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Inmitten einer WĂ¼ste sitzt ein Schmetterling auf einem groĂŸen Stein. In der Nähe liegt ein Körnchen, das durch den FlĂ¼gelschlag des Schmetterlings aufgewirbelt und von dem Windhauch weitergetragen wird. Der Windhauch entwickelt sich zum WindstoĂŸ und schlieĂŸlich jagen tausend dunkle Wolken Ă¼ber den Himmel. Nach dem Regen beginnt sich die WĂ¼ste zu verändern und das Körnchen ist zum Leben erwacht.
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Nur ein sanfter FlĂ¼gelschlag – und die Welt hat sich verändert.
„Papillon“ umspielt kindgerecht die komplexe Thematik der berĂ¼hmten Chaostheorie. Auch unter der Bezeichnung „Schmetterlingseffekt“ bekannt, behaupten Wissenschaftler wie Edward N. Lorenz, dass kleine Abweichungen enorme Auswirkungen haben können.
Das Bilderbuch schafft eine Symbiose aus Wissenschaft und Poesie. Das Bildnis des Neubeginns durch das Umherwirbeln eines Körnchens, verursacht durch einen einzigen FlĂ¼gelschlag eines Schmetterlings, kitzelt das Bewusstsein in Bezug auf Aktion und Wirkung heraus.
In wunderschönen stillen Illustrationen der Französin Marion Arbona werden die einzelnen Schritte in der Reihe der folgenden Konsequenzen deutlich. Die vielen Schraffierungen schaffen Tiefe und Nachhaltigkeit und fĂ¼hren letztlich zur wahren Explosion des Lebens, festgehalten auf dem letzten Bild.
Die Thematik eignet sich nicht nur zur EinfĂ¼hrung der Kinder in die Welt der philosophischen Fragen, sondern auch zum Aufgreifen der Fragestellung „Was braucht eine Pflanze zum Wachsen?“ im Sachunterricht.



Eine sehr gelungene Symbiose aus Poesie und Wissenschaft.
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