hiberia Majoran auf ihrem Besen angeflogen und macht sich über Hexe Pollonias kleines Häuschen lustig, es sei für ein Vollmondfest zu schäbig und zu klein. Pollonia will es ihrer üblen Kusine beweisen und entschließt sich ein paar neue Zaubersprüche für schicke Hexenhäuser auszuprobieren. Das erste Haus besteht aus ganz vielen Süßigkeiten, doch da haben schon die Tiere des Waldes die Häfte des Hauses abgeknabbert. Also startet Pollonia noch einen Versuch: eine Eisburg soll es diesmal sein, mit Eiskristallen, die wie Diamanten funkeln. Wäre es da nicht doch etwas zu kalt? Beim dritten Versuch verwandelt sich Pollonias Häuschen in ein Prizessinenschloss, mit einer Schar von Dienern und Dienstmädchen. Für welches Haus wird sich Pollonia letztendlich entscheiden? Wird sie es der Chefhexe recht machen oder werden Hiberias böse Wünsche nun doch wahr?

Meinung:

Die vordergründig zu vermittelnde Botschaft dieses Bilderbuchs findet sich im dazugehörigen Untertitel: Warum beim schönsten Fest nur die gute Laune zählt. Diese Message ist vor allem in unserem Zeitalter sehr wichtig, wo Kinder zum Teil mit materiellen Dingen nur so überschüttet werden. Im Leben geht es nicht immer darum, das schönste, größte oder das teuerste etwas zu haben. Manchmal zählt auch einfach die gute Laune, um ein gelungenes Fest zu veranstalten.

Natürlich muss ich auf die unglaublich gelungenen Illustrationen von Susanne Szesny eingehen. Es ist einfach ein Augenschmaus! Die Farben, die Mimik und Gesamtdarstellung der Figuren sind einfach vortrefflich gelungen.

Doch auch die Zaubersprüche bringen den Leser zum Schmunzeln: zweizeilige Reime, die einem in Erinnerung bleiben und dazu anregen selbst welche zu erfinden. So kann das Kind bereits sehr früh anfangen mit der Sprache zu spielen.

Das absolute Highlight sind natürlich die aufklappbaren Überraschungsseiten, auf denen Pollonias Zauberhäuser zu sehen sind. Ein Genuss für Groß und Klein!

Fazit:

Ein lehrreiches, fantasievolles und humorvolles Leseerlebnis für die kleinen Hexenfans. Eine absolute Leseempfehlung!

Weitere Pollonia-Bände:

Für mich bist du der Beste!
Hexe Pollonia macht das Rennen.

Vielen Dank an Angelika Diem für die Zusendung dieses Rezensionsexemplars!

Bewertung: