Anke Girod und Irina Avgistinovich – Feechen Meier – So ein Durcheinander!

An einem verschneiten Wintertag erscheint an Simons Fenster eine kleine Fee. Simon blickt sich erschrocken um und mutmaßt, dass es sich bei seinem Chaos im Kinderzimmer um eine Aufräumfee handeln muss. Schließlich hat seine Mutter ihn immer gewarnt, dass er bald von einer berühmten Aufräumfee Besuch bekommt, wenn er das Zimmer nicht endlich aufräumt. Blitzschnell macht er sich daran, Ordnung zu schaffen. Etwas verwundert ist er allerdings schon, dass die Fee augenscheinlich etwas ganz anderes im Sinn hat, als mitzuhelfen…

Ein zauberhaftes Bilderbuch, das ganz aus dem Alltag rund um das Aufräumen erzählt. Das Chaos ist Simon selbst ganz unangenehm. Überall liegt Spielzeug herum und sieht ganz und gar nicht gemütlich und übersichtlich aus. Die Illustratorin hat die Szenarien der Unordnung ganz authentisch in Bildsprache übersetzt, während Ordnung warm, ruhig und behaglich daherkommt. Das eigentliche Vorhaben der Fee wird erst zum Schluss aufgedeckt und passt natürlich nicht nur zur Winterzeit, sondern auch optisch zu ihrem Outfit, welches bereits Hinweise zu ihrer Mission erhält.

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Katja Kiefer – Die Muddeldings: Chaos im Kinderzimmer

Sie sind schmuddelig, gefräßig und lieben das Chaos: Die Muddeldings. Eines Tages kommen sie zu Max und seinem Hund Pepper, denn in diesem Kinderzimmer ist es herrlich unordentlich … Doch das reicht den drei Muddeldings noch lange nicht!

Eine lustig-freche Aufräumgeschichte für kleine Chaoten- und alle, zu denen die Muddeldings auch kommen könnten …

Der Hund Pepper bedeutet Max alles und deshalb baut er für ihn eine Höhle, teilt mit ihm die Reste seines Mittagessens und genießt so richtig die Unordnung in seinem Zimmer. Doch daraufhin bekommt Max unerwarteten Besuch von den nicht wirklich sympathischen Muddeldings, sie lieben das Chaos und quartieren sich kurzerhand bei Max im Zimmer ein. Damit die Muddeldings sich so richtig heimisch fühlen, machen sich sie an die Arbeit und stellen das Zimmer so richtig auf den Kopf. Erst als Max seinen Hund nicht mehr finden kann, ist er von der Unordnung gar nicht mehr so begeistert …

Natürlich ist es eine sehr überspitzte Darstellung einer Unordnung, aber einen Kern Wahrheit hat es dennoch. Wenn man nicht aufräumt, bekommt man auch im wahren Leben Besuch von unwillkommenen Kreaturen. So haben die Worte von Max’s Mutter doch sehr viel Wahres und Max erfährt, dass Putzen, Aufräumen und Baden auch sehr viel Spaß machen kann. Die Wasserfarbenzeichnungen von Katja Kiefer verdeutlichen so richtig schön das Durcheinander  und auch die Figuren der Muddeldings sind sehr gelungen dargestellt. Nach dem Lesen dieses Buches können die Kinder nur hoffen, dass die Muddelngings bloß nicht an ihrer Tür klingeln 🙂 Um das zu vermeiden, hilft nur eines: Aufräumen!

Eine lehrreiche und witzige Geschichte für kleine Aufräumverweigerer!

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